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Seite 6.

Samstag, 13. November 190N.

Wiesbadener Tagblatt.

Morgen-Nusgabe, 1. Matt.

Nr. 531

kann als irgend eine Frau aus dem Mittelstände. Loselli dagegen hat seine Lage anscheinend sehr ver­bessert. Durch diese Zustände kommt es tagtäglich zu Zank und Streit zwischen den Ehegatten, bei dem der Wann stets der stärkere ist.

* Für und wider dieRietzschestraßc" in Weimar. Aus Weimar wird geschrieben: Nietzsche hat bekanntlich die

letzten Jahre seines Lebens in Weimar verbracht. Geistig umnachtet, bewohnte er ein einsam gelegenes Haus im Stadlsüden, den sogenanntenSilberblick". In den letzten Jahren hat das vordem einsame Haus des berühmten Philo­sophen, in dem sich heute das von Frau Dr. Förster-Nietzsche begründeteNietzsche-Archiv" befindet, reichlich Nachbar­schaft erhalten, so daß eine vollständige Straße entstand. Der Gemeinderat war nun im Begriff, diese Straße zu Ehren des PhilosophenNietzschestraße" zu nennen. In seiner letzten Sitzung erhob das Gemeinderatsmiiglied Major a. D. v. Hagen seine Stimme gegen diesen Plan, von dem man aus Rücksicht ans die überlebenden absehen müsse. Nietzsche sei ein Gottesleugner, ein Antichrist und Verächter der Religion gewesen, ebenso ein Verächter aller Sittenlehren. Seine Philosophie habe im Niedertreten und rücksichtlosen, kraflen Egoismus gegipfelt. Damit habe er eine heillose Verwirrung gestiftet und sehr verderbend aus die Jugend gewirkt. Rechtsanwalt Jöck antwortete daraus, Nietzsche sei einer der größten deutschen Denker ge­wesen, welcher bleibende philosophische und dichterische Werke geschaffen habe. Es komme rächt in Betracht, daß manche Leute mit seinen Ansichten nicht einverstanden seien. Wan habe doch auch eine Bismarckstraße, obgleich die Zahl der Gegner Bisnrarcks noch heute groß sei. Auch einen Goetheplatz habe man, obgleich auch Goethe sozusagen ein 'großer Heide gewesen. Die Stadt Jena habe ihre Hacckel- praße, trotzdem der Standpunkt Hacckels gewiß nicht christ­lich sei. Nachdem noch Professor Scheidemantel betont hatte, daß sich die Städte, wenn sie durch Benennung einer Straße einen großen Mann ehrten, erfreulicherweise nicht darum kümmerten, ob und welche Religion der so Geehrte gehabt hätte, wurde der Antrag, die namenlose Straße Nietzschestraße" zu benennen, gegen die Stimme v. Hägens angenommen.

Kleine Ctzr-§rrrlr.

Eine Klage gegen den Fürsten zu Fürstenberg zu Donaueschingen auf Schadensersatz in Höhe von 100 000 M. haben die Hinterbliebenen des früheren französischen Sprach­lehrers der Söhne des Fürsten anhängig gemacht. Der -Lehrer ist, wie erinnerlich, im vergangenen Sommer im Bodensee bei Ueberlingen ertrunken. Das Boot des Sprach­lehrers wurde, als er sich der badenden Hofgesellschaft näherte, von den beiden ältesten Prinzen zum Kentern ge­bracht, wodurch der des Schwimmens uickundige Mann er­trunken ist. Sein Tod wird auf jugendlichen Übermut der Prinzen zurückgeführt. Der Prozeß schwebt beim Landge- ficht in Konstanz.

Einer aus dem Hau-Prozetz. Im Landesgefängnis zu Freiburg i. Br. starb im Alter von 66 Jahren an einem Schlaganfall jener Baron v. Lindenau, der während des letzten Prozesses gegen Hau in Karlsruhe an den Verteidiger Dietz geschrieben hatte, Hau komme als Täter nicht in Be­tracht. Ferner schrieb Lindenau an Fräulein Molitor einen sie beleidigenden und beschuldigenden Brief. Lindenau wurde alsbald verhaftet und zu mehreren Jahren Gefäng­nis verurteilt.

Früher Winter. Vom Königstuhl bei Heidelberg kommt die Nachricht, daß der erste Schnee gefallen ist.

Frettchen und Wickelkind. Von einem entsetzlichen Un­glück wurde eine Familie in Wickede heimgesucht. Die Eltern hatten ein kleines Kind in der Wiege in einer Stube gelassen, in der sich in einem Käfig auch ein Frettchen be­fand. Das blutdürstige Tier befreite sich aus dem Käfig, stürzte sich aus das Kind, kratzte ihm die Augen aus, zer­fleischte ihm die Wangen und verletzte es am Halse. Das Kind starb unter entsetzlichen Qualen. Die entsetzten Eltern kamen hinzu, als das Tier dem Kind gerade die Halsschlag­ader durchbitz.

Das Spielen mit Zündhölzern. Beim Spielen mit Streichhölzern gerieten die Kleidchen der 5 Jahre alten Tochter des Schreiners Fritz Mitterer zu Soest, als sie sich allein im Schlafzimmer befand, in Brand. Durch den Brandgeruch wurde die im unteren Stockwerk weilende Mutter aufmerksam und fand ihr Töchterchen, als sie nach oben eilte, verbrannt im Zimmer vor.

Ein Kampf mit einem Wildschwein. Wiederholt wurden km Elsaß Wildschweine zur Strecke gebracht. Jüngst kam es unweit des Dorfes Gingshcim (Kreis Stratzburg), wo Leute mit Klcemähen beschäftigt waren, zu einem Kampf mit einem solchen. Da rasche Hilfe zur Stelle war, konnte das Tier, das schließlich mit einer Sense getötet wurde, keinen größeren Schaden anrichten.

Tod durch giftige Gase. Auf der Friedrich-Wilhelms- KMe. Gießerei 2, kam wieder em Arbeiter durch Einatmen giftiger Gase zu Tode. Er war in das Hauptrohr hinein­gekrochen. um dort eine Nachprüfung eurer kurz vorher vollendeten Arbeit vorzunehmen. Der Mann konnte nur als Leiche aus dem Rohre herausbefordert werden.

Eine jugendliche Hochstaplerin. Eme 13zahrige noch schulpflichtige Hochstaplerin, die mit väterlichem Geld vor einem Vierteljahr ans Quedlinburg verfchwand und in mehreren größeren Städten raffinierte Schwindeleien ver­übte, konnte endlich in Berlin verhaftet werden.

Ein Opfer des Kartenlegens. Im Hause ^ehmnerstraße 5 zu Berlin durchfchnttt sich das 24jähnge Dienstmädchen Hedwig Sch. mit einem Messer die Kehle, sie starb auf dem Transport in das Krankenhaus. Die Veranlmiung zu dem Selbstmord ist, daß eine Kartenlegerin der Tch. ihre Zu- älnft in düsteren Farben geschildert hat, was sich das Mäd­chen so zu Herzeii nahm, daß sie wiederholt Todesgedanken äußerte.

Zusammenstoß zwischen Streikenden und Gendarmen. Streikende Dockarbeiter stürzten am Bollwerk von Saint Malo zu Saint Servan einen Wagen um. Berittene Gendarmen zerstreuten die Ausständigen und verwundeten mehrere. .

Ein Gewissenhafter. Ein nicht alltägliches Ereignis brachte auf dem Hauvtzollamt zu Emmerich in des Dienstes ewig gleichgestellte Uhr eine Abwechftung. Bei der ge­

nannten Behörde lief ein Schreiben ein, dem der Betrag von 3.80 M. in Freimarken beigefügt war. In dem Schreiben hieß es, daß der natürlich ungenannte Absender sich verpflichtet fühle, derr Zollbetrag für eine ihm von seinem Freunde zum Geschenk gemachte und von Holland eingeschmuggelte Kiste Zigarren zu erlegen.

Tödlicher Radfahrerunfall. Der 74jährige pensionierte Lehrer Paul Krahwinkel aus Gindorf (Kreis Neuß) wurde auf demAlten Markt" zu Eöln von einem Radfahrer ange­fahren und so schwer verletzt, daß er bald daraus im Krankenhause gestorben ist.

Letzte Nachrichten.

Der österreichische Besuch.

Jäwenitz, 12. November. (Eigener Drahtbericht.) Der Sonderzug mit dem Kaiser und dem Erzherzog- Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich und anderen Jägdgästen traf um 10 Uhr 55 Min. auf der hiesigen Station ein. Die Herrschaften begaben sich in Automobilen nach dem Jagdschloß Letzlingen, woselbst ein Frühstllck stattfand. Das Wetter ist regnerisch. Trotzdem hatte sich zahlreiches Publi­kum am Bahnhof versammelt, das den Kaiser, den Erzherzog und die Söhne des Kaisers herzlich begrüßte.

Die ungarische Krisis.

Budapest, 12. November. (Eigener Drahtbericht.) (Abgeordnetenhaus.) Bei Beginn der Sitzung werden Schreiben des Präsidenten Justh und der bei­den Vizepräsidenten, Graf V a t h a n y und M e r e y verlesen, die ihre Ämter niederlegen, da die Unab­hängigkeitspartei, aus der sie hervorgegangen, die ak> solute Majorität infolge Austritts Kossuths verloren hat. Ter Alterspräsident verkündet, die Präsidenten­wahl werde in der morgigen Sitzung stattfinden.

Der erste Schnee in Berlin.

wb. Berlin, 12. November. Heute vormittag fiel hier der erste Schnee.

Auf dm Strand gelaufen.

wb. Friedrichshasen, 12. Februar. Der badische Dampfer Kaiser Wilhelm" erlitt gestern bei der Fahrt nach Konstanz einen Maschinendefekt. Er wurde vom SMrm nach Bris- kirch abgetrieben, wo er aus dem Sande auflief. 10 Per­sonen wurden von zwei Zeppelinschen Motorbooten an Bord genommen. 20 Personen mußten die Nacht auf dem See zubringen. Der Sturm verhindert auch heute früh noch die Hebungsarbeite» an dem festsitzenden Dampfer.

Eine gefährliche Ballonfahrt.

wb. Genua, 12. November. Der von de Bcauclair ge­führte BallonCognac", der am Dienstag die Alpen über­flog, ist gestern ftüh in Cassme wieder ausgesttegen und wurde, als Beanclair wegen des ungünstigen Windes bei Sestri Ponente aus dem Meere niedcrgehen wollte, von einem starken Windstoß ersaßt, der d:n etwa 30 Kilometer vom Lande durch einen Hilfe leistenden Dampfer bereits gefesselten Ballon wieder losriß. Bcauclair wurde ins Meer geschleudert, aber sofort gerettet. Der Ballon dürste zwischen Korsika und dem Festlande ins Meer gefallen sein.

wb. Konstantinopel, 12. November. Der Sultan wird am 14. November die neue Parlamentssession mit einer Thronrede eröffnen. ^

Königsberg, 12. November. (Eigener DvcchiDericht.) Ans dem verseuchten Gehöft in Andvsifchkon, Kreis Nlüdevung, ist ein neuer Cholera fall lbaktertoloMch festgestellt worden.

Letzte Sandetsnachetchtett.

Berliner Börsenbericht.

Berlin, 12. November. (Eigener Drahtbericht.) Man­gels Anregung von auswärts und da auch die unsichere Lage New Jorks zu Bedenken Anlaß gab, eröffnete die Börse schwächer. Infolge der Unlust der Spekulation waren auch die Umsätze anfänglich recht gering, so daß das an­gebotene Material nur zu niederen Kursen Ausnahme fand. Bald aber belebte sich die Geschäftstätigkeit, namentlich auf dem Monianmarlt, von wo aus sämtlichen Marktge­bieten eine Befesfigung Platz griff. Die zuversichtliche Auf­fassung wurde genährt durch die nach unten neigende Ten­denz des Londoner Scheckkurses und dem günstig lautenden Jron Monger"-Bericht. Von Montanwerten setzten Bochumer Gntzstahl und Deutsch-Luxemburger mit 1 Pro­zent Rückgängen ein, bei den anderen Werten war die Ein­buße gering. Durch ftste Haltung von Beginn an zeichneten sich Dortmunder C-Aktien aus, in denen water bei steigenden .Kursen lebhaftes Geschäft flattfand. Abschwenkungen über­wogen auf dem Bankemnarkt, nur die Aktien der russischen Banken setzten ihre Auswärtsbewegung fort. Österreichische Werte waren aus Wien gut behauptet. Amerikaner gingen auf New York zu niederen Kursen um. Großes Geschäft zu steigenden Kursen verzeichneten wiederum Türkenlose. Aus den übrigen Marktgebieten war das Geichaft still, die Kurs- Veränderung ohne Belang. Für Kaliwerke gab sich heute abwartende Haltung kund. Tägliches Geld 4 und 31/2 Pro­zent. Weiterhin trat wieder eine Ameywaeyung ein, auch das Geschäft wurde zusehends stiller, dow b-ied die Grund­stimmung zuversichtlich. In der dritten Dörsenstuude war das Geschäft still, die Tendenz uneinheitlich- Kassamdnsttie- paviere schwächer aus Realisierungen nach der letzttägigen Festigkeit. Privatdislont 4% P"öcn..

S

wb. Wien, 12. November. Die Einnahme- der D rfent - bahn betrug in der Zeit vom 29. OktoberH awm 4 . Nov. 411 019 Frank, oder mehr 44 461 Frank als d'

den Zeit des Voriahres. Seit dem 1. ^nuar betrugen die Einnahmen 11 578 748 Frank, oder mehr 1 ^ 068 Frank als in der gleichen Vorjahrsperiode._

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L. R. 79. 1. Die Errungenschaft der e^fiten Frau fällt

an die Kinder erster Ehe. t Es to-nmt da«utfan. wann .die zweite Me geschtoffen wurde. Nack Eem Recht wird sofort

gStefit UTtib die zweite Frau behält an dem väterlichen Ver­mögen die Nutznießung, während nach neuem Recht die letztere fortfällt und die zweite Frau ein Kindesteil, höchstens jedoch ZL der Erbschaft des Mannes erhält, wozu auch dessen Errungenschaft in der ersten Ehe gehört. 2. Das im WÄwenstanLe erworbene Vermögen fällt den Kindern zu.

L. M. 69. Das beste ist, «den Vergleich vor Gericht zu schließen, wobei bann die Mägerin erklärt, die Klage zurück- z-umotzmen. Sofern die Forderung gepfändet ist, können Sie vorerst nicht mehr an die Klägerin zahlen.

F- B. Ibvl. Wenden Sie sich an die .Krippe", Gustab- WdMsitvaße 20/22.

H. H. Die Errichtung von Blockhäusern wird auch hier gestattet. Bisher war die Genehmigung jedoch nur eine wldervuGiche.

Schriftsteller. 1. Läßt sich erst nach Prüfung der be­treffenden Arbeit bearuworten, die Sie zu dem Zwecke der Fsutlleion-R-edaktion einfenden toollen. 2. Das Gelhalt der BanlLbeamten ist schr veckchteden. Gin bestmunter Betrag laßt sich hier nicht angsben.

H. R. 1. Der Reichstag zählt 897, bas Haus der Ab­geordneten 448 Mitglieder. Das Herrenhaus besteht aus den gvoßiährigett Prinzen des Kal. Hauses, dem Haupte des fiürW. Hohenzollerschen Hauses, 103 Vertretern des Wels mit eMrcher Berechtigung, ferner den Inhabern der vier großen Hochämter (Lanldhofineister, Obörbumgraf, Kanzler und Cber- mar'schall), 48 aus besonderem Vertrauen und 170 auf Präsentation vom König berufenen Mitgliedern. 2. Staats­sekretäre stnd b. Echoen (Auswärtiges Amt), Delbrück W eichsamt des Innern), v. Tiupitz (Reichsmarineamt). E>r. v. Lisco (Reichsjustizamt), Mermuth (Reichsschatzamt). Dernbuvg (Reichskoloniailamt), Kraetke (Reichspostamt). pveußftche Minister: Freiherr t>. Meinlbakden (Finanzen)'

b. Heernigen (Krieg), Sydow (Handel und Gewecke). Or Beseler (Justiz), v. Breitenbach (LffenUiche Arbeiten), V.Arntm (Landwirtschaft, Domänen und Forsten), v. Moltke (Inneres), v. Trott zu Solz (GeisMche, Unterrichts- und Med-ilzinalangelegenheiten).

. , Q B. Cb die erwähnten Maschinen zu dem Handwerks­betriebe unentbehrlich und daher der Pfändung nicht unter­worfen sind, hängt von der Entscheidung des Richters ab, bei dem gegen die Pfändung Einspruch erhoben wevden muß.

Familien-Nachrichten.

Standesamt Wiesbaden.

Walhalls, Zimmer Nr. 30; geöffnet an Wochentagen von 8 bis Val Uhr, füt Ehe- ichltetzungen nur Dienstaas, Donnerstags und Samstags.)

Geburten:

3. November: dent Daglöhner Joch. Gast e. Johanna Elisabeth.

3. demr BäckergehAfen Joseph Bergheim e. T.,

Mina.

4. dem Plattenleger Frieldrich Dey e. S., PHAipp

August.

8. dem Kolporteur Adam Ackermann e, T., Wisch-

bech Lina.

5. dem Schuhmacher Konväd Grozinger e. S.,

Konrad Karl.

6. dem Kaufmann Viktor Pallmann e. T., Maria

Salesia Dovochea Elisabetha.

8. u dem MaurergehÄfen Christian WÄHÄm e. T

Anna KathariM.

8. dem Kaufmann Cito KAP e. S., Otto Georg

WiÄheilm.

10. dem Schriftsetzer Frz. Bertina e. S., Wi'IheLn

Frnadrich Joseph.

10. dem Heinrich Elßlöft-ck

Aufgebote:

FabstlkMosser Emil Menzer. in DüMdorf-OberkaM mit Aatharina Fröhlich Ächellibit.

Konditor GmA OAvaiüd Zache in CvMtz mit Dheresta Haus- mann dassWst.

Architekt Otto Mecke in Metz mit Hedwig EckeMn Wer.

Vevw. Maurer Johann Ludwig Boscheck in Sonnenberg mit Fvau Gftsaibeih Reifenberger, geib. Jfinger, daselbst.

Garteningenieur Friedr. Schwartz hier mit Flora Schmidt in Leipzig.

Ingenieur Walter Hirsch hier mit Emma Kemiutibäl in Düsseldorf.

Ebcschließunaen:

Metzger Christian Ghristiansen in Mainz Mit Katlharime Kern hier.

Oberkellner Georg Waldeck mit Magdälene Traut hier.

Küchenchef Alexander Fntzlenbrach mit Sophie Fischer hier.

Sterbefälle:

9. Novemiber: August, S. d. FalbrikackbefierZ August Lckh- mann, 7 I.

9. Mechiwniker Karl Manche, 72 I.

9. Witwe Anna Wittig, ach. Kwos, 79 I.

9. Witwe Luise Csterwals, geb. Lang, Rentne-

rin, 75 I.

10. Wernihändler Jos. Cahn, 68 I.

10. Rentnerin Marie Sophie Scheuch, 84 I.

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Haupt-Agentur: Wilhelmstraße 6, Fernsprecher 967. Zweigstelle 1: Bismarckring 29, ,, 4020.

2: Schiersteinerstr. In, »» 575.

3: Goethestraße 13, », 505.

Dir Mor-ge«-A«ssab- «mfaßt 16 SeUrr»

sowie ine LerlagsbeUagenTer Ri»nan" undArntttche Anzeigen des Wiesbadener ^-ag bl atts Nr. 68.

Leitung: W. Schulte vom Brühl.

Berantwortli-ber Rel-akteur für Lolilv und Handel: A. Hegerhorst: für Feuilleton, Sport und unterh. Teil: 3- Kat-ler; für Wiesbadener Nachrichten: g aiötfjcrbt; htc Nasfauifche Nachrichten. Aus der Umgebung und Gerichls. [aal: H. Diefenbach; für die «ujemen und Retlameu: H. Dornauf: sämtlich in WieSbabeie

Druck und Berlag der L. Schellenbergfchen Hos-Buchdruckerei in Wiesbaben. Sprechstunde der Redaltion: 12 bis 1 Uhr.