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i Konzession nicht zu verlängern. Der allmächtige Mi- Jet kam darüber beinahe mit dem Kaiser selbst in Kon-

geuil lt Ferdinand, sonst gegen alle Schaustellungen sehr >ie 61 «Gültig und apathisch, war doch ein eifriger Besucher rrzhm 8 ZirkuS und fand an den Attitüden der reizenden Ma-

t eben

U Lejars ein ungewöhnliches Gefallen. Er ließ sich

in um «! TageS den Gemahl und Direktor der Gesellschaft mit ti Allen, gerieth mit ihm in gemüthliches Geplauder

schM tlud ihn auS eigener Machtvollkommenheit sansfagon, 6ie$ ^verstanden, mit seiner Frau, zum nächsten Balle in

voni „®o| mir«!

:8urg ein. Hr. LejarS begab sich voll Verlegenheit m Hosmarschall, dieser zum Ober-Zeremonienmeister, Her sich wieder nicht getraute, den kitzeligen Fall allein

öpf» «"scheiden, sondern in einer eigenen Note bei dem ütspMA Metternich, als Minister des Hauses, anfragen ließ, i" Wirt versuchte, dem Kaiser die Sache auszureden, EngMn Ferdinand wurde sehr unwillig und verlangte, daß tungWA sein Wort halten lasse. Es blieb nichts Anderes SâWS-alS den Ball, der ursprünglich nur Kammerball GesHM sollte, in einen großen Hofball umzuwandeln und juti " ungeladene aber nicht kourfâhige Personen eine Gal-

Dni

"!" eröffnen. Alö der Kaiser eintrat, war sein er- ' Blick da hinauf, und als er seine Gäste erkannte,

reichn

)ah lk ^le er ihnen freundlich zu. Ernstlicher drohte ein an# reich« ^ W zu werden. Ferdinand hatte mit besonderem Sien j! ^lgesallen eine leichte, elegante Droschke bemerkt, wo-

Prat aGl

^rselbe Herr Lejars im Prater zu fahren pflegte, «l endern Tag begehrte er von dem Ober-Stallmeister,

)d^ l gleiche für ihn verfertigen zu lassen. Der Höfling,

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dliij^ '^"l über die ungewohnte Willensäußerung des Mo- ^IB ^en, versuchte, die Gefährlichkeit und Unziemlichkeit W „plebejischen" Fuhrwerks, das Seine Majestät ei« ^ândig fahren müßten, darzustellen, wurde aber sehr 'lassen und zum Gehorsam bedeutet. Man holte sich Rath bei Metternich und dem Erzherzog Ludwig, bethen, die Sache gehen zu lassen , die fixe Idee ^'Raj. würde sich wohl von selbst verlieren. Großer Ani!

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Lhell gebr^ kn st

er,

n ®Ü ^^ Nach mehreren Wochen der Staatskanzlcr »er« '^"o Dekrete dem Kaiser zur Unterzeichnung vorlegte, ohne weitere Durchsicht sofort geschah, erhob " kleine Figur, schob die Papiere zurück und sagte â'ttizten, Tone: „Ich habe gehört, Metternich, daß seinen dem Oberstallmeister gegebenen Befehl hinter- wollen; ich sage Ihnen aber, ich will und ich " i » ^^oschke haben, und bis dieselbe nicht vor der ie 61 " Mb unterschreibe ich keines Ihrer Dekrete". Da en n "ne Vorstellungen, und es blieb, um die StaatS- ppâ â" erledigen, nichts Anderes übrig, als die Droschke Lej^s ^"ssen. Ferdinand machte damit wirklich eine Tour @ii! ^"lmrger Garten; seine Wille war befriedigt und

er versank bald darauf in die gewohnte Apathie und Passivität. In der Stadt aber sprach man noch lange von den dilucidis intervallis.

Sprüchwörter der Basken

So gering auch die Literatur der Basken ist (der ganze Katalog aller bisher in baskischer Sprache veröf­fentlichten Bücher zählt noch nicht hundert Nummern), so ward doch schon früh ihren Sprichwörtern große Auf­merksamkeit geschenkt, und bereits im 17. Jahrhundert veranstalteten zwei Kenner, Voltoire und Oihenart, ver­schiedene Sammlungen derselben, welche im Laufe der Zeiten sehr selten geworden sind, und durch deren Wie­derabdruck (Bordeaux 1847) sich FranciSque Michel große Verdienste erworben hat. Diese Sprüchwörter zeichnen sich durch Naivetät, glückliche und treffende Bilder und eine im vollsten Sinne an den antiken Lakonismus gren­zende Concision aus. Da sie am besten selbst reden, so wollen wir hier einige der vorzüglichsten folgen lassen. „Der Reiche der keine Freunde hat ist ein Reisender, der am Rande des Phicatu (ein Abgrund in den Pyrenäen) schläft." „DeS Hirten Knechte zankten sich und dadurch erfuhr man, wer den Käse gestohlen". „Eine Ente schwimmen lehren". (Eulen nach Athen tragen.) „Ißt der Mund, freut sich der Bauch". „Ancho ist sehr wohl­thätig, er gibt den Armen die Füße des gestohlenen Fer­kels". „Ein Esel (handelt) als Esel". „Zu Baygorri ist daS Geschirr irden, als man mich dorthin verheirathen wollte war eS golden". „Höre der Erste, sprich der Letzte". „Dem Hunde von zwei Herren' hängt der Freßkorb sehr hoch". „Domingo, nimm eine Frau, dann schlafe nach Herzenslust, sie weckt dich schon". „Jede Wöchnerin ist eitel". „Du thust, als ob du schlügst, ich schlage wirk­lich". „Der Faule stand auf um Feuer zu machen und steckte das Haus in Brand". „Die Sonne scheint sehr warm zu Orhi". Antwort: „Ich bin da gewesen und eben erst wieder gekommen". Gewöhnlich wird nur die Antwort gebraucht. Es bezieht sich dieses Sprüchwort auf eine sehr artige Fabel, die im Munde des Volkes lebt. „Zur Zeit, als die Vögel noch sprachen, kam im Winter ein vom Frost fast erstarrter Vogel zu einem Neste und fand eS von einem andern Vogel besetzt. Um diesen fortzuschaffen, wollte er ihm weiß machen, daß die Sonne sehr warm auf dem Berge von Orhi scheine, dieser aber erwiderte ihm, seine List durchschauend, er komme eben erst von dort, und wisse wohl, wie das Wetter dort sey". „Was sagt Der, der Hinterm Herde sitzt? WaS der sagt, der vorm Herde sitzt". Unser deutsches Sprüch­wort : „Deß Brod ich esse, deß Lied ich singe." Bei dem