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Domrerslag, 1«. Dezember LSG8.
WLssbaLerrer TagbLatt.
Morgen-Ausgabe, S. Matt.
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krausrvirtschastliche Rundschau.
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Weihnachtsgelrack.
Erprobte Rezepte zur Herstellung von Weihnachtskonfekt
strü» sorgend« :
ButtergebackeneS: 1 Pfund flüssige Butter, 1 Pfund Zucker, 4 bis 5 Eier, 2 Pfund Mehl, etwas Vanille, die »bgeriebene Schale einer Zitrone und einen Teelöffel flüchtiges Salz (Hirschhornsalz) verarbeite man so lange, bis der Letg fest zusammenhält. Nachdem er ein Weilchen gestände«, rollt man ihn aus, gibt ihm beliebige Formen durch Äusstechen und backt sie hellgelb.
Anisplätzchen: 400 Gramm halb feines Mehl, halb Puder, 400 Granrm Zucker, beides durchgesiebt, 12 Eier, 8 Eßlöffel Anissamen, je nach Geschmack mehr oder weniger. Das Eiweiß wird zu Schaum geschlagen, die Eidotter werden zerrührt und langsam zum Schaum gegeben, während man stark und ununterbrochen schlägt, dann wird der Zucker, welcher mit dem Anissamen vermischt worden ist, löffelweise hinzugeschlagen, ebenso das Mehl. Diese Mischung wird teelöffelweise auf ein mit Wachs bestrichenes Blech tMeben und bei Mittelhitze gelb gebacken.
Matronen: 1 Pfund Mandeln, 1 Pfund Zucker und W Eiweiß. Die Mandeln werden geschält und in einem Mörser sein gestoßen; man gibt nach und nach das Eiweiß hinzu, rührt beides gut durcheinander und mischt zuletzr den Zucker darunter. Dann setzt man vorsichtig Keine Häuflein aus mit Zucker bestreute Papierstückchcn oder Oblate (letzter« sind empfehlenswerter) und bäckt sie bei schwachem Am».
' s Schololadenmakronen: Drei Eier werden mit einem halben Pfund Zucker *4 Stunde verrührt, dann fügt man B® geriebene Schokolade und % Pfund ungeschälte geriebene Mandeln hinzu. Nachdem dieser Teig genug vermengt
S , setzt man mittels eines Teelöffels kleine Plätzchen aus r mit Wachs bestrichenes Blech und backt sie bei schwachen, Um» hellbraun.
Nußgebackenes: % Pfund Haselnußkerne, y z Pfund Me Mandeln, 1 Pfund Zucker, etwas Vanille und Zimt löäs 8 Eiweiß. Letzteres wird zu Schnee geschlagen und mii dem Zucker % Stunde verrührt, man fügt dann die N«iebene Vanille hinzu und läßt von dieser Masse einen Teil zum Guß zurück. Das übrige vermischt man mit den ungeschälten geriebenen Nüssen und Mandeln und dem Zimt, setzt mit einem Löffel kleine Plätzchen auf ein bestrichenes Blech, bestreicht sie mit dem Guß und backt sie bei wäßiger Hitze hellgelb.
Aimtsterne: % Pfund Butter, % Pfund Zucker.
Pfund geriebene ungeschälte Mandeln, die abgeriebene Schale einer Zitrone, 2 Eier, 4 Messerspitzen Zimt, ebenso viel gemahlene Nelken, 1 Pfund Mehl, auch mehr oder wenig», je nachdem der Teig annimmt. Die Masse wird gehörig verarbeflet und dann möglichst kalt gestellt. Sodann rollt man sie aus, bestreicht die ausgestochenen Sterne mit Eigelb, streut bunten Zucker darauf und backt sie bei mäßiger Hitze auf einem bestrichenen Blech, i Mandelschnitte: Man rührt 280 Gramm Butter zu
Sahne, fügt 125 Gramm feinen Zucker, 4 Eigelb, 3 große Löffel voll guter Sahne und % Kilo Mehl hinzu und rollt den Teig dünn aus, wie etwa den Deckel einer Pastete, die Wan mit dem Backrädchen in beliebige Formen schneidet, die aus ein Backblech gelegt werden. Dann nimmt man 4 Eigelb, welche man mit seinem Zucker zu einer dicken Masse verrührt, die über die Kuchen gestrichen wird. Zuletzt streut man feingemahlene Mandeln darüber.
Honigkuchen: 1 Pfund Honig, % Pfund Zucker,
tyj Pfund Mehl. Die Bestandteile zur Eiermasse: % Pfund Zucker, drei Eier, eine Messerspitze Hirschhornsalz, % Pfund feingeschnittenes Zitronat,, % Pfund ungeschälte, geriebene Mandeln, 10 Gramm Zimt, etwas geriebene Zitronenschale, P/ 2 Pfund Mehl. Der Honig wird mit dem Zucker aufgekocht und in eine Schüssel gegossen. Wenn die Masse halb erkaltet ist, wird das Mehl durchgeknetet. Dann rührt man den Zucker und die Eier zur Eiermasse schaumig, gibt das Gewürz, sowie die Mandeln hinzu und zuletzt das halbe Pfund Mehl. Tüchtig verwirkt und dann nicht zu dünn ausgerollt, schneidet man viereckige Täfelchen, bestreicht sie mit Eigelb oder Zuckerguß, belegt sie mit Mandel «der Zitronat und backe sie bei Mittelhitze. M.
Eine Hausfrau schickt uns noch folgende Rezepte:
Echte Baseler Leckerli. Man bringt in eine Schöffel ein halbes Kilo Zucker, 125 Gramm gewiegte, abgezogene Mandeln, 12 Gramm Zimt, 7 Gramm Nelkengewürz, eine halbe geriebene Muskatnuß, 80 Gramm feingewiegtes Zitronat und Orangeschale, etwas abgeriebene Zitrone und Krapp ein halbes Kllo Mittelmehl. Run gibt man ein halbes Liter siedend gemachten Honig über die oben beschriebenen Zutaten, läßt ein achtel Liter Honig in der Pfanne und röstet noch einige Augenblicke 125 Gramm gewiegte Mandeln und diese kommen, sowie ein Weinglas voll Kirschenwasser, gleichfalls hinzu, worauf man das Ganze zu einem starken Teig tüchtig verarbeitet und diesen in die Wärme stellt, weil er gerne »starrt. Nun werden faustgroße Stücke herausgenommen, ausgewellt, fingerdicke Fleckchen, je nach der Größe der Model geschnitten, hübsch ausgedrückt und der abstehende Teig entfernt. Man läßt die Leckerli über Nacht in einem geheizten Zimmer stehen, legt sie anderen Tags auf das mit Oblaten bedeckte Backblech, bäckt sie schön und bestreicht sie noch heiß mit nachfolgender jGlasur: Drei Eiweiß werden zu Schnee geschlagen und mit 200 Gramm Gußzuckcr tüchtig verrührt, die Kuchen, nachdem sie bestrichen, in der Wärme getrocknet, dann aber bei kalter Temperatur aufbewahrt.
Zsitronenbrötchen. Ein halbes Pfund Zucker wird mit dem Schnee von zwei Eiweiß verrührt/ 180 Gramm Mehl, die seingewiegte Schale von zwei Zitronen dazu gegeben, der Teig fingerdick ausgewellt, ausgestochen, «M OblatW MM und r«Ht, langsam gebacken.
Zuckernüsse. Drei ganze Eier werden mit 230 Gramm feingesiebtem Zucker eine halbe Stunde lang gerührt, dann 280 Gramm Mehl, 50 Gramm feingewiegtes Zitronat und etwas abgeriebene Zitrone beigefügt. Dann formt man aus der Masse kleine Krügelchen und bäckt sie, nachdem sie über Rächt in einem Zimmer getrocknet worden sind, auf wachsbestrichenem Bleche weißgelb. Nachdem werden sie mit Schokokadeglasur überzogen und getrocknet.
Butterkränzchen. 280 Gramrn Mehl, 140 Gramm Zucker, ebensoviel Butter, ein ganzes Ei, ein Eidotter und einige Tropfen Zitronenöl werden auf dem Nudelbrett mit der Hand abgerieben und zu einem seinen Teig verarbeflet. Diesen Teig läßt man einige Stunden an einem kühlen Ort stehen, nimmt ihn dann stückweise auf das Nudelbrett, formt kleine, gleichmäßige Kränzchen oder Brezelchen daraus, legt sie aus ein mtt Butter leicht bestrichenes und mit Mehl bestreutes Backblech, bestreicht sie mit Ei und gibt entweder grobkörnigen Zucker oder farbigen Streuzucker darüber. Sie werden in mäßiger Hitze gebacken.
Z>u ck e r b r e z e l n. Ein Pfund Mehl, 240 Gramm Zucker, 240 Gramm Butter und ein Ei werden zu einem Teig verarbeitet, Brezeln geformt, aufs Blech gesetzt un- gebacken. Kost.
Wie verhindert nw« das Blättern des Butterteiges?
Eine Leserin der „Hauswirffchaftlichen Rundschau" schreibt uns: Da so mancher jungen Hausfrau der Butterteig so gem blättert, wie es mir selbst früher gem passierte, möchte ich die Behandlung desselben Vorbringen. Man schüttet das Mehl am besten ans die Tischplatte und macht in der Mitte ein Loch, so daß es einen Kreis bildet, in den man Eier und Zucker bringt. Zuerst mischt man Eier und Zucker ein wenig durcheinander/tut dann die nur angewärmte (nicht flüssig gemachte!) Butter und das Hirschhornsalz hinzu und knetet noch einmal leicht. JsixAies geschehen, so hebt man den Kranz Mehl über die Masse, knetet es ein wenig bei, rollt den Teig und drückt denselben so lange, bis alles Mehl im Teige ist. Will man noch gemahlene Mandeln zusetzen, so schüttet man sie aus den Tisch und rollt den Teig darin, bis er sie ausgenommen hat. Also: Das Rühren, mit dem sich junge Hausfrauen zumefft so sehr abplagen, daß ihnen das Konfektbacken total verleidet wird, ist vollständig überflüssig, und vieles Kneten ist beim Butterteig ein großer Fehler. Frau E. St.
Gegen Urvda-rimgsstörmrgen dre Kinder.
In Anbetracht der kommenden Feiertage mit ihren so mannigfachen Genüssen der extremsten Art, wie Feiertags- braten, Schokoladen und Marzipans, Honigkuchen, Äpfel, Nüssen usw., dürfte es angezeigt sein, einige schnell wirkende Mittel für die mit Übelkeit geplagten Keinen Schleckermäuler anzugeben. Es ist stattstisch »wiesen, daß nach unseren großen Festen, speziell aber nach dem Weihnachtsfeste, die Zahl der Magenerkrankungen rapid zunimmt und es ist keine Seltenheit, daß mehr»e dieser akuten Erkrankungen in chronische übergehen, wenn nicht rochtzettig und irr zweckmäßiger Weise dagegen eingefchritten wird. Run Hai cs eigentlich jede Mutter in der Hand, das gestörte Wohlbefinden ihrer Lieblinge eigenhändig wieder herzu- stellen oder aber doch dem Arzt in geeigneter Weise vor- zuarbeiten. Die ersten Anzeichen eines verstimmten Magens sind gewöhnlich Erbrechen und Diarrhöe. Das erstere sollte durch Trinken warmen Wassers unt»stützt werden, Diarrhöe dagegen verlangt energische Gegenmaßrcgeln, uni» diesen vor allem den Genuß eines Weinglases voll Heidelbeersast. Dann unbedingte Bettruhe, wobei der kleine Patient viertelstündlich einen Schluck kühlen Honigwassers mit Zitronensaft trinkt. Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Kopfschmerz wird durch einen heißen Leibnmschlag feucht mit dicker Wollbedeckung bald gehoben. Nachdem Besserung eingetreten, muß natürlich der kleine Patient eine sorgfältige Diät einhalten, denn ein Rückfall dieses Leidens kann schwere Folgen nach sich ziehen. Wenn nicht besondere Komplikationen eintreten, macht die vorstehend angegebene Behand- lungsweise das Eingreifen eines Arztes entbehrlich. Eine kluge Mutter wird allerdings ein noch besseres Mittel gegen Verstimmungen dieser Art wissen: sie gibt ihren Kindern nicht mehr Nachschwerk, als sie vertragen können. Vor allein spart sie am Marzipan, das von allen Leckereien Wohl am schlechtesten bekommt. R. F.
Winks.
Zur Aufbewahrung von Obst sollte der Raum so kühl wie möglich gehalten werden, ab» stets noch einige Grade üb» dem Gefrierpunkt. Frost darf niemals zum Obst gelangen können. Ebenso muß im Aufbewahrungsräume stets frische, reine Luft herrschen, ohne daß die Früchte von Zugluft getroffen werden. Helles Licht wird vom Obst ferngehalten, doch ist völlige Verdunkelung nicht anzuraten, die Finsternis begünstigt schon dadurch die Schimmelbildung, daß man das Obst nicht übersehen kann. Das muß aber unbedingt bis zur Verwertung geschehen. Hierbei berühre man die Früchte so wenig wie nur möglich und verwende die fleckigen zuerst. Zur Aufrechterhaltung der Sauberkeit gehört namentlich auch die Vermeidung der dem Obst schädlichen Dürrste, deshalb sollen Speisen- und Gemüsekeller vom Obstkeller durch eine dichte Wand getrennt sein.
Der Winter-Thymian »friert leicht da, wo der Schnee bald wegtaut. In solchen Lagen muß man die Pflanzen durch leichtes Bedecken mit Reisig schützen. In schwereren Bodenarten wintert er nicht so leicht aus als in sandigen, und in halbschattigen nicht so leicht als in sonnigen; doch liebt der Thymian mehr einen sonnigen als einen schattigen und einen mehr trockenen als feuchten Standort.
Gegen kalte Füße. An kalter« Füßen Leidende sollten auch nachts im Bett ein Paar Bettschuhe tragen, die man entweder in einfacher Patentsirickerei oder nach Art der
weichen gehäkelten oder gestrickten Hausschuhe, aus inneren Seite mit weichen Schlingen versehen, hersteK müssen recht weit und bequem sein und erhalten einen durchzug zum Binden um den Knöchel, damit sie im ^ nicht abrutschen. Namentlich alte Leute empfinden W. warmen Bettschuhe als große Wohltat und würden sie Weihnachtsgeschenk dargereicht jedenfalls sehr willkou" heißen. A
N-rsfmrifchev Knchenxrtrr!.
a. Für 'einen einfacheren Haushalt.
Sonntag. Kaiserkavtoffelsuppe. —, Rinderschmorbra^ Wbackene Makkaroni mit Käse. —. ScheiterhausaN Weißbrotresten.
Monta g. Brotsuppe mit Apfelwein. —- Kartoffeln, 0/Jf mit Rindsüratenresten*), nach Belieben EndiviensEi DrenstaK Gerstenschleim. — Sauerkraut, Kartoffeln , warme Aut- und Leberwurst.
Mittwoch. Wurstsuppe mit Kartoffeln und SchwcEA, Würfeln. ■—* Klöße von rohen Kartoffeln» -—> 28$ Wälder Schleifstinne, Trockenobst. .
Donnerstag. Geröstete Sch-Warzbrotsuppe. —> L«ü!
gemüse, Stampfkartoffeln, Räucherspeck. . ,m
Freitag. Suppe von per Speckbrühe, dem Rest LMp gemüse und den Stampfkartoffeln. —- Weiße Rüb^ Rahmsauce, Pfannkuchen. ^
Samstag (1. Weihnachtstag). Fleischbrühe mit W, kloßchen, Hasenbraten, Rotkraut mit Kavtoffelbre«- Wum-pud'diNA, brennend.**)
*) Kartoffeln, gefüllt mit Rindsbratc^
rest en. Große Kartoffeln werden geschält, ausgehohlt em kleines Deckelchen abgeschnitten. Dann werden st Bvwtenreste mit etwas Speck fein gewiegt, mit zerlasikst Butter vermischt, 1—3 Eier und etwas geriebenes WeE.l dazu gegeben, die Masse in die Kartoffeln gefüllt und,>, Deckel mit Faden^,festgebunden., Dann gibt man die ^
löffeln in zerlassene Butter, setzt etwas Wein, AaW &ilT0TlZTl\'Cfy<ll£ UTtb
Bouillonw«^
ä 5 Pfg. zu und dämpft darin die Kartoffeln weich.
Line AufWsnng von -rfvtor pst darin die Kartoffel,
) Plumpudding, brennend. 150 Gramm >'w gewiegtes Rindermark, 150 Gramm rohe ff-wiegte 150 Gramm , feingewiegtes Schwarzbrot, 150 ^GrarwM ^
und der Pudding! 2—*2% Stunden, in kochendem 28>Äst schnmmnenid,, gekocht. Zum Anrichten wird er aus der : vielte auf eine runde Schüssel gestürzt und dick mit
bestreut. Kurz vor dem Servieren gießt man Arrak
> so daß der Pudding brennend °
und zündet diesen an, Tisch kommt.
«h a l t.
b. Für einen feineren Hau
Sonntag., Logierte GehiLnisulppe. —
Gebratene Rebhühner,
mit Schwetnesteaks.
Teltower RüA
Kompott, Kartoffelbeignetts. —< Kästani enpuddir«g>. nt a g. Znngenbrühe mit Graupen. — Makkaroni^
ketten.
Zunge, Rosenkohl, garniert mit Kastanien-.^ Dienstag. Baumwollsuppe. —> Nackte Bratwuttq . Federkehl, Salzkartoffeln. —■ Schwäbische Apfelspess^ Mittwo ch. Fulicnne-Suppe. •— Pökelschweinebt«^ bayrisch Kraut, Salzkartosfeln, R-eismehlsousle. ,.jh Donnerstag. EMlaussuppe. —i Frankfurter Dw-t. chen mit Erbsbrei. ■— > Gefüllte Kalbsbrust und » Mischter Salat. ,
Freitag. Grüne Erbsensuppe oder gelbe Erbsenft
vom Rest Erbsenbrei mit eingeschinittenen Würstchen. Karpfen mit polnischer Sauce, Saucrkvaut urib “
löffeln. ,,
Samstag (1. Weihnachtstag). Braune Fleischbrühe
MumenTöhl. —> Kalter Schinken und Pökelzirnge gvj'ü
Enten.
gemachtstn Stangenspargeln. Gefüllte und Kompott. —- Makronen-Aüflauf.
rührt
) Sch w ä b i s ch e A p f e I sp e i f e
200 Gramm Äsisis.
man zu Schaum, dann weicht man fünf Milchbrote ' Milch, drückt sie fest aus und rührt sie nebst zehn
Eiern zu der Butter, ebenso mengt man zwölf geschälte, Scheiben geschnittene Äpfel. 250 Gramm Zucker und die ^
geriebene Schale einer Zitrone, füllt die Masse in 'eine^
Butter bestrichene Blechform und backt sie bei ziemlicher ■ eine Stunde.
Briefkasten der Hmrsfea«.
Me Anfragen und Antworten find an die „Hauswirtjchasttiche Rundschau Wiesbadener Tagbtatts" zu richten.
Dt®
Frau E. Wer kann Auskunft erteilen, «vie eine Tüllblus e mit Klöppeleinsatz und Taftgarnierung germ wird? Für freundliche Auskunft wäre ich sehr dankbar. . t I. F. Vielleicht weiß eine der geehrten Leserinnen,.^ man einen weißen Straußfederfächer selbst re«n«e kann? Im voraus herzlichen Dank! '
Frau A. W. Könnte eine der geehrten Leserinnen mir
vrau n. W. dwnnre eine oer geehrten tiefermnen itm, teilen, mit welchem Mittel ich gelb gewordene Eli^z beingriffe an Bestecken wieder weiß bekomme? vora
besten Dank!
Fr. Sch. , (Antivort.) Mit emer Einnahme von 4? D, 60 M. monatlich^ist es bei größter Einschränkung nicht mog^
rn einer Stadt Miete, Feuerung und den Lebensunterhalt 'A 4 Personen zu bestreiten. 100 M. Miete vierteljährlich »W auf den Monat 33% M. Rechnen wir nun 5 0 M. einnahmen, bleiben Ihnen zum Lebensunterhalt L ( , wenige Mark. Rechnet man die Milch ab für zwei K«vr v bleibt Ihnen nicht einmal das tägliche Brot. Sie können,"^
möglich reichen und nehmen durch Hungern und Frieren lich noch Schaden an Ihrer und der Ihren Gesundheit. bin da ganz der Ansicht der Redaktion: Legen Sie Ihre Behältnisse klar dem städtischen Armenrat vor, daß Ihne«!. JU halfen tvird, bis die Arbeitslosigkeit vorüber ist. So Sie nicht weiterleben, es wäre gesündigt an den Ihren'
Frau Johanna- .
Fr. R., hier. (Antwort.) Das trüb gewordene d e Chinekleid können Sie wieder tadellos rein beko!N««ü^ wenn Sie es mit weichem Brot abreiben, aber immer ^ schmutzigen Krumen entfernen und darauf achten, daß Rinde mit reibt, sonst zieht sich Crepe de Chine zusammen wird streifig.
S. H. B. (Antwort.) Um Teergeruch im Ke^!' „jj zu beseitigen, genügt es. «venn n«an den Keller an Decke Wänden einmal mit Kalk abweißt. H.
Frau E. R. (Antwort.) Um Konfekt bald w e i »ij haben,, bewahrt man es am besten in einem Korb aus, den die Luft dringen kann, und stellt ihn in einen war» Raum. Nur nicht in Blech aufheben, sonst bleibt es hart- j.
Frau Amanda. (Antwort.) Auf Ihren Brief, für Wir bestens danken, kommen wir in der nächsterr Nummer
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