Wiesbadener TsgW.
SönßflrtiTe 21 KDÖCbßlltliCf) . 12 &US(lClÖClto „TaMatt-H-uI" Nr.6S50-53.
_ _ ... ..~ a 8 *I«t_* 4 }«uj • WWUJVIWHWl “ Von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, außer Sonntag».
Kchalkr-Halle geöffnet von 8 Uhr morgen? bi? 8 Uhr abends.
BczugS.Preis für beide Ausgaben: 70 Pjg, monatlich, M. 2.— vierteljährlich durch den Verlag Langgaffe 21. obne Bringerlohn. M. S.— vierteljährlich durch alle deutschen Vostanktalten, ausjchlienliÄ Bestellgeld. — Bezugs-Bcstclliiiigc» nehmen augerdem entgegen: in Wiesbaden die Zweigstelle Bismarckring 2S. joivis die Ausgabestellen i» allen Teilen der Stadt: in Biebrich: die dortige» Ausgabestellen und in den benachbarteii Landortc» und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.
Anreige».Annahme: Für die Abend-Ausgabe bis 12 Uhr mittags: für die Morgen-Ausgabe bis 8 Uhr nachmittags.
Anre-'aen.iKrciS kü-- die Zeile: 15 Pfa. kür lokale Anzeigen im ..Arbeitsinarlt" und „Kleiner Anzeiger" in"«üheülicher Satzsorm: Ä Psg. in davon abweichender Satzaussührung, sowie für aHe übrigen lokalen bwze ge" so Pfg. für alle auswärtigkn Anzeigen: 1 Mk. für lotale Rellamen: 2 Mk. für auswarttge Reklaiuen. Ganze, halbe, dritte! und viertel Seiten, diirchlaujeiid, nach besonderer Berechnung. — Bei wiederholter Ausnahme »nberänderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen entsprechender üiabatt.
Dienstag, 19. März 1912°
Morgen - Ausgabe.
Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen Tagen und Plätzen wird k-rne Gewähr übernommen.
Nr. 132. «- 60. Jahrgang.
honrelt. Ja, auch in den Vehden neueren FremÄsprachen machen Mlosophifche Lesestoffe Hr Recht immer enffchie- vener Wleny; hier, wie in den alten Sprachen, wird die Lektüre stets an ethische nnd selbst an religiöse Fragen Heransühren, die je nach der RichiNng des Lehrers in freier Menschlichkeit oder nach Maßjgalbe dogmatischer VovausseHungen erörtert wevden müssen. Der Vechasser ist sich War darüber, daß, was dem Deutschen und dem Geschichtsunterricht recht ist, auch den übrigen wisseitschastlichen Fächern der höheren Schulen billig ist. Nicht einmal die Mathematik will er .ansnehmen, da die philascphi'sche Propädeutik auch mit dem mathsmatlsch- naturwissenschaftlichen Unterricht verbunden werden kann. Worauf es döm Verfasser aber besonders ankommt und was uns besonders des Hewochevens wert levscheint, ist, daß die Zahl der katholischen Geistlichen, die an paritätischen höheren Schulen in w e l t w i s sen sch a ftl i chen Fächern unterrichten, die Tendenz zur StoiWwmg hat. Auch anders kathoWsche Ziffern sind ja seltsam gewachsen; so gab es in Preußen im Jahre 1880 noch keine 1060 Ordcns- leute, ln: Jahre 18S6 bereits 17400. Aber Rom nnd das. Zentrum können nicht bloß warten, sie verstehen sich auch gut daraus, den Spieß umzukebren. Als das PrövinAial- Schulkollogtnm der Rheinprovinz eine Erhebung darüber anstellte, wie viele Geistliche im Hansitamt an den dortägsn höheren SckMen amqesteM seien, nnd wie viele davon in Deutsch und Geschichte unterrichteten, da wußte die „Germania" M verkünden, daß schon durch diese bloße Erhebung in allen katholischen Kreisen berechtigtes Aussehen und nicht minder. herechÄgte Mißstimmung GervorigeMsM werde. Zum Sprachrohr derartiger Mißstimmung machte sich ans dem Mainzer Katholikcntage !der ObeMndesge- richtspräsident Marx, indem er zur Schulfragie n. a. äußerte: „Merans beklagenswert nNd für die Katholiken tief verletzend war viL EMäsung des YEißischen Ministerpräst- dentsn niNd des KnÄuSministers bei der diesjährigen Debatte über.den Modernisieneid im preußischen Abgeord- netenhanse. Wenn da Wagt wurde, der Staat werde sich in Zukunft gozwunaM sehen, in der Rogel daraus M verzichten, ' GeWichen, die den Modermisteneid geleistet haben, den Unterricht im Deutschen und in ibier Geschichte zu übertragen, so haben wir Katholiseir allen Grund, vom Standpunkt der Gleichberechtigung mit aller Entschiedenheit Protest zu erheben." Was will man kroch mehr? Wir blicken hier in «ine zurzeit kaum überbrückbare Kluft, die zwischen zwei Weltanschauungen sich öffnet; alle Argumente von hüben wie drüben müssen hier beider ver- sag.cn. — Jedenfalls werden alle Vortreter einer modernen Weltanschauung und alle Freunde eines modernen und deutsche n E n.z i e h u n g s i d e a l s dem Verfasser der, wie gesagt, äußerst beachtenswerten, gehaltvollen Schrift nnbedingt recht geben müssen, wenn er sagt: „Zur Heran- vffüung geistig freier Persönlichkeiten bsdarif es .geistig freier Lehrer, nur solche sind imstande, welche Überzeugung sie «nch vertreten mögen, die yoisttge SÄbstbewvAUNg ihrer Schüler unangetastet zu lassen, ihnen Achtung ein- sloßeNd vor der SÄMchkeit alles aufrichtigen Forschens und vor den ehrlichen uberzeuaunaeu, die jeder sich selbst erarbeiten muß zu Gehilfen seines Denkens und Handelns,"
Zentrum unö Liebesgabe»
Der vom Zentrumsführer zum bayerischen Ministerpräsidenten avancierte Fuhr. v. Hertling fährt im kaiserlichen Salonwagen von Berlin nach München — Schatz- sekretär Wewnuth unterm Wagen! So hat in Berlin ein liberaler Parlamentarier die gegenwärtige finanzpolitische Situation gekennzeichnet. Es ist in der Tat ein offenes GcheimM, daß der Ersatz der vom Staatssekretär Wtt- imuth zwecks Deckung sür die Wehrvorbagen befürworteten ErbansaWener durch die Aushebung der „Liehesgabe" von bah er i s ch e r Seite ausgegangen istz und das führende Organ des Zentrums, die „Germania", erklärt denn auch mit sichtlicher Befriedigung: „Die Parteien der Rechten und das Zentrum haben keine Ursache, uMNsrieden zu sein. Das Zentrum wenigstens ist niemals grundsätzlicher .Verfechter der Liebesgabe, gewesen."
Wie doch«'bereits nach Verlauf von zwei Jahren das Gedächtnis versagt! Ist es doch die Branntwein- licbesgabc gewesen, die im März 1999 pro Bruch des Bülow'blocks führte. Nach der Ablehnung des Brannt- weiNhandelimonopvls hatte damals das Reichsschatzaurt auf Anregung der Steuersubkoimnission eine Branntwein- steuervorlagc eingebracht, und während von liberaler Seite ein allmählicher Abbau der Liebesgabe aus 15,10 und 5 M. gefordert wurde, erklärten die Konservativen sich bereits mit einer Herabsetzung auf 10 M. einverstanden, als das Zentrum, um die Finanzreform zu verhindern, den Konservativen seine Hilfe für die Beibehaltung der ungekürzten Liebesgabe anbot, worauf Herr Ror- mann dem Mg. Baffermann die Eröffnung machte, Laß die Konservative Partei sich Vorbehalte, in Zukunft die Unterstützung für ihre Anträge außerhalb des Blocks zu suchen. Das war die .offizielle Kündigung des Blocks, und es liegt eine Wjwifse I r o n i e der Geschichte darin, daß oie Frage, welche damals die Blockparteien sprengte, nach dem Plan der Regierung jetzt dieselben Parteien, nämlich Konservative und Liberale, wieder zusammenführ en soll — unter Führung des Zentrums. Und diese Wandlung der Dinge ist um so merkwürdiger, weil damals gerade der Vertreter der bayerischen Regierung jede Verringerung der LiebesW.be entschieden abgelehnt und versichert hatte, der Entwurf sei ein so prächtiges Objekt, daß man ihn in Spiritus beisetzen solle, während jetzt der neue bayerische Ministerpräsident als der Vater des vom Reichskanzler akzeptierten FinanzvorschjlaWs gilt.
Welche Bewandtnis, hat es nun mit der Aufhebung der heißUmstrittenen Liebesgabe, und welche finanziellen Wirkungen sind davon zu erwarten? Die sogenannte Liebesgabe besteht in der Spannung zwischen dem Steuersatz auf die im Jahre 1887 vorhanden gewesene Produktion von Branntwein und dem Satz aus die seitdem hinzugelommene neue BranntweinerzeuMNg. Die Steuer für den kontingentierten Branntwein wurde damals auf 59 M., die für den übrigen auf 79 M. pro Hektoliter festgesetzt, nuid diese Liebesgabe wurde durch das Gesetz vom 15. Juni 1909, welches die Verbrauchsabgabe auf 125 M.,
ÄntimodernistSneiö unh höhere §chule.
In der .gegenwärtigen Beratung des Kultusetats im Abgeordnetenhause ist am Samstag auch die Frage des Antimodern^tenerdes wieder an§eschnitten worden. Man wird sie in dieser Woche auch in den weiteren Verhandlungen über den Kultuset'at, die ja erfahrnngsgeanäß immer eine ganze Reihe von Tagen beanspruchen, sicherlich Üviederholt berühren. Die Frage des Maderntstenvides ^ann eben wohl eiümäl zeitweise etwas in den Hintcr- gnind treten, aber ihre e i n s ch n e i d e n d e Bcdeumug kann sich niemals verringern, ob nun von ihr gesprochen ivivd oder nicht. Als das ProAem.im vorigen Jahre im Abgeordnetenhause verhandelt wurde, nannte Herr vmr. Bethmann-Hollweg das Deutsche und die Geschichte „bei- sPielswÄse" als die Fächer, in denen antimodernistifch ver- ^digten Geistlichen künftig in der Regel n i ch t mehr der llnterricht an unseren höheren Schulen Übertragen werden könne. Es ist das Verdienst einer nicht genug zu beachtenden und zu empfehlenden Abhandlung eines namhaften Tachmamnos, des früheren Gymnastaldirektors, Geh. Rogie- r>ungsr»ts vr. Karl Koppin in Wiesbaden, nunmehr nachgewiesen zu haben, 'daß es keineswegs genügen kann, derartig verpflichtete Geistliche von den bezeichneten Fächern fernznhalten, sondern daß der Geist unserer höheren Schulen die- Zulassung solcher Geistlichen als Lehrer überhaupt nicht e r l a tt b t. Die Abhandlung ist erschienen in dem „PKWgvMchen Archiv", einer MonatZschrift für Erziehung, Unterricht und Wissenschaft. Der Verfasser schreibt u. a.: Was^ für Me' Bsschäftigung mit der deutschen Viteratlnr als seVbstvovstättdKch ange- vommen wird, das gilt in nicht wesentlich geringerem Maße auch für die fremdsprachliche Lektion. Griechische, römische, französische und englische Schristwerke werden in den oberen Klassen nicht bloß zur Übung im fremden Idiom gelesen, sondern 'LjurchgoarBeitet zur Anckgnung. ihres geistigen Gehaltes — lehrplanmätzig. Die Berührung mit den Aysigaben des deutschen Unterrichts ' ist hier so eng, daß man namentlich die deutschen und die griechischen Stunden der obersten Klaffen.gern iü SsiieföEb'e Hand legt, nm das Zusammenwirken gleichartig'er Ideen Möglichst fruchtbar zu gestalten. Der Einblick in eine Zusammenstellung bearbeiteter Anfsatzthsmen genügt zur BerdeuÄicbnng dieser Beziehung, bei der ethische Fragen und KonPRe nicht die letzte Stelle einnchmen; Freiheit und Autorität, Gewissen und Traditi-on, Perlsönlichkrit und Gemeinwohl. Selbstsucht und SEverßengnung, Pflicht und Nsigung, Schuld und Sühne — diese und ähn- liche Begriffe treten nicht nur in deutschen Literaturwerkeu einander gegenüber. Koppin erinnert an Sokrates. Er denkt es sich mit Recht sehr schwer M einen anti- modernistisch vereidigten Lehrer, diesem Typus eines aNtiken Mcderuisten ganz gerecht zu werden. Ähnlich steht es um die griechische Tragödie, um.Antigone boWKSs- iveise, die den alten und immer neuen KomftU zwischen starrer Satzung und freiem, humanem Geiste des neuen Zeitalters, zwischen Autorität und .Selbstbsstimmung be-
MaLdrnck »rrdoieuo
Aus dem rnodernen China.
Jahrhundertelang bezog man in Peking seine Kohlen für den kalten Winter aus den „westlichen Gebirgen von Peking", einer gewaltigen Alvenkette, in der die Kohle in zahlreichen Flöze und in bester Beschaffenheit zutage tritt. Hier beschäftigten sich zahlreiche Bauern mit der Gewinnung, indem sie die voii ihren Grundstücken ausgehenden Flöze bearbeiteten. Tie Methode deS Bergbaues war und ist dabei außer- vrdentlich primitiv. Während die Frauen den Acker bestellen, um notdürftig Hirse zu ziehen, arbeitet der Grundbesitzer, von seinen Söhnen und sonstigen männ- sichen Verwandten unterstützt, in der Grube Wenn er besonders wohlhabend ist, nimmt er zu dieser Arbeit iioch einige Kuli an, deren Familien dann auf dem Hofe Unterkunft finden. Tie Großbetriebe dieser Art beschäftigen bis zu 60 Mann. Es werden Stollen in die Berge getrieben, soweit es die Wasserverhält- bisse erlauben, zum Teil bis auf 190 oder 120 Meier. Don den einzelnen Stollen ans geht man quer ilch die Kohlenflöze hinein, wobei jeglicher Ausbau der Gänge durch Holz unterbleibt. In allereinfachster Weise gewinnt man so mit Spitzhacken die Kohle und füllt sie in Körbe, die der Kuli auf allen Vieren kriechend zutage schleift. Vor dem Eingang zum Bergwerk ist freist ein kleines Haus, das Wohnhaus kür den Berg- iverksbesitzer nebst gesamter Belegschaft erbaut, das nrit einem düsteren Überbau das Stollenmundloch vor Witterungseinflüssen schützt. Es ist ein eigenartiger Anblick, wenn hier aus dem dunklen Schlund nacheinander ein. zwei auch d^ei Kuli cherauskriechen. völlig unbekleidet und die gelbe Haut bedeckt mir schwarzem,
schimmernden: Anthrazitstaüb. Ten Kühlenkorb ziehen sie an einem Gurte hinter sich her und schütten die Kohlen vor dem Stollen auf eine Vorratsbaltze, wobei sie, wenn die Halde größer und größer wird. Hölzer mit einschütten, die ihnen als Leitersprossen beim Heranfschleppen der Kohle dienen. Ist der Kohlenkorb leer, so setzt sich der Kuli oben auf der Halde selbst hinein und fährt, ihn als Schlitten benutzend, in den Stollen zurück. Bei dieser Form des Bergbaues, wie sie die Bauern heute treiben und wie sie ihre Väter, Großväter und Urgroßväter seit Jahrhunderten betrieben haben, verdient der Mann den Tag etwa 25 Käsch, also ungefähr 50 Pf., nnd fühlt sich wohl dabei, trotz der kargen Hirsekost, denn Fleisch kommt an den armen Chinesen in diesem Bergland nur am vrerzehntägigen Neusahrsfest. Tie Kohle wird unterhalb der Kohlenhalden in Körbe geschaufelt und wurde dann durch Maultiere oder Kamele nach Peking transportiert. Bei der gewaltigen Ausdehnung der Stadt hatten diese Transporte einen großen Umfang angenommen und beschäftigten eine Menge Menschen, so daß sich von beit Kohlenlagern in den westlichen Gebirgen bis nach Peking hin eine fast unabsehbare Reihe von Kamelen und Maultieren mit ihren Treibern zog, die ständig damit beschäftigt waren, Kohle zur Stadt und die leeren Körbe wieder zurückzubringen. Die hohe Bedeutung der Transporte wird dadurch charakterisiert, daß man die Flußübergänge doppelt anlegte, so daß der eine nur für den Hinweg, der anders nur für den Rückweg benutzt wurde, um so gegenseitige Störungen der Karawanen zu vermeiden. Bei den unwegsamen Pfaden im Gebirae war aber dieser Transport natürlich mit den größten Schwierigkeiten verknüpft, und wenn die Kamele und Maultiere auch mit der kargen Kost wie -den abgefallenen
Blättern der Bäume vorlieb nahmen, so war doch ein gewaltiges Kapital in dieser großen Menge von Tieren angelegt und es mußte eine hohe Lohnsumms an die zahlreichen Treiber gezahlt werden. Ter Transport der Kohle selbst war nachmmd nach ein Monopol der reichen Mitglieder der 'Lalzgilde der Provinz Petschili geworden, die sich auch sonst mit Spedition und Transportwesen befaßt.
Nun wurden durch Europäer, namentlich Franzosen, Belgier, Teutsche und Engländer in der Nähe von Peking in den letzten Jahren Gruben aufgeschlossen, die mit der Stadt durch Eisenbahnen unmittelbare Verbindung hatten und die nach europäischer Methode von einem ünternehmerkonsortiüm mit zahlreichen Arbeitern, mit modernen Maschinen und unter Verwendung von Sprengstoffen betrieben wurden. Mit dem Augenblick, wo die erste Kohle aus diesen neuen Gruben, zu denen die Kaiping-, Chan-Chan-, Tsching- sing- und Kaupetin-Minen zählen, nach Peking geliefert wurde, war der Preis der Kohle aus den westlichen Gebirgen- unterboten und der Untergang des dortigen Bergbaues schien besiegelt zu sein, obgleich die dortigen Bauern und Kuli, an Hirse- statt an Reiskost gewöhnt, mit billigeren Löhnen arbeiten; denn die gewaltigen Summen, die der Transport verschlang. verteuerten die Kohle in so hohem Maße, daß sie in Peking kein Absatzfeld mehr fand. Ter Kohlen- bauer gab sich freilich mit dieser Schicksalswendung bald zufrieden, er betrachtete sie als Fügung des Himmels ' gegen die der Mensch nicht angehen kann. Ta- her ließ er seine Stollen verfallen, entließ die etwa angeworbenen Kuli und widmete sich mit seinen Weibern dem Anbau von Hirse. Aber die an dem Transport der Kohle aus den westlichen Bergen inter- 1 essierten Kapitalisten der Salzgilde sahen dieser Wen-
»
