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Oesterreich kühn heraus, ihre Drohungen wahr zu machen. Er weiß, daß Hundert gegen Eins für schimpf­liches Nachgeben zu wetten ist, aber sein Rücktritt wird doch einiger Maßen dadurch erschwert. Soll ihm das Portefeuille entrissen werden, so bleibt ein Stück preus­sischer Ehre in Fetzen daran hangen." Zum Schluß ruft die „Köln. Ztg." dem „unbeweglichen Gedanken" zu: „Wenn Iacob II. in Schlaf und Wachen die For­mel vor sich hinmurmelte: „Nachgiebigkeit hat meinen Vater aufs Schaffot gebracht!" bis endlich Unnachgie­bigkeit ihn um Reich und Krone brachte, so wird man vielleicht zu spät begreifen, daß auch die Maring nur ein enges Bündniß in i t R u ß l a n d und d e r Abso l u t i e könne gegen die Wiederkehr des März schützen, nicht viel mehr Weisheit in sich birgt. Das aber ist der „unbewegliche Gdanke". —Die „Kölm-Z." ist kein demokratisches Blatt; der König von Preußen hat sich wieder auf die „gute Presse" be­rufen; ob er auch die gute Kölnerin jetzt lesen wird?

# Köln, 9. Nov. Die neueste Nummer der „K. Ztg." bringt einen Leitartikel über die Mobilmachung der Armee, worin sie erklärt, die neueste Kriegsdepesche könne sie nicht bewegen, ein Wort zurückzunehmen; das Vertrauen zu der gegenwärtigen Negierung sei dahin: „Wir haben kein Vertrauen zu der hausbackenen Mit­telmäßigkeit, die in einer deutschen Bundesstaats-Ver- fassuug eine allgemeine „Löschordnung" erblickt. Nock- weniger Vertrauen, wo möglich, haben wir zu einem Willen, der in vierundzwanzig Stunden von Norden nach Süden umspringt. Was hat diese letzte Krise für einen Sinn, wenn nicht den, daß an Herrn von Radowitz Stelle Herr von Manteuffel Minister-Prä­sident sein soll? Großer Gott! Wer der Armeeden Rückzug unter der Nase dcs^Feindes befiehlt, der will es unternehmen, sie in die Schlacht zn führen? Sind die Minister die Letzten gewesen, die es merkten, daß ein unerbittlichen Vernichtungs-Plan gegen Preußen geschmiedet ist, daß einer unverschämten Forderung stets eine neue und stärkere folgen wurde — nun, dann mögen sie den Platz entnehmen, der ihnen gebührt — es ist nicht derjenige, den sie jetzt inne haben. Hr v. Manteuffel will einen Friedeusabschluß, und in der rückgängigen Bewegung, mit der er zum Frie­den einlenken will, erkennt das ganze Volk den „An­fang des Endes". Es scheint, nur die an der Spitze sind mit Blindheit geschlagen. Warten wir nähere Nachrichten ab — wer weiß, was den allernenesten Umschlag bewirkt hat! Weitere Enthüllungen über die Absichten Oesterreichs und Rußlands haben es nicht gethan: sie lagen klar vor, Jedermann hatte sie durchschaut, mit Ausnahme vielleicht der Regie­rung. Der Wankelmuth, die vvUenvete Charak­terlosigkeit können weder Freund noch Feind dienen. Soll es in Deutschland bei der Despotie bleiben, nun, dann hat das Haus Habsburg-Lothringen ältere „Anrechte", und jedenfalls — versteht es das.Hand­werk gründlicher. Hat das Ministerium hundert Mal mit hochmüthigem Lächeln die Waruuirg überhört, daß die Zukunft Preußens von seiner treuen Hingabe an eine Sendung des Fortschrittes und der Freiheit bedingt ist, so werden jetzt vielleicht die Ereignisse es ihm in die Ohren donnern, daß nur unter dem Banner der Freiheit Helfer gegen seine Dränger sich finden werden. Heute Mobilmachung und Angriff, morgen Ent­waffnung und Rückzug. „Ordre, Contreordre, Dés- odre!“ so bezeichnete dieses Negierungssystem sehr treffend ein in den ersten Negierungsjahren S>. Maj. erschienenes Zerrbild. Dabei ist es geblieben bis auf den heutigen Tag! In dem Augenblicke, wo das Volk mit seinem Blute zahlen soll, da wird man cs ihm nicht nehmen, seine Stimme zu erheben, um die Wahrheit zu sagen. Ein Jahrzchend dieser Herrschaft liegt vor uns, und es bietet ein wenig erfreuliches Bild. So groß die Worte, so klein die Thaten! Den Entschlüssen, die in blinkenden Reden sich ankündigtcn, folgte in der Ausführung meist das Gegentheil. Nun aber.ist die Zeit gekommen, wo ein männliches, kräftiges Regiment noth thut. Das gebe Gott!"

Mannheim, den 6. Nov. (Schw. M.) Die bai­rischen Truppen, die noch gestern Abend in Ludwigs­hafen und Umgegend ankamen, und die Bestimmung zum Abmarsch nach Knrhessen hatten, empfingen plötz­lich Gegenbefehl und werden bis auf Weiteres in ihren jetzigen Quartieren verbleiben. Auch die preußischen Truppen, welche schon in gleicher Richtung an der Bergstraße angelangt waren, haben., höherer Weisung zufolge, daselbst Halt gemacht. Diese Marscheinstellun­gen werden hier als ein Zeichen zur Erhaltung des Friedens in Deutschland angesehen, dagegen will man doch auf andere bevorstehende Ereignisse schließen, und die Schweiz und Frankreich werden wieder sehr häufig genannt.

Mannheim, 8. Nov. (Manul). I.) So eben, am Schlüsse unsers Blattes, vernehmen wir, daß der kgl. preußische Generalstab hierher verlegt wird.

Stuttgart, 7. November. (Schw. M.) Gestern Nachmittag um 3 Uhr wurden die sterblichen Neste unseres Gustav Schwab der Erde übergeben. Eine Begleitung von hier seltenem Umfang hatte sich zur letzten Ehrenbezeugung dem Leichenzuge angeschloffen — war doch der Kreis derer, die ihm im Leben nahe standen und seinen freundlichen Umgang genoßen ein weit ansgebrciteter. Den Sarg des Dichters schmück­ten Lorbeerkränze, einer von den Schülern des hiesigen Gymnasiums; sie durften denselben auch im Namen

aller der vielen früheren Schüler W verstorbenen Leh­rers stiften! Ein weiterer mit der Inschrift aus Schwabs schönem Liede: „Ja Denen Segen zu ver­breiten, Hast Du uns Brüder ausgesandt, Wir wollen Deine Ströme leiten, Hinaus ine liebe Vaterland!" vom Stuttgarter Liederkranze, dem seit seiner Stiftung der Verewigte mit Liebe angehört hatte, und der sei­nem Ehrenmitglied auch die letzten Klänge in die Gruft ertönen ließ.

Stuttgart, 7. Nov. (Bcob.) Von heute früh an ist das Sitzungszimmer des Ausschusses der Lan- desversammlung auf Befehl der königlichen Stadtdirek­tion geschlossen. Vor der Thür desselben ist eiu Sta­tionskommandant aufgestellt, im mittleren und unteren Lokal des Stäudehausks ist die städtische Polizei ver­wendet. Ein Polizeikommissär Schnell hat sich in den Besitz des Schlüssels des Sitzungslokals gesetzt, und ein ebenfalls städtischer Polizeiwachtmeister "ist am Eingänge ausgestellt.

Den 7. November, Vormittag. Heute nach 11 Uhr verfügte sich der volle Ausschuß, bestehend aus dem Prä­sidenten Schoder, Fetzer, Mack, M. Mohl, Pfähler, Neyschcr, Növingeifl Schnitzer, Schweickardt, Seeger, Stockmaier, Tafel, in das Ständehaus, und traf das­selbe in obenerwähnter Weise besetzt. Als die Mit­glieder eine Treppe hoch angckommeu waren, trat ihnen der Polizeiuuteroffizier mit dem Ersuchen ent­gegen, in das Zimmer des Kommissärs zu treten. Sie nahmen hievon keine Notiz, fanden jedoch, als sie in das Sitzungslokal sich begeben wollten, dasselbe ver­schlossen. Der inzwischen in Civilkleidung erschienene Kommissär erklärte sofort, daß er ans Befehl des Stadt­direktors das ZiuMer verschlossen habe. Auf Befra­gen, wie er dazu komme, den Ausschuß an Ausübung seines Berufs zu hindern, ob er einen schriftlichen Befehl habe, und ob von ihm gegen diesen verfassungswidrigen Auftrag protestirt worden sei, erklärte derselbe, daß er den ihm mündlich ertheilten Befehl ohne Wider­spruch angenommen habe, übrigens keinen schriftlichen Befehl besitze; er verweigerte hierauf den ihm abgefor­derten Schlüssel und entfernte sich zuletzt mit der Bitte, daß man sich an die Stadtdirektion selbst deßhalb wen­den möchte. Der Ausschuß, dem inzwischen ein Schlüs­sel zugestellt wurde, ließ nun in seinem Sitzungszimmer ein Protokoll über den Vorgang aufnehmen, worauf die Sitzung abgehalten worden ist. Dem Vernehmen nach wurde in dieser eine Adresse an den König be­schlossen, in welcher die Bitte gestellt ist, das ver- fassungöbrüchige Ministerium zu entlassen, ein die Verfa Jung achtendes Ministerium zu berufen und durch dasselbe den gestörten Rechtszustand wieder herstellen zu lassen.

# Stuttgart, 8. Novbr. Der „Staatsanzeiger" enthält eine königliche Ansprache ans Volk, welche in einem Tone abgesagt ist, als wenn Hassenpflug sie fabrizirt habe. Die Landesversammlung hat durch Verweigerung der Kainsgelder „ein Verhalten gezeigt, welches Uns unmöglich machte, mit derselben weiter verhandln: zu lassen." Ferner: „Indem Wir auch im Uebrigen einstweilen das, was durch des Landes Wohl geboten ist, nach §. 89 der Verfassungsurkunde verfü­gen werden, leben Wir der Ueberzeugung, daß Wir hierin nur dem Gebote einer unabweisbaren Nothwen­digkeit folgen, und vertrauen zu Unserem getreuen Volke, vertrauen zu allen Unsern Behörden und Obrig­keiten des Landes, daß sie die Gründe dieses Unseres Verfahrens erkennen und sich mit Uns vereinigen wer­den, um jedem etwa von Uebelwollenden zu befürch­tenden Versuche der Störung der öffentlichen Ordnung rasch und kräftig zu begegnen. Hierbei bedarf es der Versicherung nicht, daß, ind.m Wir von den Uns durch den §. 89 der Verfassung ertheilten Befugnissen Ge­brauch machen, Wir auch hierbei stets in dieser Ver­fassung die Richtschnur für Unsere Negierungshaiidlun- gen erkennen, und nur in so weit zu den durch dieselbe zugelasseueu außerordentlichen Maßnahmen schreiten werden, als das Staatswohl es gebieterisch erheischt." Die Ansprache schließt nichtsdestoweniger mit der lan­desväterlichen Phrase: „Württemberger! vertraut Eurem König, der seit 34 Jahren die Förderung Eures Wohls zum Gegenstände seiner wärmsten Fürsorge gemacht hat, und der nie aushören wird, diesem Ziele seine Kraft, sein Leben zu weihen. Stuttgart, 7. 9iov. 1850. Wilhelm. Miller. Wächter-Spittler. Linden. Knapp. Plesseu."

München, 6. Nov. (Würzb. Z.) Mehrere Com-' paguien Artillerie gehen demnächst von hier zur Ver­stärkung der Festungs-Garnison nach Ulm. — Wie es heißt, wird der k. Feldmarschall Prinz Karl bei ein- trctendeu Umständen ein Commando über ein Corps Bundesiruppen übernehmen, und es werden bereits alle Vorkehrungen zur Abreise des Prinzen vorbereitet. — Wie cs heißt, würden in Anwendung der §§. 10 und 11 der 1. Beil. V- U. alle Bayern, die im schlesw.-holst. Heere dienen, zurückberufen werden. Die Nichtachtung einer solchen Zurückberufung würde den Verlust des bayerischen Staatsbürgerrechtes rc. nach sich ziehen.

Augsburg, 6. Nov. ^Allg/Z.) Die Durchzuge der aus Vorarlberg kommenden österreichischen Truppen, die auf der Eisenbahn nach Franken befördert werden, dauern ununterbrochen fort/

Türkei.

Konstantinopel, 23. Oct. (A. Z.) Im hiesigen Hafen ist ein türkisches Linienschiff aufgeflogen, wodurch mehrere hundert Mann Besatzung das Leben verloren.

S ch w e i z.

Bern, 4. Nov. Im Kanton Freiburg sind schon gegen 200 Personen verhaftet und 8 Kompagnien: Soldaten in Thätigkeit; hinter ijem Putsch steckte, wie es scheint, ein weitverzweigtes Komplott/ Die Röm­linge arbeiten aber unverdrossen weiter; im Berner Iura sind Jesuiten und Iesuitinnen, den Bundesge­setzen zum Trotz, eifrig damit beschäftigt, sich einzu­nisten und namentlich Lehranstalten in ihre Hände zu bekommen. — Eine kleine Meuterei von Urner Sol­daten, welche diese Jahreszeit für ein Zeltlager zn kalt fanden, hat mit ein Paar Tagen Arrest für die Rädelsführer geendigt. Der Bundesrath hat den Ent­wurf eines Handels- und Auslieferungsvertrags mit den Vereinigten Staaten von Nordaryprika vollendet. Die Schweizer werden aus der engeren Freundschaft mit den transatlantischen Brüd-rn bedeutende Vortheile ziehen.

Großbritannien.

London, 6. Nov. Die Resultate der warschauer Conferenz, so weit sie bekannt sind, haben hier einen aus Uebecraschung und Entrüstung gemischten Eindruck hervorgebracht. Es gibt allerdingsRegionen, in wel­cher man für die staatlichen Zustände des Festlandes lehr stumpf ist und es sich genügen läßt, wenn dort wenigstens der Schein von Ordnung und Ruhe eini­germaßen besteht. Diejenigen jedoch, welche auch au­ßerhalb Englands, sei es aus Prinzip, sei eS im ei­genen Interesse, vernünftige Zustände wünschen, hat­ten eine solche Demüthigung Preußens kaum erwar­tet. In dem heutigen Artikel des „Globe" sprachen sich sehr lebhafte Besorgnisse über die von den deut­schen Fürsten eingeräumte schiedsrichterliche Gewalt, so wie über den Eintritt des gejammten Oesterreichs in den deutschen Bund aus.

^" London 6. Nov. Sogleich nach Wiedereröff­nung des Parlaments will dem Vernehmen nach die Regierung zwei wichtige Gesetze verlegen: die Er­weiterung des Wahlrechts und die Herabsetzung des Kaffeezvtts. — Börse: Starke Ankäufe in engli­schen Papieren und in deren Folge ein Steigen um % bis ^ pCt. Cons. 97%.

NepZMik Frankreich

Paris, 5. Novbr. „La Presse" urtheilt in ihrer neuesten Nummer über die deutsche Frage: „Die In­vasion Hessens durch die Baiern und Oesterreicher ist nicht nur ein gehässiger Gewaltsluißbrauch, ein Atten­tat, das in der Geschichte, wie die Theilung Polens gebrandmarkt dastehen wird, sondern auch, falls nicht unerwartete Nachrichten aus Berlin eintreffen, der de- fluitive Bruch des deutschen Gleichgewichts durch die Erniedrigung Preußens. Wenn die an der Nordgrenze von Hessen stehenden Preußen nicht gegen die Baiern marschiren, oder wenn sie, wie Alles schließen läßt, um mit ihnen im Vereine zu handeln, so wird Preus­sen nothwendig zur Macht zweiten Ranges, nicht nur in Europa, sondern selbst in Deutschland. Das Ge­bäude Friedrichs des Großen stürzt zusammen, und die Unfälle Maria Theresias werden gerächt durch die Schmach Friedrich Wilhelms IV."

* Paris, 7. November. Es ist den Mittelsper­sonen gelungen, den Waffenstillstand zwischen dem Prä­sidenten und der Bonrgeo.smajorität zu befestigen: das Elysee opfert den 10. Dezember, dessen Auflösung jetzt entschieden ist; die Permanenzkommission steckt seine Protokolle ein, d. h. dieselben sollen nicht aufs Bureau der N. V. gelegt, sondern in den Archiven begraben werden, aus denen sie dann nur durch ein Votum der N- V. befreit werden können. Die Vollmachtver­längerung soll vor dem Mai 51 nicht zur Sprache kommen. — Ferdinand Barrot hat Turin verlassen; nur ein Gesandtschaftssekretär ist dort geblieben. —

Börse: 3pCt. 57,80 Haussee 30 C.); 5pCt. 92,80 (Haussee 5 C.); Bankaktien 22,95 Frs. — Die spa­nischen Fonds sind jetzt wieder beliebt: sog. innere Schuld 34%; 3pCt. 39.

Handels- und Börsennachrichten.

Mainz, 8. Nav. Die animirte Stimmung für Getraide hat im Laufe dieser Woche, in Bezug auf Walzen und Korn, wieder einer etwas ruhigeren Haltung Platz gemacht. In Eng­land ist cs mit Waizen wieder Mer geworden und die Aussicht auf eine fernere Steigerung daselbst auf« Neue in die Zukunft verwiesen. Nichts desto weniger waren die Preise keinen wesent­lichen Fluktuationen unterworfen. Die übrigens nicht bedeutende Preiserniedrigung welche wir von Korn zu berichten haben, ino- tivirt sich durch die mit Beginn dieses Monates in Köln zur Ab­lieferung angewiesenen bedeutenden Quantitäten (man spricht von circa 30,00t) Master), welche den Preis druckten und nothwendi­ger Weise auf unseren Platz rückwirken mußten. Gerste, desglei­chen Hafer bleiben für den Niederrhein begehrt und gingen wie­der ansehnliche Ladungen dahin ab. Wir notiren heute: Wal­zen effektiv fL 8%, per März fl. O'/3, per Mai st. 9%, Korn effektiv fl. 7%, per März fl. 7%—8, per Mai fl. 8'^—8'/,, Gerste effektiv fl. 6r/12 per 100 Kilogr., H a f e r effektiv fl. 31/,, per März fl. 3%—4 per Malter. — Bon Hülsen fruchten sind es Bohnen, mehr aber noch Erbsen, welche sowohl für den Kon- snmo.als auch zum Versandt stark gefragt bleiben, dagegen sind Linsen weniger beachtet. Es kosten Erbsen fl. 8^—9, Boh­nenfl. 8%—8%, Linsen fl. O’/s per Malter. — Ruböl hat in den jüngsten 8 Tagen nicht wesentlich im Preise variirt; wir notiren effektiv Rthlr. 39 per 280 Pfund leicht Gewicht mit Faß, Rkhlr. 40 per 290 Pfund leicht Gewicht ohne Faß, per Mai Rthlr. 39, per Okt. Rthlr. 39%. — Mohnöl sehr angenehm und höher gehalten, ohne daß man sich jedoch l iS Itzt dazu be­quemen wollte, in die erhöhten Forderungen einzugehen; effektiv fl. 23%—23%, per März fl. 23%—24. — Leinöl Rthlr, 44. — RepS fl. 14%, — Mvhnsaame» fl. 12%.