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<£dte 6. Moegen-Ärrsgave, 1. Blatt.

.Nach kurzer Geschäftsordlmnssdebatte vertagt sich das ?.uS.

Nächste Sitzung Donnerstag 1t Uhr: Fortsetzung der Zweiten Lesung des .Zollerleichterungsgesetzes. Schluß %7 Uhr.

L

Weitere Anfragen.

** Berlin, 27. November. Die nationall,iberale Fraktion tzell Reichstags hat oinige kurze Anfragen an Len Reichstag gestellt. In den Anfragen wird Auskunft verlangt über die Gründe lder verspäteten Vermehrung der Maschi n e n- gewah r k om pagnien des Heeres und über die Matz- rcgoln, welche die Reichsregierung zum Schutze der Deutschen in Saloniki ergreifen wird, das bÄannÄich des Schutzes eines Ksutschen Kriegsschiffes entbehren mutz. Diese An­fragen werden -am Freitag auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Herrenhaus»

Eigener Drahtbericht desWiesbadener Tagbsatts'

$ Berlin, 37. November.

Präsident Graf v. Wedel-Piesdorf eröffnet die Sitzung Mn 1 Uhr 24 Minuten.

Bei der Beratung des Gesetzentwurfes, betreffend

die Anlegung von Pparkassönbeständen in Inhaber- papieren,

befürwortet der Berichterstatter der Finanztommiffisn, Graf A)ork v. Wartensberg, die unveränderte Annahme des Ge- setzes in der Fassung des Abgeordnetenhauses.

Graf Rantzau führt aus: Insbesondere geschädigt werden durch den Gesetzentwurf die Sparkassen von Sckleswig- Holstei«, bei denen die Gefahr einer iNangoliiden Liquidität nicht besteht. Redner bezweifelt, daß durch das Gesetz eine dchöhmvg des Kurses der Staatspapiere erreicht wird.

Die Sparkassen werden erhebliche Zins- und Kursverluste erleiden.

Surch die Einengung des Geschäftskreises der Sparkassen werden die Sparer zu den Privatsparkassen uird den A-inrel- banken getrieben, bei denen gerade die k l t i neu Leute vielfach Verluste erleiden. Durch den zwangsweisen Ankauf von StaatSpapieren werden die Sparkassen in der Förderung des Real- und Personakkredits gehindert. Indes wird ja auch dieses Haus das Gesetz «Nnehmen. Ich hoffe, daß es wohlwolliend cmsgeführt wird, so daß es möglichst wenige Schädigungen im Gefolge hat. Ich bitte um Annahme eine'' Resolution, in der die Regierung aufgefordert wirb, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Sparkassen vor Kursver­lusten schützen soll. Ich beantrage ferner, daß auch die Banken aus Gesetzeswegen veranlaßt werden, einen Teil ihrer Be­stände in StaatSpapreven anzulegen.

Minister v. Dallwitz weist betreffs der Resolution Rantzau auf die schwebenden Verhandlungen in der Konrmission des Wgeoudnetenhauses hin, die doch nicht den Eindruck machte, ailS ob eine zweckmäßige Lösung der Frage gefunden werde. Die Verpflichtungen des Staates werden schwerlich so weit ausgedehnt werden können, wie es die Resolution verlangt.

Die Sparer würden keine Verluste erleiden» da der Staat dir Verpflichtung habe, für die Liquidität der Sparkassen zu sorgen.

Graf Mirbach befürwortet den Antrag Rantzau, betreffend den Ankauf der Staatspapiere durch die Banken. Der Kurs der Staatsanleihen würde gebessert, wenn ein Typ geschaffen würde, bei dem -die Staatspapiere zum Parikurs rückzahl­bar sind.

Finanzmtnister Dr- Lenin erklärt: Die Praxis hat er­gaben, daß ein Erfolg durch den Vorschlag des Grafen Mir­bach nicht erzielt weiden könne.

Der Präsident der Seehandlung Dombois sprach sich in dem gleichen Sinne aus.

Graf Grotho begrüßt den Antrag Rantzau.

Minister v. Dallwitz erwidert auf die Bitten des Grase». Rantzau, die Oberpräftdenten anzuwc-isen, bei der Ausfüh­rung des Gesetzes mit Wohlwollen und Milde zu verfahren, wie er ja auch -bereits im Abgeordnetenhü-use eine dvmen. sprechende Erklärung abgegeben habe.

Darauf wurde in der SpeziaVberntung das Gesetz ahne Döbatte angenommen, während die Anträge des Gvafeu Rantzau äbgelehnt wurden.

Es folgt der Gesetzentwurf, betreffend die Verpflich­tung zum Besuch ländlicher Fortbildungs­schulen in den Provinzen Brandenburg, Pommern, Sachsen, Schleswig-Holstein, Westfalen, der Rheiuprotstuz und den Hohenzollernlanden. Die Kommission beantrag: unveränderte Annahme des Entwurfes.

Kardinal Kopp beantragt, daß auch der Religion s - unterricht in den L-chrplan aufgenamrncn werden soll.

Auf Antrag des Grafen Zieten-Schwerm wird der Ge­setzentwurf an die Kommission zurückverwiesen.

Oer Krieg auf dem valkan.

Die internstionale Lage.

Österreich und Rußland. Petersburg, 27. Novem oer. Die gestrige Audienz des österreichischen Botschafters beim Zaren wird als sicheres Zeichen einer Entspannung aus- gefaßt. Vor der Abreise nach ZarSkoje-Sselo hatte der Bot­schafter eine längere Unterredung mit Ssasonow. Ein Teil der Presse weist auf die Abberufung des österreichischen Roten Kreuzes aus der Türkei als auf eine tendenziöse Maßregel zur Absichtlichen Erregung des Publikums hin.

Keine russischen Absichten zur Dardanellenfragc? Rom, 27. November. (Eigener Bericht desWiesbadener Tagblatts''.) DerMessagero" bringt eine Unterredung mit dem russischen Botschafter Proensky. Der Botschafter hat erklärt, alle Balkansragen, Albanien einbegriffen würden gemeinsam von den Mächten geregelt werden. Eine Kon­ferenz sei an sich nicht notwendig, aber doch schwer zu um gehen. Die Dardanellen frage werde Rußland nicht anschneiden. Man brauche einen Dardanellenhüter für bic Friedenszeiten und eine geschwächte Türkei sei als Hüter ganz gut. Bezüglich Serbiens sei ganz Rußland einig, daß Ssasonow seine Politik nicht geändert habe. Der Autonomie Albaniens werde sich Rußland nicht widersetzen.

O Auch England weiter gegen Serbiens Überansprüche. London, 2t. November. «Eigener Bericht des Wiesbadener Tagbl-atts^.) DieTimes" erklärt: Außerhalb Serbiens durfte es k a u in jetzt jemand geben, welcher den Anspruch aus 50 Kilometer Adria-

KrssJsZMZJ CagdlKtJ.

küste mit einem sich fächerartig ausbreitenden

albanefifchen Hinterland für gerechtfertigt ansetzen würde. Nun ist man allgemein dafür, dem serbischen Handel einen Zutritt zur Adrmküste zu ver­schaffen. Dazu dürfte aber eine Eisenbahn- konzession und die Benutzung eines Hafens am Endpunkt der Bahn genügen.

Die Masfenstillstands- u. Srredensvsrhairdlungetr.

# Die Türkei will in den Balkanbund? S o f i a, 27. November. (Eigener Bericht desWies­badener Tagblatts".) Die Türkei stellt unter den Bedingungen für den Waffenstillstand die Forderung auf, in den B a l k a n b u n d ausgenommen zu werden. In Athen sollen bereits zu dieseni Zweck offizielle Schritte unternommen worden sein. Der russische Ge­sandte wirkt im gleichen Sinne.

Konstantinopel, 27. November. Wie es heißt, werden auch in den neuen bulgarischen Wofseustillstan dsbe'diuguugcn die Übergabe von Skutari und Janina sowie die Verpflichtung von der Türkei verlangt, keine neuen Truppen aus Anatolien herauzuführen.

Dom östlichen rckriegsschauplatz

San Stefano, 27. November. Gegen 7 Uhr früh wurde tzeute Geschützfeuer in -der Richtung von, Hademköi hörbar. Gestern und vorgestern herrschte vollständige Ruhe. Ich fand die Dörfer zwischen dem linken Flügel und Hademköi infolge der Cholera innerhalb drei Tagen ausgestoriben. Eine starke neue türkische Armee, aus asiatischen Truppen zusammenge­setzt, steht, wie behauptet wird, zu Offensivzwecken bei Durgas und Bogazköi (15 Kilometer nordöstlich und östlich Hademköi). Die Gerüchte von einer Schädigung der türkischen Flotte durch bulgarische Artillerie bei Bujuk-Tschekmedsche sind unbe­gründet. Die Flotte brachte vielmehr die den Ort resultatlos beschießenden feindlichen Batterien zum Schweigen.

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letzte OrahlbErichte.

Aebeiteraussperrung in der sächsischen Textilindustrie

Chemnitz, 27. November. Die angekündigte Aussperrung von etwa 10000 Färbereiarbeitern des Verbands sächsisch-thüringischer Färbereien ist heute morgen zur Tat­sache geworden. Der Zentralausschutz des Deutschen Textil- arbeiterverbcmds hat beschlossen, den Kampf im vollen Umfang anfzunchmen. Heute vormittag fanden in den in Betracht kommenden Ortschaften Ar'belterversa-inmlungen statt, in denen der Beschluß des Zentralausschusses bekanntgegebcu wurde.

Rampolla zum Bibliothekar der römischen Kurie ernannt.

Köln, 27. November. DieKöln. Volksztg." meldet aus Rom: Papst Pius X. ernannte den Kardinal Rampolla an Stelle -des verstorbenen Kardinals Capecelatro zum Biblio­thekar der römischen Kurie.

Verrat militärischer Geheimirisse?

Trier, 27. November. Unter dem Verdacht des Verrats militärischer Geheimnisse an ausländische Offiziere wurde ein N e s e r v i st, der bei dem 44. Artillerie-Regiment -gedient hat, hier verhaftet.

Ans Marokko.

Mazagan, 27. November. -Oberst Mangin trieb auf dem Marsche nach Demnat 7000 Bergbewohner auseinander, nachden, die Artillerie sie dezimiert hatte. Die Franzosen batten vier Verwundete, unter denen sich ein Offizier befand. Die Mahalla der Mtugi hat die Anhänger El Hibas zurückze- drängt.

Orkan an der Nordseeknste.

»» Emden, 27. November. Seit gestern ckbcud herrscht an der Küste Ostfrieslands ein orkanartiger Sturm. Viele Hiobs- Posten liefen ein. Zahlreiche Schiffe suchen die schützenden Häfen auf. Die Fischereikreüzer liefen bei Norderney ein.

** Erfurt, 27. November. In Gößnitz in Thüringen hantierten die beiden Söhne des Direktors ReithÄ mit einem von einer reisenden Theatergesellschafi mitgefü-hrten Licht- h i I d e r a p P a r a t. Der Apparat explodierte, wobei einem 7iährigon Knaben der Kopf buchstäblich zerrissen wurde.

Ku§ unserem Leserkreise.

Nickt verwendete Einsendungen tonnen weder zurückaesai.dt, noch nufdewabrt werde»./

* An die Redaktion desWiesbadener Tagblatts", hier. I» der Morgen-Ausgabe vom 26. November befindet sich unter Aus unserem Leserkreise" eine Notiz, die sick auf d'e Meisterprüfung hiesiger Tüncher bezieht und sich -regen die HaMverrskämmer und die hiesige Tünmerinnung richtet. Wir ersuchen ergebenst, folgende Aufklärung veröffent­lichen zu wollen: Die Beschwerde ist au die unrichtige Adresse gerichtet. Weder die Handwerkskammer noch die Lüucherümung, sondern die Meisterprüsungskommissiou für Tüncher ist diejenige Stelle, welche in Frage kommt. GleiK- wobl gelangerr Beschwerden fast immer an die Handwerks­kammer. So auch im vorliegenden Falle. Erst Anfang Juni 1912 ging die Beschwerde bei der Handwerkskammer ein,,welche daraufhin sofort die Sache untersuchte. Die Meisterprüsungi- komwission rechtfertigte auch die allerdings damals unverständ­liche Verzögerung, insbesondere damit, daß sie im Interesse der Prüflinge denselben empfahl, sich vor dem PrüfungKtermin für die theoretische Prüfung noch gründlich »orzuberetten und namentlich einen handwerklichen FcntbikdungsLursus zu be­suchen, weil sonst die Gefahr des Nich-bestchens der Prüfung bestanden hätte. Daraufhin erfolgte Mitte Juli die Prüfung, mit deren Bestehen die Prüflinge in die gesetzlichen Rechte der Meisterprüfung eingetreten sind. Die Zufertigung des Meitzer» diplomS verzögerte sich allerdings bei der .Handwerkskammer dadurch, daß neue Diplome angefertigt werden müssen. In­zwischen sind alle rückständigen Diplome bereits seit Wochen zugefertigt. Dies ist übrigens den hier in Rede stehenden Tünchermeistern sofort nach Eingang des Pro'okolls über ihre Prüfung durch die Handwerkskammer offiziell mitgeteilt und ihnen eine amtliche Bescheinigung über die bestandene Meister­prüfung erteilt worden.

Der Vorstand der H a n d w e r! S k a m m t r zu Wiesbaden.

* Man muß dem Magist-at für den städtischen see- fisch verkauf sicher Dank zollen, denn in diesen teueren Zeiten macht es Freude, gute und frische Fische für billiges Geld kaufen zu können. Wie kommt es indessen, daß der g r ü n e H e r i n g , der seiner Schmackhaftigkeit und Billigkeit halber für den kleinen Mann sicher mehr inBetracht kommt «IS der viel teuere Silberlachs und Seehecht, so selten zu haben ist 1 .Vergangen« .Woche ging ich, gleich vielen anderen, enttäuscht nach Hause, und freute mich gestern abend, als ich imTar-

StOisas.. ~<j. vrewemdetz 191&»wtt» 556«

blait" las: Grüne Heringe das Pfund 20 Pf. Trotzdem mußte ich auch beute wieder, nachdem ich mich bei strömende« ReM zu- Verkaufsstelle begaben hatte, hören, daß dre Herrn«- nicht <-il-.getroffen seien. Der Magistrat würde sicher vrele m imtz verpflichten, wenn er neben den anderen Sorten auch den be« lieftten Hering zum Verkauf brächte. ...

* Für die Unverfrorenheit und das r ü ck s ich t s l o s« Bene h m c n einiger Damen, wie es Herr -Dr. C,. gelegent­lich des letzten Zyklus-Konzertes schon einmal an dieser Stelle mit guten und treffenden Worten gekennzeichnet hat, wurden uns am Dienstagabend bei dem Vortrag des Herrn Hcmpt-- litartn Härtel imKaufmännischen Verein" leider wieder neue Beweise erbracht. Unbekümmert darum, daß hinter wnen Sitzcnoen jede Möglichkeit genominen ist, die Vorgefühlen Lichtbilder bequem zu übersehen, sitzen sie da mit hohen wallenden Fcderhüten wenn sie nur sehen können, das genügt ihnen vollständig. Ob auch,sinde.re was geht sie das cm! Wie es der obengenannte Einsender bereits als «ne Ehrenpflicht für die Direktion des Kurhauses bezeichnete, das übrige Publikum gegen das Betragen von Leuten zu schützen, denen es an jedem gesellschaftlichen Takt und lebet Rücksicht­nahme mangelt, die anderen gebildeten Dlenschen^ selbstver­ständlich erscheint, so muß man auch an den Vorstand des obengenannten Vereins die dringende Bitte richten, doch auch endlich einmal zu gleichen Zwecken durchgreifende und ener­gische Maßnahmen zu treffen. Anders geht es ia doch nicht, auf höfliche Bitten, die in den Anzeigen^ Einladungen oder Programmen gedruckt zu lesen sind, reagieren diese Leute ia doch nicht. Wenn wir z. B. beobachteten, daß auf halber Hohe des Treppenaufgangs ein Beamter energisch dafür sorgte, daß niemand seinen Regenschirm mit herauf in den^ Saal nahm, weshalb sollte denn nicht möglich sein, daß diese bewährte Kraft auch solchen Damen, die noch nicht genügend Einsicht dafür besitzen, daß man einen Lichtbildcr-Bortrag nicht mit hohem Hüte aus dem Kopfe besehen kann, dies mit aller Deutlichkeit klar macht? Was in allen Theatern geht, sollte doch auch hier , möglich sein. Jedenfalls wird der Vor­stand des Kaufmännischen Vereins Dank und Verständnis ber allen rechtlich denkenden Besuchern, der Vorträge dafür finden, wenn er hier einmal auf diese oder eine andere Weise gründ­lich Abhilfe schafft.

Briefkasten»

Die Redaktlvn de» Wiesbadener TagbiattS beaii!w»Äet nur sSrtstllche Anfraqe» .» Briefkasten, und zwar ohne Re»!»verbind!ich!cit. BcsrreSnnge» können niche aen-Shrt werden.)

E. S. 1. Zugelaffen zur Prüfung für, Einjährig-Frei­willige werden auch junge Leute, welche sich in einem Zweige der Wissenschaft oder Kunst oder in einer anderen, dem Ge­meinwesen zugute kommenden Tätigkeit besonders aus­zeichnen, kunstverständige oder mechanische Arbeiter, dre in der Art ihrer Tätigkeit Hervorragendes leisten und zu Kunst- leistungen angestellte Mitglieder landesherrlicher Buhnen. Personen, welche auf eine derartige Berücksichtigung Anspruch machen, haben ihrer Meldung die erforderlichen amtlich be­glaubigten Zeugnisse beizusügen. Sie sind nur einer Prüfung in den Elementarkcstntmffen zu unterwerfen. Die Zeugnisse müssen von solchen Kunstverständigen oder Gewerbetreibenden herrühren, die sich durch die praktische Ausübung ihrer Kurist oder ihres Gewerbes einen Namen gemacht haben und sich des Rufes der Zuverlässigkeit erfreuen. 2. Der, Antrag ist cni die Prüfungskommission für Einjährig ° FreiwWae der 5wnigl. Regierung zu richten. 8. Darüber ist kerne Bestimmung ge­troffen. die Hauptsache ist, daß er in seinem Berufe so wert ausgebildet ist, daß er wirklich Hervorragendes leistet. 4. Di« Kosten sind gering. 5. Nein. ^ . v

N. N. Die Darmstädter AusstellungDer Mensch" wird, ivie auch dieser Tage an anderer Stelle erwähnt, am nächsten Sonntag, den 1. Dezember, abends, geschlossen.

(y. M, 6. Wer wegen Geistesschwäche, Verschwendung oder Trunksucbt entmündigt ist. kann ein Testament nicht errichten. Die Unfähigkeit tritt schon mit der Stellung des Antrags etn, auf Grund dessen die Entmündigung erfolgt ist.

Kintovv. In Berlin erscheinen:Die Lichtbild-Bühne", Der deutsche Lichtbild-Theater-Besitzer^Erste internationale Film-Zeitung" undInternationale Film- und Kinemato- graphen-Jndustrie".

Altpensionär. Diese Maßnahmen beziehen sich nur auf Staatspensionäre.

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Spröchstande der Redartiou^ Nhr^iri dsr politischen Abteilmtg