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Samstag, 30. Oktober 1900.

Wiesbadener TagbLaiK

Morgen-NuSgabe, 1. Matt.

Nr. 507

taust sich auf etwa 50 000 M. In MtSon FoffL ist eine Fabrik für l lettrische Apparate durch eine Feuersbrunst zer­stört worden. Der Schaden beläuft sich auf über 175 000 Frank. 60 Arbeiter sind beschäftigungslos.

Eine Stiftung des Zaren für ein deutsches Krankenhaus. Mit Rücksicht daraus, daß viele Russen im Johanniterkran­kenhaus zu Szittkchmen bei Insterburg Genesung suchen und finden, hat der russische Kaiser 12 000 M. zur Ausstellung von Betten für kranke Russen gestiftet.

Die Scharkachcpidemie in Schlesien. Nach amtlicher Mitteilung des Medizinalkollegiums in Oppeln sind seit dem 1. Juli im Regierungsbezirk Oppeln 2200 Scharlacherkran­kungen vorgekommen. Die weitaus größte Zahl dieser Er­krankungen entfällt auf den oberschlesischen Jndustriebezirk. Die Todesfälle an Scharlach betragen in manchen Gegenden bis zu 30 Prozent.

Selbstmord eines Referendars. In Posen beging der erst seit kurzem dorthin versetzte 24jährige Referendar Ohn- stein aus Gnesen Selbstmord durch Erschießen. Als Motiv wird geistige Überanstrengung angenommen.

Des Artisten Ende. Ein Opfer seines Berufs ist am vergangenen Sonntag im Leipziger Variet« Battenberg der 23 Jahre alte Artist Walter Pasmore aus London gewor­den. Der junge Künstler war bei einer besonders schwieri­gen gymnastischen Übung vom Drahtseil gestürzt und hatte hierbei eine schwere Gehirnerschütterung erlitten. Er wurde noch lebend in das Stadtkrankenhaus gebracht, ist aber dort gestorben.

Ein Schutz auf einen Eisenbahnzug. Auf den Eisen­bahnzug 561 wurde in der Nähe von Sattdcrsleben ein Schuß abgegeben. Die Kugel zertrümmerte ein Fenster des Postwagens, ging einem Postbeamten hart am Kopf vorbei und zerschlug die Scheibe auf der anderen Wand des Wagens. Vom Täter fehlt jede Spur.

TvdeSsturz ans dem Fenster. Ein unverheirateter Rent- -nrr in Oberwesel fiel ans dem Fenster seines im zweiten lStock belcgenen Schlafzimmers ans die Straße und erlitt -solche Verletzungen, daß er alsbald starb.

Ein Liebespaar gemeinsam in den Tod. In Kaisers­werth wurde die Leiche eines Mannes und einer Frau zu- sammengebunden aus dem Rhein gezogen. Anscheinend han­delt es sich um den Selbstmord eines Liebespaars. Nach Vorgefundenen Papieren ist der Mann ein Friseur aus Elberfeld.

Ein TodcSsturz. Ein Handwerksbnrfche hatte sich in Kaisersesch aus dem Heuboden einer Wirtschaft an der Land­straße nach Cochem ein Nachtlager zurecht gemacht, stürzte aber in die Scheune und starb alsbald an den erlittenen Verletzungen.

Dir Cholera in Belgien, über die Cholera in der Ort­schaft Boom wird mitgeteilt, daß von den weiter Erkrank­ten bis jetzt niemand gestorben ist. Die Zahl der Todes­fälle ist aus sechs stehen geblieben. Sämtliche 50 Einwohner sind isoliert. Die benachbarten Regierungen sind über diese Cholerafülle benachrichtigt worden.

Ein ganz modernes Hotel. Den Zeitläuften Rechnung tragend, hat ein Hotelier in Anvernier (Kanton NeufchLtel) an seinem Hause folgende seltsame Aufschrift angebracht:

Garage

norwlg-ssnusilorsv

deren obere Zeile für die vorüberkommenden Autler be­stimmt von jedermann, deren untere aber nur von Aviatikern und Lustschiffernvon oben" entziffert werden kann. Ob solche bereits von dieserGelegenheit" Gebrauch gemacht haben, muß man jedoch vorerst noch bezweifeln.

Wagenunfall eines Botschafters. In Paris stieß der Wagen des russischen Botschaftsattaches Fürst Trubetzkoi mit'einem anderen Wagen zusammen. Der Fürst, welcher selbst den Wagen lenkte, stürzte aus dem Wagen und erlitt leichte Verletzungen.

Selbstmord einer russischen Studentin. In Paris hat sich in einer Familienpension eine junge russische Studentin der Medizin Fräulein Ella Susmanowitsch aus Liebau in Russisch-Polen erschossen. Die junge Dame soll den Selbst­mord angeblich aus geistiger Übermüdung verübt haben. In einem hinterlaflenen Schreiben bittet sie. ihren Tod ihren in Rußland lebenden Eltern zu verheimlichen.

Tod zwischen den Puffern. Auf den Beute^sitzer Kohlen- nerkcn in Wildgrnbe bei Beutersitz geriet der Verlade- aufseher Pflug beim Rangieren zwischen die Puffer be­ladener Wagen. Es wurde ihm der Brustkorb eingedrückt, so daß der Tod sofort eintrat.

Ein böser Druckfehler ist einer Heilbronner Zeitung passiert In der amtlichen Einladung zu den Weinversteige- runqen in Heilbronn, Reckarsulm und Wcinsbcrg läßt sie die Herren Weintäufer zu zahlreichem Besuch einladen". Die Weinhändler, die Hauptabnehmer des Weines ans diesen Versteigerungen, werden nur mit gemischten Gefühlen diese Einladung als an sie gerichtet betrachten.

zchtr Nachrichten.

Tumulte im österreichische» Abgeordnetenhaus.

Wien, 29. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Bei Be­ginn der heutigen Sitzung veranstalteten die Tschechisch- Radikalen lärmende Kundgebungen gegen den Präsi­denten Battay wegen dessen Teilnahme an der gestern im Rathcms stattgefundenen Konferenz der deutschen Partei­führer. Nachdem während der Rede des Abgeordneten Renner über die Dringlichkeit der Anträge, betreffend die Leben smittelteuerung, einige Ruhe eingetreten war, eznener- !en die Tschechisch-Radikalen den Lärm bei dem Erscheinen »es Ministers des Innern und des Ministerpräsidenten.

Ein Militärputsch in Griechenland.

Athen, 29. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Manne- riffizier Typaldas hat mit einem Torpedoboot und ungefähr 300 Mann das Arsenal von Salamis besetzt, die Flotte liegt in der Nähe vor Anker. Die Regierung ergreift Gcgenmatzregcln Unter der Bevöllcmng herrscht große Erregung.

Ein Eisenbahnunfall.

wsi. Insterburg, 29. Oktober. (Amtlich.) Heute ent­gleiste infolge Radreifenbruchs an der Lokomotive der Pcr- sonenzug 331 in Kilometer 575, 23 zwischen Waldhausen

und Insterburg. Personen wurden nicht verletzt. Der Materialschaden ist gering. Das Gleis Königsberg-EYdt- kuhncn ist bis mittags 1 Uhr gesperrt. Die Maschine war sogleich entgleist; der Leerpark wurde nach Insterburg ein- geholt.

Schlagende Wetter.

London, 29. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Aus einer Grube derHeymney Jron Company" in der Nähe von Bareoed in der Grafschaft Monmongh ereignete sich heute vormittag eine Explosion, die den Hauptschacht zerstörte. Bon den 35 Arbeitern, die sich in der Grube befanden, wur­den im Laus des heutigen Tages 19 lebend hervorgeholt.

Berlin, 29. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Der Magistrat kaufte vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordneten vom Militärfiskus ein 8 Hektar großes Aufmarschgelände des Tempelhofer Feldes zur Ver­größerung des Viktoriaparkes an. Der Kaufpreis beträgt 6,3 Millionen Mark.

Letzte Hcnldewürrchrichte».

Berliner Börsenbericht.

Berlin, 29. Ott-ober. (Eiigener Dvcchtbericht.) Dm an- i&affiterib günstigen Meldungen unserer Heimäschen uno ameri­kanischen Eisenindustrie regten die Kanflnst der Speknlatron und des PrivatpiMlkums aufs neue an, ,so daß die Anfangs- notäernnaen weitere beträchtliche Steigerungen gegen die gestrigen Schlußkurse aufweisen. Am lebhaftesten war Das Geschäft wiederum ans dem Mo-ntanmarkt, wo b-t-e leitenden Werte ihren Kursstand weiter ellheiMch aufzubessern ver­mochten. Als beleibt arid steigend sind vor allem Bochum«, Ron-Lacher und Harpener hcnvorzuheben., Der Kurssteige­rung der RclnibacherÄtien kam die günstige Auslassung um GeschäftAbericht zustatten. Schwache Haltung soigten, Rern- siaihlwerksäkli-en. Regen Verkehr wiesen auch dre Aktien der amerikanischen Bahnen auf, wobei besonders Dailtmwre w:e auch Canada auf New Dorf und die günstigen Ernnahmeaus- wöilie höher wurden. Auch Banken setzten mft leichten Äur->- besserungen ein. Matt lagen jedoch Deutsche Bank. Auf österreichische Werte wirkte der feste Verlaut der Wiener Vor- börise günstig. Von Transportwerten sind noch Warschau- Wiener mit einer Steigerung von 1% Proz. hervorzuheiben. Von Renten vornehmlich Sproz. Reich sank oche «ebesiert, doch auch russische Werte un>d Türkenlose tagen fest., Wösentlrch stiller war heute das Geschäft in SchiffahrtsäMen, wogegen die Glektrisftätswerke im Zusammenhang mit döm neuen Schnellliaihuprojakt in Groß-Wevlin weitere Kaufe erfölgten. Die feste .Haltung Mab auch wn w«teren Verlauf vor­herrschend. Geld über Ultimo ö 1 /* Proz. Die Gesamthaltuna schwächte sich später auf Anziohen des PrMa-tidiskonts aus Proz. sowie auf Tagesreailisievungen und vereinzelte Mankoabgalben, namentlich 'in Montanwerten, da. Kalla­industriemarkt still und schwächer. Pr-ivatdtSkont 4sh Proz.

*

wb. Mannheim, 29. Oktober. Die Inhaber der insol­venten Getreidesirma Duttenhöfer und Glaser- Mannheim sind, wte die Blätter melden, gestern abend wegen betrügerischen Bankerotts verhaftet worden.

Cöln, 29. Oktober. (Eigener Dvailstbevicht.) Wie der CAn. Ztg." aus Brüssel gemÄdet wird, wurde das Wb- ,mimen zwischen dem belgischen Koh I en's y nd i rat nid rh e i n i f ch - w est fa 1 t f ch en K o h l e n,s y, n ü , t a t

nit Wirkung vom 1. Januar 1910 s ä ng e r t.'

<tb auf 3 Naihre v e r.

Einh'irdiuurrn aus dem Leserkreise.

« *!a:,iSÄiT,ss sfisr

«- Ihrem Artikel im Mortzenwatt vom 28. d. M.S in

vernichtendes Urteil über das Landesdenk­mal" von einer allen Frau, homerke ich ergebenst, daß ich öemn Fallen der Hülle eine Gnttäuschumg erlebte, wie seilten un Leben- -atudj ich sagte zu mir: nein, das ist der Herzog nicht. Wer wie ich, den Herzog Adolf nach dem Feldzuge 1866 in i>er Äeit wo er in FvanGurt lebte, jeden Tag iah und auch in späterer Zeit noch vftrnäls Gelegenheit hatte, ihn zu sriben der wirb genau so enttäuscht geiweisen sein wie ich. Das 'was da auf idem DenkiacL steht, mag in künstlicher, Be-- ziehüng großartig fern, darüber habe ich koine Kritik z>u üben äber Unser Herzog , wie er nm G-eld-ächtrms des größten TÄles des Volkes sortlebt (denn die worvitzsten kennen ihn so wie er auf dom Denkmäl steht) ist es nicht! Mir unverständlich, daß man den Herzog in seinem 22. Jahre darstellt nnid nicht :ndom richtigen vollen Mannesalter, da doch bekannt ist, das; wder Istann von «diesom jugeNdllchen bis zum richtigen Mannes­alter großer Veränderung tn Gestalt unld Gesichtszugen unterworfen ist. Eine Kritik liegt mir fcrrr, ich wollte nur bekund-en, daß dieses Gefühl deralten Iran" wohl noch Daus ende bei Besichtiaimg des Denkmals , deschlerchen wirb: Des soll unser Herzog sei? Des :s er nit." E. D.

vn Jihrsm ArtikelUnsere N ah r ung smi tstel- uniersuchungsanstaI ten in der Nr. 494 desWies­badener Tagblatts" erlaube ich mir. Ihnen nachstehende Er- aänzuuq zur Ver!füqung zu stellen- Die erwähnte Hummer- gesch.chie ist entschieden ein klaiistfches Beispiel des beliMen behördlichen Verfahrens nach dem bevulhmten Schema F. Weil hier keine amtlich inomPblisterte Untersuchungs,teile einge- vichtc-t ist, geht das Unter-uchuimsochekt einfach an die nächste aimwiche Stelle nach auswärts weiter chne Rücksicht, darauf, daß durch die offen zutage liegenden llmtstattde ine ganze bshürdliche Untersuchung völlig illu-sovifch werden mußte. Wenn das Fvöseniussche Laboratorium nicht mit der Unter­suchung -betraut werden kann, so ist,, doch lern Grund vor­handen, in solchen Füllen nach auAvarts zu gehen, wahrend wir hier in Wiesbaden, Dotzlhsi-nrer Straße 9, noch ern zweites chemiischeS Labovator-ium zur Haftd haben. Dessen Inhaber sind vereidigte Gerichts- und HanidolscheMiker, haben weder im Magistrat noch im SfadiveroNdn-etenlollogi-um Sitz oder Stimme und werden unseres Wissens mast nur von Privaten und größeren irtdustvi-ellen Werken, sondern auch von den hiesigen Behörden mit Untersuchungen ustd Gutachten be­traut. So lange -die WeltLurstadt Wiesbaden noch kern eigenes Nahr-unasmitteln-nt-LrsuchiingsMnt hat, so lange,m»is^ ent­schieden' dasü-r gesorgt werden, daß in -vorkommenlden Fallen von Amts wegen ortsansässige Ehemiker, her-angezogen wer­den. Es stehen da oft höhere Werte auf dem SpE. als eine Büchse Hummer. Der gesetzliche Schutz dl-eser Wert-e darf alber ebenso wenia einem starren -Prinzip zmn üppwr fallen, wie wi-r in der Praxis des täglichen Lebens die Erhaltung und Verteidigung unserer Gesundheit als emes unserer höchsten Güter und unseres Löbens überihaupt nicht der törichten Rücksicht aus gewohnheitsgsmäße Schablone pr-eis- geben mögen. Es wird keinem Menschen elnsallen, lim dringenden Fall der Not die Hilfe eines sofort zur We-r- fügung stehenden Arztes auszstschlaaen und dadurch sein Qöbon oder das seiner Angelhöriyen -aufs Spiel zu fetzen, weil er einen Hausarzt hat, welcher entweder weiter hergeiholt werden mitß oller zu-rzeit gar anderweitig in Anfpvuch ge­nommen ist. Die Praxis des täglichen Lebens soWe aber eher den B-dhöriden vorl>ilblich sein als umgekehrt. Es ist vielleicht nicht nberWssig, für voriamm-enllle -Fälle, die ähnlich liegen. Wie die in Ihrem Ülrtikel zitierte Humm-em-chchichte, Dom Käüfer nicht einwaNdsfreier Ncchvungsmifteil den erfolg- rsichsten Weg der Selbsthilfe zu zeigen. Sollte ein Ge­schäftsmann bei ihm . gekaufte, offenbar - nicht geni-eßlbare NNbrurMs- oder Genußmlitt-el nickt aniwndsikos zurücknÄmien,

gogsbenenfalls unter Rückvergütung des erlegten K-auh. Preises, so stelle man -den Verkäufer gang einfach vor die Albe-rnative, daß er gewärtig sein müsse, daß der Käufer die Ware unverzüglich einenl Ghemi-ker jui Untersuchung übenwersen würide. Die, Kosten dieser Untersuchung, scheue man nicht, wenn man sein gutes Recht sichern und mit dazu beitragen will, daß solche Vorkommnisse immer seltener wer­den. -BoiM Einkauf von BüchsenlhnMmer und Fischkonserven sei man doppelt vorsichtig, w-ei-l dip, Fis-chgifte, davunier die sogenannten Ptamaine» föhr heimtückischer und gefährlicher Natur sind-. lJngenkeur V., WieÄ>aden.

Briefkasten.

g Ne Redaktion derWiesbadener Tanbiatts" beantwortet ichrtftNche Antraoen t» ristlasten, wenn die letzte Bezugsquittung beiliegt. RechtsLerbmdliche Gewähr wird nicht iuaesickert.l

E. K. 1909. Der Nutznießer kann die Sicherstellung bezw. Hinterlegung seines Ver-mügensant-eils verlangen. Der T-estamentsvollstrecker haftet nur für, den, Schäden, der durch s-pin Verschulden -entsteht; er muß die Zinsen nach dem jetzt üblichen Zinsfuß ersetzen, wenn ldas Kapital durch sein Ver- schuilden unverzlnst liegen We-Dt.

R. K. Der Schwiegervater hat die Nutznießung -an dem Vermögen seiner Frau. Der einzige Wog zur Erhaltung des noch -vorhandenen Vermögens wäre der Antrag ans Ent­mündigung wegen Verschwendung.

Fmnilien-Nachrichtrn.

Standesamt Wiesbaden.

^Rathaus, Zimmer Nr. 30; geöffnet an Wochentagen von 8 bis , .* 2 l Uhr; für Ehe» jchliebungen nur Dienstags, Donnerstags und SainsragS ^

Geburten:

22. Oktober: dem Alt-hänldler Davild Sipper e. T., Scheinldel

L-öa.

23. dem Metzger Luldwig Strauß e> S, Siagmu-nd.

24. dom Spengl-evgehÄfen Franz Leppert e. S-,

Franz Anton.

24. dom Ma-nrerg-eihrlfen Karl Noumann e. T., Lina

Katharina.

24. dem T-elegraphenvora-rh-eiter Wilhelm Kamme

e. S.. Adolf Wfr-eld.

25. dem Telegraphenaobeiter Joihann W-eibontfeller

e.>., Karl.

25. dsm Schreiner Franz Doos e. S., W-Ahelm

J-oseph.

25. d-e-m Betri-elbslsiter Max Gntlh e. T-, Auguste

Berta Glfrielde.

26. dem Hi-lfSa-rhöit-er August. Danster -e. T., Mina

Glse.

Aufgebote:

Apotlhokenb-esitzer Festdi-nand WÄbhä-user in Mainz mit Gertrud Cohn in Hph-enlsalza.

Stadimission-ar Friedrich H-einric: in Clharwticniburg mit Anna N-ni hier.

Ebeschlietznngen:

Fabrikant Theodor Fried in Landau mit M-artha Loeb hier. Leutnant Karl Wiebe in Fnsterburg mit Henny Fritsch hier. Molker-eibösitzer August Elchmann in Dörsdorf mit Anna Barlgsredt hier.

Geschäftliches.

Auch Kindern öekörnmLich.

Mit Ihrem coffeinfreie»Kaffee tzaa" bin ich sehr zufrieden, er bringt meinem kranken Sohn, nield tm Mfnffee verboten war ohne schädliche Folgen große Erfrischung. Berlin ?. ai. p 14

Wir tragen fein Bedenken, unserem zehnjährigen Knaben de« coffei'nfrctenKaffee Hag" mit nur wenig Milch zu geben, was wir bei anderem Kaffee nicht wagen konnten. Braunschweig. G. O.

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nehmen Sie zeitweise morgens ein Glas voll

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Die Mor-g-ir-AilSgalre unifasit 16 Seitrn

sowie die VerlagsbeilagenTer Roman" undAmtliche Anzcigeit des Wic-Ibadcner Tagblatts" Nr. 64.

Leitung: W. Schulte vom BrLhI

INerantwvrtllchrr Rrbaffnir f.it Äolitil und Handel: N. Hegerborst^ für Kemlleton, Svort und nnterli. Teil: I. «uiSIerl für Wiesbadener Nachrichten: « Rötbcrdt: Tür iliasjauische Nachrichten. Bus der Umgebung und Gerichts- iaal: H. Diefenbach; für die Anzeigen und Reklamen: H. Dornauf; ^ »mtlich in Wiesbaden.

Druck und Verlag der L. Schellenbergichen Hos-Buchdruckerei in WieSdaden. Ebrechstunde der Redaktion; 12 bis t Uhr,