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mit zu Piemont und der Schweiz nun auch noch Spanien als dritte Rüstkammer des Umsturz hinzu- Zekonnnen: kann, wenn zu allem dem noch Oesterreich und Preußen in einen Kampf mit Rußland verwickelt und die französischen Heere ick fernen Sterben und Osten beschäftigt sind, die Revolution ihr Werk nicht schon als halb gelungen betrachten? Noch hat die österreichische Armee die Grenze der Walachei nicht über­schritten und schon verkündet der Großbandit Mazzini die Stunde, welche in Italien mit der österreichischen Herrschaft auch der Monarchie ein Ende machen soll. Und seine Stimme verhallte nicht ungchört. In Parma dessen Fürst unter dem politischen Meuchlerdolche ge­fallen, hatte die Regentin Alles gethan, um die Ge­müther zu versöhnen. Sie erließ eine Amnestie, hob das Zwangsanlehen auf, entfernte mißliebige Personen, ordnete die strengste Sparsamkeit im Finanzhaushalt an u. s. w. Allein wann hat je die revolutionäre Par­tei sich durch Zugeständnisse in ihrem Gange und Ziele aufhalten lassen? In Parma brach der Aufruhr los mib wurde nur 'durch die Tapferkeit der österreichischen Besatzung, welche von den parnkesanischen Truppen unterstützt ward, überwunden. Auch in Spanien feiert jetzt*die Revolution, begünstigt durch das Leben eines Hofes, welcher längst alle Sympathicen verwirkt hat, unter polnischen, französischen und italienischen Führern ihre Orgien; in Madrid wird im Namen der Freiheit geraubt und gemordet. Wenn die Umsturzpar- tei schon jetzt so verwegen austritt, wie erst dann, wenn die Heere von Oesterreich, Preußen und Rußland sich gegen­seitig zerfleischen und mifrcibcn würden? Dazu noch ein plötzlicher Thronwechsel in Frankreich — auf einen Meuchelmord mehr oder weniger kömmt es der rothen Propaganda bekanntlich nicht an — was dann? Und hält man in Deutschland die öffentlichen Zustände für so befriedigend, die Ruhe für so gesichert, die Demo­kratie für so gründlich überwunden, daß ein allgemeiner Krieg für die gesetzliche Ordnung gefahrlos, ein Auf­stand im benachbarten Frankreich bei uns ohne 9iüd> schlag bliebe? Dann müßte man blind sein für die Zeichen, welche da und dort bei jeder Gelegenheit zum Borschein kommen. Oder wäre cs nationales Ge­fühl, was der unsinnigen Türkenfreundschaft, der Zärt­lichkeit für die Westmächte und dem wahrhaft fanatischen Hasse gegen Rußland zu Grunde liegt? Birgt sich leicht vielmehr unter diesen Zu- und Abneigungen die von den Umsturzmännern klar erkannte Ueberzeugung, daß wenn Rußland geschwächt und unmächüg sein wird, die Revolutlon ungehemmt ihren Lauf verfolgen könne? Der deutsche Philister freilich sieht im Sturze Rußlands nur den Triumph der Freiheit und die Rettung der Civilisation — ja, der Freiheit, welche ein Mazzini, Ledru-Rollin, Heinzen u. A. verkünden, und der Civili­sation, welche mit dem Meuchelmorde und der Guillo­tine beginnt und mit dem Theilen aufhört. Ob diese Freiheit und Civilisation aber nach dem Geschmacke je­ner Philister wäre, die heute auf den Koran schwören und Rußland sammt den Kosaken mit Haut und Haaren verspeisen wollen, dies ist eine andere Frage.

Deutschland.

* Wiesbaden, 3. August. Die Aufhebung der gegen unser Blatt von Seite der Polizeibehörde getroffenen Maßregel ist bis jetzt nicht erfolgt.

# Vom Westcrwalde, 30. Juli. In einer frü­heren Nummer Ihres Blattes wurde der Mission ge­dacht, welche von fünf P. Redemptoristen in Frick­hofen mit vielem Erfolge abgehackten worden sei und zugleich erwähnt, daß dieselben Patres auch in Renne­rod eine abhalten würden. Letzteres ist nun in Erfüllung

gegangen. Daß nun auch hier die lOtägige Mission, die erste welche seit Mcnschcngedeulen aus dem hohen Westerwalde gehalten wurde, einen recht fruchtbaren Boden gefunden hat und mit dem segensreichsten Er­folge begleitet war, dessen sind außer den bereits -abge­reisten Herrn Patres, die allhier in unvergeßlichem Andenken bleiben werden, die Tausende von Gläubigen Zeuge, welche aus der ganzen Umgegend eine so innige und aufrichtige Theilnahme gezeigt haben. So waren um nur Einzelnes anzuführen, die verschiedenen Stände in den betreffenden Slandesmiterweisungen so zahlreich vertreten, daß die Pfarrkirche zu Rennerod, die etwa 900—1000 Personen fassen mag, kaum 2/3 der Hcr- beigeeilten aufzuuehmen im Stande war; ein Gleiches muß von der Theilnahme an den einzelnen General- communioneu gesagt werden. Tiefen und nachhaltigen Eindruck machten die Predigt über die Abbitte vor dem Allerheiligsten, ^die Kreuz- und Muttergottespredigt, und besonders die Schlußrede der Mission, der eine impo­sante gegen 12—15000 Personen zählende Proceffion cum Veiierabili vorherging. Genannte Reden wurden von dem Pater superior Herrn Kosmajek gehalten, einem Maune, der schon über 32 Jahre in seinem Or­den wirkt und der durch seine vielseitig gemachten Er- sahrungen in Abhaltung von Missionen für das Land­volk ein Meister genannt werden kann. Schade, daß derselbe, wie es heißt, einem höheren Rufe folgend, für die Zukunft in unsern Gauen nicht mehr als Mif- sionssuperior thätig sein kann. Zum Schlüsse noch die Bemerkung, daß nicht nur die Psarrei Rennerod, son­dern alle umliegenden kathol. Pfarreien dein Hochwür­digsten Herrn Bischöfe nicht genug Dank wissen für Hochdesseu deu Diöcesanen hiesiger Gegend bewiesene liebevolle Sorgfalt durch die angcordnète Abhaltung dieser Mission. Der Wunsch, der alle seine Diöcesanen durchdringt und der täglich zum Himmel gesandt wirb, ist der allbekannte: möge der Herr Ihn uns noch recht lange, lange Zeit erhalten.

Mainz, 1. August. Dem Vernehmen nach soll das "Reue Casino» durch allerhöchste Genehmigung wieder eröffnet werden.

Frankfurt, 1. August. Der französische General Bcdcau weilt seit einigen Tagen in unserer Stadt.

München, 31. Juli. (Pf. Z.) Die Abreise des Königs von Preußen ist um einen Tag verschoben wor­den. — Die Zahl der hier auf unbestimmte Zeit ver­weilenden Fremden betrug heute früh 6G50, die der Passanten in den letzten vier Tagen 5000. — Das Westenrieder-Denkmal wird morgen feierlich enthüllt.— Heute Abend wird das Gesammt-Gastspiel auf unserer Hofbühne geschlossen. Schon gestern Mittag waren für die heutige Vorstellung keine Sitzplätze mehr zu haben.

Hannoocr, 31. Juli. Heute findet die feierliche Eröffnung deS Südbahnbetriebes von Alfeld bis Göttingen statt.

Bcrl N, 30. Juli. Aus Breslau erfährt der Lloyd: Unser sechstes Armeceorps wird auch diesmal seine ge- wöhnlichen Herbstmanöver in Schlesien abhalten und schon hieraus geht hervor, daß mit Bestimmtheit vor October an eine Mobilmachung gar nicht zu denken ist.

Brünn, 26. Juli. Seit einigen Tagen weht von dem Spielberge herab die kaiserliche Fahne als Zeichen, daß dieses Schloß von jetzt an eine andere Bestimmung erhalten hat. Der Spielberg, seit Jahren als Deten- tionsoA für schwere, zu langjähriger Strafe verurtheilte Verbrecher verwendet, ist dieser Bewohner jetzt ledig und seiner ursprünglichen Bestimmung gemäß wieder ein förmliches Castell geworden. Diese Feste soll er­weitert, die die Stadt Brünn umgebenden Werke da­gegen, je nach Bedarf der Stadterweitung nach und

nach beseitigt werden. Die bisher auf dem Spielberge befindliche Centralstrafanstalt wird ganz aus der Lan- deshauptstadt entfernt und getheilt in die Orte Groß- Meserisch und Mürau verlegt, und, wie wir verehmeu, der Obhut geistlicher Orden übergeben. Durch diese schon in andern Theilen unserer Monarchie sich trefflich bewährte Anordnung werden die Gefängnisse im wah­ren Sinne des Wortes und in höherem Grade als manche neuere Systeme in Besserungsanstalten verwan- delt. Außerdem werden dlirch diese Anordnung beträcht­liche Ersparnisse erzielt.

Wien, 30. Juli. Es bestätigt sich, daß unsere 9io gierung in Paris anfragen ließ, was diese mit Rücksicht auf die Bewegung in Spanien zu thun gedenke, und daß man sich durch die Eröffnungen, welche der Fran­zösische Minister Drouin de Lhuhs über diesen Gegen­stand gemacht hat, befriedigt fühlte.

Aus Italien sind Nachrichten eingelaufen, welche keine geringe Betheiligung der dortigen Bevölkerung, namentlich in Mailand, an der Nationalanleihe in Aue- sicht stellen. Als einen Beweis des versöhnlichen Be­nehmens der österreichischen Negierung führe ich an, daß den Emigranten, bereit Güter confiscirt worden waren, jetzt nach ihrer straffreien Rückkehr ihr Eigen­thum vollständig wieder zurückgestellt wird; sie erhalten sogar die Ertragnisse und Zinsen der Erträgnisse, ivelche jene Güter während der Zeit, als sie sich in den Hän­den des Staats befanden, abgeworfen haben, bis auf den letzten Kreuzer zurück. Ein Palast in Mailand, welcher einem der angesehensten Flüchtlinge gehört, War­an dem Tage, als der Eigenthümer in fein Vaterland zurückgekehrt war, zu einem kleinen Theile zu ärarischeu Zwecken verwendet. Sogleich mürbe der Befehl gege­ben, daß derselbe binnen breimal 24 Stunden gänzlich geräumt werden solle, und so geschah es auch. Am dritten Tage loar bereits keine Spur inehr davon vor­handen, daß das Gebäude jemals zu einem anderen Gebrauche der Wohnung gedient hatte.

Frankreich.

Paris, 31. Juli. Die »Moniteur« zeigt deu Tod des Contreadmirals Duquesne, Befehlshaber der Flot­tenstation in den Antillen, und des Generals Herzog von Elchingen an. Ersterer starb nach kurzem Unwohl­sein an einem Schlagfluß zu Havannah, wo er int Bei­sein der spanischen Behörden in der San Domingo- Kirche beigesetzt wurde. Letzteren ereilte der Tod am 14. Juli zu Gallipoli, als er, schon seit dem Tag zu­vor unwohl, die erschütternde Nachricht vom Ableben feiner Mutter erhielt. Sein Sohn Michel Ney, ber den orientalischen Feldzug als Unteroffizier im 7. Dra­gonerregiment mitmacht, ist beurlaubt lvorden um das Herz feines Vaters nach Frankreich zu bringen. —^ Die neuesten Nachrichten aus Konstantinopel vom 21. Juli bestätigen aufs Bestimmteste die projectirte Expedition nach der Krim. Die Laudlmgstrnppen waren schon bezeichnet und die Flotte schickte sich an, sie an Bord zu nehmen. Für den eigentlichen Angriff auf Sebaste- pol erwartete man jedoch uoch schweres Geschütz und Bombarden. Der »Charlemagne» und der »Mogador» sollten eine Anzahl in Konstantinopel angefertigter fla­cher Kähne nach Baltschik bringen. — Der »Presse» zufolge hätte der Schah von Persien durch einen zum russischen Befehlshaber von Georgien abgesandten Ac"- nister sich Rußland gegen die Türkei und überhaupt alle seine Feinde zur Verfügung gestellt, wenn man ihm Eriwan bis Gocha, Karabalgi und einen Theil von Tanlisch wiedergebe, ihm zur Wiedereroberung von Kultur Dambct und allen durch die Türken eroberten Theilen von Aserbeidschan: helfe, die Schuld Persiens an Rußland Nachlasse und dem Unterhändler zwei Niil-

Vergessen ward im Lause einiger Jahre im Ort das früh ent­schwundene Bild des jungen, allenthalben gern gesehenen Weibes. Nur in Jacobs und seines Weibes Hause lebt noch heute im Segen daö Andenken „der Schwägerin." (Morgenblatt.)

Aus München.

Der erste Gang nach dem Glaspalast.

(Fortsetzung.)

Aus dem Ofendepot gelangen wir zu den Präparaten. Das Thierreich findet sich hier, namentlich was den Vogel anlangt, im ausgestopstcn Zustande stark vertreten, und ziehen insbesondere die carrikirten Scenen, die Umarmungen der Füchse und Hunde, die Gastmäler der Katzen, die Musikbanden der Hasen das naive Publicum im großen Maßstabe an.

Von den Präparaten zu den Lichtbildern, Photographien, gal­vanoplastischen Kunstwerken ist nur ein Schritt. An einem Mei- sterwerke der Pbelloplasuk, dem Rathhause und der Peterskirche in S. Löwen, schreiten wir vorüber zu der Ausstellung der Por- cellamnalereien, die Wunderbares liefert, von dem man sich kaum losreißen kann.

Jetzt strömt uns schon wieder ein eigenthümlicher Duft ent­gegen, wie wenn sich Liqneur mit Bonbons, Geruchseife mit fein­stem Spaniol, Rosenwasser mit Makassaröl zur Allianz verbun­den hätten. In der That sind wir mitten in der Confiscrieen und Chocokadeabtheilung, der die Apollo- und Millykerzen zu Illustrationen dienen. Die Producte der Wiener Gewerkschat und des Hauses Müller und Söhne in Prag machen sich durch gutes Arrangement und Schönheit des zur Anschauung Gebrach­ten sofort vortheilhaft bemerkbar. Wenn München illnminiren wollte, hier fände es Kerzen genug für die Hunderttausende feiner Fenster. — Die verschiedensten Tabaksorten, von» rohen Blatte bis zum feinsten Cigarrenextract, reichen sich einige Schritte wei­ter die Hand, und der Spruch: „das Berühren der Gegenstände ist untersagt", ist auch hier fuspendirt, da es sich die Tabakfreunde

nicht nehmen lassen, in die mit duftendem Schnupftabak gefüllten Behältnisse hineinzugreifen, um sich an einer exquisiten Prise güt­lich zu thun. Champagner und Liqueure funkeln in hundert silber­gesiegelten Flaschen, und dem zarten Geschlechte zur Freude glän­zen in tausend zierlichen buntbemalten Flacons alle Wohlgcrüche Arabiens.

Im weitern Verfolg dieser Abtheilung finden wir Lnxusge- genstände aller Art, wie sie zur Verzierung von Zimmern der Reichen und Vornehmen gehören, die Räume sind hier gemach- artig abgetheilt und die Eingänge mit gold- und silbergestickten Vorhängen bedeckt. Das Ganze rundet sich durch eine vollstän­dige Ateubelausstellung ab. Da ist der einfachste Sessel ohne Lehne und aus Rohr geflochten und neben ihm der Fanteuilstuhl von Sammt ; schimmernde Garnituren von Sammt, Seide und französischen großgeblnmtcn Modcstoffen reihen sich aneinander, während sich die glänzend polirten Tische, die Schreibtische künst­lichster Construction dunkel abschattcn gegen die lebendigen Farben der Meubelstoffe. Eine Garnitur ganz ans Draht geflochten sammt eben solchem Tisch, und ein Gartenhäuschen aus Rohr mit vollständiger Einrichtung, alles bis in die kleinsten Theile zerleg­bar, treten besonders hervor. Das Schönste aber, was man in diesem Genre sehen kann, ist wohl das prächtige Himmelbett mit dem Toilettentischchen daneben, das erstere eine Composition von Seide und Spitzen von wunderbarer Arbeit. Noch concentriren sich hier Holzwaaren aller Art, vom groben Holzschuh bis zu den seinen zu Zündhölzchen bestimmten Splitteru.

In der Zündrcquisitenznsammeustellung nimmt eine Mosaik­arbeit aus 52,000 Zündhölzchen bestehend, der Kaiser von Oester­reich von einem Engel beschirmt, die hervorragendste Stellung ein. In der Ausstellung von Taschnerwaarcn zog ein, ausschließ­lich zur Aufbewahrung von Eßwaaren bestimmter Reisekosser unsere Aufmerksamkeit durch seine sinnreiche Construction vorzüglich auf sich.

Im Mittelschiffe präscntircn sich uns wieder zunächst Kinder­spielwaaren aller Art von der kleinsten Gliederpuppe bis zum großen Toilettensaale; Gürtler, Spengler und Drechslerarbeiten, Producte der Wafscnschmiedckunst. Insbesondere reich ist die Sammlung silbcrplattirter Waaren und macht namentlich das

Viele, das Machts aus Wien in diesem Genre vorführt, einen angenehmen symmetrischen Eindruck. Die Glas- und Porcellan­waaren nehmen in eben so reicher als schöner und gewählter Fülle den Pèittclpnnkt des Hauptschiffes ein. Drei herrliche Por­cellanriesenvasen sind der Kern dieser Parthie, um welche sich das klebrige grnppirt, während sich große Spiegel längs den Seiten Hinstrecken, von Teppichen überragt, die sich in fast un- nnterbrocheiier Gallerie zu Hunderten Hinstrecken.

Eine Seitensectioil ist den Eisenwaaren gewidmet. Hier lie­gen zunächst die Erze, die Stufen und Schlacken, daran schließt sich das gegossene und geschmiedete Eisen, mitunter in gebrochenen Stücken, deren Eigenthümer dem eine Prämie von tansend Gnl- den in Aussicht stellen, der auch nur eine Faser weiter reißt. Das Rahm- und Reifeisen zeigt einen weitern Fortschritt, ihm schließt sich wieder der Draht von der Dünne eines Garnes bis zur Stärke eines Fingers an, und Sensen, Sicheln und Sägen rahmen das Ganze ein. Weiter ist die feinere Eiseuprodnetion vertreten, vom Schloße und eisernen Ofen angefangen, bis zu der unverbrennbaren Cassa. An einem Rittersmann ans fun­kelndem Goldmcssiug, an einem Schachbrette mit Gold- und Sil- berfignren, an dem Principal der Riesenorgel, die für den Mün­chener Alünster bestimmt ist, vorüber kommen wir wieder znm Eingang, wo verschiedene Salzarten ausgestellt sind, deren Aèittel- Punkt die bereits oben angebeutete Salzsteinsäule von außerordent­licher Länge ans einem Stücke bildet.

Auf der gegenüberliegenden Seite hat die Presse mit allem, was an derselben hängt, ihre Erzeugnisse ansgestellt. Da ist zu­nächst eine Sammlung von Globen , unter welchen ein riesiger aus Papp-Papier hervorragt. Oeldruckwerke, Kupferstiche, die durch ein geheimes Mittel von hundertjährigem klngcmach der Zeit wieder frisch und gereinigt erstanden, Papiersorten aller Größe,- Buchbinder- und Galautcricwaarcnarbeiteu reihen sich in bunter Skcbeneinanderlage hin. Die Buchhandlung Cotta hat schöne Bilder, ittustrirte Kupfer- und Stickwerke, die Classtker mit bekannter Ausstattung ausgestellt. Das Glänzendste in seiner Art ist aber die Ausstellung der kaiserl. österreichischen Staats- druckerei in Wien. Was bte Typographie, die Lithographie, die Xylographie die Chemitypie, der Siaturselbstdrnck Ausgezeichnetes