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Chr. Halter-Aargau (Schweiz), Joh. Heil-Simmern. Major Heinzius-Frankfurt a. O., Kanonier Fr. Hehl, Schuhmacher C. Herr-Bamberg, Wirth Hetterich-Bruchsal, Freischärler Hirschfeld, Buchdruckerlehrling I. P. Jabnle-Halle, Kanonier Jllig, Lehrer Ignaz Jörges-Altbreisach, Metzger Komloisi-Rastatt, Arzt Franz Kauchcr-Heidelberg, Soldat Kerper-Rastatt, Andreas Philipp Kohler-Weil, Soldat Kopf-Dundenheim, Dragoner Kasimir Krcnkel- Rcnchen, Soldat Kuhnest-Triberg, Schneider Joh. Kunitzky-Möve (Preußen), Strumpfwirker Kunz-Rastatt, stud. med. Kupferberg- Mainz, Leutnant Franz Mahler-Baden, Schneider Joh. Maper- Nürnberg, Soldat Joseph Metzger-Freiburg i. B., Goldarbcitcr G. Mohrauer-Hanau, Schuhmacher I. MiiUer-Stromberg, Fourier G. Neckermann-Unterschlupf, Kaufmann Heinrich Nicdergall-Ncckar- gcrtach, Nowitsch-Ungarn, Seifensieder Martin Nunncnmacher- Staufen (Baden), früherer prcuß. Premierlcntnant R. v. Rango- Berlin, Damas Rauch-Grafenhausen, Eisengießer Karl Reetz-Engcrs (Preußen), Schuhmacher Äug. Reinbcrgcr-Badenweiler, Kanieral- assistent Ph. Reiter-Wertheim, Soldat I. Bisch-Hnfstettcn, F. Rohr- Stuttgart, Kommissionär L. Rumbach-Mannheim, Apotheker Sauj- Thicngcn, Joh. schanz-Hoffenheim, Soldat Schilling-Leipferdin'gen, Dragoner Schlagctcr, Hausknecht Jakob Schmiercr-Erdmannshauscn (Württemberg), Soldat Schneider, Kanonier Chr. Scholterer-Lahr, A. Steck-Neuenburg (Schweiz), Soldat Strobel, Joh. Thalheimer- Leim (Bayern), Student Max Menger-Handheim, Heinrich Wilhelm- Erfurt, Soldat Karl Zöller.
& Aerztliche Aülfe durch AktieugesrUschafte». In England und Amerika hat sich im Laufe der Jahre eine Einrichtung herausgebildet, der man mir ein baldiges Ende wünschen kann. Es sind die „Medical Aid Associations" (ärztliche Hülfs- vercinignngen), Aktiengesellschaften, die für ein gewisses Entgelt den Patten reu ärztliche Hülfe verschaffen. Der Arzt bezieht von der Gesellschaft ein festes Gehalt, ähnlich wie bei den Krankenkassen, und der Patient zahlt nicht an den Arzt, sondern an die Gesellschaft. Es haben sich nun, wie die „Allgemeine Wiener Medicinische Zeitung" aus London erfährt, derartige Mißstände in diesen Gesellschaften entwickelt, daß ein Einschreiten dagegen geboten ist. Die Gesellschaften arbeiten nur auf Erzielung" einer hohen Dividende hin und der Arzt wird schlecht bezahlt. Trotzdem finden fich innner genug Bewerber, die bei der schlechten materiellen Lage des Aerztcstandes auch durch ein geringes festes Gehalt angelockt
werden. Die Gesellschaften selbst aber lassen sich von ihren oft wohlhabenden Klienten bedeutende Honorare auszahlen. Nunmehr hat sich das „General Medical Council“ der Sache energisch an» genommen und in einer der letzten Sitzungen die Annahme eines Postens bei einer solchen Gesellschaft für standeswidrig erklärt, jeder dort angestellte Ärzt soll als „infam" gelten und also der Standesehre verlustig sein. Selbstverständlich ist zu erwarten, daß die ärztlichen Hülfsgesellschaften und die bei ihr angestellten Aerzte gegen diese Kundgebungen Einspruch erheben und ihren Standpunkt vertheidigen werden. Da aber andererseits die übrigen Aerzte auf ihrem berechtigten Standpunkt verharren müssen, so wird sich die Angelegenheit wohl zu einem medieinischen Skandal entwickeln.
* Verschiedene Rlitthrilungen. Am Spirdingsee bei Sdorren in Ostpreußen ist ein neues Gräberfeld entdeckt, in dem bisher 200 Urnen gefunden wurden. Sie enthielten allerlei Schmucksachen, Fibeln, Bernsteinperlcn, Brachen 2c., die durch ihre schöne Form und Aussührnng auffallen. Das Gräberfeld scheint aus der Zeit von 200 n. Chr. zu stammen.
In Dort m und ist tut Rathhause bald nach dem Besuche des Kaisers eine werthvolle Urkunde Ludwigs IV. aus dem Jahre 1832, in welcher der Stadt verschiedene Privilegien bestätigt und neu gewährt wurden, gestohlen worden. Im alten Rath- hause war in einem abgesonderten Raume eine Anzahl der ältesten Urkunden der Stadt ausgestellt, damit es dem Kaiser möglich werde, einen Einblick zu nehmen in die von früheren deutschen Kaisern der ehemaligen freien Reichsstadt verliehenen Privilegien. Diese Urkunden wurden besonders gut verwahrt, da einzelne als geradezu unersetzlich gelten. Doch erleidet die Wissenschaft durch bereit Ab- handenkommen feinen direkten Verlust, denn sie ist mehrfach abgedruckt. Die Stadt Dortmund hat Unglück mit Urkunden. Der Diebstahl erinnert an einen anderen, der vor ungefähr 50 Jahren dort vorkam. Der damalige Gymnasialdirektor Dr. Thiersch, der Dichter des „Preußenliedes" (Ich bin ein Preuße, keimt ihr meine Farben?), entwendete dem städtischen Archiv eine Handschrift des Sachsenspiegels und verkaufte sie um einen hohen Preis nach Berlin.
Die Sodorfabrik Zürich resp. deren Generalvertretung in München erhielt auf der Allgemeinen deutschen Sportausstellung München 1899 für neuartige Apparate zur bequemen Bereitung von kohlenfaiiren Getränken vermittels flüssiger Kohlenfäure die goldene Medaille.
Aus Kunst und Leben.
* Kor fünf?$6 Jahren. An ben Fall von Rastatt, ber am 23. Juli 1849 erfolgte unb mit dem bet bübische Anfstanb zu Ende ging, erinnert die „Kleine Presse" in einem Aufsatz, ber u. A. ein gedrucktes Blatt: „Verzeichiiiß ber bei den Standgerichten in Baben unb in bet Pfalz im Iahte 1849 gefällten unb vollzogenen Strafurtheile" mittheilt. Aus biesem furchtbaren Register seien nachstehend die Namen unb Strafen der besiegten Freiheitskämpfer wiedergegeben: 1. Erschossen: Soldat I. Bauet-Giegigheim, Offizier Beruigau-Köln, Major Emst v. Biedenfeld-Bühl, Offizier Georg Bönning-Wiesbaden (71 Iahte alt!), Dragoner A. Cunis- Pforzheim, Klempner Heinrich Dietz-Schneeberg (Sachsen), Unteroffizier I. L. Max Dortu-Potsdam, Redakteur Ernst Elsenhans- Feuetbach (Württemberg), Soldat Gerhart-Rinsheim, Soldat Joseph Günthard-Konstanz, Wachtmeister C. Heilig-Pfullendorf, Lehrer Karl Höfer-Brehme (auf falsches Zeugniß hin erschossen), Schreiner Karl Jacobi-Mannheim, Soldat Peter Jäget-Äglastct- hansen, Jansen-Köln, Soldat Killmar-Rastatt, Soldat Kohlen- becker-Karlstuhe, Soldat Gebhard Krönet-Bonn, Karabinier Lonnis-Pfotzheim, Soldat Peter Lacher-Bruchsal, Korporal Peter Lenzinger-Durlach, Theophil Minewsky-Wodzietadky (Russisch- Polen), Friedrich Neff-Rimmringen, Soldat L. P. Schade-Karlsruhe, preußischer Soldat Schrader, Kanonier Schützenbach-Mann- Heim , Wagenmeister Valentin Streuber - Mannheim, Offizier Gustav Nikolaus Tiedemann-Landshut, Appellationsgerichtsassessor v. Trützschler-Dresden, Büchsenmacher L. Zenthöfer-Mannhcim. 2. Zum Tode veturtheilt und zu zehn Jahren Zuchthaus begnadigt: trüberer preußischer Leutnant Otto Julius Bernhard v. Cotvin- Wiersbitzky-Gumbinnen, Oekonomietath Th. Mögling-Brackenheim. 8. Zu lebenslänglicher Festungshaft veturtheilt, aber zu lebenslänglichem Zuchthaus „begnadigt": Professor Gottfried Kinkel- Bonn. 4. Zu zehn Jahren Zuchthaus veturtheilt: Naturforscher Karl Ahrend-Augsburg, Metzger Friedrich Aubl-Düsseldorf, Hutmacher Bernhard Bader-Freiburg i. B., Wachtmeister Franz Buckof - Wäschbach, Seidenweber Fr. Beerwald-Wien, Leutnant Valentin Blmd-Mannheim, Soldat Friedrich Blumenschein-Heidel- berg, katholischer Pfarrer Ritter v. Braun-Ewasingen, Korporal Fr. Anton Büchle-Unteröwisheim, Taalöhner Fr. Frank-Friedrichsdorf, katholischer Pfarrer Fr. Grimmer - Tauberbischofsheim,
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SLmetrtßttf“r 6ic Abend-Ausgabe bis 11 Uhr Vormittags, für die Morgen-Ausgabe bis 3 Uhr Nachmittag«. — Für die Ausnahme später eingereichter Anzeigen zur $*♦•?* *#*•♦* „ächsterscheinenden Ausgabe wird feine Gewähr übernommen, jedoch nach Möglichkeit Sorge getragen.
Mo. 385
Samstag, den 19. August
1899
Fernsprecher No. 52.
Fernsprecher No. 52.
Morgen-Ausgabe
sondern wahrscheinlich durch Diebstahl ober Fund in unrechtmäßige Hänbe gerochen. Zum Glück — sagen wir in biesem Falle — hatte die das Papier ausstellende ausländische Bank, welcher der Verlust des Kreditbriefs von dein ersten Inhaber angezeigt worden war, hiervon die nachfolgenden Banken nicht benachrichtigt, sodaß also die Auszahlung des angeforberten Betrags regelrecht zu Lasten des Ausstellers erfolgt ist unb dem hiesigen Bankhaus kein Schaden aus diesem Betrugssall erwächst.
Herrin« - Nachrichten.
Kurze sachliche Berichte werden bereirwilligst unter dieser Überschrift ausgenommen.
* Der Mänuergesaug - Verein „Union" veranstaltet heute Samstag, Abends von 8 Uhr ab, einen Familien-Abeiid in den neu renotiirten Gartenlokalitäten „Zur Burg Nassau", Ecke der Schacht- unb Schwülbacherstraße (Mitglied Theodor Schleim). Für genügenbe Unterhaltung ist bestens Sorge getragen.
+ Uom Lande, 18. August. Dienstag, den 22., und Mittwoch, den 23. August b. I., findet in St. Goarshausen die 31. Generalversammlung des unter dem Protektorat Ihrer Majestät ber Kaiserin Friebrich stehenden Vereins der Bienenzüchter für den Regierungsbezirk Wiesbaden statt', diese ist verbunden mit einer Ausstellung unb Prämiirnng. Am zweiten Versanimlungstag (Vormittags 10 Uhr) werden im „Hohenzoller"
wiederholt eine ungefähr sechs Meter lange Flamme ans seinem Munde schlägt. Dtcser unerhörte Anblick wirkt bei verdnitkelter Biihne geradezu verblüffend. Das Programm eröffnet recht ansprechend die Soubrette Clara Morr« (wie wir hören, eine geborene Wiesbadenerin). Eine sehr aparte, neuartige Nummer bringt der brillante Verwandlungstänzer Mr. Chant i mit seinem „Europa im Tanz". Die verschiedensten Charakter- und Nationaltänze werden ausgezeichnet iimtirt. Das neue Programm verdient einen besonders starke» Besuch.
e. Elektrische Straßenbahnen. Mit den Vorarbeiten für die neuen elektrischen Straßenbahnlinien wird alsbald begonnen werden, da die sämmtlichen Umbauten, bezw. Neuanlagen bis zum nächsten Frühjahr (Ende April ober Anfang Mai) fertiggestellt unb bie neuen Strecken dem Verkehr übergebeil werden sollen.
in die Höhe unb daselbst ihre Spuren zurücklassend. Die Rauchentwickelung war so stark, daß die Feuerwache, welche zwei Stunden niit ber Löschung des Brandes zu thun hatte, nur mit dem Rauchapparat Vorgehen konnte. Ihrem eiicrgischen Vorgehen aber ist es zu danken, daß das Feuer auf seinen Herd beschränkt blieb unb sich nicht im Hause weiter ausbreitete, wozu.die Gefahr sehr nahe lag. Der Lagerraum selbst ist jedoch vollständig ausgebrannt unb ber Schaben, ber hierdurch dem Herrn Höpfner entstanben ist, ziemlich erheblich. Dazu hat letzterer noch bei ben Löschungsversuchen, bie er vor dem Eintreffen ber Feuerwehr unternahm, Brandwunden am Gesicht unb an ben Händen erlitten.
— ilidjt gefälscht war ber Kreditbrief, auf den, wie gemeldet, ein unbekannter fremder Mann dieser Tage bei dem Bank- hause Markus Serie u. Co. hier eine hohe Summe erhoben hatte,
— Gin böse» Gerücht wird, wie man uns mittheilt, eben in Marienbader und Karlsbader Zeitungen verbreitet. Die dortigen Blätter wissen nämlich wunderbarer Weise ihren Lesern zu melden, daß hier in Wiesbaden gegenwärtig der Typhus in ganz schrecklichem Umfang herrsche, in so schrecklichem Umfang, daß bis jetzt bereits ein halbes Hundert der ernsthaftesten Fälle verzeidMt werden könnte. Wie diese natürlich völlig aus der Luft gegriffene Schauermär in die betreffenden Zeitungen kommt, das wissen die Götter; jedensalls ist aber düs bedauerlich, daß bie Nachricht bei dem uneingeweihten Publikum gläubige Leser finden wird und die Kurinteressen Wiesbadens dadurch immerhin geschädigt werden. (Um Nachdruck dieser Notiz wird ersucht.)
o. Das Schadenfeuer, das, wie bereits kurz erwähnt, gestern Mittag in dem Hanse des Herrn Kanfinaim Höpfner, Ecke der Bleichstraße unb bes Bismarckrings, ausbrach, war recht gefährlicher Natur. Es ist auf bis jetzt unaufgeklärte Weise in einem dem Herrn Höpfner als Lagerraum für dessen Spezereigeschäft dienenden Keller entstanden und fand an ben bort anfgestapelten Vorräthen aller Art, insbesonbere Petroleum, Benzin, Spiritus ec., nur allzureiche Nahrung. Der ganze Keller gtid) alsbald einem Flammenmeer unb einzelne Stichflammen schlugen durch bie Steller» Öffnungen bis zum zweiten und dritten Stockwerke an dem Hause
(Nachdruck verboten.)
Unsere Manöver-Flotte.
Anläßlich ber demnächst beginnenden Flottenmanöver geben wir unseren Lesern deistehend einen Ueberblick über bie hierbei in Betracht kommenden Schiffe.
Zunächst sehen wir die 4 Hochseepanzerschlachtschiffe „Kurfürst Friedrich Wilhelm", „Brandenburg", „Weißenburg" und „Wörth", welche die erste Division bilden. Die 4 Schwesterschiffe besitzen eine Geschwindigkeit von 16 Seemeilen, starke Gürtel- und Thurm- panzernng, 6 lange 28 om-Kanonen, 14 Schnellfeuergeschütze unb 7 Torpebolanzirrohre.
Weiter rechts erblickt man bie Panzerschiffe „Frithjof", „Siegfried", „Bcownlf", „Hilbebranb", y,
„Aegir" unb „Odin", welche bas Norbsee-Reserve-
Geschwader bilben und unter dem Kommando des \\\V
Vice-Admirals Hoffmann stehen. Sie besitzen x\\
durchschnittlich eine Geschwindigkeit von 16 See- x
weilen, haben ebenfalls starke Gürtel- und Thurm- Panzerung und sind mit langen 24 cm - Kanonen, Schnellfeüergeschützen, Maschinengewehren unb Torpebolanztrrohren ausgerüstet.
Mehr im Hintergründe des Bildes befinden sich noch die Panzerschiffe „Baden" und „Sachsen", xxxx mehrere mit Schnellfeüergeschützen, Maschinen- xs
«wehren und Torpedolaiizirrohren ausgestattete Avisos und bie Torpedobootsflottille.
Die gestimmte deutsche Herbstübungsflotte wird in Kiel zusammentreffen und von dort aus die ,
Gefechtsfahlt unternehmen. I .»
Aus Stadt und Land.
Wiesbaden, 19. August.
— Grfchichtsstalrndrr. 19. August. 1878: Einnahme von Sarajewo durch die Oesterreicher. 1855: f Karl Adolf Menzel in Grünberg, Schlesien, X,. -----
hervorragender deutscher Geschichtschreiber. 1780:
♦ Pierre Jean de Böranger zu Paris, berühmter " ___.. f
franz. Liederdichter. 1691: Schlacht bei Szalaukemen
gegen die Türken. 1493: f Friedrich V. von Oesterreich. 1387: * Heinrich V., König von England.
— Malhalla-Thoatrr. Das Walhalla-Theater, bas trotz der langen Hitzperiode diesen Sommer ganz durchspielt, bot soeben wiederum eine höchst interessante, abwechslungsreiche Premiere. Die : vom verflossenen Programm in dieses neue, größere hinüber engngirten | Kräfte, der beliebte Humorist Martin Vallee und die reizende
k Miß Clairanbe, die als stimmbegabte Sängerin wie als
komische Soubrette und Tänzerin stets den Erfolg auf ihrer Seite hat, brachten vollkommen neue Vorträge. Die älteren Silber ber Schönheitsgallerie wurden laut Programm erst am 17. d. noch einmal, und wieder mit großem Beifall, vorgeführt. Ueberraschend sicher und höchst chic präsentirte sid) ein Theil der jungen Damen von der -Schönheitsgallerie" als Gcsaiigsqiiartett in sehr eleganten Kostümen. Ausgezeichnet sind bie komischen Radfahrer The 2 Arleys. So viel des Unglaublichen man auf diesem Gebiet schon gesehen, die Trics und Kaskaden dieser komischen Gesellen Übertreffen Alles. Die Direktion des Walhalla-Theaters scheint, Caprivi folgend, bas -Gute zu nehmen, von welcher Seite es auch kouimen mag". So hat sie denn auch ben in einem hiesigen Sommerlokal bereits seit einigen Tagen aufgetretenen „Vitreo, den Mann mit dem Straußenmagen", unter seinem ehrlichen Namen I. Weil engnqirt und, wie ber Erfolg zeigte, damit keinen Mißgriff gethan. Das Unmögliche ist hier möglich geworden: der junge Mann genießt, anscheinend mit größtem Behagen, Glas, brennende Sägespäne mit Petroleumsauce, Watte, ein brennendes Stearinlicht ec., trinkt zum
1 Schluß ein Glas Petroleum und entzündet mit einem Fidibus die | durch Erwärmung in feinem Inneren entstehenden Dämpfe, sodaß
