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Wirsbdilriirr Sagblatt

I 3LttirtrtSit die Abend-Ausgabe bis 11 Uhr Vormittags, für die Morgen-Ausgabe bis 3 Uhr Nachmittag,. — Für die Aufilahmc später eingereichter Anzeigen zur

V ' S J nachsterschemenden Ausgabe wird keine Gewähr übernommen, jedoch nach Möglichkeit Sorge getragen.

Uo. 271

Mittwoch, den 14. Juni

1899

Fernsprecher N». 52.

Fernsprecher N». 52.

• Morgen-Ausgabe

welche den Glanzpunkt der Kurgarten, zum Motiv hat. inenräder, Raketen, Leuchk-

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Sonder-Beilage znm Wiesbadener Tagblatt No. 2?o.

atn Sonntag Abend nach längerem beiden verschieden ist.

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Wiesbaden, \2. Juni 1899-

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reytag 4 Berndt, Wien.

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Zahlungsleistung ein vertretbares Versehen nicht zur Last fällt und ihm daher, wie vermerkt, der genannte Betrag mit Zinsen vom Beklagten zurückzuerstatten ist.

Frau Sophie Cron, geb Doerr

(Nachdruck verboten.)

Die Zahl im Kriege.

Ein Beitrag zur Friedens-Konferenz im Haag, in.

Die Bilanz von 1870-71.

Sie Beerdigung finde, MMWoch, den 14. Juni rr„ D-chmiMg- « Uhr, uon d-, l-ichenh-Ne des alten Friedhofes aus, statt.

^in Hamen der trauernden Hinterbliebenen:

Heinr. Cron.

Weimar, der Freund Goethes. 1817: * Arnold v. Kamele zu Pasewalk, der Oberleiter des deutschen Jngeuieurangriffs aus Pans y" 1893). 1809: Niederlage der Oesterreich» unter Erzherzog ohann an der Raab. 1807: Schlacht bei Friedland, Niederlage der Russen. 1800: Napoleons Sieg bei Marengo. 1800: Er­mordung des französischen Generals Kleber zu Kairo.

d. Der Menagerie Ehlbeck, die sich auf der Adolfshöhe angesiedelt hat und heute Nachmittag ihre Pforten dem Publikum öffnet, ist alsbald nach ihrer Ankunft großes Heil widerfahren. Eine Löwenmama warf vier Junge. Die Zeit war allerdings nicht zum besten gewählt, denn man hatte gerade alle Hände voll zu thun, um die Käfige und Alles, was die Menagerie sonst noch birgt, unter Dach zu bringen. Mutter und Kinder befinden sich wohl.

— Wiesbadener Lenerwerbskarte nennt sich eine an» sprechende und in ihrer schönen Farbenzusammenstellung recht lebhaft wirkende neue Ansichtskarte, welche den Glairzpunkt der hiesigen Gartenfeste, das Feuerwerk im C Das Blitzen und Aufleuchten der Sonnenräder kugeln 2C., sowie deren Losstürmen auf die majestätisch emporsteiaend« Soutainc ist täuschend ähnlich wiedergegeben, und namentlich die ^asserspiegelung der niederfallenden Belcuchtungskörperwirkt äußerst effektvoll. Mein ItFarbenausgeführteund durch den Kunstverlag Carl v. d. Boogaart, Wiesbaden und München, angefertigte Karte

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Die Erinnerung an bedeutsame historische Ereiguiffe verblaßt Mach und nach auch bei Denen, welche von ihnen betroffen wurden. Die theucren Tobten, welche 1870—71 für das Vaterland starben, sie sind vermodert, ihr Verlust ist verschmerzt; die Veteranen, welche verkrüppelt heimkehrten, haben sich an ihre Verstümmelung gewöhnen müssen; wirthschaftliche Miseren, welche der Krieg für die All­gemeinheit wie für 1 ’ -

vergessen, und die D. ihnen gegenüber uns ergab, sind verschlu den Besitz Derer gr fliegen Tauben hin Krieges, der Jamr.

Todes-Anzeige

Verwandten, freunden und Bekannten, statt jeder besonderen Anzeige, hierdurch die traurige Alittheiluiig, daß meine innigst geliebte Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin lind Laute

Wiesbaden, 14. Juni.

— v-schicktskalenber. 14. Juni. 1897: t Charlotte «Otter ju Hietzing bei Wien, hervorragende tragische Schauspielerin m Koln). 1894: * Prinzessin Maria von Luxemburg. 1873: T vnedrich Ludwig Georg v. Raumer zu Berlin, der. Historiker s* Wörlitz bei Dessau). 1866: Auflösung des Deutschen Bundes. Am Gefecht bet Kirchheimbolanden zwischen pfälzischen Jusurgenteu

Preußen. 1828: t Karl August, Großherzog von Sachsen-

An,eigen-PrciS:

Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeige» 15 Pfg., für auswärtige Anzeigen 25 Pfg. — Sieclamen die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.

d. »anpolizeiver-rdnung für die Stadt Wiesbaden vom 18. November 1895 mit den bezüglichen Gesetzen und Ärordnunqen. Nunmehr ist die vierte Auflage dieses Buches, dessen Ladenpreis 2 Mk. ist, im Verlag von Ehr. Limbarth hier erschieiien. Damit ist der beste Beweis geliefert, daß mit der Herausgabe des Buches einem Bedürfniß entgegengefommen wurde. Jedem Hausbesitzer und Bauhandwerker ist die Anschaffung bieier Gesetzessammlung zu empfehlen, denn Wiffen bewahrt, sobald Polizei- Vorschriften und -Verordnungen in Betracht kommen, immer vor Schaden.

o. Itrue Straffenverbinduna. Der alte Verbinduuasweg zwischen der Elisabethen- und Kapellenstraße, bei den alten Wies­badenern unter dem Namen „Halmeberg" bekannt, ist geschloffen und dafür der um eine Grundstücksbreite daneben neu angelegte, dicht an der Augenheilanstalt vorbeifiihrende Treppenaufgang dem öffentlichen Verkehr übergeben worden.

— Kotanischk Eklinrston. Donnerstag, den 15. Juni, findet wieder unter der Leitung des Herrn Apothekers Eigener eine Exkursion statt, und zwar diesmal nach den Freiweinheimer Wiesen und der Jacobs-Kapelle (Ockenheimer Hörnchen). Die Ab­fahrt erfolgt: Rheiiibahnhof 12 Uhr 40 Mm. (Rückfahrtkarte Oestrich). — Für Sonntag, den 18. Juni, ist eine Exkursion nach dem „Hengster" bei Offenbach in Aussicht genommen, worüber noch nähere Mittheilungen erfolgen werden. Da beide Exkursionen seltene Pflanzenfunde in sichere Aussicht stellen und letztere nament­lich auch in die Torfmoorflora einführt, so seien Mitgliedern des Vereins und allen Freunden der Botanik diese Touren sehr empfohlen.

— Gerichtliches. In der Klagesache des Rentmeisters Bratvoael zu Bockeilheim gegen den Fiskus, die durch erst­maliges Urthetl der zweiten Instanz (Köuigl. Oberlandgericht Frankfurt a. M.) zu Gunsten des Klägers entschieden wurde, hatte das vom Beklagten angerufene Reichsgericht Nachverhandlimg in einigen Punkten angeordnet. Diese fiel nach einem erneuten Urtheile des Oberlandesgerichts vom 5. ds. ebenfalls für den Kläger günstig ans. Der verklagte Fiskus hat somit an letzteren 1159 Mk. lammt Zinsen zurückzuerstatten, nämlich den Betrag, welchen der Kläger als Steuerkassen-Rendant auf eine erhaltene Zahlungs­anweisung im April 1893 für die Bockenheimer Militär- Lehrschmiede gegen Quittung ausbezahlt hatte. Derartige Gelder wurden damals bei der Steuerkasse gegen überbrachte Quittungen der Militär-Lehrschmiede von dem als Rechnungsführer des letzteren änstituts funairenden Husarenwachtmeister Schankweiler abgeholt.

chankweiler flüchtete nach Empfangnahme der besagten 1159 Mark, ohne solche zur Lehrschmiedekaffe abgeliefert zu haben. Das durch die Beweisaufnahme festgestellte nähere Sachverhältniß ergab, daß bfjn Rentmeister Bratvogel hinsichtlich der von ihm bewirkten

Verlag: Langgasse 27

16,000 Abonnenten.

«7. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezugs-PreiS: durch den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. 60 Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

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Irrung der Waffen bedingten Entfernung zwischen den Kämpfern «och auffälliger stellen. Wolotzkoi, ein hervorragender Fachmann, kommt bei seinen -Untersuchungen zu dem Reiultat, daß auf 400 Schlisse erst ein Treffer erfolgt. Fast muß es lächerlich er- : Meinen, welch eine große Summe Geldes, welcher Aufwand von Intelligenz, Aufopferung und Anstrengung nölhig ist, um einen nnzigen Feind unschädlich zu machen. Auf weniger als 50,000 Ml. . Auslage ist den Deutschen im letzten Kriege gewiß kein kampf- wlfähiger Franzose gekommen und ein verwundeter oder todter Germane hat den Franzmännern natürlich noch weit mehr gekostet.

Sieht man so die Zahlen einer Kriegsbilanz an, fo mag man schwanken zwischen dem Entsetzen über die Greuel des Krieges und der Verwunderung darüber, daß man in Anbetracht der Einzel- . Rfultate einen so unsinnig gewaltigen Apparat in Bewegung setzen mag. Ist es nicht eine verruchte Thorheit, Krieg zu führen, wenn »an nicht zum Kriege gezwungen wird ? Muß man sich nicht wundern, ,datz die Parlamente feindlicher Nachbarn nicht den gemeinsamen Vernünftigen Gedanken fassen können, die Gelder zur Führung eines von der Diplomatie heraufbeschworenen Zwistes zu verweigern. Freilich, an Eifersucht und Streitereien wird es auch ferner im »eben der Völker ebensowenig fehlen, als im Leben des Einzelnen. Aber der Einzelne hat seine richtende und schlichtende Instanz, tUt™, diese Instanz hat die Macht, ihre Entscheidung zur Ausführung Dt bringen. Das sollten die Friedenskonferenzler >m Haag bedenken , vud auch für ihren Fall nach Möglichkeit nutzbar machen. Dann aber mußte ein Mittel geschaffen werden, einen Friedensstörer, wie P Frankreich anno 70 war, durch gemeinsame Intervention gleich fo lahm zu legen, daß ihm alle böse Lust vergeht. Wird durch -tntemahonale Abmachungen den Einzelreichen die Möglichkeit er- mwert, nach Gefallen das Schwert ans der Scheide' zu ziehen, bann werden wir dem ersprießlichen Weltfrieden um ein gutes ötuef näher gebracht sein und die Nationen werden ihre Kraft und Mre Eigenarten auf schöneren Gebieten entfalten können, als es ein Kriegsschauplatz ist.

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kann um so eher einer steten Nachfrage beim Publikum gewiß sein, als sie in der Thai die erste ihres Genres ist, die das farben­prächtige, wohlbekannte hiesige Kurhausfeuerwerk in hervorragender Ausführung darstellt. Der Preis der Karte ist auf 10 Pfennig festgesetzt. Sie ist in den meisten hiesigen Buch-, Kunst- und Papierhandlungen zu haben.

d. Gin Korichnlm, der die stattliche Länge von 270 cm er­reicht hat, wurde uns gestern von dem Feldhüter Karl H emmel- mann aus Dotzheim überbracht. Der Riese ist in dem Distrikt »Fraueusteiuer Berg" groß geworden und soll nicht etwa, wie uns der Neberbriuger versicherte, nur eineAilsnahmeerscheinung fein. Daß da» Korn Heuer auf fettem Boden mächtig ins Kraut geschossen ist, davon kann man sich allerdings beim Spazierengehen in der näheren Um­gebung Wiesbadens überzeugen.

— Kleine Uotizen. Die Bewohner des Nerothals und der Elisabethenstraße waren am Samstag nicht wenig überrascht, als Abends gegen 11 Uhr noch ein kleiner Zug mit Musik durch die Straßen marschirte. Die Theilnehmer sollen von einem Waldfest heimgekehrt sein. Für ihr spätes Musiziren werden sie wohl mit einem Strafzettel bedacht werden. — Die General-Agentur der Kreuznacher Pferde- und Equipagen-Lotterie wurde Herrn F. de Fallois hier, Langgaffe 10, übertragen.

* Wiesbaden, 13. Juni. Nach den uuterm 7. d. Mts. herausgegebeneii Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheits­amtes zu Berlin über die Gesaiumtsterblichkeit in den 274 deutschen Städten und Orten mit 15,000 und mehr Einwohnern während des Monats April 1899 hat dieselbe — auf j« 1000 Einwohner auf den Zeitraum eines Jahres berechnet — betragen: a) weniger als 15,0 in 33, b) zwischen 15,0 und 20,0 m 105, c) zwischen 20,1 und 25,0 in 91, d) zwischen 25,1 und 30,0 in 32, e) zwischen 30.1 und 35,0 in 9 Orten und f) mehr al« 3o,0 in 4 Orten. Die geringste Sterblichkeitsziffer chatte in dem gedachten Monat die Stadt Hüftriu in der Provinz Branden­burg nut 9,1, dagegen die größte der Ort Langeubielau in der Provinz Schlesien mit 40,9 zu verzeichnen. In den Städten und Orten der Provinz Hessen-Nassau nut 15,(XX) und mehr Ein­wohnern hat die Sterblichkeit während des Berichtsmonats — gleichfalls wie oben auf je 1000 Einwohner auf Den Zeitraum eines Jahres berechnet — betragen in Marburg 15,4 (ohne Orts­fremde 10,5) Frankfurt a. M. 16,3 (ohne Ortsfremde 15,1), Hanau 16,7 (ohne Ortsfremde 13,8), Kassel 17,2, Wiesbaden 17,7, Fulda 22,4 (ohne Ortsfremde 17,0) und in Oberhausen 26,4. — Di« Säuglingssterblichkeit mar im Monat April 1899 eine be­trächtliche, d. h. höher als ein Drittel der Lebendgeborenen ttt 8 Orten, dieseltze blieb unter einem Zehntel derselbe» tu 38 fitiflif

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Zunächst fällt m die numerische Positi . -gegriffenen stellt. Wä. in der Ueberzahl, denn während der zweiten -Betracht kommen, da Baum mitrechnen kon des Krieges über Beamte und tr iverthig zu Jener da der beut wurde, d f und daß so bewäh dieser Ve .Franzose, wohnern etwa 14 sich der Summen \ PNgcn. ! Frailkret

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