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stand erhalten, fürchtet sie, daß die Konferenzen | putschen Industrie zwischen Genua und London, wird ^Dresden von Seiten der kleinen und mittleren sich ein Schienenweg durch Sardinien, die Schweiz, p ostn um er an do tauten, unter denen besonders die der Union beige- Deutschland und Belgien bilden. So wenig wie Kng-

w ^tschrift im Laufe des Abo-'s treteneu sehr olmützfeindlich sind, auf nicht unerhcb- ' land den Weg über Aegypten nach Indien entbehren

* liche Schwierigkeiten stoßen werden, so wie deren Er- ' ' '

Öffnung schon durch dieselben verzögert wurde. In ei- nem gestern abgehaltenep Muiisterrathe beschäftigte man

mentspreis wird von der Postverwaltung an den Ver­leger in angemessenen Terminen p benchtigt. Sollte der Zeitschrift

ein

ii nur

s von ihm bei den Ver- u Bund vertreten zu lassen, Mecklenburgs Rücktritt auch

mb die Hansestädte mit völliger

rußen geantwortet. Braunschweig,

nements der Postdebit entzogen werden, so hör Lieferung und Zusendung derselben an die Abo und die Abnahme der bestellten Eremplare Verleger auf. Der Abonnementspreis wir> an "^ ^erhaltniß der bereits bezogenen ^.geacr ha- ben sich schriftlich zn âsi &^

bchusiimm-u und mit'-%W ""d T"M""> zu verbleiben, sowie^ ' Handlungen über den ) haben nach Badens " Nassan, Oldenbi

und sächsischen Lande, sind jetzt fast der qan-e J vonVerbündeten", die in derOlmützer Pnnktasi^ auf die Rechnung Preußens gesetzt wurden. Die ^stimmnng unter den enttäuschten Vertretern ^ einen Staaten ist fast allgemein, und die Folge rb sein, daß 'ftc sich in Dresden der preußischen

Schirmvogtei" so ^weit zu entziehen suchen werden, / als dies bei ihrer Lage und Schwäche überhaupt mög­lich ist.

^ Stuttgart. 17. Dezbr. (Schwb. Mrk.) Bei der Infanterie unserer Besatzung sind nunmehr Beurlau­bungen in größerem Umfange eingetreten, so daß dieselbe auf den gewöhnlichen Friedensstand gestellt ist.

Brackenheim, 15. Dezbr. (Schwb. Mrk.) Heute Mittag ist der hiesige praktische Arzt Dr. Rösler auf Hohenasberg abgeführt worden.

München, 16. Dez. (N. Kur.) Allerdings hat die Administrakivbehörde des Armeecorpscommandos München die Weisung erhalten, für den nächsten Gage­tag (21. d.) die Bezüge für den Generalstab des Är- meecorps in Ansatz zu bringen und ist derselbe auch zur Einrückung dahier beordert, sobald alle Anstalten zur Dislocation der Truppen nach den gegebenen Be­stimmungen getroffen sind. Diese letzteren gehen dahin, daß 20,000 Mann dem Fürsten von Taris verfügbar gelassen, 35,000 Mann aber in der Richtung von Bamberg nach Hof aufgestellt werden sollen, während die noch übrigen 20,000 Mann der bayerischen Armee die verschiedenen Garnisons- und Festungs-Besatzungs-Truppen diesseits und jenseits des Rheins bilden sollen. Was bisher von einer demnäch- stigen Reduktion gesprochen wurde, ist nur Vermuthung, denn bis zur Stunde hat es nicht einmal den Anschein, daß dieselbe sobald, als man gedacht, erfolge.

Republik Frankreich

Paris, 16. Dec. (Köln. Z.) Die österreichische, preußische und russische Diplomatie ließ sich vom Prä­sidenten offiziell beglückwünschen wegen der unerwartet schnellen Herstellung des Friedens. Man wird sich in Deutschland fragen, warum auch die rusfische Gesandt­schaft ihren Theil nahm von diesen Gratulationen? Im Elysce muß man wohl den Grund dieser Erschei­nungen kennen, und Deutschland wird hoffentlich mit feinen Dankbarkeitsgefühlen für Rußland nicht hinter dem Präsidenten der französischen Republik zurückblei­ben. Doch dürfte es jedenfalls gut sein, sich nicht zu ribereilen, und vielmehr abzuwarten, ob die freien Konferenzen in Dresden sich eines so schnellen Erfolges .erfreuen werden, wie die (darf ich des Gegentheils halber sagen: nicht freien) Konferenzen zu Olmütz. Changarnier ist noch so sehr im Zweifel über die Zeit- gemäßheit der offiziellen Gratulationen des Elysee, daß er es für nothwendig erachtet, der Geographie Deutsch­lands einen Theil seiner Zeit zu widmen, und er hat sich erst vor einigen Tagen mit den besten Hülfs-Ma- terialien zu diesem Behufe versehen. Daß aber ein Franzose Geographie nicht pour lamour du grec studirt, dies werden Sie mir gern zugeben. Aber selbst die französische Regierung ist ihrer Sache noch nicht gewiß, und nach den Berichten, die sie aus

sich mit dieser Frage^und beschloß, die preußische Re­gierung in der von ihr eingeschlagenen Friedens-Poli­tik zu bestärken. Der Einfluß der französischen Diplo­matie sM die Gewissens - Scrupel und allzu große Empfindlichkeit gewisser deutscher Staaten zum Schwei­gen bringen. Nichts desto weniger meint General La- Hitte, der bis jetzt doch am meisten an den Frieden glaubte, daß bei der sehr langsamen Entwaffnung von Seiten Oesterreichs und bei der Stellung Großbritan­niens, der Friede noch lange nicht als gesichert zu be­trachten sei. Hr. Lahitte und sein Echo, der Bericht­erstatter Nemusat, find nämlich zu weit gegangen, wenn sie die Bereitwilligkeit Lord Palmerston's, sich auf einen europäischen Congreß einzulassen, als eine aus­gemachte Thatsache errathen ließen. Jin Foreign-Ofsice ist man in dieser Frge durchaus noch zu keinem Ent­schlusse in dieser Beziehung gekommen; es steht aber fest, daß man daselbst bis zu diesem Augenblicke einer zweiten Auflage des Wiener Congreffes nichts weniger als hold ist. Andererseits ist eS der französischen Re­gierung klar, daß die deutschen Fürsten unter sich nur sehr schwer zu einer dauernden Einigung gelangen kön­nen. So sieht es hinter den Coulissen aus, während auf der dem Publikum zugekehrten Bühne die rührende Scene der offiziellen Beglückwünschungen aufgeführt wurde.

* Paris, 17. Dez. Der Marineminister Romain- Deufosses hat seine Demission gegeben, weil die N. B. ihm den nöthigen Kredit zur Anstellung eines Un­terstaatssekretärs in seinem Departement abgeschlagen hat. Sollte die Entlassung angenommen werden, so hat sie durchaus keinen politischen Einfluß. Auf Sams­tag ist eine interessante Interpellation von Pascal Du­prat wegen der vielen von der Negierung autorisirten Lotterien angekündigt. Man erwartet skandalöse Ent­hüllungen. Die Frage wegen der Reform des Wahl­gesetzes wird von den Elysee-Blättern so debattirt, daß die Regierung den Lefranc'schen Antrag bekämpfen werde; das Wahlgesetz vom 31. Mai gelte auch für die Kommunal- und Departementalwahlen, doch in Betreff der Präsidentenwahl erklärt diePatrie", man brauche sich mit dieser Frage nicht zu beschäftigen, da sie im Stande sei, zu melden, daß am 29 Mai 1851 ein formeller Antrag zur Verfaffnngsrevision von einer großen Anzahl von Mitgliedern aufs Bureau der N. V. gelegt werden würde. Ein seltsamer Gegengrund in der That; aber wir wissen jetzt wenigstens, wann diese wichtige Frage zur Lösung kommen soll. Die Blätter sind voll von Berichten über die Verheerungen und Schrecken, die der Orkan in der Sonntagnacht an­gerichtet hat. Börse: 3p Ct. 57,20 (Baisse 40 C.), 5pCt. 95 (Baisse 15 C.); Bankaktien 2325 (Baisse 5 Frs.)

Italien.

Kirchenstaat. Den römischen Soldaten ist durch öffentlichen Anschlag in den Kasernenstuben das Lästern des Namens Gottes bei einer Gefängnißstrafe von 10 bis 30 Tagen verboten, das Fluchen gegen Sc. Heilig­keit wird dagegen mit 5 Jahren Galeere bestraft. (Es muß also wohl oft Vorkommen.)

* Wiesbaden, 19. Dezember. DieElberfelder Zeitung" bringt einen Artikel über die Vortheile der von der nassauischen Gesellschaft von Frank­furt über Limburg nach Deutz gegenüber der am lin- ken Rheinufer projektirteu Bahn. Wir machen unsere Leser mit der Bitte darauf aufmerksam, die so über­aus wichtige Angelegenheit zu lebhafter Diskussion zu bringen.Zwischen dem Centrum der europäischen Ci­vilisation," heißt es in diesem Artikel,dem mittellän­dischen Meere und England, dem Centrum der euro«

kann, eben |o wen'g kann cs diesen Schienenweg ent­behren. Das reiche Frankfurt, welches seine Han- delöinterrffen eben so gut versteht wie England, und j welches durch einen so ausgezeichneten Diplomaten, wie der Herr Schoss Harnier, vertretin ist, wird sich nicht den Vortheil nehmen lassen, auf dieser großen Handelsstraße der Centralpunkt zu sein, auf welchem aus ganz Deutschland die Eisenbahnen auslaufen, welche den Verkehr mit dieser großen Handelsstraße vermit­teln. Wie richtig Frankfurt das Eisenbahnwesen ver­steht, hat es dadurch bewiesen, daß es den Fehler, daß die Bahnhöfe auseinanderliegen, welchen Leipzig und viele andere große Städte bereuen, vermieden hat. Nur würde die Linie von Limburg nach Wiesbaden so gewählt werden müssen, daß auf derselben eine Station sich fände, daß diese direkt mit Höchst ver­bunden werden könnte, so daß also die Eisen­bahn von dieser Station bis Wiesbaden

nur als Zweigbahn behandelt würde. Nicht allein das Interesse Frankfurts, sondern auch das In­teresse des Unternehmens erfordert es, daß der Umweg von Wiesbaden über Kastel nach Höchst vermieden wird. Die reichen Frankfurter werden die Geldmittel beschaffen können, um dieses Unternehmen ins Leben zu rufen, welche der Eisenbahn auf dem linken Rheinufer fehlen werden. Der Vortheil, daß die Bahn den Rheinverkehr erhalten würde, wenn das Eis im Rheine die Dampfschiffahrt stille legt, wird aber hinreichen, um den Nachtheil auszugleichen, daß das fahrende Zeug der Eisenbahn eine größere Kapitalanlage und mehr Kosten erfordert, wie die ganze Dampfschiffahrt, dieser aber die Bahn nichts weiter kostet, als die Rheinzölle, welche hoffentlich bald auch ganz verschwin­den werden. Die Linie zwischen Deutz, Limburg und F r a n k s u r i würde aber auch im Winter den Rheinverkehr unterhalten Düsseldorf würde aber der Endpunkt dieser großen Weltbahn rhein- abwärts werden, wenn die Localvortheile benutzt wer­den, welche sich in seiner Nähe vorfinden, um den be­quemsten unmittelbaren Rheinübergang auf die Diiffel­dorf-Aachener Bahn und sohin auf das belgische Eisen- bahnsyftem zu gewinnen.

Handels- und Börsennachrichten.

Frankfurt, 18. Dez. Oesterreichische Fonds wa­ren auf etwas neuere niedrigere bekannt gewordene Wiener Börsennotirungen auch hier durchgehends alle Sorten zu niedrigeren Preisen als gestern zu erhalten. 5pCt. Metall. blieben 74 y4 pCt., 4%pKt. Metall. 64% pCt., Wienerbankactien 1062 fl., 500 fl. Loose 153 pCt., 250 ff. Loose 85% pEt. Alle übrigen Pa­piere, sowie namentlich alle Sorten süddeutsche wie auswärtige Obligationen behaupteten sich fest im Cours. Von Eisenbahnactien war F.-W.-Nordbahn auch heute wie schon seit einigen Tagen durch darin gemachte Ver­käufe im Cours gedrückt, 35 pCt. Die Ursache des Rückgangs benannter Bahn scheint die Folge eines De­ficits von diesem Jahr von 80,000* Thlr., welches der Rechenschaftsbericht für die nächste Generalversamm­lung der F.-W.-Nordbahn ausweist, zu sein. Berbach bleibt fester, 76 pCt., Köln-Minoen 95 pCt., Tau­nus ,303 fl. Für 3pCt. inländische Span, war eine starke Verkaufskommission durch gewöhnlich gutunter- richtete Specülanten zur Ausführung am Markt, man befürchtete deßhalb, es sei von Madrid oder Paris eine ungünstige Nachricht, oder niedrigere »spanische Notirung eingetragen, wodurch sich der Cours benannter Fonds von 33 % pCt. auf 32% pCt. herabdrückte. Da die Abends angekommene fällige französische und Madrider Post vielmehr von beiden Seiten eine höhere statt niedrigere span. Notirung, wie iman allgemein erwartete, melvete, so erholte sich die 3pCt. innere spanische Schuld schnell von ihrem an der Börse ge­machten Rückgang und schließt zuletzt in der Effecten- societät wieder 33% pCt. im Cours.

B e k a n n t m a ch u n g e n.

ad H. & A. G. No.

(> Bekanntmachung.

Mit Beziehung auf die in der nächsten Nummer des Herzog!. Nass. Allgemeinen In- telligenzblatts erscheinende Hauptliste der Geschwornen des hiefigen Bezirks für das Jahr 1851 wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, daß die Ziehung der Geschwornen für das erste Vierteljahr 1851 zufolge Art. 44 des St.-Pr.-G.

Dienstag den 31. lauf. Monats, Morgens 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung des unterzeichneten Gerichts im hiefigen Asfisensaale stattfinden wird. Dillenburg, den 11. Dezember 1850.

Herzoglich Nassauisches Hof- und Appellationsgericht.

Ebhardt. vdt Ebhardt.

Beim Herannaheu der Festzeit erlaube ich mir die Anzeige, daß ich mein Lager nicht allein mit einer reichen Auswahl Kinder- und Jugend­schriften für jedes Alter und zu den verschiedensten Preisen, sondern auch in allen seinen übrigen Theilen mit dem Besten und Gediegensten versehen habe.

Verzeichnisse darüber stehen unentgeltlich zu Diensten, und bin ich mit Ver­gnügen bereit, das zur näheren Durchsicht Gewünschte in Parthien ins Haus zu senden.

Wiesbaden, den 18. Dezbr. 1850. Wilhelm Roth. [1509] Buch- und Kunsthandlung.

ei»« Bekanntmachung

Da eine große Menge Bücher der Herzogl. Landesbibliothek über die bestimmte Zeit auSsteht, so werden die resp. Entleiher solcher Bücher, unter Hinweisung auf die gesetzliche Vorschrift, um alsbaldige<Lgabe derselben an die Herzl. Landesbibliothek hiermit ersucht.

Wiesbaden, den 16. Dezember 1850.

Das Secrt. der Herzog!. Landesbibliothek.

Die Mttglieder des Nassauischen Vereins für Alterthumskunde und Geschichtsforschung werden zu der Freitag den 27. d. Mts. zu haltenden General-Versammlung er- gebenst eingeladen.

Die Eröffnung erfolgt Morgens 10 Uhr im Locale des Museums.

Wiesbaden, den 18. Dezember 1850.

(1511) Der Vorstand.

(1512) Es wird ein Mitleser zurFreien Zeitung" gesucht. Näheres in der Erped. d. Bl.

<>»>»> Steinkohlen.

Von heute an während 8 bis 10 Tagens find bei uns in Biebrich am Schiff-/ fviöie nachher aus dem Magazin Steinkohlen vor­züglicher Qualität zu sehr billigen Preisen zu haben.

Wiesbaden, ben J9. Dezember 1850.

Ceftrwefer Blees.

Lichtbilder auf Papier,

Kirchgaffe Nro. 31 zu Wiesbaden. (93ß)

Verantwortlicher Herausgeber und Verleger E. Ritter. Druck der C. Ritter'schen Buchdruckerei.