Einzelbild herunterladen
 

Verlag Sanggasse 25/37*

Takblatt-HauS".

Schalter-Halle geöffnet von 7 Uhr morgen« bis s Uhr abends.

26,000 Abonnenten.

Bcz-rgS-Drc-S für bkldc AuSttadcn: So Lsg. atoitaüich du:ch den Dertag Lanna-tll-27Siip'J lriTtarr-

I»Jm. »M. » Wg. »imcljäVliä» durch äa f bi'utidieit 9S 0 (taiiFta(tc^u4äwrh Äßofft 8 - SesjaS.SeftcDmtgtn netjmfu -Utz-rdrm EJitgtnen: in SSissbabcn dir 5 RltjfiaM^ fomie bie 131 Sffi*aa6effrtlt,,. fti aßen Jriien ber Stabt; ist Biebrich - die dortigen 3S AuSqüde Een u td Ü den benachbarten Landortcn lind im Niieingau die bctcefiendcn Tagbiatt-Träger?""^ und IN den

Anzeigen-At,»ahme: Für die Lbenb-AnSgabe bis IL Uhr mittags; für die Morgm-AnSgabe bi» S Uhr nachmittag!.

2 Tagesnnsgnben.

Fernfprccher-Rtlfr

Tagdlati-HauS" Nr. 6650-53. Son 7 Uhr morgen« bis -9 Uhr abends. Sonntags don 91t iilir vormittags.

Anzelacn-PreiS für dir Zeile: >S Pfg. für lokale Anzeigen imArbrttSmarkt" undKleiner Anzeiger" in einheitlicher Satzform; soPfg. in davon abweichender Satzausfiihruna, iomic für alle übrigen lokalen Anzeigen: 30 Mg, für all« auswärtigen Anzeigen; 1 Ml. für lokale Reklamen; L MI. für auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, driitcl und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung. Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zlvijcheuränmeu entsprechender Rabatt.

Für die Anfnahmc später ein gereichter Anzeigen in die uächsterlcheineude Ausgabe wird keine Gewähr übernommen.

Nr. 450.

Wiesbaden, Montag, 27. September 1900.

57. Jahrgang.

Abend -Ausgabe.

1. Matt.

IMiisfdjc Übersicht.

~ No»e, aber alte K «Monge schichten.

..Solange nur bescheiden in fier Verborgenheit blühende Blätter, wie eine mecklenburgische konservative Zeitung und wie dieMärkische Votkszeitung", die Be­hauptung von Intrigen und Unwahrhaftigkeiten des Fürsten Bülow bei den Vorgängen vom November 1!M8 aufstellten, konnte man über diese allzu durchsichti­gen Machenschaften allenfalls hinwegsehen. Freilich war schon vor einigen Lagen Vorsicht geboten, denn man merkte, daß ern bestimmter Plan im Begriff war, sich zu entfalten; fürs erste aber mußte doch abgewartet werden, was geschehen werde. Jetzt aber hat sich die Sachlage geändert, nachdem dieÄreuzzeitung" in die Diskussion etngctrdenjft und sich die Behauptung an­geeignet hat, wonach iyiirft Bülow damals eine raffi­nierte Technik diplomatischer Künste zur eigenen Ent­lastung und zur Belastung des Kaisers angewandt haben soll. DerKreuzzeitung" sekundiert denn auch sofort dieDeutsche Tageszeitung", die ebenfalls alle jene Ge­schichten gehört haben will, aus denen das konservative Hauptorgan folgert, daß der vierte Reichskanzler im Herbst des vorigen Jahres ein Spiel der Hinterhältig­keit, und der Irreführung der gesamten öffentlichen Meinung getrieben habe. Es handelt sich offenbar um erne Lktion, mit der die konservativen Führer ihre -enirttt leim -Sturze des Fürsten Bülow gegen die immer unangenehmer ^ werdenden Angriffe aus dem eigenen ^.ager.rechtfertigen möchten. Der Kampfschau- & ^ a T . e - Hevdebrand und Genossen bisher

'ww! , d r f Ruwortagen geholt haben, indem fie mnülln y r Lalilreichei- AnhLnger mH an sehen E D ^ r . . c n - müderes Gebiet binnbergespielt Unwille in den eigenen Reihen, besonders im stadtpchen -nonservativismus, aber auch in den bäuer­lichen Kreisen (dw vori der Erbanfallsteuer nie be­troffen worden wären) über die eigensüchtige Finanz­politik der konservativen ReichZtagsfraktion, über die Zertrümmerung des Blocks, über den anstößigen Pakt mit Klerikalismus und Polonitzmus dieser wachsende Unwille, der die Partei mit Zersetzung bedroht, soll abgelenkt werden, und zu diesem Zwecke werden die Mittel genommen, wo man sie nur irgend bekommen kann. Bor Geschichtsklitterungen und vor tendenziösen Legendenbildungen haben sich die Konservativen noch nie gescheut, dergleichen geht^ihnen erfahrungsgemäß ganz leicht von der Hand, so geschieht es auch jetzt. Die konservativen Drahtzieher sind augenscheinlich der Meinung, daß sie durch die Wiederaufwärmung des

Martinfchen Klatsches über die vermeintlicheWahrheit" in den Novembertagen zwei Erfolge auf einen Schlag einheimsen könnten, nämlich einmal den, daß sie sich als angebliche Retter und Bewahrer der kaiserlichen Autorität und Machtfülle nach oben hin gut an» schreiben, und sodann, daß sie ihrer Wählerschaft werden erzählen können, eS sei ein verdienstliches Werk gewesen, den höchst gefährlichen, wohl gar jeder Loyalität und Ehrfurcht ermangelnden Fürsten Bülow gestürzt zuhaben. Auf die Wirkung des nicht übel angelegten Planes darf man immerhin gespannt sein. Zunächst wird die Ne­gierung schwerlich um eine Stellungnahme zu den Be­hauptungen derKreuzzeitung" herumkommen. Diele Stellungnahme'kann, je nachdem, leicht oder schwer sein; leicht, wenn dieKreuzzeitung" leeres Gerede kritiklos wiedergekäut hat, schwer freilich, wenn der Kreuzzeltnngs"-Artikel eine gewisse tatsächliche Unter­lage haben sollte. Herr v. Bethmann-Hollweg ist ab­wesend, also werden Wohl einige Tage vergehen, bevor man weiteres zur Sache hört.

Dis Gi«is«ttgsfpt»gs im Airkslibeimlismoo.

Im Viererausschuß der linksliberalen Parteien, der gestern in München über die Frage einer Verschmel­zung der tinksliberalen Parteien beriet, legte der Reichs­tags-^ und LandtagZübgeordnete llr. Müller- Meiningen als Referent die folgenden Thesen vor:

t. Eine enge r e Fühl u n g n a h m c sämtlicher liberaler Parteien zu W a h l z w e ck e it und zur Ver­folgung gemeinsamer parlamenta r i s ch e r 3 t c £ e ist eine politische Notwendigkeit. Den ersten und wichtigsten Schritt in dieser Richtung üilöct die organische Fortentwicklung der im Jahre 1507 errichteten linksliberalen Fraktionsgemein' s ch a f t, die V e r s ch m e l z u n g der drei links liberalen Gruppen zu einer einheitlichen V o I k S p a r t e i. Die Herbeiführung dieser Fusion ist im Interesse des :vemilltliberalistuus dringend inünschenZwert.

Eine sofortig e, überhastete und unvorbe- rertete Verschmelzung der drei linksliberalen Gruppen erschernt «ps inneren und äußeren Gründen, wenn über- erreichbar, inopportun und für den Bestand der zutunfngen gemeinsamen Partei gefährlich.

ä. Dw zu, erstrebende dem nach st ige Vereini­gung ocr drer Gruppen ist vielmehr zunächst durch w e x t e re n ff n s b a u und Festigung der parla- iUeniarischen linksliberalen F r a k t i o n s g e m e i n > ! a I,/' sf 1' Verständigung über den vrganisatori- schen^.ltwvau der einheitlichen Partei, durch Feststellung der Stellung und Bewegungsfreiheit der einzelnen

s/nmr-nrsY a m n c ' l 1 e l°wie insbesondere durch Kevisnm des Programms derfrei- ! innigen P olksp arte i durch diese selbst in notwendiger Fühlung mit den Leitungen der beiden anderen Gruppen zur Schaffung eines geeigneten g e - ni o k i . , a nt e n P r o g r a m m s als der ersten Voraus­

setzung eines gedeihlichen ZirsammenarbeitenK plan« mäßig sofort vorznkereiten.

4. Sollten trotz der gelteild gemachten Bedenken, daß die derzeitigen organisatorischen und sonstigen Schwierigkeiten einer sofortigen ilnd unvorbereiteten Verschmelzung der Parteien hindernd entgegenstehen, die anderen Gruppen auf einer solchen Fusion bestehen, so erscheint die von anderer Seite vorgeschlagene A u f - lösung der freisinnige n Volkspartei und die Bildung einer völlig neuen Partei an ihrer Stelle aufs e r st e unannehmbar. Eine solche sofortige Verschmelzung ohne die «ud Ziffer 3 vorge­sehene planmäßige Vorbereitung könnte unter der selbst- verständlichen Voraussetzung der Zustimmung der Mehrheit des Parteitags der freisinnigen Bolkspartei vorteilhaft nur geschehen durch die bedingungslose A n- g l i e d e r u n g der Heiden kleineren Gruppen an die größte, d. h. die freisinnige Bolkspartei.

3. Eine taktische Verständigung der frei­sinnigen Fraktionsgenossenschaft mit der nationallibe- ralen Partei über wichtige parlamentarische Aufgaben und über die nächsten Wahlen ist alsbald anzubahnen.

Ter Biererausschutz hat ein Einverständnis dahin erzielt, daß der Zusammenschluß der Linksliüe- ralen durch einfachen Übertritt der Betöeit anderen Par­teien zur freisinnigen Bolkspartei ebenso ausgeschlossen sei, wie eine ungenügend vorbereitete Verschmelzung ohne vorherige Verständigung über wesentliche programmatische, organisatorische und taktische Fragen. Ter Ausschuß betrachtet es als seine Aufgabe, die Ver. ständigung unter Mitwirkung der zuständigen Partei­organe energisch zu betreiben. Der Ausschuß ist bereits in die Beratung der Einzelfragen eingetreten; er wird die Verhandlungen demnächst fortsetzen. Ferner wurde beschlossen, daß ohne Verzug für die Wahlen eins B e r st ä n ü i g u n g herbeigeführt werde.

In Stuttgart befaßte sich gestern der Landes- ausfchnß der w ü r t t e m ü e r g l s ch e n Volks- Partei mit der Einig» n g des Linksliberalismus. In seiner Begrüßungsansprache gab Professor Hoff- m a u n der Freude Ausdruck über den Anschluß des Teinokratischen Vereins Straßburg an die Volks­partei; ferner sprach er die Sympathie für den früheren Bürgermeister S ch ü ct t it g aus. Haußmann legte die Entwicklung des Linksliberalismus in Deutschland und die Notwendigkeit seiner Einigung im gegenwär- tigen Zeitpunkt dar. Er schlug folgende Re so ln. i i o n vor:Ter Landesausschuß der württembergischen Volkspartei stellt fest, daß die gesamte württembergische Volkspartei die Bildung einer gemeinsamen Volks­partei als zeitgemäße notwendige Stärkung deS demo- kratischen Liberalismus erkennt und bereit ist, an der Bildung dieser Partei durch Vereinbarung eines g c - meinsam e n freiheitlichen Programms und Organisationsstatuls alsbald mitzuarbeiten." Diese Resolution wurde einstimmig angenommen.

Königliche Schauspiele.

Der Ring des Nibelungen.

Eine Aufführung von Richard Wagners TrilogieDer Ring des Nibelungen" darf noch immer als ein bedeutungs­volles theatralisches Ereignis gelten, das alle künstlerischen Kräfte, alle szenischen und musikalischen Elemente aufs höchste anspaunt. Seit den Tagen, da in Bayreuth zum ersten Male das Wunderwerk desRing" in Erscheinung trat (1878), haben sich die modernen Sänger und Sängerin­nen in den Stil des Wagnerfchen Musikdramas immer mehr und mehr eingelebt, und nur vorübergehend findet man denn wohl noch äußerlich theatralische Posen ansgewendet, wo ein genaues sinniges Eingehen aus den musildramatischen Akzent verlangt ist, findet man Sänger, die von dem opern- haften Brillieren mitgutliegeudeu" Tönen nicht lassen können. Sei da immer wieder an Wagners Forderung er­innert:Die Grundlage zur stilgemäßen Wiedergabe meines Wertes ist Peinlichste Korrektheit, namentlich auch im Rhyth­mischen; ich verlange, daß meine Sänger vom Rezitativ gar nichts wissen, sondern meine Noten nach dem kleinsten Bruchteil ihres melodischen Wertes richtig im Takte singen um so Zur rechten Kenntnis meiner Intentionen für den Vertrag zu gelangen." In diesem Sinne haben auch unser-- Wiesbadener Dirigenten von scher eifrig zu wirken gesucht und rühmlichen Erfolg erzielt.

In der diesmaligen Ausführung desRh eingold" am Samstag gab cs kaum eine Neubesetzung von Belana- wer kennt nicht den vielleicht etwas robust gezeichneten doch mannhaften Wotan des Herrn Schütz; die in fraulicher Anmut erstrahlende GLttermutter Fricka d-r Frau Br od- »'"NN - voll stimmlichen Reizes! Mit bestem Glück und Gelingen schloß cn sich die übrigen Mitwirkenden an: Götter Nibelungen, Riesen diese mächtig grotesken Niesen-

geftalten der Herren Braun nird Schwegler! Freund­lichen Eindruck empfing n>an auch von den drei Rhcln- tochtern: neben unseren einheimischen Nixen tat sich di- stimmbegabte Woglinde (Frau B a u e r als Gast) angenehm hervor. Im Mittelpunkt des Kreises aber stand wie sich's gebührt, der Loge des Herrn H e n s c l in Maske Ton und Geberde ein Meisterstück dramatischer Charakteristik Nur durch solch scharfe Beleuchtung dieser mephistophelischen Figur vermag die gesamte Handlung innerlich treibende Be­wegung zu empfangen; denn im ganzen mögen die Vor­gänge des Rheingold-Vorspiels mehr wie ein phan­tastisches Marchrnspiel wirken, aus dem nur Einzelheiten mit tragischer Wendung trotziger hcrvorragm: sie weisen wie mit drohendem Fingerzeig auf den Ausbruch des ge­waltigen Kampfes, der nun um das Rheingold und den daraus geschmiedeten Ring des Nibelungen entbrennen soll.

Donners Hammerschlag, noch kaum imRheingold" verhallt tont mit erneuter Heftigkeit in dem prasselnden Gewittersturm, der Siegmunds Erscheinen in derWal­küre" b-alettct Auch in diesem Mnsikbrama suchen unsere Künstler sich von dm Einflüssen herkömmlichen Opernstils bedachtsam fteizuhaltcn. Herr Honsel M't seinem heroi­schen und gestern nach doc längeren F-nenpanse überraschend vollsaftia klingenden Organ bewahrt den blonden nordischen Recken Sieanlund anch in den empfindsamerenWehwalt"- Stimmungen vor jeder überflüssigen Sentimentalität und läßt im Vortrag fast durchgängig die rechte Kraft und Klar­heit Frische und Sicherheit obwalten. Ans gleichen Kunst- Pfad: n wandelt Fron Hensel-Schweitzer, welche gestern als Gast die Sieglinde sang. In komischer Verzweif­lung schrieb einst Wagner (1875):Noch fehlt mff eine

Sieglindo! Das ist ettt Elend: sic mnß schlank und tüchtig sein" Run, wenigstens über das Tüchtigsein unserer gastie­renden Sieglinde konnte kein Zweifel herrschen: es gelang Frau Hensel, dank auch ihrer reichen schauspielerischen Be­gabung, die Gestalt derbräutlichen Schwester" rem und wahrheitsvoll hcrvortreteü zu lassen. Dem in erster Linie aetorderten Ausdruck schmelzender Hingebung vermochte sich

ihr helltönendes, in der mittleren Lage auch sinnlich warmes und quellendes Organ ebenso elastisch anzubequemen wie den höchsten Steigerungen: scner fortreitzendcn Leidenschaft, die in: Zwiegesang mit Siegmund so feurige Wogen schlägt! Diese Liebesszene der beiden Götterkinder wurde von Herrn und Frau Hensel gestern mit so jubelndem Schwung ge­sungen, daß die Zuhörer völlig enthusiasmiert waren. Aber auch der weitere Verlauf der Ausgabe das Entsetzen Sieg­lindes beim aufleimenden Beivußtscin der schuld, wahn- voller Schrecken und bange Ohnniacht, und wiederum das plötzliche Erwachen zu neuem Lebensmut zeigte uns Frau Henfet-Schweitzer auf seüener Höhe der Auffassung und Dar- stellungskunst.

Interessantes bot auch Frl. Heßlöhl als Fricka: eine hohe statuarische Erscheinung, plastische Schönheit der Be­wegungen, b-deutungsreichcs Mieneuspiel; die sinnvolle Behandlung der Gesangssprache - ohne dem bloßen Sprech- aesang zu verfallen und ver metallische Timbre des Organs vollendeten den Eindruck strenger und herber Weib­lichleit. Die Affekte Zorn und Unmut im Zwiegespräch mit Wotau - iourden vor jedem kleinlichen Akzent aeichünt und so blieb diesem so wichtigen Austritt der Fricka feine kleine vorübergehende Lchwgnlung abacrechuet) ,->n Wirt« »»d «eicttmiitwahr,. Mt Mc° SS,, L -

Die sonstigen Partien Waren in bewährten Händen'oft

c .tj c 1 ^ ^ ^ - Ist es doch ein? der ernstesten und

edeliwn Darbietungen dieser ernsten und edlen Künstlerin und imme'. deZ machivollstcn Eindrucks gewiß. Fm Chor der wauuren waren diesmal nur ausgesuchte Solistenkräste tätig. Nicht jeder Ton zwar mag da auf seine absolute Reinheit und Richtigkeit nachgeprüft sein; doch der mr- gestümc, wilde Charakter der uimultuarischen Szene kam vereint mit dem glänzenden Orchester zu starker Wirkung. Dieser wohlgelungenen orchestralen Ausführung des gesamten Werkes ist es nicht zum wenigsten znzuschreiben, daß der gewaltige Feuerzauber Wagnerscher Kunst gestern von neuem alles widerstandslos in seinen Baun zwang. O.D.