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Montag, 6. August 1906,. ©UgSlfttt. Wend-AusgaLe, 1* Matt
tNo. sGl.
jßerfftiitteit ihren Abschluß findet, weiter zu führen — auch dann Wenden die Werkstätten nicht aus Mainz hinauskommen, fowoern stuf dem Noröwestgclände des inzwischen längst eins«we,nocdeu Mombach neu errichtet unb vergrößert.
, m. Bingen, 5. August. In Lew Gasthaus „Zur Stadt Worms" Ratte sich ein Mann von außerhalb einlogiert. Heute abend jgegen elf Uhr, man vermutet, daß er ein galantes Abenteuer chvr hätte, brachte sich der Maun sieben Stiche mit «irrem starken Taschenmesser Lei, und zwar oberhalb der Herzgegend. Die Verletzung«» sind tödlich. Der Manu wurde ins Hospital gebracht. (Er ist nicht vernehmungsfähig. Zwei aridere Männer, die im ^gleichen Zimmer schliefen, wurden sestgenommen. Auch das Dienstincidchen des Hauses wurde zur Polizei gebracht. In der ganzen. Stadt lief das Gerücht um, eine Bi o r d t a t sei vorge- korrrmerr, doch hält man eitlen Mord nach Lage der Sache für nicht vorliegend: dagegen einen Selbstmord. —- Heute abend wurden drei Kinder einer hiesigen Familie unter dem bestimmten Ler- chacht, an Typhus erkrankt zu sein, iris Hospital gebracht. Die 'Kinder sind 8, 10 und 13 Jahre alt.
/ * Mainz, 6. August. Rheinpegel: 1 m 78 cm gegen
hl m 80 cm am gestrigen Vormittag.
Gerrchtssaal.
* In der Sensationsaffäre des KanrmerfränleinS MilewSka ist in diesen Tagen eine Entscheidung des Kaisers erfolgt. Gemäß § 251 der Kriurinalvrdnung vom 11. Dezeniber 1805 hatte das Kammerfräulein, um nicht mit ihrer Klage kostenpflichtig abgewiesen zu werden, jettte Eingabe an den Kaiser zu richten, worin dieser feine ^Ermächtigung zum Einschreiten gegen den Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein gab. Auf dieses Schreiben ist ans dem Justizministerium die Antwort seingctroffeu, daß der Kaiser die Genehmigung zur ^Strafverfolgung des Herzogs abgelehnt hat. Frl. Milewska will nun einen Entscheid des Oberlandes- gerichts dahin herbeiführen, ob jene alte Kriminal- orönung für diesen Fall rechtsgültig ist.
[ * Dresden, 4. August. Die zweite Strafkammer
verurteilte heute den verantwortlichen. Redakteur der -„Dresdener Rundschau" Erich Herz wegen Beleidigung des sächsischen Justizmtnisters Dr. Otto zu 5 Monaten Gefängnis.
^ In der Klagesache der Gräfin Hercolani in Rom gegen den Minister des königl. Hauses, worin die Gräfin behauptet, als junges Mädchen die Geliebte des Königs Hmnbert gewesen zu sein, und eine Entschädigung beansprucht, erließ das Gericht eine Sentenz, wonach die Gräfin zur Lieferung von Beweisen zugelassen wird.
Kleine Chronik.
Für den Wiederanfbau der Michaeliskirche in Hamburg gingen bisher nach dem soeben erschienenen -Verzeichnis 200 372 M. ein, außerdem 4281 M. für die lnichtvcrsicherten Abgebrannten.
Ein Eifersuchtsdrama im Straßenbahnwagen hat sich /in der Nähe der Belle-Alli-anceftraße in Berlin abgespielt. Dort gab der frühere Feuerwehrmann Wilhelm (Pletz aus der Culmstraße 30 auf den Monteur Jentsch, der mit seiner Frau eben die Straßenbahn bestiegen hatte, zwei Revolverschüsse ab, die indessen nur leichte Werletzungen zur Folge hatten. Verschmähte Lrcbe zu 'der Frau des Monteurs war die Ursache des Rachcatten- -tats. _ o
Großer Wetterschaden. In der Nacht zum Samstag gingen im nördlichen Vogtlande furchtbare Gewitter nieder, die mit Hagelschlag und Wolkenbruch verbunden waren. Nach amtlichen Meldungen ist im Fürstentum Neuß die Ernte bis zu 75 Prozent vernichtet. Der übrige Schaden an Wäldern und Häusern ist enorm. lB. T.)
, Selbstmord. In einem Wäldchen bei Zara wurde die Leiche des Grafen Melchior Gozze aufgefunden. Der 130 Jahre alte Graf hatte sich erschossen, da er es nicht vermochte, von seinem Gehalt als Statthaltcreibcamter zu leben. (L.-A.) .
Bei einem Übnngsmarsch des 84. Jnfanterre-Regl- -ments in Pola wurden 70 Soldaten bei einer Temperatur von 41 Grad vom Hitzschlag betroffen, glücklicherweise keiner tödlich.
Vergiftung. Eine fünfköpfigc Familie in Dörnach /(Elsaß) ist an Grünspanvergiftung tödlich erkrankt. Der Vater ist bereits gestorben.
Die Eifersucht. In Arnberg hat der Mechaniker Lehner aus Eifersucht ans den Privatier Frank einen Movdanschlag verübt. Frank wurde durch mehrere /Revolverschüsse lebensgefährlich verwundet. Der Täter erschoß sich nach der Tat selbst. (Franks. Ztg.)
, Selbst in die Grube gefallen. In Billard bei Grenoble wurde ein Mann namens Rcvanat infolge Explosion einer Bombe getötet. Er hatte dieselbe zu dem Zwecke angefertigt, sie gegen einen Nachbarn, mit dem er im Prozeß stand, zu gebrauchen.
Das Feuer in der Ausstellung zu Mailand ist, wie schon gemeldet, warscheinlich auf Brandstiftung znrückzn- führen. Der Tat stark verdächtig sind unzufriedene Wächter, deren drohende Reden von vielen Zeugen gehört wurden. Die Bevölkerung ist im höchsten Grade entrüstet. Schlimmer als der nratcrielle Schaden ist der unersetzliche Verlust an Kunstwerken. Die Wiedereröffnung der abgebrannten Abteilungen soll am 15. September erfolgen; die Brandstätte ist mit einem Zaun aus Drahtnetzen umgeben worden. Die übrigen Teile der Ausstellung bleiben dem Publikum offen.
Ein Sack mit Bomben. Die Polizei von Hoboken 'bei New Bork entdeckte in der Wasferrinne einer Straße /einen Sack, der mit Dynamitbvmbcn gefüllt war. Als ein Italiener nach dem Sack suchte, wurde er verhaftet. In feiner Tasche wurde ein Dampferbillett nach Neapel gefunden. Er erklärte Tanulra zu heißen und nicht gewußt zu haben, daß sich in dem Sack Dynamit befunden hätte. Seine Freunde hätten sich wahrscheinlich einen schlechten Spatz mit ihm gemacht. Später gab er zu, das Dynamit sei für einen Professor in Neapel bestimmt gewesen. Man vermutet, daß der Verhaftete ein Attentat nuf den König von Italien geplant habe.
Ans Martinique berichtet der „New York Herald", daß dort Heftige Erdstöße verspürt wurden.
Letzt« Nachrichten. z
Großes Schiffs«rrgl«kk.
wb. Madrid, 6. August. Das Madrider Blatt „Ave" veröffentlicht folgende Depesche aus Ccrrlagena: Der von Barcelona kommende Dampfer „Stria" mit 800 Auswanderern an Bord scheiterte bei der Insel Hormigas in der Nähe von Kap Palos und sank schnell. Die Mehrzahl der Auswanderer ist Italiener und die anderen Spanier. Die Zahl der Ertrunkenen wird auf 200 geschätzt. Hie Geretteten befinden sich auf Kap Palos in kritischer 'Lage. Es fehlt ihnen an Lebensmitteln und Kleidungsstücken. Mehrere Fischer sind bei den Rettungsversuchen umgekommen. — Weiter meldet die „Agence Havas"': Die Strandung des italienischen Dampfers „Stria" erfolgte Samstag abend um 6 Uhr. Das Schiff sank mit dem Hinterteile sofort. Man schätzt die Zahl der Verunglückten auf 3 0 0. Die übrigen an Bord befindlichen Personen retteten sich in Booten und mittels Serie, die ihnen von Land aus zugeworfen wurden. Unter den Ertrunkenen befindet sich der brasilianische Erzbischof. Mehrere Leichen sind bereits geborgen. Eine Frau, deren drei Kinder ertranken, wurde irrsinnig. Die Behörden haben sich nach Kap Palos begeben, um den Schiffbrüchigen Hülfe und Lebensmittel zu bringen. An Bord des Dampfers, der Hülfe leistete, wurden 80 Verletzte ausgenommen. Die Schuld an dem Unglück wird dem Kapitän beigemessen, der Selbstmord begangen hat. __
Kontinental-Telegraphen-Kompagnie.
Potsdam, 6. August. Der Kaiser ist gestern abend um 11 Uhr von Wildpark aus nach Munster abgercist; 20 Minuten vorher hatte die Kaiserin die Reise nach Castek angetrcten.
Wolfhagen, 6. August. In der vorgestrigen Reichstags st ichwahl im Wahlkreise Rinteln- Hofgeismar-Wolshagen wurde Herzog (d.- sozial) mit rund 9100 Stimmen gewählt. Vetterlein (Sozialdemokrat) erhielt rund 4600 Stimmen.
Hamburg, 6. August. Das Schulschiff „Herzogin Cecilic" des Norddeutschen Lloyds ist aus Rangoon hier ctngetroffcn; an Bord ist alles wohl.
Bromberg, 6. August. (Amtliche Meldung.) Wegen verweigerter Frachten über nah me durch die Weichselbahnen sind Güter in Wagenladungen mit Ausnahme von Ladungen in Privatkesselwagen für die Weichselbahnstation Sosnowice Ort und Übergang bis auf weiteres nicht anzunehmen. Im Rollen befindliche Ladungen sind anzuhalten und den Versendern zur Verfügung zu stellen.
Paris, 6. August. Den Blättern zufolge fei der türkische Botschafter Munir Pascha von seiner Negierung angewiesen worden, auf Grund der ihm gesandten Akten über die Frage der französischen Interessensphäre im Hinterland von Tripolis mit dem Minister des Auswärtigen Bourgeois zu verhandeln. — Die Meldung, daß die im Vorjahre in D j a n e t aufgepflanzte französische Fahne neuerdings durch den Halbmond ersetzt worden sei, bedarf noch der Bestätigung.
Deveschenbureau Herol».
Berlin, 6. August. Für die Taufe des kaiserlichen Enkels ist der 27. August in Aussicht genommen. Die feierliche Handlung wird vom Oberhos- unö Domprediger Dr. Dryander im Neuen Palais vollzogen werden.
Paris, 5. August. Aus Cherbourg wird berichtet : Am Montagmorgen wird ein Unterseeboot neuen Typs vom Stapel laufen. Das neue Unterseeboot, welches von der Marinebehörde als Unterseebootkreuzer bezeichnet wird und den Namen „Eme- raude" trägt, ist nach den Plänen des Ingenieurs Maugas gebaut.' Zwei weitere Unterseeboote desselben Typs sind im Bau begriffen. Das neue Boot wird eine genügende Schnelligkeit besitzen, um ein Geschwader begleiten zu können. Unter See erreicht es eine Geschwindigkeit von 12 Knoten. Es hat eine Länge von 47 Meter bei 4 Meter Breite und ist mithin das umfangreichste Unterseeboot, welches seither gebaut worden ist. Es wird mit gereinigtem Petroleum geheizt.
Paris, 6. August. Zwischen dem General N e g r i c r und dem General Andro soll heute früh ein Pisto- lcn-Dnell stattfinden. Negrier behauptet, Andrs habe böslich die Unwahrheit geschrieben, als er sich in seinen Veröffentlichungen rühmte, Negrtcrs Bitte um Belastung auf seinem Posten erfüllt zu haben.
Paris, 5. August. Die Konstantinopeler Nachricht, daß türkische Truppen die Oase D j a n e t im Hinterlande von Tripolis besetzt haben, hat hier große Erregung verursacht. Sollte sie sich bewahrheiten, so ftef):; ein neuer französisch-türkischer Konflikt bevor.
Madrid, 6. August. König Eduard wird demnächst eine Kreuzfahrt unternehmen und bei dieser Gelegenheit Mitte September San Sebastian besuchen, wo er während der Tage des Concours hippiqne verweilen wird. König Alfons wird zu Ehren König Eduards auf Schloß Miramare ein Diner veranstalten, worauf König Eduard zu Ehren König Alfons an Bord seiner Jacht gleichfalls ein Diner gehen wird. Das spanische Königspaar begibt sich alsdann von Sau Sebastian nach Schloß La Grandja, wo es bis zum 17. Oktober verbleiben wird.
Madrid, 6. August. Der Kabinettschef erklärte in einem Interview, daß über eine Reise des deutschen Kaisers nach Spanien bisher nichts Authentisches bekannt sei. Er glaube aber, daß ein solcher Besuch demnächst, und zwar noch vor Eintritt des Winters statt- finden werde.
Sofia, 6. August. Nach hier eingctroffenen Mel- 1 düngen fanden gestern in S t a n i n a k a Ansl-Hrch-
tungen anläßlich deS dort abgehaltenen anti-griechischen Meetings statt. Seitens der Griechen wurden mehrere Schüsse auf die Demonstranten abgefeuert, woraus die Volksmenge zwei griechische Kirchen und zwei Schulen erstürmte, sowie zahlreiche griechische Kaufläden zerstörte. Das ausgerückte Militär gab aus die Menge Schüsse ab, konnte aber der Situation nicht Herr werden. Weitere Details fehlen.
Cowes, 5. August. Die königliche Jacht „Victoria and Albert" mit König Eduard air Bord (urrb Gemahlin) ist Hier eingetrofsen. Bald darauf stattete der König von Spanien dem englischen Königspaar einen Besuch ab, den König Eduard an Bord der „Giralöa" erwiderte.
Konstantinopel, 6. August. In der Antwort der Pforte auf die französische Note erklärt die erstere, daß die Besetzung Djanets durch französische Truppen gegen das Völkerrecht verstoße. Djanet fei immer türkisches Besitztum gewesen und habe eine organisierte türkische Verwaltung. Aus diesem Grunde werde die Pfort« ihr Recht um jeden Preis verteidigen.
Telegramm des „W resbaderrer Tagvlatts".
Kaiserslaster«, 6. August.' In H a m Lach ermordete gestern nachmittag der in den 50er Jahren stehende Winzer Jakob Gaade ans offener Straße seine Ehefrau auf dem Wege zur Kirche. Der Mörder, der flüchtig ging, versetzte seiner Frau 8 Messerstiche. Die Ursache zu der Tat ist in ehelichen Zwistigkeiten zu suchen.
wb. Berlin, 6. August. Auf dem Tegeler See ke«- terte ein Segelboot, in welchem sich 2 Damen und 3 Herren befanden. Bier Personen wurden durch einen vorüberfahrenden Dampfer gerettet. Der Kaufmann Schüler aus Reinickendorf, der kurz vor dem Unfall in die Kajüte gegangen war, ist ertrunken. (L.-A.)
hd. Kiffimgen, 6. August. Ein schweres Unwetter richtete gestern in Kifsingcn, besonders im Kurpark, große Verwüstungen an. Mehrere Brunnen füllten sich mit Wasser und Sand.
wb. Bern, 6. August. Im Berner Oberland und im Wallis richtete ein Wolkenbruch gewaltigen
Schaden an. m .
wb. Pimrien (Ungarn), 5. August. Im Dorf Bakonyst Komitat Huuyaö, stürzten infolge Wolkenbruchs zahlreiche Häuser ein, wobei 4 Personen und mehrere Tiere umkamen. Die Saaten und die Obsternte sind vernichtet.
wb. Madrid, 6. August. Dem „Diario Espanol" und dem „Universo" zufolge eilten unmittelbar nach dem Schisssunglück alle in der Nähe des „Srrro be- findlichen Fahrzeuge diesem zu Hülfe. Der Kaprtan des „Joven Miguel" legte beim „Sirio" an und zwang mit dem Revolver in der Hand. die Besatzung zur Hülfeleistung. Dadurch konnten 300 Passagiere gerettei werden. Ein anderer spanischer Dampfer rettete 200 Personen. Amtlich wird bekannt gegeben, daß die Mehrzahl der geretteten Passagiere Ausländer ist. Der Erzbischof von Para (Brasilien) konnte gerettet werden, während der Bischof vorr Sao Paulo ertrank. Die Verunglückten, namentlich Frauen und Kinder, sind Passagiere der ersten und zweiten Kajüte. Vermißt werden 385 Personen. An den Rettungsarberten beteiligten sich dem „Heraldo" zufolge auch ein franzö- sischer und ein deutscher Dampfer, die mit den Ge. retteten an Bord die Fahrt fortsctzten.
kd. Madrid, 6. August. Die Regierung trifft Matz, nahmen, die Geretteten des gesunkenen Dampfers Sirio" zu unterstützen. Wie mitgeieilt wird, befanden sich 90 fremde Passagiere an Bord, die übrigen waren Spanier und Italiener. Wie es heißt, wurde die Kata- strophe durch die Unvorsichtigkeit des Kapitäns verursacht, der sich zu sehr den Felsen von Ormrgas näherte, wahrscheinlich um Zeit zu gewinnen. Der österreichische Konsul zeichnete sich bei den Bettungs. arbeiten besonders aus. Der „Sirio" gehörte der italienischen Dampfer-Gesellschaft. Er ist toial verloren.
Öffentlicher weLterörenft.
Dienststelle Weilburg (Landwirtschaftsschule).
Voraussichtliche Witterung für die Zci, vom Abend des 6. August bis zum nächsten Abend:
Schwache westliche Winde, vielfach heiter, trocken, nackM kühler, tagsüber wärmer als am Vortage.
Genaueres durch die Weilbnrgcr Wetterkarten (monatlich 50 Pf.), welche an den Plakattafeln des Tagblatt"-Hauses, Langgasse 27, und an der Haupt- Agentur des „Wiesbadener TagvlattS", Wilhelmstraße 0. täglich angeschlagen werden._
Geschäftliches.
Das Wortkck,reiten der Magen-Darmkatarrhe der Säug, lmae wird am besten durch Ernahrnna der Kinder imt Knfekea Nindermelil in Wasser gekocht, ohne Zwatz von Milch, verhindert. 8„kekes Kindermehl bietet den Darmkrankheitscrrcgern einen schlechten Nährboden dar, bringt dadurch, die GärungSvorgange ,m Darme min Stillstände und beschränkt lonnt die Krankheit Außerdem ist Kufckes Kindermehl aber auch ein ausgezeichilctes lcicksttz-rdaullches Nährmittel, welches vermöge s-me.s reichen Gehaltes an Nährstoffen out wir ausschließlichen Ernährung der Säuglinge dienen kann. ErkranktLder erhalten daher im Kuf-ke-Mehle selbst beim Fort. MNen der Milch eine vollkommen geniigeilde Nahrung. Für o» Maaen-Darmkatarrben leidende Kinder lockt man 1 Eßlöffel Kufeke- S mit 1 Liter Wasser 25 Minuten und glebt ihnen davon alle 2 Stunden soviel sie trinken wollen. __PC7
Kufckes Kindcrmclil erhältlich in der Taunus-Apotheke. 1880
smsmmmwM
D ir Aberrd-Arrsgake «mfiM 12 Sriten.
Leitung: SB. Schulte vom Bricht.
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