Einzelbild herunterladen
 

im!*, nd btt:, tand ui : 'zacsk«! i n, fr! ( herbm I Bensj k

Der Wanderer.

n es U

U time der-G

âtnstisches Beiblatt zur Nassauischen Allgem. Zeitung.

1850. â 188.

Schwiâ ist», b«B -----------«-ELWZWW»>----

Arzte, M

Der Heimathlose.

eii '

(Fortsetzung.)

s dnW Wo vor vielen tausend Jahren ein wilder Walvstrom â' /"ich sein breites Bett in den Fuß des Berges gefressen, i^/ grüne fette Matten, rechts und links ton hohen Flühen geschirmt und von einem schmalen Bächlein, dem heruntergekommenen Abkömmling des stol- ien Bergstroms durchrieselt. Am Bache steht ein hundert- ,, Mug Bauernhaus, mit einem Strohdach, das auf drei ' nahezu bis auf die Erde hinunter reicht. Unter Wei!'' ss^ ^üohdach sind die dürren ReiSwellen hoch aufge- ncht/ sichert und auf der Bühne liegt der duftende Heustock W hoch oben im Giebel die goldenen Garben. Und M« Einer dem Bauern im Wettergraben schlimm ge* nlJp '' ^ bürst' er nur ein Schwefelholz in'S tief hinunter- . AeujiWâende Strohdach stecken; bevor er in drei Sprüngen in, 'm Wald wäre, würde schon hoch über dem Haus c »oiisM rothe Hahn mit den Flügeln schlagen. Deßhalb war »ie Bauer im Wettergraben mit dem Keßlervolk lieber SW* «I« Sein».

U »Gelobt sei JesuS Christ"! ist des Naglerhansen denn er hält drauf gutwahnisch" (katholisch) zu »Cb man ihn und sein Volk über Nacht haben . . ^Wb' um GotteS Willen" ? Er solle einmal abstellen wiederM^^ Stube kommen, ist des Bauern Bescheid, dem ng voM Naglerhans, ohne sich weiter nöthigen zu lassen, ssolge Weicht, die Schwelle aber nicht anders überschreitet, für mit dem Wunsche:Gott geb' euch Glück in's HauS!" ^" iange Peter oder der HippiklauS sich kürzlich 11 11 , Gegend gezeigt und ihm in's Handwerk gepfuscht ___~~ Nicht, daß er wisse, meint der Bauer. So . ilch denn der Naglerhans gleich an's Werk, schwärzt -*,*| und Hände, wie's einem Keßler ziemt, bittet °m Bauern eine alte Pfanne aus, die er auf die

Schulter nimmt, und beginnt seine Runde in den Höfen und Dörfern der Umgegend, mit heiserer Stimme nach ^zerlöchertem Kochgeschirr, gespaltenen Schüsseln und stumpfen Messern und Scheeren rufend. Unterdessen ist Marey ebenfalls angelangt und macht vor Allem aus des Bauern Strohwellcn, die ihr im Ueberfluß preisge» geben sind, den Ihren auf der Tenne daS Nachtlager zu­recht. Zuletzt kommt der alte Lienhard gegangen, der sein Bübchen, welches von der Bande nach dem PudelFi- deli genannt wurde, an der Hand führt. Schweigsam stellt er seine Kiste bei Seite, nimmt daS müde Kind auf die Kniee und läßt es, ihm die Fliegen wehrend, auf dem Schooße schlafen.

Des andern Morgens wird nun die Werkstatt auf­geschlagen, bei gutem Wetter vor dem Haus, sonst ganz ungenirt in der Stube. Da wird gelöthet, geheftet, ge­kittet und geschliffen, daß es eine Art hat, und der Bauer und seine Leute können dann sehen,, wo sie neben den Schleifsteinen, den Glutpfannen nnd übrigen Einrichtun­gen noch ein Plätzchen finven. Abseits in einem Winkel sitzt Lienhard an einer einfachen Drehbank und verfertigt Schuhzwecke auS dem harten Holze des Pfaffenkäppchen­strauchs, daS er am Berge gesammelt hat; Fideli dreht ihm daS Rad. DaS Weibsvolk ist den Tag über ge­wöhnlich auswärts, denn eS ist an ihm, die gefertigte Flickarbeit den Eigenthümern wieder zurückzubringen, da­neben aber Pferdehaarkohlen und Schuhzwecke zu verkau­fen , den Bauerndirnen wahrzusagen, und bei den Bäuerinnen die neuesten Dorfgeschichten herümzutragen, wofür die Hinterhäbigste gern mit offenen Händen spen­det. So wird's oft Wochen lang beim Bauern im Wettergraben getrieben.

Da geschah cs eines Abends, daß der Naglerhans über Feld war.Er komme erst spät zurück, man solle essen ohne ihn". Der Bauer und seine Leute hatten