Veite 12* D-imerSlag, 18. Februar 1669. WreSVKSZMV TKgMMT. _ ALend-Ausgabc, 2. Blatt. Nr. 82.
Merkblatt über gesundes Wohnen.
U«f vielfach geäußerte Wünsche hin hat sich der Verein für Verbesserung der Wohnungsverhältnisse in München (E. V.) entschlossen, ein Merkblatt über gesundes Wohnen herauszugeben. Obermedizinalrat Prof. Dt. M. v. Grub er, der Vorstand des hygienischen Instituts der Universität München, hat die -Bearbeitung des Merkblatts übernommen,' sein Name bürgt für Len Wert der populären Darstellung, die den Zweck verfolgt, praktische Ratschläge für die Wahl der Wohnung und für die Wohnungsbenutzung zu erteilen, über die Woh- nungSbenutzung werden z. B. folgende Ratschläge gegeben:
„Geräumigkeit der Wohnung ist eine der wichtigsten Forderungen der Gesundheitslehre. Leider fehlen einer großen Zahl von Mietern die Mittel, um diese Forderung erfüllen zu können. Es gibt aber nur allzuviele, welche den hohen Wert der Geräumigkeit nicht erkennen, sich mit der engsten Wohnung begnügen, obwohl sie eine geräumigere befahlen könnten, und ebenso viele andere, welche durch unzweckmäßige Benutzung der Wohnung sich selbst erst die Wohnungsnot schassen.
Aftermieter sollte man in der Regel nur dann aufnehmen, wenn man ihnen ein Zimmer mit abgesondertem Zugang überlassen kann. Trennung der Unverheirateten nach dem Geschlecht muß in allen Fällen gefordert werden. Sehr häufig bringt die Aftermietung dadurch großen Schaden, baß dem Aftermieter der beste und größte Wohnraum überlassen und die Familie zusammengepfercht wird. Völlig töricht und frevelhaft ist es, wenn eine solche Zusammcnpferchung deshalb geschieht, um eine „gute Stube" zu haben, mit der man Staat machen kann. Ebenso töricht ist es, wenn Wohn- und Schlafzimmer mit überflüssigen Möbeln, Zierstücken, Vogelbauern und dergleichen vollgepfropft und dadurch der Luft- und Bcwegungsraum unnötigerweise verengt wird. Namentlich im Schlafzimmer stelle man nur die notwendigsten Möbel auf, und hier wie im Wohnzimmer vermeide man alle Staub- und Schmutzfänger, wie Vorhänge, Teppiche und dergleichen. Dagegen trachte man danach, jeder Person eine eigene Lagerstätte zu verschaffen.
Bei der Wahl der Wohnung sollte vor allen Dingen die Forderung aufgestellt werden, daß für jede Person 15 Kubikmeter Schlafraum, daß für den Tagesaufeuthalt, für Schlafen und für Kochen gesonderte Räume vorhanden sein sollten. Von der größten Wichtigkeit für die Gesundheit ist gründliches Lüften der Wohnung. Je enger die Wohnung ist, um so notwendiger ist das Lüften. Ein Teil der Lüftung vollzieht sich ohne unser Zutun durch die Wände. Dieser wohltätige Luftwechsel wird stark verringert durch Tapeten an den Wänden und völlig aufgehoben durch Ölanstrich. Viel besser ist cs, die Wände einfach zu streichen oder zu schabIonisieren.
Unter allen Umständen mutz durch Häufiges Öffnen der Fenster nachgeholsen werden. Viele Leute haben eine ganz törichte Furcht vor Zug und Kälte. Verdorbene Luft ist viel schädlicher, übrigens genügt, namentlich im Winter, schon eine enggeöffnete Fenstcrspalte zur dauernden Lufterneuerung, oder, wenn man Durchzug haben kann, das wiederholle Offnen der Fenster und Türen durch wenige (2 bis 5) Minuten, ohne daß das ganze Zimmer kalt zu werden braucht. Während der wärmeren Jahreszeit halte man Tag und Nacht das Fenster offen. Auch in der kalten Jahreszeit kann nachts eine Fensterspalte geöffnet bleiben, wenn man nur gut zugcdeckt ist. Bei engen SchlasrÄnmen oder bei ungeheizten Schlafstuben neben einem warmen Wohnzimmer ist dies ganz besonders zu empfehlen. Kühle schadet überhaupt viel weniger als Überheizung!
Besonders ausgiebig muß dann gelüftet werden, wenn viel Wasserdampf oder Gerüche in den Wohn- ränmen erzeugt werden; also regelmäßig nach den Mahlzeiten, insbesondere aber in der Küche oder im Koch- zimmer. Während gekocht oder Wäsche gewaschen wird, soll das Fenster beständig ein wenig geöffnet bleiben. Lüftung, im Winter verbunden mit Heizung, ist überhaupt das beste Mittel gegen Wohnungsfeuchtigkeit. Trockenhaltung der Wohnung aber muß eine Hauptsorge sein, da eine feuchte Wohnung unbehaglich, kalt und dumpf ist, durch Ansiedelung von Pilzen bald übelriechend wird, die Einrichtungsstücke verdirbt, schwieriger und kostspieliger zu heizen ist.
Es soll von vornherein so wenig als möglich Feuchtigkeit im Wohn- und Schlafraum erzeugt werden. Daher sollte, wenn irgend möglich, in diesen Räumen nicht gekocht, nicht Wäsche gewaschen, nicht Wäsche getrocknet werden. Da wir selbst beim Atmen Wasserdämpfe entwickeln, soll auch deshalb die Wohnung nicht zu dicht bewohnt sein. Läßt sich die Entwicklung reichlicher Wasserdämpfe nicht vermeiden, dann müssen sic, so gut es eben geht, durch Lüftung weggeschafft werden. Lüftung ist auch der beste Schutz, wenn man etwa gezwungen war, in ein neugebautes Haus zu ziehen, das noch nicht völlig ausgeirocknet ist." _ __
Die Sausdmrrc.
Wo der Tos mit unerbittlicher Hand in ein freundliches Familienleben eingriff, wo die sorgende Mutter durch ihn der Häuslichkeit entrissen wurde, wo der Erziehung und Fürsorge bedürftige Waisen zurückbleiben, da ist es die „Hausdame", die dem hauptlosen Haushalt wieder -Ordnung und Behagen gibt.
Ist es doch auch das Natürlichste, daß der Hausherr, der weder Zeit noch genügendes Verständnis für die Bedürfnisse eines Haushaltes hat, die Leitung desselben in gebildete Hände legt und seinen Kindern wieder eine Erzieherin gibt. Und eben weil dann die Hausdame die fehlende Hausfrau und Mutter voll zu vertreten hat,
und weil sie in der Regel doch auch aus denselben gesellschaftlichen Kreisen -stammt, deshalb sollte ihre Stellung auch eine angesehenere sein, als sie es in den meisten Fällen in der Tat ist.
Wenn -aber von der „Hausdame" gesprochen wird, sv ist fast stets ein leiser Unterton Hörbar, der eine gewisse Geringschätzung ansdrückt.
Daß man sich doch in unserer Zeit noch gar nicht daran gewöhnen kann, eine Frau, die keine gelehrte Arbeit leistet, aber eine solche, die schon viel Verstand und Herz erfordert, und die für diese Arbeit bezahlt wird, für voll und gesellschaftsfähig anzusehen. — Das überträgt sich dann aus die Dienstboten, da heißt es: „Die wird so gut bezahlt wie wir, die ist auch nicht mehr wie wir usw.", und so lassen sic es dann der Dame gegenüber oft an dem nötigen Respekt fehlen.
Hier müßte der Herr des Hauses Vorbeugen, indem er gleich beim Antritt der Dame den Dienstboten sagt: „Hier Frau N. N. vertritt jetzt -die Stelle der Hausfrau, ich erwarte, daß allen ihren Anordnungen Folge gegeben wird". Weshalb die meisten Herren sich dazu nicht verstehen, ist mir unerfindlich, und doch hängt für die Dame nach allen Seiten hin so viel davon ab, welche Stellung ihr gleich von Anfang an zugewiesen wird.
Und wie schwer ist eine solche Stellung -oft, besonders in größeren Haushalten. Wieviel Selbstverleugnung und Herzensbildung erfordert dieselbe.
Da ist durch lange Krankheit der Hausfrau der Haushalt oft an allen Ecken in Unordnung geraten. Die Kinder sind nicht mehr an Gehorsam und Pünktlichkeit gewöhnt. Dies hat sich alles so langsam entwickelt, aber von Ser fremden Dame erwartet man nun, daß im Handumdrehen die ganze häusliche Maschine wieder aufs beste funktioniert. Es ist schlimm, daß es für häusliche Leistungen keinen Wertmesser gibt und daß sie in den seltensten Fällen voll erkannt und anerkannt werden.
Ist nun der Dame im Hause die ihr gebührende Stellung zngewiesen, so müßte meines Erachtens, faW sie nicht zufällig selbst Bekannte am Platze hat, ihr auch irgend ein kleiner passender Verkehr ermöglicht werden, denn nichts erfrischt so sehr, als nach all den vielen Häuslichen Sorgen und Plackereien sich ab und zu ein Stündchen ausspanncn zu können, anderes zu Hören und zu sehen und sich einm-al mit anderen gebildeten Menschen aussprechen zu können. Diese kleine Erholung müßte jeder Dame gegönnt und geboten werden. Hier ist es nun meiner Erfahrung nach die „Frau" vornehmlich, die das den anderen erschwert, denn „mit einer Hausdame verkehrt man int allgemeinen nicht". Und warum nicht? Nun eben weil die Betreffende in „Stellung" ist und dafür „Gehalt bezieht, also aufs Verdienen angewiesen ist. Aber jeder Beamte, bis zum Höchsten hinauf, hat seine „Stelle" und bezieht seinen „Gehalt". Warum soll es für eine gebildete Frau eine Erniedrigung sein, wenn sie eine Stelle einnimmt und aüsfüllt und noch dazu die höchste, die es im Familienleben gibt, die der Hausfrau und Mutter?!
Ich hatte eine Bekannte, die verschiedentlich als Hausdame tätig war, überall sehr geschätzt und überall zur vollsten Zufriedenheit wirkend. Ein freundlicher Zufall wollte, das; sie überall passenden Anschluß fand. Das eine Mal hatte sie Verwandte am Platze und führten freundliche Beziehungen; in der zweiten Stelle zogen die Freundinnen der verstorbenen Hausfrau sie liebenswürdigerweise in ihren Kreis und das dritte Mal hatte auf ihren Wunsch der Hausherr in seinem Bekanntenkreis einige Besuche mit ihr gemacht, überall wurde die Dame, die gebildet, aus guter Familie und von angenehmen Umgangsformen war, freundlich ausgenommen und zu allen Veranstaltungen in den betreffenden Familien zugezogen. Merkwürdigerweise begegnete es ihr aber an jedem der drei Platze, das; ihr die eine ober andere Dame in der Gesellschaft sagte, wohl um ihr klar zu machen, wie sehr sie sich geehrt fühlen dürfe: „Ja, Sie nehmen hier eine Ausnahmestellung ein, denn sonst ist es nirgends üblich, daß „Hausdamen" cin- gcladen werden". Auf das „warum nicht?" wollten sie keine Antwort geben, wohl weil sie sich schämten und bei der Frage sich bewußt wurden, wie kleinlich ihr Handeln und ihre Anschauung sei.
Wie viel wird gerade unter den Frauen andern wehgetan durch solch' gedankenloses Sprechen und wie wenig werden die Menschen in der Regel nach ihrem wahren Wert beurteilt.
Es würde mich freuen, wenn diese Zeilen ein wenig dazu beitrügen, den „Hausdamen" im allgemeinen ein freundlicheres Entgegenkommen und Urteil angedeihen zu lassen. J. A.
Znckervcrbrennrrng im Krankenzimmer. In einigen Ländern Europas besteht der Brauch, in einem Krankenzimmer Zucker zu verbrennen. Die Arzte haben über den Aberglauben, auf dem nach ihrer Meinung diese Sitte beruht, oft lächelnd die Achseln gezuckt, aber nichts dagegen unternommen, weil diese ihnen als eine unschädliche Selbsttäuschung erschien, die weder Nutzen noch Schaden stiften könnte. Jetzt zeigt es sich, daß in diesem Falle das einfache Volk das Rechte getroffen hat, allerdings ohne Zweifel unbewußt. Professor Trilbert vom Institut Pasteur in Paris hat nämlich jetzt nachzewiesen, daß bei der Verbrennung von Zucker eine Verbindung von Acetylenwasserstoff und Ameisensäure entsteht, die eines der kräftigsten, keimtötenden Gase bildet. Der Forscher verbrannte 5 Gramm Zucker unter einer Glasglocke, die einen Rauminhalt von etwa V/-- Liter bot. Nachdem die entstandenen Dämpfe sich abgekühlt hatten, wurden Bazillen des Typhus, der Tuberkulose, der Cholera, der Pocken usw. in offenen Glasröhren unter, die Glocke gebracht und binnen einer halben Stunde
waren sie sämtlich abgetötet. Man kann die Wirkung der bei der Verbrennung von Zucker entstehenden Gase auch noch durch einen anderen hübschen Versuch erkennen. Wenn ein Stück Zucker in einem geschlossenen Gefäß vcr, brannt wird, das heftig riechendes verfaultes Fleisch oder den für die Nase vielleicht noch entsetzlicheren Inhalt verfaulter Eier birgt, so verschwindet der unerträgliche Geruch sofort. Vielleicht beruht auf einer zufälligen Erkenntnis einer derartigen Tatsache jener Volksglaube. ~ 6.
Hülle für Zylinderreinigcr. Sehr pralktisch sind Bezüge für Zylinderreiniger, die man aus nicht zu starker un gebleichter Baumwolle strickt. Nachdem man auf vier Nadeln 48 Maischen ausgenommen hat, strickt -man 12 Touren, zwei rechts, zwei links, und dann eine durchbrochene Tour für eine Zugschnur. Man strickt eine Ma'sche rechts, schlingt den Faden, die Nadel von unten herulutführend, dreimal um die Nadel, strickt die nächste Masche wieder üb und zieht den letzten Draht über «die abgestrickte Masche, so daß zwischen je zwei Maschen immer zwei Drähte liegen bleiben; dann wieder -den Faden dreimal Herumschlingen und so fort, bis die Tour ztl -Ende ist. -Bei der nächsten Tour strickt man die erste Masche und den ersten Draht ab, zieht -die abgcstrickte Masche-über den abgestrickten Draht und läßt den -zweiten Draht fallen. Dann strickt -man wieder eine Masche und einen Draht -ab Usw., bis die Tour abermals zu Ende ist, die nun aus lauter kleinen Löchern bestecht. Hieraus wird der Bezug immer glatt rechts weiter gestrickt, bis er -etwa 25 Zentimeter lang ist, und dann wie ein Strumpf zngospitzt. Die Zugschnur -häkelt man uwgefäht 30 Zentimeter bang und näht sie in der Mitte an der durchbrochenen Dour mit ein paar Stichen fest. Man kann durch solche kleinen Bezüge -den Zylinderreiniger stets sauber halten, die Zylinder werden mit ihrer Hilfe visl schneller blank als sonst, und wie bequ-om sind sie zu waschen! __ P. F.
Mssftulschsv KSchemctL?!.
a. Für einen einfachere» Ha ns half. Sonntag. Fleischbrühe mit Einlauf. — Rindfleischrsllen mit gerösteten Kartoffeln und sauren Gurken. — Maul- laschen mit Aepfvln gefüllt. ^
Montag, Zwiebelsuppe. — Lungenhaschee'), gekochte Makkaroni. _ . .. , . _ ,
Dienstag. Panadeniuppe. — Kartoffeln m Rahmsauec.
Pfannkuchen. .. „ .
Mittwoch. Haferflocken nnt der Lungenbruhe als Suppe Wirsingaemüfe. Salzkartoffeln, S-chweinskoteletten. Donnerstag. Suppe von dem Rest Salzkartoftelrr mit dem übrigen Wirsinggemüse. — Braunes Kalbsragont von der Hesse, Nudeln.
Freitag. Brotsuppe. — Faßbohnen mit weißen gern,sch:,
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geräucherter Speck. Samstag. Suppe von
der gestrigen Spcckbrühe mit
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*) Lungenhaschee. Die Kalbslunge wird in siedendem Salzwasser weich gekocht und durch die Hackmcrschsn- getrieben. Diese Masse gibt man in eine hellbraune Mch'. schwitze von 60 Gramm Butter und einem Löffel Mehl, kocht beides mit etwas Lungenbrühe aus und würzt mit Zitronen, säst, Salz, Pfeffer und etwas Essig.
**) Suppe von der gestrigen Speckbruhe ntit Erbsen. Die gelben Erbsen werden am Vorabend de-'- Gebrauches mit kaltem Wasser eingeweicht, so daß dasselbe gnt darüber steht und die Erbsen aufguellen können, ojs; folgenden Morgen werden die Erbsen mit dem Wasser,
von den Erbsen eingekocht, so schüttet man die Speckbrühe zu und läßt die Erbsen damit vollends weich dunsten. Das Fett der Brühe hebt man vorher ab, die Suppe wird beköminlichcr und feiner dadurch. Sie wird durch ein Sieb getrieben, nack, Salz abgeschmeckt, nochmals erwärmt und über in Butter ge. rösteten Weißbrotwürfeln angerichtet. Wer es feiner geben will, kocht eine gepökelte Schweineschnauze oder -Ohren ab und schneidet sie in feinen Streifchen in die Suppe, die sich auf jedem Tisch sehen lassen kann.
b. Für einen feineren Haushalt. Sonntag. , Fleischsuppe jiut^ Leberspätzchen.^—^ Weiße?
ein.
Aalragout mit KartoffelbLllchen. — Faftches Wildschw Käse-Makkaroni. — Apfel-Eierkuchen').
Montag. Porreesuppe. — Fleischpudding
*),
... - .. _ . Kapernsauce
Salzkartoffeln, — Berliner Pfannkuchen mit Glühwein Dienstag. Legierte Griessuppe. — Leberspätzcherr und Kopfsalat. — Roastbeef, Heringskarioffeln.
Mittwoch. Selleriesuppe. — Glasierte -Schweineschnitzel.
Rosenkohl, Kastanien, — Arme Ritter, Weinsauce ^ Donnerstag. Einlaufsuppe. — Deutsches Beefswa» Setzei, Bratkartoffeln. — Karlsbader Auslauf. Freitag. Gebrannte Grünkernsuppe. — Nieren in iBfnur!, kuchen. — Seehecht, braune Senfsame, Salzkartoftein Samstag. Perlengerst-Suppe. — Suppenfleisch. OAfen. maulsalat, Bratkartoffeln. — Apfelkuchle.
*) A p f e l - E i e r kn ch en. Von 4 Eiern, zwei Hm-», Mehl lind süßem Rahm werden zwei sehr große PfcmnkrEn gebacken. Inzwischen hat man, 8 Aepfel in feine Scheiben geschnitten und m Butter gedampft, 3 Eier werden mit
\ Liter süßem Rahm vermischt und auf die Eierkuchen oe , strichen, die Aepfel darauf gegeben. Die Kuchen werden auf. gerollt und auf butterbestrichencm Blech im Backofen gebacken. 4
**) Fleischpudding. Etwa 1 Pfund übriges Sletfcfi Braten und Schinken wird mit etwas Zwiebel durch Bl Maschine geneben, ebenso d'"i geweichte Brötchen. Alles >u sammen wird mit etwas feingehackter Petersilie 150 Gramm Butter oder 75 Gramm Butter und 75 Gramm Palmin gedämpft, erkaltet mit Vi Liter saurem Rabin und 4 Eiern vermischt uiid mit Salz und Muskat gewürzt. gv- Pudding wird 1% Stunde im Wasserbade gekocht oder im Ofen gebacken. _________
Ki-ref!mstsn dsv Aausfra«.
Alle Aufraaeu und Antworten sind an die „Huuswirtfchastliche Rundschau ' a Wi-Sbad-ner Tagbl-ttS" zu richten.
Frau R. C. (Antwort.) Die Merkmale eines Brotes sind: das, Brot muß gewölbt seim^ die Rinde soll ein«
braune Farbe besitzen, ohne verbrannte Stellen oder Riss,. haben, und unter der Rinde dürfen keine Hohlräume Beim Anschnitt muß es kräftig, aber nicht sauer riechen.
Krume darf weder bröcklich noch klebrich, die Löcher müssen klein, gleichmäßig und zahlreich fein. Sie soll eine aew Elastizität ain-b darf keinen faden Geschmack bckben. n
