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scheu Hauptquartier nicht in Erfahrung gebracht zu haben. Dies ist jedoch natürlich, indem die Entschei­dung über diesen Punkt von der Antwort des russischen CabineW auf die letzten österreichischen Borschläge ab- hängcn mW. Es ist also auch nicht hier der Platz zu voreiligen Betrachtungen über die weisen MaßnalMsn unserer Regierung. DaS Eine wiederholen lvir aber, daß die strategischen Aufstellungen der beiden Mächte ihnen entschiedene Vortheile im Falle einer friedlichen Ausgleichung bieten.

Von den andern Kriegsschauplätzen erfährt man Folgendes: Am 29. Juni hatte sich die Flotte des Admirals Napier, 40 Segel stark, Kronstadt ge­nähert. Am 30. näherten sich einige Dampffregatten der Einfahrt zwischen der finnischen Küste und Kron­stadt. Diese Einfahrt ist gewöhnlich wegen des kleinen Wasserständes selbst für kleinere Schiffe ganz unfahr­bar. Ein Rordwestwind hatte aber, wie oft im stn- uischen Meerbusen der Fall ist, den Wasserstand so erhöht, daß die feindliche Schiffe, diesen Umftanb be­nützend, nicht unbedeutend in die Einfahrt vordringen konnten. Obgleich sie so ziemlich in die Schußlinie ge- kommen waren, so ist dennoch von beiden Seiten kein Schuß gefallen. Russischer Seils begnügte man sich un diesem Tage für etwaigen noch erhöhten Wasserstand die Vertheidigungsmaßregeln zu treffen. Nachdeiu die englischen Schiffe einige Sondirungen vorgenommen hatten, kehrten sie zu dem Gros der Flotte zurück. Den andern Tag erschien Napier mit allen seinen Schiffen vor Kronstadt selbst; doch scheint bis zum gestrigen. Tage kein Angriff unternommen worden zu sein.

Dctaillirte. Berichte über einen vom russischen Ge­neral Andronikoss an der Grenze Guriens über Selim Pascha erfochtenen Sieg fehlen noch zur Stunde. Die telegraphische Depesche sagt nur: daß das türkische Heer, welches 35,000 Mann an der Zahl war, nachdem es 13 Kanonen, 35 Standarten und seine drei Lager ein­gebüßt und einen großen Verlust au Todten erlitten, vollständig auseinandergesprengt wurde. Da wahr­scheinlich dieses türkische Heer bestimmt gewesen sein mag, bei Achalzik vorbei durch den Engpaß von Bord­jam längs der Kura gegen Tiflis vorzudringen, und so die längst besprochene, mit Schamyl combinirte Ope­ration auszuführen, so hat der durch die Russen crsoch- tene Sieg eine sehr große Bedeutung für die Unver­sehrtheit der russischen transkaukasischen Besitzungen.

Frankreich.

Paris, 8. Juli. Der Moniteur, welcher gestern mit Befriedigung des freiwilligen Beschlusses der die Amsterdamer Börsencourse regelnden beiden Gesellschaf­ten gedachte, die neue russische Anleihe bis auf Wei­teres vom Courszettel zu streichen, spricht heute die Ueberzeugung aus, daß die Angabe ausländischer Blät­ter, diese Anleihe hätte in Frankreich und England Unterzeichner gefunden, durchaus unbegründet sei und daß die Bürgerpflichten in beiden Länderu besser aus­geübt würden. Blos zur Notizuahme daher erinnert er daran, daß die französische Gesetzgebung in solchem Falle die Gewalt mit den strengsten und ausgedehnte­sten Mitteln bewaffne, solchem Frevel zu steuern. •— Der König von Portugal wird gegen Ende des Mo­nats hier erwartet und der Pavillon Marsan deö Tuilcriecu-Palastes für ihn in Bereitschaft gesetzt. — Der Minister des auswärtigen hat dem Comite der hiesigen Besitzer von Bons der miguelistischen Anleihe mitgetheilt, daß er unseren Gesandten in Lissabon an< gewiesen habe, die Rückzahlung der von der jetzigen Re- gicrung an sich genommenen 4 Millionen mit Nachdruck zu fordern.

Die wegen angeblichen Complotts gegen den Kaiser

weseu waren. Durch ein kleines Fenster hatten sie sich die Nah- rung reichen lassen. Nie verließen sie die Zellen mehr, nie sprachen sie Jemand, lieber der Grabhöhle Nestor's, deS bcrühm- ten Chronisten der russischen Geschichte, war eine metallene Votiv- ju feinem Gedächtnisse ackstewahrt. Die Sophwnklrche ist eine der schönsten Kirchen Rußlands und zugleich anch. das -Grabmal seines berühmtesten Heiligen. Sie ist bereits gebaut'^ Muster der Ssphienkirche in (Sonst ant in Opel

** Aus priest, ^29. Juni, wird geschrieben, daß Herr Dr. A. Kohn, Präsident des «raeütischen Konsistoriums . in Paris, sich bort auf einem. Lloyddampser nach Jaffa cingeschifft hat, von wo dabni^ Seine Mission geht bekanntlich

Ettel zur Verbesicrnng des sittlichen und materiellen Zustandes der armen Israeliten in Palästina zu erforschen Dr

<T\Iin seinem Vor- palen ermuntert. Die Minister des Auswärtigen und des In­nern gabelt ihm besondere Empfehlungsschreiben an bett Zitter' nuttiuts Frecherm v. Bruck, an den österreichischen Consiil v Pizzauiano in Jerusalem, an den Großvezier und andere 'Wr- beilträger der Pforte. Fast alle israelitischen Gemeinden imEu- ropa und Amerika haben ihre Beiträge zur Errichtung von Schulen für die Israeliten im gelobten Lande, sowie zu deren Heranbildung für den Ackerbau zugesichert. Die Londoner Ge- ^nde allein bestimmte zu diesen! Zwecke 4000 Pfd. St.

»et Freiburg sprang jüngst ein TranSportgefangener aus dem in vollem Lauf befindlichen Eisenbahnwagen, iind der Land- ^ffde ohne sich zu beschädigen, der Landjäger fiel sein Gewehr, und dadurch gelang cS beut Züchtling, E Weinbergen zu verstecken und zu entkommen; dem S™ n^ überdies die Hände gebunden. — Von zwei Springern berichtet der „Berliner Zuschaner": utenha^mArr^' ^^ "P 6- d. mit beut von Hambnrg konr- * »l W reisten, stiegen auf der Station Grabow, als h r zwei Minuten ist, aus uud kamen'

^^0N lieber zum AöZanae in Bemeuuuu aefebt e anße(aujen, um noch mitzufahren. Sie wurden v^ dem ******< Hm4,' riffeti iS iS “ÄS

im südliche« Frankreich Verhafteten, sind sämmtlich wie­der freigelassen worden, doch wurden 32 bei der Eisen­bahn zwischen Cette und den: Canal von Languedoc Angestellte abgesetzt. — Zwei kaiserliche Decrete vom 1. Juli gestatten die Einfuhr des Jods und die des Salzes von Creuzuach.

Hier ist die Nachricht eingegangen, daß der von den türkischen Truppen verfolgte Hadschi Petros auf chischen Boden übergetreten ist.

grie-

Spanien.

Die rückständigen Journale und Berichte Madrid vom 2. und die officiöfe Correspondenz 3. Juli find am 7. Juli in Paris einejetroffen. Madrider Zeitung und der Heraldo vom 2. Juli 6c

aus vom Die

richten im Wesentlichen: "Die vollkommenste Ruhe herrschte heute in Madrid. Schon am Morgen hob man die Sperre der Kasernen und alle gestern für angemessen befundenen Vorsichtsmaßregeln auf. Den Platzdienst versehen wieder die gewöhnlichen Wachen; außerhalb stehen bloß einige vorgeschobene Schildwachen zur Beobachtung der Umgegend. Nachmittags haben viele Personen die Ebene von Vallaca besucht, wo vor­gestern der Kams Statt hatte; man sand sie übersäet mit todten Pferden und Trümmern aller Art. Ins Spital wurden 58 Verwundete, meistens Insurgenten, gebracht. Die Gefangenen werden dort bestens behan­delt und verpflegt. Bor dem Offiziersaale, wo sich der am Schenkel leicht verwundete Oberst des Regiments Farnese, Garrigo, und zwei andere Jnsurgentenoffiziere befinden, steht eine Schildwache. Einem schwer ver­wundeten Offizier, der wahrscheinlich amputirt werden muß, hat man erlaubt, sich bei seiner Familie behan­deln zu lassen. Ein einziger der verwundeten Solda­ten ist gestern gestorben. Die obere Militärbehörde ge­stattet übrigens denen, die es wünschen, Besuche der verwundeten Gefangenen. So wurde Garrigo im Laufe des Tages von mehreren Freunden und früheren Ca­in cradcn besucht. Zu den schwer Verwundeten der Regierungstruppen gehört der Lieutenant Caldcron, dem jedoch noch gestern spät die Kugel aus seiner Brust- Wunde herausgezogen ward, so daß man ihn zu retten hofft. Das Genie-Regiment zählt 30 verwundete Offi­ziere ; keiner jedoch erregt Besorgnisse. Gestern früh trafen ein Kapitän und zwei Lieutenants des Reiter- Regiments St. Jago, die von ihrem Corps entwichen waren, wieder hier ein und stellten sich ihrer Behörde. Der Kapitän hat die ihm als Zahlmeister übergebenen Gelder, angeblich 20,000 9tealen, mitgebracht. Ueber die Bewegungen der Insurgenten weiß man hier nur wenig Gewisses. Als unzweifelhaft erscheint, daß sie seit gestern früh sich von Torvegon bis Aranjuez gezo­gen haben, hinter einander mehrere Flecken und Dör­fer besetzend, wo sie noch heute früh waren. Sie ha­ben bei Pinto die Eisenbahn-Schienen beseitigt, so wie den elektrischen Telegraphen durchschnitten; beide Dienste sind daher unterbrochen. Man schildert sie als völlig bemoralifirt, durchaus entmutigt und hoffnungslos. Hie zwingen die Bevölkerungen auf ihrem Wege, ihnen ohne Bezahlung alles Nöthige zu liefern. Heute lang­ten wieder 5 Offiziere und 20 Soldaten hier an; sie behaupten, daß man sie loiber ihren Willen genöthigt habe, mit den Insurgenten abzuziehen. Gestern Abends beglückwünschte das ganze diplomatische Corps die Kö­nigin zu beut über die Feinde des Thrones erlangten Triumphe."

"Daily News" bringen die Proclamation, welche die Jnsurgentenführer an das spanische Volk erlassen; sie lautet also:

"Bürger! Ein corrumpirteö Gouvernement, das die Gesetze verletzt und die Ehre des Landes befleckt, erliegt

Eine, den Pcrrvndiener zur Erde werfend, stürzte sich burdf. ein offensteheudeS Fenster in den Wagen. Der Andere aber (der Knecht eines Berliner Pferdehändlers), welcher wahrscheinlich das­selbe Manöver ausführen.wollte, trat fehl und fiel zwischen den Wagen und dem Perron zur Erde, so daß man fürchtete, er werde völlig zermalmt. Als der Zug zum Stehen gebracht wor­den und man nachsah, fand cs sich, daß er wunderbarer Weise nur mit einem zerrissenen Rock, sonst aber ohne Schaden davon gekommen war. Beide Springer wurden in Warnow beut dort stationirken Polizeibeamten übergeben, hatten also mit ihrer Eile wenig gewonnen.

** Professor Ludwig S.nell, mit seinem verstorbenen Bru­der Wilhelm, bekannt durch den Einfluß, den sie auf die Ent­wickelung der Schweizer Verhältnisse in den Dreißiger Jahren übten, ist am 5. d. Ak. in Käßnacht im Kanton Zürich ge­storben.

** Wiesbaden 10. Juli. Durch eine telegraphische Depe­sche des Polizeigerichtes der Stadt FrankfnA wurde gestern der hiesigen Polizei das Signalement der Mörderin der vor einigen Tagen in Frankfurt im Bette erschlagen gefundenen UOjährigeu Barbara Müller mitgetheilt, kurze Zeit darauf die Verbrecherin iu der-Person der Rosine' Herberg aus - Neckargemünd in einem Hinterbau am Geisbergweg aufgefimden und- sofort nach Frank­furt auSgeliefert.

** Wic man der Allg. Ztg. aus München meldet, werden die sogenannten Mustervorstelluygen ans der Hcfbühnc Dienstag den t d. beginnen. Ein aussnyrliches Repertoire nebst Besitzung wird ansgegeben werden, sobald sämmtliche Gäste angekommen sind, was zum 8. d. geschieht. Wahrscheinlich eröffnet den Reigen „Minna von Barnhelm." Deutsche Zeitungen, ans Berlin, Wien, Leipzig,, Köln, Dresden senden eigene Berichterstatter zu diesem ersten Versuch einer deutschen Centralblihne nach München; die DobatS schicken auf Dr. Dingelstedts Einladung Herrn Berlioz, die Presse Theophile Gautier, der Pahs Herrn de St. Victor und Escudjer, und aus Loudon haben sich als literarische Gäste

jetzt unter ber Wucht des MfchcucS ber Nation Die chretiwevkhe« Nlänner aller Parteien verwerfe« es, und das Volk, das entrüstet über seine Ungerccptigfeiten, be­hält ihm eine exemplarische Strafe vor. Die Zeit sei­ner schmählichen Herrschaft reicht nicht aus, um nach ihr seine Verbrechen zu bemessen; cS hat die Verfassung des Staates verletzt, alle Rechte der Bürger mit Füßen getreten, cs hat alle Gefühle des Anstandes verhöhnt, die Volksvertretung verachtet, die Tribune geschlossen, die Presse geknebelt, den Schatz geplündert 'rc.ftc. — Jene Generale, die der Königin den Thron verschafft, um darauf constitutiouell zu regieren, die Mäunet, die erfahren in politischen Kämpfen, und die unabhängigen Journalisten sind verfolgt, entlassen, oder selbst geächtet worden. Ein Haufe Abeutcurer hat sich ben Ziveck vorgesetzt, Spanien als sein Erbe auszubeuten und in einem Tage die Errungenschaften von 50 Jahren ber edelsten Opfer und heldenmüthiger Thaten zu vcrnich- teu. Nachdeiu das Gouvernement dem Volke unge­heuere Suminen eutpreßt, welche die Cortes nicht gut­geheißen, hat es selbst eine neue Steuer auferlegt , die Hunger und Elend in den Provinzen verbreitet. Sein Benehmen ist ohne Beispiel noch Entschuldigung. Die Revolution geht hier nicht aus der Masse hervor, nicht aus dem Volke — sie entspringt aus der Regieruugs- gewalt, die sich außerhalb des Gesetzes gestellt. Es handelt sich hier nicht um einen Personenwechsel, nicht um eine Parteirevolution: es handelt sich hier um die brüderliche Einigung aller Liberalen, aller redlichen Bläuner, die das Ziel vor Augen haben, die scandalö­sen Plündernugen unmöglich zi: machen, die wir bisher erlebt. — Patriotismus, Einigkeit und Vertrauen, das sind die drei Elemente, durch welche die Nation, die Freiheit und der Thron gerettet werden; so werdet Ihr für immer das traurige Vcrmächtuiß der Schmach be­seitigen, die Ihr sonst Euren Kindern zurücklassell ivür- det. Nur ein energischer Act kann dieser Herrschaft der Willkür und der Immoralität ein Ende machen; das erwartet das Land von Euch, uud darum Bürger, zu den Waffen — entweder jetzt oder niemals!"

Wie eine telegr. Depesche aus Madrid vom 7. Juli meldet, verfolgen die Jusurgenten, die nirgends mehr festen Fuß fassen, die Straße nach Estremadura uud Portugal.

Türkei.

Konstantrnopel, 30. Juni. Admiral Bruck ist am 28. Juni in den Bosporus eingesegelt mit 8000 Mann. Dte Kapitäne haben versiegelte Depeschen. Es werben große Operationen projectirt. Mit dem Angriff auf Anapa wird begonnen. — Einem Berichte Omer Pa- scha's zufolge haben die Russen Silistria am 22. und 23. Juni beschossen, um ihren Rückzug zu mäskiren. — Der Sieg des Generals ^Andronikoss mit 22,000 Mann irregulären Truppen über die Baschi-Bozuks bestätigt sich; letztere verloren 3000 Mann. Selim Achmet, Gouverneur von Battum, wurde verwundet; er deckte den Rückzug mit den regulären Truppen.

Das Journal des Debats ineldct aus Konstan­tinopel vom 25. Juni, daß der Prinz Napoleon das Kommanbo des vom Sultan seiner Division zugetheil­ten türkischen Cavallcrie-Rcgiments dem Polen KoS- cielski übertragen hat. Dieses Regiment marschirt zu Lande nach Varna, während die anderen türkischen Truppen der Napoleonischen Division zusammen mit den französischen verschifft worden sind. Deinselbei: Blatt zufolge verbreitete sich am Nachmittag des 25. bei der Ankunft des englischen Dampf-Aviso's Caradoc aus dem schwarzen Meere daS, wie das Journal des Debats jedoch hinzusetzt, noch der Bestätigung bedür­fende Gerücht, daß derselbe der gefährlich erkrankten

Choveley von: Athenäum und John Forster vom Examiner an« gekündigt.

** Die Einladung des königl. Hoftheatcriuteudanten Dr. Din­gelstedt, Repräsentanten zu der Industrieausstellung in München zu schicken, ist nicht bloß an daS Journal de l'Empire /sondern an die ganze Pariser — wenn nicht französische — Presse über­haupt gerichtet, gewesen. Wir ersehen dieß aus Dumas' „Mo:w- quetaire", welcher, wie er in diesen: Blatte mittheilt, Herrn Armand Baschet als Berichterstatter und zugleich als Ueberbrin- gcr folgenden gnädigen Handschreibens an Herrn Dingelstedt nach München entsendet: „Mein Herr und werther College! Erlau­ben Sie mir, Ihnen einen von unsern Redacteuren und Frcuu- ben zu empfehlen, der ganz ausdrücklich aus den Bureaux des MouSqnetaire als unser Berichterstatter nach Ihrer Hauptstadt reift. Ich werde alles Mögliche thun , damit er mein Quartier­meister sei, und er wird mit Ihnen von einer Angelegenheit sprechen, die, wenn sie gelänge, mich natürlich nach München führen würde. Aufrichtigste Herzlichkeit! Alex. DumaS-"

Charivari.

** Die Krenzzeitung und die Volkszeitung liegen int Streit darüber, ob Gr ach, der Artilleriecommandant von Sslistria, ein „simpler preußischer Kanonier" oder ein Lieutenant gewesen. Zwickauer, der bekannte starke Lateiner des „Kladderadatsch" meint beide hätten Unrecht. Er habe im LiviuS, der gewiß eine historische Quelle sei, gelesen: »Gracchus summopere gavisus erat etc.“, was doch wörtlich ihn Deutschen Übersicht heußt: „Grach iist höchstens cun Gefreuter gewöftn."

** Der „Constitutionnel" bringt eine Biographie des zurnckgc- tretenen Ministers, Herrn v. Persignp, worin u. A. erzählt wird: Als er im Jahre 1838 eines AbeNdS von Paris nach Versailles znrückkebrte, sagte er, an den Tuillepieu vorübergehend, zu dem Kaiser: »Nous y coucherons!« Wir werden eines Tages dort schlafen! Kein'Wunder, daß LouiS Napoleon jetzt zu ihm „Gute Nacht!" gesagt hat.