Wenn das Kind nicht in den Winden stirbt, werd ick Wen seiner Zeit über die Thätigkeit des Wahl, in der Künstler'schen Sache weitere Mittheilung
machen.
-5r«utfurt,8 Samt« £« ^Sim'toS Kriegsflotte, Karl Rudolf Bromme,
1804 in Anger bei
aber eine unüberwindliche theoretisch auf der Jahre nach Hamburg gehen, wo er theoretisch, am
MäEMtz
®ef5V3 37 ~ un6 „ach Cochrane's Abgang seit
1830 ernannt wurde, blieb er zur auv
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. J 5 schaffen. Welche Schwierigkeiten er zu bc- $ 0 5 n0Ch m Aller Gedächtniß. Am o.
Bromme wurde von den Yankees nach ihrer Weise KST«'.»“»
Namen nennen.
^üSrin 3. Januar. Gestern erfolgte % Me , ; J r her Durchbruch der Posener Chaussee
einer sehr bedeutenden Eisstopfung ^.ch das 7 ^gewachst Oder-Wasser; der Durchbruch ging jedoch sehr glücklich von Statten, das
sich hier 10 bis 12 Fuß stark zusammen geschoben. Wenn plötzliches Thauwcttcr eintreten sollte, so ist die Oder-Brücke sowohl als auch der Oder-Damm gefährdet. Die Kommunikation auf der Posener Chaussee ist gegenwärtig gehemmi, soll jedoch in circa 14 Tagen" wieder ^'gestellt werden. In Folge dieses Durchbruchs ist das Wasser der Oder schon bei der Stadt um circa 3 Fuß gefallen.
Calbe a. d. S., 3. Januar. Hier hat sich eine freie christliche Gemeinde gebildet. Am 30. Dezember unterzeichneten 103 Männer, meist Familienväter, vor einem Notar eine Urkunde, in welcher sie sich als Filialgeweinde der freien christlichen Gemeinde in Magdeburg erklärten.
Danzig, 31. Dez. „O Dan;ig, Danzig! wann wird für Dich die neue Zeit kommen? Auch der anbrcchcnde Morgen der zweiten Halbscheid des 19. Jahrhunderts findet Dich wie vor fünfzig Jahren mit der Schlafmütze der Thatenlosigkeit, dem Zopf des Altherkömm-
So ungefähr wurde „Abraham a tz-amra mw sich^entschluße!^mue in Deinen Mauern zu
^^Danzig kennt nur erI Jittelligenz, nämlich die der ^‘XwSX'wiU 5 Ä »er MertWe»
S‘nÄ' sich ««e Xlnüpe» %»< ®<»«« ««
Danzig eben — Daiizig ist. w .... ker
gi» trat »miia;ntre S-mmir stcht D»Wâ« ^- lute Sicherheit buchstäblich unter dem Schutze eu er
S ite Sr Arbeiter, d.e von einem gewissen Weiß
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XS'IS« ».#i. auf w 'S'” “’ '°- fort die Strafe höchst eigenhändig vollznht
Zum Schlüße noch eine erbauliche Welhnachtsge-
' Der Weinhändler Leuthol; hatte für die bie Kapelle des 4. Infanterie-Regiments aus BroM' bèra verschrieben, einmal, weil diese von früher h r S SS ist iS™« weil in km L«»- n-chsss-iM-M fe MU™ «ä; spluch genommen werden. Die KapeM _
Urlaub ihres NegimentS-Kommandeurs hier an, er hatt von der Regierung die Erlaubniß Konzerte zu geben, Sic« S M °°r Ammarn uno S Somit alle S-i-»vch-nSSiSSSSS« Daa Unglück will nun aber, daß das Lokal drs Hr . N-utho ?von freisinnigen Leuten besucht wird, welche am zweiten Konzerttage in froher Wemlanne d.e Marseillaise verlangen und die Musiker kommen bei s ul- miieben Forderung nach. Tages daraus wird von der ..... .aintü’.&OKB.
aufs Strengste untersagt, in Danzig fe ner Konzerte zu geben; kein Protest Hilst, es bleibt dabei. (W K Z.)
Berlin, 4. Januar. (Kritik der Kammer- Verhandlungen.) Äammermitglieder, welche Ferien gehabt, find wie ^öwlN, welche Blut geleckt haben; sie können dessen nicht leicht satt werden. Wer an der Nichtigkeit dieses Satzes zu zweifeln sich veranlaßt fühlt, der möge sich durch das Beispiel unserer Kammer belehren lassen. Ueber 14 Tage haben unsere Gesetzgeber gefeiert, und dennoch des Guten nicht genug bekommen, davon zeugten die leeren Bänke in beiden Sitzungssälen, in welchen so wenig über die beschlußfähige Zahl von Abgeordneten sich cingcfunden hatten, daß man jedesmal , wenn ein paar Abgeordnete aus dem Saale sich entfernten, sich hätte versucht fühlen mögen, auf Namensruf anzutragen, um die Zahl der Anwesenden zu constatiren. Uno nun vollends die Urlaubsgesuche und Nieverlegungen von Mandaten. Zu große Ansprüche müssen aber natürlich Diejenigen erbittern, welche ihre Feiertage schon
beetibiat sehen, darum war man auch strenger mit den Urlaubsbewilligungen, als man es sonst zu sein pflegt. aLr mna-die zweite Kammer für jetzt noch nicht auf den Antrag ein, gar keinen längeren, als einen v.erzehn- täaigen Urlaub mehr zu gewahren, alle.,, sie nahm dÄès Prinzip doch in der That als maßgebend an indem sie kein weltergehendes Urlaubsgesuch bewil- ttat und selbst Herr Möcke hätte sein Gesuch noch L schöner abfassen, und mit noch weit patriotischeren Phrasen versehen können, alö er unnothiger Weise gethan hat, es hätte ihm gewiß doch nichts geholfen, ™i er einen längeren Urlaub darin erbeten hatte.
Im Uebrigen begann man den neuen Abschnitt der ^seuaeberischeu Thätigkeit in ziemlich unbedeutender per ersten Kammer wurde der Antrag des , Aba ordneten Carl wegen Ermäßigung desBergzehu- I sofort zurückgenommen, sobald nur der Justizuum- 1 S SÄ, U fe »-8ierun9 tiefem G-g-ch-md- Le Aufmerksamkeit bereits zugewendet habe.
' Den Beschluß machten endlich in beiden Kammern die Petitionsberichte. Als im vorigen Jahre der Zusammentritt der yiationalvcrfammlung zum erstenmale Oli wahre Vertretung des preußischen Volkes verließ da machten sich die vielfachen Wünsche einzelner Personen und Korporationen in einer fast zahllosen sknge von Petitionen Luft, obwohl es natürlich ist, dan eine zur Ordnung des großen Ganzen berufene Versammlung auf dergleichen Einzelheiten einzugehen selten "oder nie nu Stande ist. Die wenigen in der Nationalversammlung erstatteten Petitionsber.chte zeigten dies schon, nnv vielleicht lag es daran ebensosehr, wie an dem durch die Zeitverhältniffe erschütterten Vertrauen zu der Wirksamkeit der Volksvertretung, wenn die aufgelöste zweite Kammer schon weniger Petitionen erhielt. Bei den jetzigen Kammern ist die ber Petitionen auf eine verhältnißmaßig hochft aer nge geschmolzen, und es sind oft sehr eigenthümliche Wünsche, die darin vorgctragen werden So kann man sich in der- That eines Lächelns nicht erwehren, wenn der Assessor Kunzemuller in Zu- lenfiq die erste Kammer beschwort, „aus der Knecht- chast des Teufels in die Kindschast des Hunmels sich zu retten", oder wenn in einer mit der blvßen Unter- irOt: „mehrere achtbare Bürger von Brandenburg" versehenem Eingabe uin Aufhebung all er Ver eine gebeten wird, oa sie eine traurige KrungenfMt feien.
Berlin, 6. Jan. Die Mimsterkrisis ist vorüber, so berichtet der elektrische Telegraph von hier aus stündlich den Frankfurter und Kölner Blättern, aber um welchen Preis, das wird man im Interesse „der anten Sache von Gotha" redlich für sich behalten. Der König hat sich bewegen lassen, die Verfassung nach ihrer Vollendung beschwören zu wollen — wenn "anâii^ÄmfljÄ' üs^h Ec^ afur^ haben bie ^Jlim^
Opfer — nicht etwa gebracht, sondern von der gutmüthigen liberal-konservativen Partei bringen lassen. Aus der Aufhebung der Fideikommisse wird Nichts, damit sich der König baldigst _eine Pairie aus Junkern und Grundbesitzern erschaffen könne, der Art. 105 der Verfassung bleibt wie er ist, damit der König auch fernerhin nicht blos in Fallen der Noth, sondern auch auf Verlangen irgend eines Gövsche Oktroyirungen vorzunehmen vermöge. Endlich wird die Krone auch vor Erschaffung der lebenslänglichen Kammer der Erbweisheit sich die Ernennung der Hälfte aller Mitglieder der ersten Kammer Vorbehalten. Alles dies und noch einiges Andere hat der König verlangt, die Minister haben es versprochen, und die Kammern werden natürlich nicht Nein sagen; sie würden sonst ihre ganze VergangenheitLügen strafen. Heute sollte dies der gehorsamen „Volksvertretung" durch königliche Botschaft angekündigt werden, da trat abermals ein Leo-Ger- lach'sches Bedenken dazwischen, ein „unbedeutendes technisches Hinderniß" im Style der guten Blätter,
Theil seines Lebens auf einem Schiffer zugebracht und immer nur zufällig, gleichsam gegen seinen Willen, bisweilen das feste Land betreten. Der würdige Admiral der blindlings den Weg in die Behringsstraße ober Baffins-Bai gefunden haben würde, konnte ohne einen Führer nicht durch zwei Straßen in London gehen. Deßhalb betrübte ihn nicht eigentlich die Wunde, die er erhalten hatte, er dachte vielmehr mit Bcsorgniß an ihre Folgen. Mein Vater hatte oft an die Schicksale gedacht, welche einen Seemann erwarten, an Schiffbruch, Brand, Scklacht, nie aber an den Abschied und die einzige Tokesart, auf welche er sich nicht vorbereitet hatte, war die, welche den Greis im Bette heimsucht.
Demzufolge war die Genesung des Verwundeten langwierig und schmerzensreich; indeß siegte seine gute Constitution über den fö;perlid>en Schmerz , wie über das Seclenleiden und au Pflege fehlte es ihm allerdings nickt Er hatte eines der aufopfernden und ergebenen Wesen bei sich, die zu einem ganz andern Geschlechte zu gehören scheinen und die man nur bisweilen noch unter der Uniform des Soldaten oder der Jacke des Matrosen findet. Dieser Matrose, der einige Jahre mehr zahlte als mein Vater, war stets bei demselben gewesen, von dem Tage an, da er als Mitshipmau das Schiff betrat, bis zu jenem, da er ihn mit einem Beine weniger am Bord der Juno aufhob; und obgleich den Tom Smith nichts zwang, sein Schiff zu verlassen, obgleich auch er sich den Tod des Soldaten und das Grab des
Seemanns gewünscht harte, so war seine Anhänglichkeit an ben Capitain doch größer, als d.e Liebe zu dem Schiffe; er bat also um seine Entlassung, die ihm auch mit einer kleinen Pension gewährt wurde.
Die beiden alten Freunde (beim in dem Privatleben hörte der Raugnnlcrschiev auf) mußten also plötzlich eine Lebensweise beginnen, auf die sie durchaus nicht vorbereitet waren und deren Einförmigkeit sie schon im Voraus fürchteten. Sir Eduard erinnerte sich, daß er einige hundert (engt) Meilen von London ein Gut besitze, ein altes Erbstück' der Familie, und daß auf diesem Gute ein Aufseher lebe, mit dem er freilich nie etwas anders zu thun gehabt, als daß er ihm von Zeit zu Zeit das Geld schickte, das er nicht zu brauchen wußte. Er befehlet also jenen Aufseher nach Loudon, damit ihm derselbe alle Nachweisungen über den Stand seines Vermögens gebe.
Demzufolge kam Sanders in London mit einem Buche an, in welchem mit der strengsten Ordnung die Einnahmen und Ausgaben von Williams-House seit 30 Jahren, d h. seit dem Tode meines Großvaters, eingetragen waren, welcher das Schloß gebaut hatte. Ueber- dieß standen darin gewissenhaft die Summen verzeichnet, die der gegenwärtige Besitzer gelegentlich dahin geschickt hatte, sowie die Verwendung derselben, — meist zur Vergrößerung des Grundbesitzes. Sv fand es sich, daß Sir Eduard zu feiner großen Verwnudernug ein jähr
liches Einkommen von mehr als 10,000 Thalern hatte außer seiner Pension. Sir Eduard hatte zufällig einen ehrlichen Aufseher gefunden.
Diese Entdeckung war ihm keineswegs gleichgiltig. Allerdings würde er sicherlich sein Vermögen darum gegeben haben, hätte er dadurch sein Bein und seine Thätigkeit wieder erlangen können; da er sich aber einmal zur Ruhe setzen müßte, that er dies doch unter diese Umständen lieber als blos mit seiner Pension. Er erklärte demnach dem Herrn Sanders, er werde sein Gut selbst bewohnen und ihm nach etwa acht Tagen dahin nachfolgen.
In diesen acht Tagen bemühte er sich mit seinem Tom so viele Bücher vom Seewesen und über Seereisen, von den „Abentenern Gullivers" an bis auf die „Reisen des Capitain Cook", als möglich zusammenzubringen. Dazu kam ein riesenhafter Globus, ein Compaß, ein Tag- und Nachtfernrohr re.; dann wurden alle diese Gegenstände in einen Wagen gepackt und die beiden Seeleute begannen die längste Reise, die sie jemals aus festem Boden gemacht hatten.
^Fortsetzung folgt.)
