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Mterii W lange Haselruthen, um damit den Raum zu um# .) Mn, wo sie auf fremder Erde schlafen sollten, um, $ allgemeinem Volksglauben in Irland, jedes giftige wn fernzuhalten. Ein junges Mädchen sahen wir I einem lustigen Buchfinken in einem Käfig — sie und

I ! Schwester waren Städterinnen und erzählten uns, hätten Spitzenköppeln gelernt und von den guten ZXuai: «n auS dem Kloster, das so stattlich dort am Ufer

von oelch! lgens! und

Stromes von Cork herausschaute. Dann fingen sie nlich an zu weinen und umschlangen einander, als iten sie sich gegenseitig versichern, daß, wie traurig es i im fremden, fernen Land über den weiten, wilden

um i l snn möge, sie doch treu zusammenhalten würden.

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Auf dem Verdecke deS Dampfboots war weniger ildnung, alS man hätte glauben sollen, Der Augen­

r Th« her Abfahrt war nahe — die Polizeidiener hatten

einem

Wie mit Gewalt auseinander gerissen, die sich immer

cheni I immer noch nicht zur Trennung entschließen konnten nd N so viele nur Raum finden konnten, drängten sich an schm Geländer, die meisten sprachlos, aber mit um so erhod ldrucksvolleren Blicken und Geberden nach ihrezi zurück- ahiiiji! denden Lieben gewendet, welche mit den Tüchern, es ® iten, Händen wikend den letzten Abschied zuriefen. In

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Wtif litte dis Tumults saßen ein blonder Knabe und ein nzigMÄ4m M, aber traurig bei einer schönen, weißen, uttet’ »ghaarigen Katze, die sorgfältig in einem Korbe »er# iö"^ Ürt Ivar. „Wir ziehen hinaus zu Papa und Mama als^ Mm Kindermädchen, sagte der Knabe; aber eS thut es^ ^ioch meh, daß wir baS liebe alte Irland verlassen

»h"i^ Den Eltern schien eS recht gut zu gehen in der end ®^

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™e- »Ach Ireland, Mavourneen — klagte ein krâf- si Mann, der zuckend vor Schmerz seine Kinder fest Wir Brust drückte — und bin ich eS selbst, der dich eW ^ssen muß, nachdem ich die vierzig Jahre lang den irst dl' iwkiß meines Angesichtes und die Liebe meines Her- Mge- hingegeben habe"! Sein Weib aber redete ihm mit '^glichsten Geberden zu: „Und gedenke deines Ver­ons, Mogue; gedenke deines heiligen Versprechens, meine Gebeine nicht in dem fremden Lande be- 111 ^'D, sondern sie heimsenden zur Ruhe bei mei- ^gknen Blutsfreundschaft in Kilcrea — das ist

• ! Worts. folgt.)

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Ein Abschied.

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Morgenroth ! Morgenroth!

g bfW I , Leuchtest mir zum frühen Tod!

stüthk" ^Nen Sie mich Ihnen eine Abschiedsszene erzählen, ^L k ’ ^iahr im Feuilleton der „Kölnischen Zeitung", "" I "uch ein Männerauge der Thränen nicht zu

schämen hatte. Denn es waren Thränen freudiger männ­licher Rührung!

Gestern Abend zu später Stunde saßen acht unserer oldenburgischen Infanterie- und Artillerie-Offiziere mit einigen ihrer Kameraden noch auf der Schloßwache bei, sammen. Es war am Ende deS zweiten Tages, seitdem sie ihr Abschiedsgesuch eingereicht hatten, um ihren deut­schen Brüdern in SchleSwig-Holstein zu Hülfe zu eilen. Noch immer war keine Entscheidung erfolgt. Der Groß- Herzog hatte sich der Erfüllung ihrer Bitte entschieden ab­geneigt ausgesprochen und nach langen Debatten im Mi­nisterrathe, ohne ein Ja oder Nein zu sprechen, die Stadt verlassen, um sich nach Schloß Rastede zurück zu begeben. Gestern hatten sie ihr Gesuch erneuert, und der General unseres Militärkorps, Graf Ranzow, hatte noch einmal sich selbst nach Rastede hinaus begeben, um den Fürsten zur Erfüllung desselben zu bewegen.

Es war spät geworden und noch immer war er nicht zurück, noch immer saßen die braven Männer in span­nender Erwartung. Der Boden brannte unter ihren Füßen. Sie hatten Alle den schweren Schritt nicht ohne innere Kämpfe mancher Art gethan. Geehrt und geachtet von den Kameraden wie von ihren Mitbürgern, durch manche starke Bande an ihre Verhältnisse geknüpft, aus sicherer Stellung einer ungewissen Zukunft entgegengehend, um einer von allen Mächtigen der Erde verlassenen, vom ersten Glücke unbegünstigten, von so vielen für verloren ge­haltenen Sache ihr Leben weihen — gewiß nichts An­deres, als die innerste Nothwendigkeit der Mannesüber­zeugung von der Pflicht der höchsten Ehre, kann in solchem Falle zu solchem Schritte' treiben. Und so war eS hier. Um so unerträglicher waren die Stunden, welche den kühnen Mannesentschluß durch ein unüberwindliches frem­des Zögern, Zaudern trennten von der frischen Ausfüh­rung. Bei jedem Wagenrollen horchte man auf, in der Hoffnung, der rückkehrende General bringe die endliche ersehnte Entscheidung. Inzwischen laS man laut die frisch angekommenen Zeitungen und verschlang begierig jeden Tropfen des Trostes, dessen Balsam auf die Wunde von Idstedt fiel.

Plötzlich hieß es, der General sei zurück und wün- schc die acht Offiziere zu sprechen. DaS verkündete, wie eS schien, gute Botschaft. Eilig sprang man auf, setzte die Helme auf, schnallte den Degen um und begab sich in der Uniform, die man vielleicht zum letzten Male tra­gen sollte, zum kommandirenden General, Grafen Ran­zow. Den Zurückbleibenden ward schnelle Nachricht ver­sprochen. Sie kam nach einer Viertelstunde. Sechs Offizieren der Infanterie, den Oberlieutenants von Wed- derkop und Becker, und den Lieutenants Starkloff, Prott, Hartmann, Heye, war der Abschied gewährt, den Artil-