Einzelbild herunterladen
 

27,000 Momenten

2 Tagesmsgmcn.

Verlag Langgaffe 25 27 .

Tagdlatt-Haus".

EL«lter-Halle geöffnet von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends.

Lerugs-PreiS für beide Ausgaben: öOffäfg- monatlich durch den Verlag Langgaffe 27. ohne Bringer.

r Mi. 50 *fg. vierteljährlich durch alle deutfchen Posianstalten, ausildließlich Bestellgeld. LetugS-Bestellungen nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden die Zweigstelle BismarSring 29,

»arte bie 123 Ausgabestellen in allen Teilen der Stadt; in Biebrich: die dortigen 32 Ausgabestellen rno in den benachbarten Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger,

»uzeigcn-Anuahme: Für die Abend-AuSgabe bis 12 Uhr mittags: für die Morgen-AuSqabe bis s Uhr nachmittags

K«rnsp*echer-R«fr

^Tagdlatt-Haus" Nr. 6650-53. Don 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Sonntags von 1011 Uhr vormittags.

An.eioen-DreiS für die teilet 15 fSfg. für lokale Anzeigen tmArberiSmaret" undKlemer Anze ,eM> %ÄÄ.itnSer lalrfnem ' MfBfa in davon abweichender Satzausführung, sowie für alle übrigen lokalen M Bia?alle iMswartiaen Anzeigen: 1 Mk. für lokale Reklamen: 2 Mk. für answartige Rekmmen. <$mi 'halbe. drstml und vierwSeiten. durchlaufend nach besonderer Berechnung - Bei wiederholter Ausnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwilchenraumen entlprechender Rabatt.

Für die Aufnahme von Anzeigen an den vorgefchriebenen Tagen wird keine Gewähr übernommen.

Nr. 75 .

Morgen - Kusgabe.

_ 1. gBCaff.

Streisilchier auf die WnhlrchtsdMIe.

Xer Herr Ministerpräsident suchte in seiner großen Rei; im preußischen Abgeordnetenhause damit Eindruck zu machen, daß er erklärte, es sei unpatriotisch, preußi­sch: Staatseinrichtungen schlecht zu machen. Ar- diese Weise beschmutze man das eigene Nest. In derrselben Augenblick spricht aber Herr V^ Bethmann doa einer Verslachung und Verrohung der Sitten durch ur. ; -;re Parlamente. Und doch ist gerade diese Kritik besonders ungerechtfertigt. Unsere Parlamente sind die frommsten und artigsten in der ganzen Welt. Nirgends­wo läßt sich ein Parlament das bieten von der Re­gierung wie bei uns. Nirgendswo erteilt man Ord­nungsrufe für Ausdrücke, die man in jeder Zeitung und in wer Versammlung anstandslos gebrauchen kann.

Übrigens das Beschmutzen des eigenen Nestes. Eine Phrase, die sehr an die Zeit vor 1866 erinnert. Da­mals hieß es auch, die preußischen Staatseinrichtungen sind unübertrefflich. Ernste Kritiker» die mit scharfen Worten ihrem Volke ins Gewissen ge­redet haben, sind in der Rege! die g r ö ß te n P a t r i o- ten gewesen. Das war schon zu Zeiten der alttesta- inenrlichen Propheten so.

Ter Herr Ministerpräsident hielt es für richtig, auf Sonen des Einheitsgedankens den P a r t i k u l a r i s- Mus der Einzelstaaten zu loben, besonders den preußi­sch::.. In den 60er und 70er Jahren hätte man eine solch- Rede entschieden für reichsfeindlich erklärt. Da­mals hieß es, die Einzelstaaten sind nichts, das Reich ist alles. Die nationalliberale Partei wollte damals so­gar daß die Einzelstaaten allmählich verschwänden. Und von Preußen sagte Bismarck, es müsse moralische Eroberungen machen, wenn es der führende Staat

bleiben solle. , . .

Zer deutsche Partikularismus, die Sonderbnndeier der einzelnen Stämme, haben über 1000 Jahre das grcßw Unheil über uns gebracht. Die 40 Jahre, die das Reich'jetzt besteht, sind doch wahrlich eine zu kurze ?p-nne Zeit, als daß wir denken könnten, der Partr- kularismus könne uns setzt nichts mehx schaden. In kon'-rvativen Blättern liest man von Zeit zu Zeit, daß Preußen vom Reich gar keinen Vorteil, sondern mehr Sck'-den hätte. Solche Stimmungen sollte sich der Reichskanzler hüten zu verstärken.

^-trachtet man das Echo der Bethmannschen Rede in ganzen Welt, so ist das Resultat wahrlich nicht erfreulich Gerade vom Gegner kann man lernen. Und da ist denn das Urteil des Auslandes ziemlich allge­mein: Das arme Preußen, ein Reich mit einem solchen Kanzler, der die Parlaments so niedrig einschätzt, mit

Feuilleton.

Handel und Wandel in Altbnbylomen.

Unter diesem Titel veröffentlicht Friedrich Delitzsch ein klein-z Buch bei der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart, in d-m er ein abgerundetes Bild der materiellen Kultur Altbadylons ans Grund der neuesten Forschungen entwirft. Wieder lentt er unseren Blick nach dieser Wiege aller Zivili­sation, nach dem wundersamen Kulturland des alten Orients, dessen Dunkel sich durch die jüngsten, besonders von Deutsche laud gerade gesörderien archäologischen Forschungen und Grabungen immer niehr erhellt, dessen geheime Zusammeu- hänae mit unserer eigenen Gesittung immer stärker hervor- tretmi. Dieses flache, von einem dichten Netz zahlloser Wasserrinnen übersponncne mrd befruchtete, beispiellos reiche Land ist ja nicht umsonst als die Stätte des einstigen Para­dieses bezeichnet und für daslohnendste Kolonisationsseld der Gegenwart" erklärt worden. Hier lebten die alten Be­wohner ohne allen Kampf nms tägliche Brot, und paradiesisch werden die Zustände uns Heutigen dünken, wenn wir er­fahren, daß die Jahresmiete für ein Haus 1 bis 5 Sekol, d. h. 3 bis 12 M. betrug, daß ein Huhn für 15 Pf., und ein ganzer Hammel für 8 M. zu haben war; auch die liebe Jugend wird Sehnsucht bekommen nach einem Lande, wo es keine alten Jungfern gab und Schulzwang nicht existierte.

Die Kultur, die stch in dieser glücklichen Umgebung ent­wickelte, ist von semitischen Einwanderern zusammen mit der Urbevölkerung der Sumerer geschaffen worden, wobei sich zwei ganz verschieden beanlagte, aber geistig gleich hoch­stehende Völker zur glücklichen Einheit zusammenschlossen. Die Sumerer närnlich waren glänzende Rechner, während die Senriten früh künstlerische Fähigkeiten zeigten. Einfach war die tägliche Nahrung dieses Volkes; das Brot, das in Gestalt von Fladen im Backtrog bereitet wurde, galt als die Stutze des Lebens"; Wasser war das beliebteste Getränk. Die Kleidung war tzeyz MISS K lima aagepa tzt.. MtzkW>

Wiesbaden, Dienstag, 15 . Februar 1910.

so rückschrittlichen Anschauungen, so geringem Vertrauen in die politisch Reife der breiten Volksmasse tot* soll das hinaus! Ein solches Deutschland will die Wert regieren und kann nicht einmal die bescheidenen Wünsche seines eigenen Volkes befriedigen! Ein Mann, der nrcht die politischen Kräfte seines Volkes zu entfesseln ver­steht, der die abhängigen Leute liebt, aus oen Menschen am liebsten Figuren macht, dre sich lenken lassen, ein solcher Mann regiert Deutschland, von dem der Kaiser einmal gesagt hat: Deutsch sein hertzt frer sein! _,_

Deutsches Reick.

* Die Kaiserreise nach Korfu noch unbestimmt. Ent­gegen der Behauptung desB. T.", daß am 23. März in Korfu im Parke des Achilleion in Gegenwart des Kaisers die Ausstellung und Einweihung des neuen. Achilles- Denkmals stattfinde, wird mitgeteilt, daß die diesjährige Reise des Kaisers nach Korfu durchaus noch nicht sicher ist, da einige Ratgeber des Kaisers diese Reise unter den gegenwärtigen Verhältnissen in Griechenland für nicht un­bedenklich halten.

* Eine geplante große Kundgebung gegen die preußi­sche Wahlrechtsvorlage. Eine große Kundgebung gegen die Wahlrechtsvorlage der preußischen Regierung und für die geheime Stimmabgabe wird, wie dasH. B." erfährt, von den Kreisen der städtischen Selbstverwaltung, feer Wissenschaft und der Kunst, der Industrie und des Handels am Sonntag, den 20. Februar, mittags 12 Uhr, im Zirkus Schumann zu Berlin veranstaltet werden. Das Komitee wird alles Nähere, besonders die Rednerliste, in den nächsten Tagen veröffentlichen.

* Auf der Straße zu demonstrieren empfiehlt Dt-. Breit­scheid, der Führer der Demokratischen Vereinigung, jetzt auch den Freisinnigen. Er schreibt in seiner Wochenschrift: Daß der Kampf nicht nur in den Parlamenten ausgefochten werden kann, muß sich der Freisinn ebenfalls sagen. Das Volk muß sprechen, wo immer es dazu Gelegenheit findet. In den Versammlungen. Auf den Straßen, überall dort, wo es durch seine Masse wirken kann, denn neben der Idee der Gerechtigkeit ist die Zahl seine einzige Waffe. Diese Sprache aber darf sich nicht auf die sozialdemokratische Ar­beiterschaft beschränken. Die Liberalen sollen einstimmen, zum mindesten aber sollen sie sich nicht an den Versuchen beteiligen, den Entrüstnngsschrei der Entrechteten zu er­sticken." Herr Dr. Breitscheid verlangt aber noch mehr! Er sieht voraus, daß es aus Anlaß der Wahlrcchtsvorlage zu einem Massenstreik kommt und fordert von den Libe­ralen, daß sie diesen Streik dann moralisch unterstützen sollen. In diesem Sinne schreibt er:Und auch an den Ge­danken muß stch das Bürgertum gewöhnen lernen, daß eine Zeit kommen kann, wo die Arbeiterschaft zu schärferen Mitteln greift. Wenn heute oder morgen beispielsweise die Bergarbeiter im Ruhrrevier, die schon durch den

der Kops durch Tücher und Binden gegen die Sonue sorg­fältig geschützt wurde, genügte für den übrigen Körper ein durch Gürtel oder Schal um die Hüften befestigtes Wollcn- oder Linnengewand, über welches wohl noch ein Oberge- wand in malerischem Faltenwurf angelegt wurde. Zur Fußbekleidung dienten zumeist Sandalen. Ein sehr apartes Gewand legten die sumerischen Damen an, nämlich einen großen, reichverzierten Schal aus einem einzigen Stück, der sich über der Brust und unter den Armen fest anschmiegte, dann im Rücken gekreuzt und in zwei fein ornamentierten Streifen über die Schulter nach vorn geworfen wurde. Mit Sorgfalt und Geschmack wurde auch die Frisur und das Salben mitwohlduftendem Rindersett" ausgcsührt. Außer­dem trug der alte Babylonier noch stets einen Siegelring, einen Stock mit einem bestimmten Abzeichen und einen Schlauch bei sich, der ihm nicht nur als Wasserbehältnis, sondern auch als eine Art Schwimmgürtel diente, um die. zahlreichen Flüsse und Kanäle zu überschreiten. f

Durch strenge Gesetze, wie sie uns in den 280 Para­graphen der Gesetzes-Stele Hammurabis erhalten sind, waren alle Verhältnisse des privaten und öffentlichen Lebens geregelt. Schriftliche und durch Zeugen beglaubigte Ab­machungen hatten allein Gültigkeit; das galt nicht nur bei jedem Ehevertrag, sondern auch bei jedem Kaufgeschäft. Wer irgend etwas ohne Zeugen und Vertrag erwarb, galt als Dieb und wurde getötet. Heiratete jemand eine Frau und vergaß die Aussetzung des Schriftstücks, so war jenes Weib nicht seine Gattin. Jedes Mädchen fand einen Mann, wenn es nicht von ihrem Vater zur Priesterin und damit zur Ehelosigkeit bestimmt wurde. Wie das auch heute noch bei den Arabern de: Fall ist, wurde die Braut ihrem Vater vom Vater des Bräutigams durch ein Geschenk abgetanst. Die Preise, die gezahlt werden, sind heute noch so verschie­den wie damals. Bei den Dschebur Arabern kostet ein Mäd­chen eine Büffelkuh von zirka 140 M. Wert oder einen Esel und drei Schafe. Ern babylonisches Mädchen wurde von ihrer Mutter gegen einen Sklaven im Werte einer halben Silbermine und iy 2 Mine Silber in bar verkauft. Sehr hübick, sind einige in solchen alten Kaufverträgen überlieferte MSvNe nnam en: so heißt NM BtzgM Lsmgzsmt,Mein

58 . Jahrgang.

Zwangsarbeitsnachweis in Aufregung gebracht sind, die Wahlrechtsverhöhnung zum Anlaß nehmen würden, in den Streik zu treten; wenn ganz allgemein der Versuch gemacht würde, und sei es auch nur auf kurze Weile, darzutun, in wie hohem Matze die deutsche Volkswirtschaft doch auch von der Arbeitsbereitschaft des Proletariats abhängt, dann muß das liberale Bürgertum bereit sein, denen, die den Kampf ausnehmen, moralisch den Rücken zu decken." Bekanntlich ist es überhaupt nur ein kleiner Bruchteil der Sozialdemo­kraten, der mit dem Massenstreik einverstanden ist. Der gute Dr. Breitscheid aber möchte sogar die Bürgerlichen für eine solche Kundgebung gewinnen. Wie sich nur in dem Kopfe dieses Mannes die Welt malt!

* Für die geheime Walfl spricht sich das christlich-soziale Reich" mit großer Entschiedenheit aus. Es schreibt: Das Mindeste, das der Arbeiter als preußischer Staats­bürger zu verlangen berechtigt ist, ist der Schutz seiner politischen überzeugunng und der Betätigung der politischen Überzeugung anläßlich der Wahl, so daß er seiner wirtschaftlichen und sozialen Abhängigkeit wegen den Terrorismus von oben und von unten nicht mehr zu fürchten braucht. Der Wahlterrorist von oben ist der Unternehmer, der Wahlterrorist von unten die Sozial­demokratie. Wer aber dem Terrorismus sich beugen muß. wird zum Lumpen. Und das sollte nicht anders werden?" Solche Äußerungen mögen recht gut gemeint sein, aber sie machen aus die feudalen Herren von der Rechten, auf die allein dasReich" wirken könnte, keinen Eindruck.

* Die PcnsionSversicherung der Privatangestelltem Zur zweiten Beratung des Haushalts für das Reichsamt des Innern beantragen die Natronalliberalen, die Verbünde­ten Regierungen zu ersuchen, noch in dieser Session dem Reichstag einen Gesetzentwurf über die Einführung der Pensions- und Hinterbliebenen-Versicherung der Privat­beamten vorzulegen.

* Der Verkehr mit Kraftfahrzeugen, Zmn Gesetz übe: den Verkehr mit Kraftfahrzeugen, das im vorigen Jahre im Reichstag verabschiedet worden ist, sind nunmehr vom Bundesrat die Ausführungsbestimmungen er­lassen worden. Diese beziehen sich zunächst auf die Be­schaffenheit und Ausrüstung der Fahrzeuge, bei der jede vermeidbare Belästigung von Personen und Gefährdung von Fuhrwerken durch Geräusch, Rauch oder üblen Geruch ausgeschlossen sein soll. Für die Zulassung von Kraftfahrzeugen zum Verkehr sind genaue Vorschriften über die Lenk- und Bremsvorrichtung, die Hupen, Laternen, Bergstützen, Kennzeichen usw. erlassen worden. Von be­sonderer Wichtigkeit sind die Bestimmungen über die F ü h - rer von Kraftfahrzeugen. Die Erteilung der Erlaubnis zum Führen eines Fahrzeuges wird abhängig gemacht von dem Zeugnis eines beamteten Arztes darüber, daß der An­tragsteller keine körperlichen Mängel hat, besonders hinsicht­lich des S e h - und Hörvermögens, die seine Fähig­keit zur sicheren Führung beeinträchtigen. Die Ortspolizei- behörde hat ferner zu prüfen, ob etwa Tatsachen vorliegen,

kleiner Schutzengel", und eine andere Jni-Jibbi-erschiti,in das Herz gepflanzt". Oft war die Mitgift sehr groß, bestand in Feld und Garten, in Sklaven, Schmucksachen, Tieren usw., und zeigte schon die hochgeachtete Stellung an, die die Frauen in Wt-Bebylomen einnahmem

Im Gegensatz zu den Assyrern herrscht bei den Baby­loniern eine zarte Rücksichtnahine aus die Frau, was wohl aus sumerischen Einfluß zurückzusühren ist. Wahrend m Assyrien der Mann seine Frau einfach wegschicken konnte, mußte der Babylonier bei der Scheidung der Frau nicht nur ihre Mitgift, sondern auch ein beträchtliches Scheidegeld von einer Mine Silber geben. Eine Dienstbotcnfrage existierte im alten Babylonien nicht. Die Frau besorgte den Haus­halt und es galt als ihre höchste Tugend, zu Hause zu schalten und zu walten. Unterstützt wurde sie von Sklaven »und Sklavinnen, deren Preis im Durchschnitt 10 bis 30 Silbersekel (25 bis 75 M.) für den Mann und 5 bis 6 Silber- fcM (vwaa 15 M.) für die Frau betrug. Neben dein Acker­bau und der Viehzucht entstand schon in sehr alter Zeit ein lebhafter Handel innerhalb Babyloniens. Er blieb nicht lange Tauschhandel, sondern erhielt schon im dritten Jahr­tausend v. Ehr. einen großen Aufschwung durch die Ver­wendung der Edelmetalle, besonders des Silbers, als Wert­messer. "Der Handel mit den Landesprodukten beschäftigte und ernährte zahllose Groß- und Kleinhändler. Der Groß­handel konzentrierte sich in den großen Städten und hatte schon dieselben Formen wie bei uns. Der ausländische Handelsverkehr stand ebenfalls in hoher Blüte; in großen Karawanen wurden die gewerblichen Erzeugnisse durch die Wüste nach den benachbarten Ländern befördert. Auch das Handwerk hatte goldenen Boden; die freien edlen Gewerbe der Juweliere, Elfenbeinschnitzer, Töpfer, Weber standen in hohem Ansehen. Natürlich mußten die Babylonier auch Steuern zahlen, und der Steuereintreiber, der den nicht crb- gelieserten Zehnten in Gestalt von Kälbern, Lämmern. Baumstämmeru usw. selbst holt, spielt eine wichtige Rolle in den Urkunden. Mit Strenge wurde die Aushebung der waffenfähigen Untertanen durch die sogenannten Treiber oder Fänger gehandhabt. und niemand durste sich ohne be­sonderes Privileg dK MWärMchi eutziehM