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K-Mttag. S8. Mai 19 0s .

Wiösbadrrrer SagblaiL»

Morgerr-Airsgaks, 1. flßff.

US. 24D.

Divisionsgeneral, der seinen Pförtner und Schuhflicker auf der Tribüne erkannte, schriftliche Beschwerde ein­reichte, kam die Wahrheit ans Licht: die Polizei hatte, anstatt 60 Plätze für dieDeutschen" vovzuDehalten, 2000 schaffen lassen, und Hie Eintrittsbilletts um 80 Centesimi bis 5 Frank verkauft.

Kleine Chronik.

Der Kronprinz ,md die Musik. Als Gala-Oper zur Hochzeit des Kronprinzen soll, wie dieRat.-Ztg." er­fahrt, auf dessen Wunsch am 6. Juni ein Akt ausLohen- grin" und der letzte Alt derMeistersinger" in Szene gehen. Während der Kaiser sich schon jahrelang kein WagnexscheA Werk mehr ansieht, scheint der Kronprinz demnach an der Musik des Bayrerrther Meisters Gefallen zu finden.

Tie FreimaurerlogeJulius zur Eintracht" in Star» gard. eine Tochterloge der -Großen Nationalmutterloge zu der: drei Weltkugeln in Berlin, feierte jüngst unter zahlreicher Beteiligung auswärtiger Herren ihr hundert­jähriges Stiftungsfest. Der König hat der Loge zu diesem Feste sein lebensgroßes Bild von Lenbach (Kreidezeich- nmig in kostbarem Rahmen) mit seiner eigenhändigen Unterschrift verliehen.

In der Strafanstalt zil Wolfenbüttel erhängte sich nrit einem Handtuche ein zu mehrjährigem Zuchthaus verurteilter Sträfling, dessen Strafzeit am nächsten Mon­tag zu Ende gewesen wäre. Furcht, in seinem weiteren Fortkommen gehindert zu sein und wieder auf die Ver­brecherlaufbahn getrieben -zu werden, haben den Be- 'danernswerten zum Selbstmord veranlaßt.

Merkwürdiger Fund. Im Hemsbacher Walde bei Udelsherm haben Schulknaben in dem Nest eines Gabel­weihes einen ungefähr 40 Zentimeter langen Zopf, der noch an der Hirnschale hing, aus-gehoben. Die Herkunft -des Fundes ist noch völlig unaufgeklärt.

Letzte UachrichLeK.

D§r- eusftsch-iaPrmischs Krieg.

wb. Petersburg» 27. Mai. (Petersb. TÄegvcchhen- UgMtur.) Ein Telegramm -des Generals Linjewitsch Meldet dem Kaiser unterm 24. Mai: Eine aus Teilen der Kaukasischen Brigade der trausbaikalffchen Kosccksn- wivilsiorreni gebildete Kavallerie-Abteilmtg unter dem ^General M i t s ch t s ch e u k o näherte sich am 17. lm in- !dem sie «den Feind nach- Süden zurückdrängte. Sin» u n t s ch u a n. Am 18. ds. gelang es den Eskadrons jder Vorhut 'dieser Abtoilun-g, die Strasse nach

g akumcn zu erreichen, wo sie ein Güterlager Der- rannten und die Telegraphenleitung auf eine große Strecke zerstörten. Die starken sich in der Gegend auf- Daltenden C h u n t s ch it senbande n sind zumTeil ver­nichtet und auseinandergesprenlgt. An: 19. ds. gelangte die KavallMieabteilung auf die Straße, die von Fccklkme» nach Schis u i d z y führt, wo die Japaner'eine starke, aus Linieirtruppen und- Gavdetruppen bestehende Ab­teilung mit Revolverkanonen. aus dem südlich von Ka-kumen- gelegenen Höhen aufgestellt Hatten. Unsere Abteilung griff die Japaner an, vernichtete zwei Kom­pagnien, nahm eine dritte mit sämtlichen Offizieren ge­gangen und eroberte zwei Rsvolverstcmonen. Sie gelangte dann auf die Straße auf dem rechten Ufer des 2 i n u h o, zersprengte bei Schisuidzy einen sieben Kilometer sangen Transport von Reis, Tee, Konserven und Früch- ftett und zerstörte den Telegraphen. Nachdem die Ab­teilung noch einige Gefangene gemacht und etwa hundert Pferde erbeutet hatte, ging sie wieder zurück. Hierbei trieb sie auf dem Wege einige Chrmtschusenband-en aus­einander, Die Russen machten 234 Gefangene, darunter fünf Offiziere.

wb, Schanghai» 27. Mai, (Reuter.) Die Schiffe ^der baltischen Flotte gingen gestern abend von den Saddle-Jnseln wieder ab,

wb. London, 27. Mai. 'DerWandard" meldet aus S ch a n g h a i: Der T a o t a i erhob beim russischen Kon­sulate gegen die Anwesenheit der russischen Schiffe in jSS u s u n -g E i n s p r u ch und verlangte, daß -dieselben hinnen 24 Stunden weiter sah reu. Den . ganzen Tag über hielten sich japanische Beamte und Spione in kleinen Dampfern rund um die russischen Schiffe aus, die zwischen den Wnfungsorts und der Mockenbose vor Anker liegen. Die chinesischen KreuzerLaitschi" undLaijumg" liegen gefechtsbereit in -der Nähe. Die -Gerüchte, daß eine S e e s ch ln ch t stattgefunden habe, sin>d g r u n d l o s. Die russischen KveuzerRion" undSmolensk" begleite- ten russische gecharterte Transportdampfer in die Wusung- mün'dung. Die Offiziere der letzteren sagen, die rnssiscken.-Kriegsschiffe- seien in guter Ver­fassung für den Kampf- 'Die Erzählungen von Roschdsestwenskys Krank/Heit seien eine groteske Übertreibung.

wb. Wildpark, 27. Mai. Der Sonderzug mit dem

der Ausschuß des württembergischen ScmdesverbMÄes des deutschen Flottenvereins mit dem Fürsten Karl von Urach an der Spitze. Nach herzlicher Begrüßung fuhr der König mit seinem hohen Gaste nach dein Residenz- schlosse, wo der Prinz Wohnung nimmt.

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wb. Chorlottenbiirg, 27. Mai. Ein Bürger der Stadt Char­lottenburg Hai dem Oberbürgermeister SchüstehruS 80M M. zur Verfügung gestellt zur Verteilung am Tage der Z w e i - h u n d e r t - I a h rf e i e r der Stadt an bedürftige und arme Personen, die keine Armenunterstützung erhalten. Die Ver­teilung ist bereits erfolgt.

wb. Karlsruhe, 27. Mai, Heute vormittag begann hier der badische Landeskriegertag, verbunden mit der Feier deö 26jährigen Protektorats-Jubiläums des Großherzogs über den badischen Milttärvereinsverband. 16 006 alte Soldaten weilen in diesen Tagen in den Mauern Karlsruhes, Die Stadt ist seitlich geschmückt. Heute vormittag fand der Abgeordneten­tag des badischen Militärvereinsverbandes statt. Dem Groß- herzog wirb ans diesem Anlaß eine Spende überreicht werden, die unter dem Namen Veteranen dank" zugunsten be­dürftiger Kriegsveteranen bestimmt ist und den Betrag von 250 000 M. erreicht hat. Heute mittag sind die Mitglieder des Lanö'eSkomitees für dieVeteranendanksannnlung", sowie der Präsident des badischen MilitSrverrinS und der erste Vorsitzende des GanvervandcS zum Diner ins großherzogliche Schloß ge­laden.

UslksWirtfchafLlichZS.

Weinbau und Wcinhandcl.

Weinverstcigerrmg. Bei der gestern in Hattenheim statige- snn denen Gräflich von S ch o e n b o r n s ch e n Weil», v e r st e i g e r n n g der 1804er Kreszenz erwarben von hiesigen Firmen: 'Espenschied für Wetnbnnd ein Halbstück Hochheimer Stein 1620 M., Stramitzcr für W. Ruthe ein Halbstück Hoch­heimer Sommerhall 1830 M., Herke für Ph. Goebel ein Halbstück RüdeSheiwer Hinterhaus 2880 M., Stramitzer für W. Ruthe ein .Halbstück Hattenheimer Mannberg 4140 M., Stramitzer für W. Ruthe rin Halbstück Marcobrunner BeereuanSlese 6040 M. Da bekanntlich Graf von EchoenSvrn in Marcobrunn die allererste Lage Hatz dürfte wohl letzteres Faß eines der ersten und edelsten Gewächse sein, welche der Jahrgang 1804 hervorgebracht hat.

w. Neustadt a. d. Haardt. 27. Mai. Der 2 2. D e it tsche W c i n bank o ngre ß wird vom 26. bis 29. August hier statt- finbcn. Mit dem Kongreß ist eine Ausstellung von Kellergc- rüten verbunden, die bis zum 4. September ausgedehnt wird.

Genossenschaftswesen.

Dem Gencralverband ländlicher Genvsienschafien für Deutsch, land zu Neuwied sind in den Monaten Januar und Februar 180-, in den zwölf Berbandsbczirken insgesamt 66 Genossenschaften bergetretcn. nämlich 54 Spar- und Darlehnskassen-Vereine und 12 Betriebsgenossenschaftcn. Der Bestand betrug Ende Februar 1905: 4003 Spar- und Darlehuskassen-Vereiue und 568 Betrteüs- genvsfenschasten, zusammen 4575 Genossenschaften. Von den 4000 Spar- und Darlehnskasken-Vereinen sind 3809 der Landwirt- wirtschaftlichen Zeiüral-Darlehenskasse für Deutschland zu Nen- wied als Aktionäre angcschlosscn und haben sich bei ihr mit 8.,33 Aktien beteiligt, worauf 8 458 000 M. eingezahlt sind. Der Um­satz der Abteilung Geldverkehr der Zentral-Daplehuskaff« betrug in den Monaten Januar und Februar 1805 bei der Ventrale 46 691 000 M., bei den zwölf Filialen 64 801 OOO M zusammen also 110 492 000 M. Der Umsatz der Abteilung LSareuverkehr war in den Monaten Januar und Februar bei den Filialen 10 583 000 Mark. Die Umsätze der für die Betriebsgenossenschaften m den zwölf Verbau,dsbezirkeu bestehenden Landes- und Provinzial- crkrwssenschastskaffen betrugen iu den Monaten yorjutctr und Februar 1905 22 958 000 M. Die diesjährige ^Generalver­sammlung der Landwirtschaftlichen Zentral-DarlehnSkasse für Deutschland wird am 6. Juli b. I. in Nürnberg abgehaltcn.

Gi'Nsrndungen aus dem Leserkreise.

/Stuf SRäüenbitna oder Ausbcwavrnng der UN« für di-se Rubrik zngedenden, nicht nerwendeten kkiniendunaen kann ücb die Redaktton nick! nnl-«»n.>

* Die dankenswerte Einrichtung, daß auf den Ansicht S - Postkarten auch die linke Hälfte der Adresse zu Mitteilungen benutzt werden kann, wird durch den jedenfalls durch die Post- bebörden nicht beabsichtigten Ausdruck des Poststempels ans diese Mitteilungen, die hierdurch teilweise unleserlich werden, hin­fällig, so daß es sich empfiehlt, die Postunterbeamten anzuweifen, diesen Stempel auf die rechte Hälfte der Adressenscite anzu- bringen. H-

Snefknsten.

^Kaiser und -der Kaiserin traf heute früh um s7 Uhr 50 .Beinuten hier ein, zu-m. Empfange fanden sich Prinz Adalbert und Prinzessin Viktoria Luise ein. Die ^Prinzessin überreichte ihrer Mutter einen Rofenstrmrtz. Der Kaiser fuhr alsbald nach Berlin weiter. Die Kaiserin, Prinz. Adalbert und Prinzessin Viktoria Luise begaben sich zu Fuß 'nach dom Neuen Palais.

wb. Berlin, 27. Mai. Der K a i s e r ist heute vor- imittag um 8 Ahr 20 Minuten in Berlin eingotroffen Md begab sich in Äas königliche Schloß.

wb, Stuttgart» 27, Mai. Prinz Heinrich von K reußen traf heute vormittag 8 Ahr ff.6. Minuten in Begleitung seines Adjutanten Korvettenkapitäns sSchmidt von Schw-indt hier ein. Zum Empfange waren -auf dem Bahnhof erschienen: der König in der Uniform feines preußischen KürassierrügnnerrtsHerzog Friedrich Eugen von WürttöniWeg" (Westpvmßisches) Nr. 5, -ferner Genemladjutasit v. Bilfinger, der preußische Hesandtö von Plesfen-Eronstern, der Ehrendienft, sowie

E. H. Der betreffende Taler hat keinen besonderen numis­matischen Wert.

Stammtisch im .Mete«". Die ehemalige Wiesbadener Pferdebahn erstreckte sich über 2 Kilometer und ging von dom Taunusbahnhof durch die Rheinstvaße, Kirchgasse, Langgasse und Tannusstratze bis zur Rödcrstraße. Späterhin diente sie auch kurze Zeit noch zur Ergänzung des Dampfbahnbetriebes durch die Wilhelmstratze.

Stammtisch Nodcnsteincr. Bensheim an der Bergstraße zählt etwa 7000 Einwohner.

glasridelsieil®

gnm Antrag Ga mp. Nun hat der Antrag Gamp wegen der Mutungssperre für Kohle und Kali in der Kommission des preußischen Abgeordnetenhauses eine erhebliche Umgestaltung erfahren. Danach wird die Annahme von Mutungen auf Stein­kohlen, sowie auf Steinsalz nebst den mit diesem auf den natürlichen Lagerstätten vorkommenden Salzen vom Tage der Verkündung des Gesetzes ab auf längstens zwei Jahre (statt 5 Jahre des Antrags Gamp) gesperrt. Eine Ausnahme wird zugelassen aufgrund von Schürfarbeiten, die vor dem. 31. März 1905 begonnen worden Sind, oder innerhalb eines Umkreises von 4184 Quadratmetern im Radius von einem bereits bei Ver­kündung, des Gesetzes amtlich festgestellten Funde. Die letztere Bestimmung gibt die jetzt bereits angemuteten Schlagkreise frei. Nach der geltenden Praxis beherrschte der Muter von seinem Fundpunkte aus einen sogenannten Schlagkreis von rund 4 Kilo­metern, in dem er sich sein Feld beliebig strecken lassen konnte. Dieser Schlagkreis konnte ihm nur strittig gemacht werden durch drei Konkurrenzbohrungen, da er diese nicht gleich­zeitig überdecken konnte. Indem nun die Kommission diese Schl'agkreise,, soweit in ihnen ein Fund von Kohle oder Salz bereits amtlich festgestellt ist, von der Sperre ausnimmt, er­möglicht sie den Bohrgesellschaften den Weiterbetrieb ihres Gewerkes. Sie ermöglicht aber auch den Mutern die wirtschaft­liche Abrundung ihres Besitzes, da diese innerhalb der zwei Jahre in den von ihnen beherrschten Schlagkreis weiterbohren und fündig werden, also die Verleihung, weiterer Felder bean­tragen können. Die Annahme der Mutungssperre mit einer sehr erheblichen Mehrheit ist, wie dieF. Z. mitteilt, sicher.

Japanische Anleihen and Kriegsbesteliungaa. Anfangs dieser Woche tauchte das Gerücht auf, Japan wolle in Deutschland eine große Anleihe aufnehmen; die Diskonto-Gesellschaft sei

mit der Einleitung j der Anleihe betraut. Die Gesellschaft: dementierte sofort und enerigsch. Behauptet wird zwar, daß die deutsche Bankwelt heute wie vor wenigen Monaten im Prinzip mit dem Abschluß einer deutsch-japanischen Anleihe einverstanden sei. Demgegenüber kann nur bemerkt werden,, daß die letzte japanische Anleihe wohl bei den englischen Bankiers und zum Teil auch beim Publikum untergebracht ist, daß sich aber noch sehr große Posten japanischer Anleihen, auch ältere, in den Tresors der Bankiers befinden, und jeder Versuch, größere Mengen unter das Publikum zu bringen, stets mit einem Kursrückgang endet. Der Krieg ist noch nicht und wie zu fürchten steht, sogar noch lange, nicht aus, und da, kann es kommen, daß die kleinere Großmacht von der großen schließlich doch noch um die so sehnlich erhoffte und so not­wendige Kriegsentschädigung gebracht wird, und welchen Kurssatz dann die japanischen Kriegsanleihen erreichen, das braucht wohl nicht weiter auseinander gesetzt zu werden. Der Engländer wünscht den Japanern alles Gute, aber seine Kriegs­anleihen will er nicht mehr kaufen. Und da soll das deutsche Kapital wieder einmal herhalten. Wie sagt der Berliner: Nicht in die, la main! Auch ist nicht gut anzunehmen, daß man sich nicht mit den großen Bestellungen bei Eisenwerken fangen läßt diese Bestellungen sind uns nur ein Beweis dafür, daß die Japaner in England nichts mehr zu bekommen scheinen. Bis jetzt ist nur bekannt, daß die Japaner von einem blinden Haß gegen alles Deutsche beseelt sind, nachdem sie unsere Fabriken durch schnüffelt und gelernt haben, unsere Fabrikate nachzumachen.

Alphons v. Rothschild gesicroml Wie der Telegraph meldet, ist Baron Alphons v. Rothschild im Alter von 79 Jahren verschieden. Er war bis in die letzten Tage tätiger Chef des Hauses, dem er den erstklassigen Ruf erhielt trotz der domi­nierenden Stellung, welche in den letzten Jahrzehnten immer mehr die Aktienbanken auch in Frankreich annähmen. Mit ihm waren und sind seine Brüder Edmund und Gustav Teil­haber des Pariser Hauses, jeder von den dreien hat erwachsene Söhne, so daß ohne Zweifel das Pariser Haus in der bisherigen Weise fortgeführt werden dürfte.

Helios, Elektriaitätsaegeflschafi Köln a. Kd. Die von uns angekündigten. Beratungen der Liquidatoren und des Aufsichts­rats der Gesellschaft wegen Abstoßung des Petersburger Engage­ments haben stattgefunden, aber zu keinem greifbaren Resul­tat geführt. Es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, daß . man sich in absehbarer Zeit mit dieser' Angelegenheit weiter be­schäftigt.

YercmiB'öngshestrebimgea in det Marmoiindustrie. In.

Frankfurt a. M. wird demnächst eine Versammlung der Marmor- industriellen Deutschlands statittinden und über die Gründung einer Vereinigung zur Erhöhung der Verkaufspreise für fertige Moimorwaren beraten und Beschluß gefaßt werden.

Sur mdusiriaUen Lag«. In der Generalversammlung der Köln-Rottweiler Pulverfabriken wurde über das Geschäft im laufenden Jahre mitgeteiit, daß sich dieses durchaus günstig anlasse. Der bis setzt vorliegende Bestand an Aufträgen stelle sich um nicht weniger als 4 Millionen Mark höher als irrt Vor­jahr. Auch dis mit den Köln-Rottweiler Pulverfabriken ver­bündeten Gesellschaften sind gegenwärtig recht gut beschäftigt.

Dävidsndensch3,tznngea. Weiter laufen Schätzungen ein Von der Porzellanfabrik Königszelt in Schlesien; es ist anzu­nehmen, daß mehr als 9 Proz. wie in den letzten Vorjahren verteilt werden. Die Staßfurter Chemischen Fabriken wer­den wieder 8 Proz. zur Verteilung bringen können.

Kleina Finanzchronüt. Für das am 31. d. M. zu Ende gehende, Geschäftsjahr wird, die Blei- und Silberhütte Braubacb. die Dividende auf mindestens 8 Proz. wie im Vorjahr schätzen.

_ Das Bankhaus Jacob S. II. Stern in Frankfurt a. M. begebt

am ö. Juni die Feier seines hundertjährigen Bestehens. Die Diskonto-Gesellschaft und die Bayrische _ Hypotheken- und Wechselbank errichten gemeinschaftlich eine Bank mit dem Sitz in Nürnberg.

Geschäftliches.

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Leitung: SB. Schulte vom Brühl.

Verantwortlicher Redatteur sür den gesamten redaktionellen Teil: C. RötherSt;:

für die Anzeigen und Reklamen: H. Dorn aus; beide in Wiesvaden.

Druck und Leriaa der L. Schellend er g schen Hds-Buchdruckerei in Wiedbüden.

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