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„Sonntagsruhe".
Bäcker-Innung!
Hierdurch machen wir den verehrl. Einwohnern bekannt, daß lt. Ortsstatut, betr. die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und auf Grund unserer Eingabe an Kgl. Regierung die Verkaufsräume des Bäcker- n.Conditorgewerbes
Sonntags von 3 Uhr ab geschlossen sind.
Indem wir ersuchen, hiervon gefl. Kenutniß zu nehmen, zeichnet
Hochachtend Der Vorstand.
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Kiiastl. Zähne s'i 5 lk.
Vivat Wic*lin<feiicr H2riälil»r««nne-, MalTcemüIil- und lireppel - SKeiiungr. 8!5. Jahrjanü SS. Hurrah, sie kimmt, sie kimmt, Hurrah, am 3. März schon iss so do — ihr Wahlspruoli lautet nach wie vor — Hurrah hoch, Wohlthun durch Humor. Se kimmt, se kimmt, nn hott aach Alles — wie ihr wohl wisst — en Biesedalles. Se kimmt trotz alle ausgeheckte un ab- gelelinte Mordsprojeete, von Steuersuohrmdfindereien, trotz aller Oeldvereeuderei, denn sie will gieichrs Recht für .411e! in dicseiu svie in Jedem 8''alie. Sie kimmt so sicher und bestimmt, wie Kettunj durch «ii« Kur- tax kimmt. Se kimmt zur Freud’ von Alt und Jung, die Nicolasstrassverengerung, iss gleich „Port Arthur“ aach gefalle! trotz Wnttkl, Uniit «n üiiederhnallc. se kimmt selbst trotz der gelb’ Gefahr, wie schon seit SS Jahr. Sie kimmt seilst trotz der Grossstadtluft, trotz Dreekdampfstrassbnhn, Salzbachduft, so kimmt, se kimmt — ganz ohne Stuss — trotz Bau- amt un Frobonius, so kimmt trotz Berg Paulineschlössehe un manchem annern theuren Spässche — trotzdem dass dorchging — hoch Hurrah — der Schiller mit Germania- Se kimmt, se kimmt trotz alledem, denn wenn das schnuckrig Blatt net kam, do wär’s mit dem Humor vorbei! denn das bringt Alles in die Keih. Se kimmt, se kimmt, hipp hipp Hurrah — trotz Bormass, Gicht un Podagra! Dann werd, Potz Himmel Element, bei uns gcrenntgerannt! gerannt! dann wer aan will, der laaf, laaf, laaft, sonst sein se all minninzigenanner mit Rump un Stump — verrotbe un verkauft. Fester Preis für Jedermännig — nach wie vor — nur 20 Pfennig, ü ."»eiten gross. Format stark. Gegen Einsendung von 25 Pf. in Briefmarken erfolgt franco Zusendung nach allen Weltgegenden durch die Expedition, Wilhelmstrasse 50, Wiesbaden._ JS. dir. dHlchlich. _ 516
FasseL-, ZmÄtvieh- und Schweine-Martt
am 7. März l. I., vervnndc,» mit Prämiirung und großer Vertosung von Zuchtvieh.
Voraussichtlich wird der Markt mit Fasse!-, Zuchtvieh, Schweinen, sowie au« originalen Nachzucht stammenden Schweizer Saanen-Zicgen und Böcken gut besabrc». Es ist somit Gemeinden, wie Privaten günstige Gelegenheit geboten, ihren Bedarf zu decken. Der Losevcrtrieb ist dem Herrn Kaufmann Chr. jac. ESothermcl übertragen. Wegen Bezug von Losen wolle man sich an denselben wenden. Ausgegeben werden 10,000 Lose h Mk. 1.— (F. Wo. 4005) F96
Wiederverkäufer erhalten auf 10 Lose 1 Freilos. Die Verlosung findet Nachmittags 3 Uhr unter polizeilicher Aufsicht statt. Das Markt-Comitee.
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können jährlich auf die vom Verein .«■Tortmia“ angoschafften. gesetzl. erlaubten Staats- Prämien-l-oose erzielt werden. F 101
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Prospekt gratis vom Vorstand:
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Die Unterzeichnete Anstalt bringt zur Kenntniß, daß sie mit der Herstellung von
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Unter Aufsicht des ärztlichen Vereins, des Instituts für Chemie und Hygiene von Prof. Nr. MsliieelLS & Gen. und unter ständiger thierärztlicher Controlle.
Sagen Sie Ihm wo Sie leiden,
Er wird Ihnen
Heilung bringen.
Dieser Doktor scheint wunderbare und geheimnisvolle Kraft über Krankheit zn besitze».
Er bietet den Kranke» n»»d Leidenden seine Dienste kostenfrei an. Entfernung ist kein Hindernis.
Während den vergangenen drei Jahren sind Berichte erstaunlicher Natur über die wundervollen Heilungen des Dr. James W.Kidd, welche täglich durch den jetzt weltberühmten Arzt und Gelehrten vollzogen werden, aus Amerika gekommen.
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Dr. James W. Kidd.
Im Anfänge wurden diese Aussagen mit großem Zweifel'nufgcnommcn, aber die Berichte, wonach Männern und Frauen nach jahrelangem Leiden die Gesundheit geschenki wurde, vermehrten sich. Chronische und sogenannte unheilbare In» validen wurden zur vollkommenen Gesundheit hergcstellt. Cs scheint, als ob cs keine Krankheit oder ein Leiden gicbt, welche er nicht heilen kann. Tausende Patienten wurden von dem Doktor behandelt, bis sein Name und der Ruhm der wundervollen Heilkraft seiner Arzneien über die ganze civilisirte Welt verbreitet rst. Nach sorgfältiger Untersuchung findet man jede Aussage des Dr. Kidd bewahrbeitet. Einige der eingelaufenen Gerüchte und Briefe, welche von dankbaren Patienten erhalten wurden, scheinen anzudenten, daß dir Heilmittel dieses Mannes eine mysteriöse Kraft über Krankheit besitzen. Es macht keinen Unterschied, wie schwierig der Fall, wie chronisch, wie lange er schon angestanden, was andere Doktoren darüber gesagt oder daß dieselben darin fehlgeschlagen haben, denn diese sind die Fälle, welche ihm besonders erwünscht sind, weil ihm dieselben die Gelegenheit, seine vorzügliche Fähigkeit zu zeigen, geben.
Wenn man ihn über das Geheimnis seines Erfolges fragt, antwortet der Doktor bescheiden, daß cd theilweise den wundervollen Heilmitteln, die er benutzt und theilweise der sorgfältigen Aufmerksamkeit, welche jeder Patient erhält, zn- geschricbcn werden kann. Er behandelt Patienten per Post überall in der ganzen civilisirten Welt und scheint gerade so erfolgreich zn sein, als ob dieselben in seinem Komptoir vorsprächcn. Sein höchstes Streben ist, einem jeden kranken und leidenden Menschen in der Welt die Gelegenheit zu bieten, seine wundervolle Behandlung zu versuchen. Ju einer neulichen Unterredung drückte sich der Doktor wie folgt aus: „Ich glaube, daß ich einen Weg gefunden habe, uin die leidende Menschheit von ihren Krankheiten und Schmerzen zu erlösen und ich glaube, daß es meine Pflicht ist, so viel als möglidi diese Thatsache überall kund zu gebe». Deswegen offeriere ich auch einem Jedem, sei er arm öder reich, wo er auch wohnen mag, es macht keinen Unterschied, mit welcher Krankheit er behaftet ist, eine freie Behandlung. Ich bin kein reicher Mann und kann deshalb meine Arzneien nicht immer verschenken, aber ich werde e§ so lange als möglich thun oder bis eine jede leidende Person die Gelegenheit gehabt hat, meine Arzneien ohne irgendwelche Bezahlung zu versuäic», um sidi dadurch persönlich zu überzeugen." Gedenken Sie einem Jeden, der seine Bitte einreicht, eine Behandlung absolut frei zu senden? wurde gefragt. „Das ist gerade, was ich meine. Jede Kranke oder leidende Person, welche ihren Zustand beschreibt, kann kostenfrei dieser Behandlung einen Versuch geben. Es gicbt keine Bedingungen. keine Beschränkung. Entfernung ist kein Hindernis. Ich heile gerade so schnell tausend Meilen entfernt als zuhause. Ein Brief verrichtet dieselben Dienste als ein persönlicher Besuch."
Die obigen Zeilen erscheinen in allen wichtigen Zeitungen Amerikas und gerietben von da aus in die Europäische Presse. Das 'Resultat ist, daß Dr. Kidd mit Bitten für die freie Behandlung übcrfluthet wird. Alle bekommen eine prompte Antwort, aber sic kommen immer noch. Um eine freie Behandlung zu bekommen, braucht man nur Dr. James W. Kidd, Fort Wahne Jnd., U. S. A-, Postfach 523, zu adreffiren, aber nur nicht zu vergessen, Ihren Fall zu beschrcibrn. Bedenken Sie. daß der Doktor alle Arten vonKrank» heiten, von den einfachen bis zu den sogen, chronischen und unheilbaren behandelt. E» gicbt keine Krankheit, die er nicht zn heilen vermag. In Anbctradit des großen Erfolges, den Dr. Kidd erzielt hat, seine» Ranges unter Amerikas berühmten Aerzten. des Rufes seiner Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit bietet diese Offerte eine ausgezeichnete Gelegenheit Denjenigen, welche krank find oder medizinische Behandlung nöthig haben. Es bedeutet eine Gelegenheit, gesund zu werden, Es bedeutet noch mehr, nämlich die Meinung über Ihren Fall und den Rath eines der weltberühmten und erfolgreichsten Acrzle absolut kostenfrei. (H ac 1037g) F 97
