worüber Lord Palmerston heute Abend Auskunft ge den sollte. Lord Palmerston raud jedoch für gut, in der Sitzung nicht zu erscheinen.)
Loudon, 25. Juli. Das Haus der Lords hat in seiner gestrigen Sitzung mit Majorität der Regierung den verlangten neuen Credit von drei Millionen
Bewilligt, dabei aber zur Bedingung gemacht, daß außer der Räumung der Donaufürsteuthü- mer und der Oeffnung der Donanschifffahrt als Grundlage eines Friedens auch noch asremwitigc materielle Bürgschaften von Seite Rußlands geleistet würden. Graf Clarendon bemerkte im Verlauf der Debatte: Oesterreich könne sich jetzt nicht mehr von den Westmächtcu trennen. — Im Hause der Gemeinen theilte Lord John Russel mit, Sebastopol solle genommen werden, und fügte auf Dis- raelis zustimmende Bemerkung und Sir Richard Cobdens Anfrage um nähere Auskunft^ im Allgemeinen hinzu: cd könne dem Kaiser von Rußland in Zukunft
Europas
nicht mehr gestattet werden, zur Bedrohung Europas eine so große Flotte im schwarzen Aleer zu unterhalten. Auch von bett Gemeinen wurde der verlangte
Kriegscredit bewilligt.
verlangte
Rom, 14. Juli. (D. B.) Nach langer Abwesenheit ist der Graf Moriz Esterhazy, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Münster von Oesterreich, in hiesige Residenz zurückgekehrt. Es ist noch nicht außer Zweifel, ob derselbe auf seinem Posten verbleibt, oder ob er, blos zeitweilig nach Rom znrück- gekehA, bald einem Nachfolger Platz machen soll. Was ich mit Gewißheit sagen kann, ist, daß der Grast in der Hofregion eben keine persona grata, und daß feine Stellung als österreichischer Gesandter von nahmhaften Schwierigkeiten durchkreuzt ist, indem er sich in einer Hauptstadt befindet, wo Frankreich wegen der militärischen und politischen Bedingungen jetzt einen großen Einfluß gewonnen hat.
Nach Mittheilungen aus Paris wäre eine französische Note nach Neapel abgegangen, in welcher in sehr eindringlicher Weise die Anfrage gestellt wird, welche Bedeutung dem kürzlich von,ber Regierung beider Si- cilien verfügten Absperrungsfhsteme beizulegen sei. Auch wird der Wunsch ausgesprochen, daß die Absperrungsmaßregeln, namentlich der Punkt derselben, daß alle von Marseille auslaufenden Schiffe bei ihrer Ankunft 10 Tage Quarantäne halten müssen, modificirt werden. Man besorgt, daß zwischen beiden Staaten ernstliche Zerwürfnisse eintreten könnten. Wie bekannt, meldete das --Parlamente-- kürzlich, Neapel rüste eifrigst, um 100,000 Mann auf die Beine zu bringen und die Festung Gaeta werde verproviantirt.
Rußland.
Die neuesten Nachrichten aus St. Petersburg niesten, daß die altrussische Partei sich vor dem Ansehen und den Ansichten des Grafen Nesselrode hat zurückziehen müssen. Man schöpft hieraus die Hoffnung, daß es auch ferner den Bemühungen des Grafen Nesselrode gelingen wird, den friedlichen Ansichten weiteren Eingang zu verschaffen. Der Ton der Rückantwort aus die Sommation hat gegen die Absichten der allrussischen Partei einen so milden und versöhnlichen
Charakter, weil schon damals die Partei den größten Theil ihres Einflusses verloren hatte.
Die Einwohner von Uicaborg in Finnland haben unter der Hebers d/rift: "Bericht über den Zerstörungszug, den eine Abtheilung der englischen Flotte am 1., 2. und 3. Juni in der Stadt Uleaborg und Umgegend unternommen hat--, ein Circular im In- und Ausland verbreiten lassen, worin hervorgehoben wird, es seien Magazine mit Morn, GlaS, Salz, Lederwaaren, ja sogar Hansgeräth angezündet und zerstört worden. Den schlichten Finnen konnte der Widerspruch zwischen dieser vandalischen Handlungsweise und den feierlichen Zusicherungen der Königin und des Admirals, daß Privat- eigeMhnm in dem Krieg geschont werden soll, nicht entgehen. In ihrer Erbitterung über die Engländer, die sich für Streiter der Civilisation und Humanität ans- geben, tituliren sie den Admiral Plnmridge mit dem Wortspiel: "Plundring-- (Plünderer), und haben gegen die Britten in finnischer Sprache ein Gedicht: "Der erste Blutstropfen" in Umlauf gesetzt, das viel zu der gereizten Stimmung beiträgt. Die Engländer freilich haben Grund zu einer gereizten Stimmung dadurch, daß sie nichts Bedeutendes gegen irgend einen hervorragenden Punkt unternehmen können.
Man schreibt der --Oesterr. C.-- aus Odessa vom 14. Juli: Gestern am Geburtstage I. M. der Kaiserin von Rußland erschienen zeitlich in der Früh drei feindliche Dampfer, von denen einer die französische und zwei die englische Flagge trugen, und näherten sich beinahe auf Kanoucnschußweite den Strandbatterien ohne das Parlamentärzeichen aufzuhißen. Gegen neun Uhr Bormittags entfernten sie sich wieder in südlicher Richtung, und kaum hatten sie um das Cap Längeren gebogen, als die Stadt durch eine heftige Kanonade aufgeschreckt wurde. Die Dampfer legten unweit des Chutors Cortazzi bei nnd beschossen und verruchteren auch die zur Bergung der gestrandeten Fregatte --Tiger-- aufgestellten Maschinen/ wozu sie an 1000 Schüsse aus ihren Paixhans abfeuerten. Da ursprünglich die Dam- pfer ganz nahe beim Ufer waren, so eröffnete auf dieselben eine russische leichte Feldbatterie und die zum Schutze des Wrakes aufgestellten vier ehernen auf der Esplanade ohne Montirung liegenden Feldschlangen, ein ziemlich wirksames Feuer, was indessen zur Folge hatte, daß die Dampfer eine größere Distanz nahmen, aus welcher sie ohne von den russischen Kugeln belästigt zu werden, das begonnene Zerstörungswerk mit ihren weit tragenden Geschütze vollenden konnten. Auf russischer Seite wurden 1 Mann und 3 Artilleriepferde verwundet.
Ich habe, schreibt man dem --Oest. Soldatenfreund--, wiederholt auf die humane Behandlung der kriegsgefangenen Engländer hingewiesen und muß heute berichten, daß ihre Aufführung dieser Behandlung nicht entspricht. Unter mehreren Fällen nur einen, der zweifelsohne die Runde entstellt in allen Journalen machen wird. Einem Matrosen kam es in den Sinn, zu entfliehen. Er ließ sich bei dem Fenster des Hauses, welches den Gefangenen zum Aufenthalt bestimmt war, zur Straße hinab, wurde aber von der Wache zurückgewiesen. Der Engländer hob nun aus nnd fing zu boxen an; der Russe mit dieser Herausforderung unbekannt, wehrte sich so gut es ging, und als endlich der
Gefangene ihm einen kräftigen Schlag versetzte, schwand die Geduld und der Soldat bohrte dem zudringlichen Gegner das Bgjonnet in die Wade. So geringfügig nun die Wunde im ersten Augenblicke schien, so verschied doch der Matrose in einigen Tagen.
General Osten - Sacken verläßt am 13. Juli die Stadt, sein Nachfolger ist bereits eingetroffeu. Bei besonders günstigem Winde ist am 8. Juli eine Dampf-, fregatte von Sebastopol in Odessa eingelaufeu, ohne daß sie von den Kreuzern wahrgenommen worden war; es ist diese Fregatte bereits das sechste Schiff, das bei günstigem Winde von Sebastopol nach Odessa gelangt ist, und es sammelt sich daselbst nach und nach eine respectable SchisfSmacht. Die Landtruppen lagern außerhalb Odessa. Mau glaubt Odessa gegen einen Angriff hinlänglich gesichert.
Krakau, 21. Juli. Der heutige Czas desMount ein vor einigen Tagen gemeldetes Gerücht, nach welchem Fürst Gortschaköff zur Cur nach Eins kommen sollte, mit folgendem Zusatz: "Aus glaubwürdiger Quelle erfahre» wir, daß der Fürst-Feldmarschall in Hoinmel vollständig genesen ist und am 27. d. Mts. wieder das Coinmando an der Donau übernehmen wird. Bis dahin wird in den FürsteM/ümerii vermuthlich nichts von Bedeutung Vorfällen; wenigstens wird die russische Armee vor Ankunft des Höchstcommandiren- den jeder Schlacht ausweichen.--
Neueste Nachrichten.
Paris, 24. Juli. Der --Constitutiounel-- berichtigt feine Angabe von der Landung der Königin-Akutter Christine zn Port-Bendres dahin, daß es bloß ihre beiden Töchter (aus der Ehe mit dem Herzoge von Riauzares) waren, die daselbst eingetroffen.
BaNoune, 22. Juli. (Tel. Dep.) Die gewöhn lichen Diligencen und Posten aus Spanien fehlen seit 36 Stunden. Eine Estafette hat bloß ein Exemplar einer außerordentlichen Nummer der "Madrider Ztg.-- überbracht. Das von dem Herzoge von Rivas gebildete neue Ministerium hat feine Demission gegeben. Die Königin Isabella hat inittels telegraph. Depesche den General Espartero zu sich beschieden.
Madrid, 22. Juli. (Tel. Dep.) Der General San Miguel ist zum Kriegsminister und Jriarte zum Militärgouverneur der Hauptstadt ernannt worden. Der heutige Tag war ruhig. San Miguels Ernennung wurde sehr beifällig ausgenommen. — Der Jnfant Don Fernand, des Königs Bruder, ist gestorben.
Verantwortliches Redacteur : Dr. 51. Boczek.
Es wird durch den Unterzeichneten attestirt, daß die ganze Netto-Einnahme des am 28. d. M. im großen Saale des Kur- saales stattfindenden Concertes der Frau Sophie Förster in bat hiesigen Stadtarmensouds fließt, nnd nicht blos die Hälfte dieser Einnahme dafür bestimmt ist, wie dies irrthümlicherweise in der „Nassauischen Allgemeinen Zeitung" angegeben wurde. Wiesbaden, den 26. Juli 1854.
Der Bürgermeister Fischer.
Theater Anzeige.
Donnerstag den 27. Juli. Vorletzte Gast-Darstellung der Fräulein Viicilc Grahn , erste Solotänzerin der großen Oper zu London, unter Mitwirkung des Herrn Ambrogio, Balletmeister und erster Solotänzer zu Kassel.
Cours der Staatspapiere.
Frankfurt, 25. Juli 185 L
Anlehens-Loose
Oesterreich 5^/» Met. (C. i. S. b.R.)
Preuflen
Bayern
5° 6 „ Serie B. b. ditto 5% „ V. 1852inL.al21 5% 8. (C. i. S.b.Rcthsch.) 8«/° do. Monte C.i.S.i.M. 5% Metall.-Obligat. . . 5% bo.o. 3.18513er. A. 5°/o „ 1852 (C. b.Rotbsch.) 472%..........
4%............ 3°/o........... 27»%.......... 1% ........... 4'/»% Obligat, b. Bethm. 4% „ „ „
3'/2o/o Staatsschuldscheine 4'/2o/o Obl. b. Rothschild IVO ......... 5°/o Obligat. 6. Rothschild
Papier 751/» 761/»
81
Geld JI
80V«
I Spanien
Portugal Holland
Würtemb.
Baden
4-/-°'» 40/0 4°/o 8-/2"/« 4V2% 372%
Abl. Rent. do. ditto b. Notbschild . ditto
67
67
53
40 333/4 133/4
667/s 58^4
63-/4
86
98
987s
923/4
101
Belgien
Sardinien
Toscana
K. Hessen Gr. Hessen st Nassau
5% Obligationen ....
47io/o '.......
371*70 Obl. V. J. 1^12
4V29/o Obl. b. Rothschild!
472% Obligationen . . .
4% ditto b. Rothschild . 372% ditto b. Rothschild 5°/o Obl. b. Rothschild .
IO274 100 87%
>1 98
. 101
Frankfurt
4°/o 37a%
ditto ditto
102 993/4 91
92 100-/8
97-/8 92-/8 923/8 877a 1003/8
87’/» 1013/4
87a/s 97-/4
1003/4
97-/2 90-/2
101-/2
Rußland
Psten
3-/2°/« Oblig. V. 1839 .
3%% 3%
V. 1846 .
472% Obl. b. Baring . 4% Obl. b. Hope ft. 2. 4% „ 6. Stieglitz „ „ 4% fl. 500. Partiale . .
94’/« 947s 86 V»
79V»
3% Jul. Sch. P. fl. 2. 30 1% Neue „ „ 3% Obligationen . . . . 4"/o Certificate ...... 3-/2"/» Syndicats . . . . 272°/» Integrale..... 4*/2% Obl/ i. Fr. a28tr. 4% Obl. in Fr. a 28 kr. 27»% Obl. b. Rothschild 5°/o Oblig. b. Rothschild
a% 5%
3%
N.America 6°/«
„ (x Hambro .
„ b. Rothschild Obl.1850(C.b.Goldf.) „ 18ö1b.BastoMdo) „ bei Rothschild . .
St. (Bcarer) rkz. 1868
1 7% St. Louis County Bds. |6% „ „ City „
sWicn. Bankact. incl. Inter. Sch.
Ido. do. ohne Inter. Sch.
JnterimSschcine abzügl. Zins. . . a 4% bis 31. Dec. 1854 . . . âz) Bayer. Bankaktien a 500 fl. . . . ^JDarmst. Bankaktien a 250 fl. . . Z Weimar. Bankact. a 200 Rthlr. £ Frankfurter Bankaktien a 500 fl.
Frankfurter Dampfschl. Aktien . .
^Deutsche Phönix-Actien......
. 1Löln-Miudeucr-Eisenb.-Aktieu . .
*4% Ludw.-Bex.-Eiseub.-Actien. . S 47^/0 Psälz.-Mar.-E.-Actien. . . 5 Äurf.-Fr.-Wilh.-Nordb.-Actieu . . ** Taunnö-Eifenb. Äclicn a 250 fl.
= Franks.-Han.-Eifenb.-Actien 250 fl.
^Jiv.-Flor.-Eisenb. -Aktien L. 24 kr.
&
17«
Siena-Emp.-Eis.-Act. A. L. 24 kr. 50/0 Oest. Lloyd-Pr.-Obl. Z. i. S. 50/0 Ludw.-Bex.-Prior.-Obligat. . 4*/2°/o Franks.-Han.-Prior.-Obl. . 5% Lucca-Pistoja-Prior.-Act. . . 7B/o Newy. u. Erie 1. Pr. Doll 272
Papier
363/4
903/4
521/» 87
82V»
58
100
86 V»
1070
1018
200
222
97 1067a
94
131
1187/s 1043/s 44-/4
302 99-/8
43V»
993/4 75
1083/4
Geld 34-/8 187/16
89
87*/» 59
903/8
993/4
115*/a
99 V»
86
1060
718
220
96*/2
10674
118 1183/8 104-/4
44
987/a 83‘/s
761/»
1027=
993/8
1088/8
Oest. fl. 500 b.R. 1834 „ „ 250 „ „ 1839 „ „ 25011.1854.4%
SNail.-Como fl. 14 . Badische ft. 50 ... . „ ,, 35 . . . .
Kurb. Thlr. 40 b. R. Gr. Hess. fl. 50 b. do. „ „ 25 „ do.
Nassau „ 25 „ do. Hamb, in Th. a 105 kr. Schaumb.-Lip. Rthl.25 Sard. Fr. 36 b. Bethm. S. Lüttich m. 27a% Z. Vereins-Lovse fl. 10 .
176 G.
IOO72 P. 993/4 G. 703/8,72,3/4b. %@. 103/e G.
71 P. 70 V« G. 40-/8 P. V» G.
34-/8 P.
IOI-/4 P. 3/8
297s G.
28-/2 P. -/4
6P/4 P.
263/4 G.
G.
G.
4074 P. 40 G.
333/8 P.
8-/8 P. 3/a G.
Wechscl-Eours.
Ainsterd. fl. 100 k.S.
Augsburg fl. 100 „
Berl. Tblr. 60. . „
Brem. Th. 50Lsd. „
Cöln Tblr. 60 . . „
Hamb. B.M. 100 „
Leipzig Thlr. 60 „
London Lst. 10. . „
Mail. Lr.i.S. 200 „
Paris Frs. 200 . „ Wien fl. 100 fl. . „ Disconto......
100-/4 G.
119-/8 G.
10771 B. V4
96 B. 953/4
IO73/8 89 Vs 1073/8 118Vs 993/8 94V»
B.
B.
B.
B.
B.
G.
G. G. G.
887s G.
Vs
G.
96, Vs bez. 1%% G.
G.
Geld-Sorten.
Nene Lonisd'or . . . Pistolen....... ditto Preuß .....
Holl. fl. 10 Stücke . Rand-Ducaten . . . . 20 Fraukeustücke . . . Engl. Sovereigns . . Gold al Marco . . . Prenß. Thaler . . . . 5 Franken Thaler . . Hochhaltig Silber . . Preuß. Cassen-Scheine
fl.
10
9
10
9
5
9
11
45 kr. 34-35 772-872 4572-4672 3472-35'/» 25-26 45-47
376-378
1 47-74
2 2071-21
24: 35-37
1 4778-3/8
Borsen-Eourse.
Berlin, 24. Juli. Ludw.-Bexbach 1157». — Fr.-W.-Nordb. 41—, — Köln.-Miud. 115— Weimar ——. 5pCt. Metall. 67.
Wien, 25. Juli. 5pCt. Metall. 1852 83—. 4V-pCt. Metall. 73‘/4. 5pCt. Lomb. 97 ’/». — 250 fl. Loose 125—. — Bankaktien 1262 — Neue 997. — K.-F.-Nvrdbahn 1677a. — Livvruo-Florcnz 104—. Douau-Dampfschifs sahrtSact. 574. Wechsel auf Loudon 12 fl. 3 kr. — Paris 1457a. — Frankfurt 123—. — Gold 29—. — Silber 23'/4. — Neues Aulehen 877/s.
Paris, 24. Juli. 4V-pTt. Rente 97. 65. — 3pCt.R.70.80. — 5pCt. Piemont 83. 50. 3pCt. Span. int. 35 '/a. — IpCt. do. 18.—|
Madrid, 15. Juli. 3pCt. iul. 35*/4. — tpCt. neue 18*/4.
London, 24. Juli. Consolö 925/a.
Wiesbadener tägliche Posten.
Abgang von Wiesbaden. Ankunft in Wiesbaden.
Mainz, Frankfurt (Eisenbahn). ! Morgens 6, 10 Uhr. Morgens 8, U Uhr 45 Min. Nachm. 2, 5 U. 15 M. 10 U. Nachm. 12, 45. 4, 15. 7, 4:>.
Limburg (Eilwageu).
Morgens 7 Uhr. Nttttags 12
Nachm. 3 » Abends 9 Uhr 15 Min.
Cobleuz Mlwagen).
Morgens 19 Uhr. Nachm. 3 bis 4 Uhr. Cobleuz (Briefpost).
Nachts 10 Uhr 30 ».in. Morgens G Uhr.
Rheingau (Ettwageu.)
Morgens 7 U. 30 M. Morgens 10 n. 35 M.
Nachm. 3 „ 15 " Nachm. 5 „30 „
Englische P0st.
Morgens 10 Uhr. Nachm. 3b.4 U. Dicnst.anSg. Abends 9 11. 30 M. Nachm. 4 11. 30 M.
Französische P 0 st.
Abends 9 II. 30 M. Nachm. 4 U. 30 M.
Abgang u. Ankunft der Eisenbahnzüge
Abgang von Wiesbaden. I Ankunst in Wiesbaden. Morgens: Nachmittags: Morgens: Nachmittags:
Morgens:
6 u.
8 w
10 n 15 M.
Nachmittags:
2 IL 15 M.
5 " 35 "
8 « 25 «
Morgens:
7 u. 45 M.
9 " 35 "
12 " 45 "
2 u. 55 >1).'.
4 " 15 "
7 " 39 „
10 " — "
Druck von PH. I. Knefeli in Wiesbaden.
