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Dienstag, 7. Jnli 1908. jESJtCöbftilcnfl? ®ÖgMflt4. Morgen-AuSgabe, 1. Blatt. _ Nr. All.

schlungenen Lebensweges (nach dem Prozeß Tausch, nach dem unzweideutigen groben Brief des Fürsten Dohna, nach der demütigen Abbitte, die Pierson von ihm erzwang, vor den Moltke-Prozessen) hat er sich, vielleicht mit subjektivem Recht, immer für fthr krank ausgegeben und sich dann außerordentlich schnell wied r erholt. Wenn er morgen freigesprochen würde,.e er nach acht Tagen vielleicht wieder kräftig genug zu Jagd- und Tafelvergnügen. Wer ihn im Schwur­gerichtssaal Montag reden hörte, mit frischer, kunstvoll abgetönter Stimme, der konnte nicht glauben, einen Schwerkranken Vor sich zu haben. Einen Schwerkranken zur Hauptverhandlung über ein ihm zugeschriebenes Kapitalverbrechen zu zwingen, wäre inhuman. Bezeugte das zuständige Medizinalkollegium, daß Fürst Eulen- bürg sich jetzt nicht bewegen, nicht sitzen und stehen kann, wie normale Menschen seines Lebensalters, so war d e Verhandlung aufzuschieben, bis der Angeklagte gmes-.n ist. Und die Behandlung hatte dann der jedes anderen Untersuchungsgefangenen zu gleichen. Aufs Haar. Gerade in diesem Falle konnte man es damit nicht ge­nau genug nehmen. . . Wer jetzt auf den Eingang und in den Saal blickt, muß glauben, ein verwundeter Hlld sei aus einer gewonnenen Schlacht heimgerehrt und er­zählte den Volksrepräsentanten nun seine Erlebnisse. Alte Richter schütteln den Kopf und sagen, so sei noch nie ein wegen Meineids Verhafteter behandelt worden. Das ist der äußerste Apparat. Die schwerkranke Durch­laucht mit dem Eisernen Kreuz: die Schaustellung von Familienidyllen: an die Möglichkeit von Verständigun» gen und Verdunklungen scheint gar nicht mehr gedacht zu werden. . . . Ist der ungeheure Apparat einer vi 1- wöchigen Verhandlung nötig? Dann mag die Straf­justiz ihren Bankerott erklären: ^denn niemals könnte sie mit der Fülle komplizierterer Sachen, die täglich zur Erledigung drängen, zu Ende kommen. Hier handelt es sich"nicht um einen leichten Verdacht, der mit müh­sam zusammenzusuchenden Sternchen gestützt werden muß, um haltbar zu sein. Zwei Zeugen haben be­schworen: Mit uns hat der Fürst die Schmutzereien ge­macht (mit dem einen iahrelang), die er unter dem Eid feierlich bestritten hat. Konfrontiert sind sie mit dem Angeklagten. Ihre Angaben sind durch Augenschein und Briefe bestätigt. Sie stehen vor der Tür. Nebm ihnen wartet der Richter, der sie mit gründlichster Ge nauigkeit vernommen und Herz und Nieren geprüft hat. Noch ein dritter Zeuge ist da, der behauptet, den Angeklagten bei unnatürlichem Geschlechtsverkehr be­obachtet zu haben. Ist das alles noch nicht genug? In hundert anderen Fällen hat es genügt, den Angeklag­ten, der die ungeheure Wucht solcher Belastung nicht vor allen Aügen abzuschütteln vermochte, nach sechs- oder siebensmndiger Verhandlung ins Zuchthaus zu bringen. _ _

Deutsches Deich.

# Luftschifrerkomitcc zurAbgrenzung der Lust". Wie uns von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, sind soeben Meldungen aus Frankreich eingetroffen, die b> fagen. daß einflußreiche französische Aeronauten sich mit dem Plan befassen, ein Konnte» zu bilden zwecks Ausarbeitung von Vorschlägen für bestimmte inter­nationale Abmachungen hinsichtlich der Wahrung der Lustgrenzen zwischen den Staaten. Tie Vorschläge sollen sich insbesondere in militärischer und in handelspolitischer Richtung (Zoll) bewegen. Man ist sich klar darüber, daß bei weiterer Vervoll­kommnung der Luftschifsabrt demS ch m n g g e I in der Luft" leicht Vorschub geleistet werden könnte. Die maßgebenden deutschen Luftschifferkreise stehen dem ge- planten Vorgehen der französischen zunächst abwartend gegenüber. Sie werden natürlich die Angel genh it eventuell weiter verfolgen. Die Anregung zu der Ab­grenzung der Luft ging bekanntlich von deutsch­feindlichen französischen Blättern aus. die ihrer Tendenz wegen allerdings kaum ernst genommen wer-

wird, so könnten sich doch immerhin einem Marinc- Mvtorlustschiss gelegentlich auch Chancen bieten für Zerstörung von Schiffen, Ndarineanlagen, Docks, auch vielleicht einzelner nicht bombensicherer Küsten- befestigunasanlagcn u. a. m. Nicht übersehen werden darf dabei auch die moralische Einwirkung, welche die Anwesenheit von Luftschiffen, die als Waffe wirken könnten, in der Nähe eines feindlichen Blockadegeschwa- ders, eines im Hafen liegenden Gephnaders oder der Küstenwerke ausüben wird.

Die von Luftschiffen mitft'chvbare Munition wird zurzeit nur eine relativ geringe sein können, falls es sich nicht für seine eigentliche Aufgabe, die Erkundung, zu sehr schwachen will: außerdem ist die Treffsicherheit beim Führen in großer Höhe nur gering. Abgesehen davon wird indessen die Verwendung eines oder besser mehrerer Luftschiffe als Waffe z. B. gegen ein Blockadegüs chwa.be r keine besonderen Schwierigkeiten bieten, da hier Füllung und Abfahrt aus vorbereiteter Ballonhülle an der Küste erfolgen kann und die nur kurze Fahrtlänge und Fahrtdauer vermehrte Mitnahme von Sprengkörpern und Ballgit gestattet. Letzterer ist hier in erhöhtem Maste erforderlich infolge des starken Steigens des Luftschiffes nach wiederholtem Abwcrfen Won Sprengmumition, da die künstliche Verhinderung des zu starken Steigcns durch Beschwerung des Lust­schiffes mittels der in daS Vallonnetz gepumpten Luft eine schnelle Grenze insofern findet, als die Vallonet- ftberdruckventile nur einen begrenzten Überdruck ge­statten und auch nur gestatten dürfen, um die Ballon­hülle nicht zu stark anzustrengen durch noch mehr er­höhten inneren Überdruck. Dagegen werden einem nicht beabsichtigten zu schnellen Steigen nach erfolgtem Ab- werfen der Munition die entsprechend eingestellten Höhensteuer und die große Flächenwirkung eines Lnkt- schisfes 'hemmend entaegentviÄken. Die Verwendung des Luftschiffes als Waffe von einem Blockadeqesckwader güs Legen den Laien und die Küste fetzt das Borüand en­

den können. Man weiß auch, daß die französische Re­gierung ihren Ausführungen völlig fern steht. Immer­hin hat die Frage der Luftabgrenzung das lebhafteste Interesse aller fachmännischen Kreise erregt und wi.d lebhaft diskutiert.

* Den Kampf um die Einführung des Reichstags-

Wahlrechts in Preußen wird der von der Frukiions» geineinschaft der linksliberalen Parteien im Abgeo, d netenhause eingesetzte freisinnige Wahlrechtsausschaß, w:e uns aus Berlin geschrieben wird, auch nach den Landtagswahlen mit aller Energie fortsetzen. Am Wahlkampf beteiligte sich der Wahlrechtsausschuß auf; nachdrücklichste durch Entsendung von Rednern sowie durch Verbreitung von Flugblättern und Broschüren. Der freisinnige Wahlrechtsausschuß hat bisher zwei Broschüren erscheinen lassen, von denen viele Exemplare verbreitet worden sind: 1.Die Freisinnigen und die

Wahlrechtsreform in Preußen", 2.Auf zum Kampfe für das ReichstagSwahlrecht in Preußen" (Preis pro Exemplar 20 Pf., im Parteibezuge tritt eine wesentliche Preisermäßigung ein). Ferner sind zwei Flugblätter herausgegeben worden, von denen das eine das ganze preußische Wablspstem kritisch beleuchtet und das zweite die Schädlichkeit der öffentlichen Abstimmung darlegr. Diese Flugblätter eignen sich ebenso wie die vorer­wähnten Broschüren zur Verteilung auch nach den Landtagswahlen. Die Geschäftsstelle des freisinnigen Wahlrechtsausschusses, Berlin W. 9, Köthcner Str. 48, nimmt Bestellungen auf die von ihm herausgegebenen Flugblätter und Broschüren jederzeit entgegen, ebenso auch auf das sehr empfehlenswerte Werk des Professors R. SiegfriedDie schwere Benachteiligung der volk­reichsten Landesteile Preußens bei den Landtags- Wahlen" (Preis 1 M.). D.e Zusendung e folgt sofocl nach geschehener Übermittelung des Betrages.

* Elektrischer Eisenbahnbetrieb in Baden. D e badische Regierung wird auf der Wiesentalbahn einen ersten größeren Versuch zur Einführung des cl ktu- schen Betriebes machen, an den der Kommissionsbericht der Zweiten Kammer über das Eisenbahnbudget die Erwartung knüpft, daß im Bewährungsfalle auf eine weitere Ausdehnung in großem Umfang bald mit Be- stimmtheit zu rechnen sein würde.

* Ans Lippe-Detmold. Die lippesche Regierung zog nach leidenschaftlicher Debatte die monatelang berat-ne Vorlage, betreffend das Schulgesetz, zurück, nachd m der Landtag mit 13 gegen 8 Stimmen die Tr e n n u n g von K i r ch e und S ch ule ausgesprochen hatte.

* Eine Warnung vor übertriebene» Hofs«»nge«. In seinen Gesprächen mit dem Pariser Professor Mnbilleau soll unser Kaiser der Überzeugung Ausdruck gegeben haben, daß der R e v a n ch e g e d a n k e in Frank­reich erloschen sei. DieBraunschw. Landesztg." warnt vor einer solchen gefährlichen Täuschung und ver­weist zum Beweis auf französische Schulbücher, die heule noch im Gebrauch sind. Da zeigt sich, daß die Übungs­beispiele mit großer Geflissentlichkeit so eingerichtet sind, daß sie in den Herzen der Kinder immer noch wieder das Rachcgcfühl entflammen. Bei jeder Gelegenheit ist von denunterdrückten Brüdern" in Elsaß-Lothringen die Rebe, von den Brutalitäten der Preußen, unter denen sie leiden, und von der Notwendigkeit, alles zu ihrer Be­freiung vorzubereiten.Vergessen wir nichts!" so liest man da.Erinnern wir uns jener Tausende von Lands­leuten, die seit Jahren leiden und hoffen, ohne je müde zu werden."Heute noch wie am Tage nach dem Siege sind die Deutschen in diesen Provinzen, die sie uns genommen haben, verabscheut. Sic halten sich dort nur durch die Gewalt." . . .In ihrer Wut ver­doppeln sie ihre strengen Maßregeln. Die Gesa n g - nisse füllen sich mit elsässischen Patrioten, unver­söhnliche Richter scheu überall Verbrechen."... Selbst die kleinen Kinder beunruhigen diese Deutschen, die sv stark und so stolz auf ihre Starke sind. Ja, eure kleinen Kameraden, die Schüler in Elsaß-Lothringen, werden behandelt als Verdächtige und Revoltierende. Man verbietet ihnen, Französisch zu sprechen unterci'.r-

fein eines Spezialballonschiffes voraus, bietet hier aber andererseits günstigere Aussichten als im umgekehrten Fall, weil im Hafen die Ziele meist unbeweglich, zahl­reicher und konzentrierter sind. Mit Tiefe der Fahrt­zone wächst die Treffsicherheit beim Abwerfcn von Ge­schossen. Da ein Tieffahren über einem feindlichen Ge­schwader gerade in der Nacht am ehesten ausführbar ist, so sind in dieser Beziehung die Aussichten des Treffens günstiger, auch wäre dann die moralische Wirk«na eine noch größere. K. C.

Ans Kunk'! und Leben.

* Die Gehirne hervorragender Männer. In neuerer Zeit sind an den Gehirnen mehrerer geistig bedeutender Männer eingehende Untersuchungen angestellt worden, über deren Ergebnis Dr. Mehler in derUmschau" (Frankfurt a. M.) zuiammeufassend berichtet. Selbst die exaktesten Untersuchungen der Gehirne von Mommscn, Buuseu und Menzel, die v. Hansemann vorgcnom- men hat, haben nichts ergeben, was bezeichnend für das geniale" Gehirn wäre. Bei Mommscn und bei Bunscn war sogar ein deutlicher Altersschwund vorhanden, wäh­rend doch beide bis in die letzten Tage ihres Lebens hinein über die größte Geistesschärfe verfügten. Bei Mommsens Gehirn waren gewisse Associationssphären, besonders !m Stirn- und Hintcrhauptsteil, stark ent­wickelt: bei Buuseu war die starke Gliederung deZ linken Stirnhirns auffallend. Menzel hatte einen Wasserkopf geringen GradeS, wie er auch bei Helmholtz festgestellt worden ist: auffallend war bei ihm auch die starkeAsymme- trie beider Hirwhälften. Neuerdings hat nun Professor Stieda Gelegenheit gehabt, das Gehirn eines außer­ordentlich begabten Sprachkundigen, des Or. Georg Sauerweiu aus ©rotte« bei Hannover, der 54 verschie­dene Sprachen sprach und schrieb und in vielen sogar dichtete, zii sezieren. Aber bei der Untersuchung ergab sich, abgesehen von geringen krankhaften Veränderungen,

ander, in ihren Unterhaltungen und ihren Spielen, und man bestraft sie, wenn sie die geächtete Sprache ge- brauchen." So lange die Jugend noch in diesem Sinne erzogen wird, liegt die Hoffnung auf Annäherung watzr- lich noch in weiter Ferne.

:) .- v «Mi» Flotte.

Die Durchstechereien auf der Wilhelmshaven» Werft, die nach den Kieler Unterschietfen aufgedeckt wurden, dürften demnächst die Gerichte b.schäftigen. Mehrere der verhafteten Personen _ sind wem ! N n worden, teilweise gegen Kautionen bis zu 20 000 M. Einige der Angeklaaten beauftragten Berliner Rech.s- anwälte mit ihrer Verteidigung, unter anderen den Justizrat Sello.

Deutsche Kolonien.

In der französischen Kammerkommission für aus- wärtige und koloniale Angelegenheiten stößt bie An­nahme der französisch-deutschen fion- vention über Abgrenzung Kameruns und des Kongo auf einige Schwierigkeiten, da die französischen Inter­essenten Reklamationen eingereicht haben. Der Minister für die Kolonien bat ans sachlichen, der Minister des Äußeren aus politischen Gründen die Annahme befür­wortet, doch hat die Kommission zunächst drei Depu­tierte mit einer Prüfung der erwähnten Reklamationen beauftragt. _ _ _

Ausland.

Hsi erreich-!' n

Der KrakauerEzas" veröffentlicht ein Interview mit dem Handelsminister Fiedler über sein Rund­schreiben an bie Handelskammern, worin er auf d.e günstige Konjunktur bei der Boykottierung öeutjcher Kaufleute in Russtzch Polen auf­merksam macht. In dem Interview erklärt der Handels- minister, er habe nur seine Pflicht als österr,ich.fcher Handclsminister getan. Böser Wille sei nicht daoei. Er werde die im Reichsrat eingebrachte Interpellation im gleichen Sinne beantwortet

Rußland.

In Sewastopol wurde eine geheime Druckerei in der Wohnung der Frau eines O f f i z i e r s entdeckt, der einem dort garnisonierendcn Regiment angehört. Tort wurde ein * revolutionäres Blatt zur Verteilung unterm Militär, speziell in der Marine, g druckt, üi dem die Truppen zum Aufstand aufgeforderl werden.

Frankreich.

Aus Cherbourg wird gemeldet, daß der General- kommandant der 39. Jnfanteriebrigade eine Unter- suchung gegen einen höheren Offiz.cr wegen h o in o - sexueller Neigungen einleiten ließ, als deren Er­gebnis sein Bericht an das Kriegsimnisterium anzu- sehen ist, worin der General die strafweise Versetzung des betreffenden Offiziers in den Stand der Rrchf. aktivität erbittet.

England.

Das Rauchverbot für Kinder.

An dem Gesetz, betreffend das Rauchverbot für Kinder unter 16 Jahren, hat die parlamentarische Kommission in 16 Sitzungen 363 Abänderungen vorge- nommen, von denen die meisten das Zigarettenrauchen betreffen. Der abgeänderte Entwurf gestattet Kindern unter 16 Jahren das Kaufen von Zigaretten, wenn sie von erwachsenen Personen hiermit beauftragt worden sind. Die Schutzleute, Parkwächter und andere staat- liche oder städtische Beamte in Uniform sind befug t. Kindern unter 16 Jahren, falls sie beim Rauchen 'er- wischt werden, die Zigaretten abzunehmen, es ist den Beamten jedoch nicht erlaubt, die Taschen der h-> treffenden Kinder zu durchsuchen. Jedes beim Zigarettenrauchen oder Kaufen von Zigaretten hx.

nichts Auffallendes, auch nicht in der sog,enannteuSpr«ch, regio»! Aus dem Befund der Gehiruoberfläche hätte kein Mensch erkennen können, daß der Besitzer dieses Gc. Hirns ein so hervorragendes Sprachgenie gewesen rvar. Professor Stieda nimmt daher an, daß die gesamte Hirn- oberflache der Sitz der Denkfähigkeit ist, und er zweifelt stark an der Existenz einzelner Zentren für bestimmte Denkfähigkeiten oder hervorragende geistige Eigen- schäften.

* Das Gewicht der Vögel. Immer wieder komme» die Aeronauten darauf zurück, mit ihren Apparaten den Bau deS Vogels nachzuahmen. Die Hauptschmterigkeit dabei liegt in dem umgeheucr niedrigen Gewicht' dcS Vogels im Verhältnis zu dem Raum, den-er entnimmt. Es ist ganz überraschend, wie wenig lediglich das Fleisch der Vögel wiegt. Ein französischer Ornithologe, F. cuyer, hat eine führ interessante Statistik veröffentlicht: er hat 29 unserer bekanntesten Vögel ohne Federn^ Knochen und Eingeweide gewogen. Dabei ergab sich' daß eine Nachtigall 11,40 Gramm Fleisch besitzt, eine wohnliche Schwalbe nur 8.89 Gramm, ein Rot'chrvänz. chen 7,50 Gramm, ein Rotkehlchen 6 Gramm, eine Rlair- messe 8,75 Gramm und eim Zaunkönig liefert im Durch, schnitt nur etwa 2 Gramm Fleisch. Alle 29 Vögel zu» sammen ergaben nicht ganz 200 Gramm.

Bildende Kunst und Musik.

Zum 7 0. Geburtstag Eduard v. Gep. Hardts bringen die Bruckmannfchen Monatshefte fsix freie und angewandte KunstDie K u u ft" (München F. Bruckmann) eine prächtig illustrierte Monographie«' im illustrierten Teil ist in erster Linie die Schöpfung -xA Meisters, die sein Lcbenswerk in so monumentaler Weist krönt, berücksichtigt: die Wandgemälde in der sie p dorfer Friedenskirche: sie sind in dieser Zeitschrift erstenmal in diesem Umfang publiziert. Daneben den wir andere Proben Gebhardt'cher Kunst, die 5 ^ Vielseitigkeit keines künstlerischen Schaffens aufs erläutern, auch sonst ist das Heft ganz der Höhe.