„ „ ... verttän- - aien. Selbst der Sultan hatJsein Opfer dazugeschickt.
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daß sie von teil düi^readen CardinAen nichts erlangn sann, wird Mmll» >" >^er 8«Menbui>8 l»ll™
ihr- *rm« »nni-kziohm , welche nichts »nM;« verlangt, als nach Fr°nkr->ch juruchnkehren, AlSdann werden der Pabst und die Cardinale in ihre Hauptstadt einziehen, allein da sie es sich nicht verhehlen können daß die Bevölkerung immer ausgereg- ter gegen die geistliche Herrschaft wird so werden sie dafür Sorge tragen, nur mit der spanischen Armee kinzurncken, und werben unter deren Schutz nach ihrer Art regieren. Es ist leicht möglich, daß ihre Besitzergreifung nicht von langer Dauer ist, und daß die revolutionären Ideen nochmals zum Ausbruch kommen, in diesem Falle, das versichere ich, wird Frankreich nicht sehr erzürnt sein, und vielleicht rechnet es ein wenig darauf um, zwar zu spät, die Dienste würdigen zu lassen, welche es dem Papstthum dadurch erzeigen wollte, daß es die Sachen auf eine starke und dauernde Art einrichtete. Die größte Wunde des römischen Staats bleibt dessen Finanzwesen. Das schon bedeutende Deficit vergrößert sich in jedem Monat um 6000 Thaler, d. h. um beinahe 3 Millionen Frs. In Folge davon hat die päpstliche Regierung eine Anleihe machen wollen, allein wo iss der Capitalist, welcher seiner Börse einem Staate öffnen will, der durch die Bornirtheit der rückwärtsschreitenden Cardinäle einer unvermeidlichen Eatastrophe entgegengeht. Der Kirchenstaat hat nur eine Hilfsquelle, es find die Klostergüter, die kirchlichen Grundstücke; aber man kann sicher sein, daß diese nicht angegriffen werden. Der Prominister der Finanzen Hr Galli bemüht sich aus dieser Lage heraus zukommen und hat einen Rath der Finanzen gebildet, welcher sich wöchentlich zwei Mal im Pallast Appollinarius versammelt. Derselbe ist aus Finanzmännern der Marken zusammengesetzt, wie dem Fürsten Torlonia, dem Kommandanten Feoli, den Verwaltungsbeamteu Righetti, Merighe rc. 9iad); dem man aber Monopole eingeführt hat und die Li-
Citation der Konzessionen solcher Monopole angeordnet, wie dieses bei Errichtung der Postwagenrouten, der Ausbeutung der Theater ic. geschehen, so ist man gezwungen, auf das große Mittel einer Anleihe zurück- zukommen. Prinz Torlonia hat seinen ersten Sekretär, Hrn. Peretti, nach Paris geschickt, um bei verschiedenen Häusern Anfrage zu stellen, aber überall diejelbe Antwort, man verlangt hypothekarische Sicherheit; auf was dieselbe aber geben V Auf die Kirchengüter? In Erwartung des Ausganges veranstaltet man eine Samlung in allen katholischen Staaten Europa's und Amerika's. Dieselbe wird von den Bischöfen geleitet und durch die Seelsorger, Bikarien und Sakristane unter dem Namen des Peterspfennig eingezogen. Diejenigen Länder, welche bis jetzt dieser Anforderung am Besten entsprochen haben, sind Spanien und Bel-
Colonaten nach Rom gebracht. ,
Nachdem er vor 3 Tagen eine Audienz bei den 3 Cardinälen der gnirinalischen Commistion gehabt, reiste er nach Portici, um seine Gabe auszuhändigen. Derselbe Patriarch erfuhr hier das Zerwürfniß, welches zwischen Rußland und der Pforte bezüglich der Weigerung znr Auslieferung der ungarischen Flüchtlinge herrscht; er führte für diese Frage einen ensscheidcmden Grund an. Während der Fürst Ypsilanti im Jahre 1821 die griechische Insurrektion begonnen hatte und in der Schlacht von Tceyowitz besiegt war, rettete er sich auf östreichisches Gebiet. Die von der Pforte verlangte Auslieferung wurde von Metternich verweigert und die Flüchtlinge nach Munkatsch und Theresienstadt abgeführt. Die Lage der Singe, ist heute dieselbe und nur in umgekehrter Art. Redschid Pascha kann dasselbe thun, was Metternich gethan; Koffuth, Dembinski und die Andern sind genau in demselben Verhältniß, wie Ypsilanti im Jahre 1821.
WroßbritÄNnien.
In Bristol ist am 20. Oktober das für die deutsche Neichsmarine gebaute Kriegsdampfschiff „Eacique" vom Stapel gelaufen; das Schiff war mit der englischen, preußischen, österreichischen und der deutschen Reichsflagge verziert. Das Kriegsdampfschiff „Inca", ebenfalls in Bristol für die Deutle Neichsmarine gebaut, ist beinahe fertig. (Wes.-Z.)
Niederlande.
Haag, 29. Oktober. Unsere Ministerkrisis hat ihr Ende erreicht. Nach vierwöchentlichen Bemühungen ist es Hrn. Thorbecke gelungen, ein neues Cabinet zu bilden. Er selbst übernimmt das Ministerium des Innern, v. Goldstein das der auswärtigen Angelegenheiten und v. Bosse bleibt in seiner bisherigen Stellung als Finanzminister. (O-P-A-Z.)
Cephalonia, 10. Oct. Der Schrecken Stadt und Land. Bis zur Stunde sind
beherrscht siebenzehn und vier-
Individuen durch den Strang hingerichtet, zig Landlente und zwei Priester wurden zur Peitschen- strafe verurteilt. Nach allem Borausgegangenen muß man befürchten, daß auch die andern noch gefällten Todesurtheile vollzogen werden. In der Stadt Ar- goftoli haben neuerdings Vergasungen und Haussuchungen stattgefunden. Zum warnenden Beispiele sollen auch aus dieser Stadt einige gehenkt und gespießt (?) werden Folgendes ist die Bekanntgebung der Localbehörde über diese Hinrichtungen. „Nachricht. Außer den vier durch den Strang Hingerichteten, wie durch eine vorausgegangene Kundmachung zur Kennt-
m'ß gebracht wurde, werden durch Gegenwärtiges die Namen Derer bekannt gemacht, welche, sieben an der Zahl, ebenfalls durch be n Strang hingerichtet wurden, in Vollziehung gerichtlichen Urtheils." (Folgen die Namen, der Monatstag und der Ort der Hinrichtung.) „Ueber 5000^anblcute (so fährt die Bekanntmachung fort) haben sich, um ihr Land schneller von Kriegsgericht und Hinrichtungen zu befreien, der Negierung zur Verfügung gestellt, um die Urheber des frevelvollen 4 communistischeu Aufstandes aufzufinden." (A. Z.)
9t a ch sch r i f t.
Wien, den 27. Oktober. Großes Aufsehen matt die Eingabe des provisorischen Landtags -Ausschusses Steier marks an das Ministerium, daß der steiermärkische Landtag auf Grundlage der Reichs-Verfassung, und zwar noch im Lauf dieses Jahres, in'S Leben trete. Auch hat der Landtags-Ausschuß beschlossen, die Landtags-Ausschüsse von Tyro l, Kärnthen und Krain zu gleichen Schritten aufzufordern. Gegen die Errichtung von Kreis-Negierungen wird na- mentlich wegen des dadurch vermehrten Beamten-Sta- tus Klage erhoben. Aus Wien schreibt man über diesen Schritt, den man doch nur in einem Lande wie Oesterreich auffallend finden kann, dem „Const. Blatt aus Böhmen" Folgendes: „Es ist jedenfalls ein Merkzeichen unserer Zustände, daß bald da, bald dort Stimmen auftauchen, welche die Regierung an die Charte mahnen. Es ist ein Zeichen, daß die Wesenheit der Charte in dem Bewußtsein der österreichischen Völker Eingang gefunden. Es ist ein Zeichen, daß die Charte ihre Anhänger und ihre eifersüchtigen Wächter gefunden, und dieses Zeichen sollte gehörigen Ortes nicht übersehen werden. Es ist keinem Zweifel unterworfen, daß das gegenwärtige Cabinet mit Wohlgefallen bemerken muß oder soll, daß sich eben Alles und Jedes so innig an seine Charte an schließt. Um so auffallender muß es sein, wenn man seit einiger Zeit selbst streng 'konservative Organe sich mit einer ungewöhnlichen Erregtheit auf die Paragraphen dw Charte berufen sieht, wenn selbst die gesetzliche Vertreterschaft eines ganzen Kronlandes Grund zu haben glaubt, zu behaupten, eS herrsche nicht in allen von den Ministern erlassenen organischen Gesetzen jene Uebereinstimmung mit der Charte, die wünschenswerth wäre, um das Vertrauen in letztere nicht zu untergraben. Man glaubt hier, die Regierung werde sich den Ton des steier' scheu Landtags-Ausschusses nicht gefallen lassen und denselben einfach auflösen, und sodann die Landtage unmittelbar vor Ende dieses Jahres einberufen, oder auch erst ausschreiben, damit wenigstens die Form des bezüglichen Verfassungs-Paragraphen bewahrt sei."
Verantwortlicher Redakteur: I. Oppermann.
Bekanntmachungen.
Bekanntmachung.
(1168) Samstag den 17. November l. I., Nachmittags 3 Uhr, läßt der Vorstand der katho- lischen Kirchengemeinde dahier ein zweistöckiges Wohnhaus und ein Kirchengebäude mit Thurm, Emporbühnen, Frauenständen und Kanzel in der Marktstraße zwischen den Erben der Ehefrau des Ludwig von Liebermann von Saarlouis und Philipp Göbel auf dem hiesigen Rathhause freiwillig zum zweitenmale versteigern.
Wiesbaden, den 15. October 1849.
■ Herzog!. Nass. Landoberschultheiserci
Westerburg.
(1157) Im Verlag von Tobias Löffler in Mannheim ist erschienen und in der
H. W. Ritter'schen Buchhandlung zu haben:
Blumenlefe
aus den Werken deutscher Poesie,
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Karl Geib.
Preis 1 fl. 45 kr.
(1158) Bei I. Ricker in Gießen ist erschienen und in der H. W. Ritter'schen Buchhandlung in Wiesbaden zu haben:
Die
Aufgabe der Opposition
i ir unserer Zeit.
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Carls Zogt.
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(1073) In der H. W. Ritter'schen Buchhandlung ist wieder vorrâthig: Blicke in das Labyrinth der Zukunft.
In merkwürdigen Weissagungen des Johann Ad. Müller, weiland Bauersmann auf dem Maisbachcr Hofe bei Heidelberg.
Preis 12 kr.
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Druck und Verlag der E. Ritter'schen Buchdruckerci.
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(984) Soeben ist erschienen und in Wiesbaden durch die H. W. R i t t e r'sche Buchhandlung zu beziehen:
Die Volkserhebung in Baden im Mai und Jun: (849,
• dargestellt von Wilhelm Frey.
Preis 36 kr.
(992) So eben ist erschienen und in der H. W. Nitter'schen Buchhandlung in Wiesbaden vorräthig:
Tagebuch für das Geschäftsleben mèf das Jahr 1850*
Zum Gebrauch für Kanzleien, Gerichtöstellen, Rentämter, Comptoirs, Haushaltungen und Landwirthschasten. — Preis 36 fr.
(1167) Am Louisenplatz Nr. 6 steht auf den 1. Februar 1850 der dritte Stock, bestehend aus neun Zimmern, Küche, Speisekammer, Dachkammer, geschlossenem Speicher, geschlossenein Keller, gemeinschaftlichem Gebrauch des Bleichplätzchens, des Pump- und Regenfaß- Wassers, zu vcrmiethcn.
Freie Musik
Sonntag den 4. November im Gasthaus zum Löwen in Dotzheim, wozu höflichst eingeladen wird.
CH69j V. Wagner.
