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Erscheint in j»n flaggte«. — HrzugS-PeriSr durch feen Berlag W Pfg. «onatttch, durch dir Post X Mi. 80 Psg. vierteljährlich ?ni beide Ausgaben gufammm.
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Vttttithtttf str die Abcufe-RuSgab« feie 11 Uhr Bormittaqe, für die Morgen «Arrsgabe dir 3 Uhr Nachmittag». — Für die tzbfl.iahme Lügeuichier w nächsterschrinknden Ausgabe wird keine Gewähr übernommen, jedoch nach Msglichkeit Sorge getragen.
Freitag» de« 1. September.
jhk 407.
Fernsprecher No. 52.
Morgen-Ausgabe
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S tn ryrem eueren Lycir var. yn ote; ieinfulturen längere Zeit aufbewahren.
die roache während der kontraktmäßigen Zeit in
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(Nachdruck verboten.)
Die Kest-KacMm.
Tuberkel- Baztllen^hj
Das Auftreten der Pc" in Südwest-Europa lenkt die Aufmerksamkeit auf den Erreger der Krankheit, den durch bakteriologische Untersuchungen in neuerer Zeit festgestcüten Pett-Bacillüs. Der . Ansteckungsstoff wird durch BerLhving und durch die Luft übertragen, und dies ist gewiß die häufigste Art der Ansteckung. Auch von den Kranken benutzte Selten,. Wäsche x. kSnnen den Ansteckung»- stoff aufnehmen und verbreiten. Dagegen ist nicht sicher erwiesen, daß durch Hanoelswaaren (Baumwolle und dergleichen) die Pest aus dem Orient nach Europa eingeschleppt worden sei. Meist scheint die Pest innerhalb 7 Taserr nach der Ansteckung ausznbrcchen, oft aber dauert dieses Jukubationsstadium nur 2 bis 5, selten bis
der Einlage (Brief, Karie, Drucksache re.) befestigte Freimarke sichtbar ist aus betriebstechnischen Rücksichten für den Postverkehr nicht geeignet sind, werden alle bei den Postämtern einlamentzen Briefe — wenn es von den mit der Abstempelung und Beförderung betrauten Beamten nicht zufällig übersehen wurde — als nicht bestellbar zurückgelegt und vernichtet, worauf wir die vielen eifrigen Anfichtskartenversender und Lersendei innen aufmerksam machen.
® Eine wichtige Penermig für Eisenvahnen ist nenüa; zum ersten Mai an einem Zug der Land«« Stadtbahn erprobt worden. ES bandelt sich um einen Apparat der dem Zugführer die Möglichkeit siebt, durch Bewegung eines Hebeis von seinem Abtheil ans alle Dbnren des Zuges zu schließen. Der Apparat, der die Bezeichnung Fraser Ersenbahnihür-Eontroller führt, wird durch komprimiere Lust betrieben, die nach unter dem Wagen befindlichen Cylindern hingepreßt wird. Durch eine Kombination von Hebeln und Federn schließe« sich dann die offenen Thüren von selbst, und zwar gebt dies so allmählich vor sich, daß keine Verletzungei! von Passagieren Vorkommen könnet!. Wenn
Ans Stadt und Land.
Wiesbaden, 1. September.
— Vrfchichtskalrndrr. 1. September. 1870: Schlacht bei M Sedan. 1863: Ende des deutschen Fürstentages in Frankfurt. 3R 342: 16 Jul. Ritter v. Payer zu Schönau bei Teplitz, bekannter
B österreichischer Nordpvlfahrer. 1789: Sieg der russischen Flotte über die schwedische Schärenflotte bei HogförS. 1776: t Ludwig Heinrich Holty zu Hannover, lyrischer Dichter, Mitglied des Göttinger DichierbundeS (* zu Mariensee bei Hannover). 1680: f Johann Georg II., Kurfürst von Sachsen, zu Freiberg.
W o. Mriitiirisches. Die hiesigen Bataillone des Regiment» M u. Gersdorsf (Hess.) Nr. Mß wurden heute Früh um 5 Uhr ■ 50 Min. vom Taunusbahnhof aus mitte!« Sonderzuges nach Gießen
K befördert und marschirten von dort in daS Manövcrgelände. M Während des achttägigen Brigade-ExercirenS in der Gegend von M Wetzlar (bei Groß-Rechtenbach) wird das 1.Bataillon in dem letzteren -e Orte und Umgegend und das 2. in Lützelinden re. Standqua rtier haben. v$ Die Rückkehr der beiden Bataillone aus dem Manöver erfolgt am
■y 2.'.. September Mittags. — Die 7. und 8. Compagnie des
M 80. Regiments wurden bereit« heute Früh um 3’/* Uhr nach dem
M Schießplatz Griesheim bei Darmstadt befdrbert. Sie find auf
Grund ihrer bisherigen guten Schießresultare zur Konkurrenz Um M den Kaiserpreis zugezogen, die heute auf dem genannten Schießplatz ■ arisaetraaen wird. Sie beiden Compaanieen werden nach dem Schießen heute Nachmittag noch nach Gießen weiter fahren.
o. Altknthotische Kirche. We Zimmerarbeiten für den | Neubau der altkatholstchen Kirche find den Herren H. Earsten s tunb F. Norrmann hier und die Dachdeckerardesten, fowie die Blihableiteranlage den Herren Gebr. Beckel hier übertrage» » worden, und zwar nach voraufgegangener engerer Submisfiön. B Die Manrerorbeile» find so west gediehen — am Chor und der M Sakristei ist bereits das Hauptgefims erreicht —, daß anfangs
M Oktober mit dem Aufschlagen des Dachs begonnen werden kann.
M Die Arbeiten hätten noch mchr gefördert werden können, wenn dir Lieferung der Werksteine nicht manchmal im Verzug gewesen wäre.
zu 15 Tagen. Die in Ärmulh und Elend lebenden Volksklassen werden am häufigsten von der Best ergriffen. Dabei scheinen manche BeschästigungSweisen ganz verschont zu roerben, besonders solche, welche viel mit ZÄffer zu thun haben, noch mehr die Oelträaer, Oel- mtd Fett- Händler. Der Verlauf beginnt bald mit örtlichen Zufällen, Karbunkeln und Pestbeulen
c. Da» steinerne A8«»che«. das zegemvarste an der Plattcrstraße, gegenüber dem Hauptportal des neuen Friedhofes, errichtet wird, ist, was die schweren Quader, die bei dem Bau zur Verwendung kommen, nicht leicht vermachen lassen, für die Zwecke einer Bedürfuißanftalt bestimmt, bie an dieser Stelle seit Langem gewünscht und geplant wurde. Die schweren Formen, die hier S-wählt sind, werden durch die mit Rücklicht auf die landschastlichr rngebung für den Ban gewählte nordische Stylart bedingt. Die Ausführung erfolgt durch das Stadtbansmt, Abtheilimg für Hochbau.
— Nicht beförderte Äustchtoi-arteir. Um zu erreiche», daß weähvollerr ÄusichtSkaileti bei der Beförderung vollständig
. daß aber deck auf der Adreßfeitc bie Marken stempelt sind, har man vielfach verschlossene Couverts fern atzt, auf denen nach der oberen rechten Ecke zu em Biereck ausgeschnitten war. wttckctz die auf der eingelegten Karte bkpndliche .Briefmarke deritlich sehen ließ, sodaß diese" auf der Post leicht abgestcmpelt werde-, konnte. Da da? Reichspostamt jedoch vor einige- Zeit erklärte, daß Briefumschläge mit einem Ausschnitt, durch den die auf
— Wofür Hit ms« Wirth«? Diese Frage wird sich jeder Micrhcr unwillkürlich vottegen, der den A 4 des vom „Tcutral- verbaud bei städtischen Haus- und Grundbesitzer-Vereine Deutsch- laufe»' jüngst aus dem BrrbsudStag festgesetzten - MieihSvertrageS" liest. -Derselbe lautet nämlich: „Der Micther übernimmt bie Miethfeläume in gebräuchlichem Zustand und imt selbe in solchem während der Miethsdaüer zu erhalten und nach Auflösung der Micthe in diesem Zustand zurückzugeben? Diese Bestimmung stellt ixn § 536 des bürgerlichen Gesetzbuches vollständig auf ben Kopf; denn dieser schreibt vor: .Der Bermietdrr hat bie vernnettzete Sache dem Mielher in einem zu dem vertraa-'-. mäfeiacn Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Miethszest in diesem' Zustand zu erhalten? Er zedön daher eine ziemlich kühne Damaste dazu, diesen einheitlichen MirtbS- vertraa einen „vollständig den Bestimmungen des bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend umgearbeiteten" zu nennen! Scho» das Allgemeine Landrecht bestimmte im > 231 I. 21: »Bei Wieihungen ist der Vrrmielher, im Mangel besonderer Verabredungen, schuldig, die Lüche während der kontraktmäßigen Zeit in brauchbarem Zustande zu unterhalten, und also auch die nöihigcn Reparaturen, welche durch den erlaubten Gebrauch oder durch Zufall entstanden sind, z» übernehmen." Der neue § 4 wird int kommenden Jahrhundert die Hauptanelie für Chikauen der Micrher werden, die ben .einheitlichen" Miethsvertrag unterschreiben.
@ Die Kucke tm Krptember ist reichlich bestellt; zwar vom Wildpret werden Hirsche und Rehe, bie jetzt auf die Brunft gehen, nicht mehr gern gegessen, aber dafür umso lieber Tauben. Ganse, Eilten, Hühner; und das Federwild zumal bietet eint willkommene Bereicherung der Tafel. Von Fischen vermißt man die Forelle, welche jetzt geschont werden muh, dagegen stellt sich der Karpfen wieder als gut und genießbar tut. Die Zeit der Krebse ist vorüber. Vic! Bedauerti wird das gerade nicht erwecken, da in diesem Jahre die Krebse schon im Anfang August ziemlich schlecht und dabei unverhältnißmäbia tbettet waren. Au Stelle der
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früheren großen reitenExemplarewurdenschlietzlich mir noch Aanz kleine verkümmerte Dinger auf den Markt gebracht, die dann freilich auf ben Speisekarten ünsercr Hotels noch immer als Riesen-Oderkrebse p-.'.radiren. Für den Vegetarianer ist bet September bet eigentliche Wonnemonat. Man kann jetzt so ziemlich -olle Gemüsearten noch genießen, dazu kommt der Obstsegen; all die verschiedenen Aepsel- iorten, Birnen, Pflaumen, Wein, saure Kirschen, Pprsiche, Hrrdcl- beereu und auch schon Pteißttbeeren, eine Frucht, die außer- ordentllch wohlschmeckend, nahrhüst und blntWuiaenfe ist, gleichwohl von unseren uwdernen Hausfrauen nicht mehr nach Gebiitzr gewürdigt wird. Viele verstehen es garnichl mehr, sie richtig einzulegen. Welch einen widerwärtigen Mischmasch bekommt man manchmal in Gasthäusern als Preißclbcer-Kompott vorgesetzt! Auch neue saure Gurken giebts jetzt.
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(bolter Beulenpest), denen bann Z/rZ. .. ~ -------V',Y
oseber und bie Zeichen der f J < hülera-BaZtllen. )'•»'- Ailgemeinerkrankun^wtg-n bald Z-'' >>— .... ..■ . ■ ■ ,- .... t —^,r> ~i
mit Frost, Mattigkeit, Kopf- /-l? I1./ihÄ'1 i'j? schmerz, Schwindel rind Ohren- \.. ? V \
sausen, Angstgefühl, verstörtem ff' ju‘( y ~ t <>£-5
Gesicht, Appetttmmigel, defchleu- " MÄlW
nigtem Athem und Pulsschlag, k*« 2. . hetßerHaut, bisweilen Erbtechen \ und Durchfall. Der Tod tritt
H Wagflutzähulichen Zu- ' ,
"" Die Pest wird, wie so viele \s~ Krankheiten, bie nut dem Namen Fnfektionskrm sixsten bezeichnet V-X 8 werden,durchlleinfteLebewesen, XSe
bie Bacillen, übertragen. Es •b-/»#*7***T#«
find dies sehr niedrig organisirte O <.
Pilze, deren Entlvtckeluugszu- stcnide je nach dem Nährboden verschiedene Formen annehmen. Die Wrssenschast nennt die kurzstäbigcn Bakterien, die langstäbigen Bacillen. Solche Organismen sind mit freiem Auge nicht wahrnehmbar, denn die kugeligen, Re Mikrokvkken beißen, erreichen einen Durchmesser von 5 Zehntausendstel Millimeter bis 12 Zehn- tansendstel Millimeter, feie Batterien sind 2 bis 8 Zehrriausenditel Millimeter lang. Erst vor zwei Jahren wurde der eigentliche Erreger der Pest von zwei Aetzten in Hongkoim entdeckt.
Jit unserer beistehenfern Zeichnung stellen wir Abbilder von drei verschiedenen Bacillenarten dar, rechts die PrstfeaciLen in IlstXi-facher Vetgrößeruna, in dem Kreise links in bet unteren Hälfte bie Tuberkelbaeillen. welche die Lungenschwindsucht Hervorrufen, in der oberen KreiShälste die Cholerabacillen. Die die Tnberkel- batiUen trennenden kleineren schraffirten Körperchen stellen Gewebe. thcile dar. bie zmi Unterschied von den eigentfidjen Bacillen durch besondere Behandlungsart anders gefärbt sind sie jene.
Der Pestbacillus ist ein kleines, an den Enden abgerundete« gerade« Stäbchen. Charakteristisch für ihn ist, daß bei Zusatz einer Farblösung (Meihylend'an) sich die Enden weitaus stärket färben als btc Mitte des kleinen Körpers. Der Pestbacillus ist also im mikroskopischen Bild leicht zu erkennen.
Um eine genaue Beobachtung bet Bacillen zu ermöglichen, stellt man Kulturen derselben her, d. h. man verpflanzt sic unter den gebotenen Vorsichtsmaßregeln auf einen Nährboden (Gelatine), in dem sie rasch sich entwickeln. Eine soläje Reinkultur in einem durch ein antiseptisches Waiiebäuschchen gegen Verunreinigling abgeschlossenes längliches Glasaefäß, ein sogen. Reagenzgläschcn, stellt unsere Zeichnung in ihrem oberen Thell dar. In diesem Gläschen kann man die Reinkulturen längere Zest aufbewahren.
Fernsprecher R». 52.
zur 'Verfügung stehe» müsset^
Lvurzr kachlicht Berrchic werden
moefenden be- reichem Mcchr
* Die Gesellschaft, (3 em iit 1.1 ul) teil* veranstaltet kommenden Sonntag einen Ausflug nach Biebrich, Saal zur tonen Turnhalle.
wehrltck reute amci Grsundheit bedroht
einer vielt eich! recht
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aenchmen Wohumtg völlig der.. , u. ,. Luret den Wald", sagt das Sprüchworl. Ansicht zu, daß bei erhöhter Aufmerksamd
Ztitumrn ans dem Publikum.
Mr Bsrög-iiMchuusk» «Ner t;für U-br-ichrikl üi«nimmt bte gt.beTHn: fnutdd
1 B. Jemand die $onb oder einen Finger zwischen sie Tinirfug« halten würde, so mürbe er keine Quetschung davc.-tragen, fondcm bie Thür würde einfach nicht ganz schlichw, bis das H---.derniß vo- settigt ist. Der Apparat kann v: Verbindnn.g mit der Lnftferemfie gesetzt oder durch eine besondere Luftpumpe betrieben werden. Be-. foubeiS für die Verhältnisse der Berliner Stadt- und Bvrvrrbnbnen würbe bie Neuerung ohne Zweifel oon größtem Wertbe sein, bck jetzt immer, so und so viele Beamten zur Verfügung stehen muffen um bad Schließen der Thüreu zu Überwachen.
* Dw Stadl Glasgow in Schottland Hal seit dem Jahre 1894 ihre Straßendahnen in Selbstbetrieb genommen, und es ist für Wiesbaden, dessen städtische Verwaltttna noch immer den Betrieb durch ünlernehmer vorzieht, nicht ohne Interesse, zu sehen, weiche Ergebnisse dort erzielt worden sind. Früher hatte Glasgow feen Betrieb der Straßenbahnen, ähnlich wie hier, an Unternehmer vergeben. Als aber der Vertrag 1894 ablief, machte die öffentliche Meinung dessen Ernennung unmöglich. Die Stadt übernahm den Betrieb selber und hat dadurch trotz aller Unheils» Prophezeiungen glänzende Resultate erzielt, nicht nur für ben Stadtsäckel, sondern auch für das Pu'oiiln» und die
* Die diesjährige Jghrer-Aenerclversammtnnz des Männe» Quartetts „sjHiir ia* so.no am 27. Äugim im Berenrslrkai »Zur Mnckerhöhke" statt und war aut besucht/ Ans dem Jahresbrricht des ersten Präsidenten and dem Bericht de» Kasstwrs ist zu er» sehen, daß feer Verein int letzten Safere in jeder arbeitet bat. besonder» die Mitgliederzahl ist erheÄich gcsticzcn. Zn Rechnungsprüfern wurden die .Herren W. Retter, E. Roth und st. Heideckrr gewählt. Dir Neuwam des Vorstandes ergab die einstimmige Wrederwahl der Herren W. Knie (erster Präsident), I. Schlicht tzweiter Präsident), W «SendSrker (Schriftführer), 8. Groß (Kajsirer), Ptz Schmidt (Occonom) und I. Reumann Festsetzung der Winterseftlichkeiteu wurde beschlossen, das Hebzchittr «tmtmätneft ata Ssmttaa, den 15. Oktober, in der Durrchalle Vellmimdstraße afeMtzoltrn.'
ü Zue rirZlnchkk Msrdaifnirr, Die Leiche des aut de» Wege oon Skamdach nach Heßloch mKrchliugH rrschoffmrn Adoff Silian sou Lchloch-istßeftenifeastlvst.W Är<B< getragentosrbcs. Nicht alt rin btc Berwaüdtcn und feit ckuuvohuer von Heßioch
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9« geitl- waren die Leute ü: großer Zahl dazu herbelgeeilk, cm Beweis, wie tief dieMKnahme an dem dAagenSwettben Geschick des Getofeteten geht. Die Verbitterung über den schändlicher-. Per- brecher, dem der junge lebensfrohe Kami zum Opfer :;efalläi ist, kam bei dieser Gelegenheit so recht deutlich sunt AusdrnS. Der "gcn zwei Eni scheu tg.it Kwsrferne Kerdacht hat sich bisher nicht bestätiäi Die Organe der StaatSaiuvÄtschäp fahnden: noch mich dem Meuchelmörder. Hcffcuttich ha: ihre Thatlgkett bald ben ge-
— Gllr-rupt bet Airgenlerfeett. Um fremde Körpei Süden Angel', zu aitfeuien, empfiehlt ein hsüändijcher Argenar^ Olivenöl in feiefdfetit su träufün. Dieses Mittel soll sicher n-itteq, um bie eingedmugenen Körpei, wie Kö nchrn, Äiche. Kalk uns Splitt----, -u entfernen.
n und sonst auch wohl durchaus an» ruhigt hnwebcn su können. »Furcht ütet den Wald", fast das Sprüchwon. Deshalb neigen wir fehl der ««ficht zu, daß bei erhöhter Aufmerksamkeit der SicherheitSorqane, um dir hienml insbesondere für feie im Bau begriffenen Streßen gebeten sein mag, die obenanaesnhrten mmdwilliaen, aber wie gezeigt worden ist, unter Umstsüdeii sehr aefährlrcbeii Ausschreitungen bet Jugend sich verlieren werden. Will dieselbe ihre Fertigkeit im tetnteurf oder anderen körperlichen ilebnngen zeigen, dann gehe sie aus Plätze, wo sie Niemanden in Gefahr bringt, aber bewohnten Hänsern bleibe sie damit küirstig fern.
» Der von dem ,Athleteti-Lerein Wresvafee«' am Sonntag, Len 27. August, mitemc-mueye Ausflug nach dem,Hurg- aras", Waldstraße, verlief in schönster Weise. Äußer de» athlenirben Auffuhrmigen kamen hiimoristiiche, sowie 'Äesanasvorträze eines , hieligeu Gesangvereins zu Gehör, welche säi-imtlich reichen Beistttl ernteten Ferner wurde den: ersten Vorsitzenden des „Athletcrt- Verein Wiesbaden", Herr» Wilhelm Schwarze!, in Anerkennung feiner großen Verdienste um den Verein durch den zweiten In- strnkteui, Derrn Will» Wüst, ein kunstvoll alisK^erttHteS Gk-rert» ' Diplom überreickst, wofür Herr «schwärze! ft tarn herjflrHsteu Dank aussprach und ein dreifacher .Heil! Heilst ans das stete Empor» schwingen der Athletik ausbrachte, ii. welches alle Anwesende« sie»
tm Amd den Damna ne
Rechnung getragen. - ' ------
* Di>' äüßeren Straßen der Stabt erfreuen fick bet schätz bare» Fürsgrge der anfstchrfützrenden Organe leider nicht in feem wie andere Theile derselben. Seltener wie in diesen erscheint in jenen der Mann ferS Gesetzes, tun nach dem Rechten zu selten. So ichmeichelhaft dies für dre NnMohner ruf der einen Seite fein mag — darf man doch anuehmeu, daß bei beten .Wytzlskrhaltrn" eine öftere Kontrolle aie unnöttfi« erachtet wird —, so uncntbehtlich nt andererseits für biefeüm er
der Sichecheitsorgonr, vanientluh datm, wvm die licüe Särafeou fugend an häuslicher Zucht das bemüfftu läßt, was die „Herren Eitern" vielleicht an lieberfultur zu viel befitzs:. Veit dieses Heranwachsende Geschlecht obettbrem noch iw Zeichen feer Schulferien, wie jetzt, so Hal unter ihrer 'knaebunbrüheit bie Nachbarschaft gar oft z>i leiden und ein klenier in Form
einer ttaftlgeit Zuicchtwcrstmg ober eines StrasmansaicheuS konnte in solchem Falle nichts fibaden. So z. B. rieuück in der Lessing» ftratzr, wo Buben aus fett benachbarten Mainz-: rst-atze ihrer Lüft zum Lierien mit SteWu frohyten und dabei Geschosse von einem Utttfong benutzten Mreicheud, au Mnnch und T-Hiei ben empfind- lichftei Schaden aflztirichten, wenn bei Wurf sie trifft. Er ist uns ciu Loigaaq feekaunt, tu welchem, ein Bewchner des Hauses Lesfingfiraße 1, als er mit seinen Nngedvr-.gen admmgslss auf dem Bet - Etage feelcgene» Salteu verweile», plötzlich zwei große Steine durch die Fenster stiegen horte, deren Wucht durch Gardinen glücklicher Weife fs adgeschwächt würfe«, daß sonst iwvermeifeiiches Unheil, verhüte: blsel- Es ist wahrlich ferne anacnehmr Aussicht, in dieser Weise an Leben and Gesuudyeit bedroht zu fehl, ivshrend man glaubt, sich dem Geuust
