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53. Jahrgang.

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Verlag: Langgasse 37.

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425. «erlagLFernsprecher Ro. 2SU.

Morgen - Busgabe.

_ 1. M«tt.

PerbandsIllZ der Grwerüegerichle.

Am 18. und 19. September b. I. findet in Würz- burg im Saale der Städtischen Schrannenhalle die dies­jährig Verbandsversammlung -des Verbandes deutscher Kgwerbeg-erichte unter Teilnahme der deutschen Kauf- ,mannsgerichte statt. Durch den Verband werden die nisisten Gewerbegerichte vertreten, nachdem auch Berlin seinen Wiederbeitritt zum Verbände erklärt hat. Aus der reichhaltigen Tagesordnung interessieren die weitere Öffentlichkeit insbesondere die Referate von Eunv--Hagen und Hagenbach-Bischof-Basel über -die Erfahrungen nrit der Verhältniswahl, und- -von Boyen-Hamburg imd GlücksmanmBvesIau über die ersten Erfahrungsn bei -den Kaufmann-sgerichten. Es wird ausdrücklich bekannt ge­macht, daß die Verbandsverfa-mml-uug, ähnlich wie -frühere Konferenzen, dem freien geistigen Anslausch von Er- fcobrungen -dienen soll. Die Referate find im wesent­lichen nur zur Einleitung der Debatte bestimmt und wer­den auch diesmal den Harrptteil für die Debatte frei- lassen. Um eine Vorbereitung für eine fruchtbringende Debatte zu ermöglichen, sind die Referate teilweise schon fetzt im Druck erschienen.

Es ist hier nicht der Ort, auf diese Referate im ein­zelnen einzugehen. Nur einen Punkt möchten wir hermisgrsifen. Magistmtsd-ssessor Dr. _ Glücksm-amn- Breslau betont irr seinem Referate die für die Handlungs- gehnlren bestehende Schwierigkeit, in ihren Prozessen v-or den Kaufmanntz-gerichten einen Vertreter zu echalterr, wenn sie selbst am Terminstage -sich nicht mehr am! Sitze des Gewerbegerichtes befinden. Rechtsanwälte werden bekanntlich bei den Kaufmiannsgorich-ten als Prozeß- bevollmächtigte nicht zugelasseir. Wenn nun auchc so inaint GlückÄnmnn, die Klagen der Handlungsgchülfen meist aus dem Bureau eines Rechtsanwalts kommen, so lehne es -doch der Rechtsanwaltnatürlich" ab, -seinem Klienten eine Terminsvertretung zu besorgen. Nehme sich ein Handlungsgohülfenverband- der Sache an, so lause dessen GeschZstsleiter, besonders wenn er öfter als Ver­treter erscheine, Gefahr, als geschäftsmäßiger Vertreter zurückgiew-iesen zu werden. Ein Kollege, der. aus- Ge­fälligkeit den Verhinderten vertrete, finde -sich nicht -leicht, weil kein Eh-ef gerne Angestellte zur Besorgung fremder Prozesse beurlaube. So kämen dann oft an die Kau-f- mannsgeciwte- die Gesuche um Bestellung eines Vertreters von Amts wegen, -denen auch nicht entsprochen werden könne.Den Handlungsgchülfen", so schließt Glücks- mann,die vor Erlaß des Gesetzes so eifrig für -die Ms- -chließung der Rechtsanwälte agitiert haben, ist dieser byrrbussieg wohl schon oft leid g>eworden."

Es ist anzuerkennen, daß die Besorgung einer Ter­minsvertretung den Handlungsgchülfen schon manches

Feuilleton.

(Nachdruck verbat««.)

Gin kostbarer überseeischer Schatz.

Bon vr. Fritz Witte.

-Tn diesem Jahre ist genau ein Jahrhundert ver­stoßen, feit der geniale Forschungsreisende Alexander v Hunrboldt Proben eines Schatzes, den er mit aus Nord­amerika nach Europa gebracht^hat, versucht und dessen Bsdeutung nachgewiesen hat. Es war das kosÄarste Dünaomittch, der Guano, den heilte -schwer belastete .Schiffe auf hoher -See in gewaltigen Massen aus Chrle im-d Peru andere Guano erzeugende Länder kommen ib-nen gegenüber wenig in Betracht zu uns -bringen.

Ter Gebrauch jenes starken Düngers, der meist aus den Exkrementen von Seev-ög-eln besteht und unter dem Namen Guano bekannt ist, ist übrigens tatsächlich viel älter als allgemein angenommen wird. Die-Araber kannten schon im 12. Jahrhundert ferne vorzugstchen Eigenschasten, und in Peru, 'dessen Kustz-mgestade und Tnseln -weitaus die- -größten G-uanolclg-c^^ufz>uw-erjcn Huben, kannte man seine Nutzanwendung , ' ^ vor der Ankunft der Europäer, jedenfalls vor ^ ^ch-re 1200 n Ehr. Garcilassa de la De-ga, -der scben Geschichte, teilt, indem er den Fleijz^p> ^.re Sorg­falt lobt womit die alten Peruaner den «VchtU ba-uten- uud den 'Ackerbau ehrten. Ausführliches überHije Güarro- gewinnung mit.Zur Zeit der Könige,Jnkc9> war man so wachsam auf die Erhaltung der Vogel, welche den Guano bilden, öaß es während ihrer Brntegeit her Todesstrafe jedermann verboten- war. die Inseln zu -be­sticken -damit diese Tiere nicht erschreckt und -von ihren Reitern nerscheucht würden. Ebenso war es le* der nam- fttfem Strafe verboten, zu irgend einer Zei t auf den Unrein oder anderswo diese Vogel zu toten "Dm Insel vM auf Befehl des Jnlas einer Provins zpv resen, und

Dienstag, den 12. September.

Kopfzerbrechen gemacht hat und daß mancher von ihnen in -große Verlegenheit gekommen ist, wenn er vor Er­ledigung des Prozesses den -Ort seiner bisherigen- Tätig­keit verlassen mutzte. Uns ist sogar ein Fall bekannt, in welchem der Vertreter eines Handlnn-gsgchülfen einen Teil der eingeklagten Kaution von- der Gegenpartei in Empfang nahm und damit durchging. Immerhin liegt die -Sache nicht anders wie -bei -den GSlverbsgerichten, denn auch manche Arten von- Gewerbegehülfen sind ge­zwungen, beim Wechsel des Arbeitgebers den Ort zu ver­lassen, um an einem- anderen Orte eine Stelle anzu» nehmen.

J-ns-besondere aber ist darauf hinzuweisen-, daß die vor­handene Schwierigkeit mit Hülfe der Gewerbe- und Kaufmannsgerichte selbst -leicht aus der Welt zu schaffen ist. Zunächst ist es durchaus wünschenswert und- ent­spricht den eigenartigen Verhältnissen bei -diesen S-onder- -gerichteu, wenn sie in der Zulassung von Termins-Var- tretern -möglichst weitherzig sind, insbesondere dann, wenn eine Partei den Sitz -des -Gerichtes verlassen hat. Die Gew-erbegerichte und Knufmannsg-örichte Wb-en keinen An­laß. -den Parteien die Prozeßführung- zu erschweren. Sodann -aber lassen sich Terminsvertreter leicht dadurch beschaffen, daß -das Gericht einen der Gerichtsschreib-er -er­sucht, Vertretung- für auswärtige Parteien, die keinen anderen Vertreter haben, zu übebnishinen. Es- kann kein-em Zweifel unterliegen, -daß die Genchtsichrei-ber einem, solchen Wunsche ihrer Anstellungsbehörden gerne stattgeben. Anderwärts wird ein solches Verfahren- beim Gewerbe- und Kaufmanns gericht stets geübt, wenn eine auswärtige Partei sich keinen anderen Vertreter besorgen kann. Wo nach diesem Prinzip verfahren wird- ist n-atür. lich die sonst vorhandene Schwierigkeit -beseitigt.

Wir empfehlen, auf dam Verbandstag der Gewerbe- nnd Kanfmannsgerichte auf diesen Weg zu verweisen-, da­mit nicht weiteren Kteisen die Freude- an -den sonst so beliebten Sondergerichten verdorb-en wird. Nebenbei bemerken- mochten wir noch, daß gelegentlich auch -einmal der B-ureauvorstch-er eines Rechtsanwaltes als Termins- Vertreter auftritt.

3. Deutscher Abstmententag.

Freitagmittag um 12 Uhr würbe in Dres-ben ter 8. Deutsche Avsttnenteut-ag durch den Vorsitzenden des.Allgemeinen Deutschen Zentralverbandes zur Bekämpfung des Alkoholismus". Herrn Franziskus Hähnel, Schriftsteller. in Bremen, mit einer herzlichen Begrüßung der zahlreichen Anwesenden eröffnet. Herr vr pbil. Neubert-Dresdcn übernahm sodann die Führung durch die Ausstellung. Sie zeigt eine reichhaltige Sammlung der Anti- Alkohol-Literatur, die verschiedensten wirklich alkoholfreien Ge­tränke. sowie die Arbeiten der verschiedensten WstinenK-Organi- satione». -Ganz besonderes Interesse erregte die Sammlung: Der Alkohol tm Witzblatt" und die um-fangreiche Zusammen­stellung des Herrn Lehrer May-Leipzig.

Am Vormittage des Samstag tagten nicht weniger als neun verschiedene Bereinigungen, unter anderen der Verein der Leiter der Abstinenzsanatorien, ln welchem Herr Or. Bieling-Friedrich- ro:da in einem längeren Vortrage die Noüvendigkeit begründete, in ärztlich geleiteten Sanatorien den Alkohol in die Apotheke zu

wenn jene groß war, -zweien oder dreien Mgleich. Es

wurden daselbst Grenzsteine gesetzt, damst die Bewohner einer Provinz, nicht in- das Gebiet einer -anderm Wer- greifen konnten, und, noch genauer einteilend, wiesen sie mit ähnlichen Grenzbegeichnungen jedem Dorfe, jedem Bürger seinen Teil an, indem -sie ungefähr schätzen-, wieviel ein jeder nötig hatte. Bei Todesstrafe durste kein Dorfbewohner vov fremdem Gebiete Guano. weg- tteftmen, denn es war Diebstahl; sogar von seinem eigenen Platze durste er nicht mehr Guan-o wegfnhren-, als ihm nach dem Bedarf seiner Grundstücke zugeschätzt. wurde; wer mehr nahm;, -wurde -des Ungehorsams bestraft nsw." Die spanischen Eroberer nalfmen den Gebrauch der Ur» bew-obner an, der sich bis heute erhalten hat.

Nach Europa. nn>d zwar nach Eadir, kam der perua­nische Guano -zuerst zu Anfang des 18. Jahrhunderts in kleinen- Proben, wurde aber damals, wie es scheint, nicht weiter beachtet. Chemisch unter'uckn wurde er zum ersten male auf Veran-lassung Alexanders v. Humboldts, der im Jahre 1806 einige Proben davon -mit nach Paris brachte. Trotzdem -durch diese, wie die fo-l-genden Ana­lysen -die Bedeutung und Wichtigkeit des Gnan-od-üngers glänzend dargelegt wurde, ließ doch, die Einfuhr bedeuten­der Quantitäten noch lange ans sich warten. Bis zum Jahre 1840 waren nur wenige zag-baite Versuche -ge­macht wor-dän-; da endlich traf in England eine größere Ladung von 20 Fässern ein, welche eine Anwendung in größerem Diätzstabe gestatteieir. Vor den: glänzenden Erfolge, von dem auch die folgenden Versuche begleitet wave-n-, verstummten alle kleinlichen Vorurteile, so daß in kurzer Zeit die Gimnoeinfu.hr bis zu einer ungeahn­ten H-öhe stieg. Nach Deutschland, wo man ihn indirekt über Großbritannien- bezog, kani -der erste Guano im Jabre 1841 Die erstaunlichen Erfolge, die die Land­wirtschaft -mit dem- Guano erzielt, steigerten die Nachfrage ganz außerordentlich. 1856 wurden 824 000 und 1870 , 522000 Tonnen nach Enrova eingefüh-rt.

Aus der erhöhten, .Nachsvacs« nach dem ko-sthMLn

R«baktlon«»Fernsprccher No. 62 . 1905*

»enSomtcn und die Durchführbarkeit dieser Maßregel uachwies. Die deutschen Vereine abstinenter Kanflente, enthaltsamer -Eiseii- bahncr, abstinenter Studenten, die Landesgruppe Deutschland des Alkvholge-gnerburrdes, fo-wie der deutsche Bund abstinenter Frauen hielten ihre Ja-hres-»Hanptversaimnlung ab. Die abstinenten Frauen beschlossen, sich mit einer Eingabe an den Reichskanzler zu wenden, uni der Versendung von alkoholischen Getränken alb Liebesgaben nach den deutschen Kolonien Einhalt zu tun. In der Ausschußsitzung des -deutschen Zentral-verbandes gelangte ein An­trag des Inhalts zur Annahme, der Zentra'verband wolle eine Eingabe an den Reichskanzler richten mit der Bitte, daß man bei der Aussendung von Kolonialbeamten cnthattsam lebende bcvor- zng-en miß für ein völliges Verbot der Il-bgabe von Alkohol an Eingeborene eintrcten möge.

Kurz nach 2 Uhr begann im Konzertsaal die Festtafel, an welcher sich 250 Personen -beteiligte» und wöbet selbstverständlich -der Alkohol gänzlich fehlte. Mehrere Tischreden, zum Teil humo­ristisch gefärbt, würzten das Mahl.

Kurz nach 4 Uhr ervfsnete Herr Schriftsteller Franziskus Hähnel im gutbesetzten großen Fcstsaale des Ausstellungspalastes die erste Hauptvcrsa>mlirng mit einigen -begrüßenden Worten und übergab dann Herrn Geh. Reg.-Rat Dr. Viktor Böhmert den Ehrcnvorsitz. Den ersten wissenschaftlichen Vortrag hielt Herr Or. rno.ci. Strecker-Berlin über das Dhcma:Erzeugt der Alkoholgenuß Verbrechen?" Er wies hin aus die Tatsache, daß der Alkohol die Sinnestätigkeit beeinträchtigt, die Urteilskraft schwächt, zugleich die Willenskraft vermindert, tierische Triebe in den Vordergrund treten läßt und somit den günstigsten Boden für Verbrechen schafft, wie durch die Statistik längst nachqewiesen worden ist. Das zweite Referat hatte Herr vr. jur. Hermann Popcrt, Landrichter am Landgericht Hamburg, übernommen, es lautete:Alkohol und Strafgesetz". Referent hob zunächst die Tatsache hervor, -daß die Verbrechen durch den Alkoholgcmiß ge­waltig anwachsen, kommen doch durch ihn jährlich, niedrig ge­rechnet, 180 000 Deutsche vor den Strafrichter.

Die Bier- und Weingegenden Bayerns seien daran beson­ders stark beteiligt. Es sei zu empfehlen, 1. die Trunkenheit als mildernden Umstand bei Verbrechen und Vergehen gesetzlich airs- zuschlicßen, 2. die Trunkenheit, welche Verbrechen und Vergehen im Gefolge habe, als Übertretung unter Strafe zu stellen, und zwar in schweren Fällen speziell unter die Strafe der ttü-erwer- sung an die Landespolizeibehörde. Redner hielt cs ferner für nötig, daß gegen das Verfahren gegen Or. med. Froehlich-Wien, dem man durch Ausweisung aus Preußen die Fortsetzung seiner Agitatiynsreise als Alkoholgegner unmöglich machte, öffentlich energisch Protest eingelegt werde, und zwar gerade einmal von einer Seite, die der Sozialdemokratie (zu der Or. Froehlich politisch ge-hörtt so gegnerisch gegenüberstehe wie der Redner. Referent ging endlich mit aller Ehrerbietung, aber trotzdem mit sachlicher Schärfe ans den bekannt gewordenen Ausspruch deS Prinzen Ludivig von Bayern bei der Eröffnung der landwirt­schaftlichen Ausstellung in München ein und empfahl dem Staate eine energische Bekümvfnng des Alkoholkapitals: denn dieses lebe nicht von der Mäßigkeit, sondern der Unmäßigkeit der Konsu­menten. -An den mit stürmischem Beifall ausgenommencn- Vor­trag schloß sich eine Aussprache an.

Abends 1 / 2 9 Uhr begann die 2.. Hanptversaminlung, welche zugleich als Begrütznngsabettd gedacht war. Nach dem Will­kommen des Vorsitzenden des Zentralverban'des und dem des Orts-Ausschusses. Herrn Schleinitz, begrüßte Herr Bürgermeister Leupold im Namen der Stadt Dresden und gab der freundlichen Gesinnung des Rates und des Stadtverordneten-Kollegiums für die Tagung Ausdruck. Im Anstrage des Herrn Bischof Wuschansk» und mehrerer kat-holischen Abstinenzvercine sprach Herr Pfarrer Neumann--Müvdt. Nach einem Dankesworte des Herrn Hähnel ergriff Herr Malins, der Sekretär des irisch-englischen Zcntral- verbandcs zur Bekämpfung des Alkoholismus, das Wort, um nach einer ziffernmäßigen Darstellung des Fortschrittes seines Vaterlandes der Rückgang der Ausgaben für Alkohol beträgt trotz des Wachstums der Bevölkerung gegen 300 Mill. Mark dem Zentralverbaude die herzlichsten Grütze und Wünsche zu überbringen. Großtcmpler Blume, Hamburg, drückt als söge-'

Vo-gel-düuger Llitstalitz bald -eine neue, vielversprechende Quellendes Schwindels. Hier wurde der echte Stoff ver­fälscht (von 20 Sorten fand- der Chvmiker Stöckh-ar-dt 14 gemischt, die besten darunter höchstens 94, die schlechtesten kaum mehr als ein Drittel soviel wert als guter, r-einer pern-a-nischer Guano 's, dort wollte -man neue unerschöpf­liche Guanola-ger aufgefunden haben, die sich aber in -der Regel quä-litat-iv und quantitativ als wertlos erwiesen-, wie an -den übrigen Westküsten Amerikas, in Süd-Afrika, auf Amerikauisch-Pol ynesten usw.; denn der Dünger liegt an den meisten dieser Orte dünn, ist häufig mit vege­tabilischen Stoffen durchsetzt und kommt überhaupt nur selten dem Psru-Gu-ano an Güte gleich-.

Über die Bildung- des Nogelg-uano haben- neuere Forschungen das klarste Licht verbreitet. Unser Länds- m-ann -Tschu-di hat -die Spezies d-er Seevö-gel, von denen die massenhaften Exkrementenanh-8-ufun-gen an den Küsten von Peru- hercühren, näher b-est-immt; es- sind nach ihm eine neu von Tschu-di bestimmte Mövenart, d-er schwarze Scherenschnabel, Schlangenvogel, Pelikan, Scharbe und vorzüglich a-b-er der b-unte Tölpel. Diese Vögel nisten auf unbewohnten Inseln und- auf windgeschützt-en steilen Vorgebirgen und- bringen die Ruhezeit am Tage und -die Nacht dort zu, Ihre Menge ist so außerordentlich groß, daß sie große Flächen -dicht bedecken und, wenn sie in- Schwärmen auf fliegen, Züge bilden, die Wolken gleichen und für Augenblicke -die Svmre verdu-nkeln. Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Seetieren, be­sonders Fischen, die sich in endlosen Scharen in- dem fast ewig ruhenden Meere aufhalten. Bei der ungeheuren Gefräßigkeit dieser B-ögel, denen überdies die Nahrung nie mangenlt, und der damit im Verhältnis stehenden Erkremenienabs-on-der-ung begreift -man leicht, daß. int , Verlauf van Ja-hrhund-erten auf - -den im. ganzen wenig u-mfan-grei-chen. Inseln so bedeutende Mistni-ederlagen (K-uanera-s") gebildet wurden-, -daß sie zu -den neueren geologischen- Formationen gerechnet w-er-den können.

Alex ander von HumboM hielt die Zeitz, von LM