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Verlag: Langgasse 27
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Der Geist de» Unsiaubens
auch eine Abhängigkeit und Unterordnung der ersteren be-
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Deutsches Deich.
Die verbannten Hofwürdcnträger.
gegenüber kann man es nur immer wieder lebhaft beklagen, daß der höchste Repräsentant der Staatsgewalt sich in so verhängnißvollen Anschauungen über das Verhältniß von Staat und Kirche bewegt, in Anschauungen, welche den höchsten Interessen gerade des Staates am meisten bedrohlich
Von Philalcthes.
In seiner (von uns ausführlich besprochenen. D. N.) Straßburger Rede sprach der Kaiser in diesen Tagen, wie schon wiederholt in ähnlichen Wendungen, von dem Geiste des Unglaubens, der in unserer Zeit durch die Lande schreite. , Er forderte die Diener der Kirche auf, sich unter den staatlichen Schuh zu stellen, um sich damit wirksamer auch gegen die Angriffe des Unglaubens zu sichern. Gleichviel, ob man diese Aufforderung in dem Sinne auffaßt, wie es im ’ Mittelalter geschah, daß der Staat der Kirche seine Macht nur leihe, wie ein Dienstbeflissener seinem Herrn, oder in dem Sinne, daß das Schutzverhältniß der Kirche zum Staat
Ausland.
Aus F i n l a n d.
Von finländischer Seite wird uns geschrieben: Wie auS zuverlässiger Quelle verlautet, hat der russische Minister des Auswärtigen, Murawjew, vor Kurzem erklärt, erbeabsichtige, dem englischen Vicekonsnl Wolff in Wiborg das Exequatur zu entziehen, da dieser Herr die den Vertretern der auswärtigen Mächte zustehende Gastfreundschaft durch seine politische Thäligkeit mißbraucht habe. Diese Maßregel, die wohl nur den Anfang weiterer Schritte gegen den Vice- konsul Wolff bedeutet, soll auch bereits die Zustimmung des Generalgouverncurs Bobrikow gefunden haben. Hcrt Wolff hat in der That das Verbrechen begangen, in bet hochpatriotischen Ansprache an den Generalleutnant Procop^, die s. Z. die Runde durch alle Blätter machte, der Stimmung seiner Landsleute freimüthigen Ausdruck verliehen und die Internationale Deputation, die beim Czaren zu Gunsten Finlands zu wirken suchte, mit herzlichen Worten begrüßt zu haben; in keiner dieser oder anderer finländischer Kundgebungen aber war auch nur entfernt, wie cs s. Z. in einem kaiserlichen Reskript hieß, der „Ton von Rebellen" angeschlagen worden. Ueberdies hat Herr Wolff jene patriotischen Pflichten selbstverständlich nicht in feiner Eigenschaft als englischer Vicekonsul, sondern als finländischer Staatsbürger erfüllt. Man darf darauf gespannt sein, ob jene beabsichtigte Maßregel, bei der doch auch England unmittelbar berührt wird, thatsächlich zur Ausführung gelangt; ist es der Fall, so füllt Herr Wolff als erstes Opfer einer Politik, die nicht aus staatlicher Nothwendigkeit, sondern aus bureaukratischcm Machtgesühl ein hochentwickeltes Kulturland zur Eintönigkeit russischer Gouvernements herabzudrücken und die loyale Staatstrene durch die brutale Gewalt zu — ersetzen sucht.
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Um die erfahrungsgemäß beim Vierteljahrswechsel eintretenden Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen wir unsere oerehrlichen Post-Abonnenten, alobald die Erneuerung ihres Abonnements bei den betreffenden Postanstalten bewerkstelligen zu wollen. Bei dieser Gelegenheit sei darauf aufmerksam gemacht, daß die Postbehörde nur Bestellungen annimmt auf ganze Luartale (3 Monate), auf den 2. und 3. Monat oder au: den letzten Monat eines Quartals.
Aerlag des „Wiesbadener Tagbkatt".
Die „Pof. Ztg." thcilt mit, daß der Wortlaut des Schreibens, das den kaiialgegncrischeilHofwürdcnträgcril zu- gcgangcu ist, nicht eine „zeitweilige Verbannung", sondern eine endgültige Enthebung von der betreffenden Stellung zum Ausdruck bringe. Nach der „Krenzztg." entspricht diese Miltheilung nicht den Thalsachen. Richlig sei nur, daß den Kammerherren rc., die als Abgeordnete gegen den Kanal gestimmt haben, vom Oberstkämmcrer die Abschrift einer königlichen Kabinettsordre zugegangen sei, durch welche sie, weil sie nicht nur zur Staatsregierung, sondern auch zur Person Sr. Majestät des Königs sich in Widerspruch gesetzt, bis auf Weiteres vom königlichen Hvflager verbannt werden. — Dieses ist manchen der Herrschaften, die ihr ganzes Licht von der Sonne des Hofes empfangen, zweifellos eine harte Strafe. Sie werden es „gewiß nicht wieder thun".
Amt und Ueberzengung.
Einige Gemeindevorsteher sollen wegen der Maßregelung der Landräthe beabsichtigen, bei einer eventuellen Wiederwahl das Amt eines Gemeindevorstehers nicht mehr zu übernehmen. Einzelne wollen sogar ihr Amt sofort niederlegen, da sie nicht Willens seien, ihre freie Ueberzeugung dem Amte zu opfern. Diese Gemeindevorsteher, von denen das Organ des Bundes der Landwirthe spricht, scheinen, so meint das „Berl. Tagebl.", von dem Unterschied zwischen ihrer Stellung und der der unmittelbaren Staatsbeamten keine Ahnung zu haben. Sie betrachten sich lediglich als Untergebene des Landraths, während dieser doch in Wirklichkeit nur Aufsichtsrechte über sie besitzt. Leider sind bei den letzten Wahlen so viele Gemeindevorsteher gefügige Werkzeuge zur Erzielung „guter Wahlen" im Sinne des Bundes der Landwirthe gewesen. Die berühmten vertraulichen Besprechungen galten ihnen nicht als Privatsache, sondern als Dienstobliegenheit. In vielen Fällen haben sie sich hierdurch in Gegensatz zu dem größten Theil ihrer Ge- mciudemilglieder gesetzt. Nicht wenige Orte würden sich beglückwünschen, wenn ihre Gemeindevorsteher diejenige Sclbst- tändigkeit besäßen, die man den gemaßregelten Landräthen etzt mit Recht so hoch anrechnet.
Wenn diese nun voll des edelsten Stolzes, dessen endliche Wesen fähig sind, mit Goethe-Prometheus auf ihr Leben hinblickend, ausrufen:
„Hast du nicht Alles selbst vollendet, heilig glühend Herz?"
— wie müssen da in ihnen alle die Ideen von Alleinsein, von Hülflosigkeit, von Mangel an Schutz und Trost und Beistand schwinden, die man gewöhnlich da glaubt, wo eine persönliche, ordnende, vernünftige Kette der Ursachen des Endlichen fehltI"
Geiviß, das ist Unglauben. Aber ist es nichts Anderes als diese klägliche Negativität, die einen Schein des Verächtlichen von selbst hervorruft — oder nicht vielmehr grade die größte Lebensfülle, aus der aller Fortschritt, alles bedeutsame Wirken hervorgeht? Fast Keiner von den großen Geistern, die über die Erde geschritten sind, dem nicht da§ Prädikat des Unglaubens znertheilt wurde. Und diese Alle, die überhaupt erst aus den primitiven Formen der Theokratie einen Staat geschaffen haben, die ihn fortdauernd neu schaffen und erhalten, indem sie geistige Werthe hervorbringen, die Sittlichkeit verweltlichen, d. h. in die innere Organisation des Staatslebens hineinführen, um sie zu festigen — sie sollen vom Staat gewaltsam bekämpft werden, um sie der Kirche znzuführen? Nein, es giebt keinen stärkeren Bundesgenossen für den Staat als den sogenannten Unglauben, keinen schlimmeren Feind als die Kirche. Die letztere ist selbst ein Staat, aber einer, der sogleich nach seiner Bildung dem Auflösungsprozeß verfallen ist, weil er etwas organisiren will, was sich auf die Dauer nie organisiren läßt, Gesinuungen, Anschauungen und Gemüthsstimmnngen. Zeder Staat wird darnm unfehlbar in den inneren Zersetzungsprozeß hineingerissen, der sich mit der Kirche eng verbindet und den „Unglauben" bekämpft. Die ganze Geschichte lehrt es, noch jüngst die Entwicklung Spaniens, Oesterreichs, die traurigen Erscheinungen in Frankreich, wo ebenfalls Staat und Kirche seit Langem eng verbunden sind — sollten alle diese Erfahrungen umsonst fein? Und umsonst sein gerade in Preußen, dem Lande, dessen größter Herrscher, Friedrich II., auch einer der größten Vertreter und Bahnbrecher dcS „Unglaubens" war und eben damit und dadurch die moderne Großmacht Preußen erst geschaffen hat?
(Aus der Wochenschrift „Ethische Kultur".)
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* Italien. Aus Nom schreibt uns unser Korrespondent: Der Papst, der wegen seines hohen Alters keine Pilger mehr empfangen wollte, hat kurz nach einander drei Gruppen von Wallfahrern vorgelaffen. Zwei davon bestanden aus Priestern und Laien, die dritte aus Frauen. Sie kamen von Tonlose, 68 Mann stark, unter Führung des Abbe Dubourg. Leo XIII. empfing sie mit den Worten, daß sie die gewährte Audienz der warmen Empfehlung des Kardinals Mathieu verdankten, über den der hl. Vater sich sehr lobend aussprach, indem er bemerkte, daß er ihn im November bei sich erwarte. Der Papst äußerte sich weiterhin in Worten der Anerkennung über Frankreich. Als darauf Aobä Dubourg erwiderte, daß die fran.zösrfchen Katholiken sich bemühen wurden, dem päpstlichen Wohlwollen durch eiftiges Befolgen bet pontifikalen Instruktionen Dank zu wiflen, entgegnete S. Helligkeit: ^Alle sind nicht gelehrig, es grebt noch genug räudige Schafe." Der Papst entließ sie Deputation mit der Zusicherung, daß er in
♦ Kof- und Personal-Nachrichten. Gestern Nachmittag 2 Uhr hat der Kaiser Jagdschloß Hubertusstock verlassen und von Eberswalde aus die Reise nach Schweden angetreten. — Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe gedenkt morgen nach Berlin zurückzukehren. — Gesten, Mittag 12 Uhr hat sich im Kultusministerium der bisherige Minister Dr. Bosse von den Beamten eines bisherigen Refforts verabschiedet.
* Weltreiseudr Dr. Lieber. Die „Kölnische Volks- Zeitung" tritt der Vermnthung, daß Abgeordneter Dr. Lieber die
18. Jahrgang,
Erscheint in zwei AnSaaben. — Bezugs-PreiS: durch den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. GÖ Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.
schäften zusammen schließen und dann allen anderen menschlichen Genossenschaften kirchlicher oder nichtkirchlicher Art, in denen Meinungen oder Ueberzengungen zu Dogmen und leeren Verstandsformeln erstarrt und verhärtet sind, völlig gleichen, es sei beim, M die vorherrschende Negativität diese Art von Kirchen- und Sckienbildung noch abstoßender machte. Aber hier handelt es sich eigentlich gar nicht um den Unglauben, sondern um einen Glauben, oft ebenso beschränkter Art wie jeder andere, dem er sich entgegensetzt.
Ganz anders aber der echte, schöne Unglaube, der dem Kirchenthum jeder Art entgegengesetzt ist. Er ist nicht oder nicht mehr glaubend, weil es ihm heiliger Ernst ist um fein I Inneres, sein Seelenheil, feine Sittlichkeit, sein Thun und £ fein Wollen. Er ist oft nicht mehr glaubend, weil er so ß gern glauben möchte, aber nicht mehr glauben kann, ans Gewissenhaftigkeit, Wahrheit und Treue gegen sich selbst. L Solchen Unglauben hatten alle religiösen Reformatoren und
dinge; so viel ist sicher, daß in den kaiserlichen Worten die Meinung ausgesprochen ist, der neuzeitliche Geist des Unglaubens sei der Feind, den Staat und Kirche gemeinsam | zu bekämpfen hätten.
Dieser wiederholt schon zu Tage getretenen Meinung
find. Denn was ist jener Geist des Unglaubens, der hier in Frage kommt? Ist er dem Staat oder der Kirche ober beiden in Wahrheit feindlich gesinnt?
Es giebt freilich eine Art des Unglaubens, die darin dem Kirchenwesen verwandt ist, daß sic sich exklusiv, feindlich oder selbst fanatisch zu jeder Art religiösen Glaubens verhält, deren Vertreter sich ebenfalls kirchcnartig zu Gemein-
- Religionsstifter, von Christus bis Luther, ebenso alle die frommen E Mystiker des früheren und des ausgehenden Mittelalters bis | auf die neue Zeit, die Eckhard und Tanker ebenso wie die ' Spcncr und Zinzendorf. Und neben ihnen hat es immer k- eine kleinere Zahl von Menschen gegeben und giebt es heute jr eine größere und immer mehr wachsende, die nicht mehr glauben können, aber auch nicht mehr zum Glauben hin- E streben, weil sie ihren Willen und ihren Intellekt von Allem, f- was sie nicht selbst sind, befreit haben, weil sie ihren Tempel
, im eigenen Inneren und aus eigener Kraft aufzubauen bc- ; müht sind. Sie suchen das Erhebende und Verehruugs- ! würdige deshalb nicht weniger auf, weil sic es nicht in ; Kirchen und durch Vermittlung von Priestern auf» ■ suchen, und je weniger sie meinen, das Höchste, Göttliche I sei ein für allemal in einer Kirchengemeinschaft, einem einzelnen Haus, einem Buch, einer Person beschlossen, um so freier meinen sie es überall aufsuchcn zn können — in Natur und Menschenwelt. Solche Art des Unglaubens hat beispielsweise Wilhelm v. Humboldt, der nicht nur ein großer Denker, sondern auch einer der bedeutendsten preußischen Staatsmänner war, von sich bekannt und geschildert: „Es giebt Charaktere", sagt er, „in welchen eine so innige Konsequenz aller Ideen und Empfindungen herrscht, die eine so große Tiefe der Erkenntniß und des Gefühls besitzen, daß daraus eine Stärke und Selbständigkeit hervorgeht, welche das Hingeben des ganzen Seins an ein fremdes Wesen, das Vertrauen auf fremde Kraft, wodurch sich der Einfluß der Religion so vorzüglich äußert, weder fordert noch erlaubt.
von ihm geplante große Seereise antrete, weil er das Centruin zu schlecht geführt habe und sich mm den Unbequemlichkeiten der geschaffenen politischen Situation entziehen wolle, entgegen und theilt mit, daß die Reise Dr. Liebers einen, rein gesundheitlichen Zweck dienen solle: „Herr Lieber, dessen Gesundheitszustand ohnehin schon seit langer Zeit viel zu wünschen übrig läßt (trotz dem berühmten Liederschen Thee? D. R), bedarf nach den Anstrengungen der letzten Session einer gründlichen Erholung bei absoluter Ruhe und Ausspannung, und zur Erreichung dieses Zwecks ist ihm von ärztlicher Seite eine längere Seereise empfohlen worden. Für die Wahl des Reiseziels dürste wohl in erster Linie der Umstand maßgebend gewesen fein, daß er bei dieser Gelegenheit seinen Brnder besuchen will, den er seit langen Jahren nicht mehr gesehen hat, nnb welcher in holländischen Diensten auf einer der Sunda-Jnseln das Amt eines Gouverneurs bekleidet."
* Der 16. Deutsche Weinbau-Kongreß wurde am Sonntag in Würzburg in Gegenwart von etwa 300 Theilnehmern eröffnet. Den ersten Vortrag hielt der König!. Kreisarchivar S. Goebel (Würzburg): Aus der Geschichte des Weinbaues und Weinhandels in Franken. Der nächste Vortrag des Landwirthschaft- lehrers Albert (Würzburgs behandelt den Stand des Weinbaues in Franken. Sodann referirtc Oekouomierath Goethe (Geisenheim) über die amerikanischen Reben und den dermaligen Stand der Reben- veredeluug m Deutschland. Die amerikanischen Reben bilden wegen ihrer Widerstandsfähigkeit den Gegenstand lebhaftesten Interesses, besonders aber wegen der Ausbreitung der Reblaus. Amerikanische Reben, welche in Orange und Bordeaux vor der Invasion der Reblaus in Frankreich eingeführt waren gediehen dort inmitten der Infektionen. Eingehende Prüfungen ergaben, daß namentlich die feit Langem in Deutschland heimische Vitis riparis der Reblaus gut widerstand. Bei näherem Zusehen fand man dort noch andere brauchbare Sorten. Dagegen vertrugen viele amerikanische Sorten den Kalkboden nicht. Heute steht man vor der Schwierigkeit in Frankreich, diese Reben gegen die Blätterkrankheit immun zn machen. Würde es gelingen, Reben zu erzielen, die gleichzeitig gegen Krankheit widerstandsfähig und einen genießbaren Wein geben, welch letzteres noch nicht der Fall ist, dann könnte man gegenüber der Reblaus ziemlich sorglos fein. Verschiedene neue derartige Züchtungen wurden in Frankreich in den letzten Jahren gemacht; ob sie auch bei uns gedeihen, ist erst zn erproben. Leider gehen aber auch die Sämlinge recht wenig ab; trotzdem lassen sich dfe Züchter amerikanischer Reben in Frankreich von ihren Lerfuchen nicht abhalten. In der Debatte betonte Oberlandesgerichtsrath Dr. Weber-Colmar den hohen Werth der Untersuchungen der amerikanischen Rebe, da man mangels besserer Mittel unter Umständen zu ihr vor der Reblaus [eine Zuflucht nehmen müsse. Aus seinen Wunsch wurde einstimmig eine Resolution angenommen, welche den verbündeten Regierungen den Dank für das energische Vorgehen bei der Bekämpfung der Reblaus ansspricht, sie trotz der hohen Kosten mangels eines anderen gangbaren Wegs zum AuS- harren bei dem bisherigen Vertilgnngsverfahren auffordert und die Schaffung einer staatlichen Central- und ÄuSkunstsstelle begehrt, welche das ganze Material in der Frage der amerikanischen Reben sammelt und mit Rücksicht auf die Bedürfnisse des deutschen Weinbaus verwerthet.
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Fernsprecher Wo. 52.
1899.
