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S eS schien, denselben auS dem Hau,e zu locken.

konnten bis jetzt nicht auSgemittelt werben.

Stralsund, 28. Dez. (K. Z.) So wenig aufmunternd für die Rbederei die letzten zwei Jahre auch gewesen sind, und> -1

. - iiniteberbcit dcè Friedens mit Dänemark die Aus-1

SÄ »“«ff trübt, f» ftârtt M«o» »« Blick in die weitere Ferne, die daS Aufhören d^ 3w"nge I der englischen NavigotionS-Akte dem spekulirenden ©Ziffer un SâiffS.RHever frei gemacht hat. Man hat hier unb inder Umgegend schon mehrere Baukontrakle für größere Seesck ff eingUeitet und wenn in Betreff Dänemarks nur einige Sicher.

Der Bau von etwa zwanzig neuen Seeschiffen — in gekupfert — bevor, worin ein Kapital von fast einer halben Million Thaler der Hoffnung anvertraut wird, au, dem freien Meere lohnende Beschäftigung für dieses Kapital und für etwa 400 Seeleute finden zu können. — Man bereitet sich zu dem bevorstehenden Reichstage in Erfurt auf die Wahl vor, und es scheint die konstitutionelle Parthei wohl vorzugsweise An, Haug zu finden, da die Abstimmung der Rechten in Berlu Len den §. 111 der Verfassung, rn zweiter Kammer, so wie deren Programm und Ansprache in Betreff der Wahlen zum Reichstage hier eben nicht allgemeine Zustimmung gefun­den haben.

Wien, 28. Dez. (A. Z.) Gestern trug sich hier ein be. bäuerliches Unglück zu. Die Wache am Josephinum hat einen Studenten der Medizin erschossen., Die Veranlassung war daß er Tabak rauchte und vielleicht herausfordernd an der Schilbwache vorübergegangen. Der Posten verbot ihm das Rauchen, und als sich der Student Schimpsworler gegen den Soldaten ausstoßond entfernen wollte, gab dieser Feuer. Der junge Mensch ist hierauf nach vier Stunden gestorben .

sich die „Bekämpfung aller europäischen Regierungen« zum Zwecke gesetzt hat. .

Amerika

Wien, 27. Dez. (D. Z.) Nachdem wir nun ein W# lang alle möglichen Militärunisormen in patriotischen Stücken aus der Bühne bewundern mußten, scheint sich das Militär-1 und ^wilqouvernement plötzlich durch diese Ovationen verletzt ru fühlen, da dem Vernehmen nach diese Behörde allen hiesigen Thealerbirektoren untersagen ließ, Abzeichen deS k. k. Militärs und der Geistlichkeit auf die Bühne zu bringen.

Wir haben einen kleinen Beitrag zur Schilderung oster-' reichlicher Zustände zu geben in folgender lakonischer Millhel luna welche nicht etwa die „fliegenden Blätter" bringen, son­dern ein sehr ernsthaftes Blatt: „Den 21. d. M. wurde zu Kischamend die Kreisjagd abgehalten, wobei geschossen wor- den: 55 Hasen, 1 Repphuhn, 4 Treiber, 1 Geistlicher, 1 Jäger unb 1 Jagdhund.

In Posth sollte gestern die ReichSverfassung publizirt wer­den: die Stadthauptmannschaft hatte die „ersten Honorationen" der Stadt „von AmtSwegen eingeladen und berufen, durch ihre Anwesenheit den allerhöchsten Willen und die Gnade Sr. Majestät zu ehren." Ohne Zweifel zur größeren Feier deS Tages war eS den städtisch.n Polizeidienern gestattet Den, Waffen zu tragen: bisher begnügten sie sich, durch leere Bajonellscheide Schrecken einzuflößen.

wor- eine

Auf Haiti, welches seit 1789 schon so oft der Schauplatz von Revolutionen und Kriegen gewesen ist, hat de zwischen den schwarzen Unterthanen veS Kaisers Faustln . Port-au-Prince und den spanischen Republikanern von i Domingo wahrscheinlich bereits ernsthaft wieder begonn . Nach Nachrichten vom 17. Nov. rüstete man sich inderHaup- stavt deS Kaiserreiches zu einem neuen Feldzuge, und * louque hatte eine Proklamation erlassen, in welcher er leine Absicht kund gab, auch den östlichen Theil der Insel unter seine Botmäßigkeit zu bringen. Als Entgegnung hieraus hatte der neue Präsident der Republik, Buenaventura Baez, am iv. Nov. ebenfalls eine Proklamation an die Bewohner der West­küste gerichtet. Nachdem er darauf aufmerksam gemacht hat, i daß trotz aller trügerischen Vorspiegelungen, von denen sie sich seit sechs Jahren (von so lange datirt sich bekanntlich die Un­abhängigkeit der Republik San Domingo) hätten verlocken las­sen, an eine Wiedervereinigung der Republik mit dem übrigen i Theile der Insel nicht zu denken sey, und daß der Staat von I San Domingo sich immer friedliebend und versöhnlich gezeigt I habe, heißt eS weiter: „In der Hoffnung, ihr würdet eines TaqeS unsere Mäßigung nachahmen, haben wir euch nie aus I eurem eigenen Gebiete angegriffen, sondern uns begnügt, eure I Angriffe zurückzuweisen. Aber auch die größte Geduld erschöpft i sich, und weil ihr den Frieden nicht gewollt habet, so möget I jhr denn die ganze Last deS Krieges an eurem Besitze und I euren Personen fühlen. Wenn wir euch angreifen, so kennen I wir vollkommen unseren Vortheil und eure Schwäche. Aus idem Meere und auf euren Küsten können wir euch so viel I Uebel zufügen, wie unS belicht. Während wir an unserer > i Küste nur drei Städte haben: San Domingo, Puerto-Plata I und Samana, welche durch FortS und Mauern geschützt sind, sind eure Küsten im Gegentheile mit unzähligen Wohnungen, Fabriken, Dörfern und Städten bedeckt, die aus Holz gebaut sind, ohne Vertheidigung, und die der Plünderung und dem Brande nur zu leicht als Beute fallen können.

Anse-ü Pilre, Sale-Trou, Acquin und CayeS wissen schon von unseren Thaten zu erzählen, und vielleicht seyd ihr nahe daran, daS an euch verwirklicht zu sehen, was ihr so oft an# gekündigt habt, ohne es zu erfüllen; eure Städte werden ver­schwinden und die Nation wird in die Wälder fliehen. Unsere wohlgerüstete und gut befehligte Flotte ist, mit zahlreichen Truppen bemannt, ausgelaufen, um eure Küsten zu plündern und eure Flotte abzuschneiden. Wachet also Tag und Nacht, wachet im Norden, im Westen, im Süden; treibt eure Weiber und Kinder in'S Gebirge; verlaßt eure Pflanzungen, um, daS Gewehr im Arme, bei Wind unv Regen auf den Felsen Schild- wache zu stehen. Bei eurer Heimkehr werdet ihr eure Häuser ! verbrannt finden. Weil ihr euch von Denen, welche euch re­gieren, zum Kriege zwingen läßt, so ist eS Zeit, daß ihr lernt, was der Krieg kostet." Der Schluß lautet: „Haitianer! Wir konnten in Frieden leben, jeder von unS innerhalb feiner @ren# jen, und ihr konntet euren Kaffee gegen unsere Heerben und unseren Tabak zu unserem gemeinsamen Vortheile auStauschen; wir konnten friedlich unv ohne Furcht auf dem schönen Meere schiffen, welches Gott uns geschenkt hat; die, welche euch re­gieren, haben unS diese Vortheile nicht genießen lassen wollen und sie haben den Krieg gewollt. Wohlan denn! So mögen die Uebel des Kriegs auf eure Häupter fallen und auf euch, Da ihr sie nicht zum Frieden zu zwingen vermöget." Der An­fang der Feindseligkeiten wird uns bereits gemeldet. Schon vor Veröffentlichung jener Proklamation waren den Haitianern zwei Schiffe weggenommen und mehrere kleine Städte an der Südseite der Insel verbrannt worden.

Schweiz

Aus dem Kanton Zürich, 30. Dez. (O.-P.-A.-Z.) Seit einigen Tagen befindet sich Fickler hier. Er rühmt sehr die humane Behandlung, welche die würtembergische Regierung ihm in feiner Haft habe angedeihen lassen.

In Genf ist unter dem Titel „Rumeltipuff, Organ der Lausbubokratie," ein neues deutsches Blatt erschienen, welches

Verantwortlicher Redakteur: W. H. Riehl.

Die erste Ausgabe des politischen Blattes wird an jedem Werktage, Nachmittags um 3 Uhr, ausgegeben oder kann im Expeditionslokale abgeholt werden.

Die Expedition der Nasi. Aüg. Zeitung.

Druck und Verlag der & Schellenberg'schen Hof, Buchhandlung in Wiesbaden.