SS. Jahrgang.
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Dir Krankenveestcherung.
Der r-> :«ternchmen!dm Ex- rrsion durch -das Gesetz, Zetr die anterversicherung - r Arbeiter, sei voraus- lescknöf die srranksnver.sich-er.img ru-i'it als eute tr- --maen'* der Neuzeit betrachtet n- kann; schon ior'Jnhr- v xrten haben sich die kl-.ne:- c elste ft^villrg msamme - an, um einander bei ErirankuM und ^odes- ich brüde ckichen Beistand- W »eilten unr aus dem- Er- -ngie regelmäßiger Beiträge Unterstützungen an die tranken und Hinterbliebmen zu gewahren, -ae freien Pranken- und Sterbekassen -der Kleinbürger, -Handwerker -ur Arbüvn bilden nachweislich den ältesten Zweig der Versicherung überhaupt und die weitaus meisten Kultur, -.ndec teuren bis heute nur die freiwillige Versicherung. \p L--utschian-d und einigen Nachbarländern ist -man sei. Laumer Zeit zur Errichtung von Zwangslo sen über- K w Wenn daneben auch noch eine Reche freier
bestehen geblieben ist, so ist -das nur unter tzo vc.nnunq aller Kräfte, unter größter Muhe möglich p-wefeu','-weil-diesen das Leben fo erschwert worden Nt lös- -ie es zum Teil vorgezogen haben, ihren Hülfskassen- hara-kter mfzugeben und sich in Zuschutzkassen umz
^^Versicherung ist wie gegen Unfall und Jnvalidi- äl auch gegen Krankheit eine Zwangsversicherimg^neben
der eine freiwillige einhergeht. Dem Versichern, zwang-e sind unterroorfen die tu Bergwerten, ^ - ■
AufbeveitungsEstnlten, Brüchen undGnrbem m & « fett und Hüttenwerken, berm Eisenbahn, L-ummimckch fafirt s = und Baqgereibetriebe, auf Werften ww de: Bauten in dom Betriebe der Post- und Telegrapyen-Ber- waltung,7n Betri wn der Murine- und Heere^ernmlfun- gen beschäftigten Personen, die Handwer.sa»,eilen, ^'^-1* hülfen und .Lehrlinge, die im Handelsgewerbe .beschäftig' tön Personen (Hnnldlungsgehulfenund .^ehrlinge, toristen Verkäuferinnen), die Personen, die m so-n.-.g»..' stöhenden Gewerbebtztrieben beschäftigt Md Person--> rn Betrieben in denen regelnraßig «ampfkesselo.D. ......
Äementme Kraft bewegte Triebwerke zur Verwendung
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Feuillrto».
(Nachdruck »«toten-)
Die komische Oper.
%, Kerbt dieses Jahres wird sich in Berlin orn fffr'die mufialische Kultur Deutschlands bedeutsames E-eian-s voll-chm: Die erste standrge kom.rsche Over öffnet in Berlin ihre Pforten, der Spmloper eriteht das erte, ihren speziellen Zielen und Aufgaben aewidmete Tchater. Die kurze Episode der Kormschen ^-per zu Wia, die im Jahre 1882 -durch freit Ä Ringtbewrs ein so trauriges und erschütterndes En-s erfuhr, zählt nicht mit in, -der Entwickelung der ctwjoe die sic zu einer musikalisch so wichtigen Ä6« so weit im Lufe der Zeit gestellt hat. Es ist eigentlich
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LD-öaert hat, iner Kunstgattung ein eigenes Hsmr M ?MÄren,dieo lange schon im Musikleben des^Voltes so aanz asaesprochewe wlurzrge Rolle sprelt. Wrr fii nn chisches Singspiel und eine deutsche komische \~-Jl f. -p lange schon -wie die seriöse Oper, und trotz- w ftefterr wir das heitere Genre immer narr m den .roßen Opernhäusern hospitieren als Gast, Äs OrN- zehnter am Tische im-b in den meisten men a-B Süden biiftcr oder als zweite Garnitur des «vielplanes.
Es ist wohl nicht nötig, des näheren ausetnander zuschen. daß mufikalisch-dramatische Werke, bei d«nLN die intime Wirkt,ng Endzweck ist, deren Aufbau also in kleineren Dimensionen gehalten ist als das Gefüge der maßen Over, in den Riesenraumen der großen Opern- r .. mals so ihve Eigenart und ihre inneren Fein . 'yCi 'können crls in RäUiMen, dre llon Hans aus - die zartere Beschaffenheit dieser Kun twert.- eh. am Das allerliebste Rasidenztheatdr in man. dieses entzückende Rokvkohcms, hat in der Zeit ; . Mir,tu» oes Intendanten v. Possart dadurch
Kt '^>-'..18^ "Berühmtheit erlangt, daß dieser er- 'leakt'rmmTN aus den guten Finmll kum., out di/- - "ne -rtopern aufzuführen, sie vornehmlich dur " -'diskrete Besetzung des-OrüMrs aus dem MI )er großen Prunkoper zu löse«. An diesem
Notare und Gerickstsoollzicher, 'der Krankenkassen, Be- rufsgenosfenschaften und Versicherungsanstalten vo-raus- ae etzt, daß die Beschäftigung eine verhältnismäßig dauernde ist, gegen Gehalt oder Lohn l.tattfmdet und daß nicht ausnahmsweise eine Befreiung erntritt Der «er- sicherungszw-ang besteht ohne Rücksicht auf das Alter für K Arbeiter, Gesellen, Gehillfen, Lehrlinge auch ohne Rücksicht auf die Höhe des Arbeitsverdienstes für dre Betriebsbtzamten, Werkmeister, Techniker, H^dlungs.
rriilfPTt liTt'ö -bic SBcblCtlftctCTt btt vlTUiüdltßr
BcnÄ S S einem Arbeitsverdienst an Lohn und Gehalt bis zu 20N0,Mark im. Jahre -Dabei ist.es gleichgültig, ob die Beschäftigung innerhalb oder außerhalb des Betriebes stattfindet.. — Die Ausdehnung öl» Km an a es ist zulässig auf die in Kommunalbetrieben uno
NWULKSlk bsfchäfkiaten Perl»«»
Familienangehörigen deS. Unternehmers, auf Haus- gewerbetreibend-e, auf Bedienstete m der ^u^un Forstwirtschaft und auf dre vonibergohend Beschäftig-
Freiwillig können sich gegen Krankheit versichern- in das Versicherungsverhältnis erntveten und es auch fortseben - - Personen, die nicht verp.chermigspfstchtig sind und nicht mehr als insgesamt 2000 Mark jährlich Einkommen haben.
Dienstboten, die in einem dauernden Timstv-e-rhalt nisse^stehen, das ihre Erwerbsfähigkett vollständig oder hauptsächlich in Anspruch nimmt, m die häusliche Gemeinschaft ausgenommen sind und nicht weitergehende landesrechtliche Ansprüche haben, haben ber Krautheiten, die sie nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig wlbst verschuldet haben, dem Dienstherrn gsgenuber Anspruch auf Ver- pflegung und ärztliche Behandlung bis zur Dauer von 6 Wochen. Jedoch erlischt dieser Anspruch, wenn das Dienstverhältnis vor Ablauf dieser 6 Wochen endet.. De. Dienstherrschaft steht d as Recht zu, den erlrankten- wienst-
Beispiel -kann man erschen, daß jede besondere. Kuust- aattnng des bestimmten Hintergrundes, der bestimmten Borbodiiigungen bedarf, um ihre letzte Wirkung. äußern. In Frankreich hch man dies erheblich frühe, erkannt als bei uns. Die Opera Comigue m Pari^> ist der Ausdruck dieser zutreffenden Beobachtung vom Wes°n des Kunstwerkes, sie ist das Vorbild des -Pringipe», -daß Eien der sogenannten „großen" und der komischen Oper eine reinliche Scheidung schon hut-sichtlich des äußeren -Schauplatzes dringend geboten ist. Allerdings hat man in Paris den Begriff -der .komischen Oper chwa« weiter und breiter gezogen, als dre muisEche Bewertung der beiden Kunstgattungen, dies gestatten ward« Aber immer noch ist auch bei diesem Kunstmftit^e ler Unterschied wahrn-ehmbar. der die verschieden GEe des musikalisch-dramatischen Kunstwerkes -
Es kommt auch gar nicht darauf an, die -Grenztm-ie rn allen Fällen scharf zu ziehen und einzuhalten. Haupt sack« ist, daß der „Spieloper der Raum gewahrt^ werde, der ihr im Musikleben zukommt. . Erne „große ^cr ianrt auch in einem auf intime Wirkung - zugeschmüenen Rabmen immer noch -bei würdiger Interpretierung liinst- lerisch sich aÄtend machen. -Anders aber die komische >^per In den weiten -Sälen der großen Opernhäuser mit dein Massen-orchester dieser Institute schwmimt sie Ä uferlosen Gewässern, büßt sie an- ihrem Wesen m Trifinr* Ltg dem Grunde, weil die aki'.'liichen Verhaltniss.
SrÄiSn. -»> »säSS;
e-maen der komischen Oper m umgekehrten Verhältnisse stehen.
boten.in Kra-iikenhauspflege zu geben. Die Kosten
können auf den für die Koankh-eitsdauer zu zahlenden Loh,: angerechnet werden. Sind die Tieustboteii gegen K- antheit versichert, so hat die Dienstherrschaft keinenel Verpflichtung, -auch dann nicht, wenn der Dienstbvte freiwillig sich versichert hat. Da die Leistungen- der .Krankenkassen die der Dienstherrschaft obliegende H-ur- sorge n;eit übersteigt, so ist eine freiwillige Veriicherung mvuraten. Bemerkt sei, daß in Bayern, Sachsen., Wurr- temberg, Braunschweig. Hamburg, Sachsen-Weunar usw. die Versicherung der Dienstboten land-esgesetzlich geregeA ist -daß Preußen aber noch nicht so weit gediehen ist. Es soll Nüst unerivähnt bleiben, daß Dienstboten, die zugleich ständig im Gewerbebetriebe der Herrschaft tätig - ind, dem Versichsrungszwange unterliegen.
Tie Organisation des Kra-nkenkassenwesens ist eine vielgestaltige, weil der Gesetzgeber die -vor den: Kranten- kassengesetze bestandenen Kasseneinrichtungen nicht kurzer Hand zerstören wollte, sondern bestehen ließ. Ersten^ haben wir organisierte Zwangskassen,, als welche die von den Gemeinden oder Gemein-deverbän'den für die dor. vorhandenen Gewerbszweige oder Betriebsarten je be- sonders oder gemeinsam errichteten Orts-krankenkassen, die Betriebs-(Fab-rik.)Krankenkassen (vom. Unternebmier für 80 oder mehr Personell errichtet), die vom Bauunternehmer für vorübergehende Bauunternehmungen mit vorwiegend fluktuierender Arbeiterschaft zu er- richtenden- Baukrankenkassen, die Innungs-Krankenkassen und die auf Grund berggefchlicher Vorschriften der Em- zelstaaten beftcheuden Knappschaftskassen zu betrachten sind, zweitens: die als Lückenbüßer, anznschende Ge- meinde-Krankenversicherilng und d-rittms: die Freien
Hülfskassen, die die in 8 75 des Kranken kaffen aefetzes- aufgeführten Mindeslleistungen zu -gewähren sich ver« pflichtet haben.
Die Verwaltung der organisierteu Zwangskassen er- folgt n-ack dem -Grundsätze der Zwan-gsvevwaltung durch " Arb°it-n-eh->ner und Arbeitgeber nach Verhältnis der von ihnen zu leistenden Beiträge unter behördlicher A-uflicht, während die Gemeinde-Krankenversicherung von den Or- qanen der Gemeinde, und zwar unentgeltlich verlvaUet wird Die Verwaltung und innere Organisation der Freien Hülfskassen erfolgt in Gemäßheit des Hnlss. lassenaesetzes bezw. nach landesrechtlichen Vorschriften. Jeder Versicherungspflichtige, der nicht Mitglied einer Zwangsorganisation bleiben will, kann zu einer Freren Sülfskasse übertreten, doch muß er seinen Entschluß miw Seiten?, ein Vierteljahr vor Ablauf des L?alend-er,ahres der Kasseneinrichtung, der er zwangsweise zugewiesen isst kundgeben, das beißt: seine Mitgliedschaft aufkundigen. Diejenigen, die sich liicht dem Zw-ayg entzichen. sind von
Als vor ungefähr zehn Jahren die Wiener Hofoper
.Di- i °n ytoM St >m
Kteic Aatsacke als ein millckallsch-bizarres -
betrachwt rmd danach beurteilt. Gewiß die strengen Verfechter des Grundsatzes, daß die ernfte Opernbuhn>- rkur für die Oper selbst da ist. hatten allen Grund, über
nisammenzuschlagen. Aber daß man ubechaupt das Be- , dürfnis empf-and, dieses Werk einmal von- wirkliche Gesangskülistlecn darstell-en zu lassen, zeigt Melfelloo. ! van da°> Bedürfnis .vorbanden ist. auch -oSm i Eenrein der Mustk die Unterstützung der tunsilerifchen
Wiedergabe 51t .gewähren. Im erweiterten Sinne und UM vieles gerechtfertigter ist .deminach das Verl-an'g'en begründet, die ausgesprochene Spieloper ihrem musika- lischen -Geiste nach darzustellew ihr auch das letzte zu geben, dessen sie bedarf, — die Herrschaft über den Raum und dadurch die Möglichkeit, ihre intimen Feinheiten vollends zu enthüllen. Dem Wesen, dem Kunstzweck der komischen Oper erwächst da durch die Errichtung eines ausschließlich ihrer Pflege gewidmeten. Hauses eine mächtige Förderung. Das Publikum wird sich daran gewöhnen, sic als selbständigen K'unstzwerg einzuschatzen, man wird sie würdigen lernen und erkennen, wie sonder- bar -sie an den großem Bühnen behandelt wird. . Hatte man sich bisher damit abgefunden, daß sehr häufig eine komische Oper dann muf^den Spielplan gesetzt wurde, wenn eö dem Heldentenor oder der Primadonna -beuevte, plötzlich abzusagen, so wird man jetzt schon-, daß dre Spieloper nicht minder der sorgsamsten Vorbereitung bedarf wie ihre ernste -Schwester und daß es gar. nickst so leicht ist, sie -wirklich künstlerisch zu interprenere:'. Sie verlangt von ihren Jüngern liebevolles Versenken in das Detail der künstlerischen Arbeit nnd vornehmlich naben der musikalischen Ausdeutung auch noch, d-arftelle- rische Fähigkeiten, vor allem strengste Einhaltung, 'des Stils. Dies alles sind Aufgaben, die- der ganzen Kraft der Künstler bedürfen, es find Vorwürfe, deren Lösung nicht minderen Kiinstverst-and v-oraussetzen als -diq Wiedergabe großer Opern.
Für die Vertiefung des Geschmacks unseres Opern- Publikums bringt die'komflche Oper manche Anregung und Auflnunterung mit. Sie vermeidet tu der iregel hpn oberen Prunk. Sie sckmrst seiner Sinn für i-ew wahren' Kern des musikalischen Kunstwerlcs, für die Musik indem, sie das dekorative Beuverk ans der «wnars des „Genusses" ausschalwt. In dem erzieherifchLN Gedanken, den die komische Oper als Gattung turg.. lwit eine Lar tvesentlickisten - Begründungen für d,s Lebensberechtigung des Genres selbst. Unser ^penr- vuülikum bedarf einer solchen Erziehung dringend. D,o
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irn allgemeinen wieder zur
Einfachheit irr ^nrückkehren. Schon Hot ÄyÄ Übergroße in den Äußerlichkeiten der Ltümiübung acht»
Ausdrucksformen
