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Berte U«

Tormtag, L». März lAiv.

-- Stoatlich-r Yrüftr,»g der Krankenpflege. Der Bamd Ner Mmrdesveredre der deutsche:! Krankenpfleger, Masseure

HeflgehAferr hakte au den Reichstag die Bitte gerichtet, e« Gesetz xu schaffen^ wsdvrch die staatliche Prüfung der Masseurs, Krankenpfleger usw. cingcfiihrt werde. Die bis heritze ißrüsirng sei durchaus ungenügend. Namentlich wLrdr viel tflrsiug Mt dsur Namen Masseur getrieben rmd noch viel mehr unter dem Deckmantel Masseuse. Da diese Fr«Ue in dem Entwurf des Kurpstrschergesetzes in der näch­ster Zelt Gegenstand der Beratung des Reichstags sein Wird, schlägt der Biflschriftenausschuß dem Reichstag vor, diese Birchchrift dem Reichskanzler als Material zu üüer- nwlsen.

^ Die St-ucrfuche ist nicht nur hier, sondern auch in ««deren deutschen Städten eine der vornehmsten Aufgaben der zuständig«! Verwaltungen. Auf welche sonderbaren Objekte man dabei kommen kann, beweist folgende Nach­richt aus Naumburg a. d. S. vom 17. März: Auf der Suche nach neuen Steuern haben unsere Stadtväter jetzt eine originelle Idee in die Tat umgesetzt: sie beschlossen eine Steuer auf Grabsteine, Künftig sollen 10 Prozent des Wertes der Grabsteine an die Stadtkasse bezahlt wer d-n. Der niedrigste Satz beträgt 2 M.

SvLratcnfmmlicn. Aus Erbenheim wird uns berichtet: Äluch hier sirrd zwei Familien, deren sämtliche SStznr des Königs Rock getragen haben. Die s«hs Söhne dsS^ Ickten Giebermann", Veterrm von Schleswia-Holstein, haden wacheimm-der in Cobleug, Saarburg, Wiesbaden- Straßburg, Zubern und Mühlhanisen gedient; deslgleichen auch fünf Söhne des früheren Milchhändlers Philipp Beil bei der Garde, der Slrtillerie und Infanterie.

MusterungSgrschäft. Morgen Montag, den 21. März, kommen zur Vorstellung Jahrgang 1889, Buchstabe K/ZZ bis «nschLreMch R. Die Militärpflichtigen haben sich nurrgcns 7sst- il'hr Ml Saale des Hauses Goldnasse 2a zu stellen.

. Gewerbeschule Wiesbaden. Da« Sommerhalbiahr be MMk« '&ozttvtQfa den 10. April. Von den verschiedenen Schulabt«!u.ngcn s«.n..a. die Fachschule für Baugewerbe trcll«ude ewoaiMt, di« in drei aufsseigenden Klassen (Halb- lochreSkursen) ymgeN Baubeflissenen (Bautechmkern. Zeichnern, r-t-aurerrtz Sternhauern, Zimmerern) erweiterte allgemeine UNS wezrelle technische Kenntnisse vermittelt. Unterrichtet wird m Leuts«, Schönschreiben, Rund- und Zierschrift, Rechnen, G-omet«« Raturlehre, geometrisches und Freihandzeichnen. Wlaema. Bauknnde, ^Zaukorrftruktronslehre, Veranschlagen usw. Der Letzplan eMspncht dem der unteren Klassen in den Bau- aQverkschulen.Die Schule wird auch diel von jungen Leuten tzfucyt. die spater Baugewerkschulen besuchen wollen. Dem kommt z. B. dre Grotzherzogliche Baugewertschule in Bingen emaescn, indem fte dieienrgen Schüler der Wiesbadener Fach­schule. d,e nnt Erfolg drei Semester die hiesige Schule besucht vaben m der, nächstfolgenden Klasse ohne Aufnahmeprüfung emrerht. Es ist dies, eine wichtige Vergünstigung. Weiter Mn die gewerblichen Zeichenkurse für die ver- schiedensten Berufe genannt ferner di- Zeichen- und Malschule 3e'wenschule für schulpflichtige Knaben und Mädchen (Mittwochs- und Samstagsnachmittags). Ausführ.

Lehrplä" sst im Sekretariat der Schule (Zimmer 11) er- SCnmeltninßeti sind dortselbst, erhältlich. Zu weiterer ^ ^ er Setter der Schule Direktor Zitelmann täglich

_r~ a S ? e ^, anJ * n : und St-rüekaffe für die Mitglieder des N-r«ns der Gafthor- uuo Badbausinhaüer sowie bei den­selben beschäftigten Personen hielt am 17. d. M. im Saale der ^urngesellschafj ihre dresiahrige Generalversammlung ab. Vr^lhender Otto Hör z erstattete den Geschäftsbericht vom Rechnung-ssahre 190g und betonte, daß derselbe ein weit un- gunstlgerer sei als tn den Vorjahren. Es seien derartige eminente Forderungen an die Kasse gestellt worden, daß der ^uEand uch veranlaßt gesuhlt habe, Wertpapiere in Höhe von .'^0, M. »u verkaufen, eoenso seien die Zinsen des Reserve- sonds von IM aufgebraucht worden, was unbedingt eine Er- hoaumi der Wochenbeitragsleistung herbeiführen müsse, um den Reserv efonds. aus oer gesetzlichen Höhe zu halten. Der Rech- bte ®, e,t «.? 0OT 1- Januar bis 31. Dezember 109 war folgender: a) Einnahmen: übertrag aus voriger Rechmmg 36.04 M., Zinsen von Kavitalien usw. 1083 78 M Mitalicoerüerträae fif) HQ9 09 TO £...S rl

WissLrtderrrx Taghlstt.

Moest«k-NrrSK«b<. r. VtetL

13».

oxtf Setntoattb gufgegogene Karte beträgt 1.76 M. Zu beziehen mlKarte, welche im Selbstverlag des Klubs erscheint, durch , ? Aichhandlungen (buchhändlerischer Vertrieb durch Moritz und Munzel IN Wiesbaden).

o ~ Die Lieferung der Vollmilch für die Stadtarmen für die Z^it vom 1 . Avril 1910 bis 31. März 1911 ist den Bewerbern: cV r?EEann Bruns, Molkereibesitzer, Schwalbacher Straße 29, ä' j?v- ^j?ster u. Reimund, Inhaber der Wiesbadener Molkerei, M, und Klnder-MilKrnstalt. Bleichstraße 26. 3. Fritz Müller. Mollerechesitzer, Feldftraße 22, und 4. der MilchverkaufS-Ge- nollenschaft, Adolsstraße 10, übertragen worden.

Kleine Notizen. Von Sattlermeister Karl B ach ^ r rm Havanna-Haus (Schwalbacher Straße 12) wf jr £ 11 5a uni t Ehrendiplome für hervorragende Leistungen desselben, erste und zweite Preise, ausgestellt.

voriger

cm..-*. / . 7. , * UUU JfUpUCUien Ittlö. WÖÖ.75 M

nuterllüMma''Ä ^09 M., Zusatzbeiträge für Familien-

.rnterftutzung 34.02 M., Erscr^letsturtg tur gewordene Kranken-'

iciih on 41 ''TO Ersatzleistung von BerusZgenosseu-

Jn^'r® au ? verkauften Wertpapieren usw.

16 048.31 M sonstige Einnahmen 95.60 M.. Total: 68 845.09 M.: 1*5 Ausgaoen: Ärztliche Behandlung 8841.62 M., Arznei und

M .^ankengeld an Mitgli-^r »! , an deren Angehörigen 271.15 M

Unterstützung an Wöchnerinnen 215.80 M., Sterbegelder 797 M Berpflegungskosten, Krankenanstalten 24 348.54 M., Fürsorge Mr Rekonvaleszenten 51.66 M zurückbezahlte Beiträge 4417 g - Mar-, andere durchlaufende Posten 9395.38 M Verwalüinäs- L«°n: a) V^sönliche 2895 M b), sachliche 280^7 Zl.. pi ia TO 780Lg M sonnt verbleibt e,n Kassenbestand von Der Reservefonds betragt 36 238 M. B« Neuwahl k?? VoKandes wurde Hotelbesitzer Hermann Es selb erg er at 2 '.Ä? r wieoergewahlt, ebenso die Herren Rcstau-

ratiouSke^ner Gg. W a l d e d und Hoteldiener Heinrich E h r ° ^».fAbisttzer und an Stelle des Hotelbesitzers Ludwig ^peftrrurateur Chr. K l e i n. Nach einer recht lebbaft^n Debatte wurde der Antrag des Vorstandes, die Beiträge m er Soljen, »nt dem Zusatzantrag des Herrn Hohler, die erhöhch Wochenbntragsleistung bereits ab 1 . April d. Jj in .Kraft treten zu lassen, fast einstimmig angenommen. In Anbetracht der Harken Mehrbelastung der Kasse hielt es die Eeneralversamm- fV/ a lür Iiotwendro einen besoldeten Krankenbcsucher

übertragen

Thealsr, Kunst, BortrSge.

... * Literarische Gesellschaft. Der am Donnerstag, den des Vereins m Szene gesetzteBierbaum- Hevic-Abend war eine glückliche Idee des ersten Vorsitzenden vosrats lJr. Spielma n n. Vor recht zahlreich erschienenem Virblitum rezitierte das Mitglied C. v. Jbell mit viel Geschick und fr« von jeder Effekthascherei Bierbaum und Heysesche Dich- tungen. dre ^ Schönheiten derselben recht zur Geltung bringend. ^>er musstalische Teil der Unterhaltung wurde von der König!. ^Vern sangerin r^rau G. Aloss und dem Frauenchor der Lite- ramschen Gesellschaft bestritten. Frau Aloff, welche über eine vorziigllcg geschulte, shnrpathische Sopranstimme verfügt, brachte unter anderem auch einige Bierbaum- und Hehsesche Lieder zu Gehör, wovon das von R.Stzautz in Musik gesetzte LiedDer Traum durch die Nacht (Dichtung von £>. I. Bierbaum) ganz ^ .Frauenchor, unter der bewährten Leitung s^, e J£? r§ a^'r^$ r v tbcr stehend, sang einige altniederländische und deutsche Volkslieder und bewies von neuem, daß er durch­aus auf der Hohe der von ihm gesetzten Aufgabe steht. Allen VvAragendeu wurde reichlicher und vollauf verdienter Beifall

dw Jmpffrage. Wie die Vorankündigungen pu dern Vortrag des werrn Professors vr. Molenaar aus Lunchen schon erkennen ließen, war der Grundzug des Themas Gefahren der ^mpsuug , den Laien auf die Schädigungen auf­merksam zu machen, die unserem Volk vom Jmpfgesetz auf- erlegt'lnd.Jn seinen Ausführimgen machte Redner eine Zahl ssÄ^N^^schadlgungen infolge der Impfung bekannt und ^erstutzte sie dura, dre Zeugniße der Eltern und Anverwandten

auch Entstellm-.gen von Kindern, festgehalten wurden, den Zuhörern bot. -er Deutsch- Jmpwegnerbund gewinnt immer mehr Anhänger.

' i ln 'l me f Fassung ziemlich unklare Jmpfgesetz ^stufen, um wenigstens die ,ogenannte Gewissensklausel sehen. Die Jmpfgegner, darunter viele Hundert «rzti. aller Richtungen, stellen die behauptete Abnahme der "'folge der Impfung direkt in Abrede. Die -ms As susanimengetragenen Bausteine könnten als voll- nnyfgegnerischen Behauptungen betrachtet ^ Reichs wegen dem unhalcharen Zu- Mde ein Ende gemacht werden. Eine lebhafte Diskussson swloz sich dem Vortrag an, in der ein hiesiger Einwohner der Impfling an einem unheilbaren Ausschlag Jungen als lebendes Beispiel borstellte. Nachdem lwch Herr vr. msä. Bachem aus Frankfurt Berhaltunqsmaß- Segen Jmpsschadigungen gegeben, gelangte eine^ Reso- kution an den Reraistag zur Annahme, worin an denselben die Bitte gerr-htet wird, baldmöglichst Sorge tragen zu wollen, daß <? ra t t stehende, aber in seinen Grundlagen erschütterte Jmpfgesetz einer durchgreifenden Nevision unterzogen, zum mindesten aber die auch in England fei* 12 und bewährte Gewissensklausel eingeführt ward, welche alle, denen ,hr Gewissen verbietet, ihre Kinder und

Eestt^E^er r &er S r OTpfu "3 auszusctzen, davon

oeireu. tfc.iter brttet dre Versammlung den hoben Reicbstaa

die Haftung des Reiches für di- durch die Impfling h«borae- btsunßen baldtunlichst gesetzlich reglln zu wollen Am Schluss- forderte der Hauptredner noch zur Bildung einer Ortsgruppe von Jmpfyegnern auf. Eine ganze Anzahl Mit- glieder zeichnete sich eju. .Demnächst werden solche zu einer Versammlung behufs Konstituierung einberufen werden. Mel- imngen zum Beitritt nehmen inzwischen die Vorstände d-s Aitspflege'entgegen Vaüa * ^ voW-rständliche Gesundk

#

Absenz-Theater. Hermmin Dahrs neues Lustspie! Das Konzert" ,jt nunmehr an über 20 Bühnen mit aanz seltenem Erfolg, der auch von der Presse in einheitlicher Weise anertMZ wurde m Szene gegangen und gelangt in der neuen Wwckie ÄnroStag wiederum zur Aufführung Am Montag wfld §?,dw. Thomas, humorvolle Komödie ...Die Lokalbahn" wieder-

"'offen.

. ^ _rieux,

tvrrd am Ofter-Samstag zum

Mt. Am Karfreitag bleibt das Resrden^-Tbeater^ aetäL bZ Ä^f b«^o®nla&e" S -- fP ~ ^^Uöne Brieüx,

erstenmal gegeben.

Konzert. Wir verweisen nochmals auf das hente nach- £/-* IS,,. 1 dem Saale des Turnvereins, Hellmund- ftraßs 25. stattflndende Konzert der Säug er Ver­einigung des Herrn Musiklehrers Ernst Schlosser

Geschäftliche Mitteilungen.

r* Der Weinhmidlung.,Oskar Michaelis,

gefes Amt wurde dem Vorstandsmitglied Ernst Höhler > Dw Generalversmnmlung war einstimmig der

Meinung daß dies um so notwendiger sei, als man s«t ae raumer Z«t stark mit dem Simulantentum zu rechnen Hab- und s« eine scharfe Kontrolle das einzige Mittel, selbigem wirk- >am entgegen zu treten. Nach einigen unwesentlichen Bemer-

SÄStlÄ? 1 '- -» ia6U *

durch den nesilichcn Taunus und das Rhcin- gmrge»,rge.. «oeben rft die vom.llibein- und Taunusklub Wi-Sbaoen .herausgegebene Karte in 18. Auflage erschienen, wodurch dreie beliebte Karte in 80 000 Exemplaren verbreitet wwd- Gegen die früheren Auflagen wurde das Gebsst ganz erheblich vergrößert, und die Karte reicht jetzt im Ost-n von RusselSpeim und Eppstein bis Winden, im Norden von Villmar Limburg bis nach Vallendar a. Rh., im Westen

und Limburg bis nach Vallendar a. Rh., im Westen von Eoblenz. bis Rresweilee und im Süden von Stromberg bis

k°» ZMOuadrattilom-ter

oewordenen Änderungen in der Wegeführung im Gebiet des west.!arm ..raunus.und RhenigauZ. welche unter Berücksichtigung des Erscheinens dieser Karte erst in den letzten Tagen ausgek fuhrt und vollendet wurden, und sämtlich in dieser Neumcklaae Die Umschlagsseit-N geben aus 11 Seiten L,ext gewruenhafte Auskunft über alle Weqeentfernungen Die Ans«be,tung dwier Karte, welche gesetzlich vor Nachdruck g« stutzt ist. geschah durch Herrn 5larl Eichhorn, einem der her- pKpragendsten Kenner dieses Gebietes. Der Preis für die solid

V m j 7 . r.. o-uine ^n:[ctuna sur leichte v

uitb Rotweine für das hiesige Garnisonlazarett erhalten."

VereinS-Nacflrichter,.

^ D'?,^°tzllschaftM e n u e t t" veranstaltet heute Sonn­tag, den 20. Ma^z, .von nachmittags 4 Uhr ab im Saale zur neuen . Adolfshohe em Fruhlingsfest, verbunden mit Theater, humoristischer Unterhaltung und Tanz.

Wercins-Fefle.

Onfnabmr frei dir tu za Beilen.)

. * Der BahernvereinBavaria, E. V.". aear 1890

h Cn «Fv w j n ^sti festlich geschmückten Saale des Katholischen Gesellenhauses die Feier de? Geburts- tages des.Prmzregenten von Bayern. Dieselbe bestand in der ^ aiiö?paßten §)artnetunnen itnb bic plerpei wirkenden verdienen volles Lob. Sie wurden denn mich van'den sehr zahlreich erschienenen Festteilnehmern mit reichem Beifall ausgenommen. Rach der Festrede wechselten in bunter Reihen- «jttfi£r«, GesanaS- und deklamatorische Vorträae

welche durchweg recht flott gezielt wurden, miteinander ab wobei das MannerguartettSangerlust" durch sein ausae- ze,chnetes St-mmaterml garps. besonderes Lob erntete. Ein flott gespielt«: EinakterDie gröbste Frau von Bayern" erweckte stürmische H«te««t Die würdige und überaus woblqelungene Feier hielt alle Teilnehmer bis m die,späte Abendstunde recht vergnügt zujammen und verlief in schönster Weise.

Arrs dem Kandkreis Mrssdirdrir.

H'c. Biebrich, 18. März. Eine durchgreifende Reorgamfation hat der g-iv-rbliche Fortbil­dung s sch u lu n t e rr i ch t erfahren. Zunächst sind die Schüler nach den Handwerken zusammengelegt, dann wird m der Folge der Fachunterricht von Haudwerksmeissorn resp. Architekten erteilt. Die Kalkulation in den einzelnen Gewerben wird von den Meistern in bezug auf Material Handwerkszeug usw. vorgetragcn, da» ganze Material dann in den Rechen- und Buchführungsstunden von den Lehrer,' verwertet. Auf Veranlassung des Rektors Grünewald bat stc.) ein freier Jugcndvcrcrn gebildet, welcher

Samstagabends fln .BoMwohI- sein« Zusammenkünste

hat. Unter Ausschließung a«er politische» mW religiösen Fragen finden dort allgemein blldend« VorttSge, Be- fprcchungen usw. statt. Heute hat die Schule mit dem Umzug in das neue Heim, die Riehl-Schule, de- gmmen. Die entlassenen Schüler sind eifrig bet der Arbeit, unter Aufsicht der beteiligten Lehrer die Anschauungsmittel flrr den rmturwissenschastlichen Unterricht herüberznschaflen. Dergestalt vollzieht sich der Umzug sicher und billig. Die Einweihung der Riehl-Schule geht betalmürch am 5. Aprtl vor sich.

oh. Biebrich, 19. März. Jn dem Realschulnenban er­eignete sich gestern nachmittag ein Unfall dadurch, daß ein in einem Klassenzimmer zur Herstellung der elektrischen Lichtanlage benutztes Gerüst znsammenstürzte. Ein darauf beschäftigter Monteur erlitt dabei eine Fußverletzung und wurde nach dem städtischen Krankenhause verbracht.

y. Souneuberg, 18 . März. Der Ausbau der Seitenstraße zur Kapellenstraße soll gemäß Beschluß des Gemeinde- Vorstandes nunmehr ausgeführt werden. Verschiedene Gesuchs um Erlaubnis zur Vornahme von Umbauten und bmflichen Veränderungen wurden genehmigt. Zwei Ge­suchen um Verlegung der Wafferlettung nach zwei Gartcn- grmldMcken soll unter den üblichen Bedingungen entsprochen werden. Für ein Besitztum an der oberen Bingertstraße ist schon wiederholt die Erlaubnis zum Betriebe einer Wirt­schaft nachgesncht worden. Der Gemeindevorstaud hat jedoch diesmal die Bedürfnisfrage verneint. Das Elektrizitäts­werk Wiesbaden teilt mit, daß bei anhaltender günstiger Witterung die Weiterverlegung des elektrischen Kabels in der Forststratze erfolgen wird. Die Aufstellung des Etats für das kommende Rechnungsjahr verursacht besondere Schwierigkeiten, welche darin liegen, daß über die im laufen­den Rechmlngsjahr eingeführten neuen Steuerartcn noch kein Ergebnis im laufenden Rechnungsjahr vorliegt und weil die Gnlndsteuereinschätzungsarbeiten noch nicht so weit gediehen stlrd, daß das Resultat übersehen werden kann. Diese Posten nmtzten deshalb schätzungsweise, und zwar mit größter Vor­sicht eingestellt werden, um nicht am Jahresschluß mit einem Defizit abzuschließen. Aus diesen Gründen wurden auch die Ausgaben auf das geringste Maß zurückgedrängt. Die Etats­rommisston beschloß denn auch, dementsvrecheud der Ge­meindevertretung die Feststellung des Etats zu empfehlen.

Rassarrischs Zlachrrchtk«.

= Langenfchwalbach, 18. März. Der hiesigeE v a n. gelifche Kirchengesangverein" wird am ersten Osterfeiertag, abends 3 Mir. in der oberen cvaugelischer, Kiirche eine geistliche Mustkaufsührung veranstalten: das Omtorium .Die Arrserweckung des Lazarus" von Dt. Loews. Zur Mitwirkung sind solgende Me-s- bad-Mer Mäste gewomren: FA. Hartwig (Sopran') als Marcha, Frl. Wallenfels (Alt) als Maria, Herr Pro­fessor Hartwig (Tenor) als Thomas und Herr A- Kemp (Baß) als Jesus. Die Orgelpartie liegt in den Händen des Herrn Musiklehrers Zech.

^ Idstein. 18. März. Die hiesige Real schule um­faßt gegenwärtig die Klaffen Sexta bis einschließlich Ober­tertia. Die Schüler werden nicht nur in allen Realschul- fächem unterrichtet, sondern haben auch Gelegenheit, Unter­richt in Latein M nehmen. Sie aus der Obertertia bisher abgegangenen Schüler haben die Anfnahmoprüfung zur Sekunda höherer Lehranstalten bestanden: Der wettere

Ausbau der Schule ist in Aussicht gcnormncm Das jährlich» Schulgeld beträgt für einheinrische Schüler 60 M., für aus­wärtige 70 Mi., für das zlveite und dritte Kind ans dersel- bv^Faurilte die Hälfte. DaS nächste Scl-uljahr beginnt a-n

X Diez, 18. März. In Dausenau an der Lahn tourtze ge-stern abend 11 Uhr der ausgebrochene Sträfling F l e s ch verhaftet und heute morgen dahier wieder eingeliefert.

Er erfreute sich mithin einer kurzen Freihett. Herr Stenersekretär MarKofs von hier kaufte gestern bei einer Zwangsversteigerung das Wohnhaus des WeinhanÄlers Fritz Zimmermann für 21500 M.

Ni ^ L ^"r 18, Nn der hiesigen Königlichen

gestern die mündliche Kr.'f»ns tm Hochbau und heute -m Tiefbau abgehalten. Aas Resultat nn Hochbau ist wlgendes: 2 Kandidaten bestanden

1T7TT* t r 1 -? wif Söv w (*iIa am c - - o i ^u^'üci^rctc

.gut" und

a . OT 5 ' April. Die Klaffen sind dem nemn"LeSrplän"enflprechend eingerichtet und falltst>re erjte Tiefbautlasse im Sommersemester aus. ob eine erste Hoa,bauklaffe eingerichtet wird, hängt von P '-nmeldung dazu ab. Die Frequenz verspricht, nach den brsyerigen Anmeldungen, eine gute zu werden. Am 1 April beginnt nn hiesigen Schlöffe die Saison für das G e n e s u n g s - beim preußsscher Unteroffiziersfrauen. Für dieses Jahr ist die Änderung getroffen, daß der Turnus ein vierwöchiger (im Voricchr fünfwöchiger) ist, und zwar jedesmal vom 1. bis 28 des NtonatS; dadurch tonnen mehr Frauen der Erholung teil­haftig werden. Als Chefarzt ist der Oberstabsarzt Dr. Hadlich Vom 81. xrnfanterie-Regiment hierher kommandiert. Die Ver­waltung in wieder wie seither in den bewährten Händen von Herrn und Frau Wagner.

= Aicderjosbach, 17. März. Es ist bekannt, daß bei den d ew ahlen auf dem Lande oft eine Leidenschaft­lichkeit zutage tritt von der man in den Städten wenig ver- spilrt.^ Was aber bei den letzthin hier stattaefundenen Wahlen alles m Erscheinung trat, dürfte doch wohl selbst für das Land etwav zu drei sein. Zwischen den Parteien herrscht erbitterte Feindschaft, Es wurden Bekanntschaften aufgelöst, geliehene Gelder gekündigt und es soll letzt noch ein Bubenstreich, welcher vor 10 Zähren (!) geschehen ist, zur Anzeige gebracht werden.

Die Nlederiosbacher werden für den Spott nicht zu sorgen haben ,L>ur Feststellung der Personen, die kürzlich in Niedernhausen einige Fahrräder durch Zerschneiden der Gummireifen rui- werten, haben,dre Beschädigten 25 M. Belohnung ausgesetzt, Mitteilungen nimmt die Ortspolizei in Niederjosbach entgegen.

Aus dsr Amsebnrrg. -

Nl. Frankfurt a. M., 19. März. Gestern abend gegen 11 Uhr hat sich am Eisenbahnviadukt in der Forsthausstroße ein unbekannter Mann durch einen Schuß in die Schläfe schwer verletzt. Er ümrde in das städtische Krankenhaus verbracht, wo er alsbald verstarb. Gestern wurden in der Berzerstraße, Ecke Bornheimer Landitra-st' von Telephouarbeitern in einer Tiefe von 70 Zentimerer einige M e nsch enschädel gefunden, welche jeden­falls von einem Massengrab der Franzosenzeit stammen.

" -Mainz, 19. März. Rheinpeael' 1 tn 34 cm gegen 1 m 33 cm am gestrigen Vormittag. 0

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