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W WW. M, während imS^^W ÄZÄXTÄ*

$iiov freyen , uvei ivnn uyvvu^ nhsr fürchten steht, nicht geiagtroeitentarfi ^ auch schon deshalb keine Klagen âbe» W'ldWden mry vor, weil das übertriebene Hegen «'^ m'br -m ^n teresse des Jagdbesitzers liegt, * e^^ auf Lebenszeit, sondern nur auf eine bestimmte Äi â P

^Da^ man^in denjenigen The,len des preußischen Ui Kaaden der Doma,ne oder Privaten Staats, wo I J 3 , Erfahrung gemacht hat, XÄ CÄ Wildschä-L viele Be- üechurmen und falsche Eide vorkamen, so hat man tm Kette her öffenMen Moral, und weil man davon Inter e der offen i w fein Wildschaden ver- anlÄ als wenn dttfelbe vergütet werde, für das linke Rbcinufcr die Verfügung getroffen, daß keine gelicht- ttcb n W ldschaden lagen sta-.finden sollen, daß dagegen wenn der Administrationsbehörde Klagen über zu starken Wildbestand einlaufen, diese das Recht hat, aus Kosten des Jagdpächters Treibjagden zu veranstalten M forisufobr«, M ,6 fi» jeigt M die Zahl des übrig gebliebenen Wildes, der Große des Terrains angemessen ist. , .

Dann endlich der Grundsatz der Gemeindesagden vollständig durchzuführen, würde cs nöthig fein, daß da, wo im Herzogtbum Nassau das Jagdrecht an großen Gütern klebt und deshalb bis zur Zeit Privatetgcnlhum ist, eine Ablösung der Jagdberechtigung einiritt, welche der Eigenthümer des Terrains zu bezahlen hätte, um dagegen in den Besitz des Jagdrecbles zu gelangen.

Wir empfehlen düse Vorschläge der Prüfung unserer Behörden' und unserer in wenigen Tagen zuiammen- tretenden Kammer zur Prüfung und Berücksichtigung. Eine Regulirung der Jagdverbalmisse ist dringend noth wendig, wenn nicht die dermalige gänzliche Auflösung derselben auch in socialer Hinsicht überhaupt auflösend und unheilvoll wirken soll.

Wahlen für die nassauische Ständc- kammer.

In Eltville ist

Prokurator von Schütz von Rüdesheim,

Gutsbesitzer A. Gergens „ „

Amtsfecretär Jung von Eltville gewählt.

In Höchst wurden am 1. d. von den vier zu

er-

wählenden vorerst

Prokurator Dr. Großmann von Wiesbaden, Papierfabrikannt Franz Wehrfritz vcn Kriftel gewählt. Die Wahl der andern zwei Mitglieder er­folgt heute.

X Hadamar. 1. Mai.

Q&en ist die Wahl der Deputirten dahier beendigt. Es waren 327 Wahlinäiiner erschienen. Gewählt wurden zu Deputirten: Hr. Joseph Siebert von Hadamar nist 226 Stimmen, Hr. Schultheiß Tripp von Hund- sangen mit 198, Hr. Schultheiß Bellinger von Thal­heim mit 183 und Hr. Professor Bellinger von Ha­damar mit 182 Stimmen. Bemerkungen über die Wahl selbst überlassen wir der sog. „Freien Zeitung," die auch über die Wahl der Wahlmänner erbauliche Lügen mü- getheift hat. Einsender ehrt die Ueberzeugung eines Jcden. Nach seiner Ueberzeugung gehört keiner der Gewählten den von der „Freien Zeitung" so verhaßten. Ultramontanen an.

Erster Zusammentritt der deutschen National-Versammlung.

Geschehen Frankfurt a. M., den 1. Mai 1848, Vor­mittags 11 Uhr im Kaisersaal.

Auf Einladung der zu Frankfurt wohnhaften Abge­ordneten Dr Cnyerim, gewählt im 7. kurhessischen Wahl­bezirk und Dr. Jucho, gewählt zu Frankfurt, waren fol-

Braun­

schweig; Rühl, vo^ Murschel von Stutt­gart; Cnyerim, von Frankfurt, Dr. H- on

Hamburg; Rob. Blum, von Wiesbaden; Schwarzenberg von Kassel, Dr. Eisem mann, von Würzburg; Wippermann, von Kastel, Roß, von Hamburg; Dr. Brregleb, von Koburg, G F. Kolb, von Speier; Schepp, von Wiesbaden , Dr. Cueumus, von München; Dr. Hergenhahn, von Wiesbaden; Dr. Jucho von Frankfurt a. M. Als Altersvorstand übernahm Dr. Schott aus Stutt­gart die Leitung der heutigen Verhandlung, und wählte als Schriftführer Dr. Jucho aus Frankfurt Nachdem sich die Erschienenen gegenseitig als für vorläufig legltmurt anerkannt hatten, vereinigten sich dieselben über folgende

Kx Bei der nach Beschluß des Fünfziger-Ausschusses niedergesetzten Commission sich anzumelden; _

2) aon ihrem Hiersein und dem Beginn des Zusam­mentritts der constituirenden Nationalversammlung dem Fünfziger-Aussckuß Anzeige zu machen;

3) Donnerstag den 4. d. M., Vormittags 11 Uhr, im Kaisersaale des Römers sich wieder zusammenzufiuden, hierzu

4) durch Bekanntmachung gegenwärtiger Abrede die inzwischen in Frankfurt sich einfindenden Abgeordneten ebenfalls einzuladen; endlich

5) die noch nicht eingetroffenen Abgeordneten zur 'chleunigen Hierreise aufzufordern.

Zur Beurkundung:

Der Altersvorstand, gez. Dr. Schott.

Als Schriftführer, Dr. Jucho.

43. Sitzung der deutschen Bundesver­sammlung vom 2??. April 1828.

Eine Mittheilung des Fünfziger-Auöschusseö , worin darauf angetragen wird, die Bundesversammlung durch drei Mitglieder, welche, unter eigner Verantwortlichkeit die vollziehende Gewalt auSzuüben haben, zu verstärken, wird an den Ausschuß für Revision der Verfassung zur Begutachtung verwiesen.

Von Bayern wrrd. angezeigt, daS General v. Dam- boer zum Commandanten von Ulm ernannt worden sei; desgleichen daß in Landau die deutsche Bundessahne auf­gepflanzt werden soll.

Von Landau wird über die den TruppencommandoS beigegebenen Civilcommissäre Mittheilung gemacht.

Der Ausschuß für Revision der Verfassung beantragt, zur Vorbereitung der formellen Angelegenheiten der con­stituirenden Versammlung eine aus Mitgliedern deS Bun­destags, Vertrauensmännern^ Mitglieder» des Fünfziger- Ausschusses und des Frankfurter Senats gemischte Com­mission niederzusetzen; welcher Antrag genehmigt wird.

Auf eingekommene Nachricht, daß die dänische Ne­gierung auf deutsche Schiffe Beschlag qelegt habe, wird beschlossen, gegen derartige Beschädigung deutschen Ei- genthums die wirksamsten Maßregeln zu treffen.

Frankfurt, 30. April. Morgen in den Früh- stunoen werben die sterblichen Reste des braven G neral Friedrich von Gagern, der, von den Kugeln der Re­bellen getroffen, sein Leben auf dem Altar des Vater- lanbeS verblutet hat, durch unsre Stadt geführt, um in dem nahen nassauischen Dorf Hornau, einem Landsitz der Gagero'schen Familie, beigesetzt zu werden. Die Behörden unserer Stadt, unsere Bürgergarde und Lienienmilitâr werden der Leiche bis an das Ende der Stadt daS krie­gerische Ehrengeleite geben.

Mannheim, 29. April. Endlich hat daS Schick­sal Diejenigen erreicht, deren frevelhafter Wahnsinn un­sere Stadt zum Schauplatz ähnlicher Scenen, wie die Ostern sie in Freiburg aufführcn sahen, machen wollte. Hoff und Grohe sind heute Morgen 10 Uhr arretirt worden; ebenso ein Wirth, Namens SpicS, der sich

rühmte, am 26. zwei Baiern niedergeschoffen zu haben. ES ist von keiner Seite irgend ein Widerstand geleistet worden, der auch wohl bei den bedeutenden militärischen Kräften, welche den Behörden zu «Gebot stehen, gleich un Keime unterdrückt werden würde. Alle hiesigen Ein­wohner, welchen die Aufrechthaltung deS Gesetzes und der Ordnung am Herzen liegt, Alle, welche die Freiheit lieben und den Terrorismus, wie er bisher herrschte, verabscheuen, Alle, welche ihr deutsches Vaterland groß, mächtig und darum einig sehen wollen, Alle, welche den Bolköwillen achten, aber denen darum eine gewaltthätig« Parthei, welcher zur Erreichung ihrer Zwecke alle auch die schlechtesten Mittel dienen, hassen, weil deren Treiben nicht bloS den Vorwand,, sondern die Nothwendigkeit einer Reaktion herbeiführt, Alle diese freuen sich, daß un­sere Regierung endlich erkannt hat, Milde nnd Nachsicht gelte für Schwäche, Langmuth für Furcht, Versöhnlich­keit für ein Bekenntniß völliger Ohnmacht. AlS Mathy FicklerS Arretirung bewirkte, lagen schon die Fäden der ganzen Konspiration nicht allein in den Händen der Re­gierung, sondern auch offen vor den Augen aller Ein­sichtigen. Wenn der einen entschlossenen That die andere in rascher Ausführung gefolgt wäre, so konnte viel Blut erspart werden. Ich will damit keine Anklage gegen die Regierung schleudern; sie mochte es für bedenklich halten, einzuschreiten, bevor die juridischen Beweise vorlagen, da am Ende die moralische Ueberzeugung zu einem Triumpf der Angeklagten vor Gericht, welches nur nach Beweisen urtheilen darf, geführt hätte. Wer hätte wa­gen wollen, Hecker, Struve u. A. des Verbrechens, das sie nun begangen haben, damals anzuklagen und vor Gericht zu überführen? Hat doch Hoff am Tage, da die officielle Nachricht von der Schilderhebung jener Beiden öffentlich vom Rathhauö verkündigt wurde, sich nicht ge­scheut, dies für Lüge zu erklären, indem Hecker einer solchen That unfähig sei! Am nächsten Tag schon — vielmehr am nämlichen Tag und zur nämlichen Stunde — war in seiner Volkszeitung die Nachricht von dem Aufstand gedruckt, nur mit der Variation, daß Tausende im Gefolge Heckerlö und Struve's seien. Die Perfidie, welche sich hierin kund gab, charakterisirt überhaupt daS ganze Verfahren der hiesigen Partei. Täglich, stündlich wurden falsche Nachrichten verbreitet, um daS Volk künst­lich in fortwährender Aufregung zu erhalten; war Hecker geschlagen, so stand Struve an der Spitze von Tausen­den; war dieser auf der Flucht, so waren die deutschen Arbeiter aus dem Elsaß herübergedrungen oder daS Mi­litär in ganzen Bataillonen übergegangen u. s. w. Die besten und verdientesten Männer wurden der VolkSrache benuncirt, jede freie Meinungsäußerung durch Drohungen oder Gewalt unterdrückt; ein Ausbruch stand täglich be­vor, ein besonders glücklicher Zufall hat uns davor be­wahrt. Selbst am letzten Mittwoch, wo alle Vorberei­tungen getroffen waren und die Sach? einen Wn^"1wu wartet günstigen Verlauf nahm, indem alle Behörden den Kopf verloren hatten, muß irgend ein Umstand, vielleicht das Ausbleiben des Landvolkes, die Empörer

von der Ausführung ihres eigentlichen Plans abgehalten haben, so daß wir mit dem bloßen Schrecken davon kamen. Jetzt ist Alles ruhig, und wir danken dem Him­mel, nicht unserer eigenen Kraft und Entschlossenheit, daß der Sturm über unser Haupt weggezogen, und daß der Blitz zwar eingeschlagen, aber nicht gezündet hat.

(D. Ztg.)

Mannheim, 1. Mai, Morgens 9 Uhr. Seit einer halben Stunde ist die hiesige Stadt in den Kriegs­zustand erklärt. Zu den nassauischen uüd kurhessischen Truppen, welche bereits hier liegen, rücken in diesem Augenblick noch einige Tausend Baiern ein. An allen Straßenecken und öffentlichen Orten liest man die groß- herzl. Verordnung, unterzeichnet von Dusch, Nebcniuö, Bekk, C. Hofmann und Mathy. Die wesentlichen Be­stimmungen dieser Verordnung lauten: 1) Die Stadt Mannheim wird in den Kriegszustand erklärt. 2) Sämmt­liche Bürger haben, da eine vorläufige Ausscheidung nicht möglich ist, innerhalb drei Stunden von der

Bedenken erregen. Wir haben unsere Besonderheit; der Tiroler ist eifersüchtig darauf; wird man sie unS lassen? So manche andere, für Tirol unangenehme Zugabe geht mit drem. Wir dürfen unS gegen die Cultursreiheit nicht länger stemmen. Dadurch kommen fremde Elemente inS Land; die werden sich übel vertragen. Es ist eben nun einmal, antworteten wir, die Zeit der alten Nai­vetät vorbei, wo man ein Land so r.in und abgeschlos­sen erhalten konnte. Auch kann der ganze volle Reich­thum des Lebens nur in einer Mannigfaltigkeit verschie­dener Gestaltungen zu Tage kommen. Lasse man sie ge­währe»! „Meinetwegen! versetzte der Freund; aber müssen sie in jedem Ländchen, an jedem Ort neben ein­ander sein? UüV bei unS, wo kirchliches und bürgerli­ches Leben so eng mit einander verflochten ist — darf man da beides so sehr scheiden?" Aber hat man nicht

Seite selbst in den historisch-politischen Blät- ern en Grundsatz der Lösung beider Gebiete, deS kirch- tnyen und staatlichen aufgestellt und verföchte»? Will N'cht auch da, daß der Staat die Kirche los lasse ie bisherige Mesalliance getrennt werde? Die

R ™mal aUf eigenen Füßen stehen. „Gewiß, Bruder Martinus ein; das ist das große Gesetz der

Scheidung deS Heterogenen, Reinhaltung der Gattungen — jenes Gesetz, welches zu seiner Zeit niemand energischer geltend gemacht als Lessing. tch hafte es auch damit." „Wegen der großen Schwierig- fprach der Freund weiter, welche für unsere Ver­hältnisse diese Scheidung haben würde, schlagen deßhalb unsere Geistliche« vor, daß die Entscheidung über An-

Heil für Euch und uns. Es leben so manche Prophe­zeiungen in unserm Volk auf diese Zeiten; die gehen mir immer im Kopfe herum; sie haben schon angefangen, sich zu erfüllen, sind aber noch lange nicht zu Ende.

Nun — Gott wird'ö verwalten!"

ässigmachung nach Belieben der einzelnen Gemeinden anheimgestellt sein soll, so daß diejenigen, welche keine Aratholiken unter sich haben wollen, sich rein erhalten önnen.

Ein eintretender Freund brachte die Nachricht, daß die Jesuiten sich zur Abreise aus Innsbruck anschicken, und bereits das Unterrichtsministerium gebeten haben, für anderweitige Versetzung der bisher ihnen anvertrauten Anstalten zu sorgen. Die Anwesenden alle billigten bei­des, sowohl die Entfernung der Jesuiten überhaupt als daß sie dadurch einer gewaltsamen Austreibung zuvor- dmmen. Wie aber, meinte man, wird's mit den Nige­rianern ^Redemptoristen) gehen? Das Landvolk hängt wegen der Missionen sehr an ihnen und wird sie sich nicht gutwillig nehmen lassen. „Ueberhaupt, liebe Freunde, nahm zum Schluß Bruder Martinus das Wort, über­haupt macht mir Tirols Zustand trübe Gedanken, ich mag's betrachten von welcher Seite auS ich will. Wie wir in Gutem aus der gegenwärtigen Lage herauökom- men sollen, kann ich nicht absehen; ich fürchte noch einen zarten Zusammenstoß. ES möchte unö vielleicht noch er­gehen, wie'ö in der Schweiz gegangen. Ihr aber drau­ßen bildet euch nicht ein, daß Ihr viel leichteres Spiel haben werdet. Auch Euch geht der Weg nicht so gar gerade und eben zum Ziel, als Ihr Euch etwa denkt; noch dürst Ihr die nächste Zukunft so gar rosig erwar­ten. Es wird auch mit Deutschland no h mehr in all­gemeine Verwirrung und Noth kommen müssen, ehe es sich zum Bessern wendet; Ihr müßt erst noch recht nie- dergebengt «nv gedemüthigk werden, vorher gibt's fein]

Schwertlied.

Weg mit Gesang und Klagen, Kein Liev; der Thräne wehrt!

Für Brüder, die erlagen

Sprech' nur ein Lied das Schwert!

Ein Lied vom scharfen Eifen, Ein blutig „grausig Lied;

Ein Lied, vor dessen Weisen Die Seel' den Körper flieht.

Ihr Schwerter jubelt, klinget , In freier Männer Hand',

Und wie vor Jahren singet

Das Lied, das Euch bekannt:

Das Lied von deutscher Ehre, Von deutscher Männer Kraft;

Und von der blut’gen Lehre, Die ihr den Feinden schafft. -

Singt's in den dän'schen Heeren, Schreibt's auf die Rücke» ein: „Die Todten so zu ehren

Am besten Deutschland mein',"

Und habt ihr so gesungen,

Dann zu den Gräbern hin!

Hoch l einmal laut geklungen. — Der Todte kennt den Sinn.

v, Nkichtua«.