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Nr. 350,

84. Jahrgang

Dienstag, 22. Dezember 1936.

Deutsche Volksweihnacht 1936.

Festesfreude für drei Millionen Kinder. Reichsminister Dr. Goebbels bei der Hauptfeier im Berliner Osten

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Schwierige türkisch -französische Verhandlungen

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auf heimatlichem Boden, hochbetagten Männer und

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Fernsprech er-Sammel-Nr. 59631.

Berliner Büro: Berlin-Wilmersdorf.

deren stimmungsvoller Verlauf die Frauen sichtlich ergriffen hatte.

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Die neutrale Beobachtungskommission.

Eens, 21. Dez. Rach einer Mitteilung des Völkerbunds- sekretariats roerben sich folgende drei neutrale Beob­achter gemäß der Ratsentschliehung im französisch-türkischen Streit in den Sandschak-Alexandrerte begeben. Der Norweger Hans Holstad, ehemaliger Präsident der Kommission für den griechisch-türkischen Beoölkerungsaustausch, der Niederländer L. I. Eaton. ehemaliger Gouverneur der Insel Calabes, und der schweizerische Brigadeoberst Karl Wattenwyl.

Geschäftszeit: 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends nutzer Sonn, unb Feiertags.

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Atafsi gewählt worden war.

Der neue Präsident dankte dem bisherigen Ministerpräsi­denten für seine Tätigkeit und beauftragte Dschemil Martan mit der Neubildung der Regierung.

Zum Präsidenten des syrischen Parlamentes wurde der MtiAmlistijchr Abgeordnete Khuri gewählt.

mit dem uralten Wort der Weihnachtsbotschaft, das für gerade in diesem Jahr eine besondere Bedeutung enthält: Ehre dem Herrn und Friede den Menschen, die guten Willens sind!"

Bescherung.

Weihnachtsfeier in der deutschen Gesandtschaft in Wien.

Wien, 21. Dez. Im großen Festsaal der deutschen Gesandt­schaft fand am Sonntagnachmittog eine Weihnachtsfeier statt, ur der über hundert der ältesten, z. T. vereinsamt lebenden Reichsdeutschen geladen waren. Bei festlicher Bewirtung unter dem lichterstrahlenden Weihnachtsboum wurden die Geladenen

Neue Regierung in Syrien.

Paris, 22. Dez. (Funkbericht.) Die syrische Regierung ist Montag zurückgetreten, nachdem zum Präsidenten Hatschem

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scheu Kindern voll Beglückung begehen.

Und so wollen wir uns denn in dieser Stunde vereinigen in einem aufrichtigen und herzlichen Dankgefühl zum Führer, der als getreuer Ekkehard des deutschen Volkes ein besonderer Schutzpatron der Kinder unserer Nation geworden ist. Die Kinder lieben ihn, weil sie das sichere Gefühl haben, daß er die Kinder liebt. Er ist bei diesem Fest int Geiste mit allen deut­schen Kindern vereint. Und so begrüße ich euch Kinder

durch musikalische Darbietungen erfreut. Mit einer Ansprache des Botschafters von P a p e n, m der er dankbar der Pflege der Volksgemeinschaft durch den Führer und Reichskanzler ge­dachte, endete die Weihnachtsfeier ' ' " ~ 1

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Eine Feier wahrer Volksgemeinschaft.

70 000 Kindern und Erwachsenen wird beschert.

r Berlin, 21. Dez. Es konnte wahrlich keinen schöneren Auftakt für das nahende Fest der Liebe geben als die Weih- »achtsfeiern, zu denen sich am Montagabend in allen Kauen fcs Reiches Millionen von Volksgenösien und Kindern um Lahlende Weihnachtsbäume scharten. Zum vierten Male im Adolf Hitlers ist es dadurch, daß der eine für den an­deren eintrat, möglich geworden, das Schönste aller Feste zu einer wahren Volksweihnacht zu gestalten Denn soweit es nur ^geht, ist durch die Betreuung der NSV. innerhalb und außerhalb dieser Feiern keiner von denen vergessen worden, ®t der Hilfe bedürfen.

E Stürmischer Jubel begrüßte schon draußen am Rande des sriedrichshaines und dann im Saal den Gauleiter Reichs- Mister Dr. Goebbels, der gegen 19 Uhr in Begleitung seines Stellvertreters, Staatsrat Eörlitzer, und des SA.-Obergruppen- ßhrers von Jagow erschien.

Bauleiter Reichsminister Dr. Goebbels nahm dann von der Wähne aus das Wort zu seiner Ansprache, die über die deutschen Wender in alle 23 000 Weihnachtsfeiern und darüber hinaus rum ganzen deutschen Volk getragen wurde.

wurde, das muß nun auch verteidigt werden, und zwar wird es nicht mit Worten, sondern durch Taten gesichert.

Eine dieser Taten im Geiste und im Sinne einer deutschen Gemeinschaft ist das große Volksweihnachtsfest, das Regierung, Staat und Partei in dieser Stunde mit drei Millionen deut-

Weihnacht für alle.

Wie alles im Leben, hat der Nationalsozialismus auch das festlichste aller Feste, Weihnachten, mit seinem Geiste erfüllt. Wohl war das hohe Fest, im germanischen Bewußtsein dem Lichte geweiht, im christlichen aber dieser Vorstellung angeglichen, von jeher als Festtag des liebenden Wohltuns gedacht. Aber es erstreckte sich in seiner Auswirkung in den meisten Fällen nicht weiter, als die Lichter des eigenen Christbaumes reichten. Höchstens, daß in günstigen Fällen und unter Voraus­setzung des persönlichen Wohlwollens noch ein oder wenige der Nächsten in seinen Segen bezogen wurden. Es war für die so Beschenkten ein Elücksfall und seine Reichweite blieb privat. Die Motive der religiösen Unterbauung waren zwar allgemein, aber das praktische Handeln vermochten sie nur zu empfehlen, nicht selbst zu verwirklichen.

Der Nationalsozialismus hat auch seine Ideologie. Aber sie ist eine ins Tätige gehende Aktivität. Er gründet auch auf Motiven sittlicher Art. Seine oberste Maxime beruht auf diesem Grundsatz göttlicher Ord­nung.Ihr könnt nicht als einzelne leben, sondern ihr seid Glieder einer blutbestintmten und daher gottge­wollten Gemeinschaft."

Dieser Gedanke zündet den neuen Weihnachtsbaum an. Seine Lichter leuchten nicht mehr bloß der einzelnen Familie, sondern folgerichtig der ganzen Nation, seine Zweige breiten sich über die Gaben für ein ganzes Volk. Das ganze Volk hat sie bereitet für das ganze Volk. Hausvater der Feier ist der Führer, der Gaben austeilt, die seinen Ideen entsprungen sind, die der von ihm auf­gerufene eine Wille, der eine Geist und die eine Liebe bereitet haben. Nichts anderes wollen die 2300 Weihnachtsfeiern bedeuten, die gestern im Reiche ge­halten wurden. Sie wandten sich allerdings zuerst an die Kinder, aber Dr. Goebbels betonte bei der Berliner Feier, daß diese Kinder das Volk und seine Zu­kunft seien: Volksweihnacht heißen sie darum.

Um jo bemerkenswerter ist diese Weihnacht eines ganzen Volkes, als sie zu einer Zeit erfolgt, wo ringsum Völker am Sinn und am Inhalt ihres Daseins ver­zweifeln. Wie einst, als die erste Weihnacht wurde, da entzündete sich das neue Leben der Hoffnung und des Wohltuns in der Nacht der Finsternis. Die deutsche Weihnacht leuchtet heute weithin in die Welt. Sie ist Vorbild und Erfüllung. Richtung aber auch fürjedeneinzelnen aus uns, daß wir ihre Idee uns ganz zu eigen machen. So wird jede folgende Weih­nacht um so erfüllter. H. R.

3? E - diesem Jahre braucht in Deutschland zu Weihnachten xIrntand das Gefühl zu haben, daß er allein sicht. Alle, t>e= Moders die Kinder, sollen wissen, daß sie zu einem gemein- - >°men Vaterland gchören, das von ihnen nicht nur

M Liede Kinder! Ich habe das große Glück, in dieser fest­lichen Stunde, die drei Millionen Kinder in ganz Deutschland fWreinigt, über die Ätherwellen zu euch allen zu sprechen. Ihr seid n Nord und Süd und Ost und West versammelt, um ge- Minsam die frohe Weihnachtsbotschaft entgegenzunehmen und Mn im wichtsten Sinne des Wortes vom Volke beschert zu "erben. AmTage der nationalen Solidarität" haben alle Men Deutschen in einem dis dahin noch nicht erlebten Opfer- Willen ihr Scherflein zusammengetragen und sich damit nicht Wr zur Volksgemeinschaft, sondern auch zu einer wahren deut- iw Nächstenliebe zusammengeschlossen. Man einer von den Wernden hat wahrscheinlich gar nicht gewußt, daß, weil er Nm Letztes hergab, am heutigen Abend ein deutsches Kind «ich d froh gemacht werden kann. Und wenn mir alle i tos ihrer nicht angenommen hätten, dann wären sie selbst beim Wkihnachtsfest gänzlich einsam und verlaffen geblieben.

r Roch kein Jahr ist vergangen, in dem wir nicht in einer -when nd umfassenden Millionenfeier ein echtes Volks- Weihnachten festlich begangen hätten.

U, Ich weiß, daß um diese Stunde auch unzählige Kinder aus r ümnilien, in denen das Weihnachtsfest seit jeher nur Freude . W> Glück brachte, mit uns durch den Rundfunk vereint find, «ew ich mich an sie besonders wende, so ,deshalb, weil ich sie toten möchte, in allem bevorstehenden Festesglanz niemals zu ° torgeffen, daß es in Deutschland und überall in der Welt un- ÜMge andere Kinder gibt, denen das Schicksal nicht so gnädig M und die deshalb, wenn man sich ihrer nicht besonders an- - tonmt, von jeder Freude ausgcschlosien bleiben.

Anzeigenpreis«: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte tm Anzeigenteil Grund, preis 7 Rpf., der 85 Millimeter breiten Spalte im Tertteil 60 Rps., sonst taut Preisliste Nr. 5, Nachlatzstaffel B. Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen wird feine Gewähr übernommen. Echiutz bet Anzeigen. Annahme 9Vz Uhr oorrmttags. Größere Anzeigen müssen spätestens einen Tag not dem Erscheinungstage aufgegeben werden.

, :rchen Helga und »m nun, ständig beansprucht ... Ke Rolle des Weihnachts­mannes. Jedes einzelne Kind fand in ihm einen väterlichen Betreuer, und der Gauleiter gab sich wirklich redlichste Mühe, den Wünschen nach Möglichkeit nachzukommen. Spielzeug um Spielzeug wanderte durch seine Hand zu den vielen glücklichen Kindern; auch zu den Jüngsten, die von der Mutter ober der Schwester auf dem Arm getragen wurden. Der Andrang wurde bald so groß, daß auch derrichtige" Weihnachtsmann, St._ Nikolaus, und weitere Helfer mitsuchen und mitausgeben mußten. Fast 1% Stunde lang bescherte Reichsminister Dr. Goebbels die Kinder und half so mit eigener Hand ein Volks- weihnachten gestalten wie es sein soll und wie es schöner und harmonischer nicht verlaufen konnte.

Am den Sandschak-Alerandrette.

Paris, 22. Dez. (Funkbericht.) Die am Montag in Paris begonnenen türkisch-französischen Verhandlungen um die Streit­frage des Sandschak von Älexandrette. geben anscheinend keinen Anlaß zu besonderem Optimismus. In sonst gut unterrichteten Kreisen verlautet, daß die türkischen Unterhändler stärker als in Genf ihren Standpunkt vertreten und die französische Re­gierung oor die Wahl stellten, entweder im Rahmen der syrischen Republik eine unabhängige Republik des Sandschak-Alexandrette zu errichten oder aber im Rahmen eines türkisch-französischen Abkommens die Unabhängigkeit des Sand­schak-Alexandrette zu erklären. In beiden Fällen soll der Flughafen von Älexandrette sowohl für die französische als auch für die türkische Flotte nicht benutz: werden. Französischerseits, so betont man, beharre man ebenfalls auf dem bisherigen Standpunkt, wonach der Sandschak von Älexandrette ein Teil des Mandatsgebietes ausmache, das Frankreich vom Völker­bund übertragen worden fei. Die französische Regierung könnte sich deshalb bestenfalls dazu bereit erklären, dem Sandschak eine teilweise Unabhängigkeit durch die Errichtung einer örtlichen Regierung zuzuerkennen, die aber von der syrischen Regierung abhängig fein müsse. Angesichts dieser Schwierigkeiten rechnet man nicht damit, daß eine Regelung der Frage in Paris nicht erfolgen kann, sondern hält esfüt wahr­scheinlich, daß die Angelegenheit bis zur nächsten Bölkerbund»- tagung offen gelassen wird.

Dann aber kam der Weihnachtsmann zu seinem Recht in lustigem Zwiegespräch zwischen ihm, Knecht Rupprecht, und den gespannt lauschenden Kleinen wickelte sich ein heiteres, von vielen Fragen und ebenso vielen Antworten begleitetes Weih- nachtsmärchenspiel ab, das so lieblich war, daß auch die Er­wachsenen ihre Helle Freude daran hatten.

Dann zogen die Kinder am Tisch vor der Bühne vorbei und Dr. Goebbels, der seine beiden Töchterchen Helga und Hilde mitgebracht hatte, übermchm nun, ständig beansprucht von der jubelnden Kinderschar, die Rolle des Weihnachts-

L In einem noch größeren und schöneren Rahmen als in den Ächten zuvor waren diesmal die 23 000 Feiern von den Niederungen der Bewegung und den ihr angeschlossenen Ver­bänden vorbereitet. In der Reichshauptstadt fanden unter der ! Leitung der Hoheitsträger der Partei etwa 200 solcher Feiern statt 000 Kinder und Erwachsene konnten hier beschert TMiben.

F. Wie im vorigen Jahr, so war auch diesmal wieder die Feier im Saalbau Friedrichshain der geistige Mittelpunkt tiefes Festes der Volksweihnacht.

Der erste Blick fiel auf die Bühne, wo Weihnachtsbäume M der riesigen Hakenkreuzflagge einen Märchenwald hervor- SPudert hatten. Die vielen Tifche im Saal, an denen die inen Gäste, von deren Eltern oder Anverwandten oder auch tont BdM. betreut, ihren Platz batten, waren mit bunten -Tellern reichlich versehen. Weihnachtliche Weisen erhöhten die s Festesstimmung.

Dr. Goebbels spricht.

E§>jer in der Not verlangt, sondern ihnen auch Freude bei den , ßwtto gibt.

E Bei uns ist die Weihnachtsbotschaft wirklich wahr ge- Wn: darum auch sind wir Deutschen heute so froh unb 3 »5 «ich unb d nen voll treuer und freudiger Hingabe dem - =<13 F|?°6en Werk bet Wiederaufrüstung unseres Lan- Darum aber dankt das ganze Volk auch dem allmüch- ßM» Herrn, daß er uns alle in den schweren Jahren unserer r pto und Sorge so gnädig gesegnet unb beschützt hat. Die V-erschiebe zwischen arm und reich find in Deutsch- . ER® nicht mehr ausschlaggebend.

V .Gerade Kinderseelen find für große Ideale besonders ' " WHiinglich. Wird schon frühzeitig die Liebe zum Volk in E.Hcrzen der Kinder hineingepflanzt, dann wird die Gemein- t. ?. des Volkes in späteren Jahren einmal wunderbare ^Wvetständlichkest werden. Was aber so mühsam errungen

VS"gsze« von 2 Wochen 94 Rpf., für einen Monat RM. 2.-, ein- I $urS bte .dost bezogen RM. 2.35, zuzüglich 42 Rpf. Bestellgeld, Einzel.

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