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Januar 32 Minuten 33,7 Sekunden, in seinem Mini» mum dagegen welches am 2. Juli stattfinvet, blos 31 Minuten 29,2 Sekunden beträgt. — Von der Richtigkeit dieser Angaben kann man sich mittelst eines Theodoliten sehr leicht überzeugen; indem man entweder nach den diamentralen Rändern der Sonne vistrt, woraus sich der Gesichtswinkel unmittelbar, wiewohl wegen der Fort­bewegung der Sonne während der Dauer der Beobach­tung etwas unsicher ergibt; oder auch wenn man zur Zeit der Kulmination die Fernrohre so. gegen die Sonne richtet, daß die vertikale Linie des Fadenkreuzes den vor­deren Sonnenrand gerade berührt und die Zeit mißt, bis dieselbe ganz hindurchgegangen ist. Aus der Vergleichung dieser Zeit mit der bekannten Winkelgeschwindigkeit ergibt sich dann dieser Winkel, oder der scheinbare Durch­messer der Sonne. (Schluß f.)

Louvre wurden 19 wichtige Nummern zum Preise m 13,731 fl., für die Bildergallerie in Frankfurt 18 zu Preise von 4450 fl. erstanden. Ob die Kunstjüngerschu und die Kunst selbst bei dieser Entrückung des köstlich« Schatzes von der Mittelheerstraße Europas und bei ihre Zerstreuung über alle Länder Europas gewonnen oiti verloren hat, diese Frage ist nicht leicht zu beantwort!^» KeinensallS darf man sich dazu Glück wünschen, daß rade die Hauptmeisterwcrke nach dem fernen St. Pelm burg, wohin der Zug der Künstler und Kunstfreund nicht geht, und in die Hände eines englischen Große gefallen sind , der sie mehr als HauSschatz hüten wird Eine Schmach ist es aber für die reiche holländisches tion, daß sie dieser Vertrödelung ruhig zusah, statt di Sammlung zu einem Nationaleigenthum zu mache».

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Die Gemäldegallerie des verstorbenen Königs von Holland

Aus Haag schreibt man: Am 23. August wurde die Versteigerung der königlichen Gemäldesammlung beendigt. Nach ungefährer Berechnung hat sie ein Erträgniß von anderthalb bis zwei Millionen Gulden ergeben. Die Summe würde noch einige hunderttausende mehr betragen haben, wenn nicht eine große Anzahl von Gemälden und Zeichnungen, etwa ein Sechstel der gan­zen Sammlung, theils für Mitglieder der k. Familie er­standen, theils zurückgezogen worden wäre, weil sich kein Käufer zu dem gewünschten Preise dazu fand. Was die Gemälde betrifft, so machte Marquis von Hertford die köstlichsten Erwerbungen und zu den höchsten Preisen. Er erstand sechs Gemälde zu dem Preise von 169,000 fl. oder mit Einschluß der Auktionskosten 14,050 Pfd. Ihm folgte der Kaiser von Rußland, für den zehn Gemälde zu einem Preise von 132,075 fl. erstanden wurden. Für die Gallerie des Louvre wurden zwei Gemälde für 20,525 fl. angekauft , drei für die k. Gallerie zu Brüssel zum Preise von 27,000 fl., drei sür daS Museum von Berlin und fünf für daS Städel'sche Museum in Frank­furt. Die Versteigerung der berühmten Zeichnungen und Skizzen brachte über 93,000 fl. ein. Doch wurden meh- rere höchst werthvollc Zeichnungen auf den Wunsch der k. Familie selbst nicht unter den Hammer gebracht, hier­unter namentlich zwei höchst interessante Bände mit Skizzen von Fra Bartolomeo. Die meisten Ankäufe von Zeichnungen machte Hr. Woodburn, er erstand 108 der­selben zu einem Gesammtpreise von 36,700 fl. Für daS

Misz ellen.

Sabati Marini, Oberrabbiner und Arzt in Padua, Dir 8 bete die Mußestunden seines langen Lebens (er erreichte etnAMeh

von 94 Jahren) zur Bearbeitung derOvid'schen Metamorph in hebräischen achtzeiligen Stanzen, in einem äußerst schwieri Versmaß, wie sein Vorgänger Rieti die seinigen zu einer »i nellen Nachbildung der Divina Comedia von Dante. hebräische Ovid, der nie im Druck erschienen und welch!« Rossische Bibliothek in Parma im Autograph aufbewahrt, ® wie wir hören, von einem bekannten Gelehrten zum Drucke bereitet.

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Als Gaspar noch Major war und unter Moriz Percze der kroatischen Grenze stand, erließ er einen Tagsbefehl, das Plündern bei strenger Strafe verboten wurde. Deimag achtet erklärte ein auf Vorposten stehender Husar einher»»'^ des Schaf für gute Prise und warf es auf den SatlB wurde aber gleich darauf von Gaspar überrascht und suchtet seine Beute mit seinem kurzen Pelz so gut als möglich decken. Vergebliche Mühe. Die Extremitäten des Schafes^ Bei

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den bald hier bald dort sichtbar, auch meckerte der entführte«»«^, füßler auf unverschämte Weise. Was ist das wieder?

der strenge Major. — Ich melde gehorsamst, daß ich das D

da , weil es die Loosung nicht wußte, gefangen genormt» 9 war die naive Antwort.

Verantwortlicher Redakteur: Dr. A. Bocz^^

Theater zu Wiesbaden.

Sonntag, den 8. Sept. Wilhelm Tell, Schauß 5 Auszügen von Friedrich v. Schiller. Mit Musik vo» Weber.

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Druck und Verlag der 2, Schellenberg'schen Hof,Buchhandlung in Wiesbaden.