nographie" die „Schlacht am Hasenbühl und das ügskreuz zu Göllheim" (Speier 1835) mit sorgfältiger utzung und steter Anführung der Quellen, so aus- lich, daß die lebensvolle Schilderung des Todes und Grabstätte zu voller Biographie wurde, nicht ohne iehung der deutschen Dichter des Mittelalters. Der zog Wilhelm von Nassau ließ im Jahr 1824 im igschore des Speierer Münsters seinem kaiserlichen . Hne von vaterländischem Marmor ein würdiges Denkerrichten. Durch allseitige Beiträge wurde auch im r 1828 das alte KönigSkreuz im Freien auf der Hlstatt, wo Adolph fiel, wieder hergestellt und gegen Unfälle der Zukunft geschützt, nachdem Graf Ludwig Nassau im Jahre 1611 es hatte erneuern lassen, te der dies gewußt, daß die Nassauischen Archive oben näher bezeichneten Vorarbeiten besitzen, so ?e er sie gewiß begehrt und benutzt haben.
(Fortsetzung folgt.)
Nassau vom 4. März 1848 bis zum 4. März 1849.
(Fortsetzung.)
So nöthig der Rückschlag war, lieferte er doch bei Nehrzahl für nichts Weiteres den Beweis, als daß sthilister unsterblich ist; denn den Meisten hat wahr- )los die angeborne Philisterhaftigkeit jegliche politische isterung ausgetrieben. Diejenigen, welche aus einer en Erkenntniß konservativ geworden, sind zu zählen. Aber gerade darum war dieser Rückschlag unüber- lich; denn er beruhte auf einem Naturgesetz — auf Gesetze der Trägheit!
Als der Abg. Naht gegen Ende Juli in die Kam- rat, stellte er sich die Aufgabe, neuerdings wieder gung zu machen, da doch das Eindämmen der Beug an der Tagesordnung seyn mußte. Ein Theil Lämmer folgte ihm nach und beging so die eigent- Donquiroterie, nämlich gegen ein politisches Natur- 1 anzukämpfen. Es erging dieser Opposition, welche Gerdings und überall opponiren, welche, um deutsch Men, den Freisinn mit Löffeln gefressen haben wollte, badenden Knaben, die im Wasser plätschern und 1 Rumor machen und glauben, dadurch setzten sie lluß in rascheren Lauf. Nur mit dem Unterschiede, der diesem landständischen Geplätscher viel köstliche und viel theures Geld verloren worden ist.
Schlimm genug traf sich's, daß gerade zu dieser Zeit llgemeinen Umschlages der Chef des Ministeriums, iebermaße der Geschäfte erliegend, krank und abge
spannt im Seebade sich befand. Denn dadurch, daß die persönliche Energie in der obersten Staatsleitung vermißt ward, machte diese Krisis nicht, wie anderwärts, den Eindruck eines kräftigen Gegendruckes, sondern vielmehr der Abspannung und Schläfrigkeit.
Blickte man dabei noch auf die kraftlose Oppositionsspielerei im Ständesaale, so war das Bild eines totalen politischen Katzenjammers vollständig.
Gerade in dieser Zeit geschah eö, wo das wichtigste der neuen nassauischen Gesetze berathen und beschlossen wurde, nämlich die Gemeindeordnung. Man hätte denken sollen, die Diskussion dieses in seinem Entwürfe so trefflichen, in seiner Verwirklichung so heiß ersehnten Gesetzes, eines Gesetzes, über dessen Grundzüge alle Parteien einmüthig waren, hätte das anziehendste Schauspiel parlamentarischer Verhandlung bieten müssen.
Allein trotz der gediegenen Berichterstattung des Abg. Wirth, verfuhr die Kammer bei der speziellen Berathung so kleinigkeitskrämerisch, drosch auf der einen Seite leeres Stroh über Dinge, die sich von selbst verstanden und die kein Mensch bestritt, und verballhornte auf der andern die heilsamsten Bestimmungen, daß der Ueberblick über diese wochenlangen Debatten der Wanderung durch eine Sandwüste in der That verzweifelt ähnlich sieht. Das Lustigste war, daß bei der zweiten Lesung die anfänglich durchgesetzten und durchgehetzten Verschlechterungen wieder zurückgenommen wurden, so daß der ursprüngliche Gesetzentwurf wieder so ziemlich heil und ganz aus der letzten Abstimmung hervorging. Und zu diesem Resultate hatte man einen so außerordentlichen Aufwand von Zeit und Geld, von Papier und Dinte und Druckerschwärze und auch von — Beredsamkeit gebraucht.
Daß beim Anblicke einer solchen Tantalusarbeit der Volksvertreter auch die politische Spannkraft des Volkes selber erlahmte, liegt in der Natur der Sache.
Mehr noch trug dazu bei die Art und Weste, wie das Gesetz einer progressiven Einkommensteuer berathen und ausgeführt — oder vielmehr nicht ausgeführt — wurde.
Der Gesetzentwurf, von der Regierung schon sehr frühe vorgelegt und zwar in einem Zeitabschnitt, wo der Glaube an nationalökonomische Wunderkuren durch das warnende Pariser Erempel noch nicht ganz erschüttert war, hatte sich am allermeisten des Beifalls der ganzen Kammer und namentlich der pur demokratischen Hälfte zu erfreuen. War die Gemeindeordnung im Schnecken- schrjtte durchgearbeitet worden, so setzte man hier mit Einem kühnen Sprung über den ganzen Entwurf hinweg und nahm ihn fast unbesehen an. Was aber geschah? Die Schätzungskommlssionen des „Einkommens" wurden in den verschiedenen Orten ernannt, die Listen aufgelegt,
