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ViksbÄklm L agli Litt

«• Jahrgang.

Verlag: Langgasse 27.

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No. 502.

Donnerstag, den 26. Oktober.

Fernsprecher No. 52.

1899

Fernsprecher No. 52.

Abend-Ausgabe

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Vor etwa zehn Jahren ließen sich drei junge Maler in Worpswede nieder: Hans am Ende, Fritz Mackensen und Otto Modersohn. Allesammt aus der norddeutschen Ebene stammend, zogen sie die melancholisch ernste Landschaft, das Leben in stadtfcrner Einsamkeit der Kultur und Unnatur vor, über die mir Großstädter wohl spotten, die wir aber nicht missen mögen. Drei Freunde, alle Drei Söhne der vornehmen Hansastadr an der Weser, Fritz Overbeck, Karl Brunen und Heinrich Vogeler, schlossen sich ihnen bald an und traten mit ihren in der Ruhe des Moordorfes ent­standenen Schöpfungen zum ersten Male auf der Jahres­ausstellung der Münchener Secession von 1895 als ge­schlossene Gruppe der „Worpsweder" auf. Seither hat es keine der größeren Kunstausstellungen gegeben ohne Bilder dieser Malerkolonie, und auch keine, ohne daß die Worps- weder eine oder die andere Auszeichnung davontrugcn. Errangen sie doch im verflossenen Jahre in Wien die Hälfte aller goldenen Medaillen.

Einsam, wie sie wohnen, zumeist in den künstlerisch her­gerichteten niedersächsischen Bauernhäusern, ist auch das Schaffen der Worpsweder. Bisweilen sehen sie sich unter­einander tagelang nicht, nur im Winter sitzen sie öfters vereint an einem Heerde und tauschen ihre Ideen aus. Einzelne der Künstler sind vermählt, den anderen ist die Kunst Alles. Ihr Leben verläuft so ernst, wie der Ein­druck ihrer Bilder ist, ob sie nun eine Landschaft aus dem Moore oder den Weiherberg im Mondenschein, ob sie eine Bauernfamilie am Sarge des jüngsten Kindes oder einen Gottesdienst unter freiem Himmel malen. Deshalb ver­kehren sie auch ohne Störung und Unfrieden mit ihren Wirthen, den eingeborenen Worpsweder«.

Wie das Sinnen und Denken dieser Niedersachsen mit den knochigen Körpern und den eckigen Gesichtern, denen, das viele Reden eine Qual dünkt, geht auch die Anschauung der Worpsweder Maler mehr in die Tiefe, als in die Weite. Für die echte Kunst, die nicht auf Sensation und.

Ausland.

Norwegisches.

a. Christiania, 22. Oktober.

Die Sitzungen des Storthings verliefen bis jetzt sehr ruhig und kontrastirten dadurch lebhaft mit den voraus- gcgangenen. Die Deputirten hatten auch sicher keinen Grund, sich in eine kriegerische Stimmung versetzen zu lassen, denn das allgemeine Wahlrecht und die Abschaffung des Unionszeichens in der norwegischen Flagge sind sanklionirt worden. Andererseits bietet zwar die Erörterung der Beziehungen zu Schweden reichlich Gelegenheit zu Manifestationen, aber die Linke, welche die Majorität bildet, ist zur Zeit selbst nicht einig über die Unionfrage. Fast Alle stimmen darin überein, daß für den Augenblick an die Einsetzung eines norwegischen Ministers deL Aeußern nicht zu

Nervenrcizung ausgehl, ist die daraus resultirende Haruionie ihrer Schöpfungen, Schöpfungen ohne Dissonanzen in Form und Inhalt, der höchste Gewinn. In dieser einheitlichen Ruhe wird die Stimmungsfülle und Stiinmungsreinheit der Bilder Mackensens geboren, der stille Frieden der reinen Werke am Endes und Vinnens, von dem jüngst ein Kritiker treffend sagte, was er vor Jahren in langer, lähmender Krankheit mit den Augen gemalt habe, bcscheere uns jetzt sein Pinsel. Wir können wenige Künstler aufzählen, aus deren Schöpfungen eine solche Liebe und Vertrautheit mit der Natur spricht, wie bei Modersohn und Overbeck, dem intime» Frenndespaar. Und wenn das jüngste Talent, das sich in dieser Stille, fern vom Strom der Welt, gebildet hat, der scchsundzwanzigjährige Vogeler, mit einem Worte charakterisirt werden soll, so kann man ihn den Innigen neunen. Ihm eignet weiter, mehr als den anderen, ein Sinn für das Dekorative. Alle Worpsweder, Modersohn ausgenommen, pflegen ferner die Kunst des Radirens, einige haben auch im Modelliren Treffliches geleistet.

Künstlerische Individualitäten sind sie alle. Wir betonen das gegenüber den Befürchtungen, die man anfangs hegte, daß nämlich ein gemeinsames Schaffen in einem weltfernen, abwechslungsarmen Milieu mit springender Noihwendigkeit den Verlust der künstlerischen Eigenart zur Folge haben müsse. Wenn man die einheitlichen Schöpfungen der Worps­weder betrachtet, so erhebt sich fast unwillkürlich der Wunsch, daß ihnen ihre stille Einsamkeit noch recht lange ungestört erhalten bleibe. Leider, — für die Maler, leider — steht zu befürchten, daß der projektirte Bau einer Eisenbahn nach Worpswede sie der Welt, der sie entflohen, wieder näher bringen wird. Heute ist ein Besuch in Worpswede nur durch eine wahrhaft vorsiuthstutliche Postkutsche von Bremeu aus möglich, wenn man es nicht vorzieht, zu Fuß zu wandern, obwohl der Weg von der Kreisstadt Osterholz zum Weiherberg kaum Reize aufzuweisen hat.

Deutsches Deich.

Die Aussicht der Zuchthaus-Vorlage.

I Die vor einigen Tagen erfolgte Verhandlung in der " bayrischen Kammer über die Zuchthaus-Vorlage ist wichtig.

Sie scheint geeignet, bie Zweifel zu zerstreuen, die über die Haltung des Ceutrums dieser Vorlage gegenüber bis dahin bestehen konnten, und die namentlich durch eine absichtlich unbestimmt gefaßte Aeußerung Liebers in feiner vielberufenen Mainzer Rede veranlaßt worden waren. Nach den Reden der Centrums-Abgeordneten in München zu urtheilen (und «an muß doch nach ihnen urtheilen), wird das Ceutrum den Gesetzentwurf in jeder Gestalt verwerfen. Damit würde sein Schicksal entschieden sein, da ohne das Ceutrum eine Mehr­heit nicht denkbar ist. Welche Folgen dieser Ausgang der Sache^für die politische Gesarnrntlage haben müßte, bleibt eine Frage für sich, deren Beantwortung im klebrigen hauptsächlich davon abhängt, welche Nichknng innerhalb der Regierung die maßgebende sein wird. Die Absichten der Männer, die es aus Anlaß der Zuchihaus-Vorlage zu einem Konflikt kommen lassen möchten, sind viel zu deutlich, als daß Fürst Hohenlohe und Graf v. Bülow ihre Politik nach derartigen Rathschlägen einrichten könnten. Die Situation im Reichstag wird sodann vermulhlich in einem oder in zwei Jahren durch ganz andere Dinge beherrscht werden, vor Allem durch die Flottenfrage. Und was diese anlangt, so mag.man an den leitenden Stellen finden, daß sich mit dem Centrum immer noch ganz gut auskommeu läßt, und daß von einer Auflösungsaktion schwerlich eine günstigere Zusammensetzung des Reichstags erwartet werden kann. Indessen das sind keine Sorgen des Tages. Für jetzt hat man es mit der Zuchthaus-Vorlage zu thun, und ihre Aus­sichten können, wie gesagt, gerade auf Grund der Münchener Kammerdebatten nur als ungünstig bezeichnet werde». Ein Berichterstatter behauptet, die Regierung beabsichtige, den .. eigentlichen Zuchthaus-Paragraphen zu streichen, um die Vorlage dadurch annehmbarer zu machen. Die Mittheilung hat keinen rechten Sinn. Für die Streichung wäre auf alle Fälle gesorgt; sogar die Konservativen würden sich mit Begeisterung . an diesem Geschäft betheiligen. Der Zuchthaus-Paragraph selbst ist das Allernebensächlichste bei der ganzen Frage.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezugs-Preis: durch den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die Post 1 Bit. 60 Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

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lösung zu finden, welche für die Apotheker selbst angängig ist. Ob sie in einer zu dem Zweck zu bildenden Apotheker-Genossenschaft erfolgen kann oder ob der Staat mit einem anderen Mittel ein­greifen müßte, ist streitig.

* Zur Frage der Feuerbestattung. Die kirchlich liberale Vereinigung Badens befaßte sich in ihrer gestrigen Jahres-Ver­sammlung in Karlsruhe mit der Stellung der evangelischen Kirche zur Feuerbestattung. In einer Resolution spricht die Ver­einigung ihr Einverständniß mit Allem ans, was schon geschehen ist und geschieht, um die Feuerbestattung, von den ihr bisher noch anklebenden Vorurtheilen zu befreien und zur Wurde einer mit der Erdbestattung gleichberechtigten Bestnltungsform zu erbeben, und erwartet, von den Kirchen-Negierunqen werde dieselbe bald als eine christlich und sittlich berechtigte Bestattung dadurch anerkannt werden, daß zu ihrer Vornahme die Mitwirkung der kirchlichen Organe ohne kleinliche Vorbehalte gestattet wird in vollem Ver­trauen, daß der Geist des Herrn auch hier durch die Freiheit zur Wahrheit leiten werde.

* Koloniales. Nach Meldungen aus Rio bei Rey be­stätigt sich die angebliche Niedermetzelung der deutschen Expedition nicht. Leutnant v. Queis und Leutnant Lohmeher find am Leben.

* Nationale Ansiedlung und Wohnung-» - Reform. Grundgedanken und Vorschläge von I. Latscha und Pfarrer W. Teudt, Frankfurt a. M. 2. Auflage, neu bearbeitet im Auftrag der 1898er Alst),^Versammlung der Südwestdeutscheu Konferenz für Innere Mission. Franffurt a. M. Kommissionsverlag von Rich. Ecklin. Ladenpreis 80 Pf. Die vorliegende Broschüre verdient unter der Fülle von Erzeugnissen ans diesem Gebiet besondere Beachtung, da sie einen völlig neuen und unseres Erachtens gangbaren Weg augiebt, durch eine gesunde Ansiedlimgspoliti'k mit Hülfe des Staats den in die Industrie drängenden überschüssigen BevolkernngszuwachS des Landes unterrubririgen, ohne die großen Städte noch weiter in unnatürlicher Weise anschwellen zu lassen. Dies soll bewirkt werden durch Schaffung von Jndustriewohu- straßen. An den Hnuptlinien der Eisenbahnen und Kanüle, strahlen­förmig von den Verkehrseentren ausgehend, sollen sich die neuen ^ndustrie-Etablissements und die für den Bevölkerungszuwachs zu schaffenden neuen Gemeinden ansiedeln. Wie die Verfasser sich ihren weitausschauenden Plan im Einzelnen ausgeführt denken, wird in der Schrift tn besonderen Thesen klar ausgeführt und durch eine beigefugte Karte noch deutlicher versinnbildlicht. Besonderen Werth wird mit Recht darauf gelegt, daß der übertriebenen Boden­spekulation in den zu schaffenoen Ansiedelungen von vornherein vorgebeugt wird. — In der That ein groß angelegter Plan, dessen Verwirklichung für die gesunde Weiterentwickelung unseres Vater­landes von großer Bedeutung werden könnte, falls die maßgebenden Faktoren in Regierung und Volksvertretung ihm näher treten wollten.

denken sei, sondern einzig und allein die Errichtung spezieller Konsulate angestrebt werden müsse; aber über die Mittel zur Erreichung dieses Zieles herrscht Uneinigkeit in der Partei: Während ein Theil so wie bei der Flaggenfrage verfahren will, fordern die Gemäßigteren, man solle sich in? Einvernehmen mit Schweden setzen. Die meiste Klugheit hat bis jetzt König Oskar gezeigt, der von zwei liebeln das kleinere wählte, indem er das gemeinsame Flaggenzeichen laut dreimaligem Beschlüsse des Storthings für abgeschafft erklärte: er erkannte damit die norwegische Verfassung in ihrem volle» Umfange an und brachte dem norwegischen Nationalgefühl gerechte Würdigung entgegen.

d. Die Zustände in Barcelona

nehmen, so wird uns ans Madrid geschrieben, die Auf­merksamkeit der Negierung nach wie vor besonders in An­spruch. Alle Minister sind sich jetzt darüber einig, den Kataloniern keine Ausnahmestellung in finanzieller Hinsicht z» geben. In diesem Punkt kann sich das Kabinett auf die öffentliche Meinung und die Führer der parlamentarischen Parteien stützen. Der Widerstand der Steuerpflichtigen und die sichtbare Ausdehnung der regioiialistifchen Agitation haben die durch ein soeben veröffentlichtes Dekret erfolgte Auf­hebung der konstitutionellen Rechte in der Provinz Barcelona nothwendig gemacht. Daß die Lage dort überaus ernst ist, beweist die Anwesenheit des Oberbefehlshabers von Kata­lonien, Generals Despujols, der mit den Ministern deS Krieges, des Innern und Silvela lange Konferenzen halte wegen der nothwendigen militärischen Schritte zur Aufrechterhaltung der staatlichen Autorität. Mit Sorge steht man deshalb der unter den Anspielen der „Gesellschaft zur Förderung der nationalen Arbeit" ftattfinbenben Versammlung in Barcelona.entgegen, an der alle Anhänger des Regionalis- mns theilnehmen werben. Die Katalonier sind in ihren regionalistischen Gefühlen burchaus einmütig, indem sie sich vollständig als loyale Unterthanen Spaniens geben. Da­nach sollte man eigentlich annehmen, baß bie separatistische Bewegung wenig zu bebeuten habe, aber bie Situation wird dadurch gefährlich, daß der Haupttheil der Bevölkerung es für fein gutes Recht hält, auf eine weit größere Autonomie Anspruch erheben zu können, als sie jemals von der Regierung zugestanden wurde und werden dürste.

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* Geste» reich - Ungarn. Die Regierung ertljeilte einem Wiener Konsortium die Erlaubniß zur Vornahme technischer Vor­arbeiten für einen Wien mit Triest verbindenden Kanal. — Im österreichischen Abgeordnetenhanse wurde gestern die Debatte über das Regierungsprogramm fortgesetzt. Der Obmann des Polenklubs, Jaworski, erklärte als erster Redner, daß die Polen die Aufhebung der Sprachenoerordnungen als großes Unrecht betrachten, tief be­klagen und dem Ministerium Clary absolut fein Vertrauen ent- gegenbringen könnten. Der nächste Redner, der tschechische Feudal­graf Vallffy, sprach sich in dem gleichen Sinne aus. — In Wsetin kam es vorgestern zu argen Ausschreitungen der Tschechen, welche allenthalben in Plünderungen ausarteten. Die bewaffnete Macht mußte einschreiten, wobei vier Personell gctödtet und elf verwundet wurden.

* Schweiz. Statistisches aus Appenzell a. Rh. Appenzell a. Rh. gehört zu den kleinen ländlichen Kantonen der

Ämciaen-Aunstlmle Abend-Ausgabe bis 11 Uhr Vormittags, für die Morgen-Ausgabe bis 3 Uhr Nachmittags. — Für die Aufnahme später eingereichter Anzeigen ittr nachsterschemenden Ausgabe wird keine Gewähr übernommen, jedoch nach Möglichkeit Sorge getragen. F U J ä s

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* Krriin, 26. Oktober. Die nächste Sitzung des Reichs- ta a s findet Dienstag, den 14. November, Nachmittags 2 Uhr, statt, «uf die Tagesordnung dieser Sitzung sind vom Präsidenten Grafe» Ballestrem gesetzt worden: 1. Bericht der Kommissionen die Petitionen, 2. Bericht der Wahlprüfungs-Kommission, 3. zweite Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend einige Aende- rungen der Bestimmungen über das Postwesen, 4. zweite Be­rathung des Entwurfs einer Fernsprech-Gebühren-Ordnung.

Zwischen den zuständigen Organen des Reichs und Preußens t jmb neuerdings wieder Verhandlungen über die Regelung des Apoihekerwesens im Gange. Bekanntlich handelt es sich darum, «n Stelle der jetzigen Realkoneession eine andere Koncessionirungs- form festzustellen. Dabei würde es darauf ankommen, eine Ab-

(Nachdruck verboten.)

Zwei Statten norddeutscher Knust.

Von Felix von Saudor.

1. Worpswede.

E; Unter den Gruppen von Künstlern, die in den letzten La.hren bis auf die diesjährige Berliner Secession auf unseren Ausstellungen auftraten, haben die „Worpsweder" allenthalben die Aufmerksamkeit der Kunstfreunde auf sich Ihr Name stammt von dem bisher unbekannten Moordorfe, wo sich die Künstler seit ungefähr einem Jahr- Zehnt ein stilles Heim geschaffen haben.

Fährt man mit der Eisenbahn von Bremen nach Geeste­münde, so bemerkt man bald zur Rechten am Horizont einen Berg, der, trotz seiner geringen Höhe von etwa fünfzig Metern über dem Meeresspiegel, in diesem ebenen Gelände ausfällt. Der Weiherberg ober, wie er im Platt Weißt, „up d'r Wehe", sperrt wie ein gewaltiger Riegel das Ache Thal, welches das Teufelsmoor zwischen den sanften "Anschwellungen der Haide im Süden und der Geest im Sorben barstellt. Am Fuße des Weiherberges, den, beiläufig «merkt, die Lokalmythe für das Werk eines erzürnten Riesen erflärt, und am Eingänge des heute allerdings von unserer technisch fortgeschrittenen Moorkultur größtentheils mbar gemachten Teufelsmoores liegt das gegen tausend Mnwohner zählende Dorf Worpswede.

Der Uebergangszustand, in dem die in Kultur befindliche Moorgegend steht, giebt der ganzen Landschaft ihr eigen- iMtiges Gepräge. Das Moor ist braun, fast schwarz. Neben den zu seiner Entwässerung angelegten Wasserläufen ziehen nch Streifen von grünenden Wiesen und goldeuwogenden Äetreibefclbern hin; kleine Gehölzchen, theils aus gewaltigen Mchen und Buchen, theils aus schlanken, weißstämmigen Birken «stehend, strohgedeckte Moorhütten und thätige Windmühlen Wlf niedrigen Anhöhen bringen eine Abwechselung zu Stande, die «n Besucher entzückt und vor Allem den Maler anziehen muß.