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Der Wanderer.
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öelletristihches Beiblatt zur Nassauischen Allstem. Zeitung
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1850. — ZIF 211
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üerlH Frau von Brabautaue.
^^ beeile von Alfred d e M e n c i a u x.
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(Fortsetzung.)
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Alle Welt folgte dem Grafen. Heinrich war glück-
ier ” l über diese Wendung, denn daS mußte sie natürlich ,ltll‘t ™ einer weitern Erklärung abbringen. Er wollte ihnen banji trinken mit dem Beispiel vorangehen. Montbryon,
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w ter Flasche in der Hand, füllte unaufhörlich die
wW tzr wieder. Die Toaste kreuzten sich, man trank auf klein!
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eine und auf daS Andere, auf die Frauen, auf die he, auf die Sonne, auf den Mond und auf Abd-el-
«ß! M Eine Stunde später hatten die Weingeister ihre »ei «| % völlig verdunkelt. Dahin wollte Montbryon, der ton geblieben und all seinen Verstand beisammmen
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ton, eS kommen lassen.]
„Ich verlange, für zehn Minuten eine politische De-
,6 Mn !l>! eröffnen zu dürfen"! schrie mit schwerem Kopfe
- M; „ich habe einige Ansichten zu äußern über daS ^ der Haussuchung".
. »Ich fordere CostalS Kopf"! entgegnete Einer der Stile, der seinem Vorhemdchen zu trinken gab. ^ine Meinung ist bekannt, ich verlange daS Recht der ^lu^ung von Grund aus, und ich appellire an Jeden <t eu . "to liebenswürdigen Gesellschaft, der kein Schneider
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tupiyi ’ ^8 sind Leute unter uns, die nicht gelacht haben, or di ' )lJfrben Schneider sein, denen wir einige Aufmerksam-
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E iotlen müssen.
Unsere Gesellschaft ist gemischt,
- u^vii uuq|tn. tMqvit ^v 1t u| q/uj i q* yt inqvvi/ : W ^e Herren, wir nähren Schneider in unserm Busen"!
"tob ich verlange", sagte Montbryon, indem er den Plenen spielte, „daß man nicht von Politik spricht, ' ^nnte dem herzlichen Einverstândniß schaden, in wel- ^ ^ wir mit England leben. Ich will lieber von Bo« reden".
„Und ich von Frauen", unterbrach ihn Chateau- Renard. „Ich werde damit anfangen, Euch den Katalog meiner Triumphe vorzulegen".
„Bravo"! rief Preval. „DaS ist neu, Deine Verschwiegenheit war bis jetzt so groß wie Dein Glück".
„Wir Alle, die wir hier sind", erwiederte Montbryon, „können ohne Eigenliebe sagen, daß wir glückliche Schurken sind".
„Ich für mein Theil", sagte Lairville, „bin albern genug, — nicht wahr, Montbryon, mein Engel" ?
„Schweig, Unglücklicher, Du bist hier der Letzte, der den Mund aufmachen darf"!
„Und warum denn, Ben Mustapha -Montbryon- Bey"?
„Weil ich mich an Deiner Stelle vor mir selber schämen würde. Da, trinke Rheinwein, Du bist zu nichts Anderem mehr gut. Ein lustiger Bruder, wie Du, schön, verwundet, ordengeschmückt, man kann sich's nicht besser vorstellen, und hast nicht einmal eine einfache Coquette erobern können" !
Lairville schüttelte schweigend den Kopf und trank sein zehntes Glas Rheinwein.
„Ja eS ist schändlich"! rief Preval.
„Es ist entehrend für unsere Verbindung", fügte Costal hinzu.
„Meine Herren, wir wollen großmüthig sein", sagte Montbryon; „kränken wir nicht die Eigenliebe unseres Freundes; er will sich verheirathen.; rufen wir nicht feine Tugend von Neuem zum Kampf auf! Was uns betrifft, wir verstehen besser unsere Aufgabe in dieser Welt, wir sind die einzigen Männer".
„Ihr seid Alle gezeichnet, geächtet", erwiederte endlich Heinrich, indem er einen wirren Blick auf die Gesellschaft warf. „Ich verachte Euch, denn ein Kind kann
