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Sekte 4*

Donnerstag, 3. August 1906.

WiesbaSerrer Tagblatt«,

L'iorgcn-Ausgave, 1. Blatt.

No. 354.

Verwischtes.

-ü Heldentat eines Oberste«. Mehrere Soldaten des Dragoner-Regiments' Sir. 7 in Branders waren in der Mhe von Kralowitz damit beschäftigt, die Pferde in der -Elbe zu schwemmen. Einige Offiziere sahen vom Ufer jaus 'zu.: Plötzlich geriet ein Dragoner in Gefahr, von her Strömung fortgerissen zu werden und zu ertrinken. Oberlemtnarrt Groß warf sich sofort ins Wasser, um den Soldaten zu retten. Der Dragoner umklammerte den Hals des Offiziers so krampfhaft, daß beide in höchster Ertrinkungsgefahr schwebten.. Vier Drügoner versuchten, Iden Ertrinkenden Hülfe zu bringen, aber auch sie gerieten in Lebensgefahr. Da sprang im kritischen Augenblicke >der Regimentskommandant Oberst Karger in die Elbe !und zog die in Ertrinkungsgefahr schwebenden Soldaten sowie den Oberleutnant, einen nach dem anderen, in lernen Kahn, der inzwischen an die Unfallstelle gerudert war. Bemerkenswert ist, daß Oberst Karger an derselben -Stelle im Vorjahre einen Korporal ebenfalls vom Er­trinkungstode gerettet hat.

* Ankunft eines Kisteureisendeu. Einige Arbeiter brachten nach dem Anlegeplatz des Amsterdamer Pakcr- bovts am Rotterdamer Maaskai 0. Z. auf einem Hand- chagen eine große Packliste, die als Frachtgut mit dem Boot nach Amsterdam befördert werden sollte. Auf der «ine stand:Vorsichtig behandeln! Glas!" Ein großes sKuvert mit Adresse, das wie sich später herausstellte, einen Reklamezettel enthielt, war von den Arbeitern ata zu der Kiste gehörig zurstckgelassen worden. Als die Kiste auf dem Kaidamm stand und die Transporteure 'sich schon lange entfernt hatten, hörte ein . Angestellter in ihr ein befremdliches Geräusch. Er ries, wie die 'Magd. Ztg." schreibt, mehrere andere Leute herbei. Man -beratschlagte, brachte die Kiste und ihren Inhalt mit dem -Mord, der in der abgelaufenen Nacht auf dem Langen Hilleweg an dem Bootbauer E. van Dyk verübt wurde, in Zusammenhang, dachte an alle möglichen schrecklichen Dinge und beschloß, die Kiste so rasch als möglich aufs -Polizeibureau am Nassau-Kai zu schaffen. Dort wurde -sic unter den nötigen Vorsichtsmaßregeln geöffnet und -kaum waren einige Bretter losgerissen, als der Kiste >ein Mann entsprang, der sich am liebsten schleunig seit- -ivrirts in die Büsche geschlagen hätte, daran aber natür­lich verhindert wurde. Er entpuppte sich als ein in -Amsterdam wohnhafter Schneider F. C. o. d. M.^ der sich vor acht Tagen nach einem Zwist mit seiner Frau -Heimlich aus seiner Wohnung entfernt hatte und jetzt jeglichen Geldes bar war. In einem Cass in der Langen -Torenstraat allhicr Hatten einige Bekannte von ihm den Plan ansgeheckt und ihn auf geschilderte Weisever­packt", um ihm dergestalt freie Reise nach Amsterdam

zu verschaffen. ^

* Zur Psychologie des Schutzmannes bringt das«. T." folgenden, zum Glück nicht allgemein geltenden Bei­trag: Schauplatz: Potsüamerbrücke. Ein junger gutge­kleideter Mann, der anscheinend ein Glas mehr ge­trunken hat AS er vertragen kann, besteigt den Rettungskahn, um eine Bootfahrt zu unternehmen. Bon den etwa hundert Menschen, die sich bereits angesammelt haben, angezogen, betrachte auch ich dieses seltene Schau­spiel. Jeder konnte sich an den Fingern abzählen, daß 'der Ruberlustige innerhalb fünf Minuten ein unfrei­williges Bad nehmen müßte. Die heilige Hermanbaö steht untätig an der Brücke und bildet einen Teil de-, inzwischen aus mehr als tausend Personen angewachsenen Publikums. Eine vorübersahrende Zille stakt ruhig vorbei, denn der Schutzmann findet cs nicht nötig, die Schisser zu ersuchen, den jungen Mann in Sicherheit zu bringen. Plötzlich hört das Gelächter und Hallo ans, der junge Mann ist tatsächlich ins Wasser gefallen «tu ringt mit dem Leben. Der Schutzmann ist jetzt nicht mehr zu sehen. Bon der Zille, die noch m der Nahe ist, wird das Rettungsboot abgcstoßen, und der darnn be­findliche Schiffer rettet, mit Unterstützung mcht etwa des Schutzmannes - des Jägers, eines Dr. R ans der Biktoriastratze, den Bewußtlosen. Nun erlchernt der Schutzmann! . Er zieht sein dickes Notizbuch an» der Tasche und verfaßt den Bericht!

Die Firma Tippelskirch.

Das Schicksal hat Euch gut gebettet.

Soweit sich's heute schützen läßt,

Glaubt man, baß Ihr den Vorteil hattet Vom Krieg tu Asrika-Süd-We,t.

Pflegt Ihr zuschmieren"? Gott behüte, Dagegen sträubt sich mein Verstaub.

Es gibt noch stille Herzensgut«,

Und diese wird zu oft verkannt.

So ward jetzt ein Major verhaftet Von der Bekleidungs-Kompagnie,

Weil Ihr vom Geld, das Ihr ermlsiet,

Dem Armen gabt, der zu Euch schrie.

Ihr waltet trefflich, früh und späte,

Und liebevoll ist, was Ihr tnt.

- Wenn ich nicht irr«, sagt schon Gccther Ter Mensch sei edel, hilfreich, gut.

Gottlieb imTag".

Kleine Chronik.

Worm Ersten! Dieser Tage erwarteten in der Nähe ^>cs Stadtschlosses zu Potsdam verschiedene Kinder den -Kronprinzen in der Hoffnung, wie schon öfters, von ihui Süßigkeiten zu erhalten. Aber der.Kronprinz sagte, als er kam:Heute glüt's keine Schokolade." Da ries eilt Junge:Et is vorm Ersten!" Darüber lachte der Kron­prinz herzlich und beschenkte die Schar reichlich.

Zum Reserveoffizier wurde befördert der Volks- fchullehrer Max Böhm in Hof. Es ist das der erste Lehrer in Oberfranken, der die Offizierscharge erhalten.

Die ominöse Zahl13". Die Hannoversche Straßcn- bahngesellschaft, die bekanntlich keinen Wagen mit der Zahl 18 führt, ist übertrumpft! Wer sich, so schreibt der ElberscldcrGen.-Anz.", der Mühe unterzieht, in der jüngsten und modernsten Straße Elberfelds, im neuen

Island, die Hausnummer 13 auszusuchen, wird staunen über ein Resultat des Fortschritts unserer Kultur. Daß die Kommune auf den anscheinend diesbezüglichen, Wunsch des Isländer Bauvereins reagiert hat, ist wert, der Mitwelt bekannt zu werden. In Cöln soll man bei der Numerierung der Häuser ebenso dem Aber­glauben Rechnung getragen haben.

Ein gelunge«cs studentisches Kouritat haben die Heidelberger Frankonen einem zum Karzer verdonner­ten Kommilitonen gegeben. In einem mit Ochsen be­spannten Wagen lag der Verbrecher in Gestalt eines Wickelkindes mit dem Schnuller im Munde. Viel Volks begleitete den Zug: besonders war es die liebe Jugend, die sich an dem Aufzuge ergötzte.

Ein Kleinbahn-Idyll hat sich, wie ans Elsenan ge­meldet wird, am vergangenen Mittwoch zwischen den Stationen Grotz-Golle und Janowitz zugetragen. Dort hielt zum größten Gaudium der Passagiere die Bahn auf offener Strecke still, da ein Ziegenbock dem Zug entgegen gegangen war und ihn mit seinen Hörnern zu bearbeiten suchte. Erst nachdem es dem Zugpersonal gelungen war, .das'Tier aus dem Bereich des Zuges zu bringen, fuhr dieser unter großem Hallo der Passa­giere nach seinem Bestimmungsort weiter.

Weshalb das Kaliwerk Asse ersaufen mußte, hat die welfischeVatcrl. Volksztg." jetzt entdeckt. Ihr Lokal- plauöerer schreibt:Als ich seinerzeit von der Instal­lierung eines Bergwerkes an der Asse zwecks Gewin­nung von Kali hörte, habe ich zu meinen Bekannten. gesagt (ich kann ein Dutzend namhaft machen): Bei der Geschichte ist kein Segen die Feucrsäule steht.zu nah! (Gemeint ist die aus der Höhe der Asse errichtete Bis­marck-Säule.) Unseres Herrgotts Mühlen mahlen langsam aber sie mahlen!" Sonach wäre also in dem Wassereinbruche aus dem Assebergwerk das göttliche Strafgericht für die Errichtung einer Bismarck-Säule auf braunschweigischem Boden zu erblicken!

PctroleuManclleir. Am Südufer des Schliersees entdeckte Professor Ultsch von der technischen Hochschule München drei Petroleumquellen. Damit erklärt sich auch die besonders seit der jüngsten Überschwemmung be­obachtete Erscheinung, daß sich Schliersee und Tegernsee stellenweise mit einer schillernden Ölschicht überzogen zeigen.

Selterwasser gegen Alkohol. Als eine willkommene Einrichtung erweist sich die von dem Staats-Eisenbahn­verein ans der Station Letmathe getroffene Selter­wasserbereitung. Täglich werden wohl an 1000 Flaschen an die benachbarten Stationen von Kabel bis Werdohl abgesetzt. Die Herstellungskosten sind äußerst gering, so daß die Flasche schon zu 2 Pf. abgegeben werden kann. Mit Zusatz von Himbeer usw. kostet dieselbe 3 Pf. Jeden­falls ist diese Einrichtung ein wirksames Mittel gegen den Alkoholgenuß.

Ein iutercflanter Münzensund ist im Norden Ber­lins gemacht worden. Auf dem alten Nestanrations- grunöstnck des zum Humboldtpark gehörigen Trillerschen Schloßrestaurants, das noch aus der Zeit des Großen Kurfürsten stammt, stieß man beim Ausgraben eines uralten Nutzbaumes ans einen urnenförmigen Krug. In dem Gefäß befanden sich zahlreiche alte Münzen, zumeist französischen und italienischen Ursprungs. Bei dem Herausnehmen des Kruges aus dem Erdboden brach das antike Gesäß leider entzwei.

Dankbarkeit. An dem Begräbnis eines Kriegs- veteranen in einer kleinen Stadt nahm außer dem Kricgerverein mit seiner Fahne auch das Offizierskorps des Bataillons teil. Der Sarg war mit Kränzen ge­schmückt und am offenen Grabe wurden die üblichen drei Salven abgegeben. Am Tage nach dem Begräbnis kam die Witwe des Invaliden zum Bataillons-Kom­mandeur, um sich für die Teilnahme des Offizierkorps am Begräbnis zu bedanken. Der Herr Major wollte ihr noch einige tröstende Worte sagen, sie wehrte aber ab, indem sie äußerte:Ach, Herr Major, Sie glauben gar nicht, wie ich mich über alle die Ehren, die meinem Manne zuteil wurden, gefreut habe. Ich kann wohl sagen, der gestrige Tag war der schönste meines ganzen Lebens."

Eine Merkwürdige Mißgeburt kam in Altona zur Welt. Die Sau eines Milchhändlers hatte acht Ferkel geworfen, von welchen das eine weder Beine noch Schwanz und Augen hatte und dabei anfangs lebte, nach zwei Tagen aber einging.

Vandalismus. Nach einer Meldung aus Eisenach ist die Bismarck-Säule auf dem Wartenbcrg mit einem Meißel gewaltsam beschädigt worden.

Durch -de« Übermut eines Junge» ist im olöen- burgischen Öftersteöc ein iMhrigcs Mädchen für Lebens­zeit zum Krüppel geworden. Ein Schulknabe warf mit einem Stück Schiefer nach dem Mädchen: dem Kind wurde dadurch die Fußsehne vollständig durchschnitten. Ohne sich um sein Opfer'zu kümmern, lies der Täter davon. Das Mädchen legte den drei Kilometer weiten Weg zur elterlichen Wohnung größtenteils kriechend zurück. Der Arzt nähte die Sehne zwar wieder, zu-, summen, doch wird das Kind jedenfalls zeitlebens ein Krüppel bleiben.

Wenig Vorliebe für richtiges Matz und Gewicht scheint man auf den Inseln Föhr und Amrum zu haben. Bei einer seitens dos Kieler Eichmeisters vorge- nommenen Revision wurden nicht weniger als 90 Proz, aller Wagen und Gewichte konfisziert.

Für den Neubau der' St. Michaeliskirche in Ham­burg sind nach dem dritten Verzeichnis insgesamt 173 208 M. 31 Pf. eingegangen, ferner 8821 M. 75 Pf. für die Abgebrannten, zusammen 179 030 M. 6 Pf.

Ei« moderner Wilderer wurde in den Berliner Neh- bcrgen abgefaßt. Dort lag ein Gendarmerie-Wacht­meister in einem Kartoffelfeld und beobachtete mittels eines Fernglases mehrere Wilderer bei der Arbeit. Es gelang ihm, sich bis auf etwa 30 Schritt an die Wilderer üeranzuarbeitcn und den einen zu ergreifen. Dicker

haM scheinbar mtr einen Spazierstock bei sich. Dcr Gcnöarm erkannte aber in dem Spazierstock eine Stock­flinte. Der Wilderer ist Werksührcr in einer Eisenbahn­konstruktionsfabrik und hat während seiner Mußestun­den die Waffe sich selbst angefertigt. Aus dem Zu­sammenwirken der einzelnen Gewehrteile und des Schlosses ist zu erkennen, mit welchem Fleiß und welcher Sachkenntnis an der Waffe gearbeitet worden ist. Der Wilderer bat flehentlich um Überlassung der Waffe, weil er diese in einem Nachbarstaate wollte patentieren lassen.

Grnbenunfälle. Auf der Grube Marie bei Claus­thal sind bei dem Einsturz einer Bühne fünf Bergleute getötet worden. Auf der Zeche Holland bei Gelsen- kirchen ist der Bergmann Vogelrenter von einem Kohlen- zug überfahren worden: er erlitt so schwere Verletzun­gen, daß er alsbald starb.

Feuer. In Binz ans Rügen wurde ein großer Teil der Kurgäste durch Feuersignale aus dem Schlaf geweckt. Im Stranbhotel, an derselben Promenade gelegen wie das kürzlich niedergebrannte Kurhaus, war in den Küchenräumlichkeiten Feuer ausgebrvchen. Die Feuer­wehr, für welche die Kurgäste aus Anregung der Ge­meinde freiwillige Beiträge leisten, stellte sich in sehr bescheidener Zahl ein. Die Hotelgäste, die erschreckt ihre Zimmer verließen, wurden anfgefordert, ihre Wasch­eimer für die Löscharbelten zur Verfügung zu stellen. (!) Glücklicherweise gelang die Bewältigung des Feuern, ehe der angrenzende vollbesetztcHauptbau von den Flammen ergriffen wurde. Angst und Gefahr waren um so großer, als sich in nächster Nähe des Feuerherdes strohgedeckte Häuser befinden.

Ans offener Szene das Bein gebrochen hat in Paris der Sänger Maillard von der Großen Oper bei der Aufführung desWilhelm Tell". Die Vorstellung mußte infolgedessen sofort abgebrochen werden.

Eine Vergiftung durch verdorbenes Fleisch hat in Frieörichstaöt (Schleswig) bereits zwei Menschenleben gefordert. Nach dem Genuß von Leberfrikandellen in der Familie der Witwe Schmidt stellten sich bald nach der Mahlzeit bei sämtlichen Teilnehmern Anzeichen von Vergiftung ein. Unter großen Qualen starben der alte Vater der Witwe Schmidt und das fünfjährige Kind des Weichenstellers Schwennsen.

Vom Automobil in Stücke zerrissen. Iw lothrin­gischen Saulny wurde eine aus Frankreich stammende Frau, die dort zu Besuch war, als sie quer über die Straße ging, von einem dahersausenöcn Automobn^ubcr- sahren, eine Strecke weit geschleift und völlig in Stücke zerrissen. Leider ist es nicht gelungen, die Wagcninsassen

festzustellen. . ,

Vom Treibriemen ersaßt. In Harskrrchen (^othr., wurde ein 18jühriger Ziegeleiarbcitcr in der Stcin- zerkleinernngsmühle vom Treibriemen gefaßt, herurn- geschleudert und ihm ein Arm buchstäblich vom Leibe ge­rissen. Der Tod trat sofort ein. An der gleichen Ar­beitsstelle ereigneten sich sowohl im vorigen Jahre, wie vor zwei Jahren ähnliche Unfälle.

Bon einem Dampfkessel zerquetscht und am Kopf und Brust furchtbar zugerichtet wurde in Dessau der Monteur Koch aus Halle a. S. Der Unglückliche war sofort tot. Der 600 Zentner schwere Kessel war von dem Wagen gestürzt, dessen Räber in einen eisernen Einstergschacht der Kanalisation gerieten, und hatte den daneben gehen­den Monteur getroffen. ,

Schwer verbrannt, io daß an seinem Auskommen gezweifelt wird, hat sich ein Schulknabe in Aschersleben. Der Junge wollte Feuer anmachen und goß Petroleum -nach, wobei die Flasche explodierte.

Ans eigenartige Weise ums Leben gekommen ist ein Nadler bei Barmstedt. Er überfuhr einen plötzlich über den Weg springenden Hasen, stürzte dabei mit dem Rade und erlitt so schwere innere Verletzungen, daß er am

nächsten Tage starb. . .

Im Streit erstochen. Bei Kupierdreh wurde des

Nachts ein Italiener von einem andern nach vorauf- gegangencm Streite erstochen. Die Burschen waren 16 bis 17 Jahre alt. Der Täter wurde verhaftet.

Lustmord. Am Sonntag wurde in Zürich die Leiche eines sechsjährigen Knaben aus dem ZMichsee gesogen. Die Untersuchung ergab, daß ein ^ustuurd )

CK Utt3SS« Schwimmversuch. Ein Kaufmanns- gehülfc ertrank bei dem Versuch, die Ems bei Wecuc:

zu durchschwimmen. . mn .

Das Schießgewehr. In einer Estene-, Mrtichaft war ein Anstreichermeister mit seinem einzigen «ohne unk einem Lehrling mit Anstrcicherarbeiten oeschaftigt. Der Lehrling bemerkte dabei ein Gewehr, nahm p von der Wand und zielte damit iu^üer Annahme, cvs. nch.

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auch dieses noch fast zerstörend Der schwer Verletzt, ivnrde ins Krankenhaus gebracht.

Totgcfahreu. Bon einem Kohlenwagen wurde in Guichenbach das dreijährige Tvchterchen eine» ^eig.

In Altona stießen zwei Straßen­bahnwagen zusammen. Bier Personen ,ind verletzt, der

^Abstnr/'^iues Automobil-Omnibusses. Nahe bei »roiemete sich am sogenannten Gsteig aus dci^Strecke nach Mittenwalö ein Automobilunfall. Der Chauffeur eines Aniomobilomnibupes wollte enien^vom k1 l' fallenden Gegenstand erhaschen, wobei da» Jahr-

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^Terte Von den Insassen wurden eine Dame An^verr schwer, andere unbedeutend verletzt. DaS ssÄomöbil' das sich mehrmals überschlug, wurde teil- ! Stimmer? unb mußte durch Pferde nach Parien-

wefte zertrümmert und miißte durch qSfc

^^Zu/LMnV?er^DiemstmäLchensrage ist eine Lon- ftoucr Dame ans einen eigenartigen Gedanken gekom­men der bereits in nächster Zeit zur Dnrchführnng ge-