iKr. 460.
Slbend-Ausgnbe, 1. *ÖIa«.
„Dante-Gesellschaft" mit dieser Frage beschäftigt, und zwar auf Grund eines Berichtes von Professor Fumagalli, der in mehr als einer Hinsicht recht interessant ist. Auch Fumagalli behauptet, daß das eine Seeufer völlig „ver- prenßt" sei, fügt aber bezeichnenderweise hinzu, daß die dortigen Einwohner selbst erklären, ste würden durch ein Ausbleiben des deutschen Publikums glattweg ruiniert werden, denn es würden tveder Engländer noch Franzosen in genügender Anzahl nach dort kommen, um den Ausfall zu ersetzen. Er knüpft an seine Erörtcrungtn schließlich den Rat, daß die Italiener doch gefälligst selber in größerer Menge den Gardasee ausfuchen möchten: das sei die einzige Lösung der Frage. — Vom italienischen Standpunkt aus mag der Herr Professor recht haben, die Deutschen aber täten wohl besser, einmal ausnahmsweise etwas Vernünftiges von den Ausländern zu lernen und — gleich den Engländern, die darin über einen ganz besonderen Stolz verfügen — Gegenden, wo man sie nicht gern steht, zu meiden.
RirKlittrd.
Der deutsch-russische Zwischenfall.
Zum deutsch-russischen Zwischenfall in Chardin verlautet aus zuverlässiger Quelle, der kaiserlich deutsche Konsul in Mulden habe sich aus Weisung des deutschen Gesandten in Peking nach Chardin begeben, um dm Affäre auf- 'uklären Übrigens bebt das offiziöse russische Communiquä die korrekte Haltung des deutschen Konsuls Dau- müller bervor Mit Rücksicht mif die völlig ungeklärte Reck'tslaac welcher Autorität Charbin untersteht, ob der chinesischen'oder der russischen, ist cs bis zur Aufklärung des ?w schcn7alles schwer, ein Urteil zn fällen. - Der „Rußkoje Mow? meldet aus Charbin. der Konflikt zwischen dem deuticben Konsul und den russischen Behörden beifcharfe sich. Der Konsul bade seine Regierung um Entsendung einer militärischen Abteilung aus Kiantschou nach Charbin zum
Schutze der deutschen Interessen gebeten,
L Ai- .Rowoje Wrcmja" verlangt mit Bezug aus den
neuesten deutsch-russischen Zwischenfall in Charbin die Ausweisung lästiger Ausländer aus Charbin, da sie den Frieden
im seinen Osten störten.
Frankreich.
Enthüllungen.
rei» onswärüger Diplomat, der jedoch ungenannt bleibt bringt in einer Zuschrift im „New York Herald" Ent* büllunae über einen angeblich zwischen England und ^u7n n bestehenden geheimen Vertrag bezüglich mr^mkos Dieser Vertrag sei kurz nach der Vermählung des Königs Alfons mit der Prinzessin Viktoria von Batte,r- zwischen beiden Regierungen abgeschlossen worden
' firfi firtmfrttthÄ mrtfpTTPlTp
bcm Vertrag sichert sich Spanien Englands materielle
und moralische Unterstützung für seine Expedition ins Rlsf- acbiet sowie für die Ausdehnung seiner Besitzungen in Nordasrika zu. Spanien dagegen verpflichtet sich, seine Besitzungen in Nordafrika im Kriegsfall strategisch zur Verfügung zu stelle!:.
Der Kampf der Kirche um die Schule.
Der Bischof Monsignore Henry in Grenoble erklärte in einer Rede über die Ausschaltung der Religion aus dem Schulunterricht- wenn allen katholischen Kindern des Landes eine ausschließlich weltliche Erziehung ausgezwmigen werde, so sei cS Pflicht der Bischöfe, allen Eltern untör Androhung der Exkommunikation cs zur Pflicht zu machen, ihre Kinder aus solchen Schulen zu entfernen, in welchen der Neligions- uutcrricht verbannt sei.
Der vermißte Marinclcutnant.
Man vermutet, daß der in Toulon vermißte Schtffs- lentnant Lair sich über Italien nach Deutschland gewendet um in einer deutschen Fabrik für **««-**'
habe,
telegraphische
~ »ienst su nehmend Lair hat selbst eine große Reihe
erfunden. Bauarbcitcr-AnSstand.
Das Komitee der BaUgewerbearbeitcr hielt eine geheime Sitzung ab, worin eine Tagesordnung angenommen wurde, in welcher befürwortet wird, zur Durchführung der Forderungen der ausständigen Vaug-wcrbea be.ter Gewalt an^ zuwenden sowie die Werkzeuge und selbst die Arvcitcn zu beschädigen Es wurde ferner beschlossen, m Massen nach der Mirabeaubrücke zu ziehen und dse c-ort bcichaftrgten Erdarbeiter zu zwingen, die Arbeit niederzulegen.
Dänemark.
Die neuen Befestigungen Kopenhagens.
Nachdem der Kampf um die Bcfcstiguugsvorlagen glücklich beendet ist, erscheint cs an der-Zmt, iurz zu rekapitulieren, tvaS denn eigentlich setzt beschlossen wurde Im Norden und Süden Kopenhagens werdendesien Siebe- festigungen durch vorgeschobene 8 or" verstärkt nnddre Werke, welche es zurzeit nach der Landset c hm schützen dagegen sollen viele geschleift werden ^ue Forts sind auch auf der Insel Seeland zu errichten, und ferner wrrd die Flotte sehr vtrstärkt. Aon den Truppen stehen von jetzt ab auf Seeland 30 Bataillone Fnsanterre, 8 Eskadronen Kavallerie, 20 Feldbattericir, 18 Batterie» schi _ Geschütze mit der notwendigen Zahl von Train- und Geinetruppeu. In Jütlaird rmd aus Fünen werden 16 Bataillone Infanterie, 6 Eskadronen Kavallerie, 3 Feldbalterten und dre nötigen Hilsstruppen stationiert. Die Kosten der Reorganisation sind auf öl Vf, Millionen Kronen und me Steigerung der Jahresausgaben auf 2% Aiillioncn berausch agi.
EnglktnS.
Eine Erklärung deS Herzogs von Eoimaught.
In der kontinentalen Presse ist eine i !i ftnden,
daß in Serbien eine Verschwörung zur Awctzirng des Hauses Karageorgicwitsch im Gange sei unter Führung der gleichen Leute, die seinerzeit König Alexander ermordeten, und daß hinter dieser Verschwörung als präsumtiver Thronfolger der Herzog von Connaugbt stehe. SowZt es sich um den letzteren handelt, ist, wie dem Londoner Bureau der „Correspondence Internationale" von zuständiger Stelle mitgctetlt wird, die Nachricht von Anfang tziZ Zu Ende erfunden. Das hätten sich allerdings bte betreffenden Blätter auch selbst sagen können, denn England war seinerzeit das einzige Land, das nach dem Königsmorde die diplomatischen Beziehungen nt Serbien abbrach, we" -s
Saulötag, Ä. Oktober 1 . 000 .
«feite a*
dem Empfinden der britischen Volksseele widersprach, mit feigen Meuchelmördern solche zu Pflegen. Es nahm sie bekanntlich auch erst wieder auf, als wenigstens offiziell mit den Mördern gebrochen worden war. Daß dieses nicht auch hinter den Kulissen geschah, ist richtig, aber schließlich nicht Englands Schuld. Jedenfalls Zeugt es von recht geringer Kenntnis der Jmpoitderabilien, welche für Englands Politik noch mehr als für sene anderen Länder in Betracht kommen, daß man behaupten konnte, ein englischer Prinz werde sich von dieser Sippe einen Thron anbieten lassen.
Spauke».
Spenden für die Verwundeten.
Don Eduard» de Sevilla hat dem Kriegsminister 50000 Pesetas zur Verteilung an die verwundeten spanischen Soldaten überwiesen. Die Marguise Sguilache überwies 2000 Pesetas für die Schwadron Alfons 511. und weitere 5000 Pesetas für andere Soldaten, die sich durch Tapferkeit ausgezeichnet haben. Die Königin überwies den Familien von Hinterbliebenen spanischer Soldaten in Madrid Geschenke.
Annexion in Marokko.
„Correspondencia Militare" und das Blatt „ABC" drücken die Ansicht aus, daß es notwendig sei, die spanische Einflußsphäre bis zum Quertflusse auszudehnen, innerhalb deren sich dann Scluan, Nador, die Guruguberge usw. de- finden. Desgleichen befürworten die Blätter die Errichtung befestigter Posten im Innern, um jeden Aufruhr im Entstehen unterdrücken zu können. Notwendig sei auch die Besetzung der Gipfel von Alhucemas.
gttlitrttlctt*
Eine Militärbewcgung.
Nun hat anscheinend auch Bulgarien seine Militärbe- wcgung. Ein ernsthaftes Blatt, „Wctscherna-Potscha", will von Gerüchten wisseit, wonach jüngere Offiziere des bulgarischen Heeres ganz nach griechischem Muster ein Pronun- ciamcnto vorbcreiten. Der Kricgsminister Wifolajew, dem das Blatt die Schuld an der Bewegung zuzuschrciben scheint, hatte kürzlich eine Inspektionsreise über die Provinzen unternommen, um die gelockerten Bande der Disziplin zu befestigen, womit er aber keinen Erfolg hatte. Die ganzen Enthüllungen scheinen, wie man der „Franks. Ztg." schreibt, nur der Ausfluß persönlicher oder partieller Unzufriedenheit zn sein.
Tüvkek.
Das neue Regime und die Fremden.
Der Minister des Innern richtete an die Provinzial- behördcn einen Erlaß, der wichtige Jnstrnftionen bezüglich der Kapitulationen eirthält. Die öffentliche Meinung Europas habe, so stellt der Erlaß fest, unter dem neuen Regime die Aberzeugung gewonnen, daß das türkische Recht die Grundsätze der Freiheft und Gerechtigkeit wahre. Deshalb habe auch Österreich-Ungarn im Ententeprotokoll das Recht der Türkei anerkannt, die Auslassung der Kapitulationen zu verlangen. Der Erlaß gibt sodann den Behörden den Ratschlag, bei der Eintreibung von Gebühren und Steuern peinliche Gerechtigkeit walten zu lassen unb bis Fremden rücksichtsvoll zu behandeln.
Eine Mahnung an die Mohammedaner.
Der neue Walt von Saloniki Ibrahim Bev, Sohn des Scheich ucl Islam, veranlagte die Polizei, de» türkischer»
Frauen bei Strafe zu verbieten, sich in der Qsfcntlichketi
unverschlcicrt zu zeigen. Der Watt ließ ferner alle Mohammedaner auffordern, die für den Ramasan vor geschriebenen Fasten einznhalten. Wer in dieser Zeit öffent lieh esse oder trinke, solle verhaftet werden. Die Kundgebung erinnert schließlich die Mohammedaner daran, daß die Zeit gekommen sei, streng an den Satzungen des Korans festzu halten, und wirst ihnen vor, die Pflege d-r Religion vernachlässigt zu haben.
Brigantentum in Klcinastm.
'Die Umwälzungen in der Hauptstadt haben das nie ganz ausgerottete — Brigantentum in den Provinzen wieder kecker als sonst fein Haupt erheben lassen, und be sonders in der Gegend von Aidin nimmt cs geradezu be sorgniSerregcnde Dimensionen an. Das neue Gesetz übe' die Unterdrückung von Banden usw., das bekanntlich sehr streng ist, tritt vorläufig noch nicht in Kraft, und der kürzlich ernannte Walt von Smyrna Mahmud Mukhtar Pascha ha erklärt, wenn er nicht für die Zwischenzeit den BelagerungS zustand proklamieren dürfe, müsse er ferne Entlassung geben
Die Kämpfe am Riss.
Rach einer amtlichen Meldung auS Melissa hatten di Truppen des Generals Orozco bet einem Erknudigungs tnarsche vott Scluan nach @ u!c * Djerms folgende V e r lüfte: General Diaz Bicarro zwei Hauptlcnte, ein Leutnant und 14 Mann tot; etwa 189 Mann wurden vor wuÜdet - Ei" ans Reitern der Stämme Tsonl Branes El Rio''» und Hiana zusammengesetzte Harka befindet stet im Vormarsch gegen das von den Spaniern besetzte Zeluan Pi üi 8 ' S Angehörigen der Tsulbranos unl zweier anderer Stämme ist auf dem Marsche nach Sekum gegen die Spanier begriffen.
(tzstinir.
a^ic chinesische Flotte.
„ »7, „ ^meldet wird, sind Admiral Sah Wie aus Pelt ng 3 .^^Ear, nach dort zurück-
und Prinz Tsai-Hun, Wt' tfn percits in einer Audienz gekehrt trnd haben dem dahin, daß zu
«UV ' .. .
ihre Vorschläge ü „ b c , dem Perlflusse, bei Tat
nächst im N i m o r d 4 ? ö j 0 f t e n 6 n f c n geschaffen und
und bei Ktaltgwt-^ ^ Hau-yang weiter aus gebaut die Arftnale von fcic Trauerzeremonien für Äch
werden sollen. ^Hendct sind, also nach dein 16. Rm Kapertn-Wttwe voum ? rc ___^ ^
Tsai-Hun noch Europa und den eine Studienreise anzutrcten, von deren Ergebttissen der weitere Ausbau d.r flotte zum ^ctl ab- hängcn wird.
Kerernisie Aiaaten.
Die ReaierungZein nahmen betrugen im Sep-- tcmbcr 532 348000 Dollar, die Ausgaben 525060 000 Dollar. ! -rtic Staatsschuld hat um 2580 060 Dollar zugenommm. Der ^ Marbeitand des Schatzes beträgt 1205 543 Dollar.
Luftschiffe und Aeroylaue.
Sechster Tag der Berliner Flicgerwoche.
■mb. Johannisthal, 1. Oktober. Rougier machte einen Flug vott 2 St. 41 Min. 50 Sek. für den Entfcruungs- preis und für den MicheltnpreiS. Er flog in einer Höhe zwischen 30 und 4g Meter und legte eine Strecke über 130 Kilometer zurück. Rougier landete nur wegen der späten Stunde. F a r m a n machte 33 Runden in 1 St. 31 Min. und landete wegen eines Qlcrdefektes. Baron de Caters machte zwei Flüge; der erste dauerte 34 Minuten, in welcher Zeit er 12 Runden in einer Höhe zwischen 5 und 10 Meter zurückgclegt hat. Der zweite dauerte 10 Minuten und ging in einer Höhe bis zn 20 Meter vor sich. D o r n e r machte utchrere Versuche, es gelang ihm, Zweimal über eine Strecke von 15 bis 20 Meter zu fliegen. Die Windstärke betrug zwischen Z und 5 Meter.
Tie Cölnrr Fliegerwoche.
wb. Cöln, 1. Oktober. Paulhan machte von 3 Uhr 35 Min. ab drei Flugversuche. Er legte aber immer nur eine halbe Runde zurück. Bei einem vierten Flugversuch, bei dem ihm ebenfalls nur eitle halbe Runde glückte, hatte er eine schlechte Landung, bet der ein Flügel beschädigt wurde. Bläriot stieg um 5 Uhr 12 Mm. auf und hielt sich durchschnittlich in ca. 12 OReter Höhe. Er flog nicht weniger als 40 Runden in 1 St. 4 Min. und landete um L Uhr 16 Min. glaii vor dem Schuppen. Das zablrciche Publikum brachte ihm stürmische Ovationen dar. __ Blärtot erreichte mit seinem Eindecker zeitweilig eine Höhe von 25 Meter. Nachdem Bläriot seinen 1 St. und 4 Min. dauernden Flug, mit dem er seinen Dauerflugrckord geschlagen hat, beendet hatte, unternahm Prcvcauteau auf der Möriot-Maschinr Sir. 16 einen Flugversuch. Aber gleich, nachdem die Räder den Erdboden verlassen hatten, erlitt die Maschine einen Defekt, der ihn zwang, seinen Versuch aufzu- gcben. Dicht vor der Schranke brachte er seine Maschine zum Stehen; der Defekt soll aber nur leichter Statur sein, so daß sich Preveauteau morgen wieder an den Flugversuchen wird beteiligen können. Zum Schlüsse unternahm noch Paulhan mit seinem Zweidecker einige Ausflugversuche, die er kurz vor 7 Uhr beendete. Seine Maschine erhob sich bei diesen Versuchen einigemal ganz unbedeutend, um gleich darauf auf dem Erdboden wieder weitcrzufahrcn.
Die Eröffnung der ersten deutschen Luftschifferschule, wb. Friedrichshafen, 2. Oktober. Dis Luftfchifferschule beginnt am Montag den Unterricht mit neun Teilnehmern. Die Schüler besichtigten gestern das Luftschtffgelände. Generalleutnant Slieber aus Mannheim weilt hier, um die Errichtung der Schule zu leiten.
Ein Wcttflicgen für Aviatiker, wb. Zürich, 1 Oktober. Die Internationale Luftschiffer- Vcreinigung beschloß, daß das Wetlslicgcn für Aviatiker um den G o r d o n - B e n n e t t - P r e i s tm Jahre 1910 über eine Strecke von 100 Kilometer ntU Zwischenlandungen, und zwar in einer geschlossenen Bahn von wenigstens
Kilometer Länge, stattftndcn soll.
Die Pariser Weltflüge.
wb. Juvisy, 1. Oktober. Infolge starker Regensälle, die den hiesigen Flugplatz in einen Sumpf verwandelt haben, ist der Beginn der auf zwei Wochen berechneten Wettflüge von Paris, der ursprünglich auf Sonntag angesctzt war. aus Donnerstag, den 7. Oktober, verschoben worden. ‘ S:.
Arrs Stadt rmd Fand.
Wiesbaden, 2. Oktober.
Ausstellung Wcsbaden 1909.
LXVI.
Architektur und Gartenbau.
Ter Gartenbau auf der Wiesbadener Ausstellung hatw zwei Aufgaben zu lösen: eine dekorative und eine geschäftliche. Die Vereinigung dieser beiden, anscheinend gegensätzlichen Absichten ist unter Wahrung der künstlerischen WesenS- elemente geschehen, die heute im Gartenbau geltend sind. Air wissen, daß auch ans diesem Gebiet die neue kunstgewerbliche Richtung heimisch geworden ist und daß man bc- sttebt ist, jedem Stück Gartenland jenen Charakter zu geben, den es unter Berücksichtigung der Zweck- und Lageverhält- aisse beanspruchen darf. So ist eine Vielgestaltigkeit tu unsere moderne Garteukirwft gezogen, die im Rahmen eines kurzen Artikels nicht einmal ganz oberflächlich behandelt vcrdcn kann, von der aber schon gelegentlich der verschie- ->cneu Berichte über die gärtnerischen Sonderausstellungen ndeutungswcisc die Siede war.
■ Diese Vielartigkeit findet in der Ausstellung ihre Darstellung durch die Gartengruppen der verschiedenen Aussteller. Im allgemetnen wird nian die Gartenanlagen eines AttsstellnUgsgeländeZ nur dekorativ behandeln, und, um schnelle Resultate zu erzielen, die öden Flächen mit geometrischen Gartenfeldcrn ausstasfter?n. Ansätze dazu sehen ivir w. dem nach Stephans Planen ausgcführtcn Blumcn- paiterrc vor der Hauptterrasse mit dem prächttgcn Kaskaden- aufban im Hintergrund. Slltt einer solchen Lösung wäre jedoch der Zweck nicht erreicht worden, unsere hcimilwm, Gärtner Proben ihrer Leistungsfähigkeit ablegcu zu löfiL und so wurde innerhalb des gemeinsamen Planes für S gärtnerische Ausstattung der Ausstelluna i>ä t,™ Ar! ™
überlassen, ihre Flächen nach eigenem Willen w™
flhnbi,rA ilt die oürtiT««*; «fCr™ WUlkn zu behandeln.
®J r ^cu ein übersichtliches Bild von der ouantl- tativen J n ÖäT«()t3!eit und dem künstlerischen Vermögen unserer Car ner gewonnen. Während des Sontmers, dessen Blumenflor das ^gärtnerische Bild der Ausstellung sehr belebt und oft verändert hat, war Gelegenheit, dies recht eingehend zn prüfen.
Ohne aus Einzelheiten näher einzugchen, ntöchten wir eine flüchtige Auszähl'ma der am Gartenschntuck beteiligten
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