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|. 9k «»rtitrit-5% ttnrthmp für die Abend-Ausgabe bis 11 Uhr Vormittags, für die Morgen-Ausgabe bis 3 Uhr Nachmittags. — Für die Aufnahme später eingcreichter Anzeigen zur f nächsterscheinendcn Ausgabe wird keine Gewähr übernommen, jedoch nach Möglichkeit Sorge getragen.

Uo. 300

Freitag, den 30. Juni.

1890

Fernsprecher No. 52.

Fernsprecher N». 52.

Abend■Ausgabe

Wand zu malen.

Dr. jur. P.

vr. K.

Andromeda.

ganze Nacht hindurch zu sehen. In der Mitte de» Juli geht er schon vor Tagesanbruch, zu Ende bald nach Mitternacht unter.

(Nachdruck verboten.) j Astronomische Erscheinungen im Inli 1899. (Eigener Aufsatz für das .Wiesbadener Tagblatt".)

Am frühen Morgen des 23. gelangt die Sonne, die heute I von der Erde 20,298,000 Meilen entfernt ist, ins Zeichen des Löwen. |" Damit beginnen die sog. Hundstage, die bis zum Vormittag des ' 23- August anhalten. Der Abstand des Tagesgestirns vom Süd- : punkt des Horizonts um die Mittagsstunde wird seit dem 22. Juni | von Tag zu Tag ein geringerer und die Tagcslängc nimmt ab. r Jener Abstand beträgt heute Mittag 12 Uhr für Wiesbaden |. 62° 5'36", während er am 21. Juni um dieselbe Stunde 63° 12' 42"

Für eine Verschiebung des Einführungstermius wird aber noch ein anderer Grund geltend gemacht, den wir jedoch ebenso wenig als stichhaltig erachten können. Neuer­dings wird mehrfach, und zwar besonders von Seiten der Vetheiligtcn selbst, darauf hingewiesen, daß die Mehrzahl der Richter sowohl als der Anwälte nicht im Stande sei, sich bis zum 1. Januar 1900 mit dem Inhalt und dem Geist des neuen umfangreichen Gesetzbuchs vertraut zu machen. Ohne Weiteres ist zuzugeben, daß das bürgerliche Gesetzbuch an die Arbeitskraft und den Fleiß des Richter- und des Anwaltsstandes außerordentlich hohe An­forderungen stellt. Den Richtern ist ein geivisses Entgegenkommen insofern gezeigt worden, als die Einzel­staaten den im hohen Alter stehenden Richtern den Uebergang in den Ruhestand erleichtert haben. Allen anderen Richtern und den Anwälten konnte die vermehrte Arbeit, welche die Vereinheitlichung des deutschen Rechts ihnen auferlegt, nicht erleichtert werden, und sic haben sie nothwendig auf sich nehmen müssen. Wir sagen, sie haben dies thun müssen, denn für Diejenigen, welche mit der Ein­arbeitung in das neue Recht bisher noch nicht weit gediehen sind, stehen die Chancen in der That sehr schlecht. Das bürgerliche Gesetzbuch liegt seit dem Sommer 1896, das neue Handelsgesetzbuch seit Ostern 1897 fertig vor, sodaß zur Einarbeitung drei Jahre gegeben waren. Das ist nicht viel, aber es kann als ausreichend angesehen werden, und es ist als ausreichend angesehen worden.

Jedenfalls kann jetzt, nachdem der Termin für das Inkrafttreten des bürgerlichen Gesetzbuches auf den Beginn des neuen Jahrhunderts gelegt worden ist, was ja auch rein äußerlich als eine glückliche Wahl erscheint, an ein Hinausschicben dieses Termins nicht mehr gedacht werden. Eine solche Maßregel würde nicht nur in weiten Kreisen des Volkes Mißmnth erregen und die Sympathie für das neue Recht schwäche», sondern auch praktisch schwere Schädigungen mit sich bringen, da schon jetzt bei Rcchts- handlnngen vielfach auf den EinfnhrungStermin des bürger­lichen Gesetzbuches Rücksicht genommen worden ist. Es wäre daher dringend wünschenstvcrth, wenn man endlich aufhörle, das Schreckgespenst der Verschiebung dieses Termins an die

bläulich-weißem Licht, befindet sich in der Leier und steht hoch nahe der Mittagslinie. Oestlich von ihr flackert Deneb im Schwan. Der Stern befindet sich in der Verzweigung "ber Milchstraße und bildet — mathematisch nicht streng genommen — die Grundlinie des gleich­schenkeligen Dreiecks Dcncb-Wcga-Atair. Dieser befindet sich links am östlichen Zweige der Milchstraße. Lücks vom Atair stehen fünf Sternchen dicht bei einander, die dem Delphin angehören. Oestlich vom Polarstern fällt das Zickzack der Kassiopeja mit zahllosen Sternen und Sternchen in die Augen. Hieran lehnt sich östlich die Andromeda, deren Nebel nun wieder bemerkt werden kann. Tief unten im N. endlich, ganz nahe am Nordpnnkt des Horizonts, funkelt die glänzende KaPella im Fuhrmann in gelblichem Licht. Die Milchstraße steigt links davon empor und verfolgt im großen Ganzen eine südliche Richtung. — Gleichzeitig sichtbar sind als Sterne erster Größe Antares, ArkturuS, Atair, Kapella, Spika und Wega.

Durch die obere Mittagslinie ziehen in bet Nacht des 1. Juli Gemma um 9 Uhr 5 Min. Abends, Antares 9 Uhr 57 Min., Wega 12 Uhr 11 Min., Atair 1 Uhr 23 Min.und Deneb 2 Uhr 11 Min. Früh. Die untere Mittagslinie kreuzt in derselben Nacht Kapella um 10 Uhr 46 Min. In jeder nächsten Nacht gehen die Fixsterne — doch auch nur diese I — um 4, genau 3,93 Min. früher durch die Mittagslinie.

Sternschnuppen pflegen auszugehen am 4. aus der Gegend zwischen Atair und Deneb, am 7., 18. und 19. in der Nähe des letzteren, am 22. von den Fischen (südöstlich von der Andromeda), am 2b. vom Perseus (östlich von der Kapella), am 28. vom Wassermann (östlich vom Delphin) und am 80. von bet

Iüv das» 3. SuarfaC 1899

auf das

I „Wiesbadener Tagblatt"

\ zu abonnireii, findet sich Gelegenheit im Verlag kanggaffe 27.

: bei den Ausgabestellen, den Iweig-Lxpeditioneii in den Nachbar- orten und sämintlichen deutschen Reichsxostanstalten.

» mond am 22. Er stehl in Erdferne am

Der Planetenhimmel bri”'- unS zunächst die Venus, ’ die sich zur Zeit etwa 45 '""g als Morgenstern zeigt.

E Als solcher wurde sie -;',t s-ucl'cr' aud> PhoSphorus genannt. | Mars, von den c!,ei)em Ares geheißen, verschwindet des Abends' in br *,“lcn Dämmerung und kann schwer gefunben ■ werden. <'-* P11 e r, den bie alten Griechen Phaeton nannten | geht v- Anfang des Monats um Mitternacht zur Rüste, zu Ende jst . nur noch 40 Minuten lang sichtbar. Saturn, von dem bi Sternkundigen jetzt 9 Monde kennen, ist gegenwärtig noch die

der Agitator Dobrozeski und der Socialisteufiihrer Adamski in Haft genommen. Von den vorgestern schwer Verwundeten sind wiederum zwei gestorben, sodaß die Zahl der Gestorbene« jetzt fünf beträgt. 12 bis 15 Personen sind schwer verwundet. — Mit einem der ersten Früh zöge aus Münster ist eine kriegsstarke Schwadron Kürassiere unter dem Befehl eines Rittmeisters hier eingetroffen. Desgleichen ist der Kommandenr des Regiments, Oberst v. Kaniptz, hier angelangt. Die Truppen sind mit scharfen Patronen ausgerüstet. — Die Nachricht von einem Ausstand auf der Zeche „Lothringen" bewahrheitet sich nicht. — Die Zechen­verwaltung von „Lothringen" theilt mit, daß heute Alles ein­gefahren ist. — Der Direktor^der Zeche Friedrich der Große" wurde gestern Abend-auf der Straße von Streikenden angesnUen und mlßhandelt. — Es verlautet, daß ein großer Theil der Truppen schon heute wieder a b r ü ck e n soll. Die Veipflegungs- kosten für dieselben tragen diesmal die Zechen, da die Stadt die Bezahlung mit Hinweis darauf, daß sie noch an den Ereignissen von 1889, wo sie für die herbeigerufenen Truppen 80,000 Mk. auf- waudte, zu tragen habe. In Fachkreisen besteht die Ansicht, daß der Streik noeh an Ausdehnung gewinnen werde, da die Arbeiter­schaft mit dem Mangel an Arbeitskräften bei vorhandenen großen Lieferungs-Aufträgen für Kohlen rechnet.

* Mnubschn« im Ueich. Die Zimmerer in Berlin haben den Lohnkampf eröffnet; sie verlangen 65 Pf. pro Stunde; man nimmt an, daß eine Einigung mit den Meistern erzielt wird.

Ausland.

* Franltrrich. Dreyfus wird in der Nacht zum Sonntag in Rennes erwartet. Der Prozeß wird wahrscheinlich Anfang August statlfinden, weil den ganzen Juli hindurch die hiesige Be­völkerung starken Zuzug von außen erhält, indem die 1200 Studenten aller vier Fakultäten ehre Examen machen. — Nach dem Pariser „Soir" sollte bie Regierung eine Depesche erhalten haben, daß Dreyfus an Bord der „Sfax" gestorben sei. Waldeck-Roussea», der im Elysöe einem Diner beiwohnte, das Präsident Loubet den Pariser Künstlern gab, eilte sofort nach dem Ministerium des Innern, um ein kategorisches Dementi zu veranlassen. — Die Briefe und Depeschen, welche Dreyfus von der Teufels-Insel hierher richtete, zeigen zwar eine gewisse Depression, rechtfertigen aber keineswegs die Annahme, daß sein Veriheidiger Demange ihn erst in einer Heilanstalt untergebracht wissen will. Richtig ist, daß Dem..uge nach einer oder zwei Konferenzen mit Dreyfus sich darüber aussprechen will, ob sein Klient den Anstrengungen und AufregilNgen einer mehrtägigen Verhandlung gewachsen sei. Ginge es nach den Wünschen der Frau Dreyfus, so würde die Verhandlung sobald als möglich stattfinden.

Deutsches Deich.

♦ Berlin, 29. Juni. Das Herrenhaus wird am nächsten Sauistag seine Plenarsitzungen wieder aufnehmen. Am selben Tag tritt auch die verstärkte Justiz-Kommission ziisaninien, um sich über den Arbeitsplan zur Erledigung der Justizgesetze schlüssig zu machen.

* Eine sensationelle Erklärung erläßt der NeichstagS- Präsideut Graf Äallestrem. Er jagt darin, daß er in der Reichstagssitzung voin 21. Juni die Worte: „vorausgesetzt, daß es im amtlichen Theile des Blattes war" weder gesprochen, noch später in den stenographischen Bericht eingefügt, noch deren Hinzufügung direkt ober indirekt veranlaßt habe. Dieselbe sei ohue sein Wissen unbefugter Weise im Bureau des Reichstags hinzugesügt worden. — Es wäre doch sehr interessant, zu erfahren, wer die Kühnheit gehabt hat, eine solche Fälschung zu begehen. Ungeahndet darf dieselbe auf keinen Fall bleiben.

* Die Unruhen in Westfalen. Aus Herne, 29. Juni, wird gemeldet: Die Straßen von Herne bieten seit den frühesten Morgenstunden ein bunt bewegtes Bild, in welchem die zur Auf­rechterhaltung der Ordnung hierher beorderten Truppen eine hervorragende Rolle spielen. Vor den Schaltern des Post- und Telegraphen-Amts herrscht unentwegt dichtes Gedränge. Die Beamten können nur durch äußerste Anstrengung allen Wünschen gerecht werden. Im Ganzen befinden sich jetzt in Herne etwa 2000 Mann Militär. Gestern wurden zur größeren Sicherheit

Die Unruhen in Selgjen

hd. Krüssel, 29. Juni. Die Polizei, die Gendarmerie und die Bürgerwehr befanden sich fast während der ganze» Nacht an verschiedenen Punkten der Oberstadt, wo sie die neutrale Zone be­schützten, in fortwähreiidein Handgemenge mit Suttbgcbern. lieber 30,000 Menschen drängten sich an die Wache heran unter Absingnng revolutionärer Lieder und den Rufen: Rieder mit van den Peereboom, Demission. Man befürchtete die Durchbrechung der neutralen Zone, aber im entscheidenden Augenblick schritten SDiilitär und Gendarmerie ein, Ivelche die Menge zu zerstreuen suchte. — Der Ministerpräsident van den Peereboom versuchte in der heutigen Kammersitzung die Regieriiiigs-Wahlvorlage zu rechtfertigen, während gleichzeitig die Linke ihre Obstrnktion beginnt. Die Soeialisten bringen eine Interpellation ein, welche lautet: „Wird die Regierung die Niedermetzelungen von gestern Abend sich wiederholen lassen? Der Ministerpräsident antwortet ausweichend. Auf der Linken wird nunmehr mit einem ungeheuren Lärm begonnen. 3V Ministerpräsident verlangt wiederum das Wort, die gejammte jedoch sucht dies durch einen fortgesetzten ol)renbttäub(£^^‘*“uut zu verhindern, sodaß die Sitzung unterbrochen ...

Bei ihrem Änstritt aus dem $tauimmyi^'^;. ,^c

soeialistischen Abgeordneten von einer. .SJt0:^n4C‘V.^®

menge empfangen. — heute Abend Vfrf.HKr» K.s » ft i) h £ ff flttfinbcn ho bie wTj ent Id) löffelt find, iljic DtS

ebt vertretene Lattu^ «"allen Umständen beiznbehalten. - M ben ™Kammer wird bementirt, daß eine Min! sierkri ocvorstehe. Andererseits wird versichert, daß die m ' i„^.g entschlossen ist, die jetzige Wahlvorlage nicht znrnckznzieben, aber bei Äerathung derselben Zugeständnisse zu machen.

I Das Inkrafttreten des bürgert. Gesetzbuchs.

Von verschiedene» Seiten werden Bedenken darüber ge­äußert, ob es möglich sein wird, das bürgerliche Gesetzbuch mit dem 1. Januar 1900 in Kraft treten zu lassen, und 'mehrfach wird auch bereits die positive Forderung aufgestellt, den EiuführnugSIernlin des bürgerlichen Gesetzbuchs um E einige Zeit, eliva um ein Jahr, hiuauszuschieben. Zur Be- U.gründung der zuerst erlvähnten Zweifel und der zuletzt er- U wähnten Forderung, welche garnichl entschieden genug zurück- k. gewiesen werden kann, wird darauf hingcwiesen, wie sehr | die preußische Gesetzgebung sich mit der Fertigstellung der k Anosührungsgesetze zum bürgerlichen Gesetzbuch noch im ff Rückstand befindet. Während in den anderen Bundesstaaten l die AusführungSgesetze zum Theil schon publizirt und zum fe. anderen Theil entweder gar fertig berathen sind oder doch kurz | vor der parlamentarischen Erledigung stehen, stecken die Aus- ff führnngsgcsetze in Preußen noch mitten in der parlamentarischen | Behandlung, deren Ende noch garuicht abzuschen ist.

Die Gerechtigkeit erfordert die Anerkennung der That- I fache, daß die gesetzgeberische Arbeit, welche hierbei in | Preußen geleistet werden muß, ungleich größer ist als die | gleiche Arbeit in allen anderen Bundesstaaten. In keinem L anderen deutschen Bundesstaat ist die Anzahl der verschieden- l artigen RechtSgebiete, die Menge der einzelueu Rcchts- | abwcichnngcn so groß als in Preußen, und der Uebergang in | das einheitliche Rcchtsgebiet, welches durch das bürgerliche | Gesetzbuch wenigstens für den größten Theil derRechtsmatericn | geschaffen wird, ist mithin nirgends mit so viel Schwierigkeiten ff verknüpft als in Preußen. Aber die Anerkennung dieser ff Sachlage kann den preußischen Landtag nicht- von der un­ff umgänglichen Verpflichtung der schleunigsten Erledigung der - AusführungSgesetze entbinden, wenn sich die Tagung des Landtags auch bis weit in den August hinein hinziehen V sollte. Es wäre dies freilich keineswegs erforderlich, wenn | der preußische Landtag bei der Behandlung der Ausführungs- | gesetzt dieselbe löbliche Resignation zeigen würde, welche bei E- der Berathung des bürgerlichen Gesetzbuchs der Reichstag r bewies, indem er, um das Zustaudekommen des großen r nationalen Werks nicht aufznhalten, auf die Geltendmachung I aller mehr oder minder aussichtslosen Svnderwünsche ver- | zichtete. Bei der Behandlung der AusführungSgesetze im - preußischen Landtag ist von dieser dringend erforderlichen | Resignation bisher vielfach nichts zu merken gewesen, und es r wäre dringend zu wünschen, daß sie in der Folge stärker t hervortret« und daß alle Parteien sich dieser nothwcndigen ff Zurückhaltung befleißigten, denn der langsame Gang der | parlamentarischen Arbeiten im preußischen . Landtag darf i nicht die Ursache eines verspäteten Inkrafttretens des bürget* lichcn Gesetzbuchs fein.

Die große Achse seines Ringsystems erscheint jetzt 2,221---'^ groß als bie kleine. Der Stand be3 Planeten ist öcr grünlich schimmernden Uranus, der mit freiem A1ISC, ^,unl 3U bemerken ist, das Bild des Schützen. — Mo » dncihe stehen Mars am 13., Jupiter am 16., Sciiur» und Uranus am 20.

Wenden wir uns dem Fixsternb-mmel zu. Er gewährt am 1. um 11, am 16. um 10"° am “• llm 9 U!’r Abends folgendes Bild. Auf der '^Elillchen Hälfte bewegt sich ber Gr. Himmelswaae' nörbtirf’el Richtung dahin. Er gehört zu den glänzendst-" «'ldern. Sind doch in ihm nicht weniger als 120 Sterne ”u$l m‘t bloßen Augen zu erkennen. Im Fernrohr findet --*11 dort Tausende von Sonnen. Das Ende der Deichsel tp.v zum Bild des Bootes, das durch das herrliche Licht des orangefarbigen ArkturuS ausgezeichnet ist. Au dieses Bild lehnt sich östlich das ber Krone mit acht im Halbkreis vertheilteu Sternen, bereu hellster Gemma, b. h. Edelstein, ge­nannt wird. Oestlich hiervon, hoch über uns, breitet sich das Bild des Herkules aus. Der hellste Stern ist zweiter Größe. Im Glase löst sich dieser in zwei Sterne auf, von denen ber größere ein gelbliches, ber kleinere ein bläuliches Licht zeigt. Der Herkules bezeichnet biejenige Gegend des Himmels, nach ber unser Sonnensystem sich hinbewegt. Westlich vom Bootes, bem Horizont schon ziemlich nahe, fenbet bie helle Sp ika im Bild ber Jungfrau ihr weißliches Licht herauf, währenb süblich von ber Krone Antares im Skorpion in diisterrothem Licht schimmert. Die Hinterräber beS Großen Wagens weisen in östlicher Richtung zum Polarstern Kknosnra ober Alrukaba, dessen Abstand vom Nordpol des Himmels gegenwärtig 1° 13' 36“ beträgt. — DerOst- halste des Himmels gehört zunächst die Wega an. Sie fimkelt in

r betrug. Die bürgerliche Dämmerung hält für unseren Breitegrad E jetzt 43, bie astronomische 165 Minuten an. Die Zeitgleichung b«1 f trägt am 1. Juli 3 Min. 33 Sek., am 11. 5 Min. 14 St*- um V 21. 6 Min. 10 Sek., am 25. 6 Min. 17 Sek. u-1 am t 6 Min. 10 Sek. — Der Mond ist Neun.--" am 1- Völl­ig tn Erdnähe am 23.

irsbahw TagM

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