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Mittwoch, 3. Januar 1910.
Wiesbadener Tagblatr«
Morgen-Austzave, l^Vlalr.
Nr. 3.
Operation vonnöten ist, da die Wucherungen in der Nase Dimensionen annahmen, dass Gefahr für das Leben des Königs entstand. Tatsächlich wurde bereits vor zwei Monaten eine solche Operation iit Madrid im Schlosse vorgenommen, und zwar vom Madrider Professor Canias unter Assistenz des Leibarztes., Man versprach sich damals von dem operativen, Eingriff euic sofortige und gründliche Abhilfe, der König, der infolge seines lebhaften Temperamentes kein guter Patient ist. verlieb bereits nach 10 Tagen das Bett und ging seiner gewohnten Beschäftigung nach. Ja, er ließ sogar d'.e Warnungen der Ärzte, sich wenigstens vor größerer: Anstrengungen, den sportlichen Beschäftigungen, denen er sonst huldigt, zu hüten, außer acht und nahm dato tzgrauf an größeren Jagden teil, ein Wagemut, der Nlcht ichne Folgen blieb. Es zeigte sich, daß, die Operatrou ihren Zweck nicht erreicht hatte, denn die Wucherungen in der Nase traten von neuem auf, und zwar diesmal ip viel heftigerer Form. Der König wurde abermals bettlägerig und diesmal wandte .mau sich an emeu Pariser Arzt, Professor Bardoulle, welcher nach Madrid gerufen wurde, um fein Urteil abzugeoen. Professor Bardoulle erklärte, daß unbedingt neuerlich ein „opera- tiver Eingriff vonnöten sei. da sonst geradezu sur das Leben des Königs gefürchtet werden müßte. Die Operation kann allerdings nicht, sogleich vorgenommen werden, wird fedoch in der , nächsten , erfolgem Gegenwärtig liegt der König im Madrider schlosse, es haben zu ihm nur sehr wenig Personen Zutritt und er ist gänzlich außerstande, seine Regierungstatrgkert auszuüben, da er in seiner momentanen, Verfassung, unfähig wäre, den Vortrag eines Ministers, anzuhoren. Ter Grund, weshalb der Zutritt zum, König so angst- lich gewahrt wird, ließt aber auch darin, bafe ntan unt jeden Preis seinen wahren Zustand dem Volte der- bergen will, was in Anbetracht der unsicheren -age, in der sich Spanien derzeit befindet, schließlich begreiflich ist. Es war jedoch nicht zu vermeiden, daß auch schon bisher verschiedene Deutungen und Annahmen einen Weg in die Öffentlichkeit fanden, .da es, rnsbe- sondere anffiel, daß sich Alphonso seit Wocheii nirgends gezeigt hat. Es heißt im übrigen, daß sich die Königin Ena, die ihren Gemahl vetanlaßt hat, die Operation vorzunehmen, in eine tiefe seelische D e p r e f f t In gefallen ist, da sie den fetzigen, Zustand des Königs verursacht zu haben sich beschuldigte..
Trabilion, daß man mit den nationalliberalen Stimmen für jede Vorlage, die Aussicht aus Arrmrhnre har, einfach rechnen kann wie mit Schachfiguren, die man in der Hand hat. Die Nationalliberalen haben aber die Erfahrung gemacht, daß sie bei dieser „Tradition" unter den Schlitten kommen und sich daher von jeder Abhängigkeit, voir jedem bindenden Dogma emanzipiert. Die Parteien und die Regierung werden also lernen müssen, in jedem Falle zu fragen und abzuwarten, wie die natiorralliberale Fraktion Stellung nimmt, und ihre Wünsche in Rechnung zu stellen, wenn sie auf ihre Mitarbeit Wert legen. Das wird aber auch fernerhin der Fall sein, gleichgültig, ob jetzt oder später die Zustimmung der Nationalliberalen zu einer Mehrheitsbildung absolut notwendig ist oder nicht. Die Zeit wird lehren, wie weit diese Emanzipationsbestrebungen Erfolg haben werden, beispielsweise gegenüber dem Bund der Landwirte in Hannover und in der Pfalz.
* Die „Schützer Fehde", die vor länger als Jahresfrist zwischen dem Grafen Schlitz, dem Jagd-freunde des Kaisers, und der Stadtgemeinde Schlitz geführt wurde, wird durch eine Zeitungsnotiz wieder in der Erinnerung wachgemfein. Es wird gemeldet, daß Gras Schlitz ein eigens fiir sein Schloß gebautes Elektrizitätswerk in Betrieb genommen hat. Das bedeutet die Durchführung einer während der „Fehde" der Stadt angedrohten Maßregel, durch die das städtische Elektrizitätswerk, das seiner Vollendung entgegen- geht, mit dom gräflichen Boykott belegt wird. Das städtische Werk ist trotzdem gesichert und hat gute Aussichten auf rentablen Betrieb. Den Grafen wird das eigene elektrische Licht wahrscheinlich ziemlich teuer zu stehen kommen.
* Die Beteiligung der deutschen Landwirtschaft an der argentinischen Ausstellung, die in diesem Jahre in Buenos Aires stattfindet, erscheint nach einer Mitteilung der Deutschen Landwirtschastsgesellschaft nunmehr gesichert Es wird voraussichtlich nicht nur eine würdige Tierbeschickung zustande kommen,, sondern auch die landwirtschaftliche Maschinenindustrie plant eine umfangreiche Beteiligung.
* Eine Ministeruniform zu verkaufen. Die „Nordd. Mg. Ztg." bringt folgende Anzeige: „Eine gut erhaltene Staatsminister-Unisorm mit vollständigen Zubehörteilen zu verkaufen. Offerten unter O. T. 3079 an Haasenstein und Vogler, A.-G., Berlin W. 8 ." — Sollte es sich etwa um eine dänische Ministerunisorm handeln, die ja bekanntlich gänzlich außer Kurs gesetzt worden ist?'
erweist, gehört das Hinierlegungswesen, deffen Absonde
rung außerordentliche Kosten, es handelt sich um Millionen^ verursachen würde. Ebenso liegt die Sache bei den Reklamationen wegen Entlastung aus dem Heere, bei den Ersatz- angelegcnheiten usw-, überhaupt den militärischen Angelegenheiten, die der Militärkommistion unterstellt sind. An die Spitze der neuzubenennenden Behörde soll ein Präsident treten, dessen Titel gleichfalls eoch nicht feststeht. Ihm soll als Stellvertreter ein Perwaltunysgerichtsdirektor unterstellt Werder, so daß sich dieser Teil der Reorganisation ahn- lich wie der bei der Regierung übliche stellt.
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Der Papst vor Gericht?
Die Gerichtsbehörde von San Eiano hat eine Aufforderung an den Papst gerichtet, vor Gericht zu erscheinen wegen rechtswidriger Annahme der Erbschaft m Höhe von mehreren Millionen Lire, welche den Nachlaß des Msgn Adama betrifft.
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Der Präsekt von Messina untersagte die Anbringung einer von der Bürgerschaft zur Erinnerung an das Erdbeben gestifteten Gedenktafel, weil sie tadelnde Worte über das amtliche Verhalten nach der Erdbebenkatastrophe enthielt. Ein deshalb an die Presse und sämtliche Jnselstädte versandter entrüsteter Protest betont nachdrücklich das Recht und die Notwendigkeit, der Nachwelt wahrhettsgetreue Urteile über die traurigen Vorgänge zu überliefern.
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Rußland.
Deutsches Deich.
8 Fürsorge für Tuberkulöse. Der Reichskanzler hat in einem an die Regierungen der Einzelstaaten gerichteten Rundschreiben die Leiffätze, die vom Roichsgesrmd- heitsvat über die Ausgestaltung der Fürsorge für Kranke mit vorgeschrittener Tuberkulose beschlossen worden sind, zur Berücksichtigung empfohlen. Unter den Maßregeln, die daraus gerichtet sind, die tuberkulösen Krankheitskeirne unschädlich zu niachen, ist in erster Linie die Absonderung der Kranken mit offener Tuberkulose anzustreben. Hierzu wird empfohlen, möglichst viele Kranke in Krankenhäusern nnterzubringcn, und zwar, wo es irgendwie durchführbar ist, in besonderen Melkungen. In der Nähe der Städte sollen entsprechende Krankenhäuser errichtet werden. Das Prinzip der Heilbehandlung ist in den Vordergrund zu stellen Die Errichtung besonderer Anstalten für nicht besserungsfähige Tuberkulöse ist nicht zu empfehlen. Die mittellosen Familien, der in den Krankenhäusern unierge- brachten Schwindsüchtigen müssen unterstützt werden. Bei den zahlreichen Schwindsüchtigen, die nicht in Krankenhäusern untergebracht sind, muß die Gefahr einer Ansteckung ihrer Umgebung möglichst verhütet werden. Diese Ausgabe haben in erster Linie die Fürsorgestellen, die außer der Absonderung in der Familie wesentlich für Verbesserung der Wohnungsverhältnisse und für die Belehrung der Kranken und ihrer Umgebung Sorge zu tragen haben.
* Für eine „Emanzipation" der Rationallibcralcn, sowohl von der Regierung wie von den Konservativen, spricht sich die „Königsberger Allg. Ztg." aus. Diesem national- ttbevälm Blatt wird aus Berlin geschrieben: Es gilt als
Herr rmd Flotte.
Die neue Schießvorschrift für die Kavallerie ist am 2. Dezember genehmigt und soeben an die Truppenteile ausgegeben worden. Sie trägt dem technischen Fortschritt Rechnung, den die nunmehr in ter ganzen deutschen 'Reiterei erfolgte Einführung des Karabiners 1908 bedeutet, und stellt daher erhöhte Ansprüche an die Schießausbildung und an die Tätigkeit der Kavallerie im Gefecht und zu Fuß.
Die gemeinsame übungsfahrt des Automobilkorps von Deutschland, Österreich und Ungarn ist gesichert. Anr 14. Januar wird in Berlin eiste gemeinsame Besprechung von Vertretern der verschiedenen Generalstäbe stattftnden.
MechLfprechrmg «rrd Perwaltrrng.
-st- Die Reorganisation der Ministcrial-, Militär- und Baukommission. Die Erwägungen über eine Reorganisation der Ministerial-, Militär- und Bankommission sind jetzt so weit gediehen, daß die Grundzüge fiir die Neugestaltung der Behörde festgestelli sind. Danach ist zu erwarten, daß die neue Organisation zum Teil anders aus- sallen wird als man nach den letzten Pressemeldungen annehmen konnte. So ist es nicht zutreffend, wenn von einer „Auflösung" der Kommission berichtet wurde. Es hat sich heransgeflellt, -daß einzelne Verwaltnngszweige aus bestimmten maßgebenden Gründen tatsächlich nicht abgegeben werden können, obwohl das Bestreben obwaltete, dies in möglichst weitem Umfange zu tun. Somit wird der bereits bestehende Bezirksausschuß auch die Teile der Kommission umfassen, die nicht abgegeben werden können, und als neue selbständige Behörde auch eine neue Benennung erhalten, die bis jetzt noch nicht feststeht. Zu den Verwaltungszweigen, die dieser neuen Behörde angchörcn sollen, da ihre Abtrennung von der Kommission sich als nicht durchführbar
Reue Enthüllungen
Zum Revisor des Ministeriums der Wegekomnrunü kation soll Senator Garin ernannt werden. Die Revision soll sich hauptsächlich auf die letzten zehn Jahre erstrecken und in erster Linie das Wirtschafisdepartement betreffen. Man erwartet im besonderen Enthüllungen bei Kohlen- operatroncn sowie bei der Herstellung der Bekleidung per Unterbeamten.
Frankreich.
Versuche mit Unterseebooten.
In den nächsten Tagen wird mit dem Unterseeboot „Narval" eine Reihe interessanter und hochwichtiger Versuche vorgenommen werden Der erste Teil dieser Versuche wird darin bestehen, die Widerstandsfähigkeit der Hebevorrichtung zu prüfen, welche unlängst an den französischen Unterseebooten angebracht worden ist, für den Fall, daß die Boote bei Unfall ans dem Wasser gezogen werden müssen Nach diesem Hebeversuch wird die zweite Reihe von Versuchen vorgenommen werden, welche darin besteht, die deutsche und französische Methode zur Hebung der gesunkenen Unterseeboote mittels komprimierter Luft zu prüfen. Zu diesem Zweck wird ein Unterseeboot ans der Reede zum Sinken gebracht. Die Arbeit der Taucher wird eine sehr heikle und schwierige sein, da diese mit den Vorarbeiten zur Hebung beauftragt werden. Die Versuche werden wiederholt vorgenommen werden.
Belgien.
Ein Leben „katholischer Reinheit"
Der Erzbischof Mercier von Mecheln hat einen Hirten-! brief an die römisch-katholischen Einwohner Belgiens gerichtet, in dem die Gläubigen gebeten werden, für die Seele König Leopolds zu bitten, dessen Leben katholischer R e i n h e i t ein Beispiel für jeden katholischen Christen gewesen sei, und der seine Treue gegenüber den Satzungen der Kirche durch seine Trauung mit der Baronin Vanghan bewiesen hat, die nur nach katholischem Rechte erfolgte.
Oritisch-Indie«.
Die englische Behörde hat 30 Verhaftungen in den Bezirken von Nasit und Bombay vornehmen lassen infolge der Ermordung des englischen Beamten Jackson. Dü Mehrzahl der Verhafteten sind Brahmalente. bei denen mehrere Revolver vorgesunden wurden.
eine Temperatur von 7000 0 (5. besitzt, befindet sich überhaupt an allen Punkten in vulkanischer Arbeit, Eruption rerht sich an Eruption, sowohl örtlich wie zeitlich. Dieser regelmäßige Gang des solaren Vulkanismus, dessen Hauptgurtel die Verden parallel zum Äquator liegenden Fleckcnzonen darstellen. erleidet aber durch äußere Einflüsse bestimmte Änderungen seiner Intensität, und zwar macht sich die im Mittel all.. 111 5^ahre wiederholende Steigerung eben durch dre vcr- mehrte Fleckenbildung bemerkbar. Die gewöhnlich kurz vor den Flecken sichtbaren und die Flecke begleitenden glanzMdcn Fackeln sind die ausgequollenen heißeren Massen gleichsam die Laven, und die Proiuberanzen die emporgeschlcnderten
entzündeten Gase. _ r . ^ . ,
ah. Die Dortmunder Femlinde. Die jftmlmde, dm, das alte Wahrzeichen der Stätte des ehemaligen Oberstupls, wird ihren Jahrhunderte alten Standplatz ausgeben als ein Opfer des moderneri Verkehrs. Die Zetten andern sick- eben Noch Friedrich Wilhelm IV. hatte besolden- dag Lei ’bmx Bau der Belgisch-Märkischen Bahn ans die Linde Rücksicht genommen werde; heute sind solche Rücksichten nicht mehr angängig, die Zeit rauscht über die alte Richsitatte an der 1802 der Freigraf zum letztenmal seines Amt.» waltete, dahin. Es ist freilich nicht mehtzdre alte Linde wie sie lange Zeit hindurch grünte und blühte, sie fit nur noch ein alter Stu.uipf. der, mit eisernen Bandeii umgeben. damit er nicht zerfällt, ins städilzche Museum wan- bent soll. Der alte Stamm hat aber noch einen SProßttng aezettigt, der die Traditionen der ursprünglichen Femlmse worter fottfetzen soll. Man hatte zunächst die Absicht, iqn nach deni Kömgswall zu versetzen, doch fürchtet man, daß auch dort seines Bleibens nicht lange sein wird, da der dm kommenden Bahnhofsumbanten in Kürze der ganze Wall croßen Veränderungen unterzogen werden durfte. Es >,t daher beabsichtigt, die junge Linde auf dem Bahnhofsvorplatz anzupflanzen; der Freistuhl und der Tisch, ans dem der alte deutsche Reichsadler prangt, ,ollm rn ver 11 urgcbrurg ausgestellt werden. Es ist zu hoffen, daß
die junge Linde kräftig gedeiht als lebender Zeuge dafür, daß man auch im hastenden Ruhrrcvier sich Heimatsinn und Heimatpslege bewahrt hat.
Bildende Kunst und Musik.
Mascagnis neue Oper „Jsabeau" wird nun auch ihre Uraufführung in New York erleben; der Oktober 1910 ist für die Premiere in Aussicht genommen. Die Titelrolle wird durch Miß Bessy Abot verkörpert werden, die Einstudierung des Werkes wird Mascagni selbst leiten. Das Libretto ist nach Tennysons Ballade „Lady Godiva" geschrieben.
Wissenschaft und Technik.
Der dänische Eskttnoforscher Knud Rasmussen, der erst kürzlich von einem fast zweijährigen Aufenthalt in Nordgrönland zurückgekehrt ist, rüstet sich zu einer neuen Expedition, die das Studium der zentralen Eskimos im nördlichen Amerika zum Ziel nimmt.
Dem „Geogr. Anzeiger" zufolge will auch der amerikanische Meteorologe E. Bald Win Nansens Drift ans dem Fram" nachalnnm, aber bedeutend östlich von Nansens Route; für die Reise sind fünf Jahre in Aussicht genommen.
Fra mar dm Jahr 3. N, 221.8 versd obsch mehr
Aus dem Jug des Todes im Jahre 1909.
(Schluß.)
Ausländische Staatsmänner, Parlamentarier und Politiker.
Graf B a d e n i, Casimir, September 1895 bis November 1897 österreichischer Ministerpräsident, bekannt durch die unseligen 1899 wieder aufgehobenen Sprachverordnungen, f Lemberg 9. 7-, 62 Fahre. — Baron Dhanis, einer der besten Mitarbeiter König Leopolds am Konaowerk, der 1894 den erfolgreichen Feldzug gegen die Araber führte, + Brust el 13. 11., 47 Jahre. — Marquis de Noilles, Emmanuel, 1892 bis 1902 Botschafter in Berlin, auch schriftstellerisch tätig, besonders über Polen, ff Paris 17. 2., 79 Jahre. — F o r ti s,. Allessaildro, bedeutender italiemscher Staats
mann, früher überzeugter Republikaner, von Crispt als Urckcrstaatssekretär in das Unterrichtsministerium berufen, 1898 bis 1905 Ackerbaurnrrrrster, voir März 1905 bis Februar 1906 Ministerpräsident, ein ausgesprochmer Freund Deutsch lands, + Rom 4. 12., 67 Jahre. — Ferrcr, Francisco, spanischer Politiker, hervorragend verdient um die Reorganü sation der Volksschulen, die er vom klerikalen Einflüsse zu befreien strebte, ft (hingerichtet) Barcelona, 12. 10. — Lord Tweed mouth, erster Lord der englischm Admiralität, 1880 bis 1894 Mitglied des Unterhauses fiir Berwick, sei: 1894 Mitglied des Oberhauses, bekannt durch dm Brief den Kaiser Wilhelm über den englischm Marinectat an ihn richtete, ff Dublin 15. 9 . — Fürst Jto, hervorragender japanischer Staatsmann, mehrfach Ministerpräsidmt, 19 & bis vor kurzem Generaigouverneur (zuletzt Regent) vors
Korea, st (ermordet) 25. 10., 63 Jahre
Militärs.
v. B e ck, Richard, Generalleutnant, zwei Wochen Kommandeur der 27. Division, vorher Kommandeur der 26. Inf.. Brigade, f 27. 8., 58 Jahre. — v. Reibnitz, Rudolf Genoral der Ins. z. D., bis 1892 Gouverneur von Mainz f Danzig 7. 12., 80 Jahre. — v. S ch l i ch t i n g, Gerrerä der Ins. z. D. ä la suite des 109. Gren.-Regts., bis 139 t kommandierender General des 14. Armeekorps, hervorragender Gmeralstabsoffizier und Fachschriftsteller auf taktische und strategischem Gebiete, f Herischdorf 22. 10., 80 Jahre — ö Seecks, Richard, General der Inf. z. D. st 1« su ; t , des 55 Jnf.-Rgts., zuletzt kommand. General des 5. Armeekorps, t 13. 3., 75 Jahre. — Gras v. Wartenslebcn- Alex, General der Kava^erie z. D. st la suite des 7. Trag/ Rgts., bis 1899 Kommandeur der Garde-Kavallerre-Didision t Berlin 4. 1 , 70 Jahre. — v. Werneburg, S., ©cneral. der Ins. z. D. st 1a suite des 1. Eisenbahn-Regrments, bi« 1907 Jnsp. der Verkehrstmppm, t Halle 20. 10., 62 Jahre _ 0 P el e t - N a r b 0 nn e, Gerhard, Gencralleurnaw
z D, bis 1894 Kommand. der 1. Division, Hervorragendei
WilitärlchriMeller (besonders kür Reiterei), .ft
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