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des ProtcctivnörochkS über die Deiiausürsienthümer cm Oesterreich sind die Verhandlungen zwischen Oesterreich und der Türkei, resp, den Westmächtcn noch schwebend. Das Protectionsrecht Rußlands gründet sich auf die Convention explicative vom Jahr 1779, durch welche das schon früher bei Oesterreich gewesene Pro- tectionsrecht von Oesterreich an Rußland übertragen wurde. Die Verträge von Jassy (1792) und von Bucharest (1812) machten die Donaufürstenthümer zu Halbsouveränen Staaten unter der Oberherrlichkeit der Pforte und dem Schutze Rußlands. Diese Verträge hat der Krieg zwischen Rußland und der Pforte nach den Grundsätzen des Völkerrechts factisch aufgelöst und man sieht mm der neuen Formulirung derselben ent­gegen. Die Pforte hat sich mit Uebertragung des SchntzrechtS an Oesterreich einverstanden erklärt.

Wien, 13. Juli. Fürst G o r t s ch a k o f f setzte heute seine diplomatischen Antrittsbesuche fort und verweilte besonders längere Zeit bei dem sächsischen Gesand­ten v. Köncritz. Der Attache bei der hiesigen russischen Gesandtschaft, Baron Offenberg, ist gestern in das Hauptquartier der russischen Armee in den Fürstenthü­mern abgereist, um Depeschen an den General Gort- schakoff zu überbringen. — Herr v. M u ch i n ist dieser Tage von Frankfurt zurückgekehrt, wo er einer Confe- reuz russischer Diplomaten beiwohnte, deren Zweck ge­wesen, einen Beschluß wegen Erhebung von Be­schwerden gegen die Haltung der deutschen Presse in Bezug auf Rußland zu fassen.

Wie man der "K. Z.« meldet, wurden im Einver­nehmen mit dem preußischen Gesandten, als Mitglied der Wiener Conferenz, noch vor dem Eintreffen des Fürsten Gortschakoff von dieser Conferenz Berathungen über die erwartete russische Antwort, deren Inhalt im Voraus ganz genau bekannt war, gepflogen.

Nach Briefen aus Wien, welche die »Pfälzer Z.« von unterrichteter Seite erhielt, betrachtet man dort die Gortschakoff'sche Sendung als gescheitert und den Krieg für unvermeidlich.

Presse, Lloyd und Wanderer erklären die neuliche Nachricht aus Wien in Betreff der neuesten »fried­lichen Dispositionen« für ein bloßes BörsenmanLver.

Dem Einmarsch österreichischer Truppen in die Douaufürstenthiliner wird nach der C. Z. C. die Ver­kündigung eines kaiserl. Manifestes vorangchcu. Nach der Meldung mehrerer Briefe aus Konstantinopel sind Verhandlungen schwebend wegen Vermittelung der Ver­hältnisse in Jerusalem, die während des gegenwärtigen Krieges geregelt werden sollen. Wie es heißt, wäre die Pforte nicht abgeneigt, die Stadt Jerusalem für eine Freistadt unter dem Schutze der Großmächte zu erklären.

Das große Haus Gopcevich in Triest hat seine Zahlungen bereits wieder ausgenommen.

Triest, 13. Juli. Die mit der neuesten Ueber- landpost hier eingegangenen Nachrichten aus Bombay gehen bis zum 7. Juni. Der Emir von Kabul be­nachrichtigt die englische Regierung von dem steigenden Einflüsse Rußlands in Persien, Herat und Kandahar.

Er verlangt Geld zur Gegenwirkung.

Frankreich.

Paris, 13. Juli. Das Hauptereigniß des Tages ist natürlich die Proclamation des Kaisers an die Ost- see-Trnppen. Man hält sie hier allgemein für die Antwort der Westmächte auf die jüngsten Eröffnungen des Czaren und spricht ihr die Eigenschaften der Ent­schiedenheit und Festigkeit zu, wodurch sie besonders aud) jenseit des Canals zu gefallen bestimmt sei. Man erinnert sich dabei an die dem Kaiser Nikolaus in den Mund gelegte Aeußerung : «wenn man ihn dazu zwinge,

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ganze Kindergescllschaft geht, um sich von den gemachten Unstreu- gungen zu erboten — schlafen.

Zur Tagcsgcschlchtc.

** Das „Bolotin Extraordinario del Gobierno del Salvador" entwirft eine ergreifende Schilderung des Erdbebens, das am 16. April die Stadt Salvador hciingesucht hat. Gegen halb 10 Uhr Abends erfolgte ohne alle Borzeichen ein gewaltiger Stoß, der allgemeines Entsetzen verbreitete. Liele Familien flohen sogleich aus ihren Wohnungen und lagerten auf den Marktplätzen, an­dere betteten sich für die Nacht in den Haushöfen. Endlich ge­gen 11 Uhr Abends begann der Erdboden so furchtbar zu b仫 inen und zu wanken, daß binnen 10 Secunden die ganze Stadt in Trümmern lag. Das Krachen der Häuser und Kirchen be­täubte das Ohr der entfetten Bewohner, während die ans den Ruinen aufsteigenden Staubwolken den Himmel in ein Leichen- tuck von uudmchdriuglicher Finsterniß vertvandelten. Kein Trop­fen Wasser war zur Labung der halb Erstickten und Verschmach­tenden zu haben, denn alle Brunnen und Quellen waren versiegt oder verschüttet. Der Glockenthurm der Kathedrale riß im Sturz einen großen Theil der Kirche mit zu Boden. Die Thürme der San Francisco Kirche zerschmetterten einen Theil des dazu ge­hörigen Palastes. Die Santo Domingo Kirche ward unter ihren Thürmen begrabe», das Assumtionscollegiuni so wie das neue Universitätsgebände demolirt; die Merced-Kirche klaffte in der Mitte auseinander und ihre Mauern fielen nach Außen zur Erde. Von den Privathäusern blieben einige stehen, alle jedoch wurden unbewohnbar, und merkwürdig ist, daß die stehen gebliebenen Manern alten, die eingestürzten modernen Ursprungs waren. Das Zerstörnngswerk war; wie bemerkt, in den ersten zehn Se­cunden vollbracht; denn die nachfolgenden Stöße, obgleich von furchtbarem unterirdischen Donner begleitet, richteten Verhältniß- mäßig wenig Unheil an, denn der erste Stoß war ein Todesstoß gewesen und hatte wenig mehr zu thun übrig gelassen. Granseu- Haft erhaben war jene unvergeßliche GrabeSnacht unter dem todtschwarze» Himmelszelt, da das ganze Volk auf den Knieen in

werde man sich an der Spitze von 500,000 Mann sehen.« Der Kaiser der Franzosen erklärt: "daß Frank­reich, von Rußland zum Kriege gezwungen, 500,000 seiner Söhne bewaffnet hat.« Auch scheint er, obwohl iliit einer gewissen Zurückhaltung, angcdeutet zu haben, daß er sich seiner Zeit selbst an die Sptzie der Trup­pen stellen werde. Die Proclamation sagt also deutlich genug, daß es mit den Unterhandlungen, mit halben Maßregeln, mit dem kleinen Kriege vorbei ist und daß wir am Vorabende eines entscheidenden Veruichtuugs- kampfes stehen. Wenn der Kaiser die morgen absegelu- den Truppen die "Ersterwählten., nennt, so bestätigt dies, was man schon wissen konnte und wußte, daß noch andere Truppenmassen nachfolgen werden. Am meisten hat man wohl über die Aeußerung gegrübelt und geredet: »daß Europa offen oder im Geheimelt den deu englisch-französischen Waffen Erfolg wünsche.« Im Geheimen können es doch nur die Völker thun, die mit ihren Regierungen, sei es, weil sie in der orientalischen Frage nicht anti-russisch genug auftreten, oder aus ir- geud einem anderen Grunde, nicht übereinstimmen. Da­her endlose (Kommentare, die in bekannten früheren Aeußerungen englischer Minister eine Stütze zu finden schienen.

Der unlängst verhaftete Boèchot wird nächstens als des Colportirens aufrührischer Schriften schuldig vor Gericht gestellt worden. Kurz nach Boichot wurde auch die Gattin Victor Hugo'S verhaftet; da sie jedoch bloß beschuldigt ist, Boichot einen übrigens ganz unverfäng­lichen Beistand geleistet zu haben, so erwartet man ihre Freilassung.

Nach Briefen aus Schumla ist dem General Espinaffe, Adjutant des Kaisers und Commandant einer Brigade in der orientalischen ArMee, die rechte Wange von seinem Pferde heruntergerissen worden. Die Wunde ist sehr gefährlich und" man fürchtet, daß der General das Auge verlieren wird.

Die »Patrie« berichtet, daß Omer Pascha die tapfere Besatzung von Sitistria nach Barna schicken wird, um ihr einige Erholung von ihren Strapazen zu gönnen. Von 700 Artilleristen, die im Anfang der Belagerung in der Festung waren, sind nur 120 wieder herausge­kommen , ein Beweis, daß auch die Türken ungeheure Verluste erlitten haben.

Calais, 13. Juli. Der Kaiser ist so eben in un­serer Stadt angekommen. Se. Majestät ist in Civil- kleidern in einem offenen Wagen in Calais eingefahren und hat sich geradezu nach dem Gasthofe begeben, wo Appartements zu seinem Empfange bereitet waren. Ein amtlicher Empfang hat nicht stattgefunden. Die Be­völkerung begrüßte den Kaiser mit Enthusiasmus.

Eine telegraphische Depesche aus Calais vom 14. meldet, daß der Kaiser, nachdem ér abermals eine Musterung gehalten, sich um 1 Uhr cinschisfeu sollte, um die auf der Rhede liegende englische Flotte zu be­suchen. Fünf Linienschiffe befanden sich bei dieser. Die Truppen zogen beim schönsten Wetter und unter Ge­sang nach dem Wasser.

Paris, 15. Juli. Der Kaiser ist von seiner Reise gestern Abends wieder hier eingetroffen. Die bespro­chene Zusammenkunft mit der Königin von England hatte nicht stattgefunden.

Schweiz.

Se. kais. Hoheit der Prinz Peter von Oldenburg ist aus Petersburg mit großem Gefolge in Interlaken eingetroffen. ,

Spanien.

Nach Briefen der »Judepeudance« aus Madrid vom 9. Juli steht es um die Sache der Regierung sehr schlecht. Daß General O'Donnel sich so lauge

dichten Häufln tag und zu Gott um Erbarmen flehte, in Herz- Zerreißenden Tönen nach verloren geglaubten Kindern, Eltern und Geschwistern schrien; dabei die blitzschnellen und migfllcheu Erd- beweauuaen, jedes Herz mit unbeschreiblichem Schrecken erftillend; die Atmosphäre von vulcamschem Schwefelgeruch verpestet und durch erstickendes Staubgewölk verfinstert. Wenigstens ein Bier- theil der Bewohner hielt man für begraben, allein die Rcgicruugs- Mitglieder, die auf den Schreckensschauvlatz eilten, um zur Be­ruhigung der Nation Gewißheit zu erlangen, fanden, daß der Verlust an Menschenleben geringer war, als man befürchtet hatte, Wahrscheinlich wird die Zahl der Todten nicht 100 und die der Verwmrdeten nicht 50 übersteigen. Unter letztern ist der Bischof, der einen Schlag auf den Kopf erhielt; der gewesene Präsident, Senor Duenas; eine Tochter des Präsidenten und die Frau des SecrctärS der gesetzgebenden Kammer. Die Erdbewegungen dauern noch immer fort mit gelegentlichen heftigen Ewstoßen, and die Bewohner, in der Angst, baß ein plötzlicher Vulcan- AllSbruch die Stadt ganz und gar begraben ober verschickten konnte, eilen von dannen. „ .

** Von der türkischen Generalität der Armee von KaK, die kürzlich von den Russen zweimal binteieiuanbei sPfü kindlich ^ arbeitet worden ist, macht ein Berichterst alter der ^imes i» loco folgende Schilderung: 1 Mustapha Zariss Pascha, Mufchir und Oberbefeblhbaber, war vor einigen Jahren Bureaiqchreibcr, hat nie ein Regiment oder eine Brigade befehligt,- versteht nichts um Taktik und Strategie, ist m schüchternem und uuentsch ossenen Charakter unb soll seinen gegenwärtigen hohen Jiang auf ctiiem Wege erreicht haben, den näher zu bezeichnen das Zaitgeful>I vei- bictet. 2. Abdul Kerim Pascha, Ferck oder DiviftouSgeueral, Reis der Armee, ist nur durch seine wiederholten Niederlagen in Zweien bekannt, welche ihm die verschiedenen aufständischen '.Haber stamme beibrachteu. 3. Kurschid Pascha (General Gupo»), Ferik und zweiter Befehlshaber, Reis und Chef des Generalstabes. 4. Sim Pascha, Ferik, Befehlshaber der die Vorposten bildenden Bafebi-BozukS. 5. Hussein Pascha, Fenk, Befehlshaber der Ca- vaterie. 6: TaÜir Pascha, Livä oder Brigadegeneral, Befehls­haber der Artillerie, war 4 Jahre in Woolwich und spricht ge läufig Englisch. 7. Ferhad Pascha (General Stein), Liva, gilt

halteü^kann, ist ein Zeichen, daß der.'Ausstand sticht ohne Sympathien im Land sei.

Zu Vieira in der Provinz Valencia war wirklich am 6. unter einem gewissen Acebedo eine republikanische Bewegung ausgebrochen, jedoch, am 8. schon nnteMück! worden. Die Republik war förmlich proclamirt, Bit Stadt, in der sich kein Militär besand, befestigt, diö Eisenbahn zerstört worden u. si w, und am 7. würde sogar ein erster Angriff der vom Generalcapikâu voN Valencia abgeschickten Truppen mit Verlust zurückge- schlagen,

... , Dänemark.

HclstNgiK, 11; Juli, Die englische Dâmpssrègätkö "DaMtleß«, welche, wie es heißt, die Antwort des englischen KabinetS auf die Anfrage Napiers Wegert eines Angriffs auf Kronstadt überbringt, passirtö vont Kategüt kommend und ankerte auf der Kopenhagener Rhede.

Die Nachrichten bis zniii 11. vM Kriegsschauplatz in der Ostsee sind ohne Bedeutung. Die vereinigte Flotte ist am 1. Juli von Kronstadt nach Bares und zurückgelehrt- Bei einer der ReeognoSzirungSsähtten, welche Admiral Napier in Sicht von Kronstadt täglich am Bord des Dampfers »Driver«, Kapt. Cochrane machte, und wobei derselbe von der elegant eingerichte­ten Lustyacht »Esmeralda« des Mr. Campbell begleitet wurde, geschah es, daß letztere sich au die russischen Kriegsschiffe so weit herangewagt hatte, daß sie Gefahr lief, abgeschnitteü ML genommen zu werdest. Da kant Admiral Rapier mit dem »Driver« im rechten Moment zu Hülfe und befreite die dacht-

Donaufürstenthümer.

ES liegen uns heute Briefe aus Barna und .Schumlä vor, teilen zu Folge die Truppen der AÜrirten int vollen tactischest Aufmärsche längs der Linie Barna, Aladin, Dewuö, Parawady begriffen sind. Französisch- englische Truppen, verstärkt durch zum Pionuier-Dienste abgerichtete Infanteristen, machten nach großen An­strengungen den Weg von Barna bis Dewno für schweres und leichtes Fuhrwerk vollkommen practieal; 3000 türkische Soldaten wurden zu einer gleichen Weg- verbesserung der Stre'Üe von Schumla bis Dewno commandirt. Aus dieser neu hergestellten Heerstraße herrscht jetzt reges Leben. Jeder Tag bringt auS Kon­stantinopel und Burgas neue Verstärkungen an Trup­pen, Pferden, Geschützen und Material aller Art, welche im Hafen von Barua debarkirt werden, dort einigt Tage rasten und alsbald in die Linie Barna-Schumla abrücken, um den nachkommenden Bataillon wieder Platz zu machen. NeneskenS wurde dort nebst einer vortreff­lich berittenen Cavallerie einige Artillerie, eine Anzahl Packthiere, große Pulvervorräthe und eine sehr bedeu­tende Mengs von Schanzgeräthschästen ausgeschifft- Der Gesundheitszustand der Truppen ist befriedigend und daS Aussehen dieser aus 56,000 Mann bestehenden Armee respeetabl, was bei einer allenfallsigen Dfscnsiv- bewegung gegelt irgend ein Operationsobject auch rufst» scherseits sehr in Anschlag gebracht werden wird,

Auch dem »Moniteur« wird ans SB teil vom 13, bestätigt, daß englisch-französische Hülfstrüppen und zwar in der Stärke vSn 18,000 Mann sich in Rustschuck mit den Türken unter Omer Pascha vereinigt haben. — Die Wiener Blätter bringen noch einige Details. Der Angriff auf Giurgewo soll in Schumla in einem Kriogs- rathe beschlossen worden sein, dem sämmtliche Feldherrn beiwohnten. Said-Pascha habe von Ruskschuck ans die Inseln allmälig genommen; bei dem einen Angriffe seien ihm sieben Schiffe mit mehreren hundert Mann zu Grunde gegangen; indessen habe Omer Pascha an einer oberen Furth den Fluß passirt, die Brigade Soi-^

für einen talentvollen Offizier. 8. Kermety Jstziaik Pafch'S (Ungar), Liva, Befehlshaber der Bafchi-Byzuks, in der Nähe deS Arpatschei. 9. Schalim Pascha (General Brianski) unb 10. As­lan Pascha (General Bystrzonowski), beide Polen und Brigade- Generale, ohne Commando, die jedoch im Kriegsrache oder Med- schliS sitzen.

** Die Weimarifchc Zeitung schreibt: In den ersten Nachmit« tagsstundeu des 8. Juli wurden die hiesigen und die beimchbär- ten Fluren von einem so starten und bis znm Morgen des 9, Juli anhaltenden Regenwetter betroffen, daß von den dadurch er­zeugten großen- Wassermasfen in den Niederungen unb Thälern! den Wiesen die auf Hausen gebrachte ober in Schwaden liegende Heuernte entführt, Felder und Gärten Mik ihketk Saateii ÜM Pflanzungen überschwemmt und ruinirt, gewaltige Skeindämnie in den wilden Wassergräben durchbrochen, Brücken und bereit Unterlagen bestätigt, Schleuß«! und Stege, iâgleichen bie' alt den Ufern der Ilm unb Bäche stehenden Bäume mit fortgeriffen, ferner sogar mehrere auf der Anhöhe unseres Friedhofs gelegen? Grabstätten mit bett daranfstchendcn Monumenten durch Züfäm- sinkeu bcjdiäbigf, überdies; aber auch hier und da die Getreide- saaten gelagert worden sind. Der Wafferstand der Aw aM 9, Juli Nachmittags zeigte, daß sich dieses Unwetter auch bis aüf den Tbüringer Wald hin erstreckt hallen- Mäg.-

Aus Markt Zeuln in Oberfranken, 10. Juli, wird geschrie­ben: Heute früh über flutbete unerwarteter Weise der Mails sämmtliche tief gelegene Wiesen, ans fbeteben mehrere Tausend Schober Heu stauben, von welchen sehr viel fortgeschwciunit null der größte Theil unter Wasser gesetzt wurde. Weint diesb Wasserflüth von Bahventh aus nach Lichteufels telegraphut wor­den wäre, so hätte man sämmtliches Heu retten können.

** Die Bemühungen der politischen Flüchtlinge, feU'flanbtge Legionen in bilden, sind in Schumla eben fo- wie in Constanti- uovel gescheitert. Wysocki hat jede Hoffnung aufgegeben; auch Klapka hat feine Thätigkeit bezüglich der Magyaren eingestellt. Nur Graf rzämoisky sticht im Verein mit beut ©fasen Branicks ein Infanterieregiment aus bosnischen Christen zu bilden.