Gelte 6.
Dienstag, 24. November 1908.
WiesbAdener TagblaM.
Morgen-Ausgabe, 1. Blatt.
^rr. 349.
Preußischer Landtag.
Abgeordnetenhaus.
— Berlin, 23. November.
Am Ministertisch: Frhr. v. Rheinbaben und v.Moltke.
Auf der Tagesordnung steht zunächst die Erstlesung H'cZ Gesetzentwurfs, betreffend
die Heranziehung der Beamten zur Gcmernde- einkomnreusteuer.
t- Der Minister des Innern v. Moltke erklärt: Bei der Vorlage war es nicht angängig, den im Dienste befindlichen Beamten die ihnen zustehenden, gesetzlich ge- wührleistoten Vorrechte in der Kommunalbesteuerung ohne entsprechende Entschädigung ganz oder zum Teil zu nehmen. Es fragt sich zunächst, woher die Deckung nehmen, um die Beamten schadlos zu halten. Auf den ersten Blick würde man auf die neue Vesoldungsvorlagc Hinweisen können. Der Zweck der Besolüungsvorlage ist aber doch, die Lage der Beamten zu verbessern. Zur Wahrung dieses Erfolges wüßte die gleichzeitige Zuweisung steuerlicher Pflichten als a us g e s ch l o s s e n erscheinen. Was die Höhe der Entschädigungsrente betrifft, so würde diese, wenn man das Diensteinkommen mit 100 % >,ur Kommunalbesteuerung znzöge, jährlich 10 Millionen Ma r k betragen. An die Übernahme einer derartigen Summe auf den Etat konnte bei der gegenwärtigen Finanzlage nicht gedacht werden. Eine solche Maßnahme würde auch auf das Reich znrückwirken. Wir haben uns daher entschlossen, das Kommunalsteuerprivileg ernzuschränken, und zwar in dem Sinne, daß es den bisherigen Beamten gewahrt bleibt und daß die erst nach dem Inkrafttreten des Gesetzes anzustellenden Beamten der erweiterten kommunalen Besteuerung unterliegen,
doch soll der Zuschlag zur Staaksciukommensteuer nicht über 160 Prozent hinausgehen.
Ich bitte um eine wohlwollende Prüfung der Vorlage.
Abg. Schröder-Cassel (nat.-lib.): Wir haben immer den Standpunkt vertreten, daß das Steuerprivileg der Beamten ohne Entschädigung nicht ausgchoben werden dürfte. Da aber der Minister nachgewiesen hat, daß die finanzielle Lage die erforderliche Entschädigung nicht geplattet, müssen wir ans den Boden der Vorlage treten, wenn man überhaupt etwas erreichen will.
Abg. v. Ziethen (freikons.s: Wir halten die Vorlage im allgemeinen für zweckmäßig, cs wird aber zu prüfen sein, ob -eine Belastung bis zu 100 Prozent nicht zu h o ch ist.
Ministerialdirektor Schwartzkopff: Hinsichtlich der
kommunalen Steuerprivilege sind die Geistlichen und Lehrer den Beamten nicht gleichgestellt.
Es war von jeher ein Recht der Kirche, von allen kommunalen Lasten befreit zu sein.
die
Fetzte Nachrichten.
Das Güterwagenabkommen.
Karlsruhe, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Fm Anschlüsse an die Nachricht von der Unterzeichnung des Güterwagenübereinkommens schreibt die „Karlsruher Zeitung": Wenn diese Abmachung die Genehmigung der beteiligten Regierung findet, woran wohl nicht zu zweifeln ist, so wird damit wohl in erster Linie Dank dem von allen außerpreußischen Regie, rungsvertretern auf der Frankfurter Konferenz aner- -.kannten Entgegenkommen der preußischen Regie >rung ein für die Entwicklung des deutschen Eisenbahnwesens bedeutsames Werk zum Abschluß kommen. Nach der Übereinkunft sollen am 1. April 1909 dieGnterwagen der preußisch-hessischen, der bayerischen, der sächsischen, der württembergischen, der mecklenburgischen und oldenburgischen Staatseisenbahnen und der Reichseisenbahnen innerhalb des Verbandsgebietes ohne jede im Eigentumsverhältnis liegende Beschrän- hrng benutzt werden.
Eine neue Explosion ans „Radbod".
Hamm, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Wie ,ie Trierer Vergwerksgesellschaft mitteilt, fand gestern Nachmittag 4 Uhr aus der Zeche „NadSvd" eine Heftige Explosion statt. Man nimmt an, daß Sie Pulverkammer gesprengt worben sei. über Ursachen und Wirkungen der Explosion istbis jetzt noch nichts Näheres bekannt.
Berlin, 23. Novernbcr. (Eigener Drahtbericht.) Die Kaiserin übernahm das Protektorat über das im Anschlüsse an die Organisation vom „Roten Kreuzt in Münster i. W. gebildete Zentralkomitee für das Grubenunglück in Radbod und ließ eine tnd 1 - c Zusendung von 800« M. überweisen.
Stndentenkramalle in Wie».
Wien, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Zwischen i t a l i c n i s ch e n S t u d e n t e n , welche -für die Errichtung einer italienischen Universität in Triest demonstrierten, und deutschen Studenten kam es heute vormittag an der hiesigen Universität zu Z n - s a m m e n stö tz e n. Die Italiener sangen die Garibaldi-Hymne, die Deutschen die „Wacht am Rhein". Während eines Handgemenges fielen plötzlich von seiten der Italiener R evo l v e rs ch ü s s c , wodurch mehrere deutsche Studenten mehr oder weniger verletzt wurden. Zahlreiche Studenten wurden auch durch Stockhiebe verwundet. Die Italiener wurden schließlich ans der Aula verdrängt. Die Polizei nahm ans der Straße mehrere Verhaftungen vor.
die deutsche Arbeiterfürsorge-Einrichtungen und gewerblichen Schulen zu studieren.
Friedrichshofen, 28. November. (Eigener Dräht- bericht.) Bei dem Wettbewerb um den B a u von Lust schiss Hallen erhielt den 1. Preis Brücken- ban-Gcisellschaft „Flender" zu Benrath, den 2. Preis „Gute Hofsnungshükte" zu Oberhausen, der 3. Preis Brückenbauanstalt Gnstwvsburg: ferner wurde zum Ankauf empfohlen die Arbeit des Ingenieur-Bureaus Ernst Heier zu Berlin.
Breskan, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Der „Schlesische Verein für Lüstschiffahrt" teilt mit: Als der B a l l o n ,/S ch l e s i c n" am Samstag in nordöstlicher Richtung von Breslau über Krotoschin, Iarot- schin und Zeckow fuhr und sich »och ungefähr 100 Meier von der russischen Grenze entfernt befand, sielen bei klarem Wetter, wo die deutsche Flagge des Ballons weithin sichtbar war, von r u f s i s ch c m Gebiet, wahrscheinlich von Grenzkosaken, etwa 16 Schüsse, deren letzter den Korb traf und in den Sandsack einschlug, ohne jemand zu verletzen. Der Ballon landete glücklich eine Meile von Zuin.
Petersburg, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Im Aufträge des deutschen Kaisers legte gestern der deutsche Militärbevollmächtigte Kapitän z. S. v. Hintze einen Kranz am Sarge des Großfürsten Alexis nieder.
Konstantinopcl, 23. November. (Eigener Draht- bericht.) Der „Jkdam" meldet: Das Finanzministe
rium habe der Pforte die Erhöhung des Zolles für Massen-Artikel auf 16 Prozent und für Luxus-Artikel aus 20 Prozent vorgeschlagen.
Bern, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Heute vormittag 6 Uhr fand für den verstorbenen GrafenRhena ein Leichengebet in seiner Wohnung statt. Um 91/2 Uhr setzte sich der Trauerzug nach dem Bahnhof in Bewegung- Der deutsche Gesandte von Bülow, das Personal der deutschen Gesandtschaft, das diplomatische Korps, der schweizerische Bundespräsident und andere Vertreter der schweizerischen Behörde und Freunde des Verstorbenen folgten. Die Leiche wird nach Karlsruhe gebracht.
Karlsruhe, 28. November. (Eigener Drahtbericht.) Die Leiche des GrafenRhena trifft heute abend 6.82 Uhr hier ein. Morgen vormittag 11 Uhr findet rn der Grabkapelle die Trauerscier statt.
wb. Berlin, 23. November. Gestern morgen um 7 Uhr hat ein Kriminalschutzmann zwei r n t e r n a t r o naI e Taschendiebe, Joachim Last aus Stamslow in Galizren und James Green aus England, die namentlich in dre Heimat zurückkehrende polnische Arbeiter heimsuchten, auf dem Bahnhof festgenommen, als Green kurz vor Abgang ernes Zuges einem R e i s e n d e n 24 M. aus der Tasche stahl. Der zunächst als Bahnarbeiter verkleidet gewesene Beamte batte bei den Dieben vorher Verdacht erregt und sich deshalb so schnell wie möglich auf dem Bahnhof als polnisches Arbeitevweib verkleidet, um die Gauner zu ii>Lcrra,chen.
Berlin, 28. November. (Eigener Drahtbericht.) Im „Krankenhaus Bethanien" wurden zwei Dienstmädchen bei der Bedienung der Dampfwaschrolle an dre Wand gedrückt. Ein Mädchen wurde getötet, das andere lebensgefährlich verletzt.
Letzt« Dkmdetsncichrichte».
Berliner Börse.
Berlin, 28. November. (Eigener Drahtbericht.) Die Börse begann öre neue Woche in r e -ch t m i ß m n t i g e r S t i m m u n g. Die Mattigkeit des New Yorker Damstagverkehrs, Meldungen von Preisermäßigungen ans dem deutschen Noheisenmar'kt veranlaßten Realrsierungs- neigungen auf dem Banken- und Montan markt. Erheblich gedrückt .waren Amerikanische Bahnen, von Lenen Baltimore PA Prozent, Kanada um mehr als 1 Prozent niedriger einsetztcn. Auf dem Montanmarki gaben Deutsch-Luxemburger P/ 2 , Prozent nach. Schiffahrts- nnd Elektrizitätsaktien litten gleichfalls -unter Realisierungen. Österreichische Werte standen unter dem Einfluß der abwärts gerichteten Kursbewegung an der Wiener Börse. Im Gegensatz zu der sonst allenthalben herrschenden G e s ch ü f t s u n l u st, trat auch heute wieder reges Interesse für gprozentige Deutsche Reichs- anterhe hervor. Bei lebhaftem Geschäft zog der Kurs um 0.16 Prozent an. Im Prolongationsgeschäft waren Stücke 6)4 Prozent dep rt gesucht. Auch im übrigen war der Rentenmarkt dank der großen Geldflüssig'keit ziemlich fest. Das Geschäft bewegte sich auch im späteren Ber- lau-e bei müßigen Kursschwankungen in sehr engen Grenzen. Ultimogeld 2V» Prozent und darunter. Tägliches Geld P/2 Prozent. In dritter Börsenstunde bei fortdauernder Unlust weiter schwach. Jndustriewerte des Kassamarktes vorwiegend niedriger. Privatdiskont 2 7 / Prozent. ________
Berlin, 23. November. (Eigener Drahibericht.) Der Staatssekretär Staatsminister v. Bethmann-Hallweg empfing heute eine Deputation von sieben englischen Industrie-Arbeitern unter Führung von Bogh Careenter, welche ihren vierzehntägigen Aufenthalt in Deutschland dazu benutzen will, die Handhabung der deutschen Sozialgesetzgebung , sowie
Fmmlmi-Nachrichten.
Standesamt Miesbadem
(Rathaus, «immer Nr. 30; geöffnet an Wochentage» von 3 bis
fchliejzungen nur Dienstags, Donnerstags und Samstags.)
Geburten:
13. November: dem Handlungsgehilfen Bernhard Becker e. S.,
Karl Walter. _, ~
14. „ dem Damenichmnder Werner Schultz e. T.,
Alfriede Hertha Anna.
14. „ dem Schornsteinfeger Karl Abe e. S., Her-
18. .. dem°Tagl^Jäk. Mull, e. T-, Luise Johanna.
18. .. dem Schuhmacher Christian Reuiter e. S.,
Emil Georg. .
16. „ dem Kellner Franz Sitenkhaler e. T-, Mama
16. „ dem^Stellmacher Felix Fitzet e. T-, Mathild
Auguste Elisabeth. ,
16. „ dem Musiker Otto Blechsted-t e. S., Hugo Ort?.
17. „ dem Tapezierergehilsen August Low e. T-,
Maria Bertha. .
F. „ dem Kaufmann Paul Zimmermann e. X-,
Christine Paula. ... „ .
18. „ dem Tierarzt Oberveterinar a. ©. Franz Bock
e. S., Franz Jacques Karl Albert Emu.
19. „ dem Lokomotivheizer P. Sprudler e. T-, Anna.
Elicschließungcn:
Kanalarbeiter Phil. Dämm mit Anna Sachs hier. Schuhmacher Wilh. Kläruer mit Glisabetha Gobel hier. Taglöhner Karl Bicking mit Anna Ego hier.
Kutscher Wilhelm Joseph Bolten rmt Bertha Ellr Meyer hier. Verw. Straßenbahnschaffner Philipp Heust hier mit Oinite Mager in Reicheüberg. , ^ r Verw. Hausdiener A. Großherm Mit Johannette Hermes hier. Tapezierevgeh. Friedr. Wahl mit Sophie Pfcrsfer hier. Sterbefälle:
17. November: Friedrich Sargk, 26 T. ^, _
18. „ Erwin, S. d. Tuncherge-h. Jos. Paresckr,IM.
18. „ Amtsgerichtsrat Georg Kirsch 79 I.
18. „ Johann, S. 'd. Tagt. Jo'h. Börntrager, 1 ,J.
18. „ Emilie, geb. Trommel, Ehefrau des Obertere-
graphenassistenten a. D. Alb. Palant, 88 I. 18. „ Karl. S. d. Tagt. Johannes Kraus, 8 M.
18. ,. Steuerinspektor a. D. Aug. Schröder, 67.1.
18. „ Luise, geb. Volk, Witwe des Ökonomen Wich.
Ruppel, 68 I.
18. „ Installateur Albrecht Petrr, 44 I.
18. „ Fabrikdirektor E. Seidel aus Letmathe, 83 I.
19. „ Maadalene, geb. Barkmann, Witwe drL
Färbereibesitzers Hch. Meyer, 86 I.
20 . August Otto, S. d. Stsindr-uckers Theodor Heinrich Rühl, 8 I.
20 . „ Marie. T. d. Konditors Jakob Gustav Kahcer,
11 I.
20. „ Witwe Sophie Banck, geh. Springer, 72 I.
21 . Weniaa, geb. Groschwitz, Witwe des Bäcker, Meisters Gustav Machenheimer, 69 I.
EinlenLungkn aus dem Leserkreise.
(Auf Rücksendung oder Aufbewahrung der uns für diese Rubrik zugebenden, niclv verwendeten Cinsendunaen kann sich die Redaktion nicht finiaßen.)
* Won den Eltern wurde es freudig begrüßt und dankbar anerkannt, daß der Schulbeginn nun etwas spater verlegt wurde, so daß ihre Kleinen rn Anbetracht der Jahreszeit und Kälte, -welche ja, wie allgernein angenommen wird, in diesem Winter besonders stark auftreten soll, nun auch etwas länger ruhen können und nicht so früh -der rarchen Witterung vreisaegeben sind. Um so bedauerlicher aber ist es nun, wenn manche von dieser Wohltat nichts genießen können, indem sie -- wie es bei der Tochterschule m der Dotzheimcr Straße der Fall ist — an ber,chiedenen Wochentagen in der ersten Morgenstunde Turnunterricht in der Mittelschule Luisenstraße haben und dabei aber nicht ihre Schulsachen mit nach dorten nehmen -dürfen!? Nein, — diese müssen vorher erst in die Dotzheimer Straße gebracht werden und dann gehen die Kinder nochmals durch -die 5iältc nach der Luiscnstratze. Ob dieser Turnsaal geheizt ist öder nicht, das wissen wir nicht. Nun gut! Dann, nach dem Turnen, wenn der Körper wohltuend erwärint ist, marschieren die Kinder in corpore durch die Winterluft wieder nach der Dotzheimer Straße, um alsdann in womöglich überheiztem Zimmer — denn die Ösen sollen öfters fast rotglühend sein — die nächsten Lehrstunde zuzubringen. Die Folgen dieser weisen Einrichtuirg bleiben dann in Gestalt verschiedener Krankheiten usw. nicht aus. Aus welchem vernünftigen Grunlde können die Kinder denn nicht von Hause aus direkt mit ihren Schulsachen nach dem Turnsaale gehen?! Es ist zu hoffen und zu wünschen, daß hier recht bald eine entsprechende Änderung eintritt. II. H.
Standesamt Kiedrich.
Geburten:
10. November: dem Straßenba-hnschaffner
Kestler e. T. „ ,
„ dem Schlossermeister Ludwig Buyoach
Franz
11 .
11 .
18.
18.
18.
18.
16.
16.
16.
20 .
dem Taglühner Joseph Heilmann e. S dem Gemüsehändler Karl David e. S.
„ dem Bremser Wilhelm Meurer e. T.
„ dem Tiesbauunternohmer Jakob Hesch e.
„ dem Straßenbahnschaffner Phil. Köbler e. T. „ dem Taglöhner August Birk e. S.
„ dem Zimmermann Wilhelm Gruber e. T.
„ -dem Taglöhner Baltha-sar Minicker e. S.
„ dem Straßenbahnsch. Michael Barthel e. ©. Aufgebote:
Straßenbahnschaffner Karl Bartel in Biöbrich mit Katharine Elise Schohl in Wiesbaden.
Fabrikarbeiter Ant. Usinger in Biöbrich mit Antonre Bank das.
Bäcker Wilh. Schmauß in Amöneburg mit Elisäbeth Karoline Luther in Biebrich. . .
Tief-banunternethmer Otto Weiß in Brebrrch mit Wflhelmrne Elisabeth Forst daselbst. .
Maschincntechniker Karl Martin Horne rn Biebrich mit Kath. Möller daselbst.
Eheschließungen:
Schlosser Alexander Eduard Wittmann in Wiesbaden mit Auguste Schneider in Biebrich. .
Taglöhner Johann Paul Jung in Biebrich mrt Maria Heide- inann daselbst. .
Schneider Theodor Winter in Biebrich mit Ottilie Schneider in Wiesbaden.
Schreiner Gg. Paul Groß in Brebrrch mit Ottilie Schwante- gob. Diels, daselbst.
Sterbcfälle:
18. November: Taglöhner Peter Fischer, 62 I.
15 . „ Antonius Richard Joh. Gchteier, 1 I.
18. „ Anna Maria Hummel, 1 I.
15. „ Invalide Karl Adam Seilberger, 76 I.
18. Privatiere Magdalene Breysig, 73 _
Geschäftliches.
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Friedrichstraße 231, bei. (Z.96i948Ba.) Fjg
MG!°- Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt ein Prospekt der Firma «Ke-or,-.; Bemhardi. Leipzig» Tcubnerstr. 2 beir. Illustriert« Romane und Novellen von Rataly von Eschstruth » bei. _ (La. 2251 g) F 1- i-tz
Dir Mor gen-A«tgade umfaßt 32 Seite«
und die Berlagsbeilage „Der Roman".
Leitung: W. Schulte vom Brühl.
Ferentwortlicher Redakteur für Politik und Handel: 5t. Hegerborst: fR Feuilleton, Sport und nnterh, Teil: I. Kaisler; für WieStiavener Nachrichten:
C Rötherdt: sür Siaffaujsche Nachrichten. Aus der Umgebung und Lcrichis. saal: H. Diefenbach: für die Anzeigen und Rellaureu: H. Dorn»»?, amtlich in Wiesbaden.
Druit Und Verlag der L- Schelienbcrgschen Hos-Buchdruckersi in Wiesbaden.
