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Bamberg, (Braunschweig, Westermann), vollständiger mit# letheilt werden. Unseren Militärs wird Bugeaud's ver-- itelter Operationsplan von Interesse seyn.

Es war in der Nacht vom 23. zum 24. Februar. Die Nachricht von den Vorfällen am Ministerium des Auswärtigen war nach den Tuilerien gekommen, Alles ing dort bunt durcheinander. Die größte Bestürzung nb Muthlosigkeit herrschte. Gegen Mitternacht sandte er König den General Berthois zu Thiers und ließ ihn i sich bescheiden, nachdem Graf Mole die Bildung eines euen Ministerius ausgeschlagen hatte. Jaqueminot, leneral der Nationalgarde, spielte den Beleidigten und 'vllte abdanken, weil sein Eidam Duchatel nicht mehr Minister war und er Bugeauds's Ankunft voraussah. r wurde allgemein verachtet.

Die besonnenen Militärs riethen zur Defensive, und arrikaden gegen Barrikaden zu setzen. Ein Schloßbeam- r sagte dasselbe zum Herzog von Nemours, den er an r Treppe traf, die zum Generalstab führte: Es bleibt hnen jetzt nichts weiter übrig, als sich zu verschanzen, ümmern Sie Sich nicht um das, was in Paris vor- ht, die Nationalgarde hat ihre Interessen verkannt und n König verlassen, warten Sie ab, bis sie durch die rzesse, die in der Stadt vorfallen werden, eine Lektion hält. — Lieber, antwortete der Herzog von Nemours, : Lektion würde zu hart seyn. Darauf eilte derselbe eamte zu Hrn. v. Chabannes und bat ihn inständigst, m König zu gehen und ihm zu sagen, daß seine Krone höchster Gefahr sey. Der ernste Mann schüttelte den )pf und ging zum König. Ludwig Philipp begriff auch 3t den ganzen Ernst seiner Lage, er hatte sich emschlos- r, dem Marschall Bugeaud den Oberbefehl über die itionalgarde und über die Armee von Paris zu geben, w Marschall kam in der Nacht, fast gleichzeitig mit nerd, in den Tuilerieen an und sagte: Ich soll der zt eines verlorenen Falles seyn ! übernahm aber den- ch den gefährlichen Posten.

Ludwig Philipp mußte einen der härtesten Augen- cke seines Lebens bestehen, als er sich in die Nothwen- keit versetzt sah, Thiers zur Bildung eines Ministe- ms rufen zu lassen. Von allen Männern, welche der nig während seiner politischen Laufbahn an sich gezo- i hatte, bekämpfte Thiers sein persönliches Regieren hartnäckigsten. Es war eine alte, persönliche Feind- sst zwischen dem maßlosen Egoismus Ludwig Philipp's ) dem fliegenden Ehrgeize des Ministers von 1840, )e hatten einandek auf den Grund der Seele geschaut, re hatten sich mit einer Empfindung getrennt, die immer ist, als Feindschaft. (Forts, f.)

i Was bedeutet eigentlich Demokratie, und wer ist ein Demokrat?

(Fortsetzung.)

Doch, Freunde, können wir unsern Augen trauen, da ist ja wahrhaftig auch sogar Polizei — wenn sie auch schon etwas höflicher auftritt, als es früher bet uns die Polizei that! Nun, das ist denn doch sonderbar! Wie kann das souveräne Volk Polizei unter sich dulden; nnb dort steht sogar au$ ein Gefängniß — und an Korrek­tivs - und Zuchthäusern fehlt es nicht. — Mein Gott, das ist ja alles wie bei uns daheim — in dem monar­chischen Deutschland! Und Schulden machen oder lange Finger werden demnach hier eben so wenig gut thun, als bei ititd , und Krawalliren , wenn man gepfändet werden soll, oder sich gar an dem Gerichtsvollzieher vergreifen, wird noch weniger gut thun! Da sehe ich wahrlich noch immer keinen wesentlichen Unterschied zwischen dort und uns daheim, und auch — keine gebratene Tauben seh' ich fliegen! — \

Aber das ist wohl nur in der großen Stadt so; — da draußen, auf dem Land und in den weiten, weiten Staaten, die nach Abend zu liegen, da wird es wohl an­ders seyn ; da wird wohl Jeder es treiben können nach Herzenslust — und nur zulangen brauchen, um alsbald etwas zu haben! —

Fehlgeschossen , lieber Landsmann; da draußen sieht es um kein Haar anders aus, als in der großen, reichen, menschenwimmelnden Stadt, was die äußere, staatliche Ordnung des Lebens anbetrifft. Da wohnen die Men­schen auf Höfen und in Dörfern, in Flecken und Städten — jede Hufe Landes hat ihren Herrn; und die Menschen arbeiten und mühen sich ab, und gehen hunderterlei Ge­schäften nach, um ihr tägliches Brod zu verdienen und es zu etwas zu bringen. Wer nichts arbeiten will, muß dort hungern oder betteln gehen; und des Bettlers Stück Brod schmeckt, wie ich mir habe sagen lassen, auch in Amerika bitter! —

Das ist nur die Sache so auf den ersten Blick und nur ganz allgemein und oberflächlich angesehen! Laßt uns jetzt den Demokraten einmal näher treten und sie fragen, wie sie zu der gesummten bürgerlichen Gesellschaft, wie sie zum Staat stehen!

Treten wir also in das erste beste Dorf und zu dem ersten besten Einwohner des Dorfes und hören wir, was er für Rechte besitze und ob er auch in diesem glücklichen Lande Lasten zu tragen habe? —

Da wird uns denn der Herr Demokrate ungefähr folgende Antwort ertheilen.

Der amerikanische Demokrate besitzt zuerst eine lange Reihe von überaus kostbaren, allgemeinen Rechten, die