Einzelbild herunterladen
 

srr. SSI. Montag, SS. November ISIS. Wiesva-ener TrsgblaSt^

Mwnd-Nusgabe, 1. Blatt. Seite 8.

die sich hauptsächlich aus Frauen und Kindern zusammensetz. ten. verletzt. Ern Brand hat überhaupt nicht stattsefunden. Es sollen im sangen 40 bis 50 Menschen umgekommen sein. Das Auffichtspersonal des Zirkus ist verhaftet worden.

Überschwemmung in Rumänien. Bukarest, 24. Nov. Infolge der andauernden Regerrfälle werden im Lande neue Lberschwemururrsen gemeldet.

Dampferznsmmnenstoß auf dem Rhein. Mannheim, 84. November. Ein schwerer Zusammenstotz ereignete nch gestern nachmittag aus dem Rhein. Infolge dichten Neuem stiehrn zwei Überfahrdampfer mitten im Rhein zusammen, Beide Schiffe wurden stark beschädigt. Sie mutzten ans User geschleppt werden. Menschen sind bei dem Unfall nicht zu Schaden, gekommen, . rr

Selbstmord eines Gerichtsvollziehers. Sule t. Elf., 25. November. Während einer Revision, welche Fehlbetrags ün Höhe von 20 000 M. ergab. Lat sich ein Gerichtsvollzieher

^^Nnregetmäßigkeiten bei einer Reichsbankstelle. Soest, 24. November. Aus zuverlässiger Quelle wird derDort­munder Zeitung" gemeldet, datz bei der hiesigen Rttchsimrn- Nebenstelle Unregelmätzigkeiten vorgekommen seien. Dre L>ohe derselben steht noch nicht fest. Im Zusammenhang damit wrrd der gestern erfolgte Selbstmord des Bankdirektors Casar gebracht.

Der Attentäter Schrank wahnsinnig. Milwaukee, 23. November. Schrank, der das Attentat ans Roosevelt der- übt hat, wurde auf den Bericht der Kommission, nach denr. er -an Gröhenwahn litt, dem Irrenhaus in Oshkosh überwrewn.

Ei« .Hotelüraud., Triest, 24. November. Bei eurer Feuersbrunst in Grade brannte das Grand-HotelLids" nieder. Menschenverluste sind keine zu beklagen. Der Schaden wrrd auf 8- bis 400 000 Kronen geschätzt. Es wird Brandstiftung angenommen.

Handel, Intafoie, Verkehr.

Bergfiskus und Kohlensyndikat.

Aul der Generalversammlung der Deutsch - Luxem­burgischen Bergwerks- und Hüttengesellschaft Ende voriger Woche hatte der Großindustrielle Hu go Stinnes die Hal­tung des Handelsrninisters in der Frage der Preiserhöhung für Ruhrkohlen scharf kritisiert. DieNordd. Allg. Zig. wendet sich jetzt gegen diese Angriffe in längeren Ausfüh­rungen, in denen es u. a. heißt: Richtig ist, daß den Verhand­lungen des Bergfiskus wegen der Erneuerung des Abkommens mit dem Ruhrkohlensyndikat Verhandlungen zwischen' der Bergwerksdirektion Saarbrücken und Vertretern der übrigen Saarzechen, insbesondere mit Stinnes, vorangingen, die eine Verständigung wegen des Verkaufs von Saarkohlen im Jahre 1813 bezweckten. Die Verhandlungen führten deshalb nicht zum Ziele, weil Stinnes für die Gewerkschaft Saar und Mosel die Überlassung einer größeren Quote verlangte als zuge­standen weiden konnte. Bei späteren Besprechungen des Handelsmihistersf mit Stinnes legte der Minister > dar, daß der 'Fiskus zwar einer Preiserhöhung für Industriekohlen mit Rücksicht auf die gute Lage der Eisenindustrie nicht unbedingt 'widersprechen würde, daß er aber eine Erhöhung der haupt­sächlich für den Hausbrand bestimmten Sorten nicht würde jnritmachen können. Der Artikel schließt: Nach einer Mit,- jteüung in derPost soll Stinnes gesagt haben:Popularität isich in erster Linie aus fremden Taschen bezahlen zu lassen, .ist auch für den Chef einer Bergverwaltung unschön. Sollte 'diese Äußerung wirklich getan worden sein, und sollte Stinnes idas Popularitätsbedürfnis für den Grund der von dem ! Handelsminister eingenommenen Haltufig ansehen, so wäre das ein Beweis, daß er kein hinreichendes Verständnis für die Aufgaben hat, die dem Fiskus als Bergbautreibendem obliegen. Der Fiskus hat nicht lediglich die Aufgabe, auf die Höhe der Überschüsse zu sehen, er muß auch auf das Interesse der Konsumenten billige Rücksicht nehmen. Die Einführung des fiskalischen Bergbaues an der Ruhr erfolgte gerade zu dem Zwecke, daß der Fiskus Einfluß auf die allgemeine Preis­bildung gewinnen sollte.

Banken und Börse.

Berliner Börse. Berlin, 25. November. (Drahtbericht.) Die Spekulation, zum Teil auch das Privatpublikum sind durch die fortgesetzten Meldungen über Truppenbewegungen in Österreich und Rußland ziemlich nervös geworden, so daß das. Bestreben nach Freimachung von Engagements stärker hervortrat Besonders die kleine Spekulation reali­sierte in ziemlich erheblichem Maße, daneben drückten auch Blankoabgaben auf das Kursniveau. Bedeutend war das v An­gebot aber nicht, dagegen mangelte es bei der in den Börsen­kreisen vorherrschenden Nervosität an Aufnahmelust, so daß die herauskomrnende Ware nur bei zum Teil empfindlichen Kursverlusten Aufnahme fand. Bei Eröffnung des. Verkehrs betrugen die Verluste bei den Banken etwas über 1 Proz., bei Russenbank bis 2 Proz. . Montanwerte und Schiffahrtsaktien sowie Elektrowerle fast durchweg 2 Proz., vereinzelt auch 3 Proz. niedriger. Kanada verloren 2 Proz. Schantung 3 5 /s Proz., Orientbahn 3 Proz. Von Renten büßten 1902er Russen % Proz.,' Deutsche Reichsanleihe 0.10 Proz. ein. Die nervöse Grundstimmung war natürlich dem Aufkommen allerhand politischer Gerüchte, wonach sich die Lage zu- gespitz.t haben soll, förderlich und neues Angebot drängte sich an den Markt. Besonders am Montanimarkt traten noch weitere Kursreduzierungen bis vereinzelt zu 2 Proz. ein. Dasselbe gilt auch von Schiffa-hrts- und Elektrowerten. Kanada vermochten sich dagegen bei relativ behaupteten Kursen gut zu halten. Die Rückgänge auf den Hauptspekulationsmärkten schreibt man auch dem Bestreben der Tagesspekulation zu, sich anläßlich des Ultimo auf alle Fälle glatt zu stellen. Täg­liches Geld 4Va Proz. Ultimogeld war zu 6 Proz. gesucht. Die Seehandlung gab Geld bis zuin 27. Dezember, zu 5% Proz.

Frankfurter Börse. Frankf urt a. M., 25. November. (Drahtbericht.) Es ist wenig erfreulich, daß die . Börse bei Beginn der neuen Woche die politische Lage wieder un­günstig beurteilte. Das Geschäft zeigte allerdings ein. ruhiges Aussehen, um: so mehr, als die Zurückhaltung der Unternehmungslust weiter anhält. Die. Wochenberichte der Großbanken, soweit sie bekannt wurden, beschäftigten sich mit dem Geldmarkt. Dieses war auch heute zunächst die Auf­gabe der hiesigen Börse. Die Prolongationssätze, welche fest­gesetzt wurden, zeigen, daß Geld wohl leicht erhältlich, aber teuer ist. Was die einzelnen Gebiete betrifft,-so zeigte der Bankenmarkt ein stilles Aussehen. Kreditaktien lägen auf Wien matt. Von heimischen Banken sind Diskontokommandit und Deutsche Bank gedrückt. Transportwerte behauptet. Lom­barden schwächer. Baltimore - Ohio schwächten sich ab. Schiffahrtsaktien und Elektro werte wurden stärker ..realisiert. Deutsch-Luxemburger notierten, exklusive. Die Anleihen des Reiches und Preußens zeigten ein recht lustloses Aussehen. Balkanwerte ließen Einheitlichkeit vermissen. Am Kassamarkt för Dividendenwerte war die Haltung ruhig. Die ungünstige politische Lage verstimmte allgemein, insbesondere da Wien wieder flauere Tendenz meldete.. Die Börse schloß , auf allen Gebieten sehr gedrückt. Chemische und Maschinenfabriken gierten teilweise 8 bis 10 Proz. niedriger. Privatdiskont 5/a Proz. Report©*,Id GVa bis 5 7 /s Proz.

Berg- und Hüttenwesen,

w. Eine neue Verschmelzung zwischen Eisenwerk und Kohlenzeche. Die Mannesmann-Röhrenwerke schlagen eine Kapitalserhöhung um 16 auf 61 Mill. M. vor. Die neuen Aktien sind für 1812/13 zur Hälfte und ab ,11 Juli 1913 voll dividendenberechtigt. 15 Mill. M. dienen dem Erwerbe der Kuxe der Gewerkschaft Königin Elisabeth in Essen a. d. Ruhr, die restliche ;1 Mill. M. der Deckung aller mit der Trans­aktion verbundenen Unkosten. Die Mannesman^Gesellschaft behält sich das Rücktrittsrecht von dem in dem Elisabeth- Communiquö akzeptierten Angebot vor, wenn nicht bis zum 17. Dezember mindestens 950 Kuxe zum Umtausch angemeldet werden. Die Verwaltung der Mannesmann-Röhrenwerke will mit dem Erwerb der Gewerkschaft Königin Elisabeth für den gegenwärtigen künftigen Kohlenbedarf versorgen. Nach einer weiteren Meldung empfiehlt der Grubenvorstand des Stein­kohlenbergwerks Königin Elisabeth das Angebot der Mannes­mannwerke Düsseldorf zur Annahme.

Industrie und Handel,

* SStteMeutsches BxannkaMen-Syndihai Wie derVoss.

Ztg. aus Leipzig gemeldet wird, besteht die Absicht, das Magdeburger Rohkohlensyndikat als Ganzes an das Mittel­deutsche Braunkohlensyndikat übergehen zu lassen.

* Eisenwerk Willich, A.-ß., Hoeide-BartmniuL Das Unter­nehmen erzielte im. abgelaufenen Jahre einen Fabrikations­gewinn von 125 607 M. Nach Abzug der Geschäftsunkosten sowie diversen Abschreibungen verbleibt einschließlich Ge­winnvortrag ein Reingewinn von 28 942 M., aus dem 5 Proz. Dividende verteilt werden.

* Düsseldorfer Eisenbahn!) edaif vorm. Karl Weyer. Die

Generalversammlung beschloß die Kapitalserhöhung um 900 000 M. auf 4%: Mill. M. Die neuen Aktien übernimmt die Deutsche Bank zu 125 Proz. und bietet sie den Aktionären im Verhältnis von 4 zu 1 zu 125 Proz. zum Bezüge an.

* Eisenindustrie: za Hunde and Schwerte. Die General­versammlung soll auch über Erhöhung des Aktienkapitals be­schließen. Dieses beträgt nach Durchführung der diesjährigen Sanierung 4530000 M. Es war dem Ermessen der Verwal­tung anheimgestellt, das Grundkapital auf 5 Mill. M. zu er­höhen. Hierzu will die Verwaltung sich jetzt ermächtigen lassen.

* Amperwerke, Elektrizitäis-A.-G. in München. Die

Generalversammlung beschloß die Erhöhung des Aktienkapitals um 1 Mill. M. auf 5 Mill. M. unter Ausschluß des Bezugsrechts der Aktionäre. Die neuen Aktien werden von der Gesellschaft für elektrische Unternehmungen in Berlin zu pari und unter Tragung sämtlicher Kosten, übernommen.

Brauerei Gebi. Dietrich, A.-G. in Düsseldorf. Der AuT- sichtsrat beschloß, der Generalversammlung 17 Proz. (i. V. 16 Proz.) Dividende Voranschlägen.

Zuckerfabrik Fraakeathal. Der Aufsichtsrat beschloß in seiner Sitzung der Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von wiederum 25 Proz. in Vorschlag zu bringen.

Leonhard Tiefs, A.-G. in Köln. Die Dividende dieses Warenhaus-Unternehmens soll auf mindestens 8 Proz. (i. V. 3 Proz.) zu schätzen sein.

* Hessische und Heilniles-Biarhrauerei, A.-G. in Kassel.

Der Aufsichtsrat schlägt für das ablaufende Geschäftsjahr auf 2 700 000 M. vollberechtigte Aktien eine Dividende von 9 Proz. (wie i. V.) und auf 600 000 M. mit halber Dividende berechtigte Aktien eine Dividende von 4 Proz. vor.

Marktberichte..

Frachtmarkt zu Frankfurt a. M. vom 25. November

Weizen, hiesiger, 20.75 bis 21 M kurhessischer 20.75 bis 21 Mi, Roggen, hiesiger, 18.25 bis 1835 Mi, Gerste, Wetter­auer, 20.50 bis 21.75 M., Franken, Pfälzer, Ried 21 bis 22 M., Hafer, hiesiger, 17.50 bis 20 M., Raps, hiesiger, 32 M., Mais 15 bis 15.40 M. Alles per 100 Kilo.

Karioffehnarkt zu Frankfurt a. M, vom 25. November. Kartoffeln in Wagenladung 3.50 bis 4.25 Mi, im Detail 5 bis 6 <M. Alles per 100 Kilo.

Letzte DrahtLerichte.

Der Valkankrieg.

Erregte Stimmung in Wie«, o Berlin, 25. November. (Eigener Bericht desWies­badener Tagblatts".) DemB. T." wird aus Wien, 2 Uhr nachts, gemeldet: Hier hat sich heute in den Abenid- stunden und den ersten Nachtstunden die Aufregung des Publi­kums noch gestriger t. Diese allgemeine Erregung ist darauf zurückzuführen, datz aus: vielen Cafes und Theatern, darunter mm der Volksoper, die Arbeiter zur Einreihung in ihre Regimenter toeggcholt wurden. Man hat ihnen angeb­lich nicht einmal Gelegenheit gegeben, vorher nach Hause zu gehen. Personen, die «us dem Reichskviegsmnristerium kommen, erzählen, datz dort die Lage sdhr ernst -dargestellt wird, Die Meldung bedarf entschieden der Bestätigung; es werden jetzt viel zu viel Alarmgerüchte in die Welt gesetzt.

Die letzten Kämpfe an der Tschataldschalinie.

* Aj Jorgue, 25. November. Seit gestern hat das Artillerie­feuer fast ganz auf gehört. Nur vereinzelte Schüsse sielen. Der erwartete Angriff der Bulgaren auf das Lager bei Tschatnldscha ist äar sgebli eben, obwohl es feststeht, datz serbische Bevstärkungstruppen cingetrosfen sind. Ein schwacher bulgarischer Sturmangriff wurde durch ein erfolg­reiches Feuer der türkischen Maschinengewehre abgewehrt.

Der griechisch-bulgarische Plan zum Angriff auf die

Dardarrcllenforts.

#. Constanza, 25. November. (Eigener Bericht desWies­badener Tagblatts".) , Viel besprochen wird hier der angeb- liche Plan der Griechen und Bulgaren, die Davdanellenforts vom Rücken aus anzugreifen, um der griechischen Flotte das Einlaufen in das Marmavameer zu ermöglichen. Da nur die Flotte den Bulgaren den Übergang nach Böjük-Tschek- rnedsche verwehren kann, wärL ein erfolgreicher Handstreich gegen die osmairischen Kriegsschiffe gjleichbddeuteiiid mit der Eröffnung des Weges nach Konstantinopel.

wb. Konstantinopel, 25. November. General Tor gut S ch ewke t - Pa sch a ist mit dem Oberbefehl über die bei Gallipolr zur Abwehr eines griechisch-bulgarischen Angriffs aus die Dardanellensorts zusamm-engezogen-en Truppen be­auftragt worden.

Ein neuer griechisch-türkischer Zusammenstoß, wb- Athen, 25. November. Wie das Kriegsminrsterium mitteilt, hat vorgestern ein Kampf zwischen einer türkischen und einer griechischen Abteilung bei Chryssowrtza statt- gofu-nden, wobei die Türken nach achtstündigem Kampf mit einem Verirrst von 200 Mann in die Flucht geschlagen wurden. Aus griechischer Seite betragen die Verluste 8 Tote und 10 Verwuichete.

Dir Cholera.

Ä Konstantinopel, 25. November. (Eigener Bericht des Wiesbadener Tagblatts.) Hier nimmt die Choleoa no ch immer zu, dagegen scheint sie an der Front abzunehm-err. Die niedrigen Ziffern der täglichen amtlichen Bulletins sind dadurch erklärlich, daß nur die iw der Stadt erfolgten Meu- erkvarckungen unter -den -Flüchtlingen der ZiviDev olkerir ng angegeben werden, dagegen die -in der Hauptstadt eintreffen­den Kranken nicht mitgezählt werden. Beim völligen, Mangel rationeller Abtvchrmahreyeln ist es noch ersvaunlich, daß die Epidemie in der Hauptswdt bisher nicht iniastrophrck anßge» treten ist. In Pera wurden, nm nur einiges hervo-rMhelben, am Hellen Tage Cholevakranke, die Brechdurchfall hatten, durch die Grand Rue getragen und ekelerregende SMren bcz-ckchnÄen aus dem Stvatzenpflsaster den Weg der Ünpd* kichern An eine Beseitigung des Unrats wird wicht gedacht.

Der Herzog der Abruzzen als Fürst von Albanien'

* Rom, 28. November. Ein Komitee hervorragender Wbanier beschlöh, wie derSerolo" zu melden welch, tue Herrschaft über Albanien dem Herzog der WriMeu an- zuibieten.

*

wb. Konstantinopel, 25. November. Der ritallrierrirffche Botschafter. Marquis di Garroni ist hier erngetroffen.

Lina Crispi ch.

wb. Neapel. 25. November. Lina Crispi, die.Gemahlin des früheren Staatsmannes, iist gestorben.

Furchtbares Unwetter.

wb. Rom, 25. November. In Apulien und Sizikien ver­heerte ein furchtbares Unwetter Felder und Ort­schaften. Foggia stürzte eine Eisenbahnbirncke ein. Bet Bari gingen mehrere Schiffskbarken unter, auch wurden mehrere Dampfer stark beschädigt. In Messina (wurde der Friedhof von einer gewaltigen Flutwelle >ausgew>Mt. Viele hundert Deichen wurden ins Meer geschvemmt,

Wetterberichte.

Sy Deutsche Seewarte Hamburg.

DL. Itfovemlier, 8 Uhr vormittag*«

1 sehr leicht, 2 leicht, 3 schwach, 4 = massig, 6 = frisch, * stark, 7 == steif, 8 stürmisch, 9 Sturm, 10 starker Sturm.

Beob-

achttmgs-

Station.

BaFom.

Wind-

Richtung

u.-Stärke

Wetter.

gy

Beob-

achtnnge-

Station.

l

t£

3 «'S

« O

Wattei.

S ,

FZ

Borkum. . ..

760,8

W4

bedeckt 4- 8

Scilly.

7s:>s ssws

B.g«a

+11

Hamburg. . .

762,6

SW 4

+ 6

Aberdeen ..

766^3

WSW5

bedecke

+11

Lwinsmünüs

761.0

SW 3

wolkig

4* 4

Paris .....

«smv> . . . .

759.3

W SW 4

bedeckt

+«

VliSSHlBBtl . .

785,1

SSW a

+7

Aacbßn....

767.1

SSW 5

'+ 5

Christiansund

740.6

SO 3

bedeckt

+-Ö

Hannover . .

764,6

SW 3

+ 6

Skagen....

Bertin.

764,8

W 2

+ 4

Kopenhaaen.

Dresden ...

767,2

W 2

wolkig!

4- 4

Stockholm. .

740,9

SW 2

heiter

+-E

Breslau ...

766.8

W 3

bedeckt*

+1

Haparanda .

737,3

W 2

Begen

+ 1

Nsir. . . . ..

763,8

W 3

+ 2

Setersturg .

755,0

SS

bedeckt,

4-3

Frankfurt.!».

770,8

SWS

+ 1

Warschau . .

764,.7

wswi

>

+ 3

KarPrutie, S ,760.6

SW 3

Nebel

+ 1

Wien.

768,9

W4

+ 2

Slüneften . ..

771,0

8W1

bedeckt

Sam . . .. .

Zugspitze . .

Florenz....

764,4

SOI

+ 4

Valencia. ..

719,0

W 6

Kegen

+ 6

Seydisfjord.

714,7

bedeckt

H- 4

Beobachtungen in Wiesbaden

von dar Wetterstation des Nass. Vereins für Naturkunde.

23. November.

7 Uhr morgens.

2 Uhr

nachm.

9 Uhr

ab*» i*ds.

j .Mitte!,

Barometer auf 0° und Normalschvvore

764,3

763,1

761.9

783,1

Barometer auf dem Meeresspiegel . .

775,1

773,9

772.7

773,3

-1.6

2.4

0.6

Dunstspannung (mm)

4.1

6,2

4.2

4.:-

Relative Feuchtigkeit (°fo) ......

100

94

89-

243

Wied-Richtung und -Stärke.

Ol

SOI

N02

Niederschlagshöhe (mm).

'

f ; -

Höchste Temperatur (Celsius) 3,2. Niedrigste Temperatur1$.

24 November.

7 Otr

morgen«.

2 Uhr

nachm.

9 Ohr

abends.

Mittel.

Barometer auf 0° und Normalschwere

7.59.2

757,4

768,4

768.3

Barometer auf dem Meeresspiegel . .

770,0

768,1

768.9

76M

0,6

1A

2A

16

4,2

4.8

6,1

iS

96

91

83

W

Wind-Richtung und -Stärke .. . *

Ol

802

Nl

Niederschlagshöhe (mm).

0,6

Höchste Temperatur (Celsius) 3.1. Niedrigste Temperatur0,6.

Wettervoraussage für Dienstag, 26. November,

von der eteorologisr hen Abteilung de* ThysikaL V ereius in Frankfurt a.Jt,

Meist trübe, zeitweise Niederschläge, mild, nördliche Winde, Wasser stand des Rheins

am 25. November:

Blebrick: Pegel: 2,17 m gegen 2,14 m am gestrigen Terarttto«

Caub. 2,53 2,58 > ,,

Haies. ,, 1,46 1,48

Ehe man sich Ter von London verschreibt, probiere mari MESSMERS Ceylon-Indian-Mischungen, 100 «r.= Pakete 60 und 80 Pfg. Diese ausgesprochen englischen Charakter tragende» Tees bieteri einen in jeder Kenehung vortcilhoften und preiswerten Ersatz für englische Marken. Diesjährige illustr. Preisliste und Angabe der Niederlagen durch die Zentrale Frank­furt a. M.; Transttläger in Hamburg, London. Tricii, Le Havre.

Japan China.

Wegen Geschäftsverlegung nach Wilhelmstrasse 66, Nassauer Hof, bedeutend herabgesetzte Preise, in: Bronce-Vasen, Jardinieren, Figuren und Tam-Tams, Blaeknood -Möbel: Tische, Stühle, Palmständer u. Hocker, Seidenstickereien als: Tisch-, Flügel-, Tee- und Kaffee­decken, Kimonos und Mattin ees.

Porzellane : Vasen, Schirmständer, Thee- u. Kaffeeservice f. 212 Personen, Lacksaehen und dergl. mehr. 1931

Günstige Gelegenheit zum Eintauf aparter Weihnachts-Geschenke.

Selma Weinrich, Wilhelmstr. 48.

. . .- _ _ _ ___ _"1TI

Die Abend-Ausgabe umfaßt J 4 Seiten und die Verlagsbellage ..Der Landbote".

worin», nix den pulügchkN und allgemeiiien Teil, A. Hezerh»rft,

Oxrechftunde der Redattion: rr bit i Uhr in der »»lBltzra SticUMg vou 10 vis U U 0 E»