WslÄmer Sanlildtt
Verlag: Langgaffe 27
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Ua. 358.
Donnerstag, den 3. August.
Fernfprecher No. 52.
1899
Fernsprecher No. 52.
flbend-ftusgabe
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r^ci v* <j.vw.lüVy<,HuncH5 r». • Z vi“fpunuciu jajiciui uns uinerm Öl. amt:
«Lail des Zunftwesens zu retten und zu heben sei. — geftcktrc'd) steht aeaeuwarttg unter dem Zeichen der Protest-
Nach kurzer politischer THStigkeit von 1848 bis 1850 SÄÄ Oesterreich Mahren Böhmen - Alles ist ein
-.....*■- ' *----- - " । LrZ, ^äiger Protest gegen den § 14 und den Ausgleich mit Ungarn.
' deutschen x-te Christlich-Soctalen unter Luegers Führung in erster chcihe.
Dur Einweihung des Schnize-DeNUch-DenKmais in Keriin.
lieb, vertraut und bekannt erschienen alle Klänge, daß der Abglanz reinster Erinnerungsfrenden auf allen Zügen lag. Wer origineller ist, Herr Nohaschek oder Herr Lion? Wer wagt es zu entscheiden. Sic verdienen es beide, Ehrenbürger von Texas zu werden.
* * ’
Ich schulde noch Nechenschafl über die große Kunst, a u s st e ll u n g. Ich kann mir angenehmere Ausgaben denken. Vor Kurzem sah ich die Dresdener Ausstellung. Sie ist keineswegs allerersten Ranges, aber wie sie gemacht ist, die ganze Art lebendig interessanten Arrangements voll wechselnder Scenen hat einen starken Reiz, der in Stimmung bringt.
Sn unserem großen Ausstellungspalast bringt nichts in Stimmung. Es ist immer die gleiche trockene, nüchterne Bilderaufhängerei ohne jede originelle Nüance.
Sm vorigen Sahr hallen wir wenigstens noch die kunstgewerbliche Auslese. Das ist diesmal auch wieder eingeschlafen. Die paar wenig glücklich dckorirtcn Jntsrieurchen sind kaum erwähnenswerth.
Apart sind nur die japanischen Bronzefalken. Wie kamen nur diese rarae aves hierher geflogen. Sie verblüffen inmitten all der Oedc. Diese wundervolle Lebens« kunst in der Sndividualisirung der Thiere. Dieser Hauch und Schmelz des Gefieders. Dies Sprung- und Flug, bereite der gespannten Sehnen. Und in der naturalistischen Momeuterfassung immer noch ein dekorativer Stil.
Will man so recht den Ungeschmack der Ausstellung erkennen,. so muß man sehen, wie sie ihre Schwarz-Weiß- Abtheilung, die diesmal zu einer Scparat-Ausstellung deS Verbands der Sllustratoren zu Berlin erwachsen ist, präsentirt.
Sn den Ausstellungen von ästhetischer Qualität bildet gerade diese Abtheilung manchmal das Delikateste. Intime i leine Kojen, lichtdurchfluthet, schmale zierliche Stellwände, dte die Räume verkleinern, wie wir uns die iapanischen
wurde Schulze-Delitzsch der Begründer des Genoffenschaftswesens, dem er seine besten Mannes- widmete, indem er mit Praktischen Versuchen in Delitzsch, Eilenburg, Halle, Bitterfeld begann und seine Erfahrungen zuerst in dem Associationsbuch (Leipzig 1852) und dann in der Schrift »Die arbeitenden Klassen und das Associationswcsen" (2. Aufl. Leipzig 1853) schriftstellerisch verbreitete. Sm Sahre 1857 war er in Frcink-
Staatshülfe überhaupt, die er ja für seine Genossenschasts- bewegung gar nicht entbehren konnte. Schulze blieb gerade deshalb Politiker und Parlamentarier, um im Abgeordnelen- haus und im Reichstag den preußischen Staat und das Deutsche Reich für die Förderung der freien genossenschaftlichen Schöpfungen zu gewinnen. Schulze war lief davon durchdrungen, daß auch die kleinen Handwerker und Arbeiter, denen er besonders vorwärts helfen wollte, nur in und mit dem Staat ihre materielle Lage verbessern könnten und daß Staat, Gemeinde, Schule, gemeinnützige Gesellschaften und Private harmonisch zusammenwirken müßten, damit die Menschheit eine höhere Stufe der Kultur erreiche.
Es hat Zeiten gegeben, wo Schulze-Delitzsch im Auslande, namentlich in den Schriften des Franzosen „Rampal" und des Stalieners „Liizzatti", der beiden Hauptförderer des Genvssenschast^vesens in Frankreich und Stalien, weit mehr Anerkennilng'gefunden hat, als in Deutschland selbst. — Heute aber wird hoffentlich der politische Parteistreit vor )cm Denkmal des echten Patrioten und Volksfreundes für immer verstummen und der stolzen Freude weichen, daß solch ein charaktervoller und selbstloser Kämpfer für das Wohl
Politisches ans Oesterreich-Ungarn.
Unser Wiener Korrespondent schreibt uns unterm 31. Juli:
nut Ungarn.
.. . ’v1—yuiuhuhu ui erster Reihe, .g^tch die Deutsch-Nationalen, die Freisinnigen, und IN einer Reihe mit ihnen — horribile dietu — die Socialisten k F,°^'schc? Protest hinein erklingt mit kräftigem Schalle
der wrrthschaftliche Schmerzensschrei breiter Volksschichten, welche die Vertheuerung des Bieres und des Zuckers, wichtiger Volks- Ernahrungsmittel nicht ertragen zu können vermeinen/ die ihnen der österreichische Fiskus im Ausflüsse des Ausgleichs, welcher den !■’’ (fl u n fitg u n fle ni n Bezug der Verzehrungssteuern brachte,
dledurch die Erhöhung der Besteuerung der erwähnten Artikel in
furt a.M. Theilnehmer des internationalen Wohlthätigkeits- I Kongresses, auf welchem die dort versammelten deutschen Volkswirthe unter Führung von Präsident Lette den „Kongreß deutscher Volkswirthe" vorbereiteten, der 1858 in Gotha zum ersten Male zusammentrat und I bürt auch über das deutsche Genossenschaftswesen be- rieth. Schon im nächsten Fahre konnte Schulze-Delitzsch in den Tagen vom 14. bis 16. Juni 1859 den ersten Vereinstag deutscher Vorschußvercine in Weimar abhalten und dort das von ihm Jahrzehnte lang geleitete Central- bnreau deutscher Genossenschaften begründen. Das Jahr 1859 berief ihn wieder zur Betheiligung an politischen Angelegenheiten und zur Miibegründnng des deutschen National- vereins. — Mit Unrecht hat man Jahre lang immer die beiden Schlagwörter „Selbsthülfe" und „Staatshülfe" als Gegensätze zwischen Schulze-Delitzsch und „Lassalle" betont. — Wie das Organ des „Centralvereins für das Wohl der arbeitenden Klassen", der „Arbeiterfreund", in einem Nachruf an Schulze-Delitzsch im Jahre 1883
»Ein jeglicher Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt . . . Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens!" Diese beiden Bibel- jpruche klingen wie Weihesprüche für das Schulze-Delitzsch- Denkmal, das morgen, am 4. August, in Berlin auf dem Treffpunkt der Köpenikcr-, Insel- und Neuen Jakobsstraße feierlich enthüllt werden soll. Die berufenen Veranstalter dieser Feier sind die deutschen Genossenschaftsmänner, welche in den Tagen vom 1. bis 3. August den 40. allgemeinen Genossenschaftstag in Berlin abhalten und am Samstag, den 5. August, in Potsdam am Grab von Schulze-Delitzsch einen Kranz niederlegen wollen.
Bei dem Namen „Schulze-Delitzsch" erinnert sich jeder ------- ... „„
p?I"lsch Juteresstrte an eine ganz eigenartige, charaktervolle näher ausführte, war Schulze-Delitzsch nur gegen Persönlichkeit, we.che in der Zeit von 1848 bis 1883 eine staatliche Geldzuschüsse zur Genossenschaft, aber nicht gegen weitreichende praktische volkswirthschaftlichc Thütigkeit ent- -- • -• - •' - - -u g
faltet und auf die innere Entwicklung des gewerbfleißigen deutschen, österreichischen, französischen und italienischen Burgerthums mächtigen Einfluß ausgeübt hat. Während tfnrft Bismarck die nationale Entwickelung des deutschen Volks schöpferisch umgestaltet hat, mar Schulze-Delitzsch ein Bahnbrecher des freien Genossenschaftswesens weit über die Grenzen seines Vaterlandes hinaus, ohne deshalb aufzuhören, als ein echter Patriot für seine deutsche Heimath bis an das Ende seines Lebens kraftvoll mitzuarbeiteu.
Schulze-Delitzsch war am 29. August 1808 in Delitzsch geboren, wo sein Vater Bürgermeister war, widmete sich in Leipzig und Halle dem Studium der Rechtswissenschaft und g/wann in den Jahren 1841 bis 1848 als Patrimonial- cichter seiner Vaterstadt Delitzsch jene genaue Kenntniß der Bedürfnisse des mittleren und kleinen Gewerbestandes, die ihn auf seinen späteren Beruf als Schöpfer und Vater des fteien Genossenschaftswesens am besten vorbereitete. Das Bew^ungsjahr 1848 machte ihn zum Politiker und Vertreter des Wahlbezirks Delitzsch in der Nationalversammlung zu Berlin, wo er zum Vorsitzenden des Ausschusses zur Unter................ ».<« |tlv|uu|C1 wummer nir
fuebunfl des Nothstandes der arbeitenden Klasse ernannt seiner Mitmenschen „ein Deutscher" gewesen ist! wurde. 3n dieser Stellung gewann er die richtige Einsicht, wie das Kleingewerbe unter Schonung der gesellschaftlichen Grundlagen mit Hülfe des Kapitals auf dem Wege der freiwilligen Genossenschaft an Stelle der Zwangsgenossen-
(Nachdruck verboten.)
Berliner Knnst-Srief.
(Eigener Aufsatz für das .Wiesbadener Tagblatt".)
-3« den Theatern spürest Du kaum einen Hauch — der fluhlung nämlich . . . Die Vöglein schweigen im Wald — » n.^"0«'n»en thun das Gegentheil. Auf das „bald Ruh n hätte man lang warten können. Diesmal ist die Kette der Genüsse gar nicht abgerissen. Milten im Jul brachen über den nichtsahnenden Wanderer zwei schwere musikalische Ungewittcr herein.
Die zwei zur Freude der Einwohner gegründeten Sommeropern — schon der Name erweckt angenehme Vorstellungen — die Morwitz-Oper im fernen Osten und die Hofpauer-Oper im fernen Westen entluden sich , Hwfpauer stieg die „Versunkene Glocke" bengalisch beleuchtet und musikalisch frifirt von Heinrich ZEner auf. Gar nicht unbescheiden nannte er seinen Glockenguß aus zweiter Hand ein Mustkdrama.
®et! Hörern dünkte es ein Schneiderstück. Ein feineren künstlerischen Gefühles barer, sonst achtungsweriher Notcn- setzer nimmt sich eine Dichtung, die erprobten Erfolges sicher ist, sieht sie sich auf musikalische Verwendbarkeit an, streicht Alles, was ihm nicht in den Kram paßt. Und daö, was übrig bleibt, läßt er statt sprechen singen, und zwar in I xonen, die nicht gerade immer dem Empsindungsgehalt der Dichtung entsprechen.
Ein gutes Stück ästhetischer Barbarei ist dieses „Musik- “« ,9r18en diese „Urnwerthung" gehört sich ein energischer Protest.
. Wie -ine Karikatur der Hauptmannschen Schöpfung mirft dieses Zöllnerwerk. Die opernhaften Partieen sind noch dergräbert, das Waldweben zur Balletwirkung travestirt. Von der Böckluistimmung blieb nichts übrig.
Deutsches Deich.
3. August. Nach einer dem „Lokal-Anzeiger" aus Vsbürg zugehenden halbamtlichen chittheitung hat bi# u,ffiiche Regierung in Uebereinsttmmung mit den drei übrigen Schudmachten ftir Creta in Berlin und Wien das Ersuche« stellen lassen, die neu geschaffene Regierung in Creta amtlich anzu- erkennen Bisher hatten cs die Regierungen Deutschlands und Oesterreichs vermieden, ihre Konsuln in amtliche Bezieh,mgen zu dem Prinzen Georg treten zu lassen.
. Ser Präsident des Abgeordnetenhauses, b. Kröcher, bat dir nächste Plenarsitzung aus Mittwoch, den 16. August, Vo/mittagS 11 Uhr, anbernumt. Auf be£ Tagesordnung stehen die öwcitc Lesuna der Kanalvorlage und die Staatsverträge mit Breme« und Lippe, betreffend die Kanalisirung der Weser.
Nach einer Verfügung des Ministers der geistlichen zc. Angelegen, heilen wird Anordnung getroffen werden, daß am 28. August d.J..
< w ^0-jährigen Geburtstag Goethes, in de« Schulen sowie in den Lehrer- und Lehren,uienseminaren unseres größten Dichters in würdiger Weise gedacht wird. Die Schuler
«• Jahrgang.
Erscheint in zwei Ausgaben. — Vezngs-PreiS: durch den Verlag so Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. GO Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.
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Cisleithaiüen wettge,nacht werden sollen, auferlegt. Die Frauen, die Zuckerbäcker und die Bierkonsumenten reichen einander zu der ökonomischen Verschwönuig die Hand. Der Finanzminister Kaizl hat alle Aussicht, in Bälde der unpopulärste Mann ganz Oesterreichs zu werden. Doch bangt der Regierung nicht sonderlich vor der Zucker- und Vier-Nevolution, sie kennt das geduldige Volk Alt-Oesterreichs viel zu gut, um sich von ihren Protefl- Versammlungeu ms Bockshorn jagen zu lassen, nur schöpft fie aus all dem bereits henke die unangenehme lleberzeuguna, daß es mit der erhofften Aktionsfähigkeit des Parlaments mi Herbst wieder kaum etwas werden wird, und daß sie die Thun - Negierung nämlich, nur sehr schwache Aussicht' hat, die Delegationswahlen in ordnungsgemäßer Weise durchführen, und noch weniger, die nöthigen DelegationSberathungen glücklich zu Ende fuhren zu können. Allerdings wäre eine Obstruktion btt Opposition in Sachen ber Delegation ein immenses Unglück für Oesterreich, aber wer verbürgt dem Kabinett Thun, daß diese Der« Sterte Opposition ein höheres Interesse anerkennen werde, als den Widerstand par excellence gegen das Kabinett des § 14 ?J Unter solchen Umstanden kann es Einem kaum Wunder nehmen wenn auch bezüglich der von der Negierung geplanten Abwehr gegen diese Gefahr bereits allerlei abenteuerliche Gerüchte umlaufen. too heißt es hier — und der Negierung nahestehende Kreise verbreiten diese Nachricht - daß Herr Thun entschlossen sei, falls die Opposition neuerliche Obstruktion treiben wolle, die Delegationswahl in den Couloirs des Hauses vornehmen zu lassen,
9- man will den Abgeordneten in den Wandelgängen deS Hauses die Wablzettel zustecken lassen und meint, auf diese Weise unbe» ÖeUigt bleiben zu können. Fiirwahr, das könnte dann schön werden! Den Hexen-Sabbath vermöchte kaum die kühnste Phantasie auszu- u'ulen - - . Zn Ungarn herrscht indeß lautere Festesstimmung und macht die Politik — die Tages-Politik zumindest — schweigen. Dem Andenken des großen Barden Alexander Petöfi, der in der Schlacht von Schäßburg vor fünfzig Jahren den Tod fürs Vaterland starb, und auf unbekannter Stätte als nauienloser Held von Femdeshand eingescharrt wurde, bringt das Volk Ungarns jetzt seine großartigste Huldigung dar. Ein trüber Negenhimmel pangt über Stadt und Land, aber in den Gemuihern >st es Heller Sonnenschein, der Sonnenschein der Freiheit und echter Dichterkunst, die der große Volkspoet für Ungarn versinnlicht. Und die Feier des Andenkens des unsterblichen Freiheits-Heroen Petofi, sie scheint wahre Wunder zu bewirken. Sie eint das Ungarnvolk zu einem Volk von Brüdern. Das schmollende Fiume, das erst letzt seinen Kampf um die Autonomie gegen die ungarische Staatsgewalt gekämpft, sendet durch seinen Podesta Mavläudtr einen silbernen Lorbeerkranz nach Schäßburg und die Siebenbürger Sachsen nehnieu mit Deputationen und Festreden an der National- fqer Theil. So webt der Genins Petösis um die grandiöse Ge- dachtnißfeier den Strahlenkranz einigender Liebe für die gemeinsame Heimath. Der Parteihader verstummt.
Der Fachmusiker mag die Partitur als gründliche und respektabele Arbeit anerkennen. Aber das rettet die Sache nirbt tue dem härtesten Vorwurf verfällt, den der schweren künstlerischen Taktlosigkeit.
Die Ehrlichkeit verlangt die Konstatirnng eines freundlich anerkennenden Erfolges. Aber er ist auf Sand gebaut Und die verwegene Neuerung, auf die sich Zöllner gewiß viel zu Gute thitt, die Wittichen im schlesischen Dialekt singen $U <m t m Int un§ ^c*nc aufregende Zukunftsmusik.
M°hr Vergangenhcitsmusik ist auch das Sommer- Schooßklnd der Morwitz-Oper, die neckisch beiiamsete „Wlnapoh" von Karl Nohaschek, getönt von E Lion
Mademoiselle Winapoh, das Fräulein mit dem drolligen Kolonialnamen, ist ein illegitimer Sproß der „Cavalieri? rusticana“.
’ Nur pikanter naturalisirt. Das Feuerweib begnügt sich hier nicht damit, eine simple Sizilianerin vom Fuße des speienden Aetna zu sein, sondern sie maskiri sich munter als Indianerin und tobt ihre Liebe im Lande Buffalo Bills aus. "
Was ist das Temperament der Sizilianerin gegen das der Maid von Texas. Mit ihr ist nicht gut Kirschen essen, und so einfach ist das p. p. c. bei ihr nicht, wie bei der armen Santuzza.
Der treulose Pedro Picaro, der den schönen Namen Winapoh in seinem Herzen durch den banalen Floretta ablosen läßt, thnt es nicht ungestraft.
Winapoh läßt sich nicht erst durch einen Anderen rächen andern nimmt die Sache selbst in die Hand Sie be- ördert Herrn Pedro schnell und sicher zum Tod Ohne weitere Präliminarien. In das Ohrläppchen beißt man sich offenbar in Texas nicht.
Dem Publikum hat diese Wild-Westsache ein ungetrübtes Vergnügen bereitet. Vor Allem sprach die Musik an. So
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