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Donnerstag, 6. Januar I 91 <r» Seite 5*

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Uermischtes.

* Französische Soldaten als Mörder. Die Mörder

ier Frau Gouin, die Soldaten Michel und Graby, wer­den vor das Schwurgericht gestellt werden, da sie das Verbrechen während eines 24stündigen Urlaubs began­gen haben. Der von der Familie Gouin auf die tem- deckung des Rcorders ausgesetzte Preis von 25 üUU Frank dürfte einem Koch namens Pourtheult zufallen, der in Melun gleichzeitig mit den beiden Soldaten m den Zug gestiegen war und einem Sohne der ermorde­ten Frau Gouin seinen Verdacht mitgeteilt hatte. Er wußte, daß Michel und Graby, mit denen er in der­selben Kompagnie gedient hatte, sehr übel beten- mundete Burschen ivaren. DieMörder gestanden, daß sie gleich bei ihrer Abfahrt den Plan gefaßt hätten', einen ihrer Mitreisenden zu beraubten und sich zu diesem Zweck ans ihren: Wagen dritter Klasse in einen Wagen erster Klasse geschilckftn haben. Als sie die Frau Gouin allein in ihrem Abteil in einer Ecke schlummernd erblickten, drangen sie ein, sperrten die Lür ab, zogen den Vorhang zu und verlöschten das Licht. Frau Gouin erwachte und stieß einen furchtbaren Schrei aus. Die beiden Soldaten stürzten sich aitr sie. würgten sie und töteten sie mit Fußtritten. Sodann ent­rissen sie ihr die Handtasche, in der sich 5000 Frank be­fanden. Während der Soldat Michel sich vom Blute auf der Toilette, reinigte, warf Graby die Leiche ver Frau Gouin auf das Gleis. Die Mörder gestanden, daß sie den Namen ihres Opfers erst aiis Len Zeitungen erfahren haben. Die üer Frau Gouin geraubten Ringe wurden in der Wohnung der Geliebten des Soldaten Michel gefunden.

Eule ichwierigc Überfahrt. Der Kapitan von Setten-Petersen meldet vorgestern mittels drahtloser Telegraphie nach New Jork, daß der DampferPrin­zessin Irene" aus dem 46 Grad EO Minuten nördlicher Breite und 45 Grad westlicher Länge sein Ruder ver­loren und mit den Schrauben nach Bremen steuere. Aii Bord sei alles Wohl. Der Dampfer ist am 30. Dezember mittags von New Jark abgegangen und wäre am Montag auf der Weser fällig gewesen. Indessen dürfte sich die Ankunft des Schiffes infolge des Unfalles etwas verzögern. Eine Gefahr für das Schiff und seine Passagiere besteht nicht.

Kleine (Ckfeottnr.

Ein bedeutendes Vermächtnis hat der kürzlich in Bentheim gestorbene Apotheker Drees dem Orte hrnter- lossen. Dem Vernehmen nach hat ber Verstorbene 600 000 M. für die Erbauung eines Hauses für Schwind­süchtige und 30 000 M. für das Krankenhaus gestiftet. Außerdem hat er noch mehrere andere hohe Summen für wohltätige Zwecke vermacht.

Ein Anschlag aus einen Personenzug. Ter mittags 1 Uhr in Naumburg eintreffende Personenzug der Un­struthbahn gerier irr schwere Gefahr, weil beim Torte Nißmitz unbekannte Frevler im Schienenstoß einen eisernen Kasten mrt zentnerschweren Steinen befestigt hatten.

Ein Leichenfund, der in der Königsheide bei Berlin gemacht wurde, läßt auf ein Liebesdrama schließen. Die Ermittelungen ergaben, daß die Tote die 10jährige Schneiderin Upsultat aus Rixdorf ist. Als Täler kommt ein Monteur Friedmann in Frage, der das junge Mädchen wohl mit dessen Einverständnis er­schossen hat. Vorläufig fehlt von den: Mann jede Spur.

Dir Cholera. Ter erste Maschinist des von Riga in Frederikshald (Norwegen) eingetroffenen norwegischen DampfersAtlas" ist unter choleraverdächtigen Er­scheinungen gestorben. Durch die bakteriologische Unter­suchung wurde Cholera festgestellt. Alle Sicherheits­maßnahmen sind getroffen, die Besatzung ist unter Be­obachtung gestellt.

Dic^ Budapcstcr Ncujahrsnacht. Aus der polizei­lichen Statistik Budapests erfährt man folgende Zahlen: Bei 113 blutigen Schlägereien mußten die Schutzleute intervenieren. Die Freiwillige Rettungsgesellschaft leistete in fast l 00 Fällen Hilfe und brachte 18 schwerer Verwundete ins Spital. 12 Personen verloren auf offener Straße infolge Alkoholvergiftung das Bewußt­sein.

Ein cutschlichcr Uuglücksfall. In den Hochofenwerken Premidence in Brüssel stürzte ein 45jähriger Arbeiter, Vater von fünf Kindern, der die Entleerung eines Stahlgußofens zu überwachen hatte, infolge des Zu­sammenbruches des gemauerten Schutzwalles in den mit 1000 Kilogramm weißglühend-flüssigem Stahl ge­füllten Behälter. Die Metallmasse überdeckte ihn sofort.

Ein gefährlicher Bergsturz. Das Apenninendors Seopolo ist durch einen gewaltigen unaufhaltsam vor- rückenden Bergsturz in äußerste Gefahr gebracht. Tie Erbmassen, die an der Basis 600 Meter breit sind, er­reichten bereits die ersten Häuser, die sämtlich geräumr werden mußten.

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Kehre Nachrichten.

Der Empfang der chinesischen Marine-Studienkommisfion

im Berliner Schloss.

Berlin, 5. Januar. (Eigener Drahtbericht,) Der Kaiser empfing heute mittag 1 Uhr im Königl. Schloß in Anwesenheit des Kronprinzen, der Prinzen August Wilhelm und Oskar, des Reichskanzlers, der meisten Staatsminister und Staatssekretäre sowie anderer hohen Würdenträger die heute früh hier eingetroffene chinesische Marine-Studien- kommission. Darauf hielt Prinz T s a i - H s i n an den Kaiser folgende Ansprache:Im Auftrag meines er­lauchten Souveräns bin ich nach Deutschland gekommen, um mich mit den Marineverhältnissen vertraut zu machen. Durch die Gnade Eurer Kaiserlicher: Majestät bin ich mit außergewöhnlichen Ehren empfangen und von Offizieren- und Beanüen Eurer Majestät begrüßt worden. Eure Maje­stät wollen geruhen, meinen ehrerbietigsten Darrt dafür ent- gegenzurrehmen. Der Name der deutschen Marine hat in der Welt einen guten Klang und die vorzüglichen Leistungen

der deutschen Werften sind allgemein bekannt. Daher ge­reicht es mir zur besonderen Freude, aus eigener Anschau­ung Deutschlands Fortschritte auf maritimem Gebiet kennen zu lernen. Es erfüllt mich der lebhafte Wunsch» daß die freundschaftlichen Beziehungen unserer beiden Länder immer enger werden und stets nur Liebe und Eintracht herrschen mögen. Hiermit verbinde ich die Hoffnung, daß Eurer Majestät noch viele Jahre eine glückliche Regierung beschie- den sein möge." Der Kaiser antwortete wie folgt: Eurer Kaiserlichen Hoheit danke ich für Ihre freundschaft­lichen Worte und für die guten Wünsche, die Sie für meine Person zum Ausdruck gebracht haben. Es hat mich mit leb­hafter^ Genugtuung erfüllt, daß Seine Majestät der Kaiser von China Eure Kaiserliche Hoheit an der Spitze einer Kommission hoher Würdenträger zum Studium europäischer Marineverhältnisse auch nach Deutschland entsandt haben, und ich habe besohlen, die Erfüllung der Aufgabe der Kom­mission irr jeder Weise zu erleichtern. Bei der hohen Ein­sicht Eurer Kaiserlichen Hoheit zweifle ich nicht, daß Sie un­sere Einrichtungen und Leistungen zu würdigen wissen, und ich gebe mich der Hoffnung hin, daß Sie unter dem, was Sie sehen werden, manches finden mögen, was Ihnen von In­teresse und der Beachtung wert erscheint. Überzeugt, daß auch Eurer Kaiserlichen Hoheit Besuch in Deutschland dazu beitragen wird, die zwischen China und dem Deutschen Reich bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zu fördern und zu festigen, heiße ich Eure Kaiserliche Hoheit mtb Ihre Begleiter in unserer Mitte von Herzen willkommen."

Der sozialdemokratische Prrußcntag.

8ollv. Berlin, st. Jmmar. (Eigener Drahtbericht dos Wiesbadener Tagblatts".) Der heutige Vonnittag des letzten Sitzungstages des preußischen Sozialistenparlameuts wurde durch eine vierstündige Rede des Abgeordneten Lieb­knecht ausgefüllt. Sein Thema ist die Verwaltungsreform m Preußen. Au der Hand einer überfülle von Material suchte er unter heftigen Ausfällen auf Preußen und die Herrschaft der besitzenden Klaffen, die auf Machtmittel und Betrugsnnttcl beruht, seine fünf Druckseiten fassenden Leit­sätze klarzulegen. Mittags um 1 Uhr brach er seinen Vor­trag ab, um ihn nachmittags um 3 Uhr wieder fortzusetzcn. Er wird voraussichtlich noch über eine Stunde sprechen.

Die Beisetzung des Großfürsten Michael.

Petersburg, 5. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Im Beisein des Kaisers, der fremden Fürstlichkeiten und der Mitglieder des kaiserlichen Hauses wurde heute nachmittag die in der Peter- und Paulskirche aufgebahrtc Leiche des Großfürsten Michael cingefcgnet und feierlich in der Kirche beigesetzt.

Ein schlauer Ausreißer.

Trier, 5. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Ein Unter- suchungsgefangcner namens Krämer entfloh heute vormittag aus dem Gerichtsgebäude auf originelle Art. Der Gerichks- dicner geleitete ihn in das Dienstzimmer, wo er auf den Aufruf warten sollte. Krämer machte in der Tür Kehrt, schloß diese hinter sich zu und verließ unbehelligt das be­lebte Gertchtsgebäude. Als der cingeschlossene Gcrichts- diener sich bemerkbar machen konnte, war der Flüchtling längst verschwunden.

Berlin, 5. Januar. (Eigener Drahlbericht.) DieNord­deutsche Allgemeine Zeitung" meldet: Dem Vernehmen nach ist zum kaiscrlichen Gesandten in Rio de Janeiro der bisherige Gesandte in Lima, vr. Michah elles, bestimurt.

Berlin, 5. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Dem Vizeadmiral B r e u s i n g, Direktor des Werftdeparke- ments des Reichsmarineamts, wurde unter Verleihung des Charakters als Admiral der nachgefuchte Abschied bewilligt.

Darmstadt, 5. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Der Großherzog hat derDarmst. Ztg." zufolge den Oberlehrer am neuen Gymnasium zu Darmstadt, Professor Theodor Ritzert, zum Direktor der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) in Fricdbcrg ernannt.

Nürnberg, 5. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Der Ausschuß der Nationalliberalen Landespartei Bayern beschloß, auf seine Forderung bezüglich der von den Jungliberalen abzugcbenden Garantien zu verharren und falls dies nicht geschieht, aus dem bayerischen Block a u s z u s ch e i d e n._

Kichts H «mdelsn achrichte».

Berliner Börsenbericht.

Berlin, 5. Januar. (Eigener Drahtbericht.) An der heutigen Börse griff eine wesentliche Er­holung Platz. Ter feste Schluß New Jorks, die Verschiebung der S o n d e r b o t s ch a f t des P r ä s i d e n t e n T a f t wegen des Gesetzes über den zwischenstaatlichen Handel und die Hoffnung, daß diese in einem für die Börse günstigen'Sinne ausfallen und den New Jorker Platz dadurch vor weiteren Erschütte­rungen bewahren wird, veranlaßten hier Deckungen und Rückkäufe, In London wird eine baldige Diskont­herabsetzung der Bank von England nicht als außerhalb der Möglichkeit liegend betrachtet. Auch hier herrscht am offenen Geldmarkt zunehmende Flüssigkeit, welche in einer weiteren Ermäßigung des Satzes für täglich kündbares Geld von 4 1 /« auf 4 Prozent zum Ausdruck kam. Für Montanwerte boten außerdem die Er­höhung der Feinblechpreise der vberschlesischen Werke, sowie vereinzelte belgische Roheisenpreiserhöhungen Anregung. Das Geschäft war jedoch nicht sonderlich'be- lebt und erlangte nur am Montanmar'kt größere Ausdehnung: hier waren auch die Kursbesserungen am beträchtlichsten und erreichren namentlich in den gestern stärker gewordenen Werten bis 2HÜ Prozent In Banken war die Erhöhung lvesent- lich geringer. Fester lagen Amerikaner auf New Jork, sowie auch die übrigeil Transporlwerte. Renten konn­ten bei stillem Geschäft leichte Besserungen durchsetzen. Feste Haltung zeigten Elektrizitätswerke, wogegen Schiffahrtsaktien anfänglich auf die Meldung von der Gewährung von Subventionen für Dampfer unter amerikanischer Flagge schwächer lagen. Für K a I i - w e r t e erhielt sich bei regem Geschäft weiter gute Meinung. Weiterhin war das Geschäft still bei zuver­sichtlicher Grundstimmung. Die zuversichtlichere Stim­

mung trat bei zunehmendem Geschäft weiterhin noch deutlicher in die Erscheinung infolge des Rückganges des Privatdiskonts. Die Kurse erfuhren auf der ganzen Linie, namentlich am Montanmarkt, weitere Besserungen. P r i v a t d i s k o n t 3% Prozent.

wb. Berlin, 5. Januar. Die Betriebseinnahmen der Schantung - Eisenbahn betrugen im Dezember 1909 347 000 Mexikanische Dollar gegen 800 000 mexikanische Dollar im Vorjahr, und vom 1. Januar bis 31. Dezember t909 3 269 000 mexikanische Dollar gegen 2 558 982 mexikanische Dollar im Vorjahr. Die Mehereinnahme beträgt somit 710 018 mexikanische Dollar oder 27.75 Proz.

Einsendungen uns dem Leserkreise.

Wiff Rücksendung oder Aufbewahrung der uns für diele Rubrik zugeheuden, nicht verwendeten Emsenvunaen kann ficü die Redaktion nicht einlafien.)

Biebrich, 2. Januar. Als ich das Eingesandt in Nr. 1 Ihres w. Blattes gelesen hatte, entfuhr mir unwillkürlich ein altes Sprichwort:O sancta simplicitas". Ich will nun nicht mit Herrn C. darüber streiten, wer die geringere Kennt­nis der Biebricher Verhältnisse besitzt, sondern an Hand von Tatsachen beweisen, wie sehr er mit seinen Aus­führungen und Schlüssen im Unrecht ist. Zunächst ist es Tat­sache, daß die Grammophonsteuer und die Gas- und Elektrizitäts­preiserhöhung vor der Wahl beschlossen worden sind, denn die Wahlversammlung des Kriegervereins hat sich mit diesen Beschlüssen angelegentlichst befaßt, und wurde daraufhin die Grarnmophonsteuar wieder aufgehoben, bezw. die Gaspreise teils herabgesetzt und teils wieder auf den früheren Stand gebracht. Jedes Kind in Biebrich kennt doch die Unzufriedenheit der Biebricher Bürgerschaft über die vorgenannten und andere frühere Beschlüsse. Wollen Sie wirklich von dieser nichts gemerkt haben, Herr C.? Dann lesen Sie, bitte, die Redaktionsausführungen derBiebricher Tagespost" vom 30. Dezember! Diese bescheinigen diese Unzufriedenheit! Tatsache ist ferner, daß die Aufhebung der Mädchenmittelschule vor der Nachwahl stattfand und daß daraufhin allgemein die Parole lautete:Nicht wählen". An diesen Tatsachen

ändert die Steuer derWahrheit" auch nichts! Wenn Herr C. von der Entäußerung der Mannesehre durch die Wahl des Herrn D. der Name wurde allerdings nicht genannt spricht, so muß man fragen, wo war dann diese Mannesehre, als in der Bürgervereins-Versarnmlung über Herrn D. abge- stimmt wurde und Ihre Gruppe, Herr C., für ihn stimmte und nach der Versammlung von Ihrer Gruppe (den städtischen und staatlichen Beamten und der Lehrerschaft) dennoch ein anderer Kandidat eingeschoben wurde? Ihrer Gruppe, Herr C., ist es zu danken, daß der Bürgerverein seine Wahltätigkeit einstellte. Der Bürgcrverein hat Ihren Kandidaten, Ihren Wünschen entsprechend, auf seine Liste gesetzt, um mit seinen Mitteln auch dessen Wahl herbeizuführen, und zum Dank schieben Sie an Stelle des Bürgervereins-Kandidaten einen anderen. Ist das Mannesehre gewahrt? Wahrlich, es wäre eme Entäußerung der Mannesehre gewesen, wenn trotzdem der Bürgerverein sich noch um die Wahl gekümmert hätte, nachdem er von 5 Kandidaten nur einen für sich beansprucht und dieser eine von Ihrer Gruppe nickt gewählt wurde. Sollte er trotz­dem mit seinem Geld die Wahl Ihres Kandidaten herbeiführen helfen? Neben der Unzufriedenheit über das gegenwärtige System trügt also Ihre Gruppe die Schuld an dem Ansgang der Wahl. Das muß im Interesse der geschichtlichen Wahrheit festgehalten werden, das werden sich aber auch die bürgerlichen Stadtverordneten zu merken haben. Es ist mir längst bekannt, daß Ihre Gruppe verzweifelte Anstrengung macht, um diese Tatsachen zu vertuschen, aber es wird vergebliche Mühe sein. Die Biebricher Bürgerschaft wird in der in Bälde stattfindenden öffentlichen Versammlung Gelegenheit haben, zu be­weisen, ob die Herren Rathausbeamten und deren Gefolgschaft das Vertrauen der Bürgerschaft genießen oder der Burger- verem, ob Herr C. die Biebricher Verhältnisse besser kennt oder Einsender dieser Zeilen, und ich weiß heute schon, daß die Kritik, die an deni Verhalten der Gruppe des Herrn C. geübt werden wird, weit davon entfernt sein wird, das Gegenteil memer Behauptungen zu bestätigen. Civis.

FarnilLen-Uachrichteru

Standesamt Wiesbaden.

iR-thauS, Zimmrr Nr. 30 ; geöffnet an Wochentagen von 8 bi» V»1 Uhr: für Sta» töließmigcn nur Dienstag», Donnerstags und SamstagL.»

Geburten:

27. Dez. dem Schlosser Fr. Schmidt c. T., Gertrude.

28. dein Fischhändler Heinrich Henninger e. T., Luiie.

28. dem Herrenschneider Johann Schwcngler e. S., Kart

Franz.

29. .. dem Bäcker Joseph Leppert e. T., Anna Emma.

29. dem Kaufm. Jos. Travers e. T., Magdalena Anna

Maria.

30. dem verstorbenen Friseur Gust. Richter e. T., Sophie.

30. dem Kaufmann Lorenz Heidenreich c. T., Elisabeth

Margarete.

80. dem Schutzmann Fr. Gnnia e. T., Else.

31. dem Metzgergehilfen Julius Fischer e. T., Luise.

31. dem Tabakschneider Jak. Schröder e. S., Jakob Georg.

31. .. dem Taglöhner Karl Brühl e. T., Adelheid Marianue.

31. dem Lackierergehilfen Karl Kuhn e. T., Elisabeth.

1. Jan. dem Fabrikarbeiter Aug. Jacobi e. T., Auguste.

1. dem Bierbrauer Mich. Rücket e. S Karl Georg.

2. dem Zimmermann Friedr. Grün e. S., Friedrich WM

2. dem Schlosser Ant. Morr e. T Erna.

2. dem Lackierergehilfen Franz Höling e. S., Otto

Friedrich Gottfried.

Aufgebote:

Fuhrmann Johann Peter Esser hier uiit Margarete May in

Eltville.

Fabrikant vr. Jakob Müller in Metternich mit Hedwig Anna Elise Eisenstecken hier.

Maurer Franz Zoth in Westernohe mit Margarete Preus hier. Schauspieler Ludwig Joost mit Margarete Hamm hier. Taglöhner Karl Mayer mit Rosa Knörr hier.

Taglöhner Rudolf Käppele mit Anna Gehring hier.

Schmied Wilh. Söhnge in Eschbach mit Thekla Schneider das Taglöhner Franz Bender in Höchst a. M. mit Dorothea Schmitt daselbst.

Eheschließungen:

Schneider Erwin Steg mit der Witwe Johanna Schmitt, ged. Schabt, hier.

Kellner Theodor Baum mit Pauline Bobock hier. Oberpostsekretär Otto Viert in Niedersedlitz mit Friederike Schmidt hier.

Stcrbefälle:

3. Jan.: Wwe. Amalie Meinecke, geb. Müller, 48 I.

3. -~ --

3.

3.

8.

4.

Minna Schickel, ohne Beruf, 22 I.

Friedrich, S. d. Zimmermanns Friedrich Grün, 1 T. Kutscher Theodor Reith, 40 I.

Rentner Frhr. Fritz b. Marillac-Saint Julien, 80 I. Emma, T. d. Schreinergehilfen Jak. Sauerborn, 7 M.

Die Msrgett-Arrsgaite irmfüM 14 Heitert

_ und die Vertagsbeilage Der Roman".

Leitung- W. Schulte vom Brühl.

Verantwortlicher Redakteur für Politik. Handel und Feuilleton: A. Hegerborü: t'ur Wiesbadener Nachrichten: (£ Rorherdt ; für N.rlsauische Nachrichten. Aus der Uingevnng und Gerichtsiaal: H. Drefenbach: für Vermischtes, Sport und Brief­kasten: C. Losacker: für die Anzeigen und Retlameil: H. Dornauf: jämtlich in Wiesbad-'n.

*,nuf und Verlag der L. Schel'.enbergfck)en Hos-Buchdruckerei in Wiesbaden.

LprechSuude der Rrrdattion: 12 fri* l LHr.

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