Seite 4«. Donnerstag, 5. August 1909.
^ieht daraus, von welcher Bedeutung für die Fahrt des
«Luftschiffes die Kenntnis der jeweiligen Wetterlage ist. Jetzt, wo die Versuche mit drahtloser Telegraphie bei Zeppelin zu günstigen Erfolgen geführt haben, wird man durch sic häufig sein Ziel erreichen können. Außerdem wird aber auch noch ein weitverzweigter Nachrichtendienst aus der Erde eingerichtet werden müssen, durch den mit weit «erkennbaren optischen Signalen das Luftschiff gewarnt unkt auf den richtigen Weg gewiesen wird.
Aus Stadt und Sand.
Wiesbadener Nachrichten.
Wiesbaden, S. August.
Ferienwanderungen.
Ei lerne pand - Hohe Wurzel - Rumpels- keller-Rotes Kreuz-Georgenborn-- i C h a u s s e e h a u s.
Abfahrtzeiten siehe „Tagblatt"-Fahrplan 7. Von der Station Eiserne Hand zuerst etwa 150 Meter zurück, dann rechts auf den breiten Weg einbicgcnd, folgen wir den Wegezcichen „Schwarzer Strichs. Ohne Mühen und Beschwerden wird die Höhe erreicht, stets durch schattigen Hochwald. Häufig durchschnciden Schneisen den Weg. Rechts wollen sie uns verleiten, nach Bleidenstadt hinabzuwandern, während links die hölzernen Waldgendarme uns ein drohendes Halt! Verbotener Weg! zurufen. Unser Ziel ist weder Bleidenstadt, noch wollen wir heute die vielumstrittcne Frage zu lösen suchen, ob die Forstbehörden Waldwege verbieten können, darum gehen wir auf der Höhe immer geradeaus tlnd erreichen in einer Stunde den eisernen Aussichtsturm auf der Hohen Wurzel, 613 Meter. Rechts, einige Schritte vom Weg steht der 1882 voui „Rhein- und Taunusklub Wiesbaden" erbaute Turm, der trotz seiner 22tzsi Meter sich ehrlich recken muß, um über die hochbeinigen Tannen hinausschauen. Einen umfassenden Rundblick gewährt die Höhe. Wir können des Rheines Lauf von Worms mit seinem dunklen Dom verfolgen bis fern ins Rheingau, wo zwischen den fernblauen Bergen er freundlich uns, seine getreuen Freunde, grüßt. Geschäftige Städte und sorglose Dörfer winken uns in der Weite, Hunsrück und Eifel, Donncrsberg und Haardt, Odenwald und Spessart, auch die rauhe Rhön und der Westerwald, allem voran aber unsere lieben Taunusbcrge umringen uns in schönem Reigen. Am Turm steht ein Papierkorb, der mit großem Vergnügen die Reste des Frühstückspapiers sammeln möchte. Da er an beiden Füßen gelähmt ist und deshalb unmöglich im ganzen Wald umherlaufcn kann, um das Papier aufzulcsen, werden alle Wanderer gebeten, ihre Papierrestc unmittelbar diesem Papierkorb zu übergeben. Es ist nicht damit getan, sich entrüstet hinzustellen und wegwerfend davon zu sprechen, daß so viele, sonst recht wohlerzogene Leute in dieser ärgernis- erregenden Weise den ganzen Wald verunreinigen, wobei sie dann schließlich, weil ja doch der Platz voll Papier liegt, auch noch ihre Reste dazu werfen, sondern jeder sollte, unbekümmert um andere, selbst mit gutem Beispiel vorangehen. >Auch würde eine strengere Anwendung von § 26 des Feld- und Forstpolizeiflesetzes, das derartige Verunreinigungen «mit hohen Geldstrafen und Hast bis zu 14 Tagen bestraft, sicher seine erzieherische Wirkung nicht verfehlen. Vom Turm wandern wir auf der Markierung „Schwarzer Strich" weiter, die bald über die Fahrstraße Wiesbaden-Schwalbach führt, und gehen auf der anderen Wegseite weiter. Plötzlich zweigt der Weg links ab und in wenig Minuten stehen wir aus dem Platz, wo einst der Aussichtstempel Rumpelskcllcr stand. Die Aussicht ist schon seit langer Zeit hier gänzlich verwachsen, so daß wir ohne Aufenthalt uns weiter links abwärts wenden. Bald treten wir aus dem Wald, und eine prächtige Aussicht auf den Rheingau erschließt sich uns von hier. Schöner noch ist die Aussicht, wenn wir etwa 20 Meter den Berghang heraufsteigen, doch gehe man unmittelbar am Waldrand, da das Betreten der Schonung selbstredend verboten ist. Unser Weg führt uns dann über den Rote Krcuz- kopf, 510 Meter hoch, und hinunter nach Georgenborn, das wir nach ^stündiger Wanderung vom Turm aus erreichen. Von hier ist der Weg nach Chausseehaus ebenso bekannt wie beliebt bei allen Wanderlustigen, welche sich über die Rückfahrt von hier im Tagblatt-Fahrplan Nr. 7 sichere Auskunft holen können. G. K. Sch.
Personal-Rachrichten. Der „Reichsanzciger" meldet »ie Ernennung des evangelischen Divisionspfarrers Franke, früher hier, zum Militäroberpsarrer und dessen Zuteilung zum Generalkommando des 7. Armeekorps zu Münster.
— Bei der Großhcrzogin- von Luxemburg, Herzogin von Nassau. Kausinonn Aug. Schweitzer, Großherzogl. Luxemburgischer Hoslicferant, hier und Familie wurden am Sonntag in Königstein von der Großherzogin-Muttcr von Luxemburg, Herzogin von Nassau, in längerer Audienz empfangen. Die Fürstin, welche sich der besten Gesundheit erfreut, nahm von den Schweitzerschcn Kindern hnldvollst Blumenarrangements, verziert mit Schleifen in den nassauischen Farben, entgegen und unterhielt sich in der leutseligsten Weise längere Zeit mit der ganzen Familie. Herrn Schweitzer überreichte sie schließlich ihr Bild mit eigenhändiger Unterschrift und den Kindern gab sie Geschenke.
— Kommunale Alloyolbeiämpfung. Nachdem der innige Zusammenhang zwischen den Kosten für Krankenhäuser, Siechen- und Irrenanstalten, Schulen für Zurückgebliebene, die gesamte Armenverwaltung einerseits und andererseits dem Alkoholmißbrauch wiederholt handgreiflich nachge- wiefen worden ist, sollte man meinen, daß die Gemeindeverwaltungen schon wegen ihrer andauernden finanziellen Bedrängnis einen systematischen Kampf gegen den Alkoholmißbrauch führen würden. Leider hat sich dwse Erwartung nur an einzenen wenigen Stellen erfüllt. Man scheint der Meinung zu sein, daß er mit großen Kostenaufwendungen verknüpft ist. Welch ein Irrtum. Ohne weiteres lassen sich gangbare Wege, die keinen Pfennig kosten, begehen. So führte G. Pusemann in der „Kommunalen Praxis" folgendes an: Aufklärung der Kinder in den Schulen und ebenso der Genesenden in Krankenhäusern und Heilstätten. Schaffung alkoholfreier Versammlungsräume und Einrich-
Wiesbaderrer TirgbialL»
tung von Lescsälen mit Diskutier- oder Gesellschaftszimmern. Vor allem aber Verdrängung des Alkohols aus der Arbeitszeit und den Bureaus der kommunalen Angestellten! Die Gemeinde als Arbeitgeber soll dem Arbeiter ermöglichen, ivährend der Arbeit alkoholfrei leben zu können. Schon wegen der besseren Arbeitsleistung.' Erfrischende und erwärmende Getränke, Selterser, Brausen, Milch, Kakao, Tee sollten an den Arbeitsstellen in eigener Regie zu billigen Preisen ansgcschcnkt werden. Das Mitbringen alkoholischer Getränke sollte man versuchen zu verhindern, nachdem die Arbeiter durch Vorträge und Wandtafeln aufgeklärt wurden. In manchen Fabrikbctricben wurde schon der Anfang gemacht, weil der Unternehmer einsah, daß die Arbeiter dann leistungsfähiger sind. Vollständig beherrscht vom Alkoholgewerbe werden noch die Bauberufe. Die Gemeinde kann mit ihren Bauten ein Verbild dadurch sein, daß sic die ausführenden Firmen verpflichtet, alkoholfreie Kantinen zu errichten. Das alles kostet nichts und läßt sich doch in seinen Folgen in ganz erhebliche greifbare Summen umrechnen. Um so mehr muß nian sich über die Passivität der Kommunen in dieser wichtigen Frage wundern. . c. c.
— Ein einfaches Schlafmittel. Es ist eine allbekannte Tatsache, daß die Blutverteilung für die Erzeugung des Schlafes von erheblichster Bedeutung ist. Zum Zustandekommen des Schlafes ist Blutleere des Gehirns notwendig, daher entsteht das Gefühl der Schläfrigkeit nach starken Mahlzeiten, weil das für die Verdauung notwendige Blut nach denr Magen und Darm fließt und dadurch das Gehirn blutleer wird. Aber auch die Beschaffenheit des Blutes kommt für die Erzeugung des Schlafes in Betracht, schlechte Blutbeschaffenheit erzeugt Schläfrigkeit, an welchem Übel bekanntlich viele blutarme' und blcichsüchtige Menschen laborieren. Neben der Blutbeschaffenheit ist aber auch die Atmung für das Zustandekonnnen des Schlafes von Bedeutung. Oberflächliche Atmung bewirkt neben sonstigen Gesundheitsstörungen schlechten Schlaf und daher rät Professor Haug, da viele Menschen gewohnheitsmäßig nur oberflächlich atmen, für an Schlaflosigkeit Leidende eine Art von Lungengymnastik an. Der Patient soll jeden Abend unmittelbar vor dem Schlafengehen ant offenen Fenster bei fest geschlossenem Munde 6 bis 12 recht tiefe Atemzüge tun und das im Bett in Rückenlage wiederholen. Das Atmen darf nicht gewaltsam sein, muß aber so tief wie möglich erfolgen. Nach der tiefmöglichsten Einatmung läßt man den Brustkorb wieder zusammensinken, mit der Zeit wird die Zahl der Atemzüge erhöht. Die durch das tiefe Ackien bewirkte reichliche Zufuhr von Sauerstoff hat einen tiefen traumlosen Schlaf zur Folge. Schon dadurch werden alle Lebensvorgänge günstig beeinflußt. Diese günstigen Erfolge treten aber nur dann ein, wenn die Atemübungen regelmäßig .betrieben werden. Sie ab und zu einmal vorzunehmen, Hai wenig Zweck. Nur Beharrlichkeit führt zum Ziel. Nebenbei arbeiten solche Atemübungen in wirksamster Weise der Schwindsucht entgegen. - r .
— Ortsverzeichnis der Post. Die Postanstalten sind ermächtigt worden, vom Publikum Bestellungen auf das Ortsverzeichnis zu den Postleithcften anzunehmen. Das für Zwecke des Postdicnstes hechestellte Druckwerk enthält u. a. sämtliche Po st orte des Deutschen Reichs mit Bezeichnung ihrer Lage; die wichtigsten, an der Eisenbahn gelegenen Verkehrsorte der übrigen Staaten Europas, sowie die bedeutenderen Hafenorte der außereuropäischen Länder mit näherer Angabe des Landes. Es ist ein Hilfsmittel für die richtige Adressierung der Postsendungen, da aus ihm auch die zusätzlichen Bezeichnungen für Postanstalten mit gleich oder ähnlich lautenden Namen ersehen werden können. Bestellungen ans das Ortsverzeichnis, das jährlich zweimal, am 1 . Mai und 1 . Oktober, erscheint, müssen bis spätestens am 23. März und 23. August erfolgen. Der Preis beträgt 60 Pf. für das Stück.
— Der neue Reichskanzler und die Handlungsgehilfen. Es wird uns geschrieben: Infolge des Reichstagsschluffes sind alle Arbeiten und Gesetzentwürfe, die znnr Teil ihrem Abschluß nahe waren, hinfällig geworden. So zum Beispiel: die Gesetzentwürfe über die Ar b e i t s k a m m e r n und die Gewerbeordnung, die für die Handlungsgehilsenschaft besonderes Interesse beanspruchen. Der Reichstag muß daher im kommenden Winter diche Arbeiten nochmals prüfen, falls die Regierung diese Entwürfe einbringt. Tie Handlungsgehilfen sehen den bisherigen Leiter der Reichssozialpolitik nur ungern von seinem Posten scheiden. Sie hoffen, daß der neue Reichskanzler seine Vergangenheit nicht verleugnen, und auch in seiner jetzigen Stellung dafür Sorge tragen wird, daß die berechtigten Wünsche der Handlungsgehilfenschaft unter seiner Kanzlerschaft warme Berücksichtigung finden. Trotzdem sollten die Handlungsgehilfen nicht allzu sehr aus die Staatshilfe vertrauen. Ter Verein der Deutschen Kaufleuts (Sitz: Berlin) hat von jeher den Satz verfochten: Die eigene Kraftbestätigung, die Selbsthilfe muß das Fundament einer Organisation sein, und diese Idee muß Allgemeingut aller Handlungsgehilfen werden.
'— Ein neuer Beruf für jüngere Kauflcutc. Das im raschen Aufblühen befindliche landwirtschaftliche Genossenschaftswesen bietet tüchtigen, jüngeren Kaufleuten der Geld- und landwirtschaftlichen Handelsbranche günstige Aussichten für ihr berufliches Fortkommen. Tie voin Reichsverbande der deutschen lanüwirtschaftlrchen Genossenschaften in Darmstadt errichtete Deutsche landwirtschafliche Genofsenschafsschule, deren Absolventen mit geringen Ausnahmen alle im Genossenschaftswesen Anstellung gefunden haben, eröffnet am 4. Oktober d. I. einen neuen — den 3. — halbjährigen Lehrgang und bietet damit geeigneten Reflektanten günstigste Gelegenheit zur Vorbereitung zur Laufbahn in genossenschaftlichen Diensten. Anmeldungen zur Teilnahme sind an den Reichsverband der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften in Darmstadt zu richten.
— „Zeppelin 2" über Wiesbaden. Eine sehr gut gelungene Aufnahme ist auch von Photograph Ä- Kleber gemacht worden und in dessen Schaukasten Wcbergasse 3
ausgestellt.
Morgen-Ausgabe, 1. Vlatt.
Skr. 359. 35 g
— Schützcnprcise. In einem der großen Schalls« des Hofbüchsenmachers Friedrich Jakob Bart eis, P hofftraße 10, sind die von dem hervorragenden Schutzen stimm er mann aus New Aork aus dem .16. Deich m Bundesschießen in Hamburg errungenen Preise auDzeiiev sowie einige amerikanische 'Auszeichnungen, was zuiamin einen Wert von ca. 10 0V0 M. repräsentiert. Die m »
Medaillen gefaßten Steine sind echte Brillanten, Rubin: und Smaragden. Weitere Preise aus Hamburg stehen np in Aussicht, da Herr Zimmermann auf sämtlichen Schnch vorzügliche Treffer zu verzeichnen hat. j taejitfe
' I Welt, fiel
Theater, Kunst, Vorträge. Me Korm
e Rete rt aügem chten sch Witter: «, als m hnern S. Unna der f r «rwakdkre
* Biophon-Theater, Wilhelmstraße 6. Ein täglich t<i gut besetztes Haus hat das Brophrm-Theater, über dessen dd*W er Litzen zügliche Leistungen wir uns des öfteren verbreitet hast'« z. Hache« Das Programm ist sehr aktuell und weist mehrere Söiifincfl !tr c i n c
^1-vavu.Muu I >1- I W) r lAiiuca Uiiu 1 - ««.iw*.; r%/***j*--_ ,v £ l JI, u
sterne auf, die sich großer Beliebtheit erfreuen, so die ©roj feierß zur herzogliche Hofopernsängerin Gertrud Runge (Titanm-A» hzD ihr
aus „Mignon"), den' Hofapernsänger Baptist Hofftnaq k gu j, en ' iKü'hlSborn in „Undine"), ferner Lola Artot de Padilla uHr Be:
Hedwig Francillo-Kauffmann („Lakme"), zum Schluß »4 rlzucht. Leone d'Eve in ihrem Tanz „Tonkinoife". Die überaus crai» »betjiefjS a Vorführung dieser Tonbilder, die Güte der Platten und si «Tag und Vollkommenheit der Bilder erregen «berechtigte Sensation, d> buchten < Publikum klatscht Beifall, ein Beweis, «wie trefflich h sinauszuck Illusion gelungen ist, kein Triller geht verloren, es Welt Weernai:'.
alles wie"auf der Bühne, ab. Fesselnb ist auch die „KößstW pT hoch
aus «der Isar von Wolfratshausen bis München" und
aktuell ,/Wie werden Luftballons hergestellt?", zum Totsth« it hxr au : Patient", „Sie hat einen kleinen Fehler" ufl 1 ^lten 6
„Der vergessene Patient", „Sie hat einen kleinen Fehler" u>W..alten die köstliche Gerichtsszene „Wie sie hören", dje mimische Sud i i^lder v feiert hierbei Triumphe, «das Publikum schüttelt sich toten tfinei Lachen über die drei Richter, «deren Physiognomien deutl»«, tzass-n den Gang der Verhandlungen widerspiegeln. Auch der F>u Uhlen sei „Die Stiefmutter" darf als gut gelungen bezeichnet werdck Wie beliebt das «hübsche Theater ist, beweist unter andcrck auch der Umstand, daß sich zahlreiche Kurgäste, selbst wenn fl nur kurze Zeit hier «weilen, im Biophon-Theater abonniert qiJair
~ ' J LT..
I die Lar
und regelmäßig wisderkornmen. Der rührigen Theat^^m- leitung, die für mäßige EintrittspreiseUnzähligen mavMij'sie zv
vergnügte und anregende Stunde bereitet hat, ist ein sorhfl tz m per
setzt guter Besuch zu wünschen. Eine besondere Überrasche bringt das am nächsten Samstag beginnende Proarcun« «« ~ . " er Freiheitskampse 1?«
Eine getreue «Darstellung der Tiroler
unter Aüdreas Hofer, ausgenommen aus historischem tftl «w
4 a <-> S/iv» fSr- -VT rt T ' , -vr Si 1T vr-frtT-*-* S/l-v» Oi-V « l'C, 1 J. -n t L 1 7-.-
dargestellt von den Enkeln und Urenkeln der FreiheitskämW H in ihren damaligen Trachten, mit den alten Waffen dfl f Jahres 1809. Orte der Harrdlung sind das Passeiertal, Leorchardt, Berg Jsel, Innsbruck, Mantua. Wir machen ^ sonders daraus aufmerksam.
*
teer Auen zu Mer di eie
* Walhalla-Theater. Heute Donnerstag findet
Benefiz für Herrn Walther HerrIin die erste Äui sührung der erfolgreichen Operetten-Novität „Johann de . ^ Zweite" von Leo Stein und Karl Lindau, Musik von Gdaw» * Hochp Eysler, statt. Am Freitag und Samstag finden Wiedel Landger holungen des Werkes statt. )ahre al
* Skalatheater. Das ausgezeichnete Programm er«' »rene Sck
allabendlich starken^ Beifall. ^Ganz besonderes Interesse c § mtgC'’nt
weckt die amerikanische Verwandlungs-Tänzerin «Larsi. ^ D ' E r r h. «Auch die ulkige Burleske „Ninis HochzeitsnaP
." .Acht einer
erzielt einen großen Lachersolg. Vorzugskarten sind „»Iti Vooverkaufskarten zu ermäßigten Preisen sind an den kennG», lichen Verkaufsstellen zu haben. Auch können Billetts tel« flefie pHomich bestellt werden. I™»
Vereins-Nachrichte«.
Kl „W iesbadener Fußballklub „„
19 0 3". Obengenannter- Verein unternimmt kommen^ eblick M>
jfönrmWr ihcn « fc TO s-i„„ ..„ '“'-J ...
Kpnntag, den 8 .' d. M., seine diesjährige Herrentour ü« - soll». Nreidernhausen, Feldberg, Saalbura noch Hornbura 1
rrmSirr.n/r'fiprtlh 11.9F» 1Tftr rr.rr rf> U >rv Wagte 1
Samstagcbenld 11.25 Uhr nach Niedernhausen (^ahrvic
40 Pf.). Von hier ab Fußmarsch über Oberjosvach Ei
lauamte «behörde,
dem Th
le gegen
!te den 5 ti Stadt
ecmanilS“ S* fl !
»mineln
halten, Schloßborn, Rotes Kreuz nach dem Feldberg.' " sie M
-- ° Wer der
ft. Tie . legte sich
Aus Lem Landkreis Wiesbaden.
hier mi: Daiinalpol
„ f!) Dotzheim, 3. August. Die Brandkassenbe träge für «das Jahr 1909 können in der Zeit vorn 2 l 10. August bei der «amimelstelle der Nassauischen Sparlcfl
(«Kaufmann Wilh. Schüler) hier eingezahlt werden. _' Ä> »lens täj
dem am vergangenen Sonntag st-attgefundenen Sviichcltt den Kaff Berg-Turnfest beteiligten sich auch 5 Turner des hiwss fe ' Turnvereins und konnten alle o preisgekrönt heimwfuä u Es erhielten: Wilhelm Birk den 20. Preis. Adolf Warnt ^ den 25. und August Birk den 32. Von den Zöglingen erraZ f Fritz Wintermeyer die höchste Punktenzahl (74) unter Ä Brande Turnern, davon konnten ihm nach der deutschen Wettur» «+ ordnung nur 59 Punkte angerechnet werden, er erbielt d<>, ^
mit den 2. «Preis. Otto Müller erhielt den 21. Preis
preisgekrönten Turner wurden abends bei ihrer (öe'tnif^ feierlich abgeholt. — Am Samstagabend fand im Rest'fl
st len mit «
stock" die Versammlung zwecks Abrechnung über det Wettstreit des Gesangvereins „Arion" statt. Den ncchmen von ca. 5«500 M. stehen Ausgaben von 6300 M über, so daß ein Überschuß von ungefähr 200 M. bleibt?
n. Erbenheim, 4. August. Die Mainzer Stadtverwalluisi hat für die Renovierung des unter Denkmalsschutz fteiu-nw Wartturms bei Erbenheim 600 M. bewilligt ‘t* 1 Turm gehört zu den ältesten Bauwerken des Mittelalters er wurde aus Anordnung des Erzbischofs Bcrthold Henneberg 1497 erbaut.
a. Wicker, 4. August. Dem Eisenbahnsekretär SBiln-. Schulz von hier wurde der Charakter als Rechnnnssrq verliehen. ' 1
Rebos tbtt= und
Svenen i
si-_
Nassauische Nachrichten.
r. Rüdesheim, 3. August. Ein hiesiger Gastwirt wu^
«vesi be
•nuuiaiM.im, o. uuauii. uin gienger vaalnturi wu» gelegentlich der Kirchweihe von auswärtigen Händlern u« einen hohen Geldbetrag geprellt. Auch ein anderer wohner wurde um eine hübsche Summe betrogen. ^ii> «cul spielten mit falschen Würfeln.
, u. Ans dem Taunus, 3. Augnst. Der Königliche Rovi-fl sorster A. C a s p a r y . dem in erster Linie «die fiskalisch«! Waldungen des Rossert unterstellt sind, hatte bisher sein« Wohnsitz auf der Schmelze bei Vockenhausen. Nach Iinack Verhandlungen erhalt der Forstmann nun ein eigenes gc-q das am Fuße des Rossert, nahe bei Eppstein, noch in biete» Jahre erbaut wird. — Die Gemeinde K ö n i g st e i n aewäbrE der katholischen Kirchcngemeinde daselbst zum Bau ein» Krankenhaus e s eine Beihilfe von 6000 M. — Die günstige Witterung, die Gewerbeausstelluna in WieA-bndck und die Luftschisfahrtausstellung in Frankfurt wirken '* diesem Jahre höchst ungünstig aus den Besuch der all-i« mein belielllen Luftkurorte des Taunus. Am mciüej Unheil stiftet noch dre Witterung, von der wir wünschen dq sie beim T . . . . . wäre.
i. Limburg, 4. August. Frau Kaufmann Kort ha Z hier, «die tangiahrige Vorsitzende des hiesigen Vaterländislh«« ,-«>-rauenverelns. hat wegen ihrer Verdienste um die Sakfll des Roten Kreuzes die Rote-Kreuz-Meüaille 3. Klasse halten
bn. Lohnberg L. Weilburg, 3. August. Herr Haupt lchrer B.enner von hier konnte dieser Tage sein 26jädriaei I u «b i I ä u m als Lehrer unseres Ortes feiern. Im Säiui saal fand eine schöne Feier statt, an der die Mitglieder d
(7z. LiT -i * Tjt. sy 11 m'S „ tri a ff a a „.. c ..«iHi a..o e 1 »_ t.
zur £
e mitte tt Eröffn
66 551
* Das Ulun o ftianigci •t Währ da
"K Dtclei
4b daran 1 kt 11 bat. G 5 b-irach Be Männe mraue eilt Ht bet i als salb v i Lohn ' * Mn ' eine C « wor k-rn, 1 t lichtst Bane, jet zum ' koohner «n gäbet si-nng d r': völli ernmd
Schulvorstandes und 6ie Kollegen des Jubilars sich be>E^ ieiligien. , Herr Pfarrer Lehr hielt eine Ansprozz^ e»-r!n«Lkget Bürgermeister Schmidt überreichte ein Geschenk.
5. Vom Westerwald, Z. August. In Jägerkrerseu wirb allgemein über dre schlechten Aussichten der diesjährig«»« Hasen - und Rehjagd geklagt. Rehböcke sind in diese» Jahr so wenig erlegt worden, wie noch nie zuvor. Das vor-
Die
VwLaer
