3-, P" wenn/ aliünfc
:t t nq
3 auf Jrvdu .reit H
ien) m cs eit veignit
naijer,
% M Süd« »tt-acfi ÄnWI von
die Ausnahme später ciiigcreichter Anzeigen in die uächstcrscheinendc Ausgabe wird keine Gewähr übernemmen.
2 Tagesangaben.
Fernsprecher-R«fr
„T-zblatt-HauS" Nr. 8656-53. Vrn 7 Uhr morgens bis 8 Nhr abends. Sonntags von s—11 Uhr vormittags.
Anieiaen-Preis für die Zeile: IS Pfg. für lokale Anzeigen im „Arbeitsmarlt" und „Kleiner Anzeiger" in einheitlicher Gatzsorm: so Pfg. in davon abweichender Satzaussührung, sowie für alle übrigen lokalen «»»eigen; SO Pfg. für alle auswärtigen Anzeigen: 1 Mt. für lokale Reklamen: 2 Mk. für auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung. — Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen cutlPrechender Rabatt.
Verlag Langgasse 85/27. „Tagblatt-Haus".
Schatter-Halle geöffnet von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends.
26,000 Abonnenten.
Sezugs-PreiZ für beide Ausgaben: SO Psg. monatlich durch den Verlag Langgasse 27, ohne Bringer- lohn. L Mt. S» Pfg. viertcljähriich durch alle deutschen Pvstanstalten, ausschliciilich Bestellgeld. — Bezugs -Bestellungen nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden di- S Zweigstellen, sowie die 1S1 Ausgabestellen tu allen Teilen der Stadt; in Biebrich: die dortigen 88 Ausgabestellen und in den benachbarten Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger/ —- - - -
Anzcigen-Annahmc: Für die Abend-Ausgabe bis lSUHr mittags; für die Worgen-AuSgabe bis S Uhr nachmittags
©W,
n Pol 3® A Süds en. 31 » cstens, n I»!
Nr. »»«.
Wiesbaden, Montag, 23. August 1S0®.
Süd«
Kbenö-Knsgabe.
1. M«tt.
ütän
scharf!
I Ost«?
Politische Werftcht.
Gerechte Mirtfchaftspotttik, nicht Uartei- potitik!
Frage unserer künftigen Wirtschaftspolitik auf tx» ^ öffentlichen Tagesordnung. Eine gerechte Wirk
ten L chaftspolitike d. h. eine solche, die der tatsächlichen 23fr m „ ä xutung von Gewerde, Handel und Industrie für unser ische Z rtaals- und Wirtschaftsleben entspricht, herbeizu- lchren — das ist das große Ziel, um dessen Willen der ->Zusammenschluß des werktätigen Bürgertums uuerlüß- Kum ^ geworden ist.
In einer Reihe .von Kundgebungen ist dieser ein- Sil xche Sachverhalt zum deutlichen Ausdruck gebracht ^^rorden. Wenn sonach angenommen werden darf, daß
Vom Hanfabund wird uns geschrieben:
Seit der Erledigung der sogenannten „Reichs-
-GewMnanzreform" und 5er Begründung des Hans'abunües
wünschenswerte Aufklärung der Allgemeinheit be-
rits erreicht ist, so zeigen sich des ungeachtet die Gegirer r§ Hansabunöes unausgesetzt bemüht, Verwirrung zu >iften: sie stellen die neue Organisation als eine Vermiß. ^ststaltung dieser oder jener einzelnen politischen Rich- -rng und demgeinäß als ein Werkzeug der Parteipolitik . in. Der Hansabund hat vom ersten Augenblick seines ■* Scheins an immer aufs neue öffentlich festgestellt, daß (wie der Bundespräsident es ausdrückte) „eine Lnnidis Wirtschaftliche Vereinigung, aber nicht eine olitisch e Partei ist, daß er „sich daher auch
rmer : in die Dienste irgend einer bestilnniten politischen
negetb! raktion stellt und nicht von einer solchen abhängig -erden darf". Demgemäß 'haben sich dem Hansabund tele Tausende von Gewerbetreibenden, Kaufleuten und industriellen ohne Unterschied der Partei angeschlossen, in den zahlreichen Versammlungen, die seit dem Juni k allen Teilen Deutschlands zur Förderung und Ausbreitung des Hansabundes stattgefunden haben, ist von Heo «rvorragenden und bekannten Persönlichkeiten der (g , er sch iede n st e n politischen Richtungen die
wereinstimmung mit dem gekennzeichneten Standpunkt S, ffentlich ausgesprochen worden. Da sich unter den <v . Mitgliedern wie in der Leitung des Hansabundes An- ' e^5 r tgc der politischen Linken wie der Rechten be- . jvl lkden, ist irgend eine einseitige parteipolitische S., "^Stellungnahme vollkommen ausgeschlossen.
. Die „gemeinsamen Interessen von Gewerbe, Handel st. in tnb Industrie", deren Vertretung im öffentlichen Leben rise Spie Aufgabe des Hansabunöes ist, bedeuten ein Pro-
L. . . i „ ^ 11 %-+ rt St ( » Xf- CO I rt 5s C-* r\ .2 5s , »V r-Ts.
1s
IC <\,ix\ yuvt. V L J L | uy *-v 1 v,,v L | 1, v^ll, v^ni. 'V
stamm von so unendlicher Vielseitigkeit, daß es durch- Luis« ^ geeignet ist, Hunderttausonde von Ungehörigen fe Hc< ißer politischen Parteilager dauernd zu gemeinsamer dirtschaftspolitischer Arbeit zu vereinen. Man braucht
t ut an die Verbilligung und Vereinfachung der Be- vrden-Organisation zu denken, an die Verbesserung
SlBul^ ruft
FxrrMbtmr.
Die Wertsteigerung von Kunstwerken.
- Ade^
5-8 SS, »60J »«
:ue K»
Krist«
begangen werde. Von einer Wirkung des Werkes ist kaum Etwas zu spüren gewesen.
Jetzt nun erneuert der bekannte Geschichtschreiber der kirchlichen Kunst Stephan Beißel in einem kleinm Buche Gefälschte Kunstwerke" die Warnung vor den Fälschern, iem Hauptieil des Buches, der die Fälschungen der ver- chiedenen Arten Kunstwerke und Denkmäler behandelt, hat
aerlrt
»er U->
■Uamc»
ft so
des Eisenbahnwesens durch Herstellung der Eisenbahn. Gemeinschaft und Tarifreform, den Ausbau der Wasserstraßen, die künftige Gestaltung der Steuergesetze, die Reform des Unterrichtswesens, namentlich des gewerblichen und kaufmännischen, die Entwicklung unserer wirtschaftlichen Beziehungen zum Ausland, die Erlangung der gebührenden Vertretung von Gewerbe, Handel und Industrie in allen deutschen Parlamenten. Naturgemäß wird es daneben eine ständige Aufgabe des Hansabundes bleiben, der allzulange geduldeten einseitigen Bevorzugung des Großgrundbesitzes gegenüber eine gerechte, d. h. auf dem Gedanken der Gleichberechtigung aller Erwerbszweige, auch der Landwirtschaft beruhende Wirtschaftspolitik durchzusetzen. Es wird die Sache des Direktoriums und des Gesamtausschusses des Hansabundes sein, über die Ausgestaltung und Geltendmachung des positiven Programms des Bundes im einzelnen zu entscheiden. Dabei wird immer deutlicher der Grundgedanke des Hansabundes hervortreten: gerechte Wirtschaftspolitik, nicht Partei- politik!
Z«v Jage itt dev Türkei.
1. Konstantinopel, 21. August.
Die Meinungsverschiedenheiten, die innerhalb der Komitees für Einheit und Fortschritt existierten, haben sich im Verfolg der letzten Ereignisse sehr verschärft. Der Radikalismus der Mazedonischen, insbesondere der Salonikier Zweigvereine findet eben in Konstantinopel und Kleinasien nicht den entsprechenden Widerhall und Saloniki wird sich möglicherweise sehr rasch einmal allein und verlassen finden. Ein Pröbchen der zukünftigen Entwicklung bot der Verlauf des eigentümlichen Depeschenwechsels zwischen den Leitern des mazedonischen Komitees und dem Großwesir über die Kretafrage. Daß es die Herren für angemessen fanden, den Großwesir sozusagen telegraphisch zu rüffeln und an seine patriotischen Pflichten zu erinnern, ist wohl per Depesche gemeldet worden; dagegen dürfte das Nach
spiel, das diese Angelegenheit gefunden, noch unbekannt
sein. Als nämlich der Ministerpräsident feststellte, daß es Offiziere des aktiven Heeres gewesen, die ihn in so eigentümlicher Weise interpellierten, setzte er sich mit dem Generalissimus Mahmed Schefket-Pascha in Verbindung. Darüber, daß ein solches Verhalten der aktiven Offiziere die schwersten Gefahren mit sich bringe, waren sich die beiden hohen Funktionäre völlig einig und Mahmed Schefket ging denn auch sofort energisch vor. Er ließ durch das Generalkommando in Monastir etwa 30 der beteiligten Offiziere verhaften. Sie befinden sich bereits auf dem Wege nach Konstantinopel, wo sie kriegsgerichtlich abgeurteilt werden sollen. Daß dies in iNazedonien sehr großen Eindruck gemacht hat, ist leicht verständlich; fraglich allerdings muß es erscheinen.
ob es die Offiziere endgültig davon abhalten wird, sich
Mi* fnnnr imYrnft-rfffiptn-
in die Politik zu mischen. Das ist sogar unwährschestv lich, und wenn die höheren Chargen nicht sehr große Energie entwickeln, muß der Versuch mißlingen. Das Zentralkomitee für Einheit und Fortschritt ist natürlich durch all diese Vorgänge sehr peinlich berührt: gegen
Gerade in der letzten Zeit ist wieder viel von Kunst- Äschungcn die Rede gewesen, und die Tatsache, daß lange verkannte Meisterwerke als Fälschungen angesprochen wur- hat eine weitgehende Unsicherheit in den künstlerisch :eressierten Kreisen hervorgerufen. Ein Bild von den Ascherkünsten, die heute besonders im Schwange sind, hat otn juristischen Standpunkte aus der Grazer Professor des Strafrechts Hans Groß in seinem „Raritäten- ^etrug" geboten. Er wollte Nachweisen, daß die Schäden Raritätenbetruges sehr bedeutend sind, und daraus hin-
wirken, daß gegen vorkommende Fälle solcher Betrügereien Ac.n» Nachdrücklicher, strenger und vor allem ausgedehnter vor-
- _ . ein Kapitel über die Preise der Kunstgegenstände und erblichen Seltenheiten vorausgeschickt, das zeigen soll, warum die Fälschungen so gewinnreich sind, wie die ^ohen Preise allzu verführerisch anlockcn, geschickte Nachahmungen als Originalwerke aus den Markt zu bringen. ^Zon den interessanten Mitteilungen über die zuweilen satt Unglaubliche We r t st e i g e>ru n g, die plastische Flerke, Gemälde usw. im Laufe der Zeiten erfahren haben, lei einiges hier zusammengcstellt.
Das um 1200 fertiggestellte prackstvolle R e l i g u i a r «on Elten, in Form einer kreuzförmigen Kirche mit einer
hohen Kuppel, mit Email und Schnitzereien aus Walroß, hatte 1811 für die damaligen Besitzer der Abtei so wenig Wert, daß sie es verschenkten. Ein Händler in Wesel, an den es dann kam, verkaufte es mit Nutzen für etwa öS Taler an den Fürsten Salm-Salm; diesem brachte es beim Verkauf nach Cöln 3000 Taler, und der Kaufpreis verdoppelte sich, als es an die Sammlung Soltikosf in Paris überging. Als diese 1861 versteigert wurde, erwarb das Londoner Kensington-Museum das „wertlose alte Ding" für öl 000 Frank. Sein heutiger Verkaufspreis dürste das Zehnfache, ja mehr betragen.
Albrecht Dürer hat ein Madonnenbild für 30, 1503 sogar sür 25 Gulden angeboten, und für seine „Bier Apostel", die jetzt ein Schmuck der Münchener Pinakothek sind, nur 112 Gulden erhalten. Dagegen hat sein köstlicher „Holzschuher" die Berliner Nationalgalerie 350 000 All. gekostet. Zu R embrandts Lebzeiten hat ein „Selbstbildnis" von ihm einen Preis von 150 Florins gehabt, aus der Auktion Königswarter in Berlin 1006 brachte ein Selbstbildnis 180 000 M., und ein anderes im Mai 1907 in Paris 126 000 Frank. 1790 waren noch 17120 Livres der höchste Preis gewesen,, der für ein vorzügliches Werk Rembrandts gezahlt wurde, 1883 dagegen wurde sein Bild „Joseph und Potiphar" in Berlin sür 200 000 M. angekanft. Und ähnlich steht es niit den Gemälden von Frans Hals. Ein ganzes Jahrhundert lang standen sie unbeachtet im Keller oes Rathauses zu Haarlem. 1772 brachte aus einer Ver- steiaernng zu Lepden das Porträt des „Peter van der Mersch" 25 M. 1786 zu Berlin der „Johannes Acronius 5 M , in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts kamen zwei Portraits'für 28 und 120 Taler, 1841 eines für iy 9 Taler nach Berlin; Aber eines, das das letzte kaum pberragt. wurde 1870 in Paris für 15 000, und nach etwa dreißig Juhren an Pierpont Morgan sür 650 OOO R^nk
57, Jahrgang.
seine Mitglieder will es, gegen Mahmed Schewket kann es nicht gut Partei nehmen. Offiziell hat es sich mit Mahmed Schewkets Vorgehen, allerdings nur durch Stillschweigen, nach längerem Depefchenwechsel einverstanden erklärt. — Es wäre falsch, in diesen Vorgängen einen Einzelfall zu erblicken; sie sind symptomatisch und das wichtigste daran dürfte sein, daß der Generalissimus, der einzige Mann im Lande, der heute eine reale Macht hinter sich hat, ziemlich energisch gegen das Komitee Stellung nimmt. Es hat darnach den Anschein, als ob die guten Tage für dieses vorüber seien und die „große Abrechnung" mit ihm fiir nicht allzuferne Zeiten bevorstehe. Daß sie nicht ohne neue Konvulsionen erfolgen wird, ist leider ziemlich sicher. — Dabei steht es auch sonst durchaus nicht besonders rosig aus und namentlich Arabien macht den Gewalthabern einiges Kopfzerbrechen, so daß dem 6. Armeekorps, dessen Stab in Damaskus liegt, bereits der Befehl zugegangen ist, Truppen nach Jemen zu detachieren. Ein Plan, Jemen in zwei Wilajets mit ziemlich weitgehender Autonomie zu teilen, der sich schon zu einem Gesetzentwurf verdichtet hatte, ist vorläufig zurückgestellt worden, weil man ihn für „inopportun" hielt. Ob und wann er wieder auftauchen wird, ist mehr als fraglich!
Deutsches Kelch.
* Hof- und Personal-Nachrichten. Der Kaiser unld -die Kaiserin, Prinz Oskar sowie die Kronprinzessin von Griechenland mit Len Prinzen Alexander und Geora von 8riechenland sind gestern nachmittag * 3 Ife 30 Min, von jootfwrg kommend ans der Station Wckhelmsho-he ernge- roffen. wo sic von der Prinzessin BMoma Lüste empfangen ourden. Sie begaben sich nach Schloß Wvchelinshohe.
Der RöichÄanÄer v. B e th mann - Ho11teeg empfing
G o i ch e n.
* Der Reichskanzler auf Urlaub. Der Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg begab sich zum Landaufent-^ halt nach Hohcnfinow. Zur Dienstleistung beim Reichskanzler während dieser Zeit ist der Gesandte v. Flotow be-^ stimmt, außerdem werden in Hohenfinow mehrere Bureaubeamte zur Verfügung des Reichskanzlers sein.
* Die Auszahlung der erhöhten Altcrszulagen für Lehrer. Die „Nordd. Ällg. Ztg." schreibt: Nachdem bereits Ende Juni der Minister der geistlichen usw. Angelegenheiten im Einverständnis mit dem Finanzminister genehmigte, daß in Fällen, in denen es keinem Zweifel unterliegt, daß Lehrern und Lehrerinnen, die sich den Bestimmungen des neuen Lehrerbesoldungsgesetzes unterwerfen, sogleich die erhöhten Alterszulagen für das Rechnungsjahr 1808, vorbehaltlich der demnächstigen endgültigen Regelung des Diensteinkommens, aus der Alterszulagekasse gezahlt und die erforderlichen Mittel aus der Staatskasse vorge- schossen werden, sind nunmehr die Regierungen ermächtigt Worden, in gedachten Fällen auch die erhöhten Alterszulagen sür das Rechnungsjahr 1900, soweit sie fällig sind, alsbald zur Auszahlung zu bringen. Die Lehrer und Lehrerinnen werden also demnächst einen wesentlichen Teil der ihnen durch das Lehrerbesoldungsgesetz bewilligten Gehaltsaufbesserung erhalten. Die Regierungen sind ferner
verkauft. Borllys 1822 gemalte „Austeilung von Nahnmg und Wein aus den elysäischen Feldern" hatte bei ihrem ersten Verlaus 1829 1515, dann 1865 3410 Frank gebracht, als aber 1902 das Mussie Carnavalet das Mld aus der Sammlung Lutz lauste, mußte es 30000 Frank bezahlen. Desselben Malers „Blindekuhspiel" wurde 1852 für 460 Frank verlaust, beim Verlaus der Galerie Drehsutz aber auf 14000 Frank gesteigert.
Für Millets „Angelus" waren dem Louvre 1870 6000 Frank zuviel, der Meister mutzte es anderweit für 2509 Frank verkaufen. Rach Millets Tode restauriert kam es für 20 000 Frank an Grövhs Schwiegersohn Wilson, später erwarb cs SecrÄan für 160 000 und 1889 eine amerikanische Gesellschaft für 553 000 Frank. Raffaels Bild Castigliones, das jetzt dem Louvre gehört, kostete 1639 nur 3500 Gulden, 1892 wurden seine „Drei Grazien" sür 500000 Mark verlaust. Gainsboroughs „Bildnis seiner Tochter" wurde 1864 sür 2410, 1883 sür 4300 und 1902 für 120400 Frank verlauft.
Aber auck, ein Fallen der Preise ist nichts gerade Seltenes; so brachten 1889 siebzehn Bilder der Secrötanschen Sammlung anstatt der erwarteten 800000, nur 556 480 M; aus der Versteigerung der Sammlung des Herrn Becket Dennicon erzielte Rubens „Daniel in der Löwengrubc" der für 108 ISO Frank angekauft worden war, nur 44100, sein Bild „Acts und Galatea" 15440 Frank, während er 35 280 Frank gekostet hatte. Zum Schluß sei nur noch ein Beispiel der Wertsteigerung kunstgewerblicher Gegenstände angeführt. Josias Wedgwood hatte etwa dreißig Nachbildungen der berühmten antiken Portlandvasd des Britischen Museums hergestellt; das Stück verkaufte er für 50 Guineen. Die Preise steigerten sich folgendermaßen: 1849: 20 Pfund Sterling, 1856: 50, 1873: 173, 1890: 199ZÄ 1892: 21Waj 1W2: 399 Mund Sterling. C, K
