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Der Wanderer.

' «Ä Vorst in ei»

Beiblatt zur Nassauischen Allgem. Zeitung.

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1850. — Jf 207.

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Frau von Brabantane.

«»eile von Alfred de Menciaux.

(Fortsetzung.)

zu 8«! 6ine Stunde, nachdem Lairville in sein Haus zu, '^ ijührt war, kam ein Diener und brachte ihm ein ite gmi W aus dem Hotel Brabantane. ES enthielt ein tübeiW^W dieses ein Briefchen.

mMM â werden mich für närrisch halten", schrieb ihm MA von Brabantane; „ich sendejIhnen ein Buch, daS ich vorgab, Ihnen gehört und daS Sie hier lie, haiiöâM ließen. Sie verließen mich wie ein Undankbarer, iterWfee mehr als ich daran zu denken, darnach zu fragen, ebett^MiR wir uns wiedersehen würden. Ich bin so auS« ^" glücklich, daß ich alle Vorsicht verliere. Wie / so kommen Sie auch morgen um zwei Uhr. infte,iè bis dahin lieben Sie mich recht, denken Sie mein, FranciWinrich; Sie wissen nicht, wie ich Sie liebe.

Marie".

Sie diesen Abend nicht zu Lord Clarence gehen, der «ttsW' ^ mich krank melden lassen, um in meinem WAer bleiben zu können, wo ich heute so glücklich

* vergaß Ihnen zu sagen, Herr Herzog", fügte Wiener hinzu, „daß während Ihrer Abwesenheit Graf von Montbryon hier war, um Sie zu Wen«,

. diesen Worten erblaßte Heinrich. Der Name ^^e des Vorstehers der strafwürdigen Genossen, Moß-H^^ sein Herz vor Kälte erzittern. In heftiger r^ schritt er lange Zeit im Zimmer auf und nie» I Mity, nachdem er reiflich nachgedacht hatte, setzte an den Tisch, schrieb, und schellte dem Diener.

WIM Sie diese Briefe an ihre Adressen", sagte er.

Lairville hatte seine trefflichen Freunde eingeladen, den folgenden Tag beim Felsen von Cancale mit ihm zu speisen.

1V. Di e Löwen halten Fütterung.

Es schlug sechs Uhr, als ein eleganter Wagen aus dem Labyrinth fuhr, welches die zahlreichen Straßen im Quartier des Halles bilden. Im Winter breitet sich um sechs Uhr Abends schon die Nacht auf diese Gegend und gerade heute vermehrte ein dicker Nebel, der mit dem Londoner wetteifern konnte, eine Dunkelheit, welche die Gaslampen vergeblich zu zerstreuen sich bemühten. Der Wagen ging nur langsam vorwärts. — Endlich hielt der Kutscher beim Felsen von Cancale, diesem Stelldichein, den sich die schöne Welt in der häßlichsten Gegend von Paris auserwählt hat. Ein junger Mann stieg aus. Trotz der rauhen Jahreszeit hatte er nur einen leichten Oberrock an, er hatte es vergessen oder verschmäht, sich mit einem Mantel aus wärmerem Stoff zu bekleiden, der neben ihm gelegen hatte und dessen Kragen mit reicher Stickerei in maurischem Geschmack verziert war. Ein rothes Band war in seinem Knopfloch befestigt; neben diesem Bande steckte eine frisch gepflückte Rose. DaS Gesicht deö jungen Mannes strahlte von Freude; —man erkennt in ihm den Herzog von Lairville. In das Gast­haus xintretend nannte er gleichgültig dem Wirth seinen Namen. Dieser grüßte ihn und geleitete ihn, die Ser­viette unter'm Arm, nach einem besonderen Zimmer. Ein reich gedeckter Tisch erwartete dort die Genossen. Heinrich hatte im Lauf des Tages durch seinen Kammerdiener daS Essen bestellen lassen. Noch war Keiner der Eingeladenen angekommen, aber eS schien Lairville nicht unangenehm zu sein, daß er warten mußte. Er rückte einen Stuhl an'S Kamin, wo eine dunkle Kohlenmaffe glühte. Er schürte, um sich zu zerstreuen, eine Weile darin herum,