Einzelbild herunterladen
 

Gerte S.

Dienstag, 2 . Noveniber 1909. WNkÄtzKAkNkV ^jlst$MlSf4«

Morgen-SluZgabe, 1. Blatt. Nr. 511.

zum Sportpark Treptow. Die Distanz betrug wiederum 59 Kilometer, die von allen Konturrenten zu tragende mfli- tärtsche Ausrüstung nur die Wahl der Kleidung und Stiesel war sreigestellt wog 62 Psund. Nicht weniger als 138 Teilnehmer wurden morgens 9 Uhr vom Starter 'auf den beschwerlichen Marsch gesandt. Fast die Hülste i(64 Mann, davon 13 Soldaten) kamen innerhalb der aus 8 Stunden festgesetzten Miximalzeit am Ziel an, immerhin ein recht erfreuliches Zeichen für die Fortschritte der jungen Leichtathleten. Das windstille Wetter war dein Unternehmen besonders günstig, dadurch vermochten auch die vier ersten die bisberige Rekordzeit zu unterbieten. Emmerich R a t h - Prag, der Sieger von 1905, 1907 und 1908, gelang es, seinen drei Erfolgen einen weiteren anzureihen, doch wurde ihm diesmal der Sieg durch Hermann Müller (Komet- Berlin), der bis zirka 30 Kilometer die Spitze verteidigte, recht schwer gemacht. Auch die beiden aus den letzten Märschen bekannten Sergeanten D i e st e r und R o i ck vom 2 . Garde-Regiment hielten sich lange bei dcm Böhmen, ehe es ihm gelang, sie abzuschütteln, überhaupt schnitten die Soldaten im allgemeinen recht gut ab und trafen vor allem in frischerer Verfassung am Ziel ein, als die Sportsleute. Las genaue Resultat war: 1. E. Rath-Prag 6 Stunden ll6 Minuten 50 Sekunden (bisheriger Rekord 6 St. 31 Min.), 2. H. Müller-Komet 6 :21:42, 3. Sergeant Dieter (2. Garde- Reaiment) 6:2:55, 4. Sergeant Roick (2.- Garde-Regiment) 8 :30 :30,' 5. M. Arthur-Komet 6 : 39 : 40, 6. Bussian (Mar- comannia), 7. O. Heiden-Groß-Lichterselde, 8. Graumann- Komet, 9. Schütz (B. A. C.), 10. O. Klein-Berlin.

* Fußball. Das mm verflossenen Sonntag aus dem hiesigen Exerzierplatz ausgetrvqene Wettspiel der 2, Mannschaft desWiesbadener Sportklubs 1908 gegen die 2. Mannschaft des Wiesbadener FußbaWubs Union 1906 siel 3:1 zugunsten des Wiesbadener Sportklubs 1908 aus. Halbzeit 2:0.

Kieme Chronik. *

Zu dem Morde in der Weberstraße in Berlin, bei dem die Verkäuferin Rakowski durch den Friseur Iühnemann getötet wurde, hat sich das Material gegen 'rv Täter in den letzten Tagen noch erheblich vermehrt, so daß nunmehr die Arülage gegen ihn auf Mord mit nachfolgendem Raub sautet. Seine Angabe, daß er das Mädchen mit ihrem Ein­verständnis getötet und einen Selbstmord beabsichtigt hätte, ist vollkommen widerlegt. In Übereinstimmung mit dcm sonstigen Befunde bei der Obduktion steht fest, daß das Mäd­chen sich nach Kräften gewehrt hat. Auch d r eingeschriebene Brief, den die Ermordete 8 Tage vor der Tat an Jühnc- mann schrieb, enthält nicht, wie er behauptet, die Aufforde­rung, gemeinsam zu sterben, sondern die Mitteilung, daß er sie demnächst wegen ihres Zustandes alimentieren müsse.

Ein Dynanütattentat auf einen Schnellzug wurde auf der Bahnstrecke Beuthen-Cherzow verübt. Als der Zug in die Nähe der Station Beuthen gelangt war, erscholl plötzlich ein donnerähnlicher Knall. In demselben Augenblick hob sich die Maschine etwas in die Höhe. Der Lokomotivführer brachte den Zug sofort zum Stehen. Wenige Meter vor dem Zug war der Bahnkörper völlig verwüstet, die Schienen aus- gehoben, die Laschen losgerisscn und die Bohlen weit weg- geschlcüdert. Wäre der Zug nur eine kurze Strecke weiter gefahren, so wäre ein furchtbares Unglück unvermeidlich ge­wesen. Nach den bisherigen Feststellungen muß vor der An­kunft des Zuges eine große Menge Dynamit zur Explosion gebracht worden sein. Der Täter ist noch nicht ermittelt. Man vermutet, daß er ein ausländischer Grubenarbeiter ist.

Die Cholera in Ostpreußen. Albrecht Pratzcl und Jda Schankal in Skoepen im Kreise Niederung und Katharina Mathes in der Kolonie Bismarck bei Ruß sind an Cholera erkrankt; ebenso sind in Nemonicn im Kreise Labiau drei Angehörige der Arbeiterfamilie Glaubitz an Cholera er­krankt.

Ein unaufgeklärter Leichenstmd beschästiat die Kriminal­polizei zu Berlin. An dem Grundstück Falckensteiner Straße 43 wurde die Leiche des 27 Jahre alten Schiffs­eigners Fritz Möller aus Plan in Mecklenburg mit einem 45 Pfund schweren Steuernagel am Halse in der Spree aus- gesunden.

i Straßenbahnunglück. Ans der elektrischen Bahn von Villefranche bis Bourg-Madame entgleiste ein Zug, der Schnelligkeitsversuche anstellte. Sechs Personen wurden getötet und zwölf schwer verletzt; alle gehören dem Zug­personal an.

Die Lage der Sergifchcn Scidenbandindustrie ist sehr ernst. Die Einigungsverbandlungen zwischen den Gehilfen und Arbeitgebern sind gescheitert. Samstagmorgen ist fast sämtliches Personal in Ausstand getreten. Die Zahl der Ausständigen beträgt ca. 1000.

Eine blutige Poltcrabendfeier. In Osterfeld entstand bei einer Polterabendfeier zwischen den Bergleuten Schmi- vilski und Dlupesewicz ein Streit, der zunächst geschlichtet wurde. Der Streit mutz sich aber später draußen fortgesetzt haben, weil man am anderen Morgen die schrecklich zuge­richtete Leiche des Bergmanns Schmipilski fand. Der Tod ist wahrscheinlich durch Verbluten eingetreten. Dlupesewicz hat die Tat bereits eingestanden.

Ein Großfeuer äscherte in Staßfurt die Mühle der chemischen Werke ein und beschädigte die Laaergebäude. Der Betrieb ruht bis zum Wiederaufbau der Mühle.

Grubentod. In Jmprechtling (Oberbayern) wurden drei Personen in einer Grube verschüttet. Zwei von ihnen, darunter eine 16jährige Müllerstochter, wurden als Leichen geborgen.

Tod durch schlechte Wurst. In Rnhmannsfeld (Nieder­bayern) starb ein arbeitsuchender Bäckergeselle aus München nach dem Genuß von schlechter Wurst, die ihm geschenkt worden war.

Schüler-Selbstmord. Ein 13jähriger Lateinschüler. der Sohn eines Landgerichtsrais in München, stürzte sich von der Großhesseloher Brücke herab. Er blieb zerschmettert im Flußbett liegen.

über die Hochseeslut in dem Badeort Grand Champs wird nachträglich berichtet; 32 von 38 Fischerbooten, welche sich im Hasen befanden, find gesunken. Zwei größere Boote sind gestrandet. Der Schaden ist sehr groß. In Arromanches ist ein Teil des Deiches sortgeschwemmi. In Courcelles sind 40 Badekabinen zerstört worden. In Maleau bedrohten Wellen von 20 bis 30 Meter Höhe jeden Augenblick das

Sirandhotel. Zahlreiche Straßen stehen unter Master, meh­rere Boote sind gesunken. Treppen, welche nach dem Strand führten, wurden fo-rtgeschwemmt. In Cherbourg wurde ebenfalls großer Schaden angerichtet, ein Teil der Terrassen des neuen Kasinos wurde zerstört. Die tiefer gelegenen Straßen stehen unter Wasser. An manchen Stellen steht das Wasser 0,80 Meter hoch.

Früher Winter. Auf der Südseite des Gotthard ist ge­waltiger Schneefall eingetreten. Im unteren Teil Tessins ist Hochwasser, der Langensee steigt rapid.

Eine große Fcuersbrunst zerstörte eine große Weberei in Lille. Der Schaden beläuft sich aus über 1 Million Frank. 250 Arbeiter und Arbeiterinnen sind beschäftigungslos.

Auswanderungsschwindlcr. Wegen fortgesetzten Aus­wanderungsschwindels wurden in den Komitaten Zemplin und Berog (Ungarn) 48 Verhaftungen vorgenommen. Unter diesen befinden sich mehrere angesehene Leute und einige Auswanderungsagenten.

Erdbeben. In Konstantinopel sind zwei Erderschütte­rungen verspürt worden. Die erste war ziemlich leicht, da­gegen die zweite, welche gegen 51/2 Uhr erfolgte, bedeutend heftiger. ___

Ketzre Nachrichten.

!erstaaissckretär Liscow beim Kaiser.

Ät'elin, 1. November. (Eigener Trahtbericht) Ter Kaiser empfing gestern mittag im Neuen Palais zu Potsdam den n e u e r n a n n t e n Staatssekre­tär des Reichsjustizamtes Dr. Liscow und . den Vorstand der 6. ordentlichen Generalsynode in Audienz.

Ein Mommsen-Denlmal.

Berlin, 1. November. (Eigener Drahtbericht.) Heute, am Todestage Th odor Mommsens, wurde im Ehrcn- hof der Universität das von Professor Rntt geschaffene Denkmal des Geschichtsforschers feierlich enthüllt. Im Aufträge des Kaisers legte Prinz August Wilhelm einen Lorbeerkranz nieder. Der Reichskanzler war durch Staats sckretär v. Günther vertreten. Von den Reichsämtern und Ministerien waren die Chefs oder deren Vertreter erschienen.

s-

Parseval 3" als Preisträger.

Mannheim, 1. November. (Eigener Drahibericht.) Ob wohl der MotorballonParseval 3" statt der ausbedungenen zwei Landungen in Mannheim nur eine vornahm hat der Stadtrat doch beschlossen, dessen Führer als des einzigen Luftschiffes, das von derJla" aus Mannheim besuchte, den ausgesetzten Preis im Betrage von 1200 M. zu geben.

Die Wcrstimterschlagungen in Kiel.

Kiel, 1. November. (Eigener Drahtbericht.) Vor einem außerordentlichen Schwurgericht begannen heute vormittag die Verhandlungen gegen neun Personen, die beschuldigt sind, die hiesige Kaiserliche Werft durch Entwendung von Material, bezw. Beihilfe dazu, um etwa eine Million geschädigt zu haben. Seitens der Staats anwaltschaft sollen ungefähr hundert Zeugen, von der Ver teidigung cbensoviele geladen sein.

Bon einem Schutzinann erschossen.

Reutlingen, 1. November. (Eigener Drahtbericht.) . In der yiadji von Sonntag auf Montag hat ein Schutzmann einen 19jährigen Arbeiter, der mit noch zwei anderen Ruhestörern auf ihn und einen zweiten Schutzmann schoß, in der Notwehr mit einem Dienstgew-Hr erschossen Die beiden Schutzleute sind schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Tcr Vater den Sohn erschossen.

Thann, 1. November. (Eigener Trahtbericht.) Der dem Trünke ergebene Gutspächter S ö h n l e i n in Bi t s ch w e i l e r hat gestern abend im Streit seinen 2 4 j äh r i' g e n Sohn erschossen.

London, 1. November. (Eigener Trahtbericht.) Staatssekretär Ternburg ist heute, von New Jork kom­mend, hier eingetroffen.

Gießen, 1. November. (Eigener Drahkbericht.) Die Leibkompaqnie des I n ;a n t e r ie - R eg : in e n t s Kaiser Wilhelm Nr. 116 erhielt heute, von dem Kaiser äls Anerkennung für das vorjährige gute Schießen ein Bild von dem Maler Röchling »um Ge schenk, das die Erstürmung des Schlosses ChaMbovd am 18. Oktober 1870 darstellt.

Gießen, 1. November. (Eigener Dvahtlbericht.), Kam merzienrüt Heichelheim schenkte der Universrtats- b i b l i 0 t h e k zur Ergänzung einer früher gemachten Swf- tun«: 4000 M. zu dom Zweck, die Handbibliothek des LemoaLes ans dem lausenden zu erhalten.

Letzte HKNdersnKchrichten.

Berliner Börsenbericht.

Berlin, 1. November. (Eigener Drahtbericht.) Die Börse zeigte in der neuen Woche vorwiegend L u st l 0 s i g keit. Die Spannung auf dem internationalen Geldmärkte bat die Spukulation unsicher gemacht und mangels weiterer Anregung fehlte es an neuen Käufern, so daß gleich bei Fest stellung der ersten Kurse sich ein überwiegendes Angebot herausstellte Die Geschästsbeteiligung hielt sich dabei in engen Grenzen, weil die maßgebenden Auslandsbörsen heute geschlossen sind. Auf allen Gebieten setzten unter diesen Umständen die Kurse fast durchweg mit kleinen Ab­schwächungen ein. Am wesentlichsten wurden hiervon wie­der Montanwerte betroffen, von denen Hohenlohe und Ob r- schlestsche Eisenindustrie 4 Prozent cinbüßten. Verstimmend im allgemeinen wirkten außerdem der fortgesetzte Rückgang der Otaviaktien infolge der Nichtbcstätigung der über einen Zusammenschluß der Kupferproduzentcn im Umlauf ge­wesenen Gerüchte. Von Banken verloren Darmstädter 0,90 Prozent, Schaafshausen 0,65 Prozent. Dagegen blieben Berliner Handelsgesellschaft, Diskontokommandite und Dres­dener Bank gut behauptet. Von Bahnen zeigten sich gegen­über der sonstigen schwachen Haltung Lombarden und Warschau-Wiener durch Festigkeit aus. Eine ganz bedeu­tende Steigerung erfuhren Türkenlose, wie es hieß, auf Käufe eines internationalen Konsortiums. Im späteren Verlaufe setzte eine kräftige Aufwärtsbewegung in Elektrizi- tätsakti--» unter Führung von Allgemeiner Elektrizitäts-

gesellschaft ein infolge von Gerüchten über eine Erhöhung der Dividende und aus günstige Geschäftsaussichten in Ver­bindung mit den Schncllbahnprojekten der Berliner Vororte, In Rückwirkung hiervon machre sich auch auf dem Moutan- marlte unter einigen Deckungen eine kleine Beschäftigung bemerkbar. Im allgemeinen aber blieb das Geschäft still. Tägliches Geld 5 bis 4V 2 Prozent. In driter Börsen­stunde meist weiter nachgebend auf Anziehen des Privat­diskonts, die ungünstige Beurteilung des Reichsbankaus­weises und die Schwäche der Otaviaktien. Jndustriewerto des Kastamarktes vorwiegend schwächer, vorwiegcndZement- werte. Privatdiskont 42/8 Prozent.

*

wb. Berlin, 1. November. Getreidebestände am 31. Okt. in Berlin: Weizen 891 Donnen (gegen den Vormonat minus 2218), Roggen 3052 Tonnen (gegen den Vormonat minus 1650), Hafer 4164 (gegen den Vormonat minus 3277), Gerste 6175 (gegen den Vormonat plus 468), Mais 9632 (gegen den Vormonat plus 501).

wb. Wien, 1. November. Die Einnahmen der Maze­donischen Eisenbahn betrugen in der Zeit vom 8. bis 14. Oktober 66 479 Frank (mehr 969 Frank), leck dem 1. Januar a. c. 2 871 588 Frank (mehr 7507 Frank).

wb. Konstantinopcl, 1. November. Die Gesamteinnahmen der Anatolischen Eisenbahn betrugen in der Zeit vom 8. Oktober bis 14. Oktober 164203 Frank (weniger 44 057 Frank); seit dem 1. Januar a. c. 5 942 247 Frank (mehr 17137 Frank).

Einsendungen aus dem Leserkreise.

iAuf Rücksendung oder Aufbewahrung der uns sür diele Rubrik zugebrnden. nick» verwendeten Emiendunacn Um» sich die Reduktion nicht rrnluiien.I

* Den Ausführungen im 'Abendblatt vom 25. er. Ibe- züMch des P a no r a ma w e g s" schließe ich mich voll und ganz an. Äs ich den Gasdirektor Herrn Halbertsma hier jüngst brieflich bat, er möchte doch mehr Laternen auf dem Panoramaweg anbringen, bekam ich brieflich den Bescheid, daß qu. Weg als Feldweg überhaupt nicht beleuchtet zu werden brauchte, resp. die gegenwärtige Beleuchtung voll­ständig ausreiche; ferner, daß, wenn die Elektrische fern« sei, dreier Weg noch weniger benutzt wenden wurde als bis­her. Daß dies niemand glaubt, braucht nicht weiter erwähnt zu werden. Gegenwärvig ist ein so kolossaler Fährbetrieb auf qu. Wege, daß es geradezu lebensgefährlich ist, ber angehen­der Dunkelheit diesen Weg zu passieren, weil es an L-rcht fehlt Es stthen nur 3 Laternen aus dem etwa 500 Meter langen Panoramaweg. Man sollte es gar Nicht für nwglich halten, daß der Magistrat solche Zustände Heftchen laßt. Auch die WaritummRestaüration hat dadurch großen Schaden,, und es müßte doch dem Magistrat daran liegen daß ihr Pachter gute Geschäfte macht. Ebenso unzulänglich ist die Beleuch­tung auf der unbebauten B'.erstaidter Straße, wo tagillch Tausende von Menschen verkehren, dabei ein schmaler Fuß­weg nur auf einer 'Saite wo kaum ausgewichen werden kann. Jetzt toäre wenigstens auf der einen Seite sofort die Verbreiterung vorzunehmen, wodurch das Abfahven der Erld- massen bei Ausgrabung für die Elektrische fortfallen würde. Später, wenn Die Verbreiterung gemocht wird, wa» nicht lang- auf sich warten lassen kann, wird dann unnötiges Geld nur Heranschaffung der Grimassen wieder ausgegeben. Jede Großstadt haiibelt nur in ihrem Interests wenn .sie Hand in Hand mit den nächsten Vororten «nt großtmoglMtsm

Familien - Nachrichten»

Standesamt Kiedrich.

T.

er.

Geburten:

t8. Oktober: dem Fuhrmann Karl Thurn e.

31. dem Taglöhner Jakob Destel e.

31. dem Taglöhner Franz Messerer e. T.

32. ., den: Gärtner Adalbert Dietz e. S.

32. dem Tahl. Karl Emil Christian Rabowski e. <2-

33. dem Taglöhner Johann Ang-ert e. T.

34. dem Taglöhner Ich. Baptist Köhler e. T.

37. dem Kaufmann Peter Herm. Aug. Lang e. T.

Aufgebote:

Osmentavbeiter Iah. Texlor in Mührich mit Elifabethe Diel- mann in Wiesbaden.

Büchsenmacher Bartholomäus Müller in Biebrich mit Anna Elisabeth Roth in Schwabenheim.

Knnstgärtner WsreD Bauevmeister -in Biebrich mit Elfte Geis daselbst.

Chauffeur Johann Zeilmann in Biebrich mit Elisabeth Menth daseWst. ^

Schlosser Georg Martin in Schierstein mit Wve. Magdalene Brühl, geb. Hosmann, dasckbst.

Schreiner Adolf Kling in Neuffen mit Sophia Kot'h. Polak daseWst.

Ebeschließnncieu:

Lackierer Heinrich Philipp Rink in Biebrich mit Helene Joh. Marg. Schnatz in Wiesbaden.

Taglöhner Georg Marhöfer in Biebrich mit Karoline Hafsinger daselbst. ,

Oberleutnant Edwin Paul Tritschler rn Weingarten mit Luise Charlotte Berrha Ottmann in Biebrich-

Former Karl Emil Friedrich Götz in Biebrich mit Anna Maria Wagner -daselbst.

Sergemii WM. Friedrich Reinhold Wendt irt- Biebrich mir Minna Luise Schneider in WieAbaden.

Straßenbaihnschaffner Michael Koreng in Biebrich mit Marie Wels in Wittichenau.

Maurer Franz Bender in,Essen mit Henriette Karoline Anne Maria Reinibard hier.

Geschäftliches.

Hür .Lungenleid nde, Dluiarme,

Schwilchkiche, tz e onvakeszerkc-r das Veste Lräftlguugsmittek.

JnaerZheim (Ober-Eftaßl, 29. Jan. 1909. Ich kann heute zu »»einer Freude mitteflan, daß Ihr Nähr- und Kräftigung^mittelBioson" auch bei mir vr«l geholfen hat. Schon seit einem Jahr bin ich lunaenleidend und habe auch im letzten Sommer ein- 12-wochentliche Kur mitgemacht. Ich nehme Bioson als Frühstück und Abendaetrank, und zwar immer einen Eßlöffel voll auf eme Kaffeetasse Milch mit siuckcr Alle 14 Tage gebrauche iw 1 Paket: bis letzt nahm ich Won 4 Pakete. Bioson ist seines angemehmen Geschmackes weaen aut zu iiehinen. Ich kann es allen Lungenleidenden und Blutarmen zur Krästiguna aufs Wärmste empfehlen. Hoch­achtungsvoll! Heinrich H 0 ff l l n ger. ünterschriil benlaubigt: Colmar, Weber, Justizrat. Bioson ist das beste und billigste blutbildende Kräftigungsmittel. Paket t> Mk. rn Avotbeken. Drogerien. Falls nicht vorrätig, versendet Apotheke in Bensheim (Hesse n) franko gegen Nachn a hme. F14

Ais M-rgen-A»rssabe «mfatzt LA Ksrtsrr

und die BerlagsbcilageDer Roman".

Leitung: W. Schulte vom Brühl-

BeraniworUicher Revowur iür Politik und Handel: 51. Hegerhorst; fiit Feuilleton, Svort und unterh. Teil: I. Kaiiler; sur Wiesdaoeuer Nachrichten C Rötherdt; für Nasjauijche Nachrichten. Aus der Umgebung und Gerichts laal; H. Diesenbach: sür die Anzeigen und Reklamen: H. Dornauf. Mmtlich in Wiesbaden.

Druck uni> Verlag der L. Schellenbergschen Hof-Buchdruckerri in WieSbadea.